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        <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Gesundheit]]></title>
            <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
            <description>Das Beste aus Europas Presse</description>
            <language>de</language><item><title><![CDATA[Ernährung : 5% des Rindfleischs ist mit Pferdefleisch versetzt]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3687591-5-des-rindfleischs-ist-mit-pferdefleisch-versetzt?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Pferdefleisch mit Entzündungshemmern“: so fasst <em>El Mundo</em> das <a href="http://europa.eu/rapid/press-release_IP-13-331_fr.htm">Ergebnis der Tests</a> zusammen, die im vergangenen Monat innerhalb der Union an Rindfleisch-Proben durchgeführt wurden. Die Test, deren Ergebnisse am 16. April veröffentlicht wurden, waren auf Anfrage der EU-Kommission von den nationalen Gesundheitsbehörden nach dem <a href="/de/content/news-brief/3381411-findus-rindfleischlasagne-zu-100-aus-pferdefleisch">Skandal um Pferdefleisch</a>, welches Rindfleischgerichten zugesetzt wurde, durchgeführt worden. Man wollte die Verbraucher beruhigen.</p></p>

<p><p>Zwei verschiedene Tests wurden durchgeführt: Einer, um festzustellen, ob Rindfleisch mit Pferdefleisch versetzt wurde. Ein anderer, um Spuren von Phenylbutazon (einem für den Menschen potenziell schädlichen Entzündungshemmer, der nicht für Schlachtvieh benutzt werden darf) im Pferdefleisch nachzuweisen.</p></p>

<p><p><em>El Mundo</em> erklärt, dass</p></p>

<p><blockquote> <p>fast fünf Prozent des im letzten Monat innerhalb der EU getesteten Rindfleischs DNS-Spuren von Pferden enthielt, während in 0,51 Prozent des Pferdefleischs Spuren von Phenylbutazon nachgeweisen wurden.</p></p>

<p></blockquote> <p>Fazit des EU-Berichts:</p></p>

<p><blockquote> <p>Beim Pferdefleisch-Skandal handelt es sich eher um einen Fall von gewerbsmäßigen Betrug, als einem der Lebensmittelsicherheit.</p></p>

<p></blockquote> <p>Die schlechtesten Ergebnisse wurden in Frankreich und Griechenland erzielt, wo Pferde-DNS in respektive 13 und 12,5 Prozent der Proben nachgewiesen wurde. In Großbritannien, wo kein Fall von Betrug mit Pferdefleisch nachgewiesen werden konnte, wurde hingegen im Pferdefleisch in fast allen Fällen (14 von 16) Spuren von Phenylbutazon gefunden.</p></p>

<p><p>Um das Vertrauen der Verbraucher wiederherzustellen, wird die EU-Kommission in den kommenden Monaten härtere Strafen für Betrug mit falsch gekennzeichnetem Fleisch vorschlagen, sowie die Einführung eines „Pferde-Passes“, um die Kontrollen innerhalb der Union zu verstärken.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 17 Apr 2013 15:35:17 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3687591</guid></item>
<item><title><![CDATA[Gesellschaft: Gesundheitliche Ungerechtigkeit in Europa]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3532401-gesundheitliche-ungerechtigkeit-europa?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Geht es um „die Gesundheit, ist Europa zweigeteilt“, <a href="http://sociedad.elpais.com/sociedad/2013/03/12/actualidad/1363121677_088537.html">meldet El País</a> nach der Veröffentlichung des <a href="http://www.euro.who.int/__data/assets/pdf_file/0003/184161/The-European-Health-Report-2012,-FULL-REPORT-w-cover.pdf">EU-Gesundheitsberichts 2012</a> den die Weltgesundheitsorganisation (WHO) an diesem Mittwoch veröffentlicht hat.</p></p>

<p><p>Wie die Tageszeitung aus Madrid berichtet, gehören „die Spanier zu den Europäern, die am längsten leben“. Zum Teil erklären die mediterrane Ernährungsweise und der Genuss wenigprozentigen Alkohols diese Lebensdauer.</p></p>

<p><p>Von allen Frauen in Europa leben die Spanierinnen mit einer Lebenserwartung von 85 Jahren am längsten, d. h. zwölf Jahre länger als die Moldawierinnen oder Kirgisinnen, die kürzer leben als alle anderen auf dem Kontinent.</p></p>

<p><blockquote> <p>Es handelt sich dabei aber nur um einen der Faktoren für diese bedeutenden Ungleichgewichte, die noch immer zwischen den 53 Ländern der europäischen Region herrschen. Nach wie vor sind die Sterblichkeitszahlen im Osten aufgrund von Krankheiten oder aus Mangel an Trinkwasserzugängen am höchsten. Das sich daraus ergebende Bild zeichnet einen Kontinent mit zwei unterschiedlichen Gesichtern.</p></p>

<p></blockquote> <p>Nichtsdestotrotz „lebt man in Europa immer länger“, betont El País. Ein Paradox, das auch die Süddeutsche Zeitung hervorhebt:</p></p>

<p><blockquote> <p>Die Lebenserwartung steigt deutlich: 2010 wurden die Europäer im Schnitt 76 Jahre alt und lebten damit fünf Jahre länger als noch 1980. Doch zwischen den Ländern mit der höchsten und der niedrigsten Lebenserwartung klafft eine gewaltige Lücke: Schweizer, Isländer und viele Bewohner des Mittelmeerraums erreichen im Schnitt ein Alter von 82 Jahren. Einwohner Russlands können dagegen nur auf knapp 69 Lebensjahre hoffen.</p></p>

<p></blockquote> <p>Darüber hinaus weist die Tageszeitung aus München auf die „Todesursache Nummer eins“ hin, an der fast jeder zweite Europäer stirbt: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, vor allem Herzinfarkte und Schlaganfälle. Wie das Blatt berichtet, ist „die Sterberate bei männlichen Herzpatienten in manchen osteuropäischen Ländern 13 Mal höher als in anderen Regionen Europas“.</p></p>

<p><p>Unterdessen weist El País darauf hin, dass der Bericht nicht die Auswirkungen der Krise auf die Gesundheit berücksichtigt. In den Augen der spanischen Tageszeitung könnte es vor allem die „staatliche Gesundheitspolitik“ der Länder etwas an diesen Zahlen ändern.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 13 Mar 2013 14:56:50 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3532401</guid></item>
<item><title><![CDATA[Tschechische Republik: „Hunderte Arztpraxen geschlossen. Zur Entspannung“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3479241-hunderte-arztpraxen-geschlossen-zur-entspannung?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Aus Protest gegen mangelnde Investitionen im Gesundheitswesen organisierten tschechische Ärzte am Freitag einen „Tag der Gesundheit“.</p></p>

<p><p>„Die Praxen bleiben geschlossen und die Ärzte ruhen sich aus oder machen einen vorbeugenden Gesundheits-Check“, schreibt die Prager Tageszeitung und erklärt, der jüngste Prostest komme zwei Jahre nach der erfolgreichen Kampagne <a href="/de/content/news-brief/479521-aerzte-erzwingen-krankenhausreform">„Danke, wir gehen“</a> und wehre sich gegen das neue Vergütungsmodell, welches festlegt, in welcher Höhe Versicherungen ärtzliche Behandlungen zurückzahlen dürfen.</p></p>

<p><p>Seit der Reform des Gesundheitswesens drohen Vergütungen für einen Allgemeinmediziner  beispielsweise um fast 25 Prozent sinken.</p></p>

<p><p>Nach <a href="http://www.radio.cz/de/nachrichten">Informationen von Radio Prag</a> verlief der medizinische Betrieb am Vormittag allerdings weitgehend normal.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 01 Mar 2013 13:18:32 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3479241</guid></item>
<item><title><![CDATA[Lebensmittelkrise: Rumänien verdaut die Pferde-Lasagne nur schwer]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3464811-rumaenien-verdaut-die-pferde-lasagne-nur-schwer?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Revista 22, Bukarest &ndash; Der Skandal um Pferdefleisch in Fertiggerichten hat ein Opfer gefordert: Rumänien, das fälschlicherweise für den Verursacher gehalten wurde. Jetzt wird sich die gesamte Landwirtschaft des Landes aufraffen müssen, um das Vertrauen der übrigen europäischen Länder zurück zu gewinnen. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3464811-rumaenien-verdaut-die-pferde-lasagne-nur-schwer?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Wed, 27 Feb 2013 12:52:47 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3464811</guid></item>
<item><title><![CDATA[Lebensmittelkrise: „EU: Ruf nach klarer Kennzeichnung von Fleisch wird lauter“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3457391-eu-ruf-nach-klarer-kennzeichnung-von-fleisch-wird-lauter?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Während sich der <a href="/de/content/article/3410791-die-gefahr-der-kostensenkungs-maschinen-der-supermaerkte">Pferdefleisch-Skandal</a> ausweitet, fordern „Frankreich, Deutschland und Österreich Herkunftsangaben“, berichtet die Tageszeitung.</p></p>

<p><p>Kurz vor dem heutigen Agrarministerrat in Brüssel forderte Österreichs Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich einen „Reisepass für Lebensmittel“, mit dem „die Bestandteile in Fertiggerichten EU-weit zurückverfolgt werden können“.</p></p>

<p><p>Um den bisherigen Widerstand auf der EU-Ebene zu brechen, „wird sich Berlakovich am Gipfel in einer eigenen Runde mit seinen Amtskollegen aus Frankreich, Deutschland und Großbritannien beraten“. So wolle er die Bedenken ausräumen, die vor allem die Industrie anmeldete, weil sie „mehr Bürokratie“ fürchtet.</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 25 Feb 2013 12:04:18 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3457391</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland: „Betrug mit Bio-Eiern“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3457361-betrug-mit-bio-eiern?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>In Deutschland sind möglicherweise in den letzten Jahren Millionen Eier fälschlicherweise als Bio- oder Freiland-Eier verkauft worden. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt gegen rund 150 Betriebe in Niedersachsen. Es laufen auch 50 weitere Verfahren in anderen Bundesländern.</p></p>

<p><p>Sie alle werden verdächtigt, in den vergangenen Jahren „Millionen Hühnereier als Bio- oder Freilandware verkauft“ zu haben, „obwohl die Hennen auf engstem Raum gehalten wurden“.</p></p>

<p><p><em>Der Spiegel</em> hatte <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/riesenbetrug-mit-bio-eiern-a-885160.html">am Samstag berichtet</a>, dass die Ermittlungen bereits 2011 eingeleitet wurden. Sollte sich der Verdacht bestätigen, drohen den Verantwortlichen Bußgelder oder Gefängnisstrafen von bis zu einem Jahr.</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 25 Feb 2013 12:00:52 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3457361</guid></item>
<item><title><![CDATA[Belgien: Euthanasie bei Kindern kommt bereits vor]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3442201-euthanasie-bei-kindern-kommt-bereits-vor?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Wir wissen alle, dass es Euthanasie bei Kindern schon gibt. Ja, aktive Sterbehilfe”, erklärte der Leiter der Intensivstation des Fabiola-Krankenhauses am 20. Februar in Brüssel anlässlich einer Konferenz der Kommissionen für Justiz und Soziale Angelegenheiten im Senat. Euthanasie von Kindern ist in Belgien verboten, doch die Tageszeitung stellt „einen zunehmenden politischen Konsens zugunsten einer Erweiterung des Euthanasiegesetzes” fest.</p></p>

<p><p>Der Gesetzestext stammt von 2002 und betrifft nur Erwachsene „mit unerträglichen oder hoffnungslosen körperlichen oder psychischen Leiden”.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 21 Feb 2013 12:07:02 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3442201</guid></item>
<item><title><![CDATA[Lebensmittelkrise: „Garantiert mit Pferd“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3430171-garantiert-mit-pferd?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Billig-Lasagne mit <a href="/de/content/cartoon/3427081-frisch-von-der-arche-noah">Pferde- anstatt Rindfleisch</a> sind nur die Spitze des Eisbergs.</p></p>

<p><p>In immer mehr Fertiggerichten finden Behörden und Supermarkt-Ketten Spuren von Pferdefleisch.</p></p>

<p><p>Bund und Länder bereiten einen „Nationalen Aktionsplan“ vor, um Betrug und falsche Kennzeichnung härter zu bestrafen.</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 19 Feb 2013 11:48:33 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3430171</guid></item>
<item><title><![CDATA[Großbritannien: „Versäumnisse im Gesundheitssystem führen jährlich zu 1600 Todesfällen bei Kindern“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3430031-versaeumnisse-im-gesundheitssystem-fuehren-jaehrlich-zu-1600-todesfaellen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Jeder vierte Todesfall bei Kindern sei das Ergebnis von „erkennbaren Fehlern“ bei der Behandlung. Bei 43 Prozent der Fälle hätte es „potenziell vermeidbare Faktoren“ gegeben.</p></p>

<p><p>Dies wird die Regierung heute im Parlament erklären, wenn sie den neuen Plan im Kampf gegen Kindersterblichkeit vorstellen wird.</p></p>

<p><p>Der Plan sieht eine landesweite Überprüfung der Kinderpflege vor, sowie die Schaffung eines Panels zur Überwachung der Gesundheit von Kindern. Dazu soll der Datenaustausch zwischen medizinischen Einrichtungen soll verbessert werden.</p></p>

<p><p>Der Plan kommt eine Woche nach dem <a href="/de/content/news-brief/3378191-neuer-skandal-im-britischen-gesundheitswesen">vernichtenden Bericht</a> über die Patientenversorgung im Krankenhaus von Stafford, demzufolge bis zu 1200 Patienten an Vernachlässigung bei der Pflege gestorben seien.</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 19 Feb 2013 11:32:38 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3430031</guid></item>
<item><title><![CDATA[Gesundheit: „EU will Tests an Menschen erleichtern“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3424461-eu-will-tests-menschen-erleichtern?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Die EU-Kommission plant eine <a href="http://ec.europa.eu/health/files/eudralex/vol-1/dec_2013_51/dec_2013_51_en.pdf">Verordnung</a>, um <a href="/de/content/news-brief/2370671-eu-will-medikamententests-menschen-erleichtern">Arzneimittelversuche am Menschen zu erleichtern</a>.</p></p>

<p><p>Der Text, den das Parlament im Juni diskutieren wird, sehe beispielsweise vor, dass die unabhängigen Ethikkommissionen bei klinischen Tests künftig nicht mehr beteiligt werden. In Zukunft würde dann also „ein einzelner Mitgliedstaat federführend und mit Wirkung für alle anderen Staaten Nutzen und Risiken der medizinischen Versuche bewerte[n] und diese dann zul[assen].“ Obendrein soll der „Sponsor der Tests — also die Medizinindustrie — ein Vorschlagsrecht“ für die Auswahl dieses Mitgliedsstaats haben, berichtet die Tageszeitung.</p></p>

<p><p>Ethiker und Mediziner befürchten nun, dass auf diesem Wege „kritischen Mitgliedsländern 'gezielt ausgewichen' wird“ und „die Schutzmechanismen bei Versuchen an Menschen niedriger sein werden als bei Tierversuchen“.</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 18 Feb 2013 11:41:58 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3424461</guid></item>
<item><title><![CDATA[Großbritannien: „Der dicke Mann Europas“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3424281-der-dicke-mann-europas?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Im Kampf gegen die „immer katastrophalere Übergewichtskrise“ fordern britische Ärzte die Preiserhöhung kohlensäurehaltiger Getränke um 20 Cent und die Begrenzung der Anzahl von Fast-Food-Restaurants im Umfeld von Schulen.</p></p>

<p><p>Laut dem <a href="http://www.aomrc.org.uk/publications/statements/doc_download/9670-measuring-up.html">jüngsten Bericht der Academy of Medical Royal Colleges</a> leidet jeder vierte Erwachsene in England an Übergewicht. Schätzungen zufolge könnten 2050 etwa 60 Prozent der Männer, 50 Prozent der Frauen und jedes vierte Kind betroffen sein.</p></p>

<p><p>Neben Diabetes, Herzkrankheiten und Krebserkrankungen kosten die durch Fettleibigkeit verursachten Beschwerden das britische Gesundheitssystem jährlich 5,1 Milliarden Pfund (5,9 Milliarden Euro).</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 18 Feb 2013 11:27:59 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3424281</guid></item>
<item><title><![CDATA[Lebensmittelkrise: „Fleisch: vom Betrug zum Gesundheitsalarm“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3413701-fleisch-vom-betrug-zum-gesundheitsalarm?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Es gibt nun zwei Pferdefleisch-Skandale in Europa“, meint die belgische Tageszeitung, nachdem in Frankreich Spuren des verbotenen Entzündungshemmers Phenylbutazon in Pferdefleisch aus Großbritannien nachgewiesen wurden.</p></p>

<p><p>In dieser Episode zeige sich das Versagen der lokalen Gesundheitsbehörden. In Frankreich hat das Landwirtschaftsministerium dem Unternehmen Spanghero die Zulassung entzogen. Die Firma habe wissentlich Pferdefleisch als Rindfleisch verkauft. Das Fleisch sei vom Zoll eindeutig als solches etikettiert gewesen.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 15 Feb 2013 10:58:31 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3413701</guid></item>
<item><title><![CDATA[Lebensmittel: Die Gefahr der Kostensenkungs-Maschinen der Supermärkte]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3410791-die-gefahr-der-kostensenkungs-maschinen-der-supermaerkte?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Financial Times, London &ndash; Der Austausch von Rind- gegen Pferdefleisch ist ein spektakuläres Zeichen dafür, dass bei der Bemühung um Senkung der Kosten eine Grenze erreicht wurde, meint der Kolumnist John Gapper. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3410791-die-gefahr-der-kostensenkungs-maschinen-der-supermaerkte?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Thu, 14 Feb 2013 17:32:40 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3410791</guid></item>
<item><title><![CDATA[Lebensmittel: „Achtung Pferd“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3408491-achtung-pferd?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Der Skandal der <a href="/de/content/article/3403631-pferdefleisch-betrug-ist-ein-europaeisches-problem">tiefgefrorenen Gerichte</a>, die statt Rindfleisch Pferdefleisch enthalten, gelangt nun auch nach Deutschland. In Nordrhein-Westfalen führen die Behörden DNA-Tests zu verdächtigen Lasagne durch, während die Supermarktketten Real und die Tengelmann die Lasagne ihrer eigenen Marken aus den Regalen entfernt haben.</p></p>

<p><p>Die Tagezeichnung betont, dass die Deutschen, wie auch die Engländer, aus emotionalen und historischen Gründen kein Pferdefleisch essen. Im letzten Quartal 2012 wurden in Deutschland 14.929.600 Schweine und nur 3.400 Pferde geschlachtet.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 14 Feb 2013 11:18:09 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3408491</guid></item>
<item><title><![CDATA[Ernährung: Pferdefleisch-Betrug ist ein europäisches Problem]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3403631-pferdefleisch-betrug-ist-ein-europaeisches-problem?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[NRC Handelsblad, Amsterdam &ndash; Der Pferdefleisch-Skandal wird europäisch. Die EU-Länder schieben sich gegenseitig den schwarzen Peter zu und lassen das eigentliche Problem außen vor: Geringverdiener sind zunehmend von billigem Fleisch abhängig. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3403631-pferdefleisch-betrug-ist-ein-europaeisches-problem?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Wed, 13 Feb 2013 13:26:53 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3403631</guid></item>
<item><title><![CDATA[Lebensmittel: „Pferdefleisch-Skandal zieht weite Kreise“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3403561-pferdefleisch-skandal-zieht-weite-kreise?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Nachdem Pferdefleisch auch in angeblichen Rindfleisch-Lasagnen in Frankreich gefunden wurde, „wächst die Besorgnis der Lebensmittelbranche“ überall in Europa, berichtet die Zeitung.</p></p>

<p><p>Diesmal handelt es sich um die Marke Picard, die auch in Belgien vertrieben wird. Die auf Tiefkühlkost spezialisierte Kette Picard erhielt Fleisch wie Findus in Großbritannien von der französischen Firma Comigel, fügt die Zeitung hinzu.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 13 Feb 2013 12:55:25 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3403561</guid></item>
<item><title><![CDATA[Rumänien-Großbritannien: „Rumänen nicht schuld, dass Pferdefleisch nach England geliefert wurde“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3396641-rumaenen-nicht-schuld-dass-pferdefleisch-nach-england-geliefert-wurde?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Das <a href="/de/content/news-brief/3392781-bukarest-im-fleischskandal-am-pranger">Pferdefleisch</a>, welches in Großbritannien in Rindfleisch-Lasagne gefunden wurde, komme zwar aus Rumänien, doch wurde das Produkt „höchstwahrscheinlich“ in einem anderen Land verarbeitet.</p></p>

<p><p>Der Skandal bringe dennoch die  rumänischen Produzenten in Verruf. Sie hätten auf dem europäischen Markt ihre Glaubwürdigkeit eingebüßt, notiert das Blatt.</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 12 Feb 2013 10:53:39 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3396641</guid></item>
<item><title><![CDATA[Roumanie : Bukarest im Fleischskandal am Pranger ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3392781-bukarest-im-fleischskandal-am-pranger?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Ein neuer Skandal beschädigt den Ruf Rumäniens innerhalb der EU. Die Tatsache, dass <a href="/de/content/news-brief/3381411-findus-rindfleischlasagne-zu-100-aus-pferdefleisch">Pferdefleisch</a> aus Rumänien in Lasagnen der Marke Findus nachgewiesen wurde, zeigt wieder einmal, „dass wir nicht fähig sind, auch nur ein Mindestmaß an Regeln zu befolgen, ohne die keine einzige Gemeinschaft funktionieren kann“, schreibt die <em>România liberă</em>.</p></p>

<p><p>Der Binnenmarkt macht es möglich, dass ein „rumänischer Schlachthof Fleisch nach Zypern exportiert, von wo aus es ein Zwischenhändler einem Unternehmen in Luxemburg verkauft, das es wiederum einer schwedischen Firma überlässt, die es über ihre Tochtergesellschaft in Frankreich auf den britischen Markt bringt“, <a href="http://www.romanialibera.ro/opinii/editorial/retete-originale-romanesti-azi-lasagna-cu-carne-de-cal-292967.html">berichtet die Tageszeitung</a>.</p></p>

<p><p>Würden „alle Mitgliedsstaaten verantwortlich handeln, wäre das von großem Vorteil“, fügt das Blatt hinzu und führt fort:</p></p>

<p><blockquote> <p>Wenn die Vertrauenskette zwischen den Institutionen und den EU-Ländern aber gebrochen wird, und sei es nur von einem einzigen Glied, wird das europäische Projekt in seinen Grundfesten erschüttert.</p></p>

<p></blockquote> <p>Wie das Blatt berichtet, gießt dieser Skandal —</p></p>

<p><blockquote> <p>... nicht nur Wasser auf die Mühlen von fremdenfeindlichen Briten, sondern auch jener, die noch immer der Meinung sind, Rumänien hätte nicht in die EU aufgenommen werden sollen.</p></p>

<p></blockquote> <p><a href="http://adevarul.ro/international/europa/magarii-englezesti-vita-cal-romanesc-1_5117d3fd4b62ed5875f81b63/index.html"><em>Adevărul</em> weist dagegen darauf hin</a>, „dass alle Augen gebannt auf Rumänien ruhen, wo das Fleisch herkommt, anstatt sich das Unternehmen [vorzuknöpfen], welches das Fleisch verpackt und exportiert hat“. Die Forderung <a href="/de/content/news-brief/3391331-immer-mehr-importstopp-forderungen-fuer-fleisch-aus-der-eu">eines konservativen britischen Abgeordneten</a>, zunächst einmal rumänische Exporte einzuschränken und anschließend ein Importstopp für Fleisch aus der ganzen Union durchzusetzen, zeigt wieder einmal, dass „es unsere Schuld ist und alle Übel Großbritanniens von uns ausgehen“.</p></p>

<p><p>Für <em>România liberă</em> ist —</p></p>

<p><blockquote> <p>... die traurige Ironie dieser Geschichte, dass sich niemand wirklich dafür interessieren wird, ob tatsächlich jemand in Rumänien einen Fehler in diesem Skandal gemacht hat. Die Leute sind so sehr daran gewöhnt, uns als Lügner und Betrüger wahrzunehmen, dass es keinerlei Bedeutung hat, ob wir diesmal vielleicht zu Unrecht beschuldigt werden.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Mon, 11 Feb 2013 15:31:05 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3392781</guid></item>
<item><title><![CDATA[Großbritannien: Neuer Skandal im britischen Gesundheitswesen]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3378191-neuer-skandal-im-britischen-gesundheitswesen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Patienten im ganzen Land sind verunsichert, weil vorherrschende Mängel einen der <a href="/de/content/news-brief/198511-zu-meiden-britische-krankenhaeuser">größten Skandale</a> in der Geschichte des englischen Gesundheitswesens ausgelöst haben“, <a href="http://www.thetimes.co.uk/tto/health/news/article3680619.ece">titelt <em>The Times</em></a>. Die Zeitung reagiert damit auf einen <a href="http://www.midstaffsinquiry.com/index.html">Bericht</a> über die Behandlung von Patienten am staatlich geführten Stafford Hospital.</p></p>

<p><p>Aufgrund schlechter Versorgung durch das medizinische Personal starben dort bis zu 1200 Menschen zwischen 2005 und 2008. Die Untersuchung sprach von Fällen, bei denen Patienten vor Durst aus Vasen tranken und Empfangsdamen anstelle von Krankenschwestern darüber entscheiden durften, wer vorrangig behandelt wurde. Als die Nachricht publik wurde, wurden weitere dringliche Recherchen in fünf anderen Krankenhäusern angeordnet, weil auch diese unnatürlich hohe Sterberaten aufwiesen.</p></p>

<p><p>Arzt und Rundfunksprecher Phil Hammond <a href="http://www.thetimes.co.uk/tto/opinion/columnists/article3680378.ece">schrieb in <em>The Times</em></a>, dass es an der Zeit sei, das „geheime Einverständnis von Anonymität“ zu beenden, unter welchem das medizinische Personal sich der Verantwortung von Fehlbehandlung entzieht. Er sprach sich weiterhin dafür aus, dass das medizinische Führungspersonal zur Verantwortung gezogen werden müsste. Er kritisierte zudem den Verfasser des Berichtes, Anwalt Robert Francis, weil dieser versäumte, den Verantwortlichen direkt die Schuld zuzuschreiben.</p></p>

<p><blockquote> <p>Als das englische Gesundheitswesen 2006 ein Halbjahresdefizit von 600 Millionen Pfund zu verbuchen hatte, trat sein leitender Angestellter Nigel Crisp zurück. Wenn aber bis zu 1200 Menschen unnötig in einem einzigen Krankenhaus sterben, dankt kein hoher Manager ab. Sir David Nicholson, leitender Angestellter des englischen Gesundheitswesens, war 2005 Chef der West Midlands Strategic Health Authority, der Institution, die angeblich die Gesundheitsstandards im Stafford Hospital überwachen sollte. Er sollte zurücktreten.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Thu, 07 Feb 2013 16:56:38 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3378191</guid></item>
<item><title><![CDATA[Europäische Kommission : Das Medikament, von dem Brüssel nichts wissen will]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3247041-das-medikament-von-dem-bruessel-nichts-wissen-will?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Sorgt sich die EU-Kommission mehr um die Interessen eines amerikanischen Pharmakonzerns, als um das Überleben eines guten Dutzends von Kranken, die an einer seltenen Lebererkrankung leiden?“, <a href="http://www.liberation.fr/economie/2013/01/08/la-maladie-orpheline-le-medicament-miracle-et-l-eurocrate_872548">fragt <em>Libération</em></a>. Die Tageszeitung berichtet:</p></p>

<p><blockquote> <p>Seit drei Jahren weigert sich die EU-Kommission vehement ein Medikament auf dem europäischen Markt zuzulassen, Orphacol, Produkt des kleinen französischen Pharmaunternehmens CTRS. Ein Medikament, das die betroffenen Kranken vor dem sicheren Tod durch diese seltene Krankheit bewahren kann. [...] Eine bürokratisches Spießrutenlaufen, welches sich nicht aus Sorge um die öffentliche Gesundheit erklärt. Denn für die Forscher — wie auch die 27 Mitgliedsstaaten — ist die Wirksamkeit des Medikaments einhellig erwiesen. Allerdings kommt diese Weigerung der Kommission einer amerikanischen Firma sehr gelegen: Asklepsion Pharmaceuticals, ein Labor, das von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten kontrolliert wird und selbst eine Zulassung für ein Konkurrenzprodukt — welches es noch ausgereift ist — bei der Europäischen Arzneimittelagentur EMA in London beantragt hat...</p></p>

<p></blockquote> <p>Eine „unverständliche“ Unnachgiebigkeit, wie ein Beamter der Kommission zugibt. Denn, präzisiert <em>Libération</em>, „die Kommission stellt sich gewöhnlich hinter die wissenschaftlichen Urteile der verschiedenen europäischen Agenturen.“</p></p>

<p><p>Die Tageszeitung betont die Rolle von Patricia Brunko, verantwortlich für Humanarzneimittel und Referatsleiterin der EU-Kommission für Gesundheit und Verbraucherschutz. Von ihrem Gutdünken „scheint das Schicksal von Orphacol abzuhängen“, schreibt das Blatt sieht darin eine Verbindung zur <a href="/de/content/news-brief/2942861-bruessel-hat-sein-dalligate">Dalli-Affäre</a>:</p></p>

<p><blockquote> <p>Es ist allgemein bekannt, dass der ehemalige Chef von Brunko Ex-Kommissar John Dalli ist, den Kommissionspräsident José Manuel Durão Barroso im Oktober wegen des Verdachts der Einflussnahme <a href="/de/content/news-brief/2890121-der-peinliche-ruecktritt-von-kommissar-dalli">bei der Tabakrichtlinie</a> gefeuert hat. „Hier hingegen [im Fall Orphacol] wurde die EU-Anti-Korruptionsbehörde OLAF nicht eingeschaltet“, heißt es in Paris.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Wed, 09 Jan 2013 14:48:44 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3247041</guid></item>
<item><title><![CDATA[ Handel: Gift-Container in europäischen Häfen]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3227521-gift-container-europaeischen-haefen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>In den Häfen Europas kommen „mit Gift gefüllte Container“ an, <a href="http://www.lemonde.fr/planete/article/2013/01/02/du-poison-dans-les-conteneurs-maritimes_1812005_3244.html">schlägt <em>Le Monde</em> Alarm</a>. Wie die französische Tageszeitung berichtet, „enthalten 15 bis 20 Prozent“ der jede Woche entladenen Container „äußerst gefährliche und krebserregende [Gase oder] Nervengase“, welche „die Arbeiter der ganzen Produktionskette [...] bis hin zum Verbraucher gefährden“.</p></p>

<p><p>Woher aber stammen diese Gase? Zum einen aus der Containerbegasung, bei der „Schimmel und Schädlinge [vor dem] Transport vernichtet werden“, zum anderen aus dem Handelsgut selbst, das Gase und Dämpfe abgibt. So enthalten in Asien hergestellte Kleidungsstücke häufig krebserregende Lösungsmittel wie Benzen und Toluol.</p></p>

<p><p>Als „unzureichend und unangemessen“ verurteilen die Arbeitgeberverbände die in Frankreich seit 2011 eingeführten Maßnahmen zum Schutz vor diesen toxischen Substanzen (ausreichende Belüftung, Verwendung von Schutzmasken, Handschuhen und Brillen...). Anschließend fügt das französische Tagesblatt noch einen Vergleich mit Belgien und den Niederlanden hinzu:</p></p>

<p><blockquote> <p>Laut der Vereinbarungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften müssen die Gase beim geringsten Zweifel systematisch gemessen werden. Die niederländischen Zollbehörden verlangen einen Nachweis darüber, dass in den vorangegangenen zwei Stunden keinerlei toxische Gase gemessen werden konnten. Erst dann kommen ihre Leute zum Einsatz. Jan De Jong, einer der niederländischen Gewerkschaftsführer von der FNV Bondgenoten, fordert die Regierungen auf, noch härter durchzugreifen und das Übel an der Wurzel zu packen: Beispielsweise durch ein weltweites Verbot bestimmter Produkte.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Thu, 03 Jan 2013 15:23:58 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3227521</guid></item>
<item><title><![CDATA[Schweden:  Brüssel, Finger weg von unserem Snus!]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3189851-bruessel-finger-weg-von-unserem-snus?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>In Schweden löste der am 19. Dezember in Brüssel vorgestellte <a href="/de/content/news-brief/3183881-bruessel-neue-einschraenkungen-fuer-zigaretten">Revisionsentwurf der EU-Richtlinie über Tabakerzeugnisse</a> heftige Reaktionen aus. Der <a href="http://europa.eu/rapid/press-release_IP-12-1391_de.htm">Text</a> sieht nämlich vor, das <a href="/de/content/front-page/3116471-die-letzten-titelseiten">Verbot von Kautabak</a> wie dem in Schweden sehr beliebten Snus aufrechtzuerhalten. Weiter sollen „Warnungen vor Gesundheitsrisiken“ auf den Packungen angebracht werden, ähnlich wie bei Zigaretten, und zusätzliche Aromen sollen ganz verboten werden. Schweden hat derzeit eine Ausnahmegenehmigung für die Produktion und den Verkauf von Snus, doch es darf dieses Erfolgsprodukt seiner Tabakwarenindustrie nicht exportieren.</p></p>

<p><p><a href="http://www.aftonbladet.se/ledare/ledarkronika/ingvarpersson/article15960064.ab"><em>Aftonbladet</em> beschuldigt</a> die schwedische Regierung, die Freistellung des Snus zu gefährden, „so beschäftigt war sie damit“, unter dem Druck der Tabaklobbys „eine Exportgenehmigung zu erwirken“.</p></p>

<p><blockquote> <p>Nun wird Fredrik Reinfeldt in die Geschichte eingehen als der Ministerpräsident, der die Schweden um den Snus gebracht hat. [...] Wenn die schwedischen Politiker in Zukunft mehr Erfolg haben wollen, dann müssen sie ihre Strategie ändern. Die Priorität muss die Verteidigung der schwedischen Freistellung bleiben. Der Wunsch der Tabakindustrie nach der Erschließung neuer Märkte muss zweitrangig sein.</p></p>

<p></blockquote> <p>In <em>Expressen</em> <a href="http://www.expressen.se/kultur/hudnara-realiteter">sucht der Philosoph Lars Gustafsson</a> die Schuld bei der „autoritären Sprache der Europäischen Kommission“, die „den Geschmack des Snus und seine Exportbestimmungen“ vorschreiben will. Das sei sogar, so schreibt er, „eine ausschlaggebende Frage der Demokratie“. „Doch darum geht es nicht“, schimpft er weiter.</p></p>

<p><blockquote> <p>Es geht auch nicht um die philosophische Frage, ob eine Institution, die nicht in der Lage ist, eine konsistente Politik zum Stopp des Klimawandels zu bestimmen, den Verbrauchern der Mitgliedsstaaten sagen darf, wie sie ihren Snus konsumieren sollen. Nein. Was zählt, ist dass Herrn Barroso gesagt werden muss, dass er nur ein Lakai ist. Und dass er unseren Handelsminister nicht ignorieren kann, der im Gegensatz zu ihm eine demokratische Legitimation besitzt. Wie kommt Herr Barroso zu seiner Legitimität?</p></p>

<p></blockquote> <p>„Pierre Schellekens ist der Leiter des Büros der Europäischen Kommission in Stockholm. Und er verwendet Snus“, <a href="http://www.expressen.se/ledare/121220-prilligt/">heißt es im Leitartikel der Tageszeitung</a>:</p></p>

<p><blockquote> <p>Herr Schellekens kann also bald einen Bericht nach Brüssel schicken, über die zunehmende Skepsis gegenüber der EU in Schweden und über das negative Image der EU-Bürokraten, die detaillierte Bestimmungen aufstellen und den Geschmack unseres Snus verbieten wollen.</p></p>

<p><p>Die europäische Zusammenarbeit ist in vieler Hinsicht eine fantastische Erfindung. Doch genau diese Art von idiotischen Vorschlägen führt dazu, dass das Engagement der Bevölkerung zugunsten der Union nachlässt. Diese außerordentliche Unfähigkeit, zwischen den großen und den kleinen Fragen zu unterscheiden.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Thu, 20 Dec 2012 15:52:32 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3189851</guid></item>
<item><title><![CDATA[Tabak: Brüssel: neue Einschränkungen für Zigaretten]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3183881-bruessel-neue-einschraenkungen-fuer-zigaretten?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Europa legt sich ins Zeug, um die Raucher abzuschrecken“ <a href="http://www.lalibre.be/archives/divers/article/785203/epingle.html">titelt die Tageszeitung <em>La libre Belgique</em></a> über die neue Veröffentlichung der Europäischen Kommission am 19. Dezember: <a href="http://europa.eu/rapid/press-release_IP-12-1391_de.htm">die Richtlinie „darüber, wie Tabakerzeugnisse hergestellt, aufgemacht und verkauft werden können“</a>.</p></p>

<p><p>Der Text, in den mehrere Medien Einblick bekamen, sieht vor, dass die Packungen von Zigaretten und Tabak zum Selbstdrehen auf beiden Seiten zu 75 Prozent aus Warnungen vor Gesundheitsrisiken in Text- oder Bildform bestehen müssen. Heute sind es nur 40 Prozent.</p></p>

<p><p><a href="http://m.lesechos.fr/industrie-services/bruxelles-prepare-une-salve-de-mesures-antitabac-0202458652456.htm"><em>Les Echos</em> vergleicht</a> diese von der Kommission entschiedene „Salve von Maßnahmen gegen Tabakwaren“ mit dem, was auf der anderen Seite der Erdkugel am 1. Dezember beschlossen wurde:</p></p>

<p><blockquote> <p>Es ist noch nicht wie in Australien, wo alle Packungen nun gleich aussehen und keine Logos mehr aufweisen. Doch die Richtlinie lässt den Mitgliedsstaaten die Möglichkeit, die Maßnahmen selbst zu verschärfen. Vier Länder – darunter Frankreich, Großbritannien und Belgien – sollen schon Interesse am australischen Beispiel bekundet haben.</p></p>

<p></blockquote> <p>Die Richtlinie will auch bestimmte Aromen (wie Menthol) oder Slim-Zigaretten verbieten, da sie zum Konsum verleiten. Das weckt den Zorn der <a href="/de/content/article/3097771-bruessel-im-dunst-der-tabakmultis">überaus mächtigen Lobby der Tabakindustrie</a>, die versucht hat, sich bei der Vorbereitung des Texts Gehör zu verschaffen. So musste im Oktober 2012 der EU-Gesundheitskommissar John Dalli <a href="/de/content/news-brief/2890121-der-peinliche-ruecktritt-von-kommissar-dalli">zurücktreten</a>, da er der Vorteilsgewährung verdächtigt wurde.</p></p>

<p><p><a href="http://lastampa.it/2012/12/19/esteri/le-sigarette-al-mentolo-nel-mirino-dell-unione-W6QmbRCfObKrWdScBPw3oL/pagina.html">Für <em>La Stampa</em></a> ist die wütende Reaktion der „Big Tobacco“, der Tabakerzeuger und der Tabakwarenhändler allerdings nicht ganz unberechtigt:</p></p>

<p><blockquote> <p>Abgesehen von der objektiven Gefahr dieses Lasters, die von allen erkannt wird, sind die Argumentationen nicht ohne Grund. Schließt man die Tür zu sehr, fördert das den Schmuggel. Dieser wird noch verschlimmert durch Fälschungen, die Packungen voll mit ungesundem Zeug auf den Markt bringt.</p></p>

<p></blockquote> <p>Der Kampf der Lobbys ist „noch lange nicht beendet“ schließt <em>Les Echos</em>, denn:</p></p>

<p><blockquote> <p>Der Text muss jetzt sowohl vom Europäischen Parlament als auch von den Mitgliedsstaaten abgesegnet werden. Stockholm dürfte zum Thema Snus nachbohren. Deutschland hat bereits zu verstehen gegeben, dass es mit den zu 75 Prozent bedeckten Packungen nicht ganz einverstanden ist.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Wed, 19 Dec 2012 16:00:11 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3183881</guid></item>
<item><title><![CDATA[EU-Kommission: Brüssel im Dunst der Tabakmultis]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3097771-bruessel-im-dunst-der-tabakmultis?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Der Spiegel, Hamburg &ndash; Seit dem Rücktritt von EU-Gesundheitskommissar John Dalli häufen sich die Fragen über den Einfluss der Tabaklobby innerhalb der EU. Wurde er Opfer einer Intrige? Und wie weit gehen die Verbindungen der Multis in Brüssels Antikorruptionsbehörde Olaf? <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3097771-bruessel-im-dunst-der-tabakmultis?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Fri, 30 Nov 2012 17:18:11 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3097771</guid></item>
<item><title><![CDATA[GVO: Die Genmais-Gefahr ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2729381-die-genmais-gefahr?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Ja, GVO ist Gift!&ldquo; <a href="http://tempsreel.nouvelobs.com/ogm-le-scandale/20120918.OBS2686/exclusif-oui-les-ogm-sont-des-poisons.html">titelt <em>Le Nouvel Observateur</em> </a>und ver&ouml;ffentlicht die Ergebnisse einer zweij&auml;hrigen Studie franz&ouml;sischer Wissenschaftler, die 200 Ratten mit gentechnisch ver&auml;ndertem Mais &ndash; insbesondere der Sorte NK 603 des Agrarkonzerns Monsanto &ndash; gef&uuml;ttert hatten. Die Ergebnisse der Studie k&ouml;nnen in einem von Gilles-Eric S&eacute;ralini verfassten Buch mit dem Titel <a href="http://tempsreel.nouvelobs.com/galeries-photos/photo/20120918.OBS2757/ogm-les-images-glacantes-du-film-tous-cobayes.html">&bdquo;Tous cobayes!&ldquo;</a> [Wir sind alle Versuchskaninchen] nachgelesen oder im gleichnamigen Film angeschaut werden. Die Versuchsreihe, die <em>Le Nouvel Observateur</em> eine &bdquo;Splitterbombe&ldquo; tauft, leitete der als Professor f&uuml;r Molekularbiologie an der Universit&auml;t in Caen t&auml;tige S&eacute;ralini selbst.</p></p>

<p><blockquote> <p>[Mit der Explosion dieser Bombe] zersplittert die &sbquo;offizielle Wahrheit&rsquo; der Unbedenklichkeit von genetisch ver&auml;ndertem Mais. Selbst bei geringer Dosierung stellt sich heraus, dass GVO-Futter f&uuml;r Ratten hochgiftig und oft t&ouml;dlich ist. W&uuml;rde es sich um ein Medikament handeln, m&uuml;sste es auf der Stelle verboten und umgehend neue Untersuchungen angestrengt werden. Genau diese <a href="http://empsreel.nouvelobs.com/tag/ogm">GVO</a> finden wir tagt&auml;glich in unserer Nahrung wieder: Im Fleisch, in Eiern oder in der Milch.</p></p>

<p></blockquote> <p>Die Ergebnisse sind eindeutig:</p></p>

<p><blockquote> <p>Nach dreizehn Monaten [...] entwickeln die mit genetisch ver&auml;ndertem Mais gef&uuml;tterten Ratten ungeachtet ihres Geschlechts zwei- bis dreimal h&auml;ufiger Tumore als Ratten, die kein GVO-Futter verabreicht bekamen. Zu Beginn des 24. Monats, d. h. gegen Ende ihres Lebens, leiden zwischen 50 und 80 Prozent der weiblichen Ratten, die GVO-Futter erhielten, unter schwersten Pathologien, w&auml;hrend nur 30 Prozent derjenigen betroffen sind, die GVO-freies Futter bekamen.</p></p>

<p></blockquote> <p>Die Ver&ouml;ffentlichung dieser Ergebnisse hat bereits &bdquo;in Br&uuml;ssel Wellen geschlagen&ldquo;, <a href="http://www.euractiv.fr/ogm-vague-remonte-bruxelles-article">berichtet <em>EurActiv</em></a> und f&uuml;hrt fort:</p></p>

<p><blockquote> <p>Die Entscheidungen werden in der Tat von allen siebenundzwanzig [EU-Staaten] getroffen. In der Zwischenzeit beauftragte Frankreichs Regierung die Franz&ouml;sische Agentur f&uuml;r die Sicherheit von Gesundheitsprodukten mit der &Uuml;berpr&uuml;fung der Studie, w&auml;hrend die Europ&auml;ische Kommission die Europ&auml;ische Beh&ouml;rde f&uuml;r Lebensmittelsicherheit (EFSA) um ihre Meinung bat.</p></p>

<p></blockquote> <p><em>EurActiv</em> weist allerdings daraufhin, dass die Glaubw&uuml;rdigkeit dieser Agentur oft in Frage gestellt wurde: <a href="http://www.greenpeace.de/themen/gentechnik/nachrichten/artikel/risiko_gen_mais_franzoesische_forscher_legen_beunruhigende_studie_vor/">So wirft Greenpeace EFSA vor</a>, &bdquo;Industriellen seit mehreren Jahren beunruhigend nahe zu stehen und nicht unabh&auml;ngig genug&ldquo; zu sein.</p>

<p>Ein Teil der Wissenschaftler reagiert jedoch skeptisch auf die Studie der Universit&auml;t von Caen: Mehrere Biologen, die von der Nachrichtenagentur Reuters befragt wurden, melden Zweifel am Ablauf der Studie und den Methoden zur Durchf&uuml;hrung der Tests an.</p>

<p>&nbsp;</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 20 Sep 2012 15:34:46 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2729381</guid></item>
<item><title><![CDATA[Tschechische Republik: Alkoholverbot nach Pansch-Skandal]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2708571-alkoholverbot-nach-pansch-skandal?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Zum generellen Verkaufsverbot f&uuml;r Getr&auml;nke mit mehr als 20 Prozent Alkohol, das der tschechische Gesundheitsminister am Freitag, den 14. September verh&auml;ngte, liefert <em>Mlad&aacute; fronta DNES</em> folgende Zusatzinformation: &bdquo;Das Verbot k&ouml;nnte mehrere Monate in Kraft bleiben&ldquo;. W&auml;hrend der seit dem 6. September w&uuml;tende Skandal um den hochgiftigen Pansch-Alkohol bereits sein 21. Todesopfer forderte, sind Schnaps und andere hochprozentige Getr&auml;nke aus Gesch&auml;ften, Restaurants und Bars verschwunden. In der Grenzregion zu Polen, insbesondere in M&auml;hren-Schlesien, aber auch im Umkreis von Zl&iacute;n und Olm&uuml;tz, wurden die meisten Opfer gez&auml;hlt.</p>

<p>23 Hersteller und H&auml;ndler, denen vorgeworfen wird, die Getr&auml;nke mit hochgiftigem Methanol gepanscht zu haben, wurden bisher von der Polizei festgenommen. Auf der Suche nach dem Ursprungsort des Pansch-Alkohols gehen die Sicherheitsbeamten auch weiterhin allen anderen m&ouml;glichen Spuren nach.</p>

<p>Laut den <a href="http://www.lidovky.cz/jed-prichazi-z-polska-z-vody-do-ostrikovacu-feg-/ln_domov.asp?c=A120917_074219_ln_domov_ase">ersten Ermittlungsergebnissen</a>, die <em>Lidov&eacute; noviny</em> ver&ouml;ffentlicht, &bdquo;stammt das Gift aus Polen.&ldquo; Es soll sich um &bdquo;mit Frostschutzmittel versetzte Scheibenreinigungsfl&uuml;ssigkeit f&uuml;r Autos&ldquo; handeln. Die Polizei verd&auml;chtigt die Hersteller, Methanol aus Polen verwendet zu haben:</p></p>

<p><blockquote> <p>Im Juli hatte <a href="/de/content/source-profile/8651-gazeta-wyborcza"><em>Gazeta Wyborcza</em></a> bereits enth&uuml;llt, dass bei der Herstellung von fl&uuml;ssigem Scheibenreiniger seit 2010 statt Ethanol dreimal billigeres &ndash; wenn auch giftiges &ndash; Methanol verwendet wurde, um Kosten zu sparen.</p></p>

<p></blockquote> <p>Offensichtlich hatten die tschechischen Spirituosenhersteller davon nichts mitbekommen und weiterhin Scheibenreiniger aus Polen bezogen, um ihre Getr&auml;nke zu panschen.</p>

<p>Unterdessen macht die Vergiftungswelle nicht an der Grenze halt und greift auch auf andere Nachbarl&auml;nder &uuml;ber. So meldet die slowakische Tageszeitung <a href="http://www.sme.sk/"><em>SME</em></a> am heutigen 17. September: &bdquo;Die Vergiftungswelle trifft auch unser Land&ldquo;. Auf ihrer Titelseite berichtet das Blatt von acht vergifteten Personen, die am Vortag ins Krankenhaus im [slowakischen] Pre&scaron;ov eingeliefert wurden und f&uuml;gt hinzu, dass auch Polen bereits vier Todesopfer beklagt. Daraufhin haben die polnischen Gesundheitsbeh&ouml;rden den Verkauf von hochprozentigem Alkohol aus der Tschechischen Republik verboten.</p>

<p>&bdquo;Ein baldiges Ende dieses Alkoholverbots&ldquo; sei allerdings &bdquo;von allgemeinem Interesse&ldquo;, <a href="http://www.lidovky.cz/">f&uuml;gt <em>Lidov&eacute; noviny</em> hinzu</a> und betont, dass der Staat durch diese Ma&szlig;nahme jeden Monat gesch&auml;tzte 750 Millionen Kronen (etwa 30 Millionen Euro) Steuereinnahmen verliert. Laut <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em> werden in der Tschechischen Republik t&auml;glich 155.000 Liter hochprozentiger Alkohol verkauft.</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 17 Sep 2012 15:43:38 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2708571</guid></item>
<item><title><![CDATA[Spanien: Keine kostenlose Gesundheitsversorgung für illegale Einwanderer]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2613791-keine-kostenlose-gesundheitsversorgung-fuer-illegale-einwanderer?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Ab dem 1. September wird mindestens 150 000 illegalen Einwanderern aus Staaten au&szlig;erhalb der EU der Zugang zum &ouml;ffentlichen Gesundheitssystem in Spanien erschwert&rdquo;, <a href="http://elpais.com/elpais/2012/08/29/opinion/1346265472_538020.html" target="_self">erkl&auml;rt El Pa&iacute;s</a> einige der Tage bevor der <a href="http://www.boe.es/diario_boe/txt.php?id=BOE-A-2012-5403" target="_self">Erlass</a> zu den &bdquo;Notma&szlig;nahmen zur Erhaltung des nationalen Gesundheitssystems&ldquo; in Kraft tritt. Medizinische Hilfe erhalten dann nur noch illegal eingewanderte Schwangere, Minderj&auml;hrige und Notf&auml;lle, schreibt die Zeitung.</p></p>

<p><p>Die Ma&szlig;nahme ist Teil des Sparplans der Regierung und soll ihr zufolge j&auml;hrlich 500 Millionen Euro einsparen. Doch El Pa&iacute;s bemerkt,</p></p>

<p><blockquote> <p>dass realistischere Rechnungen nur Einsparungen von knapp der H&auml;lfte der angegebenen Summe ergeben. Diese Summe entspricht ungef&auml;hr dem Verdienstausfall, der bei den anderen L&auml;ndern der Europ&auml;ischen Union durch die Probleme mit den Rechnungen der geleisteten Gesundheitsleistungen ensteht, die Spanien f&uuml;r seine Staatsb&uuml;rger &uuml;bernimmt.</p></p>

<p></blockquote> <p>Au&szlig;erdem weist die Madrider Zeitung darauf hin, dass &bdquo;diese Entscheidung das in der spanischen Verfassung verankerte Recht auf kostenlose Gesundheitsversorgung in Frage stellt&ldquo;. Schlimmer noch, zerschmettere diese Ma&szlig;nahme nicht nur den Universalcharakter des &ouml;ffentlichen Gesundheitssystems, sondern auch die kostenlose Medizinversorgung.</p></p>

<p><blockquote> <p>Diese Randgruppe erh&auml;lt nur eine vollst&auml;ndige &ouml;ffentliche Gesundheitsf&uuml;rsorge, wenn sie einer Art Versicherung beitritt (Spezialvereinbarungen mit der Gesundheitsbeh&ouml;rde). Diese bel&auml;uft sich auf 60 Euro monatlich f&uuml;r die 17-65j&auml;hrigen und&nbsp; ungef&auml;hr 155 Euro monatlich nach dem 65 Lebensjahr. [&hellip;] Der gr&ouml;&szlig;te Aberwitz, der schon an Unschicklichkeit grenzt und auf l&auml;cherliche Art und Weise zeigt, wie sehr die Regierenden von der sozialen Realit&auml;t entfernt sind, ist aber die Tatsache, von Arbeitslosen Geld einzufordern, das sie nicht haben. Vier autonome Gemeinschaften (Andalusien, die kanarischen Inseln, das Baskenland und Asturien) <a href="http://sociedad.elpais.com/sociedad/2012/08/30/actualidad/1346353070_842352.html" target="_self">widersetzen sich dieser Bestimmung</a>, die man als Fessel f&uuml;r die Gerechtigkeit und den sozialen Zusammenhalt betrachtet.</p></p>

<p></blockquote> <p>&nbsp;&bdquo;Das spanische Gesundheitssystem ist eines der besten und daf&uuml;r auch im Ausland bekannt&ldquo;, schreibt ihrerseits La Raz&oacute;n. Doch, <a href="http://www.larazon.es/noticia/3626-una-sanidad-sostenible" target="_self">f&uuml;gt die Zeitung hinzu</a>,</p></p>

<p><p>dessen Aufrechterhaltung ist kostenaufw&auml;ndig, und das kleinste Ungleichgewicht kann es in Gefahr bringen. Missbr&auml;uche wie [&hellip;] die Versorgung illegaler Einwanderer, die als solche nicht zu seiner Finanzierung beitragen, geh&ouml;ren zu den Ungleichgewichtsfaktoren, denen man begegnen muss. Tats&auml;chlich schr&auml;nken alle europ&auml;ischen Staaten mit Ausnahme von Spanien den Zugang zum &ouml;ffentlichen Gesundheitssystem f&uuml;r illegale Einwanderer ein. Teilweise bleibt ihnen der Zugang wie in Schweden oder &Ouml;sterreich v&ouml;llig verschlossen. Das Ziel dieser Art von Regelung hat doppelten Charakter: Einerseits will man die t&auml;glich steigenden Kosten des &ouml;ffentlichen Gesundheitswesens reduzieren. Gleichzeitig, was noch wichtiger ist, will man vor illegaler Einwanderung und Arbeitsausbeutung und den durch sie enstehenden Sozialversicherungsbetrug abschrecken. Die spanische Regierung will also nichts anderes machen, als was unsere Nachbarn schon lange tun.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 31 Aug 2012 15:05:47 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2613791</guid></item>
<item><title><![CDATA[Drogen: Junge Franzosen sind die schlechten Schüler Europas]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2100411-junge-franzosen-sind-die-schlechten-schueler-europas?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Der Tabak-, Alkohol- und auch Cannabiskonsum der 16-j&auml;hrigen franz&ouml;sischen Sch&uuml;ler ist zwischen 2007 und 2011 deutlich gestiegen&ldquo;, zeigt eine <a target="_self" href="http://www.espad.org/Uploads/ESPAD_reports/2011/The_2011_ESPAD_Report_FULL_2012-05-30.pdf">Studie des Schwedischen Rats f&uuml;r Informationen zu Alkohol und anderen Drogen</a>, die von <a target="_self" href="http://www.lemonde.fr/sante/article/2012/05/31/drogues-la-consommation-des-jeunes-a-la-hausse_1710206_1651302.html"><em>Le Monde</em></a> ver&ouml;ffentlicht wurde. Frankreichs Rangplatz in der Tabelle ist im Vergleich zu den anderen 36 untersuchten europ&auml;ischen L&auml;ndern, die oft Fortschritte verzeichnen, gesunken.</p>

<p>Die franz&ouml;sische Tageszeitung betont, dass diese europ&auml;ischen Zahlen &bdquo;die Debatte um die franz&ouml;sische Politik zur Bek&auml;mpfung des Drogenmissbrauchs wieder aufleben&ldquo; lassen. Unter der letzten Regierung habe man vorwiegend die Repression eingesetzt.</p>

<p>Jean-Pierre Couteron, Pr&auml;sident des Verbandes F&eacute;d&eacute;ration Addiction, wird in Le Monde folgenderma&szlig;en zitiert:</p></p>

<p><blockquote> <p>Diese Politik hat das verfehlt, was den Gro&szlig;teil des Problems ausmacht: das Suchtpotential der Umgebung der Jugendlichen in einer Gesellschaft, die Nervenkitzel und Hyperkonsum f&ouml;rdert.</p></p>

<p></blockquote> <p>Die franz&ouml;sische Beobachtungsstelle f&uuml;r Drogen und Suchtverhalten (OFDT) meint dazu: &bdquo;Das Problem liegt darin, dass man sich zum Ziel gesetzt hatte, einen ersten Konsum um jeden Preis zu verhindern. Dabei ist das Ausprobieren von Cannabis ein Zeichen der Identifizierung bei den Jugendlichen.&ldquo;</p>

<p>Le Monde zitiert schlie&szlig;lich einen letzten Fehler dieser von Fachleuten kritisierten Strategie:</p></p>

<p><blockquote> <p>Eine Fokalisierung auf Cannabis, w&auml;hrend der Einstieg &uuml;ber Tabakwaren erfolgt und die Jugendlichen Polykonsumenten sind.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Fri, 01 Jun 2012 14:30:10 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2100411</guid></item>
<item><title><![CDATA[Niederlande: Noch ein langer Weg für die Sterbehilfe]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1594891-noch-ein-langer-weg-fuer-die-sterbehilfe?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&ldquo;Alte Menschen verlangen das Recht auf Sterbehilfe&rdquo;, <a href="http://www.volkskrant.nl/vk/nl/2672/Wetenschap-Gezondheid/article/detail/3221893/2012/03/08/Ouderen-eisen-recht-op-hulp-bij-zelfdoding.dhtml" target="_self">k&uuml;ndigt <em>De Volkskrant</em> an</a>. Am 8. M&auml;rz diskutieren die Abgeordneten &uuml;ber die B&uuml;rgerinitiative des Vereins <a href="http://sparta.projectie.com/~uitvrije/" target="_self">Uit Vrije Wil</a> (Aus freiem Willen), der diese Praktik vereinfachen will. Innerhalb von vier Monaten sammelte Uit Vrije Wil 120.000 Unterschriften, darunter auch die vieler Politiker, f&uuml;r einen Gesetzesentwurf. </p></p>

<p><p>Dieser soll Menschen &uuml;ber 70 eine Unterst&uuml;tzung gew&auml;hren, um ihr Leben zu beenden, wenn sie dieses als &ldquo;abgeschlossen&rdquo; betrachten. Dem Verein zufolge trifft das aktuelle Euthanasiegesetz, das vor zehn Jahren verabschiedet wurde, nur unter sehr strikten Bedingungen zu und auch nur bei unertr&auml;glichen Schmerzen ohne anderen Ausweg als den Tod.</p></p>

<p><p>Der Entwurf ist &ldquo;ein starkes Zeichen der heutigen Zeit&rdquo;, schreibt <em>De Volkskrant</em> in einem Editorial. Es handle sich hier um eine &ldquo;dringende Gesellschaftsthematik&rdquo;, selbst wenn das Projekt derzeit &ldquo;keine Chance&rdquo; hat, zustande zu kommen. Die Christdemokraten sind in der Regierung, stehen &ldquo;im Zentrum der Macht und blockieren jegliche Debatte&rdquo; &uuml;ber diese Frage. Und &ldquo;des Friedens halber wollen auch die Liberalen der VVD sich nicht die Finger verbrennen&rdquo;. Das Resultat: &ldquo;W&auml;hrend sich die Debatte in der Gesellschaft ausdehnt, steht die politische Debatte still&rdquo;, wie die Zeitung bedauert.</p>

<p>&nbsp;</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 08 Mar 2012 15:21:16 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1594891</guid></item>
<item><title><![CDATA[Italien: Epochales Urteil im Prozess um Asbest-Tote]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1509171-epochales-urteil-im-prozess-um-asbest-tote?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&ldquo;Eternit: ein historisches Urteil&rdquo;, titelt <em>La Stampa</em> und begr&uuml;&szlig;t den Ausgang eines Mammutprozesses um Asbestvergiftungen in Turin. Die Richter verurteilten den fr&uuml;heren Eigent&uuml;mer des Asbest-Herstellers Eternit sowie einen Ex-Manager zu 16 Jahren Gef&auml;ngnis und 200 Millionen Euro Schadenersatz. Sie wurden der &ldquo;nachhaltigen Gef&auml;hrdung von Gesundheit und Umwelt&rdquo; schuldig befunden. Nach Ansicht der Richter hatten sie seinerzeit im Werk von Casale Monferrat (im Nordwesten Italiens) die Sicherheitsstandards nicht eingehalten, obwohl ihnen die Gefahren dieser Substanz bekannt waren. Die Beklagten, der Schweizer Milliard&auml;r Stephan Schmidheiny, 64, und der belgische Baron Louis de Cartier de Marchienne, 90, waren bei Urteilsverk&uuml;ndung nicht anwesend.</p></p>

<p><p>Ihr Werk produzierte in den Sechziger- und Siebzigerjahren asbesthaltige Bauplatten. Die Platten sind seit 1986 in Europa verboten, werden in anderen Regionen der Welt aber weiterhin hergestellt. Rund 3000 F&auml;lle von Asbestose und Lungenkrebs sind unter den Arbeitnehmern und der Bev&ouml;lkerung festgestellt worden  &ndash;  1830 Menschen sind allein in Casale daran bereits gestorben, 3000 in Italien.</p></p>

<p><p>Es handelt sich hierbei um den gr&ouml;&szlig;ten Prozess zur Asbest-Kontamination, der je stattgefunden hat, sowie um den ersten &uuml;berhaupt vor einem Strafgerichtshof, <a href="http://www3.lastampa.it/cronache/sezioni/articolo/lstp/442328/" target="_self">betont die Turiner Tageszeitung</a>. <a href="http://www3.lastampa.it/cronache/sezioni/articolo/lstp/442443/" target="_self">F&uuml;r <em>La Stampa</em>-Chef Mario Calabresi</a> ist das Urteil</p></p>

<p><blockquote> <p>die Belohnung eines der mutigsten und z&auml;hesten K&auml;mpfe f&uuml;r Wahrheit und Gerechtigkeit, die jemals in Italien gef&uuml;hrt wurden. Ein Kampf, der nachgewiesen hat, dass man jahrelang Asbest weiterproduziert hat, obwohl die Gefahren f&uuml;r die Allgemeinheit bekannt waren. Ab heute kann niemand mehr von Unkenntnis oder Manipulation reden. Die Entscheidung ist aber nicht der Schlusspunkt dieser Geschichte, nicht das Ende des Massakers: Heute gibt es j&auml;hrlich 50 neue F&auml;lle von Lungenkrebs in der Region, doppelt so viele wie vor zehn Jahren.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Tue, 14 Feb 2012 13:27:26 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1509171</guid></item>
<item><title><![CDATA[Slowakei: Notstand in den Krankenhäusern]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1241821-notstand-den-krankenhaeusern?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&ldquo;Der Kampf ums &Uuml;berleben. Was kann noch getan werden?&rdquo; <a href="http://spravy.pravda.sk/nemocnice-su-v-krize-viacere-osetruju-iba-akutne-pripady-pek-/sk_domace.asp?c=A111201_094114_sk_domace_p60" target="_self">schreibt die <em>Pravda</em></a> zwei Tage nach der kollektiven K&uuml;ndigung von 1400 slowakischen &Auml;rzten. Die Mediziner protestieren gegen ihre niedrigen Geh&auml;lter und gegen den Geldmangel in einem Gesundheitssystem, das, so die Zeitung &ldquo;komplett und endg&uuml;ltig einst&uuml;rzt&rdquo;.</p></p>

<p><p>Die Tageszeitung aus Bratislava beschreibt &ldquo;das Chaos der &auml;rztelosen Stationen, der abgesagten Operationen, der ver&auml;ngstigten Patienten&rdquo; in den meisten slowakischen Krankenh&auml;usern. Die Lage bleibt kritisch &ndash; trotz des Notstands, den die Regierung am 29. November in 16 Krankenh&auml;usern ausgerufen hat. Die zur&uuml;ckgetretenen &Auml;rzte m&uuml;ssen nun zum Dienst antreten und verdienen dabei 70 Prozent ihres Gehalts.</p></p>

<p><p>Die Slowakei ist nicht als einziges Land mit diesem Problem konfrontiert. Anfang 2011 musste die tschechische Regierung einen Kompromiss mit den 4000 &Auml;rzten der Bewegung &ldquo;Danke, wir gehen&rdquo; schlie&szlig;en. In Ungarn droht die &Auml;rztegewerkschaft mit Streiks, wenn sie nicht bis zum 8. Dezember die verlangten Geh&auml;lter durchsetzt.</p></p>

<p><p>Am 30. November bat Iveta Radičov&aacute;, die aus dem Amt scheidende Ministerpr&auml;sidentin, nun offiziell die Nachbarl&auml;nder der Visegr&aacute;d-Gruppe (Tschechische Republik, Ungarn und Polen) um Hilfe. Doch das ist nicht so einfach. Bis jetzt, <a href="http://www.lidovky.cz/ceska-armada-muze-na-slovensko-vyslat-nejvyse-30-lekaru-p1a-/ln_domov.asp?c=A111201_105746_ln_domov_mev" target="_self">so <em>Lidov&eacute; noviny</em></a>, &ldquo;kann die tschechische Armee nur rund 30 &Auml;rzte in die Slowakei schicken&rdquo;.</p></p>

<p><p>&ldquo;Wo soll das Geld herkommen, um die Geh&auml;lter in den &ouml;ffentlichen Krankenh&auml;usern zu erh&ouml;hen?&rdquo; <a href="http://komentare.sme.sk/c/6164298/kde-najst-peniaze-na-vyssie-platy-v-statnych-nemocniciach.html" target="_self">fragt sich die <em>SME</em></a>. &ldquo;In den Krankenh&auml;usern verschwinden die Mittel, die f&uuml;r Gehaltserh&ouml;hungen verwendet werden k&ouml;nnten. &Uuml;ber den &uuml;berm&auml;&szlig;igen Medikamentenverbrauch, die unn&ouml;tigen Stationen oder den Kauf zu teurer Ger&auml;te wissen die &Auml;rzte am besten Bescheid. Sie sollten auch dar&uuml;ber sprechen.&rdquo;</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 02 Dec 2011 14:33:48 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1241821</guid></item>
<item><title><![CDATA[Slowakei: Ärzte gegen Privatisierung]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1147811-aerzte-gegen-privatisierung?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Das Projekt der Umwandlung von 31 staatlichen Krankenh&auml;usern in Aktiengesellschaften wurde bis zu den Wahlen im kommenden M&auml;rz aufgeschoben, doch trotzdem &ldquo;drohen die &Auml;rzte weiter mit K&uuml;ndigung&rdquo;, <a href="http://spravy.pravda.sk/lekarom-nestaci-ani-pozastavenie-transformacie-vypovede-nestiahnu-112-/sk_domace.asp?c=A111107_154130_sk_domace_p58" target="_self">hei&szlig;t es in der <em>Pravda</em></a>. Rund 2400 Mediziner aus dem &ouml;ffentlichen Bereich wollen aus Protest gegen das Projekt des Gesundheitsministeriums ihren Arbeitsplatz aufgeben. Die slowakische &Auml;rztekammer spricht von einer &ldquo;Privatisierung ohne Aufhebens&rdquo;, die eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen bef&uuml;rchten l&auml;sst. Die &Auml;rzte verlangen auch Gehaltserh&ouml;hungen auf 2000 bis 4000 Euro monatlich sowie mehr staatliche Hilfsgelder f&uuml;r das Gesundheitswesen. &ldquo;Versprechungen reichen ihnen nicht, sie wollen Garantien&rdquo;, schreibt die Pravda. Der Reformplan soll am 11. November in einer <a href="http://www.nrsr.sk/web/Default.aspx?sid=udalosti/udalost&amp;MasterID=51407" target="_self">au&szlig;erordentlichen Parlamentsdebatte</a> besprochen werden. Die Oppositionspartei SMER unter Robert Fico steht am Ursprung dieser Debatte und strebt &ndash; nach Angaben des <a href="http://spectator.sme.sk/articles/view/44447/10/hospital_transformation_to_be_debated_in_parliament_on_november11.html" target="_self"><em>Slovak Spectator</em></a> &ndash; den v&ouml;lligen R&uuml;ckzug des Plans an.</p>

<p></p></p>]]></description><pubDate>Tue, 08 Nov 2011 13:21:59 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1147811</guid></item>
<item><title><![CDATA[ Griechenland: Nothilfe: letzter Ausweg für die neuen Armen]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1029771-nothilfe-letzter-ausweg-fuer-die-neuen-armen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Nach den drakonischen K&uuml;rzungen in Folge der Schuldenkrise, wenden sich immer mehr sozial schwache Griechen an humanit&auml;re NGOs, um &auml;rztliche Versorgung zu bekommen. In einem Interview mit <a href="http://euobserver.com/851/113841" target="_self"><em>EUobserver</em></a>, sagt der griechische Leiter der internationalen Nothilfeorganisation <a href="http://www.msf.gr/" target="_self"><em>&Auml;rzte ohne Grenzen </em></a>(MSF), Apostolos Veizis, dass sich eine steigende Zahl von Menschen an die seit 1995 im Land er&ouml;ffneten Ambulanzen wende, welche urspr&uuml;nglich f&uuml;r Migranten und Fl&uuml;chtlinge aus Auffanglagern gedacht waren, die keinen Zugang zur staatlichen Gesundheitsversorgung haben.</p>

<p>&quot;Mit der Verschlechterung der wirtschaftlichen Krise stehen wir vor immer ernsteren Problemen&quot;, sagt Veizis dem Internetportal f&uuml;r Nachrichten aus der EU. &quot;Heute sind auch Rentner, Arbeitslose, HIV- oder Tuberkulose-Infizierte von der Gesundheitsversorgung ausgeschlossen.&quot; &quot;Die Zusch&uuml;sse f&uuml;r bestimmte Behandlungen, f&uuml;r Sozialhilfe oder die Behandlung von bestimmten Krankheiten sind bis zu 80 Prozent gek&uuml;rzt worden&quot;, f&uuml;hrt Vezis aus und schimpft gegen den Mangel an medizinischem Ger&auml;t, Medikamenten und Blut. Des Weiteren, schreibt EUobserver, w&uuml;rden sich einige Pharma-Riesen aus Angst vor Zahlungsausfall weigern, bestimmte Krankenh&auml;user zu beliefern.</p>

<p>&nbsp;</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 06 Oct 2011 13:57:04 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1029771</guid></item>
<item><title><![CDATA[Rumänien: Das letzte Leprosorium Europas]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/940581-das-letzte-leprosorium-europas?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Evenimentul Zilei, Bukarest &ndash; Im rumänischen Donaudelta beherbergt das letzte Leprakrankenhaus Europas in Tichileşti 19 Patienten. Beschreibung eines Ortes, der von den Behörden lange verheimlicht wurde. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/940581-das-letzte-leprosorium-europas?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Mon, 12 Sep 2011 16:49:12 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">940581</guid></item>
<item><title><![CDATA[Psychische Gesundheit: Macht Europa sich verrückt?]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/922911-macht-europa-sich-verrueckt?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Eine <a href="http://www.ecnp.eu/en/publications/reports/sizeandburden.aspx" target="_self">neue Untersuchung</a> hat ergeben, dass jedes Jahr fast 40 Prozent der europ&auml;ischen Bev&ouml;lkerung an einer <a href="http://www.irishexaminer.com/ireland/kfgbgbgbqlql/rss2/" target="_self">psychischen Erkrankung</a> leiden, schreibt der Irish Examiner. Au&szlig;er der Depression z&auml;hlt die Untersuchung des European College of Neuropsychopharmacology zu den psychischen Krankheiten auch Nervenkrankheiten wie Demenz und Sch&uuml;ttell&auml;hmung (Parkinson). Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivit&auml;tsst&ouml;rung bei Kindern sowie Panikanf&auml;lle, Zwangsneurosen und Sch&uuml;chternheit geh&ouml;ren ebenfalls zu einem beeindruckenden Spektrum von Symptomen, die bei 165 Millionen Europ&auml;ern auftreten. &bdquo;Und obwohl nur rund ein Drittel der F&auml;lle die n&ouml;tige therapeutische oder medikament&ouml;se Behandlung erhalten, verursachen psychische Krankheiten eine riesige wirtschaftliche und soziale Belastung, die auf Hunderte von Milliarden Euro gesch&auml;tzt wird&ldquo;, schreibt die Tageszeitung aus Cork.</p>

<p><a href="http://www.telegraph.co.uk/health/8740278/Women-more-than-twice-as-likely-to-be-depressed.html" target="_self">Der Daily Telegraph hebt hervor</a>, dass Frauen mehr als zweieinhalb Mal h&auml;ufiger an Depression erkranken als M&auml;nner, &bdquo;wobei die meisten F&auml;lle w&auml;hrend des &sbquo;geb&auml;rf&auml;higen Alters&rsquo; zwischen 16 und 42 auftreten&ldquo;. Dem Bericht zufolge hat sich der Prozentsatz von Depressionen seit den 70er Jahren verdoppelt, aufgrund der &bdquo;Belastung, sich um die Kinder zu k&uuml;mmern, Verantwortung f&uuml;r die Familie zu &uuml;bernehmen und einer Arbeit nachzugehen&ldquo;. W&auml;hrend Depression (insgesamt 30,3 Millionen) und Angstzust&auml;nde (insgesamt 69,1 Millionen) &uuml;berverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig weibliche Erkrankungen zu sein scheinen, steht bei M&auml;nnern die Wahrscheinlichkeit h&ouml;her, Alkoholiker zu werden (insgesamt 14,6 Millionen), insbesondere in Osteuropa.</p>

<p>F&uuml;r die <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/sep/06/mental-illness-medicalising-normality" target="_self">Schriftstellerin Lisa Appignanesi</a>, die sich im Guardian &auml;u&szlig;ert, k&ouml;nnten derart &bdquo;beunruhigende&ldquo; Berichte &bdquo;auf ein zunehmendes Tribut an menschlichem Leiden aufmerksam machen, doch sie zeigen die imperialisierende Tendenz der Branche der psychischen Krankheiten genau auf&ldquo;. Sie schl&auml;gt einen skeptischen Ton an und schreibt, dass die Berufe der Psychiatrie &bdquo;immer mehr Diagnosekategorien hervorgebracht und dabei Krankheiten &sbquo;erfunden&rsquo; haben, wodurch die Bandbreite dessen, was als normal oder gesund interpretiert werden kann, radikal reduziert wurde. Unterdessen hat die Pharma-Lobby, die ihren Profit- und unseren Medikamentenhunger stillt, einen noch gr&ouml;&szlig;eren Einfluss auf unser psychisches und emotionales Leben gewonnen und medikalisiert die Normalit&auml;t&ldquo;.</p>

<p>&nbsp;</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 07 Sep 2011 15:39:30 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">922911</guid></item>
<item><title><![CDATA[Rumänien: Tuberkulose gesund und munter]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/884861-tuberkulose-gesund-und-munter?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p> &bdquo;Warum h&auml;lt Rum&auml;nien den Europarekord bei TBC-Erkrankungen?&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.romanialibera.ro/exclusiv-rl/investigatii/de-ce-detinem-recordul-european-la-tuberculoza-235298.html">fragt Rom&acirc;nia</a>. Statistiken zufolge seien derzeit 20.000 Rum&auml;nien von dieser Erkrankung betroffen, somit kommen auf 100.000 Einwohner 90 F&auml;lle. 12.000 Neuerkrankungen werden pro Jahr diagnostiziert, w&auml;hrend in den Nachbarl&auml;ndern (Serbien, Bulgarien, Ungarn) die Krankheit ausgerottet werden konnte. Ein chaotisches Gesundheitssystem, teure Medikamente und die Gewohnheit der Menschen, den Arzt erst im letzten Moment aufzusuchen, werden als Hauptgr&uuml;nde f&uuml;r diese Tatsache aufgef&uuml;hrt, notiert die Tageszeitung. &bdquo;Die Menschen sch&auml;men sich f&uuml;rchterlich f&uuml;r diese Krankheit, mehr noch als f&uuml;r HIV oder jede andere sexuell &uuml;bertragbare Krankheit&ldquo;, erkl&auml;rt der amerikanische Anthropologe Jonathan Stillo, der zehn Jahre in Rum&auml;nien verbracht hat. Die L&ouml;sung?&nbsp; Weitere Pr&auml;ventionsprogramme und zugleich bessere Behandlung&ldquo;, so der Rat von Rom&acirc;nia liberă.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 25 Aug 2011 13:23:25 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">884861</guid></item>
<item><title><![CDATA[Belgien: Sterbehilfe nimmt zu]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/878921-sterbehilfe-nimmt-zu?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Es wird immer mehr Sterbehilfe geleistet&ldquo; titelt Le Soir. &bdquo;Seit 2002 und dem Inkrafttreten des <a target="_self" href="http://www.ulb.ac.be/cal/Documents/Documentsdereferences/loieuthanasie_28052002.pdf">Sterbehilfe-Gesetzes</a>, welches in bestimmten F&auml;llen die Euthanasie entkriminalisiert, wurde noch nie soviel aktive Sterbehilfe geleistet&ldquo;, erkl&auml;rt die <a target="_self" href="http://www.lesoir.be/actualite/belgique/2011-08-23/l-euthanasie-en-hausse-en-belgique-857995.php">belgische Tageszeitung</a>, welche die Statistiken der f&ouml;deralen Kontrollagentur einsehen konnte. Mit mehr als 85 deklarierten F&auml;llen pro Monat wird die Zahl der Todesf&auml;lle durch Euthanasie 2011 die Zahl der Tausend &uuml;bersteigen. Im vergangenen Jahr wurden 954 F&auml;lle gez&auml;hlt. Die Mehrheit der Patienten ist m&auml;nnlich und im Alter zwischen 60 und 79 Jahre. Bei acht von zehn F&auml;llen handelt es sich um Krebskranke.</p>

<p>&bdquo;Sonderbar&ldquo; sei, so Le Soir, dass 84 Prozent der F&auml;lle auf fl&auml;misch deklariert w&uuml;rden &bdquo;was bedeutet, dass die frankophonen &Auml;rzte entweder weniger F&auml;lle melden oder durchf&uuml;hren.&ldquo; Ohne dar&uuml;ber ein Urteil zu f&auml;llen, stelle sich die Kontrollkommission Fragen &uuml;ber &bdquo;die Unterschiede bei der Information von &Auml;rzten und Patienten, sowie zu den soziokulturellen Unterschieden hinsichtlich der medizinischen Praxis beim Lebensende.&ldquo;</p>

<p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 23 Aug 2011 14:00:43 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">878921</guid></item>
<item><title><![CDATA[EHEC-Krise: Hamburg – Agonie der Großstadt]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/698801-hamburg-agonie-der-grossstadt?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Süddeutsche Zeitung, München &ndash; Hamburg, das Zentrum der Lebensmittelkrise um den EHEC-Erreger, lebt unter der Seuchen-Flagge: Blut wird knapp, und Gemüse gibt es zu viel. „Wir leben noch“, zischt die Verkäuferin am Marktstand. Reportage. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/698801-hamburg-agonie-der-grossstadt?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Tue, 07 Jun 2011 17:36:50 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">698801</guid></item>
<item><title><![CDATA[Ernährung: Föderalismus fördert EHEC-Fiasko]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/697871-foederalismus-foerdert-ehec-fiasko?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Zuerst die Gurke, dann Soja und morgen vielleicht die Erdbeeren&ldquo;, titelt <a href="http://www.volkskrant.nl/" target="_self"><em>De Volkskrant</em></a> und berichtet, dass in Deutschland &bdquo;niemand den geringsten Schimmer hat&ldquo; wo die Quelle der Todes-Bakterie E. coli sei. Schlimmer noch: Der Direktor des Robert-Koch-Instituts, das f&uuml;r Lebensmittelsicherheit verantwortlich ist, hat gar erkl&auml;rt, dass die Ursache vielleicht nie gekl&auml;rt wird. Die niederl&auml;ndische Tageszeitung betont, dass &bdquo;die EHEC-Krise die schwarze Seite des bundesdeutschen F&ouml;deralismus &ldquo; aufzeige. &bdquo;Jedes Land verk&uuml;ndet seine eigenen Theorien, ohne Absprache.&ldquo; W&auml;hrenddessen &bdquo;scheint jede Beh&ouml;rde ihr eigenes Verfahren zu haben.&ldquo; In seinem <a href="http://opinie.volkskrant.nl/artikel/show/id/8656/Het_Duitse_EHEC-echec" target="_self">Kommentar</a> &bdquo;EHEC-Fiasko&ldquo; schreibt das Blatt: &bdquo;Sollte die Urasche der EHEC-Seuche gefunden werden, steht den Deutschen noch viel Arbeit ins Haus. Es ist unausweichlich, dass die fragmentierte Regelung des Gesundheitswesens zentralisiert werden muss. Die Verwirrung hat Menschenleben gekostet und Millionensch&auml;den angerichtet. Und hat dem Ansehen von Deutschland als modernes Land einen unn&ouml;tigen Knacks gegeben.&ldquo;</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 07 Jun 2011 12:59:56 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">697871</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland: Sprossen als Träger der Killerbakterien?]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/695891-sprossen-als-traeger-der-killerbakterien?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Jetzt sind es die Sprossen&ldquo;, <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article13414094/Gesundheitsminister-sieht-Sprossen-Befund-skeptisch.html" target="_self">titelt </a><em><a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article13414094/Gesundheitsminister-sieht-Sprossen-Befund-skeptisch.html" target="_self">Die Welt</a> </em>zu den Vermutungen des nieders&auml;chsischen Agrarministers &uuml;ber den Ursprung der EHEC-Bakterie, an der 22 Menschen in Deutschland gestorben, und mehrere Tausend in ganz Europa erkrankt sind. Achtzehn Sorten von Sprossen aus Deutschland, anderen EU-L&auml;ndern und Fernost, die bei einer Temperatur von 37 &deg;C gezogen und von einem Unternehmen aus Niedersachsen vertrieben wurden, sind wahrscheinlich f&uuml;r die Epidemie verantwortlich, erkl&auml;rt die Zeitung. Der Bundesgesundheitsminister bleibt mangels Beweisen vorsichtig, er warnte jedoch vor dem Verzehr der Sprossen. <a href="http://www.welt.de/gesundheit/article13414512/Die-Hygiene-der-Deutschen-ist-mangelhaft.html" target="_self">Die Berliner Tageszeitung ergreift die Gelegenheit</a>, um &uuml;ber eine k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichte <a href="http://hygienecouncil.co.uk/" target="_self">Studie der internationalen Experten des Hygiene Councils</a> zu berichten, laut der die Lebensmittelhygiene der Deutschen mangelhaft ist: Die H&auml;nde waschen sie sich seltener und fl&uuml;chtiger als andere Europ&auml;er, ihre Sp&uuml;llappen sind fast schon &bdquo;Biowaffen&ldquo; und &ndash; besonders schlimm &ndash; wegen der M&uuml;lltrennung, aufgrund der &bdquo;diverse Eimer f&uuml;r Kompost, Plastik, Papier und Restm&uuml;ll mitunter eine Woche auf ihre Leerung&ldquo; warten, werden die Wohnungen zu &bdquo;Brutst&auml;tten f&uuml;r Keime&ldquo;.</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 06 Jun 2011 13:21:25 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">695891</guid></item>
<item><title><![CDATA[Lebensmittel: Vergurkte Krise!]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/692721-vergurkte-krise?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[De Standaard, Brüssel &ndash; Sicher, das E.coli-Bakteruim ist gefährlich. Doch sei die Panik bei Behörden und Verbrauchern überzogen. Sie schade der Wirtschaft und dem europäischen Geist, bedauert ein belgischer Journalist. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/692721-vergurkte-krise?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Fri, 03 Jun 2011 16:25:10 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">692721</guid></item>
<item><title><![CDATA[Ernährung: Europas Panikattacke]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/689341-europas-panikattacke?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Presseurop,  &ndash; Nachdem sie selbst mächtig Zündstoff geliefert hat, hinterfragt die europäische Presse die durch den Ehec-Erreger ausgelöste Psychose. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/689341-europas-panikattacke?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Wed, 01 Jun 2011 16:46:20 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">689341</guid></item>
<item><title><![CDATA[Spanien: Landwirtschaft Opfer der „Killer-Gurken“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/686321-landwirtschaft-opfer-der-killer-gurken?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Boykott auf spanisches Gem&uuml;se breitet sich europaweit aus, ohne jede wissenschaftliche Grundlage&ldquo;, titelt <a target="_self" href="http://www.elmundo.es/"><em>El Mundo</em></a> am 31. Mai, nach dem Alarm aus Deutschland, wo die E. coli-Bakterie 14 Todesopfer forderte und  &ndash;  bis heute  &ndash;  mehr als 1200 Infektionen nachgewiesen wurden. Folge: &bdquo;Nach unbegr&uuml;ndeten Anschuldigungen sank der spanische Gem&uuml;seexport drastisch.&ldquo; Und zwar aufgrund der Aussagen der Hamburger Gesundheitssenatorin Cornelia Pr&uuml;fer-Storcks, die Gurken aus Spanien als Herd der Epidemie ausgemacht haben will. Ein Boykott, der zu einer &bdquo;europ&auml;ischen Psychose&ldquo; ausarten w&uuml;rde, meint <em>El Mundo</em>. F&uuml;nf weitere L&auml;nder  &ndash;  &Ouml;sterreich, Belgien, Finnland, die Tschechische Republik und Russland  &ndash;  w&uuml;rden &bdquo;Gem&uuml;se-Importe aus Spanien drosseln, obwohl die EU die Blockade f&uuml;r ungerechtfertigt h&auml;lt&ldquo;. Die Zeitung schreibt, dass Spanien bereits in Br&uuml;ssel Entsch&auml;digung beantragt habe. &bdquo;Aber der Schaden ist angerichtet und wird jeden Tag gr&ouml;&szlig;er&ldquo;, res&uuml;miert das Blatt. Vermutlich um die Bev&ouml;lkerung zu beruhigen, zeigt <em>El Mundo</em> auf der Titelseite ein Foto der andalusischen Landwirtschaftsministerien Clara Aguilera beim Verzehr einer Salatgurke w&auml;hrend des Besuchs eines s&uuml;dspanischen Betriebs. F&uuml;r sie sei klar: &bdquo;Wir k&ouml;nnen unseren Gurken vertrauen.&ldquo;</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 31 May 2011 12:37:05 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">686321</guid></item>
<item><title><![CDATA[Lebensmittel: Europa im „nuklearen Notstand“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/577641-europa-im-nuklearen-notstand?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p> Nach der <a href="/de/content/article/547531-fukushima-und-alles-redet-vom-ausstieg" target="_blank">Havarie im Atomkraftwerk von Fukushima</a> und mit der steigenden Angst vor radioaktiv belasteten Lebensmitteln aus Japan, hat die EU-Kommission beschlossen, f&uuml;r drei Monate die EU-Grenzwerte f&uuml;r die Strahlenbelastung von importierten Lebensmitteln... zu erh&ouml;hen, berichtet die <a href="http://www.sueddeutsche.de/" target="_blank"><em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em></a>. Der Grenzwert f&uuml;r radioaktives C&auml;sium 134 und 137 betrug bis dato 370 Becquerel pro Kilogramm bei Milchprodukten und 600 Bequerel pro Kilogramm bei allen anderen Produkten. Die Grenzwerte wurden auf respektive 1000 und 1250 Becquerel erh&ouml;ht. F&uuml;r diese Entscheidung hat die Kommission die seit 1987 ruhende <a href="http://ec.europa.eu/energy/nuclear/radioprotection/doc/legislation/873954_en.pdf" target="_blank">Verordnung</a> &bdquo;f&uuml;r nukleare Unf&auml;lle oder andere radioaktive Notst&auml;nde&ldquo; (auch &bdquo;Schubladen-Verordnung&ldquo; genannt) aktiviert, die nach Tschernobyl geschaffen wurde. Experten versichern zwar, dass die Erh&ouml;hung der Grenzwerte von 370 auf 1000 Becquerel gesundheitlich unbedenklich sei, doch die Verbraucher sind verunsichert, schreibt die Tageszeitung aus Bayern. &bdquo;Mit dem Inkrafttreten wurde de facto der nukleare Notstand f&uuml;r die EU ausgerufen&ldquo; sagte dem Blatt ein <a href="http://www.foodwatch.de/" target="_blank">Foodwatch</a>-Sprecher, eine Verbraucherorganisation, die sich f&uuml;r einen Importstopp f&uuml;r aus Japan kommende Lebensmittel ausspricht. Europa bezieht lediglich 0,1 Prozent seiner Nahrungsmittel aus Japan. &bdquo;Europ&auml;ische Gremien, die in der Regel eher f&uuml;r zu langsames Arbeiten gescholten werden, m&uuml;ssen sich im Moment eines ganz neuen Vorwurfes erwehren &ndash; n&auml;mlich dessen, &uuml;berhaupt zu handeln.&ldquo;</p>

<p></p></p>]]></description><pubDate>Thu, 31 Mar 2011 13:08:55 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">577641</guid></item>
<item><title><![CDATA[Tschechische Republik: Abwanderung der Ärzte abgewendet]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/506741-abwanderung-der-aerzte-abgewendet?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Die &Auml;rzte haben gewonnen, sie haben die Erh&ouml;hung der Geh&auml;lter und das Versprechen auf eine Reform des Gesundheitssystems erhalten&ldquo;, hei&szlig;t es <a href="http://hn.ihned.cz/c1-50327220-lekari-vyhrali-maji-penize-a-slib-reforem" target="_blank">in der <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em></a>, nachdem die Regierung die meisten Forderungen der &Auml;rzte akzeptierte. Letztere hatten massenweise gek&uuml;ndigt, um gegen ihre niedrigen L&ouml;hne zu protestieren. Es handelt sich hier um den gr&ouml;&szlig;ten Erfolg der Gewerkschaften in den letzten 15 Jahren, meint die Prager Wirtschaftszeitung, laut welcher das Gehalt jedes Arztes ab April zwischen 5000 und 8000 Kronen (200 bis 330 Euro) zulegen wird. Bis 2013 d&uuml;rfte es das anderthalb- bis dreifache des Landesdurchschnitts (ca. 1000 Euro) ausmachen, entsprechend den Forderungen der &Auml;rztegewerkschaften. &bdquo;Die Gesellschaft hat endlich angefangen, ihre Schulden an die &Auml;rzte zur&uuml;ckzuzahlen; Nun sind sie an der Reihe, ihre Schulden zu bezahlen, n&auml;mlich den Patienten gegen&uuml;ber, die ja nicht einfach wegziehen k&ouml;nnen&ldquo;, <a href="http://hn.ihned.cz/c1-50327190-99-slov" target="_blank">kommentiert</a> die Tageszeitung.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 17 Feb 2011 11:58:33 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">506741</guid></item>
<item><title><![CDATA[Tschechische Republik: Werden Militärärzte in Krankenhäuser beordert?]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/496081-werden-militaeraerzte-krankenhaeuser-beordert?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Die tschechische Regierung gesteht sich ein, dass der &Auml;rzteprotest das Gesundheitssystem bedroht. &bdquo;Krisenplan: Armee muss aushelfen&ldquo;, <a target="_blank" href="http://hn.ihned.cz/c1-49953310-krizovy-plan-pomuze-armada">titelt deshalb <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em></a>. Rund 4000 &Auml;rzte der Protestbewegung <a target="_blank" href="http://www.dekujeme-odchazime.cz/">&bdquo;Danke, wir gehen!&ldquo;</a> drohen, das Land bis Ende des Monats zu verlassen, sollten ihre Arbeitsbedingungen nicht verbessert und die Korruption im Gesundheitssystem bek&auml;mpft werden. &bdquo;Ein Krisenszenario wurde von Ministerpr&auml;sident Petr Nečas erwogen&ldquo;, erkl&auml;rt die Tageszeitung: &bdquo;Mobilisierung von Milit&auml;r&auml;rzten und Einsatz der Armee zur &Uuml;berf&uuml;hrung von Patienten, Schlie&szlig;ung der Krankenh&auml;user, die zu viele &Auml;rzte verlieren, Wechsel der &Auml;rzte geschlossener Krankenh&auml;user in Kliniken, die weiterhin medizinischen Dienst anbieten k&ouml;nnen.&ldquo; Die Gespr&auml;che zwischen &Auml;rztegewerkschaft und Gesundheitsministerium gehen weiter. Der &Auml;rzteprotest werde nur von einem Drittel der tschechischen Bev&ouml;lkerung bef&uuml;rwortet, notiert <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em>.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 09 Feb 2011 12:28:16 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">496081</guid></item>
<item><title><![CDATA[Rumänien: Traum-Geschäfte, Alptraum-Leben ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/483801-traum-geschaefte-alptraum-leben?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Ich habe einen Tag mit ethnobotanischen Giften verbracht&ldquo;, <a href="http://www.adevarul.ro/actualitate/eveniment/Bucuresti-Am_stat_o_zi_printre_otravurile_etnobotanice_0_418158460.html" target="_blank">titelt <em>Adevărul</em></a>. Die Tageszeitung berichtet &uuml;ber die sich in Rum&auml;nien rasant ausbreitenden &bdquo;Trauml&auml;den&ldquo; oder &bdquo;spice shops&ldquo;. Die erst seit drei Jahren auf dem rum&auml;nischen Markt existierenden &bdquo;legalen Drogen&ldquo;, die sogenannten &bdquo;Ethnobotanika&ldquo;, die in Form von Pflanzen, Rauchwaren oder D&uuml;nger verkauft werden, &bdquo;haben bereits mehr als 500.000 Rum&auml;nen abh&auml;ngig gemacht&ldquo;. Die Beh&ouml;rden mehrerer St&auml;dte beschlossen daher, dass diese L&auml;den mindestens 1,5 km von &ouml;ffentlichen Einrichtungen, besonders von Schulen, entfernt liegen m&uuml;ssen. Einer der H&auml;ndler aber erkl&auml;rt, dass man &bdquo;damit mehr Geld verdienen kann, als man sich vorstellen mag&ldquo;.</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 31 Jan 2011 12:28:48 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">483801</guid></item>
<item><title><![CDATA[Tschechische Republik: Ärzte erzwingen Krankenhausreform ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/479521-aerzte-erzwingen-krankenhausreform?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Die Regierung hat Geld f&uuml;r die &Auml;rzte gefunden. Die Versicherungen m&uuml;ssen in die Tasche greifen&ldquo;, <a target="_blank" href="http://domaci.ihned.cz/c1-49596620-tajna-dohoda-vlada-uz-vi-jak-zabranit-hromadnemu-odchodu-lekaru-prispet-maji-pojistovny">berichtet <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em></a>. Die Ende 201O initiierte Protestbewegung &bdquo;<a target="_blank" href="http://www.dekujeme-odchazime.cz/">Danke, wir gehen!</a>&ldquo; von 4000 Krankenhaus&auml;rzten, die androhten, Tschechien bis Ende Februar zu verlassen, sollten sich die Arbeitsbedingungen nicht verbessern, hat die Regierung von Petr Nečas dazu gebracht, die Krankenhausreform zu beschleunigen. Die Geh&auml;lter der &Auml;rzte werden mit sofortiger Wirkung angehoben. Der Prostestslogan &bdquo; N&aacute;&scaron; exodus, v&aacute;&scaron; exitus&ldquo; &bdquo;Unser Exodus, euer Tod&ldquo;, der im Land heftige Debatten ausl&ouml;ste, scheint Wirklichkeit geworden zu sein. In zahlreichen Krankenh&auml;usern, stellt das Wirtschaftsblatt fest, ist der Dienst durch die Aktion der &Auml;rzte gest&ouml;rt. In seinem <a target="_blank" href="http://hn.ihned.cz/c1-49598740-99-slov">Leitartikel</a> dankt <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em> aber den aufgebrachten &Auml;rzten, denn &bdquo;durch ihre Aktion zwingen sie ein korruptes und verschwenderisches System, sich zu &auml;ndern. Die Regierung muss nun Reformen durchsetzen, die seit langem f&auml;llig waren.&ldquo;</p>

<p></p></p>]]></description><pubDate>Thu, 27 Jan 2011 12:30:39 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">479521</guid></item>
<item><title><![CDATA[Rumänien : „HIV-Generation“ klagt Staat an]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/473771-hiv-generation-klagt-staat?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p class="p1">Zwei Jugendliche der &bdquo;HIV-Generation&ldquo; verlangen vom rum&auml;nischen Staat, dass dieser offiziell seine Verantwortung f&uuml;r die HIV-Infektion mehrerer Tausend Kinder zwischen 1988 und 1992 &uuml;bernimmt. Adevărul <a href="http://www.adevarul.ro/actualitate/Au_supravietuit-dar_stau_ascunsi_0_413958912.html" target="_blank"><em>erz&auml;hlt</em></a> die Geschichte dieser zwei jungen Menschen, die heute 21 und 22 Jahre alt sind. Durch das &bdquo;Zusammenspiel aus medizinischer Inkompetenz, Gleichg&uuml;ltigkeit und fehlender materieller Ausstattung&ldquo; &ndash; wie sich das rum&auml;nische Gesundheitssystem in der Endphase des Kommunismus beschreiben l&auml;sst &ndash; hat sich ihr Leben f&uuml;r immer ver&auml;ndert. Die Tageszeitung erkl&auml;rt, dass &bdquo;das rum&auml;nische Ph&auml;nomen&ldquo; &ndash; wie es die ausl&auml;ndische Presse damals nannte &ndash; insbesondere Neugeborene traf, die &bdquo;wie am Flie&szlig;band&ldquo; mit der gleichen Spritze geimpft wurden. Oder diejenigen, die in Aufnahmeeinrichtungen Mikrobluttransfusionen erhielten, um die Folgen von Unterern&auml;hrung zu behandeln.&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p></p>]]></description><pubDate>Mon, 24 Jan 2011 12:09:22 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">473771</guid></item>
<item><title><![CDATA[Medizinisches Schengen: Reisen Sie sich gesund]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/469951-reisen-sie-sich-gesund?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p> &bdquo;Dein Nachbar f&auml;hrt zur&nbsp;Krampfaderbehandlung in die Slowakei. Ein Deutscher und ein Tscheche warten auf einen Termin bei einem polnischen Augenarzt.&ldquo; So <a target="_blank" href="http://wyborcza.pl/1,75478,8974876,Pacjenci_bez_granic.html">beschreibt <em>Gazeta Wyborcza</em></a>, was EU-Abgeordnete den &bdquo;Medizinischen Schengen-Raum&ldquo; getauft haben. In den kommenden drei Jahren soll er gem&auml;&szlig; der neuen Richtlinie zur <a target="_blank" href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+TA+P7-TA-2011-0007+0+DOC+XML+V0//DE">grenz&uuml;berschreitenden Gesundheitsversorgung</a> geschaffen werden, die das Europ&auml;ische Parlament am 19. Januar beschlossen hatte. Nach den neuen Regelungen k&ouml;nnen Patienten &auml;rztliche Behandlungen in anderen EU-L&auml;ndern oder privaten Gesundheitseinrichtungen in Anspruch nehmen. Einen Teil der dabei anfallenden Kosten k&ouml;nnen sie sich zur&uuml;ckerstatten lassen. <a target="_blank" href="http://praca.gazetaprawna.pl/artykuly/479749,chcesz_leczyc_sie_za_granica_nfz_bedzie_musial_zaplacic.html"><em>Dziennik Gazeta Prawna</em> f&uuml;hrt </a>folgendes Beispiel an: Ein polnischer Patient, der in Gro&szlig;britannien 2959 Euro f&uuml;r eine Operation des Grauen Stars bezahlt, kann sich 1.415 Euro (die Kosten f&uuml;r die Operation) zur&uuml;ckzahlen lassen. Nach Angaben der Europ&auml;ischen Kommission machen grenz&uuml;berschreitende medizinische Behandlungen gerade einmal ein Prozent der zehn Milliarden Euro aus, die Patienten jedes Jahr in der EU ausgeben.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 20 Jan 2011 15:09:53 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">469951</guid></item>
</channel></rss>