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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Gesundheit]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Niederlande | Noch ein langer Weg für die Sterbehilfe</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1594891-noch-ein-langer-weg-fuer-die-sterbehilfe</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Alte Menschen verlangen das Recht auf Sterbehilfe&rdquo;, <a href="http://www.volkskrant.nl/vk/nl/2672/Wetenschap-Gezondheid/article/detail/3221893/2012/03/08/Ouderen-eisen-recht-op-hulp-bij-zelfdoding.dhtml" target="_self">k&uuml;ndigt <em>De Volkskrant</em> an</a>. Am 8. M&auml;rz diskutieren die Abgeordneten &uuml;ber die B&uuml;rgerinitiative des Vereins <a href="http://sparta.projectie.com/~uitvrije/" target="_self">Uit Vrije Wil</a> (Aus freiem Willen), der diese Praktik vereinfachen will. Innerhalb von vier Monaten sammelte Uit Vrije Wil 120.000 Unterschriften, darunter auch die vieler Politiker, f&uuml;r einen Gesetzesentwurf. </p>
<p>Dieser soll Menschen &uuml;ber 70 eine Unterst&uuml;tzung gew&auml;hren, um ihr Leben zu beenden, wenn sie dieses als &ldquo;abgeschlossen&rdquo; betrachten. Dem Verein zufolge trifft das aktuelle Euthanasiegesetz, das vor zehn Jahren verabschiedet wurde, nur unter sehr strikten Bedingungen zu und auch nur bei unertr&auml;glichen Schmerzen ohne anderen Ausweg als den Tod.</p>
<p>Der Entwurf ist &ldquo;ein starkes Zeichen der heutigen Zeit&rdquo;, schreibt <em>De Volkskrant</em> in einem Editorial. Es handle sich hier um eine &ldquo;dringende Gesellschaftsthematik&rdquo;, selbst wenn das Projekt derzeit &ldquo;keine Chance&rdquo; hat, zustande zu kommen. Die Christdemokraten sind in der Regierung, stehen &ldquo;im Zentrum der Macht und blockieren jegliche Debatte&rdquo; &uuml;ber diese Frage. Und &ldquo;des Friedens halber wollen auch die Liberalen der VVD sich nicht die Finger verbrennen&rdquo;. Das Resultat: &ldquo;W&auml;hrend sich die Debatte in der Gesellschaft ausdehnt, steht die politische Debatte still&rdquo;, wie die Zeitung bedauert.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 08 Mar 2012 15:21:16 +0100</pubDate><guid>1594891</guid></item>
<item><title>Italien | Epochales Urteil im Prozess um Asbest-Tote</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1509171-epochales-urteil-im-prozess-um-asbest-tote</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Eternit: ein historisches Urteil&rdquo;, titelt <em>La Stampa</em> und begr&uuml;&szlig;t den Ausgang eines Mammutprozesses um Asbestvergiftungen in Turin. Die Richter verurteilten den fr&uuml;heren Eigent&uuml;mer des Asbest-Herstellers Eternit sowie einen Ex-Manager zu 16 Jahren Gef&auml;ngnis und 200 Millionen Euro Schadenersatz. Sie wurden der &ldquo;nachhaltigen Gef&auml;hrdung von Gesundheit und Umwelt&rdquo; schuldig befunden. Nach Ansicht der Richter hatten sie seinerzeit im Werk von Casale Monferrat (im Nordwesten Italiens) die Sicherheitsstandards nicht eingehalten, obwohl ihnen die Gefahren dieser Substanz bekannt waren. Die Beklagten, der Schweizer Milliard&auml;r Stephan Schmidheiny, 64, und der belgische Baron Louis de Cartier de Marchienne, 90, waren bei Urteilsverk&uuml;ndung nicht anwesend.</p>
<p>Ihr Werk produzierte in den Sechziger- und Siebzigerjahren asbesthaltige Bauplatten. Die Platten sind seit 1986 in Europa verboten, werden in anderen Regionen der Welt aber weiterhin hergestellt. Rund 3000 F&auml;lle von Asbestose und Lungenkrebs sind unter den Arbeitnehmern und der Bev&ouml;lkerung festgestellt worden  &ndash;  1830 Menschen sind allein in Casale daran bereits gestorben, 3000 in Italien.</p>
<p>Es handelt sich hierbei um den gr&ouml;&szlig;ten Prozess zur Asbest-Kontamination, der je stattgefunden hat, sowie um den ersten &uuml;berhaupt vor einem Strafgerichtshof, <a href="http://www3.lastampa.it/cronache/sezioni/articolo/lstp/442328/" target="_self">betont die Turiner Tageszeitung</a>. <a href="http://www3.lastampa.it/cronache/sezioni/articolo/lstp/442443/" target="_self">F&uuml;r <em>La Stampa</em>-Chef Mario Calabresi</a> ist das Urteil</p>
<blockquote><p>die Belohnung eines der mutigsten und z&auml;hesten K&auml;mpfe f&uuml;r Wahrheit und Gerechtigkeit, die jemals in Italien gef&uuml;hrt wurden. Ein Kampf, der nachgewiesen hat, dass man jahrelang Asbest weiterproduziert hat, obwohl die Gefahren f&uuml;r die Allgemeinheit bekannt waren. Ab heute kann niemand mehr von Unkenntnis oder Manipulation reden. Die Entscheidung ist aber nicht der Schlusspunkt dieser Geschichte, nicht das Ende des Massakers: Heute gibt es j&auml;hrlich 50 neue F&auml;lle von Lungenkrebs in der Region, doppelt so viele wie vor zehn Jahren.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 14 Feb 2012 13:27:26 +0100</pubDate><guid>1509171</guid></item>
<item><title>Slowakei | Notstand in den Krankenhäusern</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1241821-notstand-den-krankenhaeusern</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Der Kampf ums &Uuml;berleben. Was kann noch getan werden?&rdquo; <a href="http://spravy.pravda.sk/nemocnice-su-v-krize-viacere-osetruju-iba-akutne-pripady-pek-/sk_domace.asp?c=A111201_094114_sk_domace_p60" target="_self">schreibt die <em>Pravda</em></a> zwei Tage nach der kollektiven K&uuml;ndigung von 1400 slowakischen &Auml;rzten. Die Mediziner protestieren gegen ihre niedrigen Geh&auml;lter und gegen den Geldmangel in einem Gesundheitssystem, das, so die Zeitung &ldquo;komplett und endg&uuml;ltig einst&uuml;rzt&rdquo;.</p>
<p>Die Tageszeitung aus Bratislava beschreibt &ldquo;das Chaos der &auml;rztelosen Stationen, der abgesagten Operationen, der ver&auml;ngstigten Patienten&rdquo; in den meisten slowakischen Krankenh&auml;usern. Die Lage bleibt kritisch &ndash; trotz des Notstands, den die Regierung am 29. November in 16 Krankenh&auml;usern ausgerufen hat. Die zur&uuml;ckgetretenen &Auml;rzte m&uuml;ssen nun zum Dienst antreten und verdienen dabei 70 Prozent ihres Gehalts.</p>
<p>Die Slowakei ist nicht als einziges Land mit diesem Problem konfrontiert. Anfang 2011 musste die tschechische Regierung einen Kompromiss mit den 4000 &Auml;rzten der Bewegung &ldquo;Danke, wir gehen&rdquo; schlie&szlig;en. In Ungarn droht die &Auml;rztegewerkschaft mit Streiks, wenn sie nicht bis zum 8. Dezember die verlangten Geh&auml;lter durchsetzt.</p>
<p>Am 30. November bat Iveta Radičov&aacute;, die aus dem Amt scheidende Ministerpr&auml;sidentin, nun offiziell die Nachbarl&auml;nder der Visegr&aacute;d-Gruppe (Tschechische Republik, Ungarn und Polen) um Hilfe. Doch das ist nicht so einfach. Bis jetzt, <a href="http://www.lidovky.cz/ceska-armada-muze-na-slovensko-vyslat-nejvyse-30-lekaru-p1a-/ln_domov.asp?c=A111201_105746_ln_domov_mev" target="_self">so <em>Lidov&eacute; noviny</em></a>, &ldquo;kann die tschechische Armee nur rund 30 &Auml;rzte in die Slowakei schicken&rdquo;.</p>
<p>&ldquo;Wo soll das Geld herkommen, um die Geh&auml;lter in den &ouml;ffentlichen Krankenh&auml;usern zu erh&ouml;hen?&rdquo; <a href="http://komentare.sme.sk/c/6164298/kde-najst-peniaze-na-vyssie-platy-v-statnych-nemocniciach.html" target="_self">fragt sich die <em>SME</em></a>. &ldquo;In den Krankenh&auml;usern verschwinden die Mittel, die f&uuml;r Gehaltserh&ouml;hungen verwendet werden k&ouml;nnten. &Uuml;ber den &uuml;berm&auml;&szlig;igen Medikamentenverbrauch, die unn&ouml;tigen Stationen oder den Kauf zu teurer Ger&auml;te wissen die &Auml;rzte am besten Bescheid. Sie sollten auch dar&uuml;ber sprechen.&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 02 Dec 2011 14:33:48 +0100</pubDate><guid>1241821</guid></item>
<item><title>Slowakei | Ärzte gegen Privatisierung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1147811-aerzte-gegen-privatisierung</link><description><![CDATA[<p>Das Projekt der Umwandlung von 31 staatlichen Krankenh&auml;usern in Aktiengesellschaften wurde bis zu den Wahlen im kommenden M&auml;rz aufgeschoben, doch trotzdem &ldquo;drohen die &Auml;rzte weiter mit K&uuml;ndigung&rdquo;, <a href="http://spravy.pravda.sk/lekarom-nestaci-ani-pozastavenie-transformacie-vypovede-nestiahnu-112-/sk_domace.asp?c=A111107_154130_sk_domace_p58" target="_self">hei&szlig;t es in der <em>Pravda</em></a>. Rund 2400 Mediziner aus dem &ouml;ffentlichen Bereich wollen aus Protest gegen das Projekt des Gesundheitsministeriums ihren Arbeitsplatz aufgeben. Die slowakische &Auml;rztekammer spricht von einer &ldquo;Privatisierung ohne Aufhebens&rdquo;, die eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen bef&uuml;rchten l&auml;sst. Die &Auml;rzte verlangen auch Gehaltserh&ouml;hungen auf 2000 bis 4000 Euro monatlich sowie mehr staatliche Hilfsgelder f&uuml;r das Gesundheitswesen. &ldquo;Versprechungen reichen ihnen nicht, sie wollen Garantien&rdquo;, schreibt die Pravda. Der Reformplan soll am 11. November in einer <a href="http://www.nrsr.sk/web/Default.aspx?sid=udalosti/udalost&amp;MasterID=51407" target="_self">au&szlig;erordentlichen Parlamentsdebatte</a> besprochen werden. Die Oppositionspartei SMER unter Robert Fico steht am Ursprung dieser Debatte und strebt &ndash; nach Angaben des <a href="http://spectator.sme.sk/articles/view/44447/10/hospital_transformation_to_be_debated_in_parliament_on_november11.html" target="_self"><em>Slovak Spectator</em></a> &ndash; den v&ouml;lligen R&uuml;ckzug des Plans an.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 08 Nov 2011 13:21:59 +0100</pubDate><guid>1147811</guid></item>
<item><title>Griechenland | Nothilfe: letzter Ausweg für die neuen Armen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1029771-nothilfe-letzter-ausweg-fuer-die-neuen-armen</link><description><![CDATA[<p>Nach den drakonischen K&uuml;rzungen in Folge der Schuldenkrise, wenden sich immer mehr sozial schwache Griechen an humanit&auml;re NGOs, um &auml;rztliche Versorgung zu bekommen. In einem Interview mit <a href="http://euobserver.com/851/113841" target="_self"><em>EUobserver</em></a>, sagt der griechische Leiter der internationalen Nothilfeorganisation <a href="http://www.msf.gr/" target="_self"><em>&Auml;rzte ohne Grenzen </em></a>(MSF), Apostolos Veizis, dass sich eine steigende Zahl von Menschen an die seit 1995 im Land er&ouml;ffneten Ambulanzen wende, welche urspr&uuml;nglich f&uuml;r Migranten und Fl&uuml;chtlinge aus Auffanglagern gedacht waren, die keinen Zugang zur staatlichen Gesundheitsversorgung haben. </p>
<p>&quot;Mit der Verschlechterung der wirtschaftlichen Krise stehen wir vor immer ernsteren Problemen&quot;, sagt Veizis dem Internetportal f&uuml;r Nachrichten aus der EU. &quot;Heute sind auch Rentner, Arbeitslose, HIV- oder Tuberkulose-Infizierte von der Gesundheitsversorgung ausgeschlossen.&quot; &quot;Die Zusch&uuml;sse f&uuml;r bestimmte Behandlungen, f&uuml;r Sozialhilfe oder die Behandlung von bestimmten Krankheiten sind bis zu 80 Prozent gek&uuml;rzt worden&quot;, f&uuml;hrt Vezis aus und schimpft gegen den Mangel an medizinischem Ger&auml;t, Medikamenten und Blut. Des Weiteren, schreibt EUobserver, w&uuml;rden sich einige Pharma-Riesen aus Angst vor Zahlungsausfall weigern, bestimmte Krankenh&auml;user zu beliefern. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 06 Oct 2011 13:57:04 +0100</pubDate><guid>1029771</guid></item>
<item><title>Rumänien | Das letzte Leprosorium Europas (Evenimentul Zilei, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/940581-das-letzte-leprosorium-europas</link><description><![CDATA[Im rumänischen Donaudelta beherbergt das letzte Leprakrankenhaus Europas in Tichileşti 19 Patienten. Beschreibung eines Ortes, der von den Behörden lange verheimlicht wurde. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 12 Sep 2011 16:49:12 +0100</pubDate><guid>940581</guid></item>
<item><title>Psychische Gesundheit | Macht Europa sich verrückt?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/922911-macht-europa-sich-verrueckt</link><description><![CDATA[<p>Eine <a href="http://www.ecnp.eu/en/publications/reports/sizeandburden.aspx" target="_self">neue Untersuchung</a> hat ergeben, dass jedes Jahr fast 40 Prozent der europ&auml;ischen Bev&ouml;lkerung an einer <a href="http://www.irishexaminer.com/ireland/kfgbgbgbqlql/rss2/" target="_self">psychischen Erkrankung</a> leiden, schreibt der Irish Examiner. Au&szlig;er der Depression z&auml;hlt die Untersuchung des European College of Neuropsychopharmacology zu den psychischen Krankheiten auch Nervenkrankheiten wie Demenz und Sch&uuml;ttell&auml;hmung (Parkinson). Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivit&auml;tsst&ouml;rung bei Kindern sowie Panikanf&auml;lle, Zwangsneurosen und Sch&uuml;chternheit geh&ouml;ren ebenfalls zu einem beeindruckenden Spektrum von Symptomen, die bei 165 Millionen Europ&auml;ern auftreten. &bdquo;Und obwohl nur rund ein Drittel der F&auml;lle die n&ouml;tige therapeutische oder medikament&ouml;se Behandlung erhalten, verursachen psychische Krankheiten eine riesige wirtschaftliche und soziale Belastung, die auf Hunderte von Milliarden Euro gesch&auml;tzt wird&ldquo;, schreibt die Tageszeitung aus Cork. </p>
<p><a href="http://www.telegraph.co.uk/health/8740278/Women-more-than-twice-as-likely-to-be-depressed.html" target="_self">Der Daily Telegraph hebt hervor</a>, dass Frauen mehr als zweieinhalb Mal h&auml;ufiger an Depression erkranken als M&auml;nner, &bdquo;wobei die meisten F&auml;lle w&auml;hrend des &sbquo;geb&auml;rf&auml;higen Alters&rsquo; zwischen 16 und 42 auftreten&ldquo;. Dem Bericht zufolge hat sich der Prozentsatz von Depressionen seit den 70er Jahren verdoppelt, aufgrund der &bdquo;Belastung, sich um die Kinder zu k&uuml;mmern, Verantwortung f&uuml;r die Familie zu &uuml;bernehmen und einer Arbeit nachzugehen&ldquo;. W&auml;hrend Depression (insgesamt 30,3 Millionen) und Angstzust&auml;nde (insgesamt 69,1 Millionen) &uuml;berverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig weibliche Erkrankungen zu sein scheinen, steht bei M&auml;nnern die Wahrscheinlichkeit h&ouml;her, Alkoholiker zu werden (insgesamt 14,6 Millionen), insbesondere in Osteuropa.</p>
<p>F&uuml;r die <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/sep/06/mental-illness-medicalising-normality" target="_self">Schriftstellerin Lisa Appignanesi</a>, die sich im Guardian &auml;u&szlig;ert, k&ouml;nnten derart &bdquo;beunruhigende&ldquo; Berichte &bdquo;auf ein zunehmendes Tribut an menschlichem Leiden aufmerksam machen, doch sie zeigen die imperialisierende Tendenz der Branche der psychischen Krankheiten genau auf&ldquo;. Sie schl&auml;gt einen skeptischen Ton an und schreibt, dass die Berufe der Psychiatrie &bdquo;immer mehr Diagnosekategorien hervorgebracht und dabei Krankheiten &sbquo;erfunden&rsquo; haben, wodurch die Bandbreite dessen, was als normal oder gesund interpretiert werden kann, radikal reduziert wurde. Unterdessen hat die Pharma-Lobby, die ihren Profit- und unseren Medikamentenhunger stillt, einen noch gr&ouml;&szlig;eren Einfluss auf unser psychisches und emotionales Leben gewonnen und medikalisiert die Normalit&auml;t&ldquo;.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 07 Sep 2011 15:39:30 +0100</pubDate><guid>922911</guid></item>
<item><title>Rumänien | Tuberkulose gesund und munter</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/884861-tuberkulose-gesund-und-munter</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Warum h&auml;lt Rum&auml;nien den Europarekord bei TBC-Erkrankungen?&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.romanialibera.ro/exclusiv-rl/investigatii/de-ce-detinem-recordul-european-la-tuberculoza-235298.html">fragt Rom&acirc;nia</a>. Statistiken zufolge seien derzeit 20.000 Rum&auml;nien von dieser Erkrankung betroffen, somit kommen auf 100.000 Einwohner 90 F&auml;lle. 12.000 Neuerkrankungen werden pro Jahr diagnostiziert, w&auml;hrend in den Nachbarl&auml;ndern (Serbien, Bulgarien, Ungarn) die Krankheit ausgerottet werden konnte. Ein chaotisches Gesundheitssystem, teure Medikamente und die Gewohnheit der Menschen, den Arzt erst im letzten Moment aufzusuchen, werden als Hauptgr&uuml;nde f&uuml;r diese Tatsache aufgef&uuml;hrt, notiert die Tageszeitung. &bdquo;Die Menschen sch&auml;men sich f&uuml;rchterlich f&uuml;r diese Krankheit, mehr noch als f&uuml;r HIV oder jede andere sexuell &uuml;bertragbare Krankheit&ldquo;, erkl&auml;rt der amerikanische Anthropologe Jonathan Stillo, der zehn Jahre in Rum&auml;nien verbracht hat. Die L&ouml;sung?&nbsp; Weitere Pr&auml;ventionsprogramme und zugleich bessere Behandlung&ldquo;, so der Rat von Rom&acirc;nia liberă.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 25 Aug 2011 13:23:25 +0100</pubDate><guid>884861</guid></item>
<item><title>Belgien | Sterbehilfe nimmt zu</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/878921-sterbehilfe-nimmt-zu</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Es wird immer mehr Sterbehilfe geleistet&ldquo; titelt Le Soir. &bdquo;Seit 2002 und dem Inkrafttreten des <a target="_self" href="http://www.ulb.ac.be/cal/Documents/Documentsdereferences/loieuthanasie_28052002.pdf">Sterbehilfe-Gesetzes</a>, welches in bestimmten F&auml;llen die Euthanasie entkriminalisiert, wurde noch nie soviel aktive Sterbehilfe geleistet&ldquo;, erkl&auml;rt die <a target="_self" href="http://www.lesoir.be/actualite/belgique/2011-08-23/l-euthanasie-en-hausse-en-belgique-857995.php">belgische Tageszeitung</a>, welche die Statistiken der f&ouml;deralen Kontrollagentur einsehen konnte. Mit mehr als 85 deklarierten F&auml;llen pro Monat wird die Zahl der Todesf&auml;lle durch Euthanasie 2011 die Zahl der Tausend &uuml;bersteigen. Im vergangenen Jahr wurden 954 F&auml;lle gez&auml;hlt. Die Mehrheit der Patienten ist m&auml;nnlich und im Alter zwischen 60 und 79 Jahre. Bei acht von zehn F&auml;llen handelt es sich um Krebskranke. </p>
<p>&bdquo;Sonderbar&ldquo; sei, so Le Soir, dass 84 Prozent der F&auml;lle auf fl&auml;misch deklariert w&uuml;rden &bdquo;was bedeutet, dass die frankophonen &Auml;rzte entweder weniger F&auml;lle melden oder durchf&uuml;hren.&ldquo; Ohne dar&uuml;ber ein Urteil zu f&auml;llen, stelle sich die Kontrollkommission Fragen &uuml;ber &bdquo;die Unterschiede bei der Information von &Auml;rzten und Patienten, sowie zu den soziokulturellen Unterschieden hinsichtlich der medizinischen Praxis beim Lebensende.&ldquo;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 23 Aug 2011 14:00:43 +0100</pubDate><guid>878921</guid></item>
<item><title>EHEC-Krise | Hamburg - Agonie der Großstadt (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/698801-hamburg-agonie-der-grossstadt</link><description><![CDATA[Hamburg, das Zentrum der Lebensmittelkrise um den EHEC-Erreger, lebt unter der Seuchen-Flagge: Blut wird knapp, und Gemüse gibt es zu viel. „Wir leben noch“, zischt die Verkäuferin am Marktstand. Reportage. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 07 Jun 2011 17:36:50 +0100</pubDate><guid>698801</guid></item>
<item><title>Ernährung | Föderalismus fördert EHEC-Fiasko</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/697871-foederalismus-foerdert-ehec-fiasko</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Zuerst die Gurke, dann Soja und morgen vielleicht die Erdbeeren&ldquo;, titelt <a href="http://www.volkskrant.nl/" target="_self"><em>De Volkskrant</em></a> und berichtet, dass in Deutschland &bdquo;niemand den geringsten Schimmer hat&ldquo; wo die Quelle der Todes-Bakterie E.coli sei. Schlimmer noch: Der Direktor des Robert-Koch-Instituts, das f&uuml;r Lebensmittelsicherheit verantwortlich ist, hat gar erkl&auml;rt, dass die Ursache vielleicht nie gekl&auml;rt wird. Die niederl&auml;ndische Tageszeitung betont, dass &bdquo;die EHEC-Krise die schwarze Seite des bundesdeutschen F&ouml;deralismus &ldquo; aufzeige. &bdquo;Jedes Land verk&uuml;ndet seine eigenen Theorien, ohne Absprache.&ldquo; W&auml;hrenddessen &bdquo;scheint jede Beh&ouml;rde ihr eigenes Verfahren zu haben.&ldquo; In seinem <a href="http://opinie.volkskrant.nl/artikel/show/id/8656/Het_Duitse_EHEC-echec" target="_self">Kommentar</a> &bdquo;EHEC-Fiasko&ldquo; schreibt das Blatt: &bdquo;Sollte die Urasche der EHEC-Seuche gefunden werden, steht den Deutschen noch viel Arbeit ins Haus. Es ist unausweichlich, dass die fragmentierte Regelung des Gesundheitswesens zentralisiert werden muss. Die Verwirrung hat Menschenleben gekostet und Millionensch&auml;den angerichtet. Und hat dem Ansehen von Deutschland als modernes Land einen unn&ouml;tigen Knacks gegeben.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 07 Jun 2011 12:59:56 +0100</pubDate><guid>697871</guid></item>
<item><title>Deutschland | Sprossen als Träger der Killerbakterien?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/695891-sprossen-als-traeger-der-killerbakterien</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Jetzt sind es die Sprossen&ldquo;, <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article13414094/Gesundheitsminister-sieht-Sprossen-Befund-skeptisch.html" target="_self">titelt </a><em><a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article13414094/Gesundheitsminister-sieht-Sprossen-Befund-skeptisch.html" target="_self">Die Welt</a> </em>zu den Vermutungen des nieders&auml;chsischen Agrarministers &uuml;ber den Ursprung der EHEC-Bakterie, an der 22 Menschen in Deutschland gestorben, und mehrere Tausend in ganz Europa erkrankt sind. Achtzehn Sorten von Sprossen aus Deutschland, anderen EU-L&auml;ndern und Fernost, die bei einer Temperatur von 37 &deg;C gezogen und von einem Unternehmen aus Niedersachsen vertrieben wurden, sind wahrscheinlich f&uuml;r die Epidemie verantwortlich, erkl&auml;rt die Zeitung. Der Bundesgesundheitsminister bleibt mangels Beweisen vorsichtig, er warnte jedoch vor dem Verzehr der Sprossen. <a href="http://www.welt.de/gesundheit/article13414512/Die-Hygiene-der-Deutschen-ist-mangelhaft.html" target="_self">Die Berliner Tageszeitung ergreift die Gelegenheit</a>, um &uuml;ber eine k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichte <a href="http://hygienecouncil.co.uk/" target="_self">Studie der internationalen Experten des Hygiene Councils</a> zu berichten, laut der die Lebensmittelhygiene der Deutschen mangelhaft ist: Die H&auml;nde waschen sie sich seltener und fl&uuml;chtiger als andere Europ&auml;er, ihre Sp&uuml;llappen sind fast schon &bdquo;Biowaffen&ldquo; und &ndash; besonders schlimm &ndash; wegen der M&uuml;lltrennung, aufgrund der &bdquo;diverse Eimer f&uuml;r Kompost, Plastik, Papier und Restm&uuml;ll mitunter eine Woche auf ihre Leerung&ldquo; warten, werden die Wohnungen zu &bdquo;Brutst&auml;tten f&uuml;r Keime&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 06 Jun 2011 13:21:25 +0100</pubDate><guid>695891</guid></item>
<item><title>Lebensmittel | Vergurkte Krise! (De Standaard, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/692721-vergurkte-krise</link><description><![CDATA[Sicher, das E.coli-Bakteruim ist gefährlich. Doch sei die Panik bei Behörden und Verbrauchern überzogen. Sie schade der Wirtschaft und dem europäischen Geist, bedauert ein belgischer Journalist. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 03 Jun 2011 16:25:10 +0100</pubDate><guid>692721</guid></item>
<item><title>Ernährung | Europas Panikattacke (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/689341-europas-panikattacke</link><description><![CDATA[Nachdem sie selbst mächtig Zündstoff geliefert hat, hinterfragt die europäische Presse die durch den Ehec-Erreger ausgelöste Psychose. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 01 Jun 2011 16:46:20 +0100</pubDate><guid>689341</guid></item>
<item><title>Spanien | Landwirtschaft Opfer der „Killer-Gurken"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/686321-landwirtschaft-opfer-der-killer-gurken</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Boykott auf spanisches Gem&uuml;se breitet sich europaweit aus, ohne jede wissenschaftliche Grundlage&ldquo;, titelt <a target="_self" href="http://www.elmundo.es/"><em>El Mundo</em></a> am 31. Mai, nach dem Alarm aus Deutschland, wo die E.coli-Bakterie 14 Todesopfer forderte und  &ndash;  bis heute  &ndash;  mehr als 1200 Infektionen nachgewiesen wurden. Folge: &bdquo;Nach unbegr&uuml;ndeten Anschuldigungen sank der spanische Gem&uuml;seexport drastisch.&ldquo; Und zwar aufgrund der Aussagen der Hamburger Gesundheitssenatorin Cornelia Pr&uuml;fer-Storcks, die Gurken aus Spanien als Herd der Epidemie ausgemacht haben will. Ein Boykott, der zu einer &bdquo;europ&auml;ischen Psychose&ldquo; ausarten w&uuml;rde, meint <em>El Mundo</em>. F&uuml;nf weitere L&auml;nder  &ndash;  &Ouml;sterreich, Belgien, Finnland, die Tschechische Republik und Russland  &ndash;  w&uuml;rden &bdquo;Gem&uuml;se-Importe aus Spanien drosseln, obwohl die EU die Blockade f&uuml;r ungerechtfertigt h&auml;lt&ldquo;. Die Zeitung schreibt, dass Spanien bereits in Br&uuml;ssel Entsch&auml;digung beantragt habe. &bdquo;Aber der Schaden ist angerichtet und wird jeden Tag gr&ouml;&szlig;er&ldquo;, res&uuml;miert das Blatt. Vermutlich um die Bev&ouml;lkerung zu beruhigen, zeigt <em>El Mundo</em> auf der Titelseite ein Foto der andalusischen Landwirtschaftsministerien Clara Aguilera beim Verzehr einer Salatgurke w&auml;hrend des Besuchs eines s&uuml;dspanischen Betriebs. F&uuml;r sie sei klar: &bdquo;Wir k&ouml;nnen unseren Gurken vertrauen.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 31 May 2011 12:37:05 +0100</pubDate><guid>686321</guid></item>
<item><title>Lebensmittel | Europa im „nuklearen Notstand"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/577641-europa-im-nuklearen-notstand</link><description><![CDATA[<p>Nach der <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/547531-fukushima-und-alles-redet-vom-ausstieg" target="_blank">Havarie im Atomkraftwerk von Fukushima</a> und mit der steigenden Angst vor radioaktiv belasteten Lebensmitteln aus Japan, hat die EU-Kommission beschlossen, f&uuml;r drei Monate die EU-Grenzwerte f&uuml;r die Strahlenbelastung von importierten Lebensmitteln... zu erh&ouml;hen, berichtet die <a href="http://www.sueddeutsche.de/" target="_blank"><em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em></a>. Der Grenzwert f&uuml;r radioaktives C&auml;sium 134 und 137 betrug bis dato 370 Becquerel pro Kilogramm bei Milchprodukten und 600 Bequerel pro Kilogramm bei allen anderen Produkten. Die Grenzwerte wurden auf respektive 1000 und 1250 Becquerel erh&ouml;ht. F&uuml;r diese Entscheidung hat die Kommission die seit 1987 ruhende <a href="http://ec.europa.eu/energy/nuclear/radioprotection/doc/legislation/873954_en.pdf" target="_blank">Verordnung</a> &bdquo;f&uuml;r nukleare Unf&auml;lle oder andere radioaktive Notst&auml;nde&ldquo; (auch &bdquo;Schubladen-Verordnung&ldquo; genannt) aktiviert, die nach Tschernobyl geschaffen wurde. Experten versichern zwar, dass die Erh&ouml;hung der Grenzwerte von 370 auf 1000 Becquerel gesundheitlich unbedenklich sei, doch die Verbraucher sind verunsichert, schreibt die Tageszeitung aus Bayern. &bdquo;Mit dem Inkrafttreten wurde de facto der nukleare Notstand f&uuml;r die EU ausgerufen&ldquo; sagte dem Blatt ein <a href="http://www.foodwatch.de/" target="_blank">Foodwatch</a>-Sprecher, eine Verbraucherorganisation, die sich f&uuml;r einen Importstopp f&uuml;r aus Japan kommende Lebensmittel ausspricht. Europa bezieht lediglich 0,1 Prozent seiner Nahrungsmittel aus Japan. &bdquo;Europ&auml;ische Gremien, die in der Regel eher f&uuml;r zu langsames Arbeiten gescholten werden, m&uuml;ssen sich im Moment eines ganz neuen Vorwurfes erwehren &ndash; n&auml;mlich dessen, &uuml;berhaupt zu handeln.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 31 Mar 2011 13:08:55 +0100</pubDate><guid>577641</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Abwanderung der Ärzte abgewendet</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/506741-abwanderung-der-aerzte-abgewendet</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Die &Auml;rzte haben gewonnen, sie haben die Erh&ouml;hung der Geh&auml;lter und das Versprechen auf eine Reform des Gesundheitssystems erhalten&ldquo;, hei&szlig;t es <a href="http://hn.ihned.cz/c1-50327220-lekari-vyhrali-maji-penize-a-slib-reforem" target="_blank">in der <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em></a>, nachdem die Regierung die meisten Forderungen der &Auml;rzte akzeptierte. Letztere hatten massenweise gek&uuml;ndigt, um gegen ihre niedrigen L&ouml;hne zu protestieren. Es handelt sich hier um den gr&ouml;&szlig;ten Erfolg der Gewerkschaften in den letzten 15 Jahren, meint die Prager Wirtschaftszeitung, laut welcher das Gehalt jedes Arztes ab April zwischen 5000 und 8000 Kronen (200 bis 330 Euro) zulegen wird. Bis 2013 d&uuml;rfte es das anderthalb- bis dreifache des Landesdurchschnitts (ca. 1000 Euro) ausmachen, entsprechend den Forderungen der &Auml;rztegewerkschaften. &bdquo;Die Gesellschaft hat endlich angefangen, ihre Schulden an die &Auml;rzte zur&uuml;ckzuzahlen; Nun sind sie an der Reihe, ihre Schulden zu bezahlen, n&auml;mlich den Patienten gegen&uuml;ber, die ja nicht einfach wegziehen k&ouml;nnen&ldquo;, <a href="http://hn.ihned.cz/c1-50327190-99-slov" target="_blank">kommentiert</a> die Tageszeitung.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 17 Feb 2011 11:58:33 +0100</pubDate><guid>506741</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Werden Militärärzte in Krankenhäuser beordert?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/496081-werden-militaeraerzte-krankenhaeuser-beordert</link><description><![CDATA[<p>Die tschechische Regierung gesteht sich ein, dass der &Auml;rzteprotest das Gesundheitssystem bedroht. &bdquo;Krisenplan: Armee muss aushelfen&ldquo;, <a target="_blank" href="http://hn.ihned.cz/c1-49953310-krizovy-plan-pomuze-armada">titelt deshalb <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em></a>. Rund 4000 &Auml;rzte der Protestbewegung <a target="_blank" href="http://www.dekujeme-odchazime.cz/">&bdquo;Danke, wir gehen!&ldquo;</a> drohen, das Land bis Ende des Monats zu verlassen, sollten ihre Arbeitsbedingungen nicht verbessert und die Korruption im Gesundheitssystem bek&auml;mpft werden. &bdquo;Ein Krisenszenario wurde von Ministerpr&auml;sident Petr Nečas erwogen&ldquo;, erkl&auml;rt die Tageszeitung: &bdquo;Mobilisierung von Milit&auml;r&auml;rzten und Einsatz der Armee zur &Uuml;berf&uuml;hrung von Patienten, Schlie&szlig;ung der Krankenh&auml;user, die zu viele &Auml;rzte verlieren, Wechsel der &Auml;rzte geschlossener Krankenh&auml;user in Kliniken, die weiterhin medizinischen Dienst anbieten k&ouml;nnen.&ldquo; Die Gespr&auml;che zwischen &Auml;rztegewerkschaft und Gesundheitsministerium gehen weiter. Der &Auml;rzteprotest werde nur von einem Drittel der tschechischen Bev&ouml;lkerung bef&uuml;rwortet, notiert <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 09 Feb 2011 12:28:16 +0100</pubDate><guid>496081</guid></item>
<item><title>Rumänien | Traum-Geschäfte, Alptraum-Leben</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/483801-traum-geschaefte-alptraum-leben</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Ich habe einen Tag mit ethnobotanischen Giften verbracht&ldquo;, <a href="http://www.adevarul.ro/actualitate/eveniment/Bucuresti-Am_stat_o_zi_printre_otravurile_etnobotanice_0_418158460.html" target="_blank">titelt <em>Adevărul</em></a>. Die Tageszeitung berichtet &uuml;ber die sich in Rum&auml;nien rasant ausbreitenden &bdquo;Trauml&auml;den&ldquo; oder &bdquo;spice shops&ldquo;. Die erst seit drei Jahren auf dem rum&auml;nischen Markt existierenden &bdquo;legalen Drogen&ldquo;, die sogenannten &bdquo;Ethnobotanika&ldquo;, die in Form von Pflanzen, Rauchwaren oder D&uuml;nger verkauft werden, &bdquo;haben bereits mehr als 500.000 Rum&auml;nen abh&auml;ngig gemacht&ldquo;. Die Beh&ouml;rden mehrerer St&auml;dte beschlossen daher, dass diese L&auml;den mindestens 1,5 km von &ouml;ffentlichen Einrichtungen, besonders von Schulen, entfernt liegen m&uuml;ssen. Einer der H&auml;ndler aber erkl&auml;rt, dass man &bdquo;damit mehr Geld verdienen kann, als man sich vorstellen mag&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 31 Jan 2011 12:28:48 +0100</pubDate><guid>483801</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Ärzte erzwingen Krankenhausreform</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/479521-aerzte-erzwingen-krankenhausreform</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Die Regierung hat Geld f&uuml;r die &Auml;rzte gefunden. Die Versicherungen m&uuml;ssen in die Tasche greifen&ldquo;, <a target="_blank" href="http://domaci.ihned.cz/c1-49596620-tajna-dohoda-vlada-uz-vi-jak-zabranit-hromadnemu-odchodu-lekaru-prispet-maji-pojistovny">berichtet <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em></a>. Die Ende 201O initiierte Protestbewegung &bdquo;<a target="_blank" href="http://www.dekujeme-odchazime.cz/">Danke, wir gehen!</a>&ldquo; von 4000 Krankenhaus&auml;rzten, die androhten, Tschechien bis Ende Februar zu verlassen, sollten sich die Arbeitsbedingungen nicht verbessern, hat die Regierung von Petr Nečas dazu gebracht, die Krankenhausreform zu beschleunigen. Die Geh&auml;lter der &Auml;rzte werden mit sofortiger Wirkung angehoben. Der Prostestslogan &bdquo; N&aacute;&scaron; exodus, v&aacute;&scaron; exitus&ldquo; &bdquo;Unser Exodus, euer Tod&ldquo;, der im Land heftige Debatten ausl&ouml;ste, scheint Wirklichkeit geworden zu sein. In zahlreichen Krankenh&auml;usern, stellt das Wirtschaftsblatt fest, ist der Dienst durch die Aktion der &Auml;rzte gest&ouml;rt. In seinem <a target="_blank" href="http://hn.ihned.cz/c1-49598740-99-slov">Leitartikel</a> dankt <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny</em> aber den aufgebrachten &Auml;rzten, denn &bdquo;durch ihre Aktion zwingen sie ein korruptes und verschwenderisches System, sich zu &auml;ndern. Die Regierung muss nun Reformen durchsetzen, die seit langem f&auml;llig waren.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 27 Jan 2011 12:30:39 +0100</pubDate><guid>479521</guid></item>
<item><title>Rumänien | „HIV-Generation" klagt Staat an</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/473771-hiv-generation-klagt-staat</link><description><![CDATA[<p>Zwei Jugendliche der &bdquo;HIV-Generation&ldquo; verlangen vom rum&auml;nischen Staat, dass dieser offiziell seine Verantwortung f&uuml;r die HIV-Infektion mehrerer Tausend Kinder zwischen 1988 und 1992 &uuml;bernimmt. Adevărul <a href="http://www.adevarul.ro/actualitate/Au_supravietuit-dar_stau_ascunsi_0_413958912.html" target="_blank"><em>erz&auml;hlt</em></a> die Geschichte dieser zwei jungen Menschen, die heute 21 und 22 Jahre alt sind. Durch das &bdquo;Zusammenspiel aus medizinischer Inkompetenz, Gleichg&uuml;ltigkeit und fehlender materieller Ausstattung&ldquo; &ndash; wie sich das rum&auml;nische Gesundheitssystem in der Endphase des Kommunismus beschreiben l&auml;sst &ndash; hat sich ihr Leben f&uuml;r immer ver&auml;ndert. Die Tageszeitung erkl&auml;rt, dass &bdquo;das rum&auml;nische Ph&auml;nomen&ldquo; &ndash; wie es die ausl&auml;ndische Presse damals nannte &ndash; insbesondere Neugeborene traf, die &bdquo;wie am Flie&szlig;band&ldquo; mit der gleichen Spritze geimpft wurden. Oder diejenigen, die in Aufnahmeeinrichtungen Mikrobluttransfusionen erhielten, um die Folgen von Unterern&auml;hrung zu behandeln.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 24 Jan 2011 12:09:22 +0100</pubDate><guid>473771</guid></item>
<item><title>Medizinisches Schengen | Reisen Sie sich gesund</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/469951-reisen-sie-sich-gesund</link><description><![CDATA[<p> &bdquo;Dein Nachbar f&auml;hrt zur&nbsp;Krampfaderbehandlung in die Slowakei. Ein Deutscher und ein Tscheche warten auf einen Termin bei einem polnischen Augenarzt.&ldquo; So <a target="_blank" href="http://wyborcza.pl/1,75478,8974876,Pacjenci_bez_granic.html">beschreibt <em>Gazeta Wyborcza</em></a>, was EU-Abgeordnete den &bdquo;Medizinischen Schengen-Raum&ldquo; getauft haben. In den kommenden drei Jahren soll er gem&auml;&szlig; der neuen Richtlinie zur <a target="_blank" href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+TA+P7-TA-2011-0007+0+DOC+XML+V0//DE">grenz&uuml;berschreitenden Gesundheitsversorgung</a> geschaffen werden, die das Europ&auml;ische Parlament am 19. Januar beschlossen hatte. Nach den neuen Regelungen k&ouml;nnen Patienten &auml;rztliche Behandlungen in anderen EU-L&auml;ndern oder privaten Gesundheitseinrichtungen in Anspruch nehmen. Einen Teil der dabei anfallenden Kosten k&ouml;nnen sie sich zur&uuml;ckerstatten lassen. <a target="_blank" href="http://praca.gazetaprawna.pl/artykuly/479749,chcesz_leczyc_sie_za_granica_nfz_bedzie_musial_zaplacic.html"><em>Dziennik Gazeta Prawna</em> f&uuml;hrt </a>folgendes Beispiel an: Ein polnischer Patient, der in Gro&szlig;britannien 2959 Euro f&uuml;r eine Operation des Grauen Stars bezahlt, kann sich 1.415 Euro (die Kosten f&uuml;r die Operation) zur&uuml;ckzahlen lassen. Nach Angaben der Europ&auml;ischen Kommission machen grenz&uuml;berschreitende medizinische Behandlungen gerade einmal ein Prozent der zehn Milliarden Euro aus, die Patienten jedes Jahr in der EU ausgeben.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 20 Jan 2011 15:09:53 +0100</pubDate><guid>469951</guid></item>
<item><title>Belgien | Belgische Herzen für Holländer</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/464351-belgische-herzen-fuer-hollaender</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;F&uuml;r ein Herz nach Belgien fahren&ldquo;,<a href="http://destandaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=GD3533C2" target="_blank"> titelt <em>De Standaard </em></a>und befasst sich mit den zahlreichen holl&auml;ndischen Patienten, die f&uuml;r Organtransplantationen nach Belgien reisen, da aus Mangel an Spendern die Wartelisten in den Niederlanden immer l&auml;nger werden. In Belgien werde von der Zustimmung zur Organspende ausgegangen, w&auml;hrend sich die Spender in den Niederlanden in ein <a href="https://www.jaofnee.nl/" target="_blank">nationales Register</a> eintragen lassen m&uuml;ssen, erkl&auml;rt die Tageszeitung. Demnach kommen in Belgien 26 Spender auf eine Million Einwohner, in den Niederlanden sind es dagegen nur halb so viele. Beide L&auml;nder arbeiten mit der Stiftung <a href="http://www.eurotransplant.org/" target="_blank">Eurotransplant</a> zusammen, welche die verf&uuml;gbaren Organe und die auf eine Transplantation wartenden Patienten in mehren europ&auml;ischen L&auml;ndern zentral erfasst und &uuml;ber eine ausgeglichene Organvermittlung zwischen diesen L&auml;nder wacht. Dieses Prinzip sei gef&auml;hrdet, ermahnt ein <a href="http://destandaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=GQ353QRF" target="_blank">von <em>De Standaard</em> zitierter </a>Experte, denn &bdquo;die niederl&auml;ndischen Patienten auf den belgischen Listen werden als &rsquo;belgische Organempf&auml;nger&rsquo; registriert.&ldquo; Die Tageszeitung erg&auml;nzt, dass &Ouml;sterreich auf &auml;hnliche Schwierigkeiten mit Patienten aus Deutschland sto&szlig;e.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 17 Jan 2011 12:37:52 +0100</pubDate><guid>464351</guid></item>
<item><title>Spanien | Raucher überall verbannt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/447851-raucher-ueberall-verbannt</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Der Tabak-Krieg hat die Diskos erreicht&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.elperiodico.com/es/noticias/sociedad/20110104/discos-pubs-temen-multas-por-ruido-los-fumadores-calle/649466.shtml">titelt <em>El Peri&oacute;dico de Catalunya</em> </a>zwei Tage nach dem Inkrafttreten des Rauchverbots in s&auml;mtlichen &ouml;ffentlichen R&auml;umen. Das Blatt aus Barcelona weist darauf hin, dass Caf&eacute;besitzer und Eigent&uuml;mer von Diskotheken eine &bdquo;Sintflut von Ordnungsstrafen f&uuml;r den &uuml;berm&auml;&szlig;igen Krach au&szlig;erhalb der Bars, Pubs und Clubs&ldquo; bef&uuml;rchten. Als eines der sch&auml;rfsten Gesetze in Europa weitet das <a target="_blank" href="http://www.boe.es/boe/dias/2010/12/31/pdfs/BOE-A-2010-20138.pdf">Anti-Tabak-Gesetz</a> das Verbot sogar auf Kinderspielpl&auml;tze und die Au&szlig;enbereiche von Krankenh&auml;usern aus. Es ersetzt damit das 2005 eingef&uuml;hrte Gesetz, das f&uuml;r seine Toleranz und seine mangelnde Wirksamkeit kritisiert wurde. F&uuml;r <em>El Peri&oacute;dico</em> wird 2011 &bdquo;<a target="_blank" href="http://www.elperiodico.com/es/noticias/sociedad/20110104/ano-las-terrazas/649436.shtml">das Jahr zum drau&szlig;en sitzen</a>&ldquo; sein. Die Arbeitgeberorganisationen rechnen schon jetzt mit einer Zunahme von abgeschirmten Bereichen au&szlig;erhalb &ouml;ffentlicher Einrichtungen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 04 Jan 2011 09:02:00 +0100</pubDate><guid>447851</guid></item>
<item><title>Pharmaindustrie | Europäer als Versuchskaninchen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/441961-europaeer-als-versuchskaninchen</link><description><![CDATA[<p>Das ist &bdquo;die n&auml;chste Etappe der Globalisierung, und es gibt gute Gr&uuml;nde, dies abzulehnen&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.vanityfair.com/politics/features/2011/01/deadly-medicine-201101"><em>stellt Vanity Fair fest</em></a>. Zunehmend testen amerikanische Pharmakonzerne neue Medikamente an Menschen im Ausland, ohne die notwendigen Sicherheitsgarantien. Dieser Trend betrifft L&auml;nder der Dritten Welt, aber auch Europas, pr&auml;zisiert die Monatszeitschrift aus New York. Im Zeitraum von 2004 und 2007 sank der Anteil der in den USA durchgef&uuml;hrten klinischen Studien um 5,2 Prozent, w&auml;hrend der Anteil der Studien in den osteurop&auml;ischen L&auml;ndern um 16, in Asien um 12 und in Lateinamerika um 10 Prozent gestiegen sei.</p>
<p>Der Vorteil f&uuml;r die Laboratorien l&auml;ge darin, so Vanity Fair, dass die Tests unter weniger strengen Auflagen kosteng&uuml;nstiger durchgef&uuml;hrt w&uuml;rden, um schnell positive Testergebnisse zu bekommen, welche &bdquo;die amerikanische Food and Drug Administration glauben machen, dass die Medikamente wirksam und sicher f&uuml;r den amerikanischen Verbraucher sind&ldquo;. 2008 wurden 80 Prozent der neuen Molek&uuml;le, die der FDA zur Zulassung unterbreitet wurden, im Ausland getestet. Von den 58.788 Studien wurden 876 in Rum&auml;nien, 589 in der Ukraine, und 716 in der T&uuml;rkei durchgef&uuml;hrt. Estland, Polen, Russland, Litauen, die Slowakei und Kroatien sind ebenfalls bei den Konzernen beliebt. </p>
<p>Manchmal gehen diese Tests ohne strenge Kontrollen t&ouml;dlich aus. Das Magazin berichtet von einem Fall aus dem polnischen Grudziaz (dt.: Graudenz). Dort wurde ein Grippeimpfstoff in einem Obdachlosenasyl getestet. Die Testpersonen erhielten zwei Dollar und &bdquo;glaubten eine ganz normale Grippeimpfung zu bekommen, was nicht stimmte. Mindestens zwanzig Menschen sind gestorben.&ldquo;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 23 Dec 2010 09:26:10 +0100</pubDate><guid>441961</guid></item>
<item><title>Frankreich | Mediator: machten Pharma und Politik gemeinsame Sache?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/422661-mediator-machten-pharma-und-politik-gemeinsame-sache</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Mediator: Was der Staat falsch gemacht hat.&ldquo; <a href="http://www.liberation.fr/societe/01012306990-mediator-de-faux-pas-en-occasions-ratees" target="_blank"><em>Lib&eacute;ration</em> greift </a>den <a href="http://www.liberation.fr/societe/01012306990-mediator-de-faux-pas-en-occasions-ratees" target="_blank">Skandal</a> um das Antidiabetikum auf, das als Appetitz&uuml;gler verschrieben und in Frankreich zwischen 1976 und 2009 vom Pharmaunternehmen <a href="http://www.servier.fr/" target="_blank">Servier</a> vermarktet wurde. Obwohl der Wirkstoff von Mediator &ndash; Benfluorex &ndash; aufgrund seiner Sch&auml;dlichkeit in den meisten L&auml;ndern verboten war, nahm die Franz&ouml;sische Agentur f&uuml;r die Sicherheit von Arzneimitteln (Afssaps) das Medikament erst im November <a href="http://www.afssaps.fr/Infos-de-securite/Communiques-Points-presse/Suspension-d-autorisation-de-mise-sur-le-marche-des-medicaments-contenant-du-benfluorex-communique" target="_blank">2009</a> vom Markt. In Frankreich nahmen etwa drei Millionen Menschen das Medikament ein. Bisher seien bereits 500 Patienten daran gestorben. Lib&eacute;ration unterst&uuml;tzt eine Abgeordnetengruppe der linken Opposition, die eine Enquete-Kommission zu Mediator gefordert hat. Schlie&szlig;lich habe man &bdquo;Zweifel an der Professionalit&auml;t der Afssaps, ihren Verbindungen zu Servier und den Beziehungen einiger Politiker zur Pharmaindustrie&ldquo;, <a href="http://www.liberation.fr/societe/01012306985-doutes" target="_blank">schreibt das Blatt</a>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 09 Dec 2010 12:53:15 +0100</pubDate><guid>422661</guid></item>
<item><title>HIV/AIDS | Rosen für die Hoffnung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/412151-rosen-fuer-die-hoffnung</link><description><![CDATA[<p>Auf dem heutigen Titelblatt des Londoner <a target="_blank" href="http://www.independent.co.uk/news/media/press/welcome-to-the-independent-with-a-difference-2148087.html"><em>Independent</em> sind keinerlei Nachrichten zu finden</a>. Allein einige zart welkende Rosen des K&uuml;nstlers Gary Hume schm&uuml;cken es. Angesichts der Tatsache, dass sein Konkurrent <a target="_blank" href="http://www.guardian.co.uk/news/blog/2010/dec/01/wikileaks-us-embassy-cables-live-updates">The Guardian</a> den L&ouml;wenanteil der Wikileaks-Enth&uuml;llungen ver&ouml;ffentlicht, sei es dem Leser verziehen, wenn er denkt, dass die Zeitung den Geist vollkommen aufgegeben hat. Doch da irrt er sich. Anstatt dessen hat das Blatt Pop-Legende Elton John als Gast-Chefredakteur der <a target="_blank" href="http://www.worldaidsday.org/">Welt-Aids-Tag</a>-Ausgabe gewinnen k&ouml;nnen und ihm erlaubt, seine Seiten mit dem zu f&uuml;llen, was er am meisten hasst (die EU, die sich f&uuml;r den Schutz der Interessen der Pharmaindustrien einsetzt). Aber auch seine Helden (Bill Clinton, der Schauspieler Stephen Fry und die Gattin des ehemaligen britischen Premierministers Tony Blair: Cherie Booth) haben ihren Platz. Sie meinen, dass die Menschen in Indien und Afrika ein Recht auf retrovirale Medikamente zu m&ouml;glichst niedrigen Preisen haben. Unterdessen weist eine in Portugal ver&ouml;ffentlichte Studie darauf hin, dass zwischen 1983 und Dezember 2009 fast 5.000 F&auml;lle von HIV-Infektionen bzw. AIDS-Erkrankungen bei &uuml;ber-50-J&auml;hrigen diagnostiziert wurden. 900 von ihnen waren &auml;lter als 65. Wie <a target="_blank" href="http://publico.pt/Sociedade/se-voltasse-atras-fazia-tudo-igual-mas-agora-com-preservativo_1468943"><em>P&uacute;blico</em></a> berichtet sind &ndash; laut dieser neuen, von UNAIDS freigegebenen Informationen &ndash; 42.000 Menschen in Portugal mit dem Virus infiziert.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 01 Dec 2010 13:51:18 +0100</pubDate><guid>412151</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Die Flucht der jungen Ärzte</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/374981-die-flucht-der-jungen-aerzte</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Ich behandle 30 Stunden am St&uuml;ck. Ich will hier raus&ldquo;, <a target="_blank" href="http://zpravy.idnes.cz/mfdnes.asp?v=254&amp;r=titulni_stranaa&amp;idc=1475952">titelt <em>Malda Fronta DNES</em></a>. Die Prager Tageszeitung erz&auml;hlt die Geschichte eines ersch&ouml;pften jungen Arztes, der beschlossen hat, nach Deutschland auszuwandern. Tausende weitere k&ouml;nnten ihm bald folgen. Zumindest lautet so die Drohung tschechischer Doktoren, die von der Regierung eine Gehaltserh&ouml;hung und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Krankenh&auml;usern fordern. &bdquo;Dieses Mal sieht es ganz danach aus als meinten sie es mit ihren Drohungen ernst&ldquo;, bemerkt das Blatt. &bdquo;Viele von den Protestierenden wollen wirklich k&uuml;ndigen. Und sie werden leicht eine neue Stelle im benachbarten Deutschland oder &Ouml;sterreich finden.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 02 Nov 2010 14:27:56 +0100</pubDate><guid>374981</guid></item>
<item><title>Irland | Boom illegaler Abtreibungspillen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/371041-boom-illegaler-abtreibungspillen</link><description><![CDATA[<p>Der irische &bdquo;Zoll hat 2009 1216 Packungen illegaler Abtreibungspillen beschlagnahmt&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.irishtimes.com/newspaper/frontpage/2010/1026/1224282004957.html">titelt die <em>Irish Times</em></a>. Immer mehr ungewollt schwangere Frauen griffen auf diese Mittel in Irland zur&uuml;ck  &ndash;  hauptsachlich auf die Medikamente Misoprostol und Mifepriston, zwei Abtreibungsmittel, die im Land verboten sind, aber &uuml;ber das Internet bestellt werden k&ouml;nnen. Doch w&uuml;rden die Frauen nicht immer Dosierungen und Anwendung der Medikamente respektieren und suchten dann Hilfe in Krankenh&auml;usern, bei Haus&auml;rzten und den Zentren f&uuml;r Familienplanung. Gr&ouml;&szlig;tenteils handele es sich um Frauen, &bdquo;die sich keine Abtreibung im Ausland leisten k&ouml;nnen oder um Asylantinnen, deren Aufenthaltsgenehmigung es nicht erlaubt, das Land zu verlassen.&ldquo; Bis heute sind Schwangerschaftsabbr&uuml;che in Irland verboten, au&szlig;er &bdquo;wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist&ldquo;, erkl&auml;rt das Blatt, das daran erinnert, dass &bdquo;die Regierung dieses Angelegenheit immer noch nicht gesetzlich geregelt hat.&ldquo; </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 26 Oct 2010 12:58:55 +0100</pubDate><guid>371041</guid></item>
<item><title>Generika | EU-Kommission, Vasall der Pharmaindustrie</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/357921-eu-kommission-vasall-der-pharmaindustrie</link><description><![CDATA[<p>Die Organisation &Auml;rzte ohne Grenzen wirft der Europ&auml;ischen Kommission vor, die Produktion von billigen Generika-Medikamenten in den Entwicklungsl&auml;ndern aufzuhalten, berichtet <a target="_blank" href="http://www.guardian.co.uk/global-development/poverty-matters/2010/oct/07/aids-pharmaceuticals-industry">The Guardian</a>. Laut der bereits 2001 diskutierten <a target="_blank" href="http://www.who.int/medicines/areas/policy/doha_declaration/en/index.html">Doha-Entwicklungsagenda</a> besteht die M&ouml;glichkeit, kosteng&uuml;nstige Versionen patentierter Medikamente unter anderem zur Behandlung von HIV-Infektionen herzustellen. Nach Aussagen der franz&ouml;sischen Nicht-Regierungsorganisation hat die Europ&auml;ische Kommission k&uuml;rzlich &ndash; anl&auml;sslich der Gespr&auml;che &uuml;ber den freien Handel mit Indien &ndash; auf strengere Patentrechte gedr&auml;ngt. Wie die Londoner Tageszeitung berichtet, &quot;m&ouml;chte die Europ&auml;ische Kommission eine 'Daten-Exklusivit&auml;t&lsquo; einf&uuml;hren&ldquo;. Dadurch &quot;k&ouml;nnte man Generika produzierende Unternehmen daran hindern, Kopien von einem Medikament anzufertigen, das noch nicht patentiert wurde &ndash; was f&uuml;r gew&ouml;hnlich nach f&uuml;nf bis acht Jahren geschieht &ndash; au&szlig;er nat&uuml;rlich die Firmen f&uuml;hren die teuren und langwierigen klinischen Studien eigenst&auml;ndig durch.&ldquo; Im Rahmen der am 7. Oktober gestarteten Kampagne &quot;Europa &ndash; H&auml;nde weg von unseren Medikamenten!&ldquo; warf &Auml;rzte ohne Grenzen der Kommission vor, dem Druck der multinationalen Pharmaunternehmen nachzugeben. Diese wollen vor allem eines: Ihr Medikamenten-Monopol sch&uuml;tzen. Dadurch droht &quot;die Quelle erschwinglicher Medikamente f&uuml;r Millionen von Menschen in den Entwicklungsl&auml;ndern zu versiegen&ldquo;. Darauf reagierte die Kommission mit folgender Aussage: &quot;Patente sind wichtig. Sie m&uuml;ssen gesch&uuml;tzt werden.&ldquo; &nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 11 Oct 2010 12:09:06 +0100</pubDate><guid>357921</guid></item>
<item><title>Griechenland | Überall Tabak - Damit ist es vorbei</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/328391-ueberall-tabak-damit-ist-es-vorbei</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Im Parlament gibt es die Zigarette nur noch auf dem Balkon&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.tovima.gr/default.asp?pid=2&amp;ct=1&amp;artId=351533&amp;dt=01/09/2010">am&uuml;siert sich To Vima</a> an dem Tag, an dem &bdquo;das absolute Rauchverbot in allen &ouml;ffentlichen Einrichtungen in Kraft tritt&ldquo;. Das Athener Tagesblatt erkl&auml;rt, dass die &bdquo;Raucherr&auml;ume im Parlament in Empfangss&auml;le umfunktioniert wurden. F&uuml;r die Raucher steht nun ein Balkon mit einer Minibar zur Verf&uuml;gung. Ein Zelt sch&uuml;tzt sie vor eventuellen Niederschl&auml;gen.&ldquo; Das bisher nur partielle Rauchverbot wurde nur selten eingehalten. Doch hat die Regierung nun mehr Inspektoren damit beauftragt, das Gesetz auch zur Anwendung zu bringen. F&uuml;r Eigent&uuml;mer von Einrichtungen, die nicht den gesetzlich festgelegten Regeln entsprechen, k&ouml;nnte die Strafe bis zu 10.000 Euro, f&uuml;r diejenigen, die illegal rauchen, bis zu 500 Euro betragen. </p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 01 Sep 2010 10:57:27 +0100</pubDate><guid>328391</guid></item>
<item><title>Drogen | Keine Fixerstuben in Frankreich</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/315041-keine-fixerstuben-frankreich</link><description><![CDATA[<p>&quot;Fillon voll auf Repressionskurs&quot;, titelt die<em> Lib&eacute;ration</em> nach dem Veto des Premierministers gegen den von der Gesundheitsministerin bef&uuml;rworteten Vorschlag, medizinisch betreute Drogenkonsumstuben f&uuml;r Abh&auml;ngige einzuf&uuml;hren. <a href="http://www.liberation.fr/societe/0101651790-en-europe-le-shootoir-c-est-pas-le-foutoir" target="_blank">Die linksliberale Tageszeitung beschuldigt </a>die Regierung zum erneuten Male, im Hinblick auf die Pr&auml;sidentschaftswahlen 2012 eine harte politische Linie zu fahren und weist darauf hin, dass in &quot;den sechs europ&auml;ischen L&auml;ndern, in denen es Fixerstuben gibt, die &Uuml;berdosen und Infizierungen abnehmen&quot;. Die besagten L&auml;nder sind die Schweiz, die Niederlande, Deutschland, Spanien, Luxemburg und Norwegen. Insbesondere in der Schweiz sind die &quot;Toten durch eine &Uuml;berdosis von 400 im Jahre 1991 auf 152 im Jahre 2007 gefallen und HIV-Infizierungen um 60 Prozent zur&uuml;ckgegangen&quot;. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 13 Aug 2010 12:46:59 +0100</pubDate><guid>315041</guid></item>
<item><title>Tabakwaren | Weiß wie eine Zigarettenschachtel</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/309701-weiss-wie-eine-zigarettenschachtel</link><description><![CDATA[<p>&quot;Eine Packung 'Rauchen t&ouml;tet', bitte&quot;: Das verlangen die Raucher vielleicht bald von ihren Tabakwarenh&auml;ndlern, falls der Vorschlag der Europ&auml;ischen Kommission, jegliche Logos oder besonderen Kennzeichen &ndash; au&szlig;er nat&uuml;rlich den gesundheitsrelevanten Angaben &ndash; von den Zigarettenpackungen zu entfernen, angenommen wird. &quot;Br&uuml;ssels Vision: Zigaretten ohne Marke&quot;, <a target="_blank" href="http://byznys.lidovky.cz/brusel-ve-valce-proti-koureni-cigarety-beze-jmena-loga-i-barvy-p6d-/firmy-trhy.asp?c=A100805_214846_firmy-trhy_ter">res&uuml;miert auf der Titelseite die <em>Lidov&eacute; noviny</em></a>. Die Tageszeitung zitiert eine der Kommission nahestehende Quelle und erkl&auml;rt, dass die Packungen, falls die neue Regelung in Kraft tritt, bis in f&uuml;nf Jahren nur noch rein informative Angaben aufweisen werden.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 06 Aug 2010 12:21:18 +0100</pubDate><guid>309701</guid></item>
<item><title>Ernährung | Lobbies gewinnen Etikettenkrieg</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/275621-lobbies-gewinnen-etikettenkrieg</link><description><![CDATA[<p>Der Verordnungsentwurf &uuml;ber die <a href="http://www.europarl.europa.eu/news/public/focus_page/008-75601-158-06-24-901-20100607FCS75591-07-06-2010-2010/default_p001c003_de.htm" target="_blank">Lebensmittelkennzeichnung</a>, der am 16. Juni in erster Lesung vom EU-Parlament angenommen wurde, besagt, dass die Kennzeichnung den N&auml;hrwert mit Fett-, Zucker- und Salzgehalt deutlich sichtbar angeben muss. Die EU-Abgeordneten sprachen sich also gegen das &quot;Ampel-Modell&quot; aus &ndash; eine Kennzeichnung in gr&uuml;n, orange und rot, je nachdem wie gesund ein Nahrungsmittel ist &ndash;, obwohl dieses von &Auml;rzteverb&auml;nden sowie von Vereinen gegen &Uuml;bergewicht, Krebs und Diabetes empfohlen worden war. Sie zogen ihm das von der Lebensmittelindustrie vorgeschlagene System vor, nachdem diese eine Milliarde Euro in das diesbez&uuml;gliche Lobbying investierte, wie der <a href="http://euobserver.com/9/30301" target="_blank"><em>euobserver.com</em> erkl&auml;rt</a>. <a href="http://www.lastampa.it/redazione/cmsSezioni/cronache/201006articoli/55969girata.asp" target="_blank"><em>La Stampa </em>stellt zudem fest</a>, dass einer der verabschiedeten &Auml;nderungsantr&auml;ge ein Werbeverbot f&uuml;r Produkte enth&auml;lt, welche einen bestimmten Grenzwert an Fett, Zucker und Salz &uuml;bersteigen. Zu diesen Produkten geh&ouml;rt beispielsweise Nutella, das Aush&auml;ngeschild der italienischen Lebensmittelindustrie.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 17 Jun 2010 17:07:34 +0100</pubDate><guid>275621</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Gesundheitswesen ohne Grenzen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/269571-gesundheitswesen-ohne-grenzen</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Nach Schengen bedeutet dies die zweite &Ouml;ffnung der EU-Grenzen&quot;</em>, <a href="http://praca.gazetaprawna.pl/komentarze/427157,komentarz_redakcji_bedzie_wybor_ale_i_skladka_wyzsza.html" target="_blank">beurteilt <em>Dziennik Gazeta Prawnas</em></a> Leitartikel begeistert den <a href="http://ec.europa.eu/health/ph_overview/co_operation/healthcare/docs/COM_de.pdf" target="_blank">Richtlinienvorschlag</a>, auf den sich die EU-Gesundheitsminister am 8. Juni geeinigt haben. Ab dem Jahr 2012 werden sich die EU-B&uuml;rger in einem &ndash; staatlichen oder privaten &ndash; Krankenhaus ihrer Wahl in einem Mitgliedsstaat behandeln lassen k&ouml;nnen und &quot;<em><a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/08/1080&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en" target="_blank">erhalten die gleiche Kostenr&uuml;ckerstattung, die sie auch zu Hause bekommen h&auml;tten</a>&quot;</em>. Die Warschauer Tageszeitung macht darauf aufmerksam, dass nur <em>&quot;die Wohlhabendsten medizinische Versorgung im Ausland in Anspruch nehmen werden &ndash; diejenigen, die sich die Kosten f&uuml;r die Reisen, Unterbringung, sowie Getr&auml;nke und Essen w&auml;hrend der Behandlung leisten k&ouml;nnen. Aber auch die hoffnungslosesten F&auml;lle wie Tumorpatienten, die momentan Monate auf eine Operation warten m&uuml;ssen&quot;</em>, k&ouml;nnten daraus Nutzen ziehen. DGP bef&uuml;rchtet, dass die R&uuml;ckerstattung der kostspieligen medizinischen Behandlungen im Ausland die polnischen Gesundheitsausgaben aufblasen und h&ouml;here Beitr&auml;ge nach sich ziehen k&ouml;nnte. Dagegen ist Spanien mit den neuen Inhalten der Richtlinie zufrieden. <a href="http://www.lavanguardia.es/ciudadanos/noticias/20100609/53942041192/la-ue-limita-las-condiciones-de-acceso-a-tratamientos-en-el-extranjero.html" target="_blank">Laut <em>La Vanguardia</em> </a>m&uuml;ssen die EU-Staaten ausgewanderter Staatsangeh&ouml;riger monatlich 300 Euro zu den Gesundheitskosten zuzahlen. Als Gastland f&uuml;r 2,5 Millionen Menschen, die nicht zur EU geh&ouml;ren, von denen 400.000 &uuml;ber 55 Jahre alt sind, hatte sein Gesundheitsministerium n&auml;mlich eine Richtlinie bef&uuml;rchtet, welche seine Ausgaben um weitere zwei Milliarden Euro in die H&ouml;he h&auml;tten schie&szlig;en lassen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 09 Jun 2010 13:31:36 +0100</pubDate><guid>269571</guid></item>
<item><title>Griechenland | Von der Krise in die Klapse</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/268611-von-der-krise-die-klapse</link><description><![CDATA[<p>In den letzten vier Monaten hat sich die Zahl der Einlieferungen ins Athener Krankenhaus Dromokaitio vervierfacht, vor allem auf die psychiatrische Station. Grund: Die Wirtschaftskrise und der unsichere Arbeitsmarkt. Die Kontrollen des IWF, der aktuelle Sparplan sowie die angek&uuml;ndigten weiteren K&uuml;rzungen versetzen die Griechen in Panik, <a href="http://www.tovima.gr/default.asp?pid=46&amp;ct=1&amp;artId=304877&amp;dt=08/06/2010" target="_blank">berichtet <em>To Vima</em></a>. Die Tageszeitung erkl&auml;rt, dass neben den Krankenh&auml;usern auch die Psychiater immer mehr Zulauf h&auml;tten. Die Patienten bitten um Antidepressiva oder suchen schlicht jemanden, dem sie ihre Zukunfts&auml;ngste anvertrauen k&ouml;nnen. Die meisten davon geh&ouml;ren nicht zum Erwerbspersonenpotenzial: Es handelt sich &uuml;berwiegend Rentner, die angesichts der permanent angek&uuml;ndigten Rentenk&uuml;rzungen verzweifeln. Die steigende Anzahl der Patienten l&auml;sst manche &Auml;rzte einen Personalmangel bef&uuml;rchten, notiert zudem <em>To Vima</em>. </p>
<p><em></em></p>
<p></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 08 Jun 2010 13:02:58 +0100</pubDate><guid>268611</guid></item>
<item><title>Rumänien | Gesundheit ist nicht mehr gratis</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/217501-gesundheit-ist-nicht-mehr-gratis</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Das Aus der vom Staat bezahlten Gesundheit&quot;</em>, <a href="http://www.adevarul.ro/actualitate/eveniment/Doctore-fa_spaga_mai_mica-_Vine_coplata_0_230977443.html" target="_blank">titelt der <em>Adevărul</em></a>. Der <a href="http://www.legestart.ro/in-actualitate-MS-Proiect-introducerea-mecanismului-coplata-prin-tichetul-moderator-sanatate-518.htm" target="_blank">Gesetzesvorschlag </a>des Gesundheitsministeriums sieht vor, dass jeder rum&auml;nische Patient ab dem 1. Juli einen Teil seiner Arztbehandlungen aus der eigenen Tasche bezahlt. Allein die &Auml;rmsten und die Minderj&auml;hrigen seien von dieser Ma&szlig;nahme ausgeschlossen, die der Internationale W&auml;hrungsfond auferlegt hat. <em>&quot;Wird die Regierung auf diese Weise die Schmiergeldaff&auml;ren in den Krankenh&auml;usern regeln k&ouml;nnen&quot;</em>, fragt sich die Bukarester Tageszeitung. <em>&quot;Ganz ohne Zweifel wird diese Ma&szlig;nahme die Lebensgewohnheiten der Rum&auml;nen tiefgreifend ver&auml;ndern, die nur schwerlich auf den Luxus kostenloser &auml;rztlicher Behandlungen verzichten wollen.&quot;</em> Zumal &ndash; wie die Tageszeitung es ausdr&uuml;ckt &ndash; <em>&quot;gar nicht sicher ist, dass der Gewinn von 15 Millionen Euro, den sich die Regierung pro Jahr erhofft, zur Verbesserung der Behandlungen beitragen wird&quot;</em>. Der Mangel an medizinischem Personal &ndash; ein Gro&szlig;teil der &Auml;rzte ist ausgewandert &ndash; ist Teil der h&auml;ufigen Kritik an der Qualit&auml;t der rum&auml;nischen Medizin. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 25 Mar 2010 14:20:58 +0100</pubDate><guid>217501</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Zu meiden: britische Krankenhäuser</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/198511-zu-meiden-britische-krankenhaeuser</link><description><![CDATA[<p>Der schlimmste der immer wiederkehrenden Skandale des britischen Gesundheitswesens forderte das Leben von bis zu 1.200 Patienten. Die damaligen Verantwortlichen sind <em>&quot;ungeschoren davongekommen&quot;</em>, <a target="_blank" href="http://www.telegraph.co.uk/health/healthnews/7310629/Bosses-at-scandal-hit-Stafford-Hospital-escape-scot-free.html">titelt der <em>Daily Telegraph</em></a>. Dabei bezieht das Blatt sich auf einen <a target="_blank" href="http://www.dh.gov.uk/en/Publicationsandstatistics/Publications/PublicationsPolicyAndGuidance/DH_113018">Bericht </a>&uuml;ber die Zust&auml;nde im Krankenhaus von Stafford in der Region West Midlands. Dieser wurde in Auftrag gegeben, nachdem sich mehrere Patienten beschwert und die in den Statistiken alarmierend hohen Todesraten Aufmerksamkeit erregt hatten. Der Bericht best&auml;tigt, dass die Patientenbetten mit <em>&quot;schmutziger Bettw&auml;sche&quot;</em> ausgestattet waren und die <em>&quot;Angestellten sich den Kranken gegen&uuml;ber feindselig verhielten&quot;. &quot;Die Familien der Patienten mussten die Toilette und anderen &ouml;ffentlich zug&auml;nglichen Bereiche selbst putzen. Essen und Getr&auml;nke wurden au&szlig;er Reichweite aufbewahrt.&quot; </em>Die Tageszeitung berichtet auch von dem Vorwurf, <em>&quot;dass Patienten aus Blumenvasen tranken&quot;</em>. Keiner, der diese Katastrophe verwaltete, wurde jemals daf&uuml;r zur Rechenschaft gezogen. Entweder wurden sie <em>&quot;ausbezahlt, sie &uuml;bernahmen einen anderen Posten oder sie behielten ihre Stelle&quot;.</em> Dem ehemaligen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer wurde <em>&quot;eine Pension in H&ouml;he von 1,44 Millionen Euro zugesprochen&quot;. </em></p>
<p>*NHS (Das britische Gesundheitswesen.)</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 25 Feb 2010 13:03:10 +0100</pubDate><guid>198511</guid></item>
<item><title>Schweden | EU-Parlament bemuttert Frauen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/197921-eu-parlament-bemuttert-frauen</link><description><![CDATA[<p>20 Wochen bei vollem Lohnausgleich anstatt 14, davon sechs nach der Geburt: Am 23. Februar hat der Ausschuss f&uuml;r die Rechte der Frau und Chancengleichheit <a target="_blank" href="http://www.europarl.europa.eu/news/expert/infopress_page/014-69364-054-02-09-902-20100223IPR69363-23-02-2010-2010-false/default_de.htm">vorgeschlagen</a>, den <a target="_blank" href="http://www.touteleurope.fr/fr/actions/social/emploi-protection-sociale/presentation/comparatif-le-conge-maternite-dans-les-etats-membres.html">Mutterschutz innerhalb der EU</a> zu verl&auml;ngern. <em>&quot;Die EU k&uuml;mmert sich um alles&quot;,</em> kommentiert der Leitartikel von <a target="_blank" href="http://www.dn.se/opinion/huvudledare/klafingriga-eu-1.1050978"><em>Dagens Nyheter</em></a>. Die schwedische Tageszeitung notiert, dass es einen Zusammenhang zwischen der Anzahl von berufst&auml;tigen Frauen und der Geburtenrate gebe. In L&auml;ndern wie Schweden, D&auml;nemark oder Finnland, wo der Anteil der berufst&auml;tigen Frauen hoch ist, ist es die Anzahl der Kinder pro Frau auch. Doch meint das Blatt, dass <em>&quot;die Idee, Frauen zu zwingen, nach einer Geburt sechs Wochen Urlaub zu nehmen, zwiesp&auml;ltig aufgenommen wird. Der Mutterschutz ist ein Recht kein Muss. Eine Frau kann gute Gr&uuml;nde haben, ihren Job fr&uuml;her wieder aufzunehmen. Sie muss es selber entscheiden, nicht die EU.&quot;</em> F&uuml;r <em>Dagens Nyheter</em> zeigt die Tatsache, dass dieser Gesetzesvorschlag von den EU-Parlamentariern S&uuml;deuropas getragen wird, dass &quot;<em>sie sich der EU bedienen, um in ihren eigenen L&auml;ndern Reformen durchzusetzen.&quot;</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 24 Feb 2010 14:49:04 +0100</pubDate><guid>197921</guid></item>
<item><title>Rumänien | Panikvirus greift um sich</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/170451-panikvirus-greift-um-sich</link><description><![CDATA[<p>W&auml;hrend die Beh&ouml;rden <a target="_blank" href="http://www.lefigaro.fr/sante/2010/01/13/01004-20100113ARTFIG00824-l-epidemie-de-grippe-h1n1-est-terminee-en-france-.php">in Frankreich</a> das Ende der Epidemie der Schweinegrippe (H1N1) erkl&auml;rt haben, wird in Rum&auml;nien die Kontroverse um die Impfung aufgebauscht, <a target="_blank" href="http://www.romanialibera.ro/eveniment/a174728-plangere-penala-contra-vaccinarii-impuse-de-cercel.html">berichtet <em>Rom&acirc;nia Liberă</em></a>. Nachdem die Rum&auml;nen den Krankenh&auml;usern und Impfzentren wochenlang ferngeblieben sind, nehmen sie diese jetzt von der Panik getrieben im Sturm, w&auml;hrend &Auml;rzte ihre Patienten dazu anhalten, <em>&quot;Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, die das Immunsystem st&auml;rken: scharfe Wurst, Knoblauch, Schnaps&hellip;&quot;</em>. Das Virus hat bis jetzt ungef&auml;hr hundert Todesopfer gefordert &ndash; unter ihnen der 37-j&auml;hrige Schauspieler Toni Tecuceanu. Die Tageszeitung f&uuml;gt hinzu, dass am 15. Januar <em>&quot;mehrere Verb&auml;nde den Staatssekret&auml;r f&uuml;r Gesundheit verklagen&quot;</em> werden, weil er zwei umstrittene Dinge angeordnet hat: die Entlassung von Krankenhaus&auml;rzten, die sich weigerten sich zu impfen, und die Zwangsimpfung von Kindern, selbst ohne das Einverst&auml;ndnis der Eltern.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 15 Jan 2010 13:25:45 +0100</pubDate><guid>170451</guid></item>
<item><title>Niederlande | Asbest liegt in der Luft</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/165531-asbest-liegt-der-luft</link><description><![CDATA[<p>In den Niederlanden wird Asbest aus Wohn- und Betriebsgeb&auml;uden in 80% der F&auml;lle ohne Genehmigung entfernt&quot;, <a target="_blank" href="http://www.trouw.nl/krantenarchief/2010/01/08/2958088/Asbest_vaak_illegaal_verwijderd.html">bemerkt</a> die Trouw auf der Titelseite. Die Tageszeitung hat einen Bericht von Juli 2009 aufgetrieben, der von den Ministern f&uuml;r Sozialwesen, Raumplanung und Umwelt in Auftrag gegeben worden war. Laut anonymen Quellen &quot;waren die Minister derma&szlig;en schockiert &uuml;ber die Ergebnisse der Untersuchung, dass sie die Ver&ouml;ffentlichung verhinderten&quot;. Die Verwendung von <a target="_blank" href="http://www.eurofound.europa.eu/ewco/2006/12/EU0612049I.htm">Asbestzement</a> ist in den Niederlanden seit 1993 verboten, doch 70% der vor diesem Datum errichteten Geb&auml;ude enthalten das Material, dessen Fasern beim Einatmen krebserzeugend sind. In einer <a target="_blank" href="http://www.trouw.nl/krantenarchief/2010/01/08/2958031/Asbest__slopers_en_keurmerk_malafide.html">Reportage</a> erkl&auml;rt die Zeitung, dass es &quot;keinerlei Kontrolle &uuml;ber den Transport, die Aufbereitung und die Endlagerung&quot; des illegal entfernten Asbests gibt. Weiter liegt bei der Zertifizierung der Sanierungsunternehmen oft Betrug vor. &quot;Die unlauteren Machenschaften der Bau- und Sanierungsfirmen kosten Leben, doch niemand wei&szlig;, wann die Opfer sterben&quot;, warnt die Trouw.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 08 Jan 2010 14:27:14 +0100</pubDate><guid>165531</guid></item>
<item><title>Ernährung | Bukarest will Junk Food besteuern</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/164791-bukarest-will-junk-food-besteuern</link><description><![CDATA[<p>Die rum&auml;nische Regierung hat die Einf&uuml;hrung einer Junk Food-Steuer angek&uuml;ndigt, um das Gesundheitssystem zu finanzieren und gegen Fettleibigkeit anzugehen. Die Ma&szlig;nahme, die ab M&auml;rz in Kraft treten soll, ist stark umstritten. So findet zum Beispiel <a href="http://www.evz.ro/articole/detalii-articol/881790/Taxa-pe-fast-food-dauneaza-sanatatii-si-buzunarului" target="_blank">Evenimentul zilei</a>, dass die Steuer mit einer &bdquo;<em>p&auml;dagogischen Kampagne und einer Preissenkung f&uuml;r gesunde Nahrungsmittel einhergehen muss</em>&ldquo;, um effektiv zu sein. Es besteht zudem das Risiko, dass es mehr Betriebe ohne Lizenz geben wird (derzeit fast die H&auml;lfte), &bdquo;<em>die den Qualit&auml;ts- und Hygienestandards nicht unbedingt gerecht werden, denen sich die gro&szlig;en Ketten unterwerfen m&uuml;ssen</em>&quot; und die hierdurch zu noch verh&auml;ngnisvolleren Konsequenzen f&uuml;r die Gesundheit der Bev&ouml;lkerung f&uuml;hren. Ganz im Gegenteil hierzu findet <a href="http://www.romanialibera.ro/actualitate/a174012-cercetatorii-de-la-oxford-taxa-pe-fast-food-ar-putea-salva-mii-de-vieti-anual.html" target="_blank">Rom&acirc;nia liberă</a>, dass der erzwungene R&uuml;ckgang des Verzehrs von Junk Food &bdquo;<em>tausende von Leben retten k&ouml;nnte</em>&ldquo;. Rum&auml;nien ist innerhalb Mittel- und Osteuropas das Land, in dem der Verbrauch von Hamburgern, Sodas, Snacks und anderen S&uuml;&szlig;igkeiten am st&auml;rksten angestiegen ist. Ein Viertel der rum&auml;nischen Bev&ouml;lkerung leidet an Fettleibigkeit.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 07 Jan 2010 15:13:37 +0100</pubDate><guid>164791</guid></item>
<item><title>Schweinegrippe (H1N1) | Europarat auf den Spuren der Pandemie</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/164671-europarat-auf-den-spuren-der-pandemie</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;<em>Sie haben eine Psychose organisiert</em>&quot;, titelt die franz&ouml;sische Tageszeitung L'Humanit&eacute;. &bdquo;<em>Sie</em>&quot;, das ist die Lobby der Pharmaindustrie, die <a href="http://www.wodarg.de/" target="_blank">Wolfgang Wodarg</a>, Pr&auml;sident der Gesundheitskommission im Europarat, anklagt. Der deutsche Mediziner, ehemaliges Mitglied der SPD, hat erreicht, dass ein Untersuchungsausschuss die Handhabung der Schweinegrippe (H1N1) durch die <a href="http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html" target="_blank">Weltgesundheitsorganisation</a> (WHO) und die einzelnen Staaten n&auml;her beleuchtet. Dabei soll insbesondere die Rolle der Pharmaunternehmen in Augenschein genommen werden. In einem langen <a target="_blank" href="http://www.humanite.fr/Grippe-A-Ils-ont-organise-la-psychose">Interview</a> wirft Wodarg den Unternehmen vor, Experten und Verantwortliche des &ouml;ffentlichen Gesundheitswesens dazu angestiftet zu haben &ndash; teils durch Korruption &ndash; die Regierungen in &uuml;bertriebener Weise auf das Risiko aufmerksam zu machen, damit ihre Medikamente besser verkauft w&uuml;rden. &bdquo;<em>Als im April die erste Warnung aus Mexiko kam, war ich &uuml;ber die Zahlen, die die WHO als Rechtfertigung zur Ausrufung einer Pandemie angab, &uuml;beraus &uuml;berrascht. (&hellip;) Es lagen noch nicht einmal tausend F&auml;lle vor, und es wurde schon von der Pandemie des Jahrhunderts gesprochen</em>&ldquo;, erkl&auml;rt Wolfgang Wodarg. Er hofft darauf, dass die Untersuchung Licht in diesen &bdquo;<em>ungeheuren Unwahrheiten-Deal</em>&ldquo; bringt.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 07 Jan 2010 12:43:29 +0100</pubDate><guid>164671</guid></item>
<item><title>Schweinegrippe | Der Virus des Zweifels (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/163281-der-virus-des-zweifels</link><description><![CDATA[Mehrere europäische Staaten versuchen dieser Tage, Millionen Impfdosen gegen die Pandemie zu verkaufen. Wurde die Bedrohung also übertrieben? Die Presse ist den Regierungen gegenüber eher kritisch eingestellt. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 05 Jan 2010 17:44:43 +0100</pubDate><guid>163281</guid></item>
<item><title>Krankenhäuser | Herzschmerz in Großbritannien</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/152481-herzschmerz-grossbritannien</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Gro&szlig;britannien, der kranke Mann Europas&quot;</em>, <a href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-1234276/Britain-sick-man-Europe-Heart-cancer-survival-rates-worst-developed-world.html" target="_blank">titelt die <em>Daily Mail</em></a>. Der diese Schlagzeile begleitende Artikel zeigt ein Bild, auf dem ein grauhaariger Jogger zu sehen ist, der sich an seine herzschmerzende Brust greift. Die mittelenglische Tageszeitung offenbart, dass <em>&quot;f&uuml;r britische, an Herzkrankheiten oder Krebs leidende Patienten die Wahrscheinlichkeit zu sterben h&ouml;her ist als irgendwo anders in der industrialisierten Welt&quot;.</em> Laut eines heute ver&ouml;ffentlichten <a href="http://www.oecd.org/document/11/0,3343,en_2649_33929_16502667_1_1_1_37407,00.html" target="_blank">Berichts der OECD</a> (Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) schneidet Gro&szlig;britannien in internationalen Vergleichen in Sachen Gesundheit ebenso schlecht ab wie die Tschechische Republik und Polen. F&uuml;r die <em>Daily Mail</em> kommt dies einer hochgradigen Beleidigung gleich. Die beiden ehemaligen kommunistischen L&auml;nder haben <em>&quot;nur&quot; </em>einen <em>&quot;Bruchteil der vielen Milliarden ausgegeben, die (das K&ouml;nigreich) f&uuml;r seinen Nationalen Gesundheitsdienst NHS ausgegeben hat&quot;</em>. Der britische Gesundheitsminister Andy Burnham behauptet einigerma&szlig;en erfreut, dass in anderen Bereichen &ndash; beispielsweise gibt es mehr Pflegepersonal als in Frankreich &ndash; <em>&quot;bedeutende Fortschritte&quot;</em> verzeichnet werden konnten.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 09 Dec 2009 12:39:25 +0100</pubDate><guid>152481</guid></item>
<item><title>Europäische Versorgung | Gesundheitstourist bleibt im Wartezimmer</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/149231-gesundheitstourist-bleibt-im-wartezimmer</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Die B&uuml;rger eines EU-Mitgliedsstaates werden sich ihre operativen Eingriffe nur in dem Land zur&uuml;ckerstatten lassen k&ouml;nnen, in dem sie leben&quot;</em>, <a href="http://www.adevarul.es/stiri/social/spania-romania-s-au-opus-turismului-sanitar" target="_blank">k&uuml;ndigt</a> <em>Adevărul</em> in seiner spanischen Ausgabe an. Die Gesundheitsminister der 27 L&auml;nder haben es in der Tat nicht geschafft, sich auf ein <a href="http://ec.europa.eu/health/ph_overview/co_operation/healthcare/docs/COM_de.pdf" target="_blank">Richtlinienprojekt zur grenz&uuml;bergreifenden medizinischen Versorgung</a> zu <a href="http://www.consilium.europa.eu/uedocs/cms_data/docs/pressdata/fr/lsa/111662.pdf" target="_blank">einigen</a>. Frankreich, Schweden und Gro&szlig;britannien hatten sich daf&uuml;r eingesetzt, dass man sich in dem Land seiner Wahl behandeln lassen k&ouml;nnte. Vor allem Spanien sprach sich dagegen aus und andere L&auml;nder unterst&uuml;tzten es dabei, v. a. Rum&auml;nien und Polen.</p>
<p>Die spanische Gesundheitsministerin Trinidad Jim&eacute;nez hat gegen&uuml;ber <em>El Pa&iacute;s</em> <a href="http://www.elpais.com/articulo/sociedad/Espana/tumba/directiva/libre/circulacion/pacientes/elpepisoc/20091202elpepisoc_3/Tes" target="_blank">erkl&auml;rt</a>, dass dieses Projekt <em>&quot;das Gesundheitswesen gef&auml;hrdet&quot;</em>. Dieses sei <em>&quot;kein Handelsgut&quot; </em>und w&uuml;rde f&uuml;r ein Land wie Spanien, in dem zahlreiche Rentner aus anderen EU-L&auml;ndern wohnen, exorbitante Kosten nach sich ziehen.&nbsp;&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 03 Dec 2009 14:25:44 +0100</pubDate><guid>149231</guid></item>
<item><title>Abtreibung | Schwangerschaftsabbruch auch bald in Irland legal?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/147011-schwangerschaftsabbruch-auch-bald-irland-legal</link><description><![CDATA[<p>Alle Formen der Abtreibung sind in Irland illegal und k&ouml;nnen (theoretisch) bestraft werden. W&auml;hrend der harten diesj&auml;hrigen Lissabon-Kampagne argumentierten viele Mitglieder der katholischen Rechten, eine gr&ouml;&szlig;ere europ&auml;ische Integration werde zur Legalisierung der Abtreibung f&uuml;hren. Vielleicht werden diese Bef&uuml;rchtungen bald best&auml;tigt: Die <em>Irish Times </em><a target="_blank" href="http://www.irishtimes.com/newspaper/frontpage/2009/1130/1224259710533.html"><em>berichtet</em></a> in einem Artikel auf der Titelseite, dass drei irische Frauen den Staat vor dem<a href="http://www.echr.coe.int/echr/Homepage_EN" target="_blank"><em> Europ&auml;ischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte </em></a>zur Verantwortung ziehen. Die Frauen machen geltend, ihre Gesundheit sei dadurch gef&auml;hrdet worden, dass sie f&uuml;r Abtreibungen ins Ausland &ndash; in diesem Fall Gro&szlig;britannien &ndash; reisen mussten. Eine der Hauptfragen bei der Vernehmung, so die Dubliner Tageszeitung, <em>&quot;wird sich darauf konzentrieren, ob das Abtreibungsgesetz des Staates einen wichtigen Paragraphen der <a target="_blank" href="http://conventions.coe.int/treaty/en/Treaties/Html/005.htm">Europ&auml;ischen Menschenrechtskonvention</a> verletzt&quot;</em>. Als Unterzeichnende der Europ&auml;ischen Menschenrechtskonvention &ndash; die nun ins irische Recht eingeflossen ist &ndash; muss die Regierung jegliche Entscheidungen ausf&uuml;hren, die das Gericht trifft.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 30 Nov 2009 14:46:50 +0100</pubDate><guid>147011</guid></item>
<item><title>Schweinegrippe/ H1N1-Virus | Rumänien gibt zu, dass der Impfstoff nicht sicher ist</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/146431-rumaenien-gibt-zu-dass-der-impfstoff-nicht-sicher-ist</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Impfen gegen die Schweinegrippe nicht unter 16 Jahren&quot;</em>, <a href="http://www.evz.ro/images/epaper/2009-11-27/file.pdf" target="_blank">titelt <em>Evenimentul Zilei</em></a>. Die Impfkampagne gegen die Schweinegrippe f&auml;ngt in Rum&auml;nien am 27. November mit dieser kleinen aber feinen Einschr&auml;nkung an. W&auml;hrend in mehreren L&auml;ndern &uuml;ber die Unsch&auml;dlichkeit des Impfstoffes diskutiert wird, sind die Beh&ouml;rden von Bukarest bis jetzt die einzigen, die zugeben, dass <em>&quot;die klinischen Forschungen f&uuml;r Kinder gerade erst begonnen haben und Ergebnisse nicht vor Januar 2010 vorliegen werden&quot;</em>. Der verwendete Impfstoff, der vom Institut Cantacuzino in Bukarest entwickelt wurde, enth&auml;lt keine Zusatzstoffe, <em>&quot;denn auch die h&auml;tten getestet werden m&uuml;ssen&quot;</em>. Am 26. November waren etwas mehr als 2700 F&auml;lle von Schweinegrippe <a href="http://www.evz.ro/articole/detalii-articol/877602/Vaccinul-pandemic-romanesc-doar-pentru-cei-peste-16-ani/" target="_blank">best&auml;tigt</a> und es gab zwei Todesf&auml;lle bei 22 Millionen Einwohnern.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 27 Nov 2009 14:43:52 +0100</pubDate><guid>146431</guid></item>
<item><title>Niederlande | Impfpanik übertrifft die Grippe</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/133401-impfpanik-uebertrifft-die-grippe</link><description><![CDATA[<p>Die Schutzimpfungen gegen die Schweinegrippe (H1N1) l&ouml;sen derzeit in den Niederlanden eine &quot;<em>Welle der Angst&quot;</em> und Skepsis aus, <a href="http://www.volkskrant.nl/binnenland/article1313552.ece/Vaccinatieangst_overspoelt_Nederland">meldet <em>De Volkskrant</em></a>. Die niederl&auml;ndische Tageszeitung berichtet, dass bereits Anti-Impf-Vereine gegr&uuml;ndet wurden und dass &quot;<em>Medien, Politiker und Seuchenexperten eine nicht enden wollende Flut von Mails&quot;</em> von B&uuml;rgern erhalten, die &uuml;ber mutma&szlig;liche toxische Auswirkungen des Impfstoffes beunruhigt sind. Dabei geht es haupts&auml;chlich um die beiden Inhaltsstoffe Thiomersal und Polysorbat 80, die Zerebralsch&auml;den und Unfruchtbarkeit ausl&ouml;sen sollen: Anschuldigungen, die von den Wissenschaftlern dementiert werden. Die Unsicherheit wird noch durch absurde, per Internet verbreitete Theorien gen&auml;hrt, schreibt das Blatt. Einige behaupten, dass der Impfstoff einen Mikrochip enthalte, der die B&uuml;rger versklaven solle. Andere verd&auml;chtigen die <a href="http://www.who.int/csr/disease/swineflu/notes/briefing_20091030/en/index.html">Weltgesundheitsorganisation</a> (WHO), einer kriminellen Organisation anzugeh&ouml;ren, die die Bev&ouml;lkerung reduzieren wolle.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 09 Nov 2009 14:43:46 +0100</pubDate><guid>133401</guid></item>
<item><title>Ukraine/Polen | Die Grippe vor der Tür</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/128931-die-grippe-vor-der-tuer</link><description><![CDATA[<p>Es ist nur noch eine Frage von Tagen, bevor die H1N1-Grippe Polen erreicht, k&uuml;ndigt die <a href="http://www.polskatimes.pl/fakty/sluzbazdrowia/180797,czy-teraz-grypa-zagrozi-polsce,id,t.html">Titelseite der <em>Polska </em></a>an. Die Epidemie w&uuml;tet in der nahen Ukraine, wo bisher 53 Todesopfer und rund 200.000 Grippef&auml;lle gemeldet wurden. Die ukrainische Ministerpr&auml;sidentin Julija Tymoschenko hat die Schlie&szlig;ung aller Schulen und Kinos angeordnet, die <a href="http://www.euro.who.int/countryinformation/CtryInfoRes?language=German&amp;Country=UKR">Weltgesundheitsorganisation</a> schickte bereits Inspektoren. <em>&quot;Die Grippe kennt keine Grenzen. Es gibt keinen Grund zu glauben, dass Polen die grippefreie Zone Europas bleiben k&ouml;nnte&quot;</em>, erkl&auml;rt Professor Pawel Grzesiowski vom polnischen Gesundheitsinstitut. W&auml;hrend die polnische Regierung allen ans Herz legt, Ruhe zu bewahren, haben die Provinzen an der ukrainischen Grenze Ma&szlig;nahmen ergriffen, um einer Epidemie vorzubeugen: Die Krankenh&auml;user haben Hunderte von Betten vorbereitet und die Grenzkontrollposten f&uuml;hren Sanit&auml;rinspektionen durch. Die ukrainische Regierung hat Polen um Hilfe gebeten. Warschau schickte daraufhin gestern ein Atemger&auml;t, Schutzmasken und Medikamente in die ukrainische Stadt Lemberg.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 02 Nov 2009 15:04:52 +0100</pubDate><guid>128931</guid></item>
</channel></rss>
