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        <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Migration und Bevölkerung]]></title>
            <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
            <description>Das Beste aus Europas Presse</description>
            <language>de</language><item><title><![CDATA[Niederlande: Immigranten in den Fängen türkischer Netzwerke ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3784401-immigranten-den-faengen-tuerkischer-netzwerke?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[De Standaard, Brüssel &ndash; Treiben bulgarische Einwanderer Schindluder mit Sozialleistungen? Mehrere Betrugsfälle sorgten für Kontroversen. Dabei sind die vermeintlichen Betrüger oftmals Opfer organisierter Netzwerke. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3784401-immigranten-den-faengen-tuerkischer-netzwerke?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Fri, 17 May 2013 14:33:11 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3784401</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland: „Wege aus der Falle”]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3768481-wege-aus-der-falle?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Die deutsche Bevölkerung schrumpft und altert“, meldet das <em>Handelsblatt</em> einen Tag vor dem Demografie-Gipfel, zu dem Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgerufen hat.</p></p>

<p><p>Die Tageszeitung weist auf die „düsteren Prognosen“ hin: 2003 zählte Deutschland noch 82,5 Millionen Einwohner. 2011 war diese Zahl bereits auf 81,7 Millionen geschrumpft. Und Schätzungen zufolge wird sie bis 2060 auf etwa 65 Millionen sinken.</p></p>

<p><p>Sollte das Land nicht schleunigst etwas unternehmen, wird die Zahl der erwerbsfähigen Menschen bis 2030 von 50 auf 42 Millionen abfallen. Um dieses Problem zu lösen, „setzt Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler auf Zuwanderung”. Angela Merkel wird die Vertreter der Wirtschaft dagegen auffordern, in Zukunft auch in die Weiterbildung älterer Angestellter zu investieren.</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 13 May 2013 11:49:13 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3768481</guid></item>
<item><title><![CDATA[Roma: Selektive Adoption in Rumänien]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3763961-selektive-adoption-rumaenien?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Drei von vier Familien, die ein Kind adoptieren wollen, lehnen Roma-Kinder von vornherein ab“, <a href="http://www.romanialibera.ro/exclusiv-rl/reportaj/dincolo-de-prejudecati-am-infiat-un-copil-rom-301499.html">bedauert <em>România liberă</em></a> und bezieht sich dabei auf die Statistiken der Nationalen Adoptionsbehörde für 2012.</p></p>

<p><p>Rumänen, die „Vorurteile überwinden“, sind der Ausnahmefall. Einer davon schmückt die Titelseite der Tageszeitung: Eine Lehrerin, die sich neben ihrer „dunkelhäutigeren“ Tochter fotografieren ließ. „Rumänen sind Rassisten“, gibt ein Pfarrer offen zu, der zwei Roma-Kinder adoptiert hat.</p></p>

<p><p>Für diese anhaltenden Vorurteile sind die „Bildungsmängel“ verantwortlich, erklärt die Psychologin der rumänischen Adoptionsbehörde, Cristina Neacşu, gegenüber der Tageszeitung. Ihren Erklärungen zufolge haben Familien, die adoptieren wollen,</p></p>

<p><blockquote> <p>alle Vorurteile. Daraufhin erklären wir ihnen, dass es keinerlei Gene für Kriminalität oder Aggressivität gibt. Andere befürchten wiederum, dass das betroffene Kind gebrandmarkt sein könnte.</p></p>

<p></blockquote> <p>Von den 1.222 Familien, denen 2012 genehmigt wurde, ein Kind zu adoptieren, hatten 875 schriftlich erklärt, dass sie nur „rumänische Kinder kennenlernen“ möchten und „jede andere Ethnie ausschließen“.</p></p>

<p><p>„Statistiken zufolge ziehen Rumänen es vor, jahrelang darauf zu warten, dass der Staat ein passendes Kind ausfindig macht, anstatt ein minderjähriges Roma-Kind zu adoptieren“, fügt <em>România liberă</em> hinzu.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 10 May 2013 15:55:08 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3763961</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland: Die „Lokomotive Europas” zieht eine Rekordzahl von Einwanderern an]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3757411-die-lokomotive-europas-zieht-eine-rekordzahl-von-einwanderern?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>1,08 Millionen Menschen, darunter 996.000 ausländische Zuwanderer sind 2012 nach Deutschland gezogen. So viele wie zuletzt 1995 <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/statistisches-bundesamt-einwanderung-in-deutschland-2012-auf-rekordniveau-12175314.html">berichtet</a> die <em>Frankfurter Allgemeine Zeitung</em> unter dem Titel „Einwanderung in Deutschland 2012 auf Rekordniveau“.</p></p>

<p><p>Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes <a href="https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2013/05/PD13_156_12711.html">stieg die Einwanderung</a> im Vergleich zu 2011 um 13 Prozent. Die meisten Zuwanderer kamen aus Polen, Rumänien und Bulgarien.</p></p>

<p><p>Ein Zustrom, der die Behörden erfreut: „Der Zustrom ist eine Riesengewinn für beide Seiten, denn die neue Welle der Zuwanderer ist jünger und besser ausgebildet als der Schnitt der Bevölkerung“, erklärte beispielsweise Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen.</p></p>

<p><p>Dennoch gebe es noch Zehntausende offene Stellen, etwa für Krankenpfleger. Ein Mangel, der durch die neue Beschäftigungsverordnung, die am 1. Juli in Kraft tritt und den Zugang zum Arbeitsmarkt auch für Zuwanderer aus Nicht-EU-Ländern öffnet, ausgeglichen werden soll. Man wolle vor allem die Einwanderung von Facharbeitern erleichtern. „Die Fachkräftesicherung”, schreibt die <em>FAZ</em>, „ist Priorität Nummer eins für die Bundesregierung”.</p></p>

<p><p>Die höchste Zahl von Arbeitsmigranten in Deutschland kommt aus Mittel- und Osteuropa, sowie aus den krisengebeutelten Ländern Südeuropas, wie <em>El País</em> <a href="http://economia.elpais.com/economia/2013/05/07/actualidad/1367920585_302120.html">berichtet</a>:</p></p>

<p><blockquote> <p>Die meisten ausländischen Zuwanderer kommen aus Osteuropa, doch der höchste Anstieg betrifft die Länder, die ganz besonders unter der Eurokrise leiden, wie Spanien (49.933 Menschen 2012), Griechenland (34.109) oder Portugal (11.762). […] Die wichtigsten Herkunftsländer der Zuwanderer aus der EU sind Polen (176.000), gefolgt von Rumänien (116.000) und Bulgarien (59.000).</p></p>

<p></blockquote> <p>Auch Italien macht keine Ausnahme: Mehr als 42.000 Italiener sind im vergangenen Jahr nach Deutschland ausgewandert, notiert <em>Il Manifesto</em> und <a href="http://www.ilmanifesto.it/area-abbonati/in-edicola/manip2n1/20130508/manip2pg/01/manip2pz/IMMAGINE/">vergleicht</a> auf dem Titelblatt Deutschland mit „Lamerica“, dem Traum von Amerika der italienischen Migranten Ende des 19. Jahrhunderts. <a href="http://dirittiglobali.it/home/categorie/19-lavoro-economia-a-finanza-nel-mondo/44891-il-sud-deuropa-migra-in-germania.html">Die ehemals kommunistische Tageszeitung</a> meint:</p></p>

<p><blockquote> <p>Für Deutschland ist das ein Vorteil: die Demografie des Landes schrumpft und es braucht frische Arbeitskräfte. Doch für die Länder des Südens ist es ein Verlust, denn sie zahlen für die Bildung jener jungen Fachkräfte, die das Heer der Migranten darstellen.</p></p>

<p></blockquote> <p>Ein Erfolg, der sich zu einem großen Teil aus der Effizienz der deutschen Bundesanstalt für Arbeit erklärt, <a href="http://www.mediapart.fr/journal/international/110413/les-vieux-allemands-comptent-sur-l-emigration-des-europeens-du-sud">schreibt</a> <em>Mediapart</em>:</p></p>

<p><blockquote> <p>Die <a href="http://www.arbeitsagentur.de/nn_426358/FR/Navigation/Startseite/Francais-Nav.html">Website</a> der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht nicht nur Hunderttausende Stellenangebote, sondern ist auch in mehreren Sprachen verfügbar. Man wirbt in den verwüsteten Arbeitsmärkten im Ausland und organisiert Jobbörsen.</p></p>

<p></blockquote> <p>Allerdings, so notiert das Nachrichtenportal, „ist der Zugang zum neuen Eldorado auch mit Anstrengungen verbunden.”</p></p>

<p><blockquote> <p>[...] Abgesehen von den Sprachkenntnissen, die für einen qualifizierten Job unabdingbar sind, gibt es noch weitere Hürden, um sich in Deutschland niederzulassen […] : Zahlreiche Diplome werden nicht anerkannt. Viele Arbeitgeber, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, zögern, ausländische Arbeitnehmer einzustellen. Des Weiteren sind die administrativen Barrieren für unqualifizierte Jobs sehr hoch. Die Wirklichkeit kann manchmal ernüchternd sein: Viele Hochschulabsolventen Südeuropas müssen sich mit prekären Teilzeitstellen begnügen, die nicht ihrer Qualifikation entsprechen.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Wed, 08 May 2013 16:18:58 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3757411</guid></item>
<item><title><![CDATA[Belgien: „Drei Viertel aller Brüsseler sind ausländischer Herkunft”]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3752641-drei-viertel-aller-bruesseler-sind-auslaendischer-herkunft?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>In einem Dossier mit Titel <a href="http://www.lesoir.be/tag/sosbxl">„SOS Brüssel”</a> sorgt sich die belgische Tageszeitung um eine „ultra-gemischte Stadt, die darum kämpft, mit ihrer Vielfalt fertig zu werden”.</p></p>

<p><p>„Mit einem Anteil von 75,6 Prozent der Bevölkerung mit Migrationshintergund ist die Hauptstadt drei Mal gemischter als Wallonien und fünf Mal gemischter als Flandern”, bemerkt das Blatt. Bis 2023 werde sich der Anteil noch auf 83 Prozent erhöhen.</p></p>

<p><p>Die Soziologin Corinne Torrekens fasst in ihrem Bericht für die Tageszeitung die Lage in Brüssel folgendermaßen zusammen:</p></p>

<p><blockquote> <p>Brüssel ist immer mehr eine kosmopolitische und multikulturelle Stadt. Eine Wirklichkeit, die nicht immer als eine Bereicherung, sondern als ein Problem aufgefasst wird. Brüssel bleibt dennoch eine ethnisch getrennte Stadt: In der Lebensqualität liegen Welten zwischen den Vierteln, in denen die Expatriates und EU-Beamten wohnen, und den ärmeren Stadtteilen, in denen die Bevölkerung mit Migrationshintergrund die Mehrheit stellt.”</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Tue, 07 May 2013 12:44:01 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3752641</guid></item>
<item><title><![CDATA[Niederlande: „Hungerstreik weitet sich aus”]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3752451-hungerstreik-weitet-sich-aus?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Sechzig inhaftierte Asylbewerber sind seit dem 6. Mai in Rotterdam in Hungerstreik getreten. Sie prostestieren gegen „die unmenschliche Behandlung von Flüchtlingen”.</p></p>

<p><p>Vor einer Woche waren bereits 20 Asylanten in einer Haftanstalt am Flughafen Schiphol in den Hungerstreik getreten. Zehn von ihnen verweigern weiterhin jede Nahrungsaufnahme.</p></p>

<p><p>Hauptgrund des Protests ist die unterschiedliche Behandlung der Flüchtlinge, je nachdem, wie sie ins Land gekommen sind. Asylbewerber, die mit dem Flugzeug einreisen, werden inhaftiert, machmal bis zu sechs Monate lang, während jene, die auf dem Landweg ankommen, auf freiem Fuß bleiben.</p></p>

<p><p>Das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) und das niederländische Flüchtlingswerk (VluchtelingenWerk) kritisieren, dass die Inhaftierung und Behandlung der Flüchtlinge in Schiphol härter sei, als vom internationalem Recht erlaubt.</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 07 May 2013 12:17:38 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3752451</guid></item>
<item><title><![CDATA[Freizügigkeit: Schweiz begrenzt Immigration aus EU]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3722121-schweiz-begrenzt-immigration-aus-eu?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Die Schweiz hat am 24. April entschieden, die Langzeit-Arbeitsgenehmigungen aller Staatsangehöriger der Europäischen Union für ein Jahr zu kontingentieren (außer die der Bulgaren und Rumänen, für die bereits ein Übergangszeitraum gilt). Diese Maßnahme, die am 1. Mai in Kraft treten wird, folgt auf die <a href="/de/content/news-brief/1838501-bern-schliesst-die-grenzen-fuer-osteuropaeer">im April 2012 entschiedene Kontingentierung</a> der <a href="http://www.bfm.admin.ch/content/bfm/fr/home/themen/fza_schweiz-eu-efta/eu-efta_buerger_schweiz/eu-8.html">Arbeitsgenehmigungen für Kurzzeitbeschäftigungen</a>, die auf Staatsangehörige der EU-8 abzielte, d. h. den osteuropäischen Ländern, die der EU 2004 beitraten.</p></p>

<p><p>„Die EU bedauert“ diese Entscheidung, titelt die <em>Neue Züricher Zeitung</em>. Mit dieser Ausweitung der Beschränkungen auf die Bürger <a href="http://www.bfm.admin.ch/content/bfm/de/home/themen/fza_schweiz-eu-efta/eu-efta_buerger_schweiz/eu-17_efta.html">der EU-17</a> wendet Bern die „Ventilklausel“ an, auf die man sich in den bilateralen Verträgen geeinigt hatte, die 1999 mit der Union unterschrieben wurden. Diese Ventilklausel greift ab dem Zeitpunkt, an dem 53.700 Genehmigungen ausgestellt wurden. Ferner berichtet die Tageszeitung:</p></p>

<p><blockquote> <p>Falls der Bundesrat [die Regierung der Schweiz] gehofft haben sollte, dem Vorwurf der Diskriminierung durch die in Aussicht gestellte Anwendung der Ventilklausel auf die übrigen EU-Staaten (EU-17, ohne Rumänien und Bulgarien) zu entgehen, hat er [Catherine] Ashton nicht überzeugt. Denn laut ihr wird weiterhin zwischen „unterschiedlichen Gruppen von Mitgliedsstaaten unterschieden“, was, wie Ashton seit einem Jahr sagt, unzulässig sei.</p></p>

<p></blockquote> <p>Dagegen ist <em>Le Temps</em> der Meinung, dass diese Maßnahme „die EU nicht kränkt“. In den Augen der Tageszeitung aus Genf handelt es sich um eine „einwanderungstechnische Schönheitsoperation“, die vielleicht Brüssel, aber längst nicht die Schweizer beruhigen wird:</p></p>

<p><blockquote> <p>In Brüssel ist diese Entscheidung aus drei Gründen akzeptabel. Die Schweiz hält den Vertrag mit der EU ein. Die Regelung diskriminiert keinen Europäer. Und sie gilt nur für Langzeitaufenthalte, was ihre Reichweite begrenzt. [...] Glaubt man wirklich, damit die Schweizer beruhigen zu können, muss man schon sehr naiv sein. Schließlich sind sie nicht dumm. Sie haben wohl begriffen, dass der europäische Einwanderungsdruck nicht wirklich abnimmt. [...] Die Schweizer verstehen sehr wohl, und das haben sie auch bereits bewiesen, dass die Einwanderung aus Europa anderen Ländern aus guten Gründen vorzuziehen ist, weil sie zum Wohlstand des Landes beiträgt.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Thu, 25 Apr 2013 16:16:04 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3722121</guid></item>
<item><title><![CDATA[Niederlande: „Revolte innerhalb der Arbeiterpartei zum Thema illegale Einwanderer”]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3715301-revolte-innerhalb-der-arbeiterpartei-zum-thema-illegale-einwanderer?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Mehrere Tausend Mitglieder der niederländischen Arbeiterpartei (PvdA), der Jungen Sozialisten (JS) und zahlreiche Bürgermeister sprachen sich gegen den Plan der Regierung aus, illegale Einwanderer strafrechtlich zu verfolgen.</p></p>

<p><p>Ihren Protest äußerten die Gegner, indem sie <a href="http://www.geenstrafbaarstelling.nl/">eine Petition</a> in die Wege leiteten. Darüber hinaus wollen sie ihren Partei- und Fraktionsvorsitzenden Diederik Samsom auf ihrem Parteitag am 27. April dazu auffordern, „dieses Projekt aufzugeben, einen Kurswechsel einzuleiten und sich für das Grundprinzip der Partei stark zu machen, nach dem ein jeder das ‚Recht auf ein menschenwürdiges Leben’ hat“.</p></p>

<p><p>Dieser Punkt ist Bestandteil des Koalitionsvertrages, auf den sich die PvdA und die rechtsliberale Volkspartei VVD von Regierungschef Mark Rutte <a href="/de/content/cartoon/2971981-ein-trautes-paar">im Herbst 2012 geeinigt hatten</a>, erinnert die Tageszeitung. Als Gegenleistung sollten minderjährige Asylbewerber nicht abgeschoben werden können.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 24 Apr 2013 13:08:53 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3715301</guid></item>
<item><title><![CDATA[Immigration: Briten, macht die Augen auf! ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3636371-briten-macht-die-augen-auf?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[The Daily Telegraph, London &ndash; Die bulgarische und rumänische Immigrationswelle von 2014 wird nicht so hoch schlagen wie ursprünglich von der Regierung erwartet, so ein neuer offizieller Bericht. Das sei allerdings kein Grund, die Konsequenzen zu ignorieren, die eine langfristige Immigration auf Städte- und Sozialwesen ausüben wird, heißt es im konservativen Daily Telegraph. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3636371-briten-macht-die-augen-auf?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Fri, 05 Apr 2013 17:36:46 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3636371</guid></item>
<item><title><![CDATA[Europäische Union : Weniger Kinder auf Grund der Krise ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3630111-weniger-kinder-auf-grund-der-krise?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Nicht nur der Konsumhunger der Europäer hat in den letzten Jahren abgenommen. Die wirtschaftlich schweren Zeiten setzen sich auch in der Tendenz des Kinderwunsches um“, bemerkt die Tageszeitung.</p></p>

<p><p>Nach Angaben des letzten Quartalsberichts der Europäischen Kommission über die soziale Lage in Europa ist die Fruchtbarkeitsrate in der EU 2011 wieder auf 1,57 Kinder pro Frau gesunken, nachdem sie von 2002 bis 2008 von 1,46 auf 1,6 gestiegen war.</p></p>

<p><p>„Diese neue Entwicklung ist ein schwerer Schlag für die Länder, die bereits eine niedrige Fruchtbarkeitsrate haben“, meint dazu Tomas Sobotkan, Forscher beim demografischen Institut in Wien, im Gespräch mit <em>Politiken</em>.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 04 Apr 2013 13:29:58 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3630111</guid></item>
<item><title><![CDATA[Großbritannien: Immigrationsrazzia auch in Schulen?]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3602861-immigrationsrazzia-auch-schulen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Die britische Regierung erwägt einen Plan, mit dem die Schulen dazu gezwungen würden, den Immigrationsstatus ihrer Schüler zu überprüfen, so berichtet die Tageszeitung.</p></p>

<p><p>Ein weitergeleiteter E-Mail-Austausch beweist, dass der Vorschlag vom interministeriellen Ausschuss (IMG) über den Zugang der Migranten zu Sozialleistungen und öffentlichen Dienstleistungen derzeit untersucht wird.</p></p>

<p><p>Wie The Guardian berichtet, deuten die E-Mails an, „dass die Gruppe erwägt, illegal eingewanderte Kinder von den Schulen auszuschließen. Die Beamten [des Bildungsministeriums] jedoch weisen darauf hin, dass Großbritannien damit gegen den Paragraph 28 der UN-Kinderrechtskonvention verstoßen würde.“</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 28 Mar 2013 12:40:19 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3602861</guid></item>
<item><title><![CDATA[Großbritannien: Wirbel um Petition gegen Rumänen und Bulgaren]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3545561-wirbel-um-petition-gegen-rumaenen-und-bulgaren?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Über 110 000 Briten haben schon auf einer Online-Petition unterschrieben, in der ihr Premier David Cameron dazu aufgefordert wird, Maßnahmen zu treffen, um eine Massenimmigration von Rumänen und Bulgaren nach 2014 zu verhindern”, <a href="http://www.gandul.info/international/petitie-semnata-de-peste-110-000-de-britanici-opriti-imigratia-romanilor-si-bulgarilor-10666718">berichtet <em>Gândul</em></a>. Dann sollen die Arbeitsmarktbeschränkungen in einigen EU-Ländern aufgehoben werden.</p></p>

<p><p>Dieser <a href="http://epetitions.direct.gov.uk/petitions/41492">Aufruf</a> erschien auf der offiziellen Webseite für an die Regierung gerichtete E-Petitionen. Ihm zufolge käme der eventuelle baldige Zustrom von Rumänen und Bulgaren „der Bewegung gleich, mit der 600 000 Polen in den letzten Jahren nach Großbritannien kamen.” Wenn die Beschränkungen erst einmal aufgehoben wären, führt die Petition fort, „haben die Immigranten das Recht auf Sozialhilfe für Wohnung, Kinder und Arbeitssuchende”.</p></p>

<p><p>Im Januar hatte Gândul schon auf die Idee reagiert, <a href="/de/content/article/3336221-2014-rollt-keine-migranten-welle">eine Werbekampagne</a> in Bulgarien und Rumänien zu starten, um potentielle Immigranten abzuschrecken. Die Webseite konterte mit einer satirischen Gegenkampagne <a href="http://www.gandul.info/news/campania-gandul-why-don-t-you-come-over-peste-100-de-materiale-in-presa-internationala-10600041">„Why-don-t-you-come-over”</a>, die in den sozialen Netzwerken stark aufgegriffen wurde.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 15 Mar 2013 17:17:42 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3545561</guid></item>
<item><title><![CDATA[Zuwanderung: Auf nach Mosambik]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3524751-auf-nach-mosambik?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Jornal de Negócios, Lissabon &ndash; Immer mehr von der Krise getroffene Portugiesen erwägen eine Auswanderung nach Mosambik. Das Land ist nicht so beunruhigend wie Angola und weckt bei einer ratlosen Bevölkerung Erwartungen. Doch manche werden unverrichteter Dinge zurückkommen. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3524751-auf-nach-mosambik?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Tue, 12 Mar 2013 13:22:14 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3524751</guid></item>
<item><title><![CDATA[Portugal: Portugal, ein aussterbendes Land]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3493471-portugal-ein-aussterbendes-land?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>In seiner 23. Jubiläumsausgabe zeichnet <em>Público</em> das Bild „eines Landes, <a href="/de/content/article/2364901-werden-die-portugiesen-2204-ausgestorben-sein">dem der Tod durch Altersschwäche droht</a>“ und schildert ein Europa, in dem sich der Bevölkerungsrückgang zunehmend verschärft.</p></p>

<p><p>2012 erblickten 90.026 portugiesische Säuglinge das Licht der Welt. 107.287 Menschen starben. Die Einwohnerzahl des Landes ging um 17.261 Personen zurück. Ein trauriger Rekord, der zeigt, wie sehr die Krise das Land erschüttert, meint die Tageszeitung. Wie das Blatt berichtet hindert die Zukunftsangst die jungen Paare daran, mehr als ein Kind in die Welt zu setzen, und zwingt viele dazu, auszuwandern. In den vergangenen fünf Jahren kehrten zwischen 300.000 und 400.000 Menschen Portugal den Rücken. Und die portugiesische Durchschnittsfrau bekommt in der Regel nur 1,3 Kinder.</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 05 Mar 2013 11:55:10 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3493471</guid></item>
<item><title><![CDATA[Polen : Polen ist von Einwanderern abhängig]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3488271-polen-ist-von-einwanderern-abhaengig?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>2012 sind rekordverdächtige 244.000 Einwanderer aus den Ländern im Osten, vor allem der Ukraine, nach Polen gekommen, um dort ganz legal zu arbeiten. Aber das ist noch nicht alles, scheibt die Tageszeitung und hebt die Ergebnisse der <a href="http://fede.org.pl/wp-content/uploads/2013/03/raport-08-26.021.pdf">Studie der Stiftung Energie-Europa (Fundacja Energia dla Europy)</a> hervor, laut der „ein Bevölkerungsrückgang nur dann vermieden werden kann, wenn bis 2050 5,2 Millionen Menschen nach Polen kommen“.</p></p>

<p><p>„Wir brauchen sie zwar, wissen aber nicht, wie wir sie dauerhaft halten können“, beklagt <em>Rzeczpospolita</em> und bezieht sich auf die Bevölkerungswissenschaftlerin und Autorin der Studie, Prof. Krystyna Iglicka. Ihrer Meinung nach ist Polen nämlich kein einwanderer-freundliches Land, zumal Immigranten immer wieder Probleme dabei haben, die entsprechenden Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen einzuholen.</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 04 Mar 2013 12:17:12 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3488271</guid></item>
<item><title><![CDATA[Belgien: „Der Großteil der Einwanderer stammt aus Osteuropa“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3446671-der-grossteil-der-einwanderer-stammt-aus-osteuropa?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Laut jüngsten Erhebungen kommen die meisten ausländischen Einwanderer, die sich in Flandern niederlassen, nicht mehr aus der Türkei oder Marokko, sondern aus Polen, Rumänien und Bulgarien, gibt der flämische Integrationsminister Geert Bourgeois (Neu-Flämische Allianz, kurz N-VA) bekannt.</p></p>

<p><p>Zudem weist die Tageszeitung darauf hin, dass immer weniger Einwanderer die Integrationskurse besuchen, seitdem sie für EU-Bürger keine Pflicht mehr sind.</p></p>

<p><p>Die Abnahme dieser Beteiligung bedauert der Minister ganz besonders, zumal es seiner Meinung nach fast unmöglich ist, Arbeit zu finden, wenn man die niederländische Sprache nicht beherrscht.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 22 Feb 2013 11:43:32 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3446671</guid></item>
<item><title><![CDATA[Niederlande: „Ein Vertrag für Neuankömmlinge“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3436001-ein-vertrag-fuer-neuankoemmlinge?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Jeder, der aus einem anderen Land kommt und sich in einer niederländischen Gemeinde anmeldet, soll einen Beteiligungsvertrag unterzeichnen müssen“, erklärte der sozialdemokratische Sozialminister Lodewijk Asscher in einem Interview.</p></p>

<p><p>Auf diese Weise verpflichten sich „die Neuankömmlinge, die niederländischen Grundrechte und den Rechtsstaat“ zu respektieren. Der Vertrag müsse nicht nur von nichteuropäischen Migranten unterzeichnet werden, die sich bereits dem bestehenden Integrations-Test unterziehen müssen, sondern auch von EU-Bürgern. Für sie hat er allerdings eher eine symbolische Funktion, weil sie sich frei in der EU bewegen und niederlassen können.</p></p>

<p><p>Genau hier setzt der Minister an und erklärt, dass sich die EU aufgrund „des freien Personenverkehrs zu einem asozialen Europa“ entwickeln könnte, wenn man sich nicht überlegt, welche Probleme damit verbunden sind.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 20 Feb 2013 11:58:15 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3436001</guid></item>
<item><title><![CDATA[Großbritannien: „Premier nimmt Leistungen für EU-Bürger ins Visier“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3409821-premier-nimmt-leistungen-fuer-eu-buerger-ins-visier?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Ausländer müssen mit neuen Kürzungen von Leistungen, Gesundheitsfürsorge, Wohnraum und Rechtsbeihilfe rechnen, damit Großbritannien im Ausland nicht mehr als „leichtes Opfer“ angesehen wird. Der britische Premierminister David Cameron hat die Minister beauftragt, eine Straffung der Anspruchsregelungen für Migranten aus der gesamten EU auszuarbeiten. Unterdessen sind bei der regierenden Koalition von Konservativen und Liberaldemokraten langsam Spannungen hinsichtlich der Einwanderungspolitik zu sehen.</p></p>

<p><p>Rechtsgerichtete Konservative äußerten Befürchtungen hinsichtlich eines <a href="/de/content/article/3346611-sehr-geehrter-herr-farage">„Zustroms“ von Migranten aus Rumänien und Bulgarien</a>, wenn die Arbeitsbeschränkungen Ende des Jahres aufgehoben werden.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 14 Feb 2013 13:03:02 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3409821</guid></item>
<item><title><![CDATA[Immigration: Sei trendy, werde Pole]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3400361-sei-trendy-werde-pole?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Rzeczpospolita, Warschau &ndash; Das Auswanderungsland Polen wird mehr und mehr zum Wunschziel von Ausländern. Immigranten aus Mittel- und Osteuropa, Südostasien und Afrika beantragen heute die polnische Staatsbürgerschaft. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3400361-sei-trendy-werde-pole?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Tue, 12 Feb 2013 19:01:50 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3400361</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland: Das Sorgenkind: Deutschlands gescheiterte Familienpolitik]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3361261-das-sorgenkind-deutschlands-gescheiterte-familienpolitik?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Obwohl Deutschland mit 200 Milliarden Euro staatlichen Hilfen mehr Geld für Familien ausgibt als die meisten anderen EU-Länder, gehen die Geburtenzahlen immer weiter zurück. Aus einer von der Bundesregierung in Auftrag gegebenen Studie geht vor allem hervor, dass die Hilfen größtenteils verschwendet werden, berichtet das Wochenblatt <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/verheerende-noten-fuer-familienpolitik-a-881168.html">Der Spiegel</a>, dessen Meinung nach das Geld „stattdessen in Kinderbetreuung und Bildung investiert werden“ müsse.</p></p>

<p><p>Das Magazin macht nachdrücklich deutlich, dass es um eine politische Wende gehe, „die mindestens so radikal aufallen müsste wie die Sozialreformen der Agenda 2010“</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 04 Feb 2013 13:46:57 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3361261</guid></item>
<item><title><![CDATA[Großbritannien: 2014 rollt keine Migranten-Welle an]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3336221-2014-rollt-keine-migranten-welle?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[New Eastern Europe, Krakau &ndash; Bevor 2014 die Einwanderungskontrollen für Rumänien und Bulgarien enden, erwägen britische Minister eine Abschreckungskampagne. Dabei ist eine „Immigrantenwelle“ wie 2004 unwahrscheinlich. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3336221-2014-rollt-keine-migranten-welle?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Tue, 29 Jan 2013 17:57:33 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3336221</guid></item>
<item><title><![CDATA[Bevölkerungsschwund: Jetzt ist auch die Geburtenrate in der Krise]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3272491-jetzt-ist-auch-die-geburtenrate-der-krise?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Die Geburtenrate sinkt von 2008 bis 2011 in 15 von 22 untersuchten und vergleichbaren europäischen Ländern“: Dieses Fazit des <a href="http://www.oeaw.ac.at/vid/">Instituts für Demographie in Wien</a>, zitiert von <a href="http://www.lefigaro.fr/conjoncture/2013/01/14/20002-20130114ARTFIG00636-zone-euro-la-crise-porte-un-coup-a-la-natalite.php"><em>Le Figaro</em></a>, ist unwiderruflich. Europas Krise trifft die Geburtenrate des Alten Kontinents mit voller Wucht, insbesondere in den südlichen Ländern der Eurozone.</p></p>

<p><blockquote> <p>Die europäische Krise hat einen direkten, tieferen Einfluss auf die Geburtenzahlen, die in Griechenland (1,43 Kinder pro Frau), Portugal (1,35), Spanien (1,36) und Irland (2,05) zurückgehen.</p></p>

<p></blockquote> <p>Die französische Tageszeitung unterscheidet hier die Fälle Frankreich und Deutschland, zwei Ausnahmen in Europa, doch aus verschiedenen Gründen. Selbst als die europäische Geburtenrate in den drei Aufschwungjahren vor der Krise stark zunahm —</p></p>

<p><blockquote> <p><a href="/de/content/article/3111891-land-ohne-muetter">... war dieser Anstieg in Deutschland nie zu verzeichnen</a>. Frankreich ist ebenfalls ein Sonderfall, denn dort stieg die Geburtenrate innerhalb von zehn Jahren von 1,8 auf 2, <a href="/de/content/news-brief/467551-die-krise-erlebt-ihren-babyboom">trotz der Krise</a>, aufgrund einer großzügigen Familienpolitik.</p></p>

<p></blockquote> <p>Das Wiener Institut warnt vor der Gefahr für die Erneuerung der Generationen in Griechenland, Spanien und <a href="/de/content/article/2364901-werden-die-portugiesen-2204-ausgestorben-sein">Portugal</a>:</p></p>

<p><blockquote> <p>In Griechenland nahm die Anzahl der Abtreibungen im Jahr 2011 um 50 Prozent zu, eine beunruhigende Entwicklung. In Portugal fiel die Geburtenzahl 2012 auf 90.000, den niedrigsten Stand seit 60 Jahren.</p></p>

<p></blockquote> <p>Der Korrespondent des <em>Figaro</em> in Spanien <a href="http://www.lefigaro.fr/mon-figaro/2013/01/14/10001-20130114ARTFIG00626-espagne-un-dangereux-krack-demographique.php">bemerkt zudem</a>:</p></p>

<p><blockquote> <p>Wenn sich nichts ändert, könnte das Land in den nächsten 40 Jahren über zehn Prozent seiner Bevölkerung einbüßen.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Tue, 15 Jan 2013 16:57:09 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3272491</guid></item>
<item><title><![CDATA[Polen: Kinder waren gestern]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3172251-kinder-waren-gestern?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Polityka, Warschau &ndash; Die polnischen Frauen machen Hochschulabschlüsse und verschieben das Kinderkriegen auf später... manchmal bis es zu spät ist. Polen ist auf dem besten Wege zum Land mit der niedrigsten Geburtenrate der Welt zu werden, schreibt eine polnische Kolumnistin. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3172251-kinder-waren-gestern?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Mon, 17 Dec 2012 12:40:10 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3172251</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland: Land ohne Mütter]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3111891-land-ohne-muetter?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Libération, Paris &ndash; Seit Jahren versinkt in Deutschland die Geburtenrate im Rekordtief. Hauptgrund: eine, kostspielige und widersprüchliche Familienpolitik, die insbesondere die Frauen zwischen 30 und 40 trifft. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3111891-land-ohne-muetter?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Tue, 04 Dec 2012 13:17:45 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3111891</guid></item>
<item><title><![CDATA[Montenegro: Die Russen besetzen die Küste von Montenegro]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3035471-die-russen-besetzen-die-kueste-von-montenegro?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[De Volkskrant, Amsterdam &ndash; Jene Russen, die es sich leisten können, verlassen das Land und gehen nach Montenegro. Durch kulturelle und historische Bindungen wird der Balkanstaat für viele von ihnen zunehmend zur zweiten Heimat – was der montenegrinischen Wirtschaft einen willkommenen Schub verschafft. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3035471-die-russen-besetzen-die-kueste-von-montenegro?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Fri, 16 Nov 2012 13:05:32 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3035471</guid></item>
<item><title><![CDATA[Immigration: Visum für Balkanländer, ja oder nein?]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2949821-visum-fuer-balkanlaender-ja-oder-nein?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Wird die EU die Visumpflicht f&uuml;r B&uuml;rger der westlichen Balkanl&auml;nder wieder einf&uuml;hren? Auf Initiative von Deutschland und Frankreich fordern sechs L&auml;nder der EU, die Einwanderungskontrollen f&uuml;r Staatsangeh&ouml;rige aus Serbien, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Albanien zu versch&auml;rfen. Unter den sechs L&auml;ndern befindet sich Schweden. Seit Anfang des Jahres hat es 34 000 Asylbewerber aufgenommen, davon 5 276 Syrer, von denen die meisten &uuml;ber den Balkan gekommen waren. Die Haltung konservativen Regierung spaltet die Presse.</p></p>

<p><p><a href="http://www.dn.se/ledare/huvudledare/grundproblemet-ar-misaren">So stellt die liberale Tageszeitung <em>Dagens Nyheter</em> fest</a>, dass in den letzten 8 Monaten mehr Asylbewerber aus Serbien, Bosnien-Herzegowina und Albanien kamen, obwohl sie f&uuml;r Reisen in die EU keine Visumpflicht mehr haben, als aus dem sich im B&uuml;rgerkrieg befindenden Syrien.</p></p>

<p><p>Die Zeitung erkl&auml;rt, dass...</p></p>

<p><blockquote> <p>viele Asylbewerber Roma sind, die in ihren Herkunftsl&auml;ndern stark diskriminiert werden. Da so gut wie keiner von ihnen die Voraussetzungen f&uuml;r den Fl&uuml;chtlingsstatus erf&uuml;llt, d&uuml;rfen weniger als ein Prozent in Schweden bleiben. [&hellip;] Es mag zynisch erscheinen, den Roma Steine in den Weg zu werfen. [...] Doch die Priorit&auml;t sollte darin liegen, den Menschen, die vor dem Blutbad in Syrien oder dem Krieg in Afghanistan fliehen, Schutz zu gew&auml;hren. [...] Vielleicht gibt es bessere L&ouml;sungen. Wichtig ist aber, dass die EU auf sozialer Gleichheit besteht und auch dazu beitr&auml;gt, insbesondere was die Roma betrifft. Serbien, Albanien und Bosnien-Herzegowina sind EU-Beitrittskandidaten. Dies ist die Gelegenheit, ihnen ein bisschen Druck zu machen.</p></p>

<p></blockquote> <p><a href="http://www.aftonbladet.se/ledare/ledarkronika/anderslindberg/article15672682.ab"><em>Aftonbladet</em> schreibt seinerseits</a>, dass die &bdquo;Befreiung von der Visumpflicht f&uuml;r den westlichen Balkan 2009 und 2010 ein gro&szlig;er Erfolg war&ldquo;. F&uuml;r die traditionell sozial-demokratische Tageszeitung...</p></p>

<p><blockquote> <p>wurde dadurch ein Raum f&uuml;r Freiheit geschaffen, aber auch ein wichtiges politisches Zeichen gesetzt. Die westlichen Balkanl&auml;nder geh&ouml;ren zu Europa und sind in der Europ&auml;ischen Gemeinschaft willkommen. Insofern ist es alarmierend, dass [der Minister f&uuml;r Immigration] Tobias Billstr&ouml;m jetzt offen f&uuml;r ein Aussetzen der Visumfreiheit ist. Der Au&szlig;enminister Carl Bildt hat v&ouml;llig recht gehabt, als er letzte Woche die Visumfrage mit folgenden Worten ansprach: &bdquo;Diese Art von Signal n&auml;hrt die nationalistischen Bewegungen auf dem Balkan und das wiederum liegt nicht in unserem Interesse.&ldquo;</p></p>

<p></blockquote> <p>Der Leitartikel des <em>Aftonbladet</em> ist selten mit Carl Bildt gleicher Meinung, &bdquo;doch in diesem Fall wei&szlig; er, wovon er spricht. Billstr&ouml;m muss auf ihn h&ouml;ren.&rdquo;</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 26 Oct 2012 15:37:27 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2949821</guid></item>
<item><title><![CDATA[Immigration: Die Geheimnisse der Festung Europa]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2804811-die-geheimnisse-der-festung-europa?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[De Groene Amsterdammer, Amsterdam &ndash; Die Europäische Union scheint versuchen zu wollen, mit allen Mitteln ihre Grenzen zu sichern, bespielsweise mit dem Programm Eurosur oder einem Plan zur biometrischen Datenspeicherung. Doch Ziele, Effizienz und Kosten bleiben dabei im Dunkeln, schreibt De Groene Amsterdammer. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/2804811-die-geheimnisse-der-festung-europa?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Thu, 04 Oct 2012 12:32:00 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2804811</guid></item>
<item><title><![CDATA[Emigration: Polnische Arbeitskräfte zieht es weiterhin ins Ausland]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2761241-polnische-arbeitskraefte-zieht-es-weiterhin-ins-ausland?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Sie verlassen das Land und kommen nicht mehr zur&uuml;ck&ldquo;, <a href="http://wyborcza.pl/1,75248,12554655,Polacy_znow_masowo_emigruja__Bez_dobrej_pensji_nie.html">titelt die <em>Gazeta Wyborcza</em> </a>in Bezug auf die steigende Anzahl polnischer Arbeitskr&auml;fte, die im Ausland nach besseren Besch&auml;ftigungsm&ouml;glichkeiten Ausschau halten. 2011 waren es 60.000 mehr als im Vorjahr, die in Gro&szlig;britannien, Deutschland und Norwegen ihr Gl&uuml;ck suchten. Die Warschauer Tageszeitung bemerkt:</p></p>

<p><blockquote> <p>Die Zahl der Auswanderer ist seit 2007 erstmals wieder gestiegen. Heute sind es 2,6 Millionen [&hellip;] Immer mehr verlassen das Land, obwohl das Bruttoinlandsprodukt in Polen um 4 Prozent w&auml;chst.</p></p>

<p></blockquote> <p>Eine eher unerwartete Wende, wo doch viele Polen (manchen Sch&auml;tzungen zufolge bis zu 1,1 Millionen) in den ersten Krisenjahren 2007 und 2008&nbsp; wieder in ihre Heimat zur&uuml;ckkehren mussten und einige &Ouml;konomen sogar das Ende der Emigration voraussagten. Dem ist aber nicht so. Die Polen treibt es weiterhin scharenweise in L&auml;nder, in denen sie mehr verdienen k&ouml;nnen. Der polnischen Zentralbank nach verdient ein polnischer Emigrant zwischen 2.000 und 2.300 Euro im Ausland, w&auml;hrend er sich zu Hause mit knapp 2.000 Zloty (500 Euro) begn&uuml;gen muss. Die vom Verfasser des Artikels zitierten Experten unterstreichen, dass die Polen sich in Krisenzeiten im Ausland anscheinend sicherer f&uuml;hlen als in ihrer Heimat:</p></p>

<p><blockquote> <p>Sie kehren nicht nur nicht zur&uuml;ck, sondern lassen nun auch ihre Familien nachkommen.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Wed, 26 Sep 2012 12:30:29 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2761241</guid></item>
<item><title><![CDATA[Immigration: Die andere Griechenlandkrise]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2720401-die-andere-griechenlandkrise?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[The Wall Street Journal Europe, Brüssel &ndash; Das bereits von der Krise und von drakonischen Sparmaßnahmen getroffene Griechenland muss mit sehr begrenzten Mitteln mit der Einreise von Tausenden von Migranten aus dem Nahen Osten und dem indischen Subkontinent fertig werden. Auch hier lässt die Solidarität der EU-Partner auf sich warten. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/2720401-die-andere-griechenlandkrise?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Wed, 19 Sep 2012 13:09:54 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2720401</guid></item>
<item><title><![CDATA[Rumänien: Roma zwischen Heimkehr und Aufbruch]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2716081-roma-zwischen-heimkehr-und-aufbruch?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Evenimentul Zilei, Bukarest &ndash; Paris verschärft seine Abschiebe-Politik von Roma nach Rumänien oder Bulgarien, doch für einige wird das Hin- und Herreisen zum willkommenen Nebeneinkommen. Grund: unter anderem die Rückkehrprämie, die Frankreich ihnen für eine „freiwillige“ Ausreise zahlt. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/2716081-roma-zwischen-heimkehr-und-aufbruch?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Tue, 18 Sep 2012 17:33:03 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2716081</guid></item>
<item><title><![CDATA[Spanien-Marokko: Einigung bei Flüchtlingskrise]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2634711-einigung-bei-fluechtlingskrise?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Rund 3&nbsp;000 Fl&uuml;chtlinge versuchen &uuml;ber Marokkos K&uuml;ste nach Spanien zu gelangen&rdquo;, titelt die Tageszeitung <em>ABC</em>. Gestern hatten Rabat und Madrid bei der Fl&uuml;chtlingsfrage eine Einigung erzielt. Ausgel&ouml;st wurde die Krise durch die Besetzung der Felseninsel Isla de Tierra durch 83 afrikanische Einwanderer.&nbsp; Das zu Spanien geh&ouml;rende Eiland ist &bdquo;unbewohnt, kleiner als ein Fu&szlig;ballstadion&rdquo; und liegt etwa 30 Kilometer vor der marokkanischen K&uuml;ste.&nbsp;</p></p>

<p><p>Den Absprachen zufolge konnten lediglich 10 Fl&uuml;chtlinge nach Spanien einreisen. Die restlichen Einwanderer wurden nach Marokko abgeschoben.&nbsp; Um der Mafia keinen &bdquo;Startschuss&rdquo; zu geben, die von den spanischen Felseninseln vor der marokkanischen K&uuml;ste aus Menschenhandel betreibt, (Chafarines-Archipel, Felseninsel V&eacute;lez de la Gomera, Inselgruppe Alhucemas), lie&szlig; der Innenminister verlauten, dass &bdquo;die Besetzung einer nordafrikanischen Insel, die zu unserem Land geh&ouml;rt, keine Garantie daf&uuml;r ist, nach Spanien zu gelangen&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.abc.es/20120903/espana/abci-acuerdo-madrid-rabat-isla-201209032143.html">schreibt</a> die Tageszeitung weiter. Trotz Verhandlungen mit Marokko steigt der Druck auf die Grenzen der spanischen Exklave Melilla weiter an. Am 3. September hatten etwa 160 Fl&uuml;chtlinge versucht, die Grenzanlagen zu st&uuml;rmen.&nbsp; <em>ABC</em> zufolge</p></p>

<p><blockquote> <p>ist das Tor wieder ge&ouml;ffnet [...] Experten sch&auml;tzen, dass 3000 Afrikaner auf die M&ouml;glichkeit warten, &uuml;ber die verschiedenen Grenzen zu Marokko nach Spanien zu gelangen.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Tue, 04 Sep 2012 15:39:34 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2634711</guid></item>
<item><title><![CDATA[Frankreich: Zugang zum Arbeitsmarkt für Rumänen und Bulgaren]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2569861-zugang-zum-arbeitsmarkt-fuer-rumaenen-und-bulgaren?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Im Zuge der sommerlichen Kontroverse &uuml;ber die R&auml;umungen von Roma-Lagern setzt die Regierung auf Beschwichtigungsgesten&ldquo;, berichtet Le Monde.&nbsp;Nachdem Frankreich f&uuml;r seine <a href="/de/content/news-brief/2515881-die-lautlose-abschiebung-der-roma">repressive Roma-Politik</a> kritisiert wurde, die vor allem Rum&auml;nen und Bulgaren ins Visier nahm, entschied sich die Regierung f&uuml;r einen Kurswechsel und will in Zukunft mehr Flexibilit&auml;t zeigen.</p></p>

<p><p>Als Reaktion auf die Hauptforderung der Vereine, etwas gegen die prek&auml;re Lebenssituation der 15.000 in Frankreich lebenden ausl&auml;ndischen Roma zu unternehmen, wurden laut Zeitungsbericht unter anderem folgende Entscheidungen gef&auml;llt:&nbsp;&nbsp;</p></p>

<p><blockquote> <p>Abgeschafft werden sollen demnach <a href="/de/content/article/154121-kein-fluss-zum-fuerchten">&Uuml;bergangsma&szlig;nahmen</a> wie die bisher notwendige Arbeitsgenehmigung, die Zusatzsteuer des Arbeitgebers und der beschr&auml;nkte Zugang zum Arbeitsmarkt, der f&uuml;r rum&auml;nische und bulgarische Staatsangeh&ouml;rige gilt, und von dem folglich die meisten in Frankreich lebenden Roma betroffen sind. Demnach soll die (bis dato auf 150 Berufe beschr&auml;nkte) Liste, in denen Roma arbeiten d&uuml;rfen, nun ausgeweitet werden.</p></p>

<p></blockquote> <p>Mit diesen <a target="_self" href="http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=466&amp;langId=de">&Uuml;bergangsregelungen</a>, die in einigen EU-Mitgliedsstaaten eingef&uuml;hrt wurden, wollten sich die L&auml;nder vor drohenden Dumping-L&ouml;hnen auf dem Arbeitsmarkt sch&uuml;tzen. In Deutschland, &Ouml;sterreich, Belgien, Frankreich, Holland, Malta, Gro&szlig;britannien und Luxemburg sind sie noch immer f&uuml;r alle Staatsangeh&ouml;rigen Bulgariens und Rum&auml;niens g&uuml;ltig (von denen nach Sch&auml;tzungen etwa ein Zehntel Roma sind).</p></p>

<p><p>Um zu bewerten, ob diese Ma&szlig;nahmen erfolgreich sein wird, bezieht sich die Tageszeitung auf Spanien und Griechenland, wo &Uuml;bergangsreglungen abgeschafft wurden.</p></p>

<p><blockquote> <p>&bdquo;F&uuml;r manche ist die Abschaffung dieser Beschr&auml;nkungen so etwas wie eine &bdquo;Regularisierung&ldquo;, meint [der Hochschullehrer und Roma-Einwanderungsexperte], Gr&eacute;goire Cousin. Andere, die nur selten kontrolliert wurden, werden f&uuml;r ihre Arbeitgeber auch weiterhin Schwarzarbeit verrichteten.&ldquo;</p></p>

<p><p>Die Abschaffung der &Uuml;bergangsregeln in Frankreich sollte &bdquo;f&uuml;r die prek&auml;rsten Arbeiter also nicht allzu viel &auml;ndern&ldquo;, bef&uuml;rchtet Cousin. Ganz neue Perspektiven k&ouml;nnten sich allerdings f&uuml;r &bdquo;Familienoberh&auml;upter&ldquo; und &bdquo;all die ganz besonders Einfallsreichen&ldquo; ergeben.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Thu, 23 Aug 2012 14:34:11 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2569861</guid></item>
<item><title><![CDATA[Frankreich : Die lautlose Abschiebung der Roma]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2515881-die-lautlose-abschiebung-der-roma?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Auf die Roma-Abschiebungen in diesem Sommer wird kaum reagiert&ldquo;, <a href="http://abonnes.lemonde.fr/societe/article/2012/08/10/les-expulsions-de-roms-au-milieu-de-l-ete-ne-provoquent-que-peu-de-reactions_1744756_3224.html?xtmc=roms&amp;xtcr=1" target="_self">schreibt</a> <em>Le Monde</em>. Zwei Jahre nach der franz&ouml;sischen <a href="/de/content/article/336811-gute-frage-schlechte-antwort">Abschiebungskampagne</a>, die europaweit eine Welle der Emp&ouml;rung ausl&ouml;ste, wundert sich die Tageszeitung &uuml;ber das mangelnde Interesse. In den vergangenen Tagen wurden <a href="/de/content/todays-front-pages/2487591-die-letzten-titelseiten">mehrere Roma-Lager in Lille, Lyon und Paris ger&auml;umt</a>. 240 Roma wurden bereits am 9. August an Bord einer Chartermaschine ausgeflogen.</p></p>

<p><p>Die franz&ouml;sische Tageszeitung stellt fest, dass lediglich &bdquo;einige Sozialisten und Hilfsorganisationen sehr zur&uuml;ckhaltend auf die Initiativen des Innenministeriums reagierten&ldquo;. Ihrer Meinung nach habe Pr&auml;sident Fran&ccedil;ois Hollande sein im Wahlkampf gegebenes Versprechen gebrochen, &bdquo;Roma-Familien nicht abzuschieben, ohne ihnen eine Neuunterbringung angeboten zu haben&ldquo;.</p></p>

<p><p><em>Le Monde</em> vergleicht das Vorgehen des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten mit dem seines Vorg&auml;ngers, der wegen seiner Roma-Politik stark kritisiert worden war:</p></p>

<p><blockquote> <p>Im Sommer 2010 l&ouml;ste die Rede Nicolas Sarkozys in Grenoble, in der er die R&auml;umung der H&auml;lfte aller illegalen Roma-Lager ank&uuml;ndigte, gro&szlig;e Emp&ouml;rung aus. Heute h&uuml;llt sich der Gro&szlig;teil der Sozialisten in Schweigen.</p></p>

<p></blockquote> <p>Das fehlende Interesse erkl&auml;rt sich <em>Le Monde</em> &bdquo;zum Teil&ldquo; mit &bdquo;dem politischen Fahrplan der Regierung&ldquo; und dem Z&ouml;gern der Hilfsorganisationen.</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 13 Aug 2012 15:29:43 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2515881</guid></item>
<item><title><![CDATA[Griechenland: Offensive gegen illegale Einwanderer]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2477041-offensive-gegen-illegale-einwanderer?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Die griechischen Beh&ouml;rden haben die Operation Zeus Xenios getauft. (Der griechische Gott Zeus ist unter anderem als Besch&uuml;tzer der Reisenden bekannt.) <a href="http://www.tanea.gr/ellada/article/?aid=4743397" target="_self"><em>Ta Nea</em> bezeichnet</a> die Offensive als &bdquo;hartes Vorgehen&ldquo; gegen &bdquo;illegale Einwanderer&ldquo;. Am 4. August kamen 4.500 Polizisten zum Einsatz: Im Stadtzentrum von Athen und im an der Grenze zur T&uuml;rkei liegenden Evros &ndash; einem der wichtigsten Grenz&uuml;berg&auml;nge f&uuml;r illegale Einwanderer, die nach Europa einreisen wollen. &bdquo;Von 4.900 Immigranten wurden die Personalien &uuml;berpr&uuml;ft, 1.130 in ein Haftzentrum eingeliefert&ldquo;, berichtet die Tageszeitung und hebt das Ziel der Operation hervor, die wiederholt werden k&ouml;nnte: &bdquo;Illegale Einwanderer [sollen] abgefangen und die meisten von ihnen organisiert zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden.&ldquo;</p></p>

<p><blockquote> <p>Nach Sch&auml;tzungen des Ministeriums f&uuml;r B&uuml;rgerschutz sollen 5.000 von ihnen bis Dezember in Auffanglagern unterkommen. [...] Dem Ministerium geht es vor allem darum, den illegal Zugereisten unmissverst&auml;ndlich klar zu machen, dass sie nicht willkommen sind und nicht zur&uuml;ckkehren sollen. [...] Die Bev&ouml;lkerung reagiert unterschiedlich: Einige sind der Meinung, dass zu sp&auml;t gehandelt wurde und das Stadtzentrum von Athen bereits zu einer Art Ghetto geworden ist. Andere fordern eine wahrhaftige Migrationspolitik statt blitzschneller Razzien, deren Effekte nur von kurzer Dauer sind.</p></p>

<p></blockquote> <p>Eine erste Charter-Abschiebung nach Pakistan wurde bereits organisiert. Finanziert wird die Aktion aus Mitteln des <a href="http://europa.eu/legislation_summaries/justice_freedom_security/free_movement_of_persons_asylum_immigration/l14570_de.htm" target="_self">EU-R&uuml;ckkehrfonds</a>. Ferner k&uuml;ndigte die Regierung Griechenlands an, die Zahl der Grenzposten in Evros zu verdreifachen, zumal ein Ansturm syrischer Fl&uuml;chtlinge bef&uuml;rchtet wird.</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 06 Aug 2012 14:35:25 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2477041</guid></item>
<item><title><![CDATA[Demographie: Werden die Portugiesen 2204 ausgestorben sein?]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2364901-werden-die-portugiesen-2204-ausgestorben-sein?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Expresso, Lissabon &ndash; Eine rasant abnehmende Geburtenrate, weniger Arbeitsimmigration und eine höhere Abwanderung gut ausgebildeter Fachkräfte in wirtschaftlich solidere EU-Staaten – und die portugiesischen Politiker schauen weg. Wenn nicht bald etwas passiert, wird man im südwestlichsten Land Europas bald wie in einer „Wüste leben“, meint der Wirtschaftsjournalist João Silvestre. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/2364901-werden-die-portugiesen-2204-ausgestorben-sein?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Wed, 18 Jul 2012 12:36:14 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2364901</guid></item>
<item><title><![CDATA[Europa: Ein Meer von Vorurteilen zwischen Ost und West]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2357641-ein-meer-von-vorurteilen-zwischen-ost-und-west?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[IQ The Economist, Vilnius &ndash; Nach den Muslimen stehen heute die Osteuropäer im Visier der extremen Rechten. Eine Feinseligkeit, die auf Klischeevorstellungen fußt, die in ganz Westeuropa verbreitet sind, bedauert eine Journalistin aus Litauen. Dennoch, meint sie, seien auch ihre Landsleute nicht frei von Vorurteilen. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/2357641-ein-meer-von-vorurteilen-zwischen-ost-und-west?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Mon, 16 Jul 2012 12:51:24 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2357641</guid></item>
<item><title><![CDATA[Ukraine: Roma fliehen ins „Reservat“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2299481-roma-fliehen-ins-reservat?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Aktuálnĕ.cz, Prag &ndash; Von allen in der Ukraine lebenden Minderheiten geht es den Roma zweifellos am schlechtesten. Viele von ihnen mussten für die EM 2012 ihre Lager räumen. Die meisten leben in Baracken am Rande der Großstädte — in völligem Elend. Die Behörden und Mitmenschen zeigen sich gleichgültig. Reportage. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/2299481-roma-fliehen-ins-reservat?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Thu, 05 Jul 2012 13:46:04 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2299481</guid></item>
<item><title><![CDATA[Schengen: EU macht im Ernstfall Grenze zu Griechenland dicht]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2083921-eu-macht-im-ernstfall-grenze-zu-griechenland-dicht?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Griechenland-Krise: EU bereitet Grenzsperren vor&ldquo;, <a target="_self" href="http://derstandard.at/1336698195591/Planungen-fuer-Ernstfall-Griechenland-EU-macht-im-Ernstfall-Grenze-dicht">titelt der <em>Standard</em></a>. Die Wiener Tageszeitung hat diesen Dienstag aus Kreisen des Europ&auml;ischen Rats erfahren, dass mehrere L&auml;nder sich f&uuml;r den Fall eines Ausnahmezustandes in Griechenland auf die <a href="/de/content/blog/2077661-europa-macht-dicht">Wiedereinf&uuml;hrung von Grenzkontrollen</a> vorbereiteten. Details wurden nicht genannt. Athens Partner f&uuml;rchten, dass gro&szlig;e Geldsummen illegal ins Ausland geschafft werden und die Kriminalit&auml;t steigt. Mehr noch bereitet ihnen die illegale Einwanderung Sorgen. Griechenland ist ein Brennpunkt auf den Routen &uuml;ber die T&uuml;rkei und das &ouml;stliche Mittelmeer. Derzeit leben gesch&auml;tzt eine Million Einwanderer in dem kleinen Land. Mit Blick auf den Rechtsrahmen des Schengen-Abkommens erkl&auml;rt der <em>Standard</em>:</p></p>

<p><blockquote> <p>Anders als beim vieldiskutierten Euroaustritt [...] w&auml;re das Schlie&szlig;en der Grenzen zu Griechenland durch die Partnerl&auml;nder kein Problem.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Wed, 30 May 2012 13:04:48 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2083921</guid></item>
<item><title><![CDATA[Immigration und Bevölkerung: EU-Türen bald nur noch ein Spalt weit offen]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1872351-eu-tueren-bald-nur-noch-ein-spalt-weit-offen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;EU macht gegen illegale Einwanderung mobil&ldquo; Mit diesem Titel enth&uuml;llt die d&auml;nische Tageszeitung Berlingske folgendes Projekt: D&auml;nemark, das seit Jahresbeginn die EU-Ratspr&auml;sidentschaft innehat, will anl&auml;sslich des Treffens der Innen- und Justizminister am 26. April 90 Ma&szlig;nahmen vorschlagen, mit denen das &bdquo;im vergangenen Jahr um 35 Prozent angestiegene Ph&auml;nomen&ldquo; bek&auml;mpft werden soll.</p>

<p>Neben anderen Ma&szlig;nahmen soll enger mit den Herkunftsl&auml;ndern wie den Maghrebstaaten zusammengearbeitet, Frontex ausgebaut und die griechisch-t&uuml;rkische Grenze besser &uuml;berwacht werden. Zudem will man Einwanderungsstr&ouml;me und Abschiebungen besser organisieren und den Kampf gegen Menschenhandel intensivieren.</p>

<p>Diese Ma&szlig;nahmen sind auch als Reaktion auf die zunehmende Besorgnis der D&auml;nen zu verstehen, die sich immer mehr Gedanken um illegale Einwanderung machen. Wie die Zeitung berichtet,</p></p>

<p><blockquote> <p>gibt es laut Justizministerium keine genauen Zahlen, wie viele illegale Einwanderer es in D&auml;nemark gibt. Berechtigte Sorgen aber macht man sich um folgendes Problem: Schon bald k&ouml;nnten die zahlreichen illegalen Einwanderer aus Griechenland und Italien den Weg nach Norden antreten.</p></p>

<p></blockquote> <p>Zumindest gibt es praktische Gr&uuml;nde f&uuml;r diese Ma&szlig;nahmen, erkl&auml;rt Marl&egrave;ne Wind von der Kopenhagener Universit&auml;t gegen&uuml;ber der Tageszeitung:</p></p>

<p><blockquote> <p>Illegale Einwanderung verursacht Probleme, die dem Binnenmarkt und dem europ&auml;ischen Freiverkehr-Gedanken schaden. Sollte das Projekt gelingen, w&auml;re es &ndash; auch f&uuml;r die d&auml;nische Pr&auml;sidentschaft &ndash; ein Triumph.</p>

<p>&nbsp;</p> </blockquote></p>]]></description><pubDate>Wed, 25 Apr 2012 14:51:59 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1872351</guid></item>
<item><title><![CDATA[Auswanderung: Die „Indignados“ fliegen aus]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1832081-die-indignados-fliegen-aus?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Polityka, Warschau &ndash; Tausende junger Menschen, oft mit Hochschulbildung, verlassen Portugal und Spanien. Europa braucht sie nicht, aber Afrika und Südamerika nehmen sie mit offenen Armen auf. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1832081-die-indignados-fliegen-aus?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Thu, 19 Apr 2012 11:23:11 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1832081</guid></item>
<item><title><![CDATA[Irland: Per Internet in die Heimat]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1736361-internet-die-heimat?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[The Irish Times, Dublin &ndash; Für Auswanderer, die mit der Heimat in Kontakt bleiben wollen, hat sich durch die neuen Technologien in den letzten Jahren vieles verändert. Doch macht dies die Erfahrung des Exils einfacher oder schwieriger? <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1736361-internet-die-heimat?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Tue, 03 Apr 2012 13:04:09 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1736361</guid></item>
<item><title><![CDATA[Portugal: Alptraum Auswanderung]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1654631-alptraum-auswanderung?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Público, Lissabon &ndash; Die Krise: Erst gebar sie die „Beta-Generation“ junger Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen. Nun treibt sie die Familienväter dazu, irgendwo in Europa nach Arbeit zu suchen. Aber sind sie schlecht vorbereitet. Es fehlt an Fremdsprachenkenntnissen und auch ein Einkommen. Die Folge: Oft landen sie auf der Straße. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1654631-alptraum-auswanderung?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Mon, 19 Mar 2012 16:23:29 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1654631</guid></item>
<item><title><![CDATA[Emigration: Die Iren kehren zurück nach Liverpool]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1640631-die-iren-kehren-zurueck-nach-liverpool?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[The Guardian, London &ndash; Die Arbeitslosigkeit im krisengeschüttelten Irland hat die Emigration auf ihren höchsten Stand seit 20 Jahren getrieben. Viele wählen die britische Hafenstadt als Ziel – einen Ort, in dem über drei Viertel der Einwohner irische Vorfahren haben. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1640631-die-iren-kehren-zurueck-nach-liverpool?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Fri, 16 Mar 2012 16:40:08 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1640631</guid></item>
<item><title><![CDATA[Debatte: Geert Wilders — Osteuropa dankt]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1547571-geert-wilders-osteuropa-dankt?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Hospodářské noviny, Prag &ndash; Mit seiner umstrittenen Website gegen Einwanderer provoziert der niederländische Rechtpopulist einmal mehr. Er Verdienst habe er aber, meint ein tschechischer Journalist: Wir müssen nun die Beziehungen zwischen Europäern aus Ost und West hinterfragen. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1547571-geert-wilders-osteuropa-dankt?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Fri, 24 Feb 2012 17:17:36 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1547571</guid></item>
<item><title><![CDATA[Italien: Straßburg verurteilt Abschiebungen]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1546781-strassburg-verurteilt-abschiebungen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&ldquo;Italien abgewiesen&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.ilmanifesto.it/area-abbonati/in-edicola/manip2n1/20120224/manip2pg/01/manip2pz/IMMAGINE/">titelt <em>Il Manifesto</em></a>, nachdem der Europ&auml;ischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte EGMR urteilte, Italien habe gegen das Recht von Migranten auf Schutz vor Folter und Missbrauch versto&szlig;en. <a target="_self" href="http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=open&amp;documentId=901572&amp;portal=hbkm&amp;source=externalbydocnumber&amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649">Das Stra&szlig;burger Gericht gab der Klage</a> einer Gruppe von Eritreern und Somalis Recht, die im Mai 2009 auf einem Boot in Lampedusa gelandet waren. Gem&auml;&szlig; eines Abkommens mit Muammar al-Gaddafi wurden die Menschen nach Libyen, dem Ausgangsort ihrer Flucht, deportiert. Italien muss jeden der Fl&uuml;chtlinge mit 15.000 Euro entsch&auml;digen.</p></p>

<p><p>Nach Auffassung des Gerichts verst&ouml;&szlig;t die italienische Abschiebepolitik seit 2009 gegen internationales Recht, weil bei den Massenausweisungen keine Einzelf&auml;lle gepr&uuml;ft werden und das Recht auf Berufung vor einem italienischen Gericht ausgeschlossen sei. Der damalige italienische Innenminister Roberto Maroni der Lega Nord kritisierte das Urteil als &ldquo;politisch&rdquo;, w&auml;hrend Ministerpr&auml;sident Mario Monti ank&uuml;ndigte, die Praxis pr&uuml;fen zu wollen. <a target="_self" href="http://www.ilmanifesto.it/area-abbonati/in-edicola/manip2n1/20120224/manip2pg/01/manip2pz/318541/">Doch <em>Il Manifesto</em> ist skeptisch</a>:</p></p>

<p><blockquote> <p>Die Abkommen mit der neuen libyschen Regierung gehen in dieselbe Richtung wie jene, die mit Gaddafi abgeschlossen wurden. Dies zu &auml;ndern, w&uuml;rde bedeuten, die Rechtsvorschriften gr&uuml;ndlich zu &uuml;berarbeiten und die Informationspolitik zu &auml;ndern. Liest man die Kommentare zum Urteil, wird deutlich, dass Europa heute als Bedrohung f&uuml;r unsere nationale Integrit&auml;t angesehen wird. Das ist das Ergebnis von zwei Jahrzehnten Fremdenfeindlichkeit und institutioneller Feindseligkeit gegen&uuml;ber Migranten.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Fri, 24 Feb 2012 13:47:35 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1546781</guid></item>
<item><title><![CDATA[Norwegen: Das kalte Schicksal der Euro-Flüchtlinge]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1513681-das-kalte-schicksal-der-euro-fluechtlinge?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[El País, Madrid &ndash; Auf der Flucht vor Arbeitslosigkeit ziehen hunderte Spanier nach Norwegen. Im idealisierten Land angekommen, haben nur wenige Glück. Viele finden lediglich Arbeitslosigkeit, Kälte und Verzweiflung vor. Ein neues Kapitel der gewaltigen Krise, die Spanien quält. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1513681-das-kalte-schicksal-der-euro-fluechtlinge?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Wed, 15 Feb 2012 16:04:56 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1513681</guid></item>
<item><title><![CDATA[Kontroverse: Wilders Website blamiert Niederlande]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1510161-wilders-website-blamiert-niederlande?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[NRC Handelsblad, Amsterdam &ndash; Machen Sie Ihrem Ärger über osteuropäische Migranten Luft: Die neue Website der rechtspopulistischen Freiheitspartei PVV schockierte mehrere EU-Staaten. Wann wird Ministerpräsident Mark Rutte endlich diese provokante Maßnahme verurteilen, fragt NRC. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1510161-wilders-website-blamiert-niederlande?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Tue, 14 Feb 2012 17:50:01 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1510161</guid></item>
<item><title><![CDATA[Emigration: “Es lebt sich nicht gut in Litauen”]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1498411-es-lebt-sich-nicht-gut-litauen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Veidas, Vilnius &ndash; Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1498411-es-lebt-sich-nicht-gut-litauen?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Fri, 10 Feb 2012 17:10:49 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1498411</guid></item>
<item><title><![CDATA[Flüchtlinge: Die Gestrandeten, von denen keiner spricht]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1408841-die-gestrandeten-von-denen-keiner-spricht?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&ldquo;Schiffskatastrophen im Mittelmeer&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=a1&amp;dig=2012%2F01%2F18%2Fa0040&amp;cHash=8be141d9d5">titelt die <em>Tageszeitung</em> </a>und geht auf Distanz zur Berichterstattung &uuml;ber das Ungl&uuml;ck des Kreuzfahrtschiffs Costa Concordia. Denn im Mittelmehr wimmele es nur so von Schiffskatastrophen, &ldquo;die nicht auf den Titelseiten landen&rdquo;, schreibt die Berliner Tageszeitung und illustriert dies mit dem Foto eines Fl&uuml;chtlingsschiffs, dass im Juni 2011 mit 700 Menschen an Bord vor einer tunesischen Insel kenterte. Unter der Liste der schlimmsten Schiffsungl&uuml;cke im Mittelmeer seit 2006 ist im <a target="_self" href="http://www.taz.de/!85840/">Leitartikel</a> zu lesen:</p></p>

<p><blockquote> <p>Hunderte, wenn nicht Tausende von ihnen enden als namenlose Leichen auf hoher See oder auf verlassenen felsigen Str&auml;nden. Tausende, wenn nicht Zehntausende von ihnen enden in der Unterwelt eines krisengesch&uuml;ttelten Europas, das f&uuml;r sie weder Platz noch Menschlichkeit &uuml;brighat. [...] Die Toten sind unter uns: ob die vom Luxuskreuzer oder die vom Fischkutter.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Wed, 18 Jan 2012 15:52:08 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1408841</guid></item>
<item><title><![CDATA[Emigration: Die Spanier wandern aus]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1403661-die-spanier-wandern-aus?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&ldquo;Spanien ist kein Gastland mehr&rdquo;, hei&szlig;t es in <a href="http://www.elmundo.es/" target="_self"><em>El Mundo</em></a>. Die Tageszeitung aus Madrid schreibt:</p></p>

<p><blockquote> <p>Die Migrationsblase, die in den letzten zehn Jahren des [wirtschaftlichen] Glanzes immer gr&ouml;&szlig;er geworden war, ist pl&ouml;tzlich geplatzt und zu einer Welle geworden, die eine massive Abwanderung von rund einer halben Million Einwohnern ausl&ouml;ste.</p></p>

<p></blockquote> <p>Ein am 16. Januar vom nationalen Statistikamt INE ver&ouml;ffentlichter <a href="http://www.ine.es/jaxi/menu.do?type=pcaxis&amp;path=%2Ft20%2Fp259&amp;file=inebase&amp;L=0" target="_self">Bericht</a> legt dar, dass zum ersten Mal seit zehn Jahren mehr Menschen aus- als zuwandern (Nettomigration -50.090). 62.611 spanische Staatsangeh&ouml;rige und 445.130 Ausl&auml;nder verlie&szlig;en im Jahr 2011 das Land. Die Hauptziele der Migranten sind Marokko, Ecuador und Bolivien, vor Brasilien, Frankreich, Argentinien, Deutschland, Gro&szlig;britannien und China.</p></p>

<p><p>Die konservative Tageszeitung f&uuml;hrt den R&uuml;ckgang der spanischen Bev&ouml;lkerung zum Teil auch auf eine abfallende Geburtenrate zur&uuml;ck.</p></p>

<p><p>2011 war auch das Jahr, in dem das durchschnittliche Alter, in welchem Frauen ihr erstes Kind bekommen, &uuml;ber 31 stieg. Die Geburtenrate &ndash; 1,4 Kinder pro Frau &ndash; geht ebenfalls zur&uuml;ck.</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 17 Jan 2012 14:34:49 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1403661</guid></item>
</channel></rss>