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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Migration und Bevölkerung]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Immigration und Bevölkerung | EU-Türen bald nur noch ein Spalt weit offen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1872351-eu-tueren-bald-nur-noch-ein-spalt-weit-offen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;EU macht gegen illegale Einwanderung mobil&ldquo; Mit diesem Titel enth&uuml;llt die d&auml;nische Tageszeitung Berlingske folgendes Projekt: D&auml;nemark, das seit Jahresbeginn die EU-Ratspr&auml;sidentschaft innehat, will anl&auml;sslich des Treffens der Innen- und Justizminister am 26. April 90 Ma&szlig;nahmen vorschlagen, mit denen das &bdquo;im vergangenen Jahr um 35 Prozent angestiegene Ph&auml;nomen&ldquo; bek&auml;mpft werden soll.</p>
<p>Neben anderen Ma&szlig;nahmen soll enger mit den Herkunftsl&auml;ndern wie den Maghrebstaaten zusammengearbeitet, Frontex ausgebaut und die griechisch-t&uuml;rkische Grenze besser &uuml;berwacht werden. Zudem will man Einwanderungsstr&ouml;me und Abschiebungen besser organisieren und den Kampf gegen Menschenhandel intensivieren.</p>
<p>Diese Ma&szlig;nahmen sind auch als Reaktion auf die zunehmende Besorgnis der D&auml;nen zu verstehen, die sich immer mehr Gedanken um illegale Einwanderung machen. Wie die Zeitung berichtet,</p>
<blockquote><p>gibt es laut Justizministerium keine genauen Zahlen, wie viele illegale Einwanderer es in D&auml;nemark gibt. Berechtigte Sorgen aber macht man sich um folgendes Problem: Schon bald k&ouml;nnten die zahlreichen illegalen Einwanderer aus Griechenland und Italien den Weg nach Norden antreten.</p>
</blockquote>
<p>Zumindest gibt es praktische Gr&uuml;nde f&uuml;r diese Ma&szlig;nahmen, erkl&auml;rt Marl&egrave;ne Wind von der Kopenhagener Universit&auml;t gegen&uuml;ber der Tageszeitung:</p>
<blockquote><p>Illegale Einwanderung verursacht Probleme, die dem Binnenmarkt und dem europ&auml;ischen Freiverkehr-Gedanken schaden. Sollte das Projekt gelingen, w&auml;re es &ndash; auch f&uuml;r die d&auml;nische Pr&auml;sidentschaft &ndash; ein Triumph.</p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 25 Apr 2012 14:51:59 +0100</pubDate><guid>1872351</guid></item>
<item><title>Auswanderung | Die „Indignados" fliegen aus (Polityka, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1832081-die-indignados-fliegen-aus</link><description><![CDATA[Tausende junger Menschen, oft mit Hochschulbildung, verlassen Portugal und Spanien. Europa braucht sie nicht, aber Afrika und Südamerika nehmen sie mit offenen Armen auf. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 19 Apr 2012 11:23:11 +0100</pubDate><guid>1832081</guid></item>
<item><title>Irland | Per Internet in die Heimat (The Irish Times, Dublin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1736361-internet-die-heimat</link><description><![CDATA[Für Auswanderer, die mit der Heimat in Kontakt bleiben wollen, hat sich durch die neuen Technologien in den letzten Jahren vieles verändert. Doch macht dies die Erfahrung des Exils einfacher oder schwieriger? (Article)]]></description><pubDate>Tue, 03 Apr 2012 13:04:09 +0100</pubDate><guid>1736361</guid></item>
<item><title>Portugal | Alptraum Auswanderung (Público, Lissabon)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1654631-alptraum-auswanderung</link><description><![CDATA[Die Krise: Erst gebar sie die „Beta-Generation“ junger Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen. Nun treibt sie die Familienväter dazu, irgendwo in Europa nach Arbeit zu suchen. Aber sind sie schlecht vorbereitet. Es fehlt an Fremdsprachenkenntnissen und auch ein Einkommen. Die Folge: Oft landen sie auf der Straße. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 19 Mar 2012 16:23:29 +0100</pubDate><guid>1654631</guid></item>
<item><title>Emigration | Die Iren kehren zurück nach Liverpool (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1640631-die-iren-kehren-zurueck-nach-liverpool</link><description><![CDATA[Die Arbeitslosigkeit im krisengeschüttelten Irland hat die Emigration auf ihren höchsten Stand seit 20 Jahren getrieben. Viele wählen die britische Hafenstadt als Ziel – einen Ort, in dem über drei Viertel der Einwohner irische Vorfahren haben. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 16 Mar 2012 16:40:08 +0100</pubDate><guid>1640631</guid></item>
<item><title>Debatte | Geert Wilders - Osteuropa dankt (Hospodářské noviny, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1547571-geert-wilders-osteuropa-dankt</link><description><![CDATA[Mit seiner umstrittenen Website gegen Einwanderer provoziert der niederländische Rechtpopulist einmal mehr. Er Verdienst habe er aber, meint ein tschechischer Journalist: Wir müssen nun die Beziehungen zwischen Europäern aus Ost und West hinterfragen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 24 Feb 2012 17:17:36 +0100</pubDate><guid>1547571</guid></item>
<item><title>Italien | Straßburg verurteilt Abschiebungen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1546781-strassburg-verurteilt-abschiebungen</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Italien abgewiesen&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.ilmanifesto.it/area-abbonati/in-edicola/manip2n1/20120224/manip2pg/01/manip2pz/IMMAGINE/">titelt <em>Il Manifesto</em></a>, nachdem der Europ&auml;ischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte EGMR urteilte, Italien habe gegen das Recht von Migranten auf Schutz vor Folter und Missbrauch versto&szlig;en. <a target="_self" href="http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=open&amp;documentId=901572&amp;portal=hbkm&amp;source=externalbydocnumber&amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649">Das Stra&szlig;burger Gericht gab der Klage</a> einer Gruppe von Eritreern und Somalis Recht, die im Mai 2009 auf einem Boot in Lampedusa gelandet waren. Gem&auml;&szlig; eines Abkommens mit Muammar al-Gaddafi wurden die Menschen nach Libyen, dem Ausgangsort ihrer Flucht, deportiert. Italien muss jeden der Fl&uuml;chtlinge mit 15.000 Euro entsch&auml;digen.</p>
<p>Nach Auffassung des Gerichts verst&ouml;&szlig;t die italienische Abschiebepolitik seit 2009 gegen internationales Recht, weil bei den Massenausweisungen keine Einzelf&auml;lle gepr&uuml;ft werden und das Recht auf Berufung vor einem italienischen Gericht ausgeschlossen sei. Der damalige italienische Innenminister Roberto Maroni der Lega Nord kritisierte das Urteil als &ldquo;politisch&rdquo;, w&auml;hrend Ministerpr&auml;sident Mario Monti ank&uuml;ndigte, die Praxis pr&uuml;fen zu wollen. <a target="_self" href="http://www.ilmanifesto.it/area-abbonati/in-edicola/manip2n1/20120224/manip2pg/01/manip2pz/318541/">Doch <em>Il Manifesto</em> ist skeptisch</a>:</p>
<blockquote><p>Die Abkommen mit der neuen libyschen Regierung gehen in dieselbe Richtung wie jene, die mit Gaddafi abgeschlossen wurden. Dies zu &auml;ndern, w&uuml;rde bedeuten, die Rechtsvorschriften gr&uuml;ndlich zu &uuml;berarbeiten und die Informationspolitik zu &auml;ndern. Liest man die Kommentare zum Urteil, wird deutlich, dass Europa heute als Bedrohung f&uuml;r unsere nationale Integrit&auml;t angesehen wird. Das ist das Ergebnis von zwei Jahrzehnten Fremdenfeindlichkeit und institutioneller Feindseligkeit gegen&uuml;ber Migranten.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 24 Feb 2012 13:47:35 +0100</pubDate><guid>1546781</guid></item>
<item><title>Norwegen | Das kalte Schicksal der Euro-Flüchtlinge (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1513681-das-kalte-schicksal-der-euro-fluechtlinge</link><description><![CDATA[Auf der Flucht vor Arbeitslosigkeit ziehen hunderte Spanier nach Norwegen. Im idealisierten Land angekommen, haben nur wenige Glück. Viele finden lediglich Arbeitslosigkeit, Kälte und Verzweiflung vor. Ein neues Kapitel der gewaltigen Krise, die Spanien quält. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 15 Feb 2012 16:04:56 +0100</pubDate><guid>1513681</guid></item>
<item><title>Kontroverse | Wilders Website blamiert Niederlande (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1510161-wilders-website-blamiert-niederlande</link><description><![CDATA[Machen Sie Ihrem Ärger über osteuropäische Migranten Luft: Die neue Website der rechtspopulistischen Freiheitspartei PVV schockierte mehrere EU-Staaten. Wann wird Ministerpräsident Mark Rutte endlich diese provokante Maßnahme verurteilen, fragt NRC. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 14 Feb 2012 17:50:01 +0100</pubDate><guid>1510161</guid></item>
<item><title>Emigration | "Es lebt sich nicht gut in Litauen" (Veidas, Vilnius)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1498411-es-lebt-sich-nicht-gut-litauen</link><description><![CDATA[Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 10 Feb 2012 17:10:49 +0100</pubDate><guid>1498411</guid></item>
<item><title>Flüchtlinge | Die Gestrandeten, von denen keiner spricht</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1408841-die-gestrandeten-von-denen-keiner-spricht</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Schiffskatastrophen im Mittelmeer&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=a1&amp;dig=2012%2F01%2F18%2Fa0040&amp;cHash=8be141d9d5">titelt die <em>Tageszeitung</em> </a>und geht auf Distanz zur Berichterstattung &uuml;ber das Ungl&uuml;ck des Kreuzfahrtschiffs Costa Concordia. Denn im Mittelmehr wimmele es nur so von Schiffskatastrophen, &ldquo;die nicht auf den Titelseiten landen&rdquo;, schreibt die Berliner Tageszeitung und illustriert dies mit dem Foto eines Fl&uuml;chtlingsschiffs, dass im Juni 2011 mit 700 Menschen an Bord vor einer tunesischen Insel kenterte. Unter der Liste der schlimmsten Schiffsungl&uuml;cke im Mittelmeer seit 2006 ist im <a target="_self" href="http://www.taz.de/!85840/">Leitartikel</a> zu lesen:</p>
<blockquote><p>Hunderte, wenn nicht Tausende von ihnen enden als namenlose Leichen auf hoher See oder auf verlassenen felsigen Str&auml;nden. Tausende, wenn nicht Zehntausende von ihnen enden in der Unterwelt eines krisengesch&uuml;ttelten Europas, das f&uuml;r sie weder Platz noch Menschlichkeit &uuml;brighat. [...] Die Toten sind unter uns: ob die vom Luxuskreuzer oder die vom Fischkutter.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 18 Jan 2012 15:52:08 +0100</pubDate><guid>1408841</guid></item>
<item><title>Emigration | Die Spanier wandern aus</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1403661-die-spanier-wandern-aus</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Spanien ist kein Gastland mehr&rdquo;, hei&szlig;t es in <a href="http://www.elmundo.es/" target="_self"><em>El Mundo</em></a>. Die Tageszeitung aus Madrid schreibt:</p>
<blockquote><p>Die Migrationsblase, die in den letzten zehn Jahren des [wirtschaftlichen] Glanzes immer gr&ouml;&szlig;er geworden war, ist pl&ouml;tzlich geplatzt und zu einer Welle geworden, die eine massive Abwanderung von rund einer halben Million Einwohnern ausl&ouml;ste.</p>
</blockquote>
<p>Ein am 16. Januar vom nationalen Statistikamt INE ver&ouml;ffentlichter <a href="http://www.ine.es/jaxi/menu.do?type=pcaxis&amp;path=%2Ft20%2Fp259&amp;file=inebase&amp;L=0" target="_self">Bericht</a> legt dar, dass zum ersten Mal seit zehn Jahren mehr Menschen aus- als zuwandern (Nettomigration -50.090). 62.611 spanische Staatsangeh&ouml;rige und 445.130 Ausl&auml;nder verlie&szlig;en im Jahr 2011 das Land. Die Hauptziele der Migranten sind Marokko, Ecuador und Bolivien, vor Brasilien, Frankreich, Argentinien, Deutschland, Gro&szlig;britannien und China.</p>
<p>Die konservative Tageszeitung f&uuml;hrt den R&uuml;ckgang der spanischen Bev&ouml;lkerung zum Teil auch auf eine abfallende Geburtenrate zur&uuml;ck.</p>
<p>2011 war auch das Jahr, in dem das durchschnittliche Alter, in welchem Frauen ihr erstes Kind bekommen, &uuml;ber 31 stieg. Die Geburtenrate &ndash; 1,4 Kinder pro Frau &ndash; geht ebenfalls zur&uuml;ck.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 17 Jan 2012 14:34:49 +0100</pubDate><guid>1403661</guid></item>
<item><title>Arbeitsmarkt | Die Mär vom Immigranten im Arbeitsamt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1379471-die-maer-vom-immigranten-im-arbeitsamt</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Immigration verursacht keine Arbeitslosigkeit&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.independent.co.uk/news/uk/home-news/immigration-does-not-cause-unemployment-6287404.html">titelt <em>The Independent</em></a> und reagiert damit auf einen <a target="_self" href="http://www.niesr.ac.uk/pdf/090112_164026.pdf">Bericht des National Institute of Economic and Social Research</a>. Der Bericht widerlegt die <a target="_self" href="http://www.migrationwatchuk.org/briefingPaper/document/247">Behauptung</a>, der Zustrom von Ausl&auml;ndern in Gro&szlig;britannien verursache Arbeitslosigkeit bei den geb&uuml;rtigen britischen Arbeitern. Dem Bericht zufolge gibt es &ldquo;keinen Zusammenhang&rdquo; zwischen h&ouml;heren Immigrations- und Arbeitslosigkeitszahlen. Obwohl Gro&szlig;britannien die schlimmste Rezession seit Generationen erlebt...:</p>
<blockquote><p>... wirkt die Immigration als &ouml;konomischer Impuls. Sie treibt den Besch&auml;ftigungsgrad h&ouml;her und verringert die Anzahl der Empf&auml;nger von Arbeitslosenhilfe.</p>
</blockquote>
<p>Die Wirtschaftsexperten des Instituts erkl&auml;ren, dass...:</p>
<blockquote><p>&hellip; sich die Interaktion zwischen Migrantenzufl&uuml;ssen und BIP als positiv erweist. Dies deutet darauf hin, dass Migrantenzufl&uuml;sse in Zeiten des verminderten Wirtschaftswachstums [...] mit einem langsameren Anstieg der Arbeitslosenzahlen assoziiert werden als es sonst der Fall gewesen w&auml;re.</p>
</blockquote>
<p>In Italien steigt die Besch&auml;ftigung nach einem dreij&auml;hrigen R&uuml;ckgang infolge der Wirtschaftskrise wieder an, <a target="_self" href="http://lastampa.it/_web/cmstp/tmplRubriche/editoriali/gEditoriali.asp?ID_blog=25&amp;ID_articolo=9628">ist in <em>La Stampa</em> zu lesen</a>. Die letzten <a target="_self" href="http://www.istat.it/it/archivio/49705">Daten des Nationalen Instituts f&uuml;r Statistik</a> (ISTAT) zeigen, dass die Anzahl der mit italienschen Staatsb&uuml;rgern besetzten Arbeitspl&auml;tze im dritten Quartal 2011 um rund 39.000 gestiegen ist. Auch die Besch&auml;ftigung der ausl&auml;ndischen Arbeitnehmer stieg wie in den letzten Jahren schon stetig, wenn auch etwas langsamer: 120.000 zus&auml;tzliche Arbeitspl&auml;tze, im Vergleich zu 167.000 im zweiten Quartal 2011.</p>
<p>&ldquo;Ist das ein positives Zeichen f&uuml;r eine allm&auml;hliche Erholung von der Krise?&rdquo; fragt der Soziologe Luca Ricolfi in der Turiner Tageszeitung.</p>
<blockquote><p>Ich f&uuml;rchte, die Antwort lautet nein. [...] Etwas Neues spielt sich ab: Nach einer mehrj&auml;hrigen Krise merken die Italiener, dass sie es sich nicht mehr leisten k&ouml;nnen, fr&uuml;h in Pension zu gehen, nur Jobs auf h&ouml;chster Ebene anzunehmen und bessere Zeiten abzuwarten. Wir sehen noch keine direkte Konkurrenz, doch [die Arbeitgeber] reagieren auf die Krise, indem sie die Nachfrage nach ausl&auml;ndischen Arbeitskr&auml;ften reduzieren, und [die Arbeitnehmer], indem sie ihre Arbeitspl&auml;tze nicht aufgeben. [...] Der scheinbar unaufhaltsame Anstieg der ausl&auml;ndischen Besch&auml;ftigung scheint nun zwangsl&auml;ufig langsamer zu werden, wenn er nicht ganz abebbt.</p>
</blockquote>
<p>Doch die Krise bewirkt auch, dass immer mehr italienischen Arbeitslose die Ssuche ganz aufgeben, <a target="_self" href="http://www.corriere.it/economia/12_gennaio_09/Eurostat-lavoro-8-milioni-senza-speranza-3-sono-italiani_f2d153fa-3ae3-11e1-8a43-34573d1838c1.shtml">bemerkt dazu der <em>Corriere della Sera</em></a> und zitiert Daten aus den <a target="_self" href="http://epp.eurostat.ec.europa.eu/statistics_explained/index.php/Underemployed_and_potentially_active_labour_force_statistics">Eurostat-Statistiken &uuml;ber die unterbesch&auml;ftigte und potentiell besch&auml;ftigte Erwerbsbev&ouml;lkerung</a>. 2,7 Millionen Italiener, der h&ouml;chste Stand innerhalb der EU, von insgesamt 8,2 Millionen Menschen in Europa, k&ouml;nnten eine Arbeit ausf&uuml;hren, suchen aber keine. Die einzigen L&auml;nder, in denen der Pessimismus hinsichtlich der Aussichten auf dem Arbeitsmarkt noch relativ niedrig ist, sind Deutschland, Frankreich und Belgien.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 10 Jan 2012 15:23:05 +0100</pubDate><guid>1379471</guid></item>
<item><title>Emigration | Polen bleiben im Exil</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1365481-polen-bleiben-im-exil</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Die Million kommt nicht zur&uuml;ck&rdquo;, warnt <a href="http://tygodnik.onet.pl/" target="_self"><em>Tygodnik Powszechny </em></a>auf dem Titelblatt unter Berufung auf eine Studie des <a href="http://www.stat.gov.pl/gus/index_ENG_HTML.htm" target="_self">Statistischen Zentralamtes</a>, der zufolge 1,1 Millionen Polen sich f&uuml;r ein Leben im Ausland entschieden haben. Laut dieser Studie lebt die H&auml;lfte davon seit mehr als einem Jahr im Ausland und denke nicht an R&uuml;ckkehr.</p>
<p>&ldquo;Wir sehen nun, wie die angeblich vor&uuml;bergehende Emigration der Polen infolge des EU-Beitritts widerlegt wird. Die <a href="http://www.ign.org.pl/files/content/5569/PUBL_lu_wyniki_wstepne_NSP_2011.pdf" target="_self">letzte Volksz&auml;hlung </a>hat best&auml;tigt, dass es sich um die gr&ouml;&szlig;te Abwanderungsziffer der Nachkriegsgeschichte handelt&rdquo;, betont die Demografin&nbsp; Krystyna Iglicka des Warschauer <a href="http://csm.org.pl/en.html" target="_self">Zentrums f&uuml;r Internationale Beziehungen</a>.</p>
<p>F&uuml;r die katholische Wochenzeitung bedeutet dies, dass Polens Migrationspolitik und Kampagnen, um die R&uuml;ckkehr in die Heimat zu f&ouml;rdern, gescheitert seien. &ldquo;Wir m&uuml;ssen mit einer massiven Auswanderung von Arbeitskr&auml;ften fertig werden, und wenn wir in 20 Jahren die &auml;lteste Gesellschaft innerhalb der EU stellen werden, dann wird es diese Massenauswanderung gewesen sein, die dazu wesentlich beigetragen hat&ldquo;, beklagt Iglicka.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 06 Jan 2012 15:55:32 +0100</pubDate><guid>1365481</guid></item>
<item><title>Immigration | EU-Justiz krempelt Asylrecht um</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1319951-eu-justiz-krempelt-asylrecht-um</link><description><![CDATA[<p>Fl&uuml;chtlinge d&uuml;rfen nicht in ein EU-Land abgeschoben werden, in welchem ihnen &quot;unmenschliche oder erniedrigende Behandlung droht&quot;, <a href="/www.taz.de/Urteil-des-Europaeischen-Gerichtshofs/!84178/" target="_self"><em>berichtet die Tageszeitung</em></a>. Dies ist die Folge einer <a href="http://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2011-12/cp110140de.pdf" target="_self"><em>Entscheidung </em></a>des Europ&auml;ischen Gerichtshofs, der sechs Fl&uuml;chtlingen aus Afghanistan, dem Irak und Algerien Recht gab, die &uuml;ber Griechenland in die EU gekommen sind, aber erst in Gro&szlig;britannien und Irland Asyl beantragt hatten. Nach geltendem EU-Asylrecht <a href="http://europa.eu/legislation_summaries/justice_freedom_security/free_movement_of_persons_asylum_immigration/l33153_fr.htm" target="_self"><em>Dublin-II-Verordnung</em></a> ist aber das Eintrittsland, &uuml;ber welches die Fl&uuml;chtlinge eingereist sind, f&uuml;r das Asylverfahren zust&auml;ndig. Die Fl&uuml;chtlinge wurden also erneut nach Griechenland &uuml;berf&uuml;hrt, wo de Bedingungen als <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/373001-asylsystem-ad-absurdum" target="_self"><em>katastrophal</em></a> gelten.</p>
<p>Unter Berufung auf die EU-Grundrechte-Charta stellte das Gericht somit diese Regelung in Frage. Da im Jahr 2010 rund 90 Prozent aller Fl&uuml;chtlinge &uuml;ber Griechenland in die EU gekommen sind, urteilte das Gericht, dass &quot;es griechischen Beh&ouml;rden tats&auml;chlich unm&ouml;glich ist, den Zustrom zu bew&auml;ltigen&quot;, notiert sie <em>TAZ</em>, was die Lage der Fl&uuml;chtlinge oft unertr&auml;glich mache und die Abwicklung des Verfahrens unn&ouml;tig hinausz&ouml;gere. Aus diesem Grund, sagte das Gericht, k&ouml;nnten London und Dublin nicht die Risiken einer Anschiebung der Fl&uuml;chtlinge nach Griechenland ignorieren. </p>
<p>Mit dem Urteil erkl&auml;rte der EuGH es zur Pflicht, &quot;den Asylantrag in jenem Land pr&uuml;fen zu lassen, in dem der Fl&uuml;chtling sich aktuell aufh&auml;lt&quot;, erkl&auml;rt das linksliberale Blatt und pr&auml;zisiert, dass &quot;Bundesregierung sich nach wie vor gegen eine generelle &Auml;nderung des Dublin-Systems wehrt.&quot; </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 22 Dec 2011 15:31:23 +0100</pubDate><guid>1319951</guid></item>
<item><title>Schengen-Raum | Europäer halten an Grenzen fest</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1262631-europaeer-halten-grenzen-fest</link><description><![CDATA[<p>Mit dem Titel &quot;EU-Staaten klammern sich an Grenzkontrollen&quot; <a href="http://www.ftd.de/politik/europa/:schutz-vor-fluechtlingen-eu-staaten-klammern-sich-an-grenzkontrollen/60139722.html" target="_self"><em>res&uuml;miert </em></a>die Financial Times Deutschland die Standpunkte der meisten EU-Mitgliedsstaaten gegen&uuml;ber Cecilia Malmstr&ouml;ms Vorschlag, den L&auml;ndern eigenm&auml;chtig eingef&uuml;hrte Grenzkontrollen zwischen L&auml;ndern im Schengen-Raum weitgehend zu verbieten. Nachdem <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/618921-europaeische-grundwerte-auf-dem-rueckzug" target="_self"><em>Frankreich</em></a> und <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/650551-schengen-aussetzen" target="_self">D&auml;nemark</a> diese k&uuml;rzlich wieder wahrgenommen hatten, <a href="http://ec.europa.eu/home-affairs/news/intro/docs/201112/1_EN_ACT_part1_v6.pdf" target="_self"><em>empfahl</em> </a>die EU-Kommissarin f&uuml;r Innenpolitik am 2. Dezember, dieses Recht nur in akuten Notf&auml;llen und f&uuml;r eine Dauer von maximal f&uuml;nf Tagen zu gew&auml;hren. Ist ihre innere Sicherheit bedroht, k&ouml;nnen die Staaten gegenw&auml;rtig &quot;bis zu 30 Tage lang systematische Kontrollen&quot; an ihren Grenzen durchf&uuml;hren.</p>
<p>Laut diplomatischer Quellen will au&szlig;er Tschechien, Italien und Litauen kein einziges Schengen-Land Br&uuml;ssel um Erlaubnis fragen m&uuml;ssen, wenn es seine Grenzen wieder zumachen will. &quot;Die Staaten wollen die Kontrollen in Krisensituationen sogar ausdehnen k&ouml;nnen. Sollte ein Land seine Au&szlig;engrenzen zu Nicht-EU-Staaten nicht gegen Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me dicht halten k&ouml;nnen, soll es k&uuml;nftig von den anderen Nationen im Extremfall verpflichtet werden, Ausreisekontrollen an den Binnengrenzen einzuf&uuml;hren.&quot; F&uuml;r die von der Financial Times Deutschland zitierte Migrationsexpertin Ska Keller handelt es sich dabei um ein &quot;Armutszeugnis f&uuml;r die europ&auml;ische Integration&quot;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 08 Dec 2011 15:19:59 +0100</pubDate><guid>1262631</guid></item>
<item><title>Immigration | Mit bulgarischem Pass ab in den Westen (Trud, Sofia)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1259561-mit-bulgarischem-pass-ab-den-westen</link><description><![CDATA[Mazedonier, Moldawen und Ukrainer stehen Schlange, um einen bulgarischen Pass zu bekommen. Die meisten von ihnen planen, sich in anderen EU-Ländern niederzulassen. Doch zunächst müssen sie die bulgarischen Behörden überzeugen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 07 Dec 2011 17:49:02 +0100</pubDate><guid>1259561</guid></item>
<item><title>Immigration | EU weist Flüchtlinge zurück</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1194251-eu-weist-fluechtlinge-zurueck</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Die meisten EU-L&auml;nder weisen Fl&uuml;chtlinge zur&uuml;ck&rdquo;, fasst <em>Dagens Nyheter</em> die Asylpolitik der Mitgliedsl&auml;nder zusammen. Allein zehn L&auml;nder nehmen 90 Prozent der rund 100.000 Asylbewerber in der EU auf, <a href="http://www.dn.se/nyheter/varlden/de-flesta-landerna-i-eu-ratar-flyktingar" target="_self">stellt die schwedische Tageszeitung fest</a>. Die anderen 17 EU-Mitglieder m&uuml;ssten daher mehr Engagement zeigen. Au&szlig;erdem sei man noch weit entfernt von einer Harmonisierung der Asylpolitik, die nach einem Beschluss der Kommission bis 2012 erreicht werden soll, meint die EU-Kommissarin f&uuml;r Innere Angelegenheiten Cecilia Malmstr&ouml;m. Einem von der Zeitung zitierten Experten zufolge erschwert die Wirtschaftskrise die Harmonisierung in erheblichem Ma&szlig;e. </p>
<p>Die L&auml;nder mit einer relativ &ldquo;offenen&rdquo; Politik bef&uuml;rchten, noch mehr Asylanfragen zu erhalten. Andere L&auml;nder, wie beispielsweise Griechenland, haben ganz einfach neue Asylbewerber zur&uuml;ckgewiesen. In Staaten wie Finnland oder den Niederlanden ist unter dem Einfluss der rechtspopulistischen Parteien die Zahl der erteilten Aufenthaltserlaubnisse zur&uuml;ckgegangen. Die Kommission kritisiert insbesondere Griechenland. Von dort waren in den letzten zwei Jahren 80.000 Menschen in die Union gelangt, die &ldquo;unter menschenunw&uuml;rdigen Bedingungen&rdquo; in griechischen Auffanglagern auf Asyl warteten. Eine <a href="http://www.dn.se/nyheter/varlden/vid-porten-till-europa-dordrommen-om-ett-battre-liv" target="_self">Reportage</a> &uuml;ber das Fl&uuml;chtlingslager Tychero an der Grenze zur T&uuml;rkei belegt die Aussagen des Experten. </p>
<p>Um die Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me besser zu verteilen, schl&auml;gt Cecilia Malmstr&ouml;m unter anderem vor, den L&auml;ndern mit den meisten Asylbewerbern Hilfestellung zu geben. &Uuml;ber ihre Vorschl&auml;ge soll im EU-Rat am 13. Dezember diskutiert werden.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 21 Nov 2011 13:36:11 +0100</pubDate><guid>1194251</guid></item>
<item><title>Deutschland-Türkei | Ein bitterer Geburtstagskuchen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1132081-ein-bitterer-geburtstagskuchen</link><description><![CDATA[<p>&quot;Bir problem mi var?&quot; Habe ich ein Problem? Diese von der <a target="_self" href="http://www.fr-online.de/politik/erdogan-fuehlt-sich-ungerecht-behandelt-deutsch-tuerkische-misstoene,1472596,11094210.html"><em>Frankfurter Rundschau</em></a> auf T&uuml;rkisch gestellte Frage spiegelt die Atmosph&auml;re bei den deutsch-t&uuml;rkischen Feierlichkeiten am 2. November in Berlin wieder. Bundeskanzlerin Angela Merkel und der t&uuml;rkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan feierten den 50. Jahrestag des Abkommens &uuml;ber die Anwerbung von Gastarbeitern, das am 30. Oktober 1961 geschlossen wurde und in Folge dessen Deutschland die Einwanderung t&uuml;rkischer Arbeitskr&auml;fte massiv verst&auml;rkte, um die Wirtschaft anzukurbeln. Ein Thema, das nach der Ankunft von 800&nbsp;000 T&uuml;rken und dem 1973 beschlossenen Anwerbestopp noch immer ein sensibles ist. </p>
<p>Mag sein, dass Erdogan auf Deutsch verk&uuml;ndete &quot;wir geh&ouml;ren zusammen&quot; und Merkel den rund 3 Millionen t&uuml;rkischen Einwanderern sagte, &quot;ich bin auch Ihre Bundeskanzlerin&quot;, wof&uuml;r sie viel Beifall erntete. Doch die traditionellen Zank&auml;pfel gab es trotzdem: die doppelte Staatsangeh&ouml;rigkeit f&uuml;r T&uuml;rkischst&auml;mmige in Deutschland, die Erdogan forderte und die Verpflichtung Deutsch zu lernen, die Merkel verlangte. &quot;Anpassung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit&quot;, vergleichbar mit Antisemitismus, predigte Erdogan, doch Angela Merkel zeigte sich davon unger&uuml;hrt. Ihr Schweigen zum Thema EU-Beitritt der T&uuml;rkei sagte dagegen viel. <em></em></p>
<p></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 03 Nov 2011 12:50:36 +0100</pubDate><guid>1132081</guid></item>
<item><title>Niederlande | Abschiebung spaltet Regierungspartei</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1121111-abschiebung-spaltet-regierungspartei</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Die CDA darf nicht ihr Gesicht verlieren&rdquo;, <a href="http://www.volkskrant.nl/vk/nl/2824/Politiek/article/detail/3003320/2011/10/31/Analyse-CDA-moet-gezicht-zien-te-redden.dhtml" target="_self">titelt <em>De Volkskrant</em></a>. Die christdemokratische Partei CDA, Koalitionspartner der regierenden Liberalen, steht wegen der geplanten Ausweisung eines 18-j&auml;hrigen Angolaners vor der Zerrei&szlig;probe. Der CDA-Minister f&uuml;r Einwanderung und Asylpolitik Gerd Leers hatte entschieden, dass der junge Mann die Niederlande verlassen muss, obwohl er seit seinem neunten Lebensjahr in einer holl&auml;ndischen Pflegefamilie aufwuchs. Seine Lage sei &ldquo;nicht tragisch genug&rdquo;, um eine Sonderaufenthaltsgenehmigung zu rechtfertigen, so der Minister.</p>
<p>Die Angelegenheit spaltet die Partei, die daraufhin am 30. Oktober mit 85 Prozent einem Beschluss zustimmte, der &ldquo;die Abschiebung minderj&auml;hriger Fl&uuml;chtlinge als nicht w&uuml;nschenswert und den Prinzipien der CDA nicht entsprechend&rdquo; erkl&auml;rte. Der Text, der sowohl dem Parteiprogramm als auch der Regierungspolitik widerspricht, heizt die Kontroversen innerhalb der Partei noch weiter an. </p>
<p>&ldquo;Ein Jahr nach dem politischen Salto ohne Sicherheitsnetz&ldquo; (die Beteilung an der vom populistischen Geert Wilders unterst&uuml;tzen Regierung), befindet sich die CDA laut Umfragen &ldquo;in einer nicht enden wollenden Depression&rdquo;, <a href="http://www.google.com/url?q=http%3A%2F%2Fwww.volkskrant.nl%2Fvk%2Fnl%2F2844%2FArchief%2Farchief%2Farticle%2Fdetail%2F3003506%2F2011%2F10%2F31%2FEen-radeloze-partij.dhtml" target="_self">stellt die linksliberale Tageszeitung fest</a>. Kommentator <a href="http://www.trouw.nl/tr/nl/6869/Hans-Goslinga/article/detail/2999343/2011/10/29/De-zaak-Mauro-is-een-groot-vertoon-van-onmacht.dhtml" target="_self">Hans Goslinga schreibt in der <em>Trouw</em></a>, dass die Aff&auml;re vor allem von &ldquo;einer unf&auml;higen Politik&rdquo; zeugt und &ldquo;desastr&ouml;s f&uuml;r das Vertrauen in den Staat&rdquo; sei. Die CDA muss &ldquo;die Dinge wieder in die Hand nehmen [...].Aber das wird ihr in der aktuellen Zusammenarbeit mit der PVV nicht gelingen&rdquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 31 Oct 2011 12:19:10 +0100</pubDate><guid>1121111</guid></item>
<item><title>Menschenrechte | Frontex der Erniedrigung illegaler Migranten beschuldigt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/977541-frontex-der-erniedrigung-illegaler-migranten-beschuldigt</link><description><![CDATA[<p>Die vor sechs Jahren zur Verst&auml;rkung der EU-Grenzkontrollen gebildete Agentur <a href="http://www.frontex.europa.eu/" target="_self">Frontex</a> steht heute im Visier der Menschenrechtsorganisationen und wird beschuldigt, in ihren Auffanglagern illegale Einwanderer misshandelt zu haben, so <a href="http://www.ionline.pt/conteudo/150771-europa-acusada-tratar-imigrantes-ilegais-maneira-degradante" target="_self">schreibt die Lissaboner Tageszeitung <em>i</em></a>. Laut einem <a href="http://www.hrw.org/reports/2011/09/21/eu-s-dirty-hands" target="_self">Bericht</a> &uuml;ber die Bedingungen von Verwahrungseinrichtungen f&uuml;r Migranten in Griechenland, den die Human Rights Watch am 21. September ver&ouml;ffentlichte, verst&ouml;&szlig;t das Vorgehen von Frontex gegen die Charta der Grundrechte. So werden etwa im Migrantenlager im griechischen Fylakio unbegleitete Kinder zusammen mit Erwachsenen in &uuml;berf&uuml;llte, f&uuml;rchterlich stinkende Zellen gesteckt, denen sich die W&auml;chter nur mit chirurgischen Gesichtsmasken n&auml;hern. &ldquo;Es ist eine bedauerliche Unvereinbarkeit: Einerseits urteilt der Europ&auml;ische Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte ganz deutlich, dass der Transfer von Migranten in die griechischen Lager ihre Grundrechte verletzt, andererseits schickt Frontex &ndash; ein Exekutivorgan der EU &ndash; sie bewusst dorthin&rdquo;, erkl&auml;rt Bill Frelick, Leiter des Fl&uuml;chtlingsprogramms bei Human Rights Watch.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 22 Sep 2011 15:06:14 +0100</pubDate><guid>977541</guid></item>
<item><title>Immigration | Brüssel träumt von mehr Kontrolle an den Grenzen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/948581-bruessel-traeumt-von-mehr-kontrolle-den-grenzen</link><description><![CDATA[<p>&quot;Die Einwanderung spaltet die EU&quot;, <a href="http://www.wort.lu/wort/web/index.php?referrer=ic_home_fr_dt_linkdeutsch" target="_self">titelt <em>das</em> Luxemburger Wort</a>, nachdem das EU-Parlament gestern die Verst&auml;rkung der europ&auml;ischen Grenz&uuml;berwachungsagentur Frontex beschlossen hat. Die Mitgliedsstaaten sind nun dazu verpflichtet, sich an den Aktionen der Agentur zu beteiligen, und auch deren Mittel sollen erh&ouml;ht werden. Die Tageszeitung &ndash; auf deren Titelseite Bilder der S&auml;rge afrikanischer Migranten zu sehen sind, die bei <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/584751-sollen-wir-die-illegalen-ertraenken" target="_self">ihrem Versuch, die italienische Insel Lampedusa zu erreichen</a>, ums Leben kamen &ndash; erinnert daran, dass die Europ&auml;ische Kommission angesichts des Zustroms von Fl&uuml;chtlingen aus Nordafrika im Fr&uuml;hjahr als erste &quot;die Gelegenheit beim Schopf gepackt hat, indem sie eine Verst&auml;rkung ihrer Befugnisse und die Einrichtung einer 'bindenden Solidarit&auml;t' aller Mitgliedsstaaten vorgeschlagen hat&quot;. </p>
<p>Dem am <a href="http://www.europarl.europa.eu/de/pressroom/content/20110913IPR26455/html/Frontex-Neuer-%C3%9Cberwacher-der-Grundrechte-neue-Befugnisse" target="_self">13. September verabschiedeten Plan</a> zufolge m&uuml;ssen die Mitgliedsstaaten u.a. im Fall einer massiven Migration in Richtung des Schengen-Raums der Agentur Frontex ihre eigenen nationalen Grenzw&auml;chter zur Verf&uuml;gung stellen. Bis heute musste sich Frontex n&auml;mlich &bdquo;beim Aufgebot von Personal und Ausr&uuml;stung f&uuml;r die Eins&auml;tze der Agentur auf den guten Willen der Mitgliedsstaaten verlassen&ldquo;.</p>
<p>Am 16. September soll die Kommission auch noch einen anderen Teil der &quot;neuen Schengen-Governance&quot; vorstellen, <a href="http://www.lefigaro.fr/international/2011/09/13/01003-20110913ARTFIG00686-immigration-bruxelles-pret-a-sanctionner-le-laxisme-grec.php" target="_self">erkl&auml;rt wiederum <em>Le Figaro</em></a>: Br&uuml;ssel soll in Zukunft die M&ouml;glichkeit haben, diejenigen L&auml;nder, denen es nicht gelingt, ihren Sektor der EU-Au&szlig;engrenzen abzusichern, vom Schengen-Raum zu suspendieren. Eine Drohung, die vor allem auf Athen abzielt, so die franz&ouml;sische Tageszeitung. Doch dieses Programm st&ouml;&szlig;t innerhalb der EU nicht auf Einstimmigkeit: Der franz&ouml;sische, der deutsche und der spanische Innenminister haben bereits eine gemeinsame Erkl&auml;rung verfasst, in welcher sie strikt ablehnen, &uuml;ber die Kontrolle ihrer eigenen Grenzen Rechnung ablegen zu m&uuml;ssen.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 14 Sep 2011 17:23:16 +0100</pubDate><guid>948581</guid></item>
<item><title>Deutschland | 50 Jahre „Erfolgeschichte Einwanderung"</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/904091-50-jahre-erfolgeschichte-einwanderung</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Neues Deutschland&ldquo;, <a href="http://taz.de/50-Jahre-Tuerkinnen-in-Deutschland/!77241/" target="_self">titelt Die Tageszeitung</a> und illustriert die Schlagzeile mit dem Bild eines t&uuml;rkischen Ehepaares, welches es in Deutschland geschafft hat. &bdquo;Neues Deutschland&ldquo; ist der Name der Tageszeitung, die zu DDR-Zeiten als offizielles SED-Organ nach dem Zweiten Weltkrieg den neuen sozialistischen Geist widerspiegeln sollte. Doch auf der anderen Seite der Mauer unterzeichnete Bundeskanzler Konrad Adenauer, wie die TAZ erinnert, am 1. September das Anwerbeabkommen mit der T&uuml;rkei f&uuml;r t&uuml;rkische Gastarbeiter. &bdquo;&Ccedil;ok yasa, CDU!&ldquo;, &bdquo;Danke CDU&ldquo; witzelt das links-alternative Blatt und meint, dass die &bdquo;Gastarbeiter trugen dazu bei, Deutschland undeutscher zu machen [...], eine zivilisatorische Gro&szlig;tat&ldquo;, denn f&uuml;r die TAZ ist &bdquo;die Einwanderung aus der T&uuml;rkei eine Erfolgsgeschichte.&ldquo;</p>
<p>Das Zusammenleben klappe vielerorts au&szlig;erordentlich gut, besser als in den meisten Nachbarl&auml;ndern. &bdquo;Die Zahl der t&uuml;rkischst&auml;mmigen Abiturienten steigt, die Mittelschicht nimmt zu, es gibt t&uuml;rkischst&auml;mmige Abgeordnete in vielen Parlamenten, und ein T&uuml;rke wird Chef der Gr&uuml;nen.&ldquo; Mit einem Wort, die T&uuml;rken haben die Republik &bdquo;grundlegend ver&auml;ndert.&ldquo;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 01 Sep 2011 14:19:54 +0100</pubDate><guid>904091</guid></item>
<item><title>Flüchtlinge |  Asyl in Europa - eine Fatamorgana (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/829241-asyl-europa-eine-fatamorgana</link><description><![CDATA[Gerade sind 25 Flüchtlinge auf dem Weg nach Italien im Maschinenraum ihres Bootes erstickt. Ihr Tod ist nicht nur eine weitere Folge im jahrzehntealten Flüchtlingsdrama an Europas Südküsten, er ist zum Teil der europäischen Abschreckungsstrategie von Asylbewerbern geworden. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 03 Aug 2011 16:07:27 +0100</pubDate><guid>829241</guid></item>
<item><title>Italien | Tragödie auf See und Aufruhr an Land</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/826351-tragoedie-auf-see-und-aufruhr-land</link><description><![CDATA[<p><a href="http://en.kiosko.net/it/np/stampa.html" target="_self">Die Turiner Tageszeitung <em>La Stampa</em> bringt</a> auf ihrer Titelseite zwei tragische Bilder nebeneinander: Das erste Foto zeigt die Leichen von 25 Afrikanern, die im unbel&uuml;fteten Frachtraum eines mit 217 libyschen Migranten besetzten Boots erstickt sind, das am 1. August in Lampedusa eintraf. &bdquo;Ihre eigenen Reisegenossen hinderten sie daran, den Laderaum zu verlassen, weil auf dem Boot kein Platz war&ldquo;, <a href="http://www3.lastampa.it/cronache/sezioni/articolo/lstp/413966/" target="_self">berichteten Zeugen <em>La Stampa</em></a>. &bdquo;Sie sind gestorben wie Ratten.&ldquo; </p>
<p>Das zweite Bild, das am selben Tag aufgenommen wurde, zeigt die Aufst&auml;nde in Bari (Region Apulien). Frustriert durch die Verz&ouml;gerung bei der Bearbeitung ihrer Asylantr&auml;ge skandierten afrikanische Migranten, die seit sieben Monaten in einem &bdquo;Filterlager&ldquo; festgehalten werden, &bdquo;papiers, papiers&ldquo;, &bdquo;bevor sie randalierten und den Stra&szlig;enverkehr blockierten. Insgesamt wurden 60 Personen verletzt, darunter Polizisten und Migranten&ldquo;. Der Protest, so <a href="http://www.repubblica.it/cronaca/2011/08/01/news/immigrati_guerriglia_a_bari-19893639/?ref=HREC1-9" target="_self">berichtet <em>La Repubblica</em></a>, &uuml;bertrug sich auf die kalabrischen St&auml;dte Crotone, wo &bdquo;Migranten die Aufst&auml;nde von Bari nachmachten&ldquo;, und Nard&ograve;, wo &bdquo;400 nordafrikanische Landwirtschaftsarbeiter in Streik traten und bessere L&ouml;hne verlangten&ldquo;. Letztes Jahr hatten in Rosarno (ebenfalls Kalabrien) afrikanische Migranten, die sich beklagten, sie w&uuml;rden &bdquo;von den Italienern wie Tiere behandelt&ldquo;, brutale Protestaktionen veranstaltet.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 02 Aug 2011 14:36:36 +0100</pubDate><guid>826351</guid></item>
<item><title>Belgien | Legalisierung von 28.000 Einwanderern</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/783321-legalisierung-von-28000-einwanderern</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Aufenthaltsgenehmigung f&uuml;r 28.000 Einwanderer&ldquo;,<a href="http://destandaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=UN3CTTPO" target="_self"> titelt <em>De Standaard</em></a>. Zwei Jahre nach der Einf&uuml;hrung neuer Einwanderungsbestimmungen kommen 28.000 urspr&uuml;nglich illegalen Einwanderern neue Kriterien zugute, &bdquo;ohne die ihre Legalisierung vermutlich nie m&ouml;glich gewesen w&auml;re&ldquo;, berichtet die Tageszeitung aus Br&uuml;ssel. Nach den neuen Bestimmungen k&ouml;nnen diejenigen Einwanderer eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen, die mindestens zweieinhalb Jahre in Belgien gearbeitet oder wenigstens f&uuml;nf Jahre im Land gelebt haben. <a href="http://standaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=DMF20110718_152" target="_self">Dabei wird gr&uuml;ndlich gepr&uuml;ft</a>, ob die Antragsteller &uuml;ber ausreichende Franz&ouml;sisch- oder Fl&auml;mischkenntnisse verf&uuml;gen, ihre Kinder die Schule besuchen, und sie sich in das gemeinschaftliche Leben ihrer Gemeinde eingebunden haben. Das Forum f&uuml;r Asyl und Migration (FAM) ist mit dem Ergebnis zufrieden: &bdquo;Die neuen Kriterien haben Klarheit geschaffen und f&uuml;r Tausende von Menschen einen wirklichen Unterschied gemacht.&ldquo; Dennoch, so bemerkt <em>De Standaard</em>, wird &bdquo;rund die H&auml;lfte der Antr&auml;ge zur&uuml;ckgewiesen werden.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 19 Jul 2011 13:23:33 +0100</pubDate><guid>783321</guid></item>
<item><title>Polen | Amnestie für illegale Einwanderer</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/723871-amnestie-fuer-illegale-einwanderer</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Legale Einwanderer&ldquo; <a href="http://wyborcza.pl/1,75478,9813267,Legalni_imigranci.html" target="_self">betitelt die <em>Gazeta Wyborcza</em></a> einen Artikel &uuml;ber das Vorhaben der polnischen Regierung, eine Amnestie f&uuml;r illegale, in Polen wohnhafte Einwanderer anzuk&uuml;ndigen. Nach Angaben der Warschauer Tageszeitung sollte das neue Gesetz urspr&uuml;nglich Teil einer umfangreicheren Gesetzesvorlage &uuml;ber die Immigration sein. Die Regierung bef&uuml;rchtet jedoch, ein derart ambitionierter Entwurf k&ouml;nne vor den kommenden Parlamentswahlen im Herbst zu W&auml;hlereinbu&szlig;en f&uuml;hren, und will die Amnestie nun getrennt vorschlagen. Sch&auml;tzungen zufolge liegen die Zahlen der illegalen Einwanderer auf polnischem Staatsgebiet zwischen 40.000 und 400.000. Wird das neue Gesetz verabschiedet, dann wird es auch dazu beitragen, diese Zahlen zu konsolidieren, indem es denjenigen, die sich seit dem 20. Dezember 2007 durchgehend in Polen aufhalten, ein befristetes Wohnrecht &ndash; inklusive Arbeitserlaubnis &ndash; verleiht. F&uuml;r Asylbewerber, denen der Fl&uuml;chtlingsstatus verwehrt wurde, w&auml;re der Stichtag der 1. Januar 2010.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 20 Jun 2011 12:09:59 +0100</pubDate><guid>723871</guid></item>
<item><title>Einwanderung | Einsatz an der griechisch-türkischen Grenze (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/678151-einsatz-der-griechisch-tuerkischen-grenze</link><description><![CDATA[Vier Monate lang war Frontex vor der türkischen Stadt Edirne im Einsatz. Zwar wirkte das am verwundbarsten Punkt des Schengen-Raums als Abschreckungsmittel, aber es hat das Problem auch verlagert. Eine Reportage. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 26 May 2011 17:04:35 +0100</pubDate><guid>678151</guid></item>
<item><title>Débat | An Einwanderung führt kein Weg vorbei (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/675371-einwanderung-fuehrt-kein-weg-vorbei</link><description><![CDATA[Für Europa ist Einwanderung eine gute Sache, versichert eine Gruppe prominenter Persönlichkeiten, darunter Joschka Fischer, Javier Solana und Timothy Garton. Für diese Botschaft sollten die europäischen Führungskräfte ein offenes Ohr haben, schreibt ein niederländischer Journalist. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 25 May 2011 19:22:43 +0100</pubDate><guid>675371</guid></item>
<item><title>Freier Personenverkehr | Geiseln der Fremdenfeindlichkeit</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/652101-geiseln-der-fremdenfeindlichkeit</link><description><![CDATA[<p>Nach ihrem H&ouml;hepunkt w&auml;hrend des Jugoslawienkriegs weicht Europas traditionelle Aufnahmebereitschaft f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge dem Druck der populistischen Str&ouml;mungen. Jos&eacute; Ignacio Torreblanca berichtet.</p>
<blockquote><p>Eines veranschaulicht perfekt, wie weit Europa in die Abgr&uuml;nde der Fremdenfeindlichkeit verf&auml;llt: Die Abschaffung der Kontrollen an den Grenzen zwischen den EU-Mitgliedsstaaten wurde 1995 in die Wege geleitet, als Europa infolge des Kriegs in Jugoslawien eine Flut von &uuml;ber 600.000 Fl&uuml;chtlingen bew&auml;ltigen musste. Deutschland allein nahm damals in einem wenig bekannten &ndash; und noch weniger anerkannten &ndash; Aufwand &uuml;ber 345.000 Menschen auf, doch auch andere L&auml;nder hielten die Stellung: &Ouml;sterreich nahm 80.000, Schweden 57.000, die Schweiz 25.000, die Niederlande 24.000 und D&auml;nemark 20.000 Menschen auf.</p>
<p>Damals kneifte niemand oder meinte gar, die Abschaffung der Grenzkontrollen sei keine gute Idee. Heute jedoch lassen sich Berlusconi und Sarkozy, die Regierungschefs zweier der reichsten L&auml;nder der Welt, durch ein paar junge Nordafrikaner und die Aussicht auf Wahlniederlagen gegen&uuml;ber der extremen Rechten in die Flucht schlagen.</p>
<p>In der EU gibt es 20 Millionen Einwanderer aus Nicht-EU-L&auml;ndern, was insgesamt nur vier Prozent der Bev&ouml;lkerung ausmacht. Mit Ausnahme von Estland und Lettland, in denen bedeutende, nicht eingeb&uuml;rgerte russische Minderheiten leben, z&auml;hlt kein Land mehr als acht Prozent Immigranten aus Nicht-EU-L&auml;ndern. Was die Sache noch schlimmer macht: Diese EU der 27, die der ganzen Welt Demokratie und Solidarit&auml;t predigen will, hat 2010 sage und schreibe nur 55.100 Asylantr&auml;ge genehmigt.</p>
<p>Dass Rom und Paris Br&uuml;ssel durch die &Uuml;bertragung von mehr Verantwortung k&ouml;dern wollten, ist durchaus verst&auml;ndlich. Doch dass die Europ&auml;ische Kommission, die doch der H&uuml;ter der Vertr&auml;ge ist, dazu bereit gewesen sein soll, ein so zentrales Prinzip der europ&auml;ischen Integration wie den freien Personenverkehr so billig zu verkaufen, das ist wirklich beunruhigend.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 13 May 2011 14:10:17 +0100</pubDate><guid>652101</guid></item>
<item><title>Immigration | Juristisches Fiasko in Frankreich</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/631661-juristisches-fiasko-frankreich</link><description><![CDATA[<p>Die Titelseite von <em>Lib&eacute;ration</em> ist den tunesischen Einwanderern gewidmet, die in der letzten Zeit in Italien eintrafen und in Frankreich <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/604571-verlierer-des-franko-italienischen-duells" target="_self">festgenommen wurden</a>. Mehrere Dutzend von der Polizei nach dem &Uuml;berqueren der Grenze zwischen Italien und Frankreich festgenommene Tunesier wurden am letzten Wochenende auf Anordnung des Ermittlungsrichters (juge des libert&eacute;s et de la d&eacute;tention) wieder freigelassen. Vor allem in Marseille wurden 35 Betroffene auf freien Fu&szlig; gesetzt, obwohl die Pr&auml;fektur die Verl&auml;ngerung ihrer Haft beantragt hatte, um sie nach Italien oder Tunesien abzuschieben. Begr&uuml;ndet wurde die von der Justiz angeordnete Freilassung mit den zahlreichen Verfahrensfehlern, die die Polizeibeamten bei den Massenfestnahmen begangen hatten. &bdquo;Das Muskelspiel endete im juristischen Fiasko&ldquo;, <a href="http://www.liberation.fr/societe/01012335049-exiles-tunisiens-les-gardes-a-vue-tombent-une-a-une" target="_self">so <em>Lib&eacute;ration</em></a>, die sich nach dem Sinn dieses Debakels fragt, das im Widerspruch zu den <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/590591-tauziehen-um-immigranten-verschaerft-sich" target="_self">lauthals von der franz&ouml;sischen Regierung abgegebenen Erkl&auml;rungen</a> steht. Die franz&ouml;sische Tageszeitung zitiert die Analyse eines Anwalts der Tunesier: &bdquo;Vielleicht handelt es sich lediglich um ein politisches Man&ouml;ver. Man l&auml;sst die Muskeln spielen, um der &ouml;ffentlichen Meinung gef&auml;llig zu sein, und nimmt medienwirksame Festnahmen vor, auch wenn sie zu nichts f&uuml;hren&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 03 May 2011 12:42:05 +0100</pubDate><guid>631661</guid></item>
<item><title>Dänemark | Was kosten also die Migranten?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/628851-was-kosten-also-die-migranten</link><description><![CDATA[<p>Seit einigen Tagen tobt in D&auml;nemark eine Polemik um die Kosten der Migration. &bdquo;Verfasser des Berichts &uuml;ber den Preis der Zuwanderer kritisieren Regierung&ldquo;, <a href="http://www.information.dk/dagensforside/02-05-2011" target="_self">verk&uuml;ndet die Tageszeitung <em>Information</em></a>. Die &Ouml;konomen werfen der Regierung vor, ihre Arbeit zu politischen Zwecken zu missbrauchen. Die auf Wunsch der Regierung verfasste Studie dient der rechtsextremen Volkspartei, welche die konservativ-liberale Minderheitsregierung st&uuml;tzt, und dem Integrationsminister als Grundlage f&uuml;r die von ihnen lauthals geforderte Versch&auml;rfung des Einwanderungsgesetzes. In Europa zeichnet D&auml;nemark sich bereits durch seine besonders restriktive Migrationspolitik aus.</p>
<p>Die konservative Tageszeitung <em>Jyllands-Posten</em> enth&uuml;llte den Bericht am 28. April unter dem Titel &bdquo;Einsparungen in Milliardenh&ouml;he durch Beschr&auml;nkung der Zuwanderung&ldquo;. Laut der Zeitung beziffern die Autoren die j&auml;hrlichen Kosten der Migration aus nichtwestlichen L&auml;ndern auf 15,7 Milliarden Kronen (2,1 Milliarden Euro). Seit 2001 h&auml;tten die Rechtsparteien an der Macht die Staatskasse durch die Versch&auml;rfung des Zuwanderungsrechts j&auml;hrlich um 5,1 Milliarden Kronen (knapp 648 Millionen Euro) entlastet.</p>
<p>In <em>Information</em> widerlegen die &Ouml;konomen diese Auslegung ihres Berichts und erkl&auml;ren, dass der Einfluss der Migranten aus nichtwestlichen L&auml;ndern auf die d&auml;nische Wirtschaft nicht berechnet werden k&ouml;nne. Die zitierten Zahlen w&uuml;rden die wahren Kosten der Migration nicht widerspiegeln. So unterscheidet die Studie zum Beispiel nicht zwischen Zuwanderern und Asylanten, die sich in Migrationsgeschichte und Status unterscheiden. Die meist kinderreichen Migrantenfamilien zahlen zwar gegenw&auml;rtig weniger Steuern als die D&auml;nen, diese Situation d&uuml;rfte sich jedoch mit der Zeit &auml;ndern. Deshalb meint Marianne Frank Hansen, eine der Verfasser, dass die Schlussfolgerungen des Berichts keinesfalls eine Versch&auml;rfung des Zuwanderungsrechts rechtfertigen w&uuml;rden.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 02 May 2011 15:29:47 +0100</pubDate><guid>628851</guid></item>
<item><title>Polen | Die verlorene Generation will weg (Wprost, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/626781-die-verlorene-generation-will-weg</link><description><![CDATA[Wie viele Bürger werden das Land verlassen? Deutschland und Österreich öffnen

Arbeitern aus verschiedenen Ländern Mittel- und Osteuropas ihre Grenzen, und die

polnische Regierung fürchtet eine neue Abwanderung von Arbeitskräften. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 29 Apr 2011 18:51:47 +0100</pubDate><guid>626781</guid></item>
<item><title>Einwanderung | Erst kommt das nationale Interesse</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/623701-erst-kommt-das-nationale-interesse</link><description><![CDATA[<p>Die Ankunft tausender nordafrikanischer Fl&uuml;chtlinge in Italien st&uuml;rzt die EU in eine Krise, die zeigt, wie sehr die Mitgliedsstaaten wieder die Oberhand &uuml;ber wahlentscheidende Probleme gewinnen wollen. F&uuml;r die europ&auml;ische Presse geschieht dies aber vor allem auf Kosten der Union.</p>
<blockquote><p>&bdquo;Dass die Mitgliedsstaaten die auf [der italienischen] Insel Lampedusa ankommenden Fl&uuml;chtlinge als ausschlie&szlig;lich interne italienische Angelegenheit betrachteten, war ein Fehler. Und mit seiner Reaktion, ihnen freien Verkehr in ganz Europa und besonders Frankreich zu erm&ouml;glichen, goss Italien nur &Ouml;l ins Feuer.&ldquo;</p>
</blockquote>
<p>So kommentiert <a target="_self" href="http://www.nrc.nl/"><em>NRC Handelsblad</em></a> die fehlende Solidarit&auml;t der 27 Mitgliedsstaaten mit den nordafrikanischen Fl&uuml;chtlingen. F&uuml;r die niederl&auml;ndische Zeitung &bdquo;sind populistische Ma&szlig;nahmen wie strengere Grenzkontrollen kaum mehr als pure Symbolpolitik&ldquo;. Wesentlich wirksamer w&auml;re es, &bdquo;sich in Wort und Tat zur gemeinsamen Verantwortung f&uuml;r die europ&auml;ischen Au&szlig;engrenzen zu bekennen und sich eine gemeinsame Asyl- und Einwanderungspolitik zu geben. Das w&auml;re in der Tat besser als die letzten 26 Jahre ungeschehen zu machen&ldquo; &ndash; so lange existiert Schengen. </p>
<p>In einem Interview mit <em>NRC</em> vergleicht der am <a target="_self" href="http://www.cer.org.uk/">Centre for European Reform</a> arbeitende Wissenschaftler Hugo Brandy die Schengen-Krise mit der Krise der Einheitsw&auml;hrung:</p>
<blockquote><p>&bdquo;Das Schengen-Abkommen und der Euro bauen beide auf Vertrauen auf. Weil einige L&auml;nder sich nun aber hintergangen f&uuml;hlen, macht man von Sanktionen Gebrauch. In beiden F&auml;llen stellt sich die Frage, ob die Krise ein R&uuml;ckschritt ist, oder ganz im Gegenteil dazu, die Integration vorantreibt.&ldquo;</p>
</blockquote>
<p>Gerade jetzt, wo Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me &bdquo;von nicht gerade &sbquo;biblischem&lsquo;&ldquo;, wie es Paris verlauten lie&szlig;, aber dennoch bedeutendem Ausma&szlig; eine Krise ausl&ouml;sen, <a target="_self" href="http://www.lemonde.fr/idees/article/2011/04/27/immigration-paris-et-rome-appellent-a-l-aide_1513385_3232.html">verteidigt <em>Le Monde</em></a> die Schengener Errungenschaften:</p>
<blockquote><p>&bdquo;Das in den 1980er Jahren unterzeichnete Schengen-Abkommen zielte vor allem auf Migrationsbewegungen innerhalb Europas ab und ist mit dem Euro eine der wichtigsten St&uuml;tzen Europas: eine gemeinsame W&auml;hrung und keine Grenzen mehr &ndash; welch Symbole!</p>
<p>Jedoch muss Schengen an die Einwanderungsstr&ouml;me der jeweiligen Zeit angepasst werden. Und das bedeutet, dass den die Einwanderung regulierenden Staaten an den EU-Au&szlig;engrenzen geholfen werden muss: Italien, Griechenland und Spanien. Und gewiss muss die EU auch eine langfristige Investitions-, Hilfs- und Kreditstrategie ausarbeiten, mit der sie ihren s&uuml;dlichen Nachbarn begegnet. Damit der &bdquo;Arabische Fr&uuml;hling&ldquo; nicht zu einem einzigen Migrationsfr&uuml;hling wird.</p>
<p>Das hat einen Preis. Und in einer EU, in der selbst die Haushaltssolidarit&auml;t ein immer gr&ouml;&szlig;eres Tabu ist, ist genau das ein Problem. Ein franko-italienischer Brief an Br&uuml;ssel wird da nicht reichen.&ldquo;</p>
</blockquote>
<p><a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/fr/content/author/553141-gian-enrico-rusconi">In <em>La Stampa</em> setzt der Historiker Gian Enrico Rusconi </a>die gegenw&auml;rtige &bdquo;Mittelmeer-Libyen-Krise&ldquo; mit dem offiziellen Ende des &bdquo;Dreiecks Italien-Frankreich-Deutschland&ldquo; gleich, &bdquo;das die europ&auml;ische Geschichte lange grundlegend gepr&auml;gt hat&ldquo;:</p>
<blockquote><p>&bdquo;Deutschland hat sich abgekapselt. Frankreich gibt sich souver&auml;n frech. Die Europ&auml;ische Kommission erweist sich als nicht sehr selbstsichere, oder gar machtlose Exekutive. Italien f&uuml;hlt sich ein wenig wie das Opfer, schl&auml;gt sich letztlich doch noch auf die Seite der Gro&szlig;en, ist aber im Grunde genommen auf dem Schlingerkurs.&ldquo;</p>
</blockquote>
<p>Rusconi erinnert an die &bdquo;dauerhafte Vision&ldquo; und die &bdquo;Entschlossenheit&ldquo; der deutschen, franz&ouml;sischen und italienischen F&uuml;hrungsspitzen der Nachkriegszeit, welche die &bdquo;Dynamik dieser drei L&auml;nder&ldquo; gespeist und &bdquo;das alte Europa zerst&ouml;rt und ein neues aufgebaut&ldquo; haben. F&uuml;r den Historiker ist &bdquo;diese Zeit&ldquo; aber &bdquo;endg&uuml;ltig vorbei, oder zumindest unwiederbringlich beeintr&auml;chtigt.&ldquo;</p>
<blockquote><p>&bdquo;Zweifellos bedeutende und sogar unzerst&ouml;rbare institutionelle Bande verbinden die drei Nationen und ein paar zwanzig andere L&auml;nder. Angesichts entscheidender Probleme wie Milit&auml;reins&auml;tze, Grenzkontrollen oder Einflussbereiche sind sie jedoch alles andere als wirksam. Bei diesen Themen scheint die alte nationale Souver&auml;nit&auml;t wieder die Oberhand zu gewinnen. Unterschiede und nationale Interessen, die schw&uuml;lstig als &uuml;berholt erkl&auml;rt wurden, kommen wieder zum Vorschein.&ldquo; <em>(jh)</em></p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 28 Apr 2011 16:01:43 +0100</pubDate><guid>623701</guid></item>
<item><title>Frankreich-Italien | Kleine Gesten unterhalten die Freundschaft</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/620231-kleine-gesten-unterhalten-die-freundschaft</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Italienische Bomben auf Libyen f&uuml;r Frankeichs Entgegenkommen in der Fl&uuml;chtlingsfrage&ldquo;, kommentiert Kolumnistin Lucia Annunziata das am Vortag in Rom unterzeichnete Abkommen zwischen dem italienischen Regierungschef Silvio Berlusconi und dem franz&ouml;sischen Staatspr&auml;sidenten Nicolas Sarkozy in La Stampa. Ein scheinbar vern&uuml;nftiger Handel, meint Lucia Annunziata. Weil es sich aber zur Teilnahme an den NATO-Eins&auml;tzen in Libyen verpflichtete, komme Italien schlechter davon als Frankreich. Paris habe dagegen nur &bdquo;vage Versprechen&ldquo; zu einer Reform des Schengener Abkommens abgegeben. In Sachen Wirtschaftsbeziehungen ist man sich dagegen weiterhin in einem Punkt uneinig: Frankreichs offensiver Unternehmenspolitik gegen&uuml;ber den Aush&auml;ngeschildern der italienischen Industrie. W&auml;hrend Berlusconi den italienischen Wirtschafspatriotismus zur&uuml;ckstellte, versicherte Sarkozy dem Cavaliere, die Bewerbung des italienischen Notenbankgouverneurs Mario Draghi f&uuml;r das Spitzenamt der Europ&auml;ischen Zentralbank zu unterst&uuml;tzen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 27 Apr 2011 12:52:31 +0100</pubDate><guid>620231</guid></item>
<item><title>Freier Personenverkehr | Europäische Grundwerte auf dem Rückzug? (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/618921-europaeische-grundwerte-auf-dem-rueckzug</link><description><![CDATA[Die auf Lampedusa ankommenden nordafrikanischen Flüchtlinge, die an der Grenze zu Frankreich aufgehalten wurden, lösten eine franko-italienische Krise aus und verpassten dem Schengener Abkommen einen Schlag. Nun stellen Paris und Rom das Abkommen ganz offen in Frage. Am 26. April erklärten Nicolas Sarkozy und Silvio Berlusconi, dass sie für „Änderungen“ am Vertrag zum freien Personenverkehr sind. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 26 Apr 2011 16:17:33 +0100</pubDate><guid>618921</guid></item>
<item><title>Belgien | Betrüger auf frischer Tat ertappt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/611791-betrueger-auf-frischer-tat-ertappt</link><description><![CDATA[<p><a target="_self" href="http://destandaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=VT395FT2">Laut De Standaard</a> &quot;tr&auml;gt der Kampf gegen Betr&uuml;ger aus Osteuropa Fr&uuml;chte&ldquo;. Monat f&uuml;r Monat melden sich rund 250 Osteurop&auml;er beim <a target="_self" href="http://www.rsvz.be/ ">belgischen Landesinstitut der Sozialversicherungen f&uuml;r Selbst&auml;ndige (INASTI)</a> an. In der Tat gibt ihnen der Selbst&auml;ndigen-Status nicht nur ein dreimonatiges Aufenthaltsrecht in Belgien, sondern wichtiger noch, wie die Zeitung meint,<a target="_self" href="http://www.belgium.be/fr/famille/aide_sociale/cpas/"> Anspr&uuml;che auf Sozialhilfe</a>. Doch seit dem 1. Oktober 2010 f&uuml;hrt das LISVS Kontrollen durch, um festzustellen, ob die angemeldeten Personen wirklich als Selbst&auml;ndige t&auml;tig sind. Dem Blatt zufolge &quot;scheinen die Kontrollen wirksam zu sein&ldquo;, denn zwei Drittel aller Angemeldeten wurden beim Schummeln erwischt. &quot;Die Aufenthaltsgenehmigungen wurden entzogen und die Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde forderte sie auf, das Land zu verlassen&ldquo;, berichtet die Tageszeitung.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 21 Apr 2011 12:13:58 +0100</pubDate><guid>611791</guid></item>
<item><title>Vereinigtes Königreich | Polens Pleitiers in Großbritannien</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/611761-polens-pleitiers-grossbritannien</link><description><![CDATA[<p>&quot;Polens Bankrotteure auf der Insel&ldquo; <a target="_self" href="http://www.rp.pl/artykul/646175_Polscy-bankruci-z-Wysp.html">titelt Rzeczpospolita</a>. Weil sie &uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse gelebt haben oder schuldenfrei in die Heimat zur&uuml;ckwollen, haben einige tausend polnische Immigranten in den vergangenen Jahren in Gro&szlig;britannien Insolvenz angemeldet, berichtet die Tageszeitung aus Warschau. 2010 haben britische Schuldenberatungen, die Dienste in polnischer Sprache anbieten, einen Zuwachs von 20 Prozent zu verzeichnen. Laut Andrzej Jaworski, Inhaber der Agentur Zadłużona Wyspa (Verschuldete Insel), hatte die &uuml;berwiegende Mehrheit der polnischen Kunden ihren Arbeitsplatz verloren. &quot;Die Polen hatten nicht mit einem Zusammenbruch des Arbeitsmarkts gerechnet und sich teure Autos, Ger&auml;te, Ferien und Designer-Bekleidung auf Pump geleistet&ldquo;, erkl&auml;rt Jaworski. Ein Unternehmer, der Rekordschulden von 350.000 &pound; aufzuweisen hat, beschuldigt die Banken: &quot;W&auml;re es nicht so einfach gewesen, immer neue Kredite zu bekommen, h&auml;tte ich heute wahrscheinlich noch ein erfolgreiches Unternehmen&ldquo;, meint er.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 21 Apr 2011 12:02:36 +0100</pubDate><guid>611761</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Cameron für weniger Einwanderung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/598881-cameron-fuer-weniger-einwanderung</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Cameron: Masseneinwanderung zerrei&szlig;t Gro&szlig;britannien&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/immigration/8449324/David-Cameron-migration-threatens-our-way-of-life.html">titelt der <em>Daily Telegraph</em></a> vor der &bdquo;sch&auml;rfsten Rede&ldquo;, die der britische Premier laut dem konservativen Blatt bisher zu diesem Thema gehalten hat. Laut David Cameron l&ouml;se Immigration &bdquo;Unbehagen&ldquo; aus, weil einige Einwanderer sich nicht integrieren oder die englische Sprache lernen wollen. Cameron werde versprechen, die Zahl der Einreisenden auf &bdquo;Zehntausende statt Hunderttausende&ldquo; zu senken. Der <em>Telegraph</em> f&uuml;gt hinzu, dass der Regierungschef &bdquo;den Sozialstaat f&uuml;r eine Generation arbeitsscheuer Briten verantwortlich machen wird, mittels Statistiken, laut derer drei Viertel der 2,5 Millionen Menschen, die seit 1997 arbeitslos geworden sind, aus dem Ausland kommen.&ldquo; Allerdings werde Cameron betonen, dass er nicht von &bdquo;Einwanderern&ldquo; spreche, &bdquo;die hierherkommen und unsere Arbeitspl&auml;tze wegnehmen&ldquo;. Vielmehr wird er vom f&uuml;r ihn &bdquo;wirklichen Problem&ldquo; sprechen: &bdquo;Einwanderer f&uuml;llen auf dem Arbeitsmarkt die riesigen L&uuml;cken, die durch ein Sozialsystem entstanden sind, dass die Briten jahrelang daf&uuml;r bezahlt hat, nicht zu arbeiten.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 14 Apr 2011 11:37:43 +0100</pubDate><guid>598881</guid></item>
<item><title>Immigration | Bald neue Rechte für Einwanderer in der EU</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/597561-bald-neue-rechte-fuer-einwanderer-der-eu</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Einwanderern und Fl&uuml;chtlingen mit humanit&auml;rem Status sollen nach f&uuml;nfj&auml;hrigem Verbleib in der EU neue Aufenthaltsrechte gew&auml;hrt werden&ldquo; lautet der &Auml;nderungsantrag der <a href="http://europa.eu/legislation_summaries/justice_freedom_security/free_movement_of_persons_asylum_immigration/l23034_de.htm" target="_self">EU-Richtlinie von 2003</a>, der am 11. April vom EU-Rat f&uuml;r Justiz und Inneres angenommen wurde. Doch mindestens ein von der Einwanderung stark betroffenes Land ist dagegen: Malta.</p>
<p>2013 soll die Richtlinie des Europ&auml;ischen Rats in Kraft treten und &bdquo;Hunderten von Fl&uuml;chtlingen und anderen Schwarzafrikanern in Malta eine Menge neuer Rechte geben, die mit denen vergleichbar sind, die Nicht-EU-B&uuml;rgern gew&auml;hrt werden, die hierher kommen, um ein legales Leben zu f&uuml;hren&ldquo;, <a href="http://www.timesofmalta.com/articles/view/20110413/local/New-rights-for-immigrants.359707" target="_self">berichtet die Times of Malta.</a></p>
<p>Dadurch r&auml;umt man diesen Einwanderern auch das Recht ein, in anderen EU-L&auml;ndern zu wohnen.</p>
<p>Das Land war &bdquo;strikt dagegen&ldquo; berichtet die maltesische Tageszeitung. &bdquo;Als der Vorschlag den Justiz- und Innenministern 2008 erstmals unterbreitet wurde, gelang es Malta aufgrund der damals notwendigen Einstimmigkeitsregel zur Verabschiedung von Gesetzen, ihn im Alleingang zu blockieren.&ldquo; Jedoch scheiterte der Versuch, die Einf&uuml;hrung bis 2018 aufzuschieben.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 13 Apr 2011 12:13:29 +0100</pubDate><guid>597561</guid></item>
<item><title>Immigration | &quot;Belastung" oder &quot;Unsinn"? (Libération, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/595781-belastung-oder-unsinn</link><description><![CDATA[Italien ist mit der Ankunft von Tausenden von Flüchtlingen aus Nordafrika konfrontiert und appelliert an die Solidarität seiner Partner. Die Innen- und Justizminister der 27 EU-Länder, allen voran Deutschland und Frankreich, weisen das zurück. Einmal mehr zeigt sich, dass in Sachen Immigration die Regel &quot;jeder für sich“ gilt. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 12 Apr 2011 17:01:08 +0100</pubDate><guid>595781</guid></item>
<item><title> Immigration | Berlin will keine Flüchtlinge</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/593071-berlin-will-keine-fluechtlinge</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Fl&uuml;chtlinge sollen nicht nach Deutschland kommen&quot;,&nbsp;<a target="_self" href="http://www.welt.de/debatte/article13130327/Italiens-schmutziger-Trick-ist-inakzeptable-Erpressung.html  "><em> titelt </em></a>die Welt. Diese Position d&uuml;rfte von Berlin am 11. April auf dem Treffen der Europ&auml;ischen Innenminister zum Thema Einwanderung verteidigt werden. Italien hingegen wird zur europ&auml;ischen Solidarit&auml;t im Umgang mit den Tausenden von Immigranten aus Nordafrika aufrufen. &bdquo;Italiens schmutziger Trick ist inakzeptable Erpressung&quot;, meint die konservative Tageszeitung, gibt aber zu, dass Italien und Malta nicht allein den Preis zahlen sollten f&uuml;r die Wehen einer Transformation, die im [...]Interesse ganz Europas ist.&quot; Ohnehin, meint die Welt, sollte die EU in die arabischen [...] L&auml;nder mehr investieren, um einen positiven Wandel zu bef&ouml;rdern und mehr Kooperation bei der Eind&auml;mmung der Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me zu erreichen: &bdquo;Was ein gro&szlig;es Problem f&uuml;r Italien und Malta ist, wird zum kleinen Problem, wenn man es auf 27 Schultern verteilt.&quot;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 11 Apr 2011 12:54:24 +0100</pubDate><guid>593071</guid></item>
<item><title>Frankreich-Italien | Tauziehen um Immigranten verschärft sich</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/590591-tauziehen-um-immigranten-verschaerft-sich</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Immigranten, Zusammensto&szlig; zwischen Italien und Frankreich&ldquo;, <a target="_self" href="http://www3.lastampa.it/cronache/sezioni/articolo/lstp/397021/">titelt <em>La Stampa</em></a>. Die Spannungen zwischen Rom und Paris &uuml;ber die Migranten aus Nordafrika erreichten am 7. April eine neue Gr&ouml;&szlig;enordnung, weil Frankreich sich weigerte, die von Italien ausgestellten vorl&auml;ufigen Aufenthaltsgenehmigungen anzuerkennen, die den <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/584751-sollen-wir-die-illegalen-ertraenken">j&uuml;ngst auf der Halbinsel eingetroffenen</a> Immigranten bewilligt worden waren. Weiter gab Frankreich bekannt, es werde alle, die versuchten, nach Frankreich einzureisen, nach Italien zur&uuml;ckschicken. Die sechs Monate lang g&uuml;ltigen Genehmigungen waren ausgestellt worden, um die heute &uuml;berf&uuml;llten italienischen Auffanglager zu entlasten. <a target="_self" href="http://www.lastampa.it/_web/cmstp/tmplRubriche/editoriali/gEditoriali.asp?ID_blog=25&amp;ID_articolo=8591&amp;ID_sezione=&amp;sezione=">Die Tageszeitung aus Turin hinterbringt</a> die &Auml;u&szlig;erungen des italienischen Innenministers Roberto Maroni, der meint, Frankreich k&ouml;nne die Migranten mit Aufenthaltsgenehmigung nicht abschieben, ohne gegen das Schengener Abkommen zu versto&szlig;en, und erinnert daran, dass &bdquo;zwischen den beiden L&auml;ndern seit einiger Zeit ein kalter Krieg herrscht. Dieser betrifft vorwiegend den Finanzsektor&ldquo; &ndash; die Aush&auml;ngeschilder der italienischen Wirtschaft, Edison, Parmalat und Generali, sind im Visier der franz&ouml;sischen Investoren &ndash; und wirkt sich nun &bdquo;auf Tausende von tunesischen Migranten [aus], die Franz&ouml;sisch sprechen und nach Frankreich wollen&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 08 Apr 2011 13:35:24 +0100</pubDate><guid>590591</guid></item>
<item><title>Asylrecht | Geschlossener Schalter (Dagens Nyheter, Stockholm)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/586891-geschlossener-schalter</link><description><![CDATA[Die EU will früher oder später gemeinsame Asylvorschriften einrichten. Doch der Aufschwung fremdenfeindlicher Parteien in mehreren Mitgliedsstaaten und der Andrang von Migranten aus Nordafrika liefert Sprengstoff für die Diskussion. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 06 Apr 2011 17:51:13 +0100</pubDate><guid>586891</guid></item>
<item><title>Immigration | Sollen wir die Illegalen ertränken?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/584751-sollen-wir-die-illegalen-ertraenken</link><description><![CDATA[<p>Der ber&uuml;hmte Satz von Giuseppe Tomasi di Lampedusa&ndash; &bdquo;Alles muss sich &auml;ndern, damit alles gleich bleiben kann&ldquo; &ndash; hat sich in Lampedusa als falsch erwiesen, <a href="http://wyborcza.pl/1,86117,9376927,Lampedusa_peka_w_szwach_od_nielegalnych_imigrantow.html" target="_blank"><em>schreibt</em></a> die Gazeta Wyborcza. W&auml;hrend in Tunesien und Libyen die Revolution w&uuml;tet, hat &bdquo;die alptraumhafte Welle ungl&uuml;cklicher Migrantenfamilien&ldquo; die italienische Insel mit der Kraft eines Tsunami getroffen und die Situation ist heute &bdquo;tragisch&ldquo;. &bdquo;Lampedusa ist zum Ma&szlig;stab f&uuml;r die begrenzten M&ouml;glichkeiten Europas hinsichtlich illegaler Einwanderung und Asylpolitik geworden&ldquo;, stellt die Tageszeitung fest und betont, dass die f&uuml;r die Kontrolle der EU-Au&szlig;engrenzen zust&auml;ndige Agentur <a href="http://www.frontex.europa.eu/" target="_blank"><em>Frontex</em></a> &uuml;ber keine eigenen Mittel verf&uuml;gt und statt dessen bei den Mitgliedsstaaten Polizeikr&auml;fte und Geldmittel anfordern muss. Was diese Themen betrifft, ist Europas Solidarit&auml;t, gelinde gesagt, sehr beschr&auml;nkt. Die B&uuml;rokratie in Br&uuml;ssel hat sich mehrfach als &bdquo;hilflos&ldquo; oder als vom guten Willen der Mitgliedsstaaten abh&auml;ngig herausgestellt. &bdquo;Einer der [EU]-Spitzenpolitiker sagte k&uuml;rzlich, die Migranten sollten wieder nach Hause geschickt werden. Wozu? Damit man sie am n&auml;chsten Tag wieder &bdquo;begr&uuml;&szlig;en&ldquo; kann? Warum ertr&auml;nkt man sie nicht gleich?&ldquo;, fragt dieGazeta Wyborcza da ironisch.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 05 Apr 2011 15:54:01 +0100</pubDate><guid>584751</guid></item>
<item><title>Italien-Tunesien | Berlusconis Flüchtlings-Mission</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/582341-berlusconis-fluechtlings-mission</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Mit einer guten Portion Hoffnung und Geld&ldquo; (bis zu 300 Millionen Euro) reisten der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi und sein Innenminister Roberto Maroni am 4. April nach Tunis, um den &bdquo;italienischen Migranten-Plan&ldquo; vorzustellen, <a target="_blank" href="http://www.corriere.it/politica/11_aprile_04/immigrati-berlusconi-e-maroni-a-tunisi-premier-preoccupato-per-la-linea-leghista-marco-galluzzo_1e6a861e-5e7e-11e0-b025-06c58bf39633.shtml">berichtet der <em>Corriere della Sera</em></a>. Laut der Zeitung soll die &Uuml;bergangsregierung davon &uuml;berzeugt werden, die mehreren hundert in Italien gelandeten tunesischen Einwanderer wieder aufzunehmen. So will Berlusconi die angespannte Situation mit seinen Verb&uuml;ndeten der Liga Nord entsch&auml;rfen. Diese lehnen es ab, die in den vergangenen Wochen illegal eingereisten Nordafrikaner auf die EU-L&auml;nder zu verteilen, denn dies w&uuml;rde einer &bdquo;Amnestie&ldquo; gleichen. Tausende Einwanderer wurden in den vergangenen Tagen von der Insel Lampedusa auf das Festland gebracht. Mehrere Dutzend von ihnen fl&uuml;chteten aus einem Lager in Apulien. Mit Nicolas Sarkozy konnte sich Berlusconi zudem auf einen franz&ouml;sisch-italienischen Einwanderungs-Gipfel einigen. Nachdem <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/563721-spannungen-zwischen-paris-und-rom">sich die diplomatischen Beziehungen seit Beginn des Libyen-Einsatzes</a> kr&auml;ftig abgek&uuml;hlt hatten, ist dies f&uuml;r den <em>Corriere</em> ein &bdquo;erster Schritt der Ann&auml;herung&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 04 Apr 2011 13:30:17 +0100</pubDate><guid>582341</guid></item>
<item><title>Immigration | Pingpong zwischen Rom und Paris (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/576481-pingpong-zwischen-rom-und-paris</link><description><![CDATA[Es strömen weiterhin Hunderte von nordafrikanischen Flüchtlingen nach Lampedusa. Unterdessen versuchen Hunderte anderer erfolglos, an der französisch-italienischen Grenze nach Frankreich, ihrem Endziel, einzureisen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 30 Mar 2011 17:05:12 +0100</pubDate><guid>576481</guid></item>
<item><title>Italien | Auf Lampedusa wird es ernst</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/572111-auf-lampedusa-wird-es-ernst</link><description><![CDATA[<p>Der Fl&uuml;chtlingsnotstand auf Lampedusa verschlimmert sich weiter. Innerhalb von 24 Stunden sind seit Sonntag nochmal 2.000 Fl&uuml;chtlinge angekommen, <a href="http://www.corriere.it/cronache/11_marzo_28/lampedusa-immigrati-arrivi_acb0ea3e-5902-11e0-bc5a-84b93b4dfe5d.shtml" target="_blank">berichtet der <em>Corriere della Sera</em></a>. Damit steigt die Zahl der Menschen, die auf der Insel in &uuml;berf&uuml;llte Lager gestopft werden, auf 7.000 (zum Vergleich: auf Lampedusa leben 5.500 Einwohner). Die italienischen Regionen, die sich weigern, zu helfen und einen Teil der Asylbewerber aufzunehmen, mussten sich <a href="http://www.corriere.it/politica/11_marzo_28/sarzanini-intervista-maroni-avverte-regioni-accogliete-immigrati_9e576866-58fb-11e0-bc5a-84b93b4dfe5d.shtml" target="_blank">scharfe Worte von Innenminister Roberto Maroni</a> anh&ouml;ren. Dieser warf au&szlig;erdem der tunesischen Regierung vor, diverse Abkommen gegen illegale Einwanderung zu brechen. In beiden F&auml;llen droht er mit Zwangsma&szlig;nahmen, bzw. der Abschiebung der Fl&uuml;chtlinge. Ein Vertreter der Liga Nord wiederholte, dass seine Partei gegen den Libyen-Einsatz sei, der seiner Meinung nach in einem langwierigen &bdquo;Sumpf&ldquo; enden wird. Vielmehr sei man f&uuml;r den &bdquo;weichen&ldquo; &Uuml;bergangsplan, den Deutschland und Italien als Alternative zu den franz&ouml;sisch-britischen Vorschl&auml;gen am 29. M&auml;rz bei der <a href="http://www.fco.gov.uk/en/news/latest-news/?id=571386382&amp;view=News" target="_blank">Libyen-Konferenz in London</a> vorstellen werden.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 28 Mar 2011 13:41:43 +0100</pubDate><guid>572111</guid></item>
<item><title>Belgien | „Humanitärer Notstand" in Belgien</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/569941-humanitaerer-notstand-belgien</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Asylantr&auml;ge steigen monatlich um 30%&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.lesoir.be/actualite/belgique/2011-03-25/le-nombre-de-demandes-d-asile-explose-830366.php "><em>prangt es</em></a> auf der Titelseite von Le Soir, und der belgische Staatssekret&auml;r f&uuml;r soziale Integration und Armutsbek&auml;mpfung Philippe Courard spricht von einem &bdquo;Humanit&auml;ren Notstand&ldquo;. Angesichts der zunehmenden Anfragen werden die 3 000 Pl&auml;tze, die im vergangenen November geschaffen wurden, nicht mehr ausreichen. Viele der Anfragen stammen aus Osteuropa, vor allem aus dem Kosovo und aus Mazedonien. &bdquo;Wenn in den n&auml;chsten Wochen nichts unternommen wird, werden wir bald 2000 Menschen ohne Dach &uuml;ber dem Kopf haben&ldquo;, warnt Philippe Courard. Die Situation k&ouml;nnte &bdquo;kritisch werden&ldquo;, wenn die arabischen Revolutionen eine Fl&uuml;chtlingswelle in das K&ouml;nigreich nach sich ziehen, betont die Br&uuml;sseler Tageszeitung.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 25 Mar 2011 12:29:11 +0100</pubDate><guid>569941</guid></item>
<item><title>Immigration | Lampedusa wirft Rechtsextreme zurück ins Meer</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/549691-lampedusa-wirft-rechtsextreme-zurueck-ins-meer</link><description><![CDATA[<p>Nur ein paar Tage vor den Kantonalwahlen in Frankreich macht <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/463001-extreme-rechte-mit-menschlichem-gesicht" target="_blank">Marine Le Pen</a> auf <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/515871-lampedusa-vorposten-im-sturm" target="_blank">Lampedusa</a> Wahlkampf. Auf der italienischen Insel, unweit der K&uuml;sten Tunesiens, scharen sich Fl&uuml;chtlinge aus Nordafrika. In Begleitung des Europaabgeordneten Mario Borghezio der (rechtspopulistischen) Lega Nord, besuchte die Vorsitzende des Front National ein Auffanglager, in dem sich Tausende Fl&uuml;chtlinge befinden. Sie erkl&auml;rte: &bdquo;Europa kann nicht alle aufnehmen&ldquo;, <a href="http://palermo.repubblica.it/cronaca/2011/03/14/news/le_pen_e_borghezio_a_lampedusa_ma_i_ragazzi_dell_isola_protestano-13581590/?ref=HRER2-1" target="_blank">berichtet <em>La Reppublica</em></a>. Den Bewohnern war der Besuch der beiden fremdenfeindlichen Politiker gar nicht recht. Sie organisierten ein Demonstration unter dem Slogan &bdquo;Lampedusa ist nicht rassistisch&ldquo;. 1600 Menschen seien seit Anfang der Woche auf der Insel gelandet, <a href="http://palermo.repubblica.it/cronaca/2011/03/15/news/tragedia_in_mare_40_annegati_ma_le_traversate_non_si_fermano-13618748/?ref=HRER2-1" target="_blank">schreibt</a> die Tageszeitung. Die italienische Marine h&auml;tte zudem eine Fregatte geschickt, um ein Schiff aus Libyen mit 1800 Marokkanern an Bord am Eintreten in italienische Hoheitsgew&auml;sser zu hindern. Des Weiteren gilt ein Boot mit 40 Fl&uuml;chtlingen als verschollen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 15 Mar 2011 13:25:39 +0100</pubDate><guid>549691</guid></item>
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