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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Vereinigte Staaten]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>G8 | Wachstum wecken, eine große Aufgabe (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2027131-wachstum-wecken-eine-grosse-aufgabe</link><description><![CDATA[Beim Treffen der G8 in Camp David kamen die reichsten Länder darin überein, das Wachstum anzukurbeln, insbesondere in Europa. Das wäre ein radikaler strategischer Wandel im Vergleich zum bisher gefahrenen Sparkurs. Sind die führenden Politiker dazu bereit? (Article)]]></description><pubDate>Mon, 21 May 2012 17:21:59 +0100</pubDate><guid>2027131</guid></item>
<item><title>Krise in der Eurozone | Lasst uns amerikanischer sein (Hospodářské noviny, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2009801-lasst-uns-amerikanischer-sein</link><description><![CDATA[Die Griechenland-Krise und das mangelnde Durchsetzungsvermögen der EU-Führungsspitzen haben die eigentliche Herausforderung für die Zukunft der EU in den Hintergrund gedrängt. Im Gegensatz dazu haben die Vereinigten Staaten von Amerika effiziente Lösungen gefunden. Für einen tschechischen Kolumnisten ist es höchste Zeit, sich davon inspirieren zu lassen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 18 May 2012 15:49:08 +0100</pubDate><guid>2009801</guid></item>
<item><title>Porträt | Max Schrems kündigt Facebook die Freundschaft (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1884931-max-schrems-kuendigt-facebook-die-freundschaft</link><description><![CDATA[Ein Jurastudent aus Wien klagt Facebook an - wegen Missachtung des Datenschutzes. Für Mark Zuckerberg, der den bevorstehenden Börsengang nicht verderben will, und Irland, das den europäischen Firmensitz beherbergt, kommt der Wirbel zur Unzeit. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 27 Apr 2012 13:04:58 +0100</pubDate><guid>1884931</guid></item>
<item><title>Euro-Zone | Europa braucht den deutschen Sparmeister (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1879521-europa-braucht-den-deutschen-sparmeister</link><description><![CDATA[Holland, Frankreich, die EZB...: Europa steht gegen Deutschlands strikten Sparkurs auf. Der Fiskalpakt könnte scheitern. Aber Berlin muss sich und Europa zur Disziplin drängen, schreibt ein deutscher Wirtschaftsjournalist. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 26 Apr 2012 16:38:56 +0100</pubDate><guid>1879521</guid></item>
<item><title>Wirtschaft | IWF, der schwierige Verbündete (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1831471-iwf-der-schwierige-verbuendete</link><description><![CDATA[Der Internationale Währungsfonds hat gerade Europa vor der Gefahr einer neuen Krise gewarnt. Zwar gehört die Institution zur Troika, die den strauchelnden Ländern Hilfe leisten soll, doch unter dem Vorsitz der neuen Direktorin, der Französin Christine Lagarde, zeigt sich der Retter seit einem Jahr weniger versöhnlich. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 18 Apr 2012 17:11:47 +0100</pubDate><guid>1831471</guid></item>
<item><title>Debatte | Mars und Venus, zehn Jahre danach (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1785341-mars-und-venus-zehn-jahre-danach</link><description><![CDATA[Die Amerikaner glauben an den Gott des Krieges, die Europäer an die Göttin der Liebe, meinte Robert Kagan im Jahr 2002. Aber nach dem Krieg im Irak und in Afghanistan und der europäischen Krise haben sich die Vorzeichen für diese umstrittene These geändert. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 11 Apr 2012 17:43:18 +0100</pubDate><guid>1785341</guid></item>
<item><title>Libyen | Ermittlungen gegen europäische Ölfirmen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1776781-ermittlungen-gegen-europaeische-oelfirmen</link><description><![CDATA[<p>Libyens Nationaler &Uuml;bergangsrat ermittelt &uuml;ber &Ouml;lvertr&auml;ge, die in den letzten Jahren des Gaddafi-Regimes mit ausl&auml;ndischen Firmen abgeschlossen wurden, so <a href="http://www.corriere.it/esteri/12_aprile_09/libia-cnt-inchiesta-compagnie-petrolifere-straniere-gheddafi_d2e4cc20-825f-11e1-9c86-d5f7abacde61.shtml" target="_self">berichtet der <em>Corriere della Sera</em></a>. Die Untersuchungen konzentrieren sich auf die mutma&szlig;liche Bestechung libyscher Beamter von 2008 bis 2011 und betreffen unter anderen zwei der gr&ouml;&szlig;ten europ&auml;ischen Energiekonzerne, die italienische ENI und den Franzosen Total.</p>
<p>Die Ermittlungen starteten eine Woche nachdem die US-Wertpapieraufsichtsbeh&ouml;rde ein &auml;hnliches Verfahren eingeleitet hatte. Falls sie &uuml;berf&uuml;hrt werden, m&uuml;ssten die Firmen mit massiven Geldstrafen rechnen. Zudem w&uuml;rden ihre aktuellen und zuk&uuml;nftigen Vertr&auml;ge mit der neuen Regierung f&uuml;r null und nichtig erkl&auml;rt. <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052702303815404577331802347989804.html" target="_self">Nach Angaben des <em>Wall Street Journal</em></a> wirft die Untersuchung &bdquo;einen Schatten auf die Ambitionen der Firmen, ihre Aktivit&auml;ten in dem Land mit den gr&ouml;&szlig;ten Erd&ouml;lreserven Afrikas auszubreiten&ldquo;.</p>
<p>Insbesondere ENI war unter Muammar Gaddafi der gr&ouml;&szlig;te Betreiber in Libyen und gelangte nach dem Regimewechsel schnell wieder zu seiner F&uuml;hrungsposition, mit einem laufenden Produktionsanteil von rund 14 Prozent. Das Unternehmen wollte diese Zahl in den n&auml;chsten zehn Jahren durch geplante Investitionen &uuml;ber 30 Milliarden Dollar verdoppeln.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 10 Apr 2012 13:29:01 +0100</pubDate><guid>1776781</guid></item>
<item><title>Portrait | Markus Krall gegen die drei Riesen (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1639591-markus-krall-gegen-die-drei-riesen</link><description><![CDATA[Das Monopol von Standard &amp; Poors’s, Moody’s und Fitch auf Finanzmarkt-Ratings brechen? Die EU träumt davon, während ein deutscher Finanzberater es anpackt und versucht, eine europäische Rating-Agentur aufzubauen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 16 Mar 2012 15:45:30 +0100</pubDate><guid>1639591</guid></item>
<item><title>Iran | EU will mit Teheran reden</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1589831-eu-will-mit-teheran-reden</link><description><![CDATA[<p>Ein Jahr nach dem Scheitern der letzten Verhandlungsrunde kommt Bewegung in den Atomstreit mit Teheran. &ldquo;EU will mit dem Iran verhandeln&rdquo;, <a href="http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13907656/Atomstreit-EU-will-mit-dem-Iran-verhandeln.html" target="_self">titelt die <em>Welt</em></a>. Die Berliner Tageszeitung berichtet, dass die EU-Au&szlig;enbeauftragte Catherine Ashton Teheran das Angebot im Namen der 5+, das hei&szlig;t Deutschland, Frankreich, Gro&szlig;britannien, China, Russland und den USA unterbreitet habe. Die Vereinigten Staaten und Israel sind sich immer noch uneinig, wie weiter im Atomstreit vorgegangen werden soll. W&auml;hrend Barack Obama auf diplomatische Mittel setze, schlie&szlig;e Benjamin Netanjahu eigenm&auml;chtige Angriffe nicht mehr aus, berichtet die <em>Welt</em> und sagt in ihrem <a href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article13907528/Dank-an-Israel.html" target="_self">Leitartikel</a> prompt &ldquo;Dank an Israel&rdquo;.</p>
<blockquote><p>Machen wir uns nichts vor: Dass Europa nun seine Au&szlig;enbeauftragte, die so wortgewandte wie einflusslose Catherine Ashton, vorschickt, um erneut in Teheran vorstellig zu werden, dass US-Pr&auml;sident Obama seit einigen Monaten h&auml;rtere T&ouml;ne im Umgang mit der iranischen Herausforderung anschl&auml;gt, das liegt einzig und allein an den Muskelspielen der Israelis, die vorgeben, kaum noch geb&auml;ndigt werden zu k&ouml;nnen. [&hellip;] H&auml;tten sie sich so leisetreterisch wie die meisten anderen Staaten verhalten, w&uuml;rde Teheran ohne Probleme bald zur Atommacht aufsteigen. [&hellip;] Im Notfall muss der Westen der iranischen F&uuml;hrung allein die Atomwaffen aus den H&auml;nden schlagen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 07 Mar 2012 13:13:46 +0100</pubDate><guid>1589831</guid></item>
<item><title>Vereinigte Staaten | Ein Schreckbild namens Europa (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1581701-ein-schreckbild-namens-europa</link><description><![CDATA[Das Paradies der Euthanasie, die Heimat des Sozialismus, die Wiege der Schuldenkrise... in der Wahlkampagne der US-Republikaner erscheint Europa als das Modell, das man auf jeden Fall vermeiden sollte. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 05 Mar 2012 16:22:31 +0100</pubDate><guid>1581701</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Europas Schicksal auf Montis Schultern</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1497561-europas-schicksal-auf-montis-schultern</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Kann dieser Mann Europa retten?&rdquo;, <a href="http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,2106512,00.html" target="_self">fragt <em>Time</em></a> und meint Mario Monti, der in diesen Tagen Washington und New York besucht. &ldquo;Der wichtigste Mann Europas&rdquo;, wie ihn das Magazin aus New York bezeichnet, steht in der Tat vor der immensen Aufgabe, sein Land wieder auf Vordermann zu bringen, um einen Zusammenbruch der Eurozone oder sogar der Weltwirtschaft zu verhindern:</p>
<blockquote><p>Montis Aufgabe hat Auswirkungen auf alle  &ndash;  vom Banker der Wall Street zum chinesischen Fabrikarbeiter. Denn die Probleme Italiens sind zum Problem f&uuml;r die ganze Welt geworden. Monti muss Italien reparieren, um eine globale Finanzkrise zu verhindern. ... Selbst wenn die Schuldenkrise schon seit zwei Jahren in Europa grassiert, Italien dessen &uuml;ber 120 Prozent des BIP betr&auml;gt erscheint als die gr&ouml;&szlig;te Bedrohung f&uuml;r das &Uuml;berleben der gebeutelten Gemeinschaftsw&auml;hrung. Das Land ist paradoxerweise too big to fail, aber auch zu gro&szlig;, um gerettet werden zu k&ouml;nnen. ... Eine Zahlungsunf&auml;higkeit k&ouml;nnte eine Reihe von Ereignissen hervorrufen, welche der W&auml;hrungsunion den Garaus und ein halbes Jahrhundert europ&auml;ischer Integration in Gefahr bringen k&ouml;nnte.</p>
<p>Ein Erfolg Montis ist ebenso entscheidend f&uuml;r die Weltwirtschaft. Die Folgen einer Zahlungsunf&auml;higkeit Italiens  &ndash;  oder schlimmer, eines Zusammenbruchs der Eurozone  &ndash;  sind quasi unvorstellbar. Italien k&ouml;nnte eine Finanzkrise hervorrufen, die schlimmer als jene nach der Lehman-Pleite von 2008 sein w&uuml;rde. Die Schockwelle w&uuml;rde die Finanzm&auml;rkte weltweit ersch&uuml;ttern, und mit ihr Banken und ganze Volkswirtschaften ins Nichts st&uuml;rzen. Eine europ&auml;ische Rezession, wo hunderte Millionen von wohlhabenden Konsumenten leben, w&uuml;rde den Konjunkturaufschwung in den Vereinigten Staaten behindern und das Wachstum der Schwellenl&auml;nder verlangsamen. Schon jetzt, da die europ&auml;ische Wirtschaft lahmt, macht sich das in China scherzhaft bemerkbar. Das Schicksal Mario Montis, Europas und der globalen, wirtschaftlichen Erholung sind untrennbar miteinander verbunden.&nbsp; </p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 10 Feb 2012 13:16:58 +0100</pubDate><guid>1497561</guid></item>
<item><title>EU-USA | Obama raspelt Süßholz vor Monti-Besuch</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1494661-obama-raspelt-suessholz-vor-monti-besuch</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Italien unternimmt eindrucksvolle Schritte&rdquo;. Am Tag des ersten offiziellen Besuchs des italienischen Premierministers Mario Monti in Washington widmet <em>La Stampa</em> ihre Titelseite dem ersten <a href="http://www3.lastampa.it/lastampa-in-english/articolo/lstp/441774/" target="_self">Exklusivinterview mit Barack Obama</a>. Der US-Pr&auml;sident lobte den neuen Premierminister bereits im Voraus als denjenigen, der die &ldquo;italienische Wirtschaft modernisiert&rdquo; und &ldquo;das Land erneut auf den Weg zum Wachstum bringt&rdquo;. Aber auch die gesamte Europ&auml;ische Union bedachte der amerikanische Pr&auml;sident mit beruhigenden Worten:</p>
<blockquote><p>Europa hat im Laufe der letzten beiden Jahre eine Reihe sehr schwieriger, aber dennoch wichtiger Entscheidungen getroffen, um der fortschreitenden Krise Einhalt zu gebieten. Die B&uuml;rger Italiens und ganz Europas bringen schmerzvolle Opfer. Die europ&auml;ischen Regierungen bem&uuml;hen sich gemeinsam um eine Reform der Struktur der Europ&auml;ischen Union. [...] Der wirtschaftliche Erfolg unserer L&auml;nder ist untrennbar miteinander verbunden, und unsere wirtschaftlichen Beziehungen zu Europa sind ein wichtiger Bestandteil unserer Bem&uuml;hungen um die Schaffung von Arbeitspl&auml;tzen und Wohlstand in den USA. Die Europ&auml;ische Union insgesamt ist unser wichtigster Wirtschaftspartner.</p>
</blockquote>
<p>Der US-Pr&auml;sident sagte aber auch, dass die europ&auml;ischen L&auml;nder eine &ldquo;st&auml;rkere Brandschutzmauer&rdquo; errichten m&uuml;ssten, um eine Ausbreitung der Schuldenkrise zu verhindern, und &ldquo;ihr absolutes Engagement f&uuml;r die zuk&uuml;nftige wirtschaftliche Integration Europas zeigen m&uuml;ssten&rdquo;.</p>
<p>Des Weiteren betonte Obama die Bedeutung der NATO. Er lobte die Entscheidung Italiens, die Pr&auml;senz des Landes in Afghanistan auch &uuml;ber 2014 hinaus fortzusetzen sowie die Rolle Europas im &ldquo;arabischen Fr&uuml;hling&rdquo;. Er gab auch seiner Hoffnung Ausdruck, Europa w&uuml;rde helfen, Druck auf den syrischen Staatschef Bashar el Assad auszu&uuml;ben, um ihn zum R&uuml;cktritt zu bewegen. W&auml;hrend Washington allerdings bereits &uuml;ber einen Milit&auml;reinsatz nachgr&uuml;belt, <a href="http://edition.cnn.com/2012/02/07/world/meast/syria-unrest/index.html" target="_self">wie <em>CNN </em>bekanntgab</a>, sind die europ&auml;ischen L&auml;nder nach wie vor dagegen und hoffen auf eine diplomatische L&ouml;sung im letzten Moment, <a href="http://www3.lastampa.it/esteri/sezioni/articolo/lstp/441731/" target="_self">wie <em>La Stampa</em> berichtet</a>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 09 Feb 2012 15:21:13 +0100</pubDate><guid>1494661</guid></item>
<item><title>Kino | ...! | Cartoon (L'Hebdo, Lausanne)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1436901-</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 24 Jan 2012 16:56:29 +0100</pubDate><guid>1436901</guid></item>
<item><title>Rettungspolitik | Gegen alle Regeln (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1363441-gegen-alle-regeln</link><description><![CDATA[Wer Fehler macht, soll auch die Folgen spüren. - Dieses Kerngesetz der Marktwirtschaft wird seit den 5 Jahren Krise mit Füßen getreten. Die Politik muss entscheiden zwischen Wohlstand und Moral, schreibt die Zeit. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 06 Jan 2012 16:25:31 +0100</pubDate><guid>1363441</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Europas Telefonnummer | Cartoon (La Liberté, Freiburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1317201-europas-telefonnummer</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 22 Dec 2011 17:22:35 +0100</pubDate><guid>1317201</guid></item>
<item><title>Luftverkehr | Drohungen in der Luft zwischen Washington und Brüssel</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1310851-drohungen-der-luft-zwischen-washington-und-bruessel</link><description><![CDATA[<p>Der 1. Januar 2012 r&uuml;ckt n&auml;her und mit ihm das Datum, an dem die Fluggesellschaften in das europ&auml;ische Emissionshandelsystem integriert werden. Der Streit zwischen Europa und den USA &quot;eskaliert&quot;, <a href="http://www.ftd.de/politik/international/:emissionshandel-us-airlines-klagen-gegen-eu-klimaschutz/60144861.html" target="_self"><em>so die Financial Times Deutschland</em></a>. Die deutsche Wirtschaftszeitung berichtet, US-Au&szlig;enministerin Hillary Clinton und US-Verkehrsminister Raymond LaHood h&auml;tten letzte Woche &quot;einen Brief an f&uuml;hrende Vertreter der EU-Kommission [gerichtet], in dem beide dem EU-Vorhaben eine klare Absage erteilen&quot;. Weiter wolle man &quot;angemessene Ma&szlig;nahmen&quot; ergreifen, falls die EU ihre Pl&auml;ne nicht &uuml;berdenkt.</p>
<p>Eine Drohung und eine Wortwahl, die die FTD als &quot;bemerkenswert&quot; bezeichnet. &quot;Dass sich die Au&szlig;enministerin zu einem Verkehrsthema zu Wort meldet, zeigt zudem, wie politisiert der Streit ist&quot;, hei&szlig;t es weiter.</p>
<p>Um die europ&auml;ischen Airlines nicht zu benachteiligen, verlangt Europa seit 2008, dass sich die <a target="_self" href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2003:275:0032:0046:de:PDF"><em>Richtlinie &uuml;ber den Emissionshandel </em></a>auf alle Fl&uuml;ge von und nach Europa beziehen soll, also auch auf nichteurop&auml;ische Fluggesellschaften sowie auf Teilstrecken au&szlig;erhalb des EU-Flugraums. Nicht nur die USA, sondern auch China sehen darin eine Verletzung ihrer Souver&auml;nit&auml;t &uuml;ber ihren eigenen Luftraum.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 20 Dec 2011 15:56:46 +0100</pubDate><guid>1310851</guid></item>
<item><title>Rumänien | CIA-Geheimgefängnis mitten in Bukarest</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1263301-cia-geheimgefaengnis-mitten-bukarest</link><description><![CDATA[<p>&quot;Geheimgef&auml;ngnis der CIA in rum&auml;nischer Beh&ouml;rde entdeckt&quot;, <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/rumaenien-geheimgefaengnis-der-cia-in-rumaenischer-behoerde-entdeckt-1.1229296" target="_self"><em>enth&uuml;llt </em></a>die S&uuml;ddeutsche Zeitung. Mehrere US-amerikanische Geheimagenten, die selbst vor Ort gewesen sind, best&auml;tigten in den von der deutschen Tageszeitung zusammengetragenen Zeugenberichten, dass ein solches Geheimgef&auml;ngnis mitten im Zentrum Bukarests betrieben wurde. Das Bukarester &quot;Gef&auml;ngnis&quot; glich allen anderen Geheimgef&auml;ngnissen, die nach den Anschl&auml;gen vom 11. September von der CIA im Mittleren Osten und <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/684431-cia-gefaengnisse-vertuschen-und-verschleiern" target="_self"><em>in Europa</em></a> errichtet wurden. Untergebracht wurde es in den Amtsr&auml;umen der Sicherheitsbeh&ouml;rde ORNISS,auch &quot;Romanian NSA&quot; genannt, die 2002 gegr&uuml;ndet wurde, um Rum&auml;niens Beitritt zur NATO vorzubereiten. F&uuml;r die rum&auml;nischen Beh&ouml;rden war das der Grund f&uuml;r die Zusammenarbeit mit der CIA, erkl&auml;rt die S&uuml;ddeutsche. Allerdings bestreiten die Beamten, dass ein solches Geheimgef&auml;ngnis je existiert haben soll. Auch der stellvertretende Beh&ouml;rdenleiter von ORNISS, Adrian Cămărăşan, leugnet, dass jemals ein islamistischer Terrorist in seiner Einrichtung festgehalten wurde.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 08 Dec 2011 16:50:46 +0100</pubDate><guid>1263301</guid></item>
<item><title>Musik | Eurokrise: selbst Hardrocker kriegen weiche Knie</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1262741-eurokrise-selbst-hardrocker-kriegen-weiche-knie</link><description><![CDATA[<p>Die Eurozone l&auml;sst nicht einmal die red hot Welt des Rock'n Rolls kalt. Laut dem Wall Street Journal will die US-amerikanische Rock-Band Metallica (bekannteste Songs, u.a.: &quot;The Four Horsemen&quot; und &quot;Enter Sandman&quot;) ihre Tour vorverlegen, &quot;um nicht in den Sog der EU-Schulden hineingezogen zu werden&quot;.</p>
<p>F&uuml;r Rock-Bands sind die weltweiten Live-Konzerte die wichtigste Einnahmequelle. Allein im Jahr 2010 verdiente Metallica damit 110,1 Millionen Dollar (82,2 Millionen Euro). Nun wollen sie die f&uuml;r 2013 geplante Europa-Tournee auf 2012 vorverlegen und unter dem Titel &quot;European Summer Vacation&quot; folgende L&auml;nder bereisen: Norwegen, Deutschland, D&auml;nemark, England und &Ouml;sterreich.Das <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052970204630904577056123331660042.html" target="_self"><em>Wall Street Journal berichtet</em></a>:</p>
<p>&quot;Metallica-Manager [Cliff] Burnstein bef&uuml;rchtet, dass der Euro Schiffbruch erleiden k&ouml;nnte. Schlie&szlig;lich leiden nun auch wohlhabendere L&auml;nder wie Frankreich unter dem Pessimismus der Investoren. F&uuml;r die Konzertveranstalter in den 17 Euro-L&auml;ndern k&ouml;nnte es also schwierig werden, die Metallica-Kosten zu decken.&quot;</p>
<p>Burnstein erkl&auml;rte:</p>
<p>&quot;In den kommenden Jahren wird der Dollar st&auml;rker und der Euro schw&auml;cher werden. Deshalb sollten wir nun schnell mehr von diesen [europ&auml;ischen] Shows veranstalten, weil das f&uuml;r uns rentabler sein wird.&quot;</p>
<p>Aus dem Artikel im Wall Street Journal geht au&szlig;erdem hervor, dass auch eine weitere von Burnstein gemanagte Band &ndash; The Red Hot Chili Peppers &ndash; mit dem Gedanken spielt, ihre Europa-Tournee vorzuverlegen. Laut Burnstein &bdquo;&quot;erdienen Bands mit Auftritten im Ausland mittlerweile bis zu drei Viertel ihres Jahresumsatzes&quot;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 08 Dec 2011 15:36:23 +0100</pubDate><guid>1262741</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Im Visier | Cartoon (The Nation, Bangkok)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1254971-im-visier</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 06 Dec 2011 16:45:11 +0100</pubDate><guid>1254971</guid></item>
<item><title>Geopolitik | Europa ist noch nicht weg vom Fenster (De Volkskrant, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1250201-europa-ist-noch-nicht-weg-vom-fenster</link><description><![CDATA[Wirtschaftliche Macht ist nicht das alleinige Maß für globale Macht. Belangreich ist vor allem, wie die politischen Systeme auf Herausforderungen reagieren, die sie so noch nie erlebt haben, wie beispielsweise die aktuelle Eurokrise. Und so gesehen macht sich die EU insgesamt gar nicht so schlecht, findet Dirk-Jan van Baar. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 05 Dec 2011 15:19:05 +0100</pubDate><guid>1250201</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Wie sich die Geschäftswelt auf Eurogeddon vorbereitet</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1238361-wie-sich-die-geschaeftswelt-auf-eurogeddon-vorbereitet</link><description><![CDATA[<p>Die f&uuml;hrenden Politiker der Eurozone k&ouml;nnen noch so beteuern, dass ein Auseinanderbrechen des Euro &quot;niemals passieren wird&quot; &ndash; doch &quot;manche Banken sind sich da nicht mehr so sicher&quot;, wie die <a href="http://www.nytimes.com/2011/11/26/business/global/banks-fear-breakup-of-the-euro-zone.html?_r=1" target="_self"><em>New York Times betont</em></a>.</p>
<blockquote><p>&quot;Banken wie Merrill Lynch, Barclays Capital und Nomura ver&ouml;ffentlichten kaskadenartig Berichte, in denen die Wahrscheinlichkeit eines Zusammenbruchs der Eurozone untersucht wird.&quot; &quot;Die Finanzkrise der Eurozone ist in eine weitaus gef&auml;hrlichere Phase eingetreten&quot;, schrieben die Analysten von Nomura am Freitag. Falls nicht die Europ&auml;ische Zentralbank da helfend eingreift, wo die Politiker gescheitert sind, &quot;scheint ein Zusammenbruch des Euro heute wahrscheinlich und nicht nur m&ouml;glich&quot;, hie&szlig; es bei der Bank.</p>
</blockquote>
<p>Die New Yorker Tageszeitung dr&uuml;ckt ihre &Uuml;berraschung aus, dass &quot;Banken in den gro&szlig;en L&auml;ndern der Eurozone, die erst seit kurzem von der Krise infiziert sind, nicht ann&auml;hernd so nerv&ouml;s scheinen&quot;.</p>
<blockquote><p>&quot;W&auml;hrend in den Vereinigten Staaten deutlich die Ansicht besteht, Europa k&ouml;nne auseinanderbrechen, glauben wir hier daran, dass Europa so bleiben muss, wie es ist&quot;, erkl&auml;rte ein franz&ouml;sischer Banker zusammenfassend f&uuml;r die Denkweise der franz&ouml;sischen Banken. &quot;Es sagt also niemand: 'Wir brauchen eine Alternative.'&quot;</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.ft.com/intl/cms/s/0/25ab975a-1a9f-11e1-ae14-00144feabdc0.html#axzz1fB7cWFMl" target="_self"><em>Die Financial Times hakt noch ein bisschen weiter nach</em></a>, mit einem Bericht dar&uuml;ber, wie internationale Unternehmen f&uuml;r den Notfall planen.</p>
<blockquote><p>&quot;Autohersteller, Energiekonzerne, Konsumg&uuml;terfirmen und andere Multis achten darauf, die Risiken zu minimieren, indem sie Barreserven sicher anlegen und unwesentlichen Kostenaufwand kontrollieren. Der Technologiekonzern Siemens hat sogar seine eigene Bank eingerichtet, um Geldmittel bei der Europ&auml;ischen Zentralbank anzulegen.&quot;</p>
</blockquote>
<p>Die Londoner Businesszeitung betont, dass &quot;Manche weltweit pr&auml;sente Unternehmen meinen, ein Zusammenbruch des Euro w&auml;re zwar hart, lie&szlig;e sich aber beherrschen.&quot; Sie weist auch darauf hin, dass:</p>
<blockquote><p>&quot;Einige franz&ouml;sische, italienische und spanische F&uuml;hrungskr&auml;fte angeben, sie h&auml;tten zwar bereits Pl&auml;ne f&uuml;r den Fall gro&szlig;er finanzieller und wirtschaftlicher Turbulenzen, doch nicht spezifisch f&uuml;r einen Zusammenbruch des Euro. Ihrer Ansicht nach liegt das Risiko darin, dass die Stabilit&auml;t der Region sogar noch st&auml;rker bedroht sein k&ouml;nnte, falls bekannt w&uuml;rde, dass die Unternehmen das Schlimmste erw&auml;gen.&quot;</p>
</blockquote>
<p>Die franz&ouml;sische Wirtschaftszeitung <a href="http://www.lesechos.fr/entreprises-secteurs/finance-marches/actu/0201765682972-un-courtier-sur-les-changes-se-prepare-a-la-fin-de-l-euro-255035.php" target="_self"><em>Les Echos</em></a> konzentriert sich auf die R&uuml;ckkehr zur Nationalw&auml;hrung, die ein solcher Euro-Zusammenbruch zur Folge h&auml;tte:</p>
<blockquote><p>&quot;Monatelang hat [das britische Finanzunternehmen] Icap auf seiner elektronischen Plattform EBS, der gr&ouml;&szlig;ten Interbankenb&ouml;rse f&uuml;r Devisen, diskret eine R&uuml;ckkehr zur griechischen Drachme getestet.&quot;</p>
</blockquote>
<p>In Warschau <a href="http://edgp.gazetaprawna.pl/index.php?act=mprasa&amp;sub=article&amp;id=389054" target="_self"><em>berichtet die Dziennik Gazeta Prawna</em></a>, dass Unternehmen in der ganzen Welt ihre Notstandspl&auml;ne vorbereiten m&ouml;gen, doch &quot;polnische Unternehmen bewahren die Fassung&quot;. Ein Sprecher von Solaris Bus &amp; Coach meinte dazu:</p>
<blockquote><p>&quot;... sollte die Eurozone zusammenbrechen, dann w&auml;re das kein Schlag f&uuml;r uns. Wir erhalten bereits Zahlungen nicht nur in Euro, sondern auch in tschechischen oder schwedischen Kronen.&quot;</p>
</blockquote>
<p>Unterdessen erkl&auml;rte der Vizepr&auml;sident einer Aluminiumdosenfabrik, dass &quot;niemand wei&szlig;, wie ein Zusammenbruch der Eurozone in der Praxis aussehen w&uuml;rde. Das einzige, gegen das wir uns wappnen k&ouml;nnen, sind W&auml;hrungsfluktuationen.&quot;</p>
<p><a href="http://edgp.gazetaprawna.pl/index.php?act=mprasa&amp;sub=article&amp;id=389054"> </a></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 01 Dec 2011 14:14:34 +0100</pubDate><guid>1238361</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Alle zusammen | Cartoon (Le Temps, Genf)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1233341-alle-zusammen</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 30 Nov 2011 15:22:33 +0100</pubDate><guid>1233341</guid></item>
<item><title>Klimawandel | Europa übt dreifachen Salto in Durban</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1225261-europa-uebt-dreifachen-salto-durban</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Kampf um Emissionen. Europa in der Ecke&ldquo; <a target="_self" href="http://www.ilsole24ore.com/art/commenti-e-idee/2011-11-27/lotta-emissioni-europa-angolo-081208.shtml?uuid=AaAQC3OE">titelt Il Sole 24 Ore</a> zur Er&ouml;ffnung der <a target="_self" href="http://www.cop17-cmp7durban.com/">Klimakonferenz (COP17) in Durban</a>.  Dort soll ein Abkommen unterzeichnet werden, das den Anstieg der  globalen Durchschnittstemperatur auf weniger als zwei Grad Celsius  begrenzt. Allerdings wollen weder Schwellenl&auml;nder wie Brasilien und  Indien noch die reichen Staaten vor 2015 von einer solchen Abmachung  wissen, was kleine Inselstaaten und andere direkt vom Klimawandel  bedrohten L&auml;nder w&uuml;tend macht. Laut der italienischen Wirtschaftszeitung  &bdquo;ist es unwahrscheinlich, dass ein verbindlicher internationaler  Vertrag&ldquo; aus diesem UN-Gipfel hervorgeht. &bdquo;Zur Freude derjenigen, die  dagegen sind, wie die USA. Vor Europa steht so etwas wie ein dreifacher  Salto.&ldquo;</p>
<p>Zun&auml;chst einmal, weil die EU aufgrund des Kyoto-Protokolls und seiner Zwangsweisungen einen Emissionsmarkt schuf, an dem sich Banken und Unternehmen mit langfristigen Investitionen von gesch&auml;tzt 107 Milliarden Euro beteiligen.</p>
<p>Zweitens, weil der Gipfel in S&uuml;dafrika in einer Sackgasse &ndash; oder schlimmer &ndash; zu enden droht und das Aus f&uuml;r Kyoto bedeuten k&ouml;nnte. Schlie&szlig;lich haben Kanada, Japan und Russland bereits erkl&auml;rt, dass sie mit der zweiten Phase ab 2013 nicht einverstanden sind.</p>
<p>Drittens, weil das mutige europ&auml;ische Engagement, die Emissionen bis 2020 um 20 Prozent senken zu wollen, [das Protokoll] au&szlig;er Gefecht setzten k&ouml;nnte. Schlie&szlig;lich macht dieser Kampf nur Sinn, wenn alle anderen auf der Welt ihn auch f&uuml;hren. Dar&uuml;ber hinaus werden daf&uuml;r Staatsausgaben in Milliardenh&ouml;he gebraucht. Und die passen nun einmal nicht in die (nun praktizierte] Finanzdisziplin der heutigen Zeit.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 28 Nov 2011 16:42:11 +0100</pubDate><guid>1225261</guid></item>
<item><title>Eurokrise | Wenn Griechenland ginge... (Le Figaro, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1137751-wenn-griechenland-ginge</link><description><![CDATA[Und würde Griechenland aus der EU austreten, was dann? Es käme zu neuen geopolitischen Umwälzungen im Balkan, warnt Giorgos Prevelakis, Professor für Geopolitik. Die EU selbst müsste sich zudem eingestehen, dass ihr es in dreißig Jahren Mitgliedschaft nicht gelungen ist, das Land zu “europäisieren”.  (Article)]]></description><pubDate>Fri, 04 Nov 2011 16:33:55 +0100</pubDate><guid>1137751</guid></item>
<item><title>Meinung | Demokratie, eine Bestandsaufnahme (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1058031-demokratie-eine-bestandsaufnahme</link><description><![CDATA[In Griechenland sind sie auf der Straße, in Spanien besetzen sie Plätze, und auf der anderen Seite des Atlantiks wollen sie der Wall Street die Stirn bieten: Kritiker der bestehenden Ordnung. Die Idee der Demokratie, ob direkt oder indirekt, steckt in der Krise und muss sich dringend erneuern. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 14 Oct 2011 16:40:58 +0100</pubDate><guid>1058031</guid></item>
<item><title>Eurozonenkrise | USA besorgt über den Zerfall der EU</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1053621-usa-besorgt-ueber-den-zerfall-der-eu</link><description><![CDATA[<p>Mit dem Titel &quot;Wirtschaftlicher Zerfall nagt an europ&auml;ischer Einheit&quot;, kommentiert <a href="http://www.usatoday.com/news/world/story/2011-10-11/eurozone-economic-meltdown-greece/50735002/1" target="_self"><em>USA Today</em></a> den umfassenden Bericht zur immer gr&ouml;&szlig;er werdenden Kluft zwischen &quot;besser gestellten EU-Staaten&quot; und ihren &auml;rmeren Nachbarn. Was aber wird aus den bedauernswerten Griechen, den ungl&uuml;ckseligen Iren, die scharenweise auswandern, und den &quot;tausenden arbeitslosen Spaniern&quot;, die &quot;schon bald kein Dach &uuml;ber den Kopf mehr haben k&ouml;nnten?&quot;, fragt sich die Tageszeitung. Und wie lange werden sie sich noch darauf verlassen k&ouml;nnen, dass die &quot;aufgebrachten&quot; Deutschen und Wahren Finnen (populistische Partei Finnlands) f&uuml;r sie zahlen?</p>
<p>Herman Van Rompuy fand folgende Worte daf&uuml;r: Europa ist an einem Punkt angekommen, an dem es sein eigenes Sozialmodell nicht mehr finanzieren kann. Schlimmer noch: Seine finanziellen &Uuml;bel k&ouml;nnten einen Dominoeffekt zur Folge haben, durch den zun&auml;chst die griechischen, dann die franz&ouml;sischen und letzen Endes auch die US-amerikanischen Banken kollabieren k&ouml;nnten. Ein &auml;hnlich pessimistisches Bild zeichnet auch die <a href="http://www.washingtonpost.com/opinions/europes-day-of-reckoning-on-its-financial-crisis-is-at-hand/2011/10/10/gIQAGHnldL_story.html" target="_self"><em>Washington Post</em></a>, deren Ansicht nach bisher einzig und allein &quot;Zeit geschunden wurde&quot;. Allerdings mahnt das Blatt, &quot;Europas Tag der Abrechnung f&uuml;r seine Finanzkrise ist nahe&quot;. Die EU-Regierungen werden &quot;schnell eine gemeinsame Basis finden m&uuml;ssen, damit Merkel, Sarkozy und ihre Kollegen nicht als die Politiker in die Geschichte eingehen, die Europa und die Welt an den Rand der wirtschaftlichen Katastrophe gebracht haben &ndash; und sie letzten Endes haben hineinrennen lassen.&quot;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 13 Oct 2011 17:13:53 +0100</pubDate><guid>1053621</guid></item>
<item><title>Italien | Richter unter Druck sprechen Knox frei</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1020931-richter-unter-druck-sprechen-knox-frei</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Amanda freigesprochen&rdquo;, <a href="http://www.corriere.it/cronache/11_ottobre_03/meredith-sentenza_0bbb5fcc-ede7-11e0-8721-690dea02417b.shtml" target="_self">titelt der <em>Corriere della Sera</em></a> zum Abschluss einer der meistverfolgten Justizsagas der italienischen Geschichte. Die amerikanische Studentin Amanda Knox und ihr italienischer Freund Raffaele Sollecito wurden im Jahr 2009 des zwei Jahre vorher in Perugia, nach einem angeblich schief gelaufenen erotischen Spiel, ver&uuml;bten Mordes an der britischen Studentin Meredith Kercher f&uuml;r schuldig befunden.</p>
<p>Am Montag hob das Berufungsgericht das Urteil aus Mangel an Beweisen auf und l&ouml;ste damit w&uuml;tende Reaktionen in der &Ouml;ffentlichkeit aus. Der Druck auf die Richter war stark, <a href="http://www.corriere.it/cronache/11_ottobre_04/il-tifo-degli-stati-uniti-e-la-realt%C3%83%C2%A0-su-misura-aldo-grasso_5e7a70ea-ee46-11e0-a09e-1525768cac3d.shtml" target="_self">erkl&auml;rt der <em>Corriere</em></a>. &ldquo;Niemals zuvor hat der Medienaspekt so sehr den gerichtlichen &uuml;bertrumpft. Der Fall wurde auch international brisant. Die britischen Medien waren auf der Seite des Opfers und gaben der h&uuml;bschen Amanda den Spitznamen &lsquo;Foxy Knoxy&rsquo; (foxy = listig), um ihre Durchtriebenheit zu betonen. Die amerikanischen Medien waren wiederum f&uuml;r sie. [...] Um den italienischen und britischen Medien entgegenzuwirken, wurde die Familie Knox vom Presseamt unterst&uuml;tzt, damit in den USA das Bild eines amerikanischen M&auml;dchens entstand, das Opfer einer Ungerechtigkeit geworden war.&rdquo;</p>
<p>Der Fall zog sogar die Aufmerksamkeit der amerikanischen Au&szlig;enministerin Hillary Clinton auf sich, die der Familie Knox ihre volle diplomatische Unterst&uuml;tzung zusagte. Das US-Au&szlig;enministerium gab unverz&uuml;glich seiner Zufriedenheit &uuml;ber das Gerichtsurteil Ausdruck. Nur eine Person wurde bis jetzt des Mordes an Meredith Kercher &uuml;berf&uuml;hrt &ndash; der aus der Elfenbeink&uuml;ste stammende Rudy Guede, ein kleiner Drogenh&auml;ndler und Herumtreiber, der 2008 zu 30 Jahren Haftstrafe verurteilt wurde.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 04 Oct 2011 15:01:52 +0100</pubDate><guid>1020931</guid></item>
<item><title>Deutschland | Berlin im Bann der Piraten (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/967851-berlin-im-bann-der-piraten</link><description><![CDATA[Sie fordern Transparenz und direkte Demokratie, und fast jeder zehnte Berliner Wähler gab ihnen ihre Stimme. Die Piratenpartei ist nicht mehr nur eine Partei für Net-Nerds in Kapuzenpullis, sondern vertritt gesamtgesellschaftliche Forderungen, schreibt die Süddeutsche. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 20 Sep 2011 17:22:07 +0100</pubDate><guid>967851</guid></item>
<item><title>Gesellschaft | Geht's auch etwas mobiler? (Dagens Nyheter, Stockholm)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/969651-geht-s-auch-etwas-mobiler</link><description><![CDATA[In den USA ist es ganz normal, dass Familien wegen eines Arbeitsplatzes in einen anderen Staat ziehen. In Europa ist das beängstigend. Und in den heutigen Krisenzeiten ist dieser Mangel an Mobilität ein Manko, findet ein schwedischer Journalist. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 20 Sep 2011 16:29:48 +0100</pubDate><guid>969651</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Peking ist kein Retter in der Not (La Repubblica, Rom)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/949061-peking-ist-kein-retter-der-not</link><description><![CDATA[Die Ankündigung Italiens von massivem Einfließen an chinesischem Kapital zur Unterstützung der italienischen Wirtschaft weckte Hoffnungen auf einen Eingriff Pekings zugunsten des Euro. Doch wehe falschen Hoffnungen, denn China ist ein vorsichtiger, besonnener Investor, wie La Repubblica erklärt. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 14 Sep 2011 16:56:59 +0100</pubDate><guid>949061</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Schadensbegrenzung von Merkel und Sarkozy</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/947391-schadensbegrenzung-von-merkel-und-sarkozy</link><description><![CDATA[<p>&quot;Merkel und Sarkozy &uuml;bernehmen das Ruder in Griechenland&quot;, <a href="http://www.elperiodico.com/es/noticias/economia/eje-franco-aleman-trata-poner-orden-laberinto-griego-1149460" target="_self">titelt die spanische Tageszeitung <em>El Periodico</em></a>. Nach einem erneut sehr angespannten Tag an den M&auml;rkten &bdquo;versuchen Deutschland und Frankreich, einen 'unkontrollierten' Zahlungsausfall Athens zu vermeiden&quot;, erkl&auml;rt die Zeitung aus Barcelona. Der Eingriff von Berlin und Paris soll in Form einer Videokonferenz zwischen der Bundeskanzlerin, dem franz&ouml;sischen Staatspr&auml;sident und dem griechischen Ministerpr&auml;sident Giorgos Papandreou am heutigen 14. September stattfinden und &quot;dazu dienen, Griechenland nicht seinem Schicksal zu &uuml;berlassen&quot;. Die Diskussion findet bewusst noch vor dem Ratstreffen der Finanzminister der EU-Staaten am 16. September im polnischen Breslau statt, bei welchem der Rat der &quot;heiklen wirtschaftlichen Situation in Europa&quot; entgegentreten muss, die derzeit &quot;das Opfer von Ger&uuml;chten ist&quot;, <a href="http://www.elperiodico.com/es/noticias/opinion/rumores-mercados-1149467" target="_self">so <em>El Periodico</em> weiter</a>. </p>
<p>Die Zeitung berichtet auch &uuml;ber die kritischen Reaktionen auf die <a href="http://www.elperiodico.com/es/noticias/economia/criticas-obama-por-alertar-del-problema-espanol-1149462" target="_self">Aussagen</a> des US-Pr&auml;sidenten Barack Obama, der k&uuml;rzlich behauptete, Italien und Spanien sein ein schweres &quot;Problem&quot; f&uuml;r den Euro. &quot;Vielleicht war das nicht sehr klug von Obama&quot;, meint die Zeitung dazu, doch er habe deutlich &quot;die weltweite Verunsicherung angesichts der langsamen, z&ouml;gernden Beschlussfassung innerhalb der Europ&auml;ischen Union&quot; aufgezeigt.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 14 Sep 2011 14:01:53 +0100</pubDate><guid>947391</guid></item>
<item><title>9/11 2011 | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/932671-911-2011</link><description><![CDATA[<p>Dieses Jahrhundert war ein Jahr alt, als es begann. Die Terrorangriffe auf New York und Washington am 11. September 2001 haben eine neue geopolitische &Auml;ra eingel&auml;utet, in welcher sich die USA nachhaltig im &bdquo;Krisenbogen&ldquo; engagierten, der sich vom Mittleren Osten &uuml;ber den Persischen Golf bis nach S&uuml;dasien spannt. F&uuml;r unsere Gesellschaften begann auch eine neue &Auml;ra, die sich auf das von den Terroristen ausgehende Risiko und die Reden vom &bdquo;Kampf der Kulturen&ldquo; fokussiert, der bis in unsere vom demographischen Umbruch gebeutelten L&auml;nder reichen sollte.</p>
<p><a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/933581-der-osten-steigt-auf-ueber-ground-zero" target="_self">Doch wie Timothy Garton Ash sehr richtig zeigt</a>, waren die zehn vergangen Jahre nach &bdquo;9/11&rdquo; auch und vor allem die einer langfristigen tektonischen Bewegung, die das Gleichgewicht auf unserem Planeten extrem ver&auml;nderte: China und Asien steigen auf w&auml;hrend der Westen absteigt, was von der Krise noch verst&auml;rkt wird.</p>
<p>Wo steht Europa zwischen diesen beiden historischen Bewegungen? Die Frage beinhaltet in gewisser Weise schon die Antwort, so sehr scheint unser Kontinent heutzutage unf&auml;hig zu sein, den Lauf der Dinge zu beeinflussen. Und trotzdem hat dieses Jahrzehnt so manche Lektion zu bieten. </p>
<p>2001 z&auml;hlte die EU nur 15 Mitglieder. Die Erweiterung auf 25 und schlie&szlig;lich 27 Mitgliedstaaten ging entlang einer Bruchlinie einher, die durch den 11. September noch verst&auml;rkt wurde, n&auml;mlich der Beziehung zu den USA. Man erinnere sich daran, dass 2003 die Achse Paris-Berlin-Moskau gegen den Irak-Krieg von der Achse London-Rom-Madrid durchkreuzt wurde, die sich auf die L&auml;nder des ehemaligen Ostblocks st&uuml;tzte, welche kurz vor ihrem Eintritt in die EU standen. Wenn sich die <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/topic/412461-die-neue-europaeische-diplomatie" target="_self">Au&szlig;enpolitik Europas</a> nach der Mehrheit gerichtet h&auml;tte, so wie es die Logik der Gemeinschaft vorschreibt, so h&auml;tte die europ&auml;ische Flagge im Irak neben der amerikanischen geweht.</p>
<p>Der 11. September hat auch den Interessensverlust an den Staaten Europas beschleunigt und die Relevanz der atlantischen Allianz in ihrer derzeitigen Form in Frage gestellt, bei der die 27 nicht in der Lage sind, eine ihnen eigene strategische Idee zu entwickeln, die durch eine realistische Verteidigungspolitik gest&uuml;tzt wird. Die Art und Weise, mit der Washington es geschafft hat, seinen<a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/634491-der-amerikanische-traum-traegt-kaki" target="_self"> Raketenschutzschild</a> auf europ&auml;ischem Boden zu implantieren, ohne sich zuvor mit der EU abzusprechen, zeigt dies deutlich, genau wie die deutsche Enthaltung beim<a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/585201-der-krieg-spaltet-europa" target="_self"> Einsatz in Libyen</a>.</p>
<p>2001 &ndash; wer erinnert sich noch daran ? &ndash; war auch das Jahr, in dem die F&uuml;nfzehn das <a href="http://european-convention.eu.int/bienvenue.asp?lang=DE&amp;Content=" target="_self">&Uuml;bereinkommen zur Zukunft Europas</a> ausgearbeitet haben. Zehn Jahre sp&auml;ter, nach einem totgeborenen Verfassungsprojekt und einem h&ouml;chst schwierig angenommenen <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/topic/103821-der-vertrag-von-lissabon" target="_self">Vertrag von Lissabon</a> muss man leider feststellen, dass Europa immer noch nicht mit einer starken Stimme spricht, und dass niemand, auch nicht seine Politiker, bis jetzt in der Lage sind, ein Projekt vorzulegen, das den neuen weltpolitischen Gegebenheiten gerecht wird. Zu einem Zeitpunkt, an dem manche auf die Finanzkrise mit einem neuen Vertrag reagieren, ist diese Feststellung gar nicht so uninteressant. &nbsp;</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 09 Sep 2011 12:22:52 +0100</pubDate><guid>932671</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Geldgeber fordern Politiker zum Handeln auf</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/894201-geldgeber-fordern-politiker-zum-handeln-auf</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Handeln, und zwar sofort&ldquo;! So lautet zusammenfassend die Botschaft gegen eine weltweite Wirtschaftsrezession, die die Leiter der wichtigen Zentralbanken und die IWF-Chefin von Jackson Hole (Wyoming, USA) aus den politischen Verantwortlichen zukommen lie&szlig;en, wie aus der Schlagzeile von <a target="_self" href="http://www.latribune.fr/actualites/economie/international/20110829trib000645133/les-banques-centrales-exhortent-les-politiques-a-agir-.html">La Tribune</a> hervorgeht. Der 29. internationalen Wirtschaftskonferenz, zu der sich Ende August jedes Jahres die einflussreichsten Zentralbankleiter der Welt und die wichtigsten Entscheidungstr&auml;ger des internationalen Finanzsektors treffen, haben &bdquo;die M&auml;rkte geradezu entgegengefiebert&ldquo;, so die Wirtschafts-Tageszeitung. Fed-Vorsitzender Ben Bernanke, EZB-Chef Jean-Claude Trichet und die Leiterin des IWF Christine Lagarde sind sich einig: &bdquo;Alles k&ouml;nnen die Zentralbanken nicht machen&ldquo;. Ihrer Meinung nach &bdquo;besteht die einzige L&ouml;sung in ehrgeizigen, &uuml;berzeugenden Konjunktur-Belebungsprogrammen, hinter denen ein staker politischer Konsens steht, um zu neuem Wachstum zu gelangen.&ldquo; &bdquo;Alles au&szlig;er Passivit&auml;t, Diskussionen, Aufschub und Angst vor den Rating-Agenturen&ldquo;, lautet die Schlussfolgerung im <a target="_self" href="http://www.latribune.fr/opinions/20110829trib000645161/la-lecon-bernanke.html">Leitartikel der Tageszeitung</a>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 29 Aug 2011 13:44:30 +0100</pubDate><guid>894201</guid></item>
<item><title>Schweiz | Druck auf das Bankgeheimnis</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/888131-druck-auf-das-bankgeheimnis</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Die Schweiz muss dem amerikanischen Fiskus Namen nennen&ldquo;, <a href="http://letemps.ch/Page/Uuid/d5986254-cf51-11e0-bf39-f85c32f68ac2/Bis_repetita" target="_self">titelt Le Temps</a> und erkl&auml;rt, Washington habe &bdquo;heikle Informationen zusammengetragen&ldquo; und beschuldige demzufolge die eidgen&ouml;ssischen Banken, &bdquo;ihre amerikanischen Kunden bei der Verheimlichung ihrer in der Schweiz angelegten Guthaben unterst&uuml;tzt zu haben&ldquo;. Zwei Jahre nach dem UBS-Skandal, bei welchem die Schweiz gezwungen wurde, dem amerikanischen Finanzamt 5000 Namen auszuliefern, &bdquo;verlangt Washington erneut Kundennamen. Als Exempel. Um vom Schwarzgeld abzuschrecken und zu zeigen, dass die Schweiz keine sichere Steueroase mehr ist.&ldquo;</p>
<p>&bdquo;F&uuml;r die Schweizer Verhandlungsf&uuml;hrer ist klar, dass es gar nicht mehr darum geht, ob sich das Land dieser Forderung f&uuml;gen muss, sondern vielmehr darum, wie es geschehen soll&ldquo;, stellt die Genfer Tageszeitung fest. Die Vereinigten Staaten h&auml;tten &bdquo;bereits bekannt gegeben, dass sie an einer &sbquo;globalen L&ouml;sung&rsquo; wie mit Deutschland oder Gro&szlig;britannien kein Interesse haben&ldquo;.</p>
<p>Ein paar Wochen nach Deutschland hat n&auml;mlich nun auch Gro&szlig;britannien &uuml;ber die in der Schweiz angelegten britischen Gelder ein Abkommen mit Bern geschlossen. &bdquo;Durch dieses Abkommen wird London die geheimen Schweizer Konten britischer Staatsangeh&ouml;riger besteuern k&ouml;nnen&ldquo;, <a href="http://www.lesechos.fr/economie-politique/monde/actu/0201589299263-la-suisse-torpille-les-chances-de-l-europe-d-en-finir-avec-le-secret-bancaire-210654.php" target="_self">erkl&auml;rt Les Echos</a>. F&uuml;r die franz&ouml;sische Tageszeitung hat die Schweiz durch &bdquo;die gewahrte Anonymit&auml;t der Kontoinhaber [...] ihr Bankgeheimnis im Wesentlichen gerettet&ldquo;. Es sei ihr somit gelungen, &bdquo;Risse in die europ&auml;ische Einheit bei der Bek&auml;mpfung der Steuerflucht zu bringen&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 26 Aug 2011 13:54:42 +0100</pubDate><guid>888131</guid></item>
<item><title>Nach dem Krieg | Wir werden im libyschen Sand steckenbleiben (The Independent, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/885911-wir-werden-im-libyschen-sand-steckenbleiben</link><description><![CDATA[Noch ist es zu früh für Euphorie. Schließlich droht der Westen die gleichen Fehler wie im Irak zu begehen, meint der britische Journalist Robert Fisk. Und wenn al-Gaddafi sich auch weiterhin auf freiem Fuß befindet, steht den neuen Machthabern ganz bestimmt ein aufreibender Guerilla-Krieg bevor. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 25 Aug 2011 16:07:29 +0100</pubDate><guid>885911</guid></item>
<item><title>Frankreich | Ende der „DSK-Saga" in Sicht</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/879321-ende-der-dsk-saga-sicht</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Ermittlungen gegen DSK eingestellt&ldquo;, titelt Aujourd&rsquo;hui en France, nachdem der New Yorker Staatsanwalt Cyrus Vance der Kl&auml;gerin Nafissatou Diallo ank&uuml;ndigte, dass das Strafverfahren gegen ihren mutma&szlig;lichen Angreifer Dominique Strauss-Kahn eingestellt wird. <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/656291-der-favorit-ist-abgestuerzt">Der ehemalige Direktor des IWF war beschuldigt</a>, das Zimmerm&auml;dchen am 14. Mai in einem New Yorker Hotel sexuell&nbsp; missbraucht zu haben.</p>
<p>&bdquo;Die Zweifel an der Glaubw&uuml;rdigkeit von Nafissatou Diallos Aussagen lie&szlig;en ihr nur wenig Hoffnung, eine zw&ouml;lfk&ouml;pfige Jury zu &uuml;berzeugen, falls es denn zum Prozess gekommen w&auml;re&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.leparisien.fr/dsk-la-chute/l-accusation-renonce-aux-poursuites-contre-dsk-23-08-2011-1575481.php">betont die franz&ouml;sische Tageszeitung</a> und erinnert daran, dass die Enth&uuml;llung der <a target="_self" href="http://www.leparisien.fr/dsk-la-chute/les-mensonges-de-nafissatou-23-08-2011-1575540.php">&bdquo;L&uuml;gen&ldquo; der Kl&auml;gerin</a> durch den Staatsanwalt die Situation am 1. Juli umgekehrt und zur Freilassung des franz&ouml;sischen Politikers gef&uuml;hrt hatte. Eine Gerichtsverhandlung im Laufe des 23.8. d&uuml;rfte die Entscheidung des Staatsanwalts best&auml;tigen. In diesem Fall st&uuml;nde es Strauss-Kahn &bdquo;frei, das amerikanische Staatsgebiet unverz&uuml;glich zu verlassen&ldquo;. Entlastet ist er dadurch jedoch noch nicht, wie die Tageszeitung erkl&auml;rt, denn &bdquo;das Ende der strafrechtlichen Verfolgung beendet die Angelegenheit in den USA nicht, da das Zivilverfahren noch weiter l&auml;uft&ldquo;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 23 Aug 2011 14:41:49 +0100</pubDate><guid>879321</guid></item>
<item><title>EU-Libyen | Vermeiden wir den „katastrophalen Erfolg" (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/876261-vermeiden-wir-den-katastrophalen-erfolg</link><description><![CDATA[Der Sturz von Tripolis steht für den Sieg der NATO und der EU-Staaten, die den Krieg unterstützten. Doch das durch die Eurokrise gespaltene und geschwächte Europa wird Wege finden müssen, die Zeit nach Gaddafi zu bewältigen, ohne Chaos an seinen Südgrenzen auszulösen. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 22 Aug 2011 16:31:26 +0100</pubDate><guid>876261</guid></item>
<item><title>Polen | Polnische Produzenten bevorzugen Hollywood</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/875801-polnische-produzenten-bevorzugen-hollywood</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Polnisches Wunder in Hollywood&rdquo;, <a href="http://www.rp.pl/artykul/9146,704902-Filmy-z-Hollywood-tez-za-polskie-pieniadze.html " target="_self">titelt die Rzeczpospolita</a>, begeistert &uuml;ber die steigende Zahl ausl&auml;ndischer Filmproduktionen, die von polnischen Firmen co-finanziert werden. In den n&auml;chsten zwei Jahren, so die Warschauer Tageszeitung, &bdquo;erwarten wir mindestens zehn von polnischen Gesch&auml;ftsleuten co-produzierte Filmpremieren&rdquo;.</p>
<p>Dazu z&auml;hlen ein Projekt des amerikanischen Regisseurs Gus van Sant und ein Film mit einem australischen Star in der Hauptrolle: Russell Crowe, Eric Bana oder Geoffrey Rush. Laut Rzeczpospolita handelt es sich bei dieser Entwicklung um einen Nebeneffekt der globalen Wirtschaftskrise, da &bdquo;sich viele kleinere Studios Gesch&auml;ftspartner suchen, um zu &uuml;berleben&rdquo;. </p>
<p>Auf der anderen Seite haben &bdquo;polnische Investoren festgestellt, dass Erfolg in Hollywood ein guter Test ist, der mit keiner Premiere in Polen zu vergleichen ist&rdquo;. Von der Zeitung befragte Filmmogule zeigten wenig Interesse, in heimische Filmproduktionen zu investieren. &bdquo;Ich habe ein einfaches Prinzip: Ich darf kein Geld bei Filmen verlieren&rdquo;, offenbart einer von ihnen. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 22 Aug 2011 15:19:01 +0100</pubDate><guid>875801</guid></item>
<item><title>Aus Amerika | Geschichtslektion für Europa</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/855181-geschichtslektion-fuer-europa</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Der Fall und Untergang Europas&rdquo;. So lautet die angsteinfl&ouml;&szlig;ende <a href="http://www.time.com/time/magazine/europe/0,9263,901110822,00.html" target="_self">Titelzeile von <em>Time</em></a>. &bdquo;Europas Wirtschaftsunion l&ouml;st sich auf, London steht in Flammen und der einstmals zuverl&auml;ssige Handelspartner USA ist zu schwach, um die Situation zu retten &ndash; oder den Euro,&rdquo; <a href="http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,2088040,00.html" target="_self">berichtet das US-Magazin</a>. Es gilt, sich von der alten Ordnung zu verabschieden. </p>
<p>&bdquo;Die EU hat zwar eine Gemeinschaftsw&auml;hrung geschaffen, es aber vers&auml;umt, einen tieferen, politischen oder finanziellen Zusammenhalt zu entwickeln,&rdquo; <a href="http://www.time.com/time/world/article/0,8599,2088111,00.html" target="_self">so <em>Time</em></a>. Die Meinungen gehen auseinander, ob man die EU weiter zentralisieren oder aufl&ouml;sen solle. Historische Pr&auml;zedenzf&auml;lle gibt es f&uuml;r beides. Man siehe nur, wie der russische Rubel scheiterte, als unter den ehemals sowjetischen L&auml;ndern &bdquo;wirtschaftliche Diskrepanzen zu gro&szlig; wurden&ldquo;, die versuchten, ihn nach dem Zusammenbruch der UDSSR am Leben zu erhalten. Auf der anderen Seite steht die Krise um die festen Wechselkurse von 1992, die viele europ&auml;ische L&auml;nder dazu veranlasste, mehr wirtschaftliche Integration zu betreiben. Welcher Weg auch immer gew&auml;hlt wird, &bdquo;die Krise zeigt die Wahlm&ouml;glichkeiten auf, und eine Entscheidung muss fallen.&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 12 Aug 2011 13:12:33 +0100</pubDate><guid>855181</guid></item>
<item><title>Wirtschaftskrise | Schwarze Sonne | Cartoon (, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/852861-schwarze-sonne</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 11 Aug 2011 17:58:34 +0100</pubDate><guid>852861</guid></item>
<item><title>Internet | Wir brauchen eine europäische Suchmaschine (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/845541-wir-brauchen-eine-europaeische-suchmaschine</link><description><![CDATA[Was man nachschlagen kann, braucht man nicht im Gedächtnis zu behalten. Nach dieser alten Lehrerweisheit funktioniert auch Google. Nur dass die Internetrevolution noch an ihrem Anfang steht und der Stoff von Google bald unser Leben ist, schreibt die FAZ, und wir sollten uns dafür hüten, es ihm zu überlassen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 09 Aug 2011 16:10:58 +0100</pubDate><guid>845541</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Wo sind die Chefs? (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/843871-wo-sind-die-chefs</link><description><![CDATA[Bestenfalls gelähmt, schlimmstenfalls verantwortungslos treten die meisten europäischen Politiker in der Eurokrise auf. Der Ernst der Lage fordert aber starke Männer und Frauen mit zündenden Ideen, die die Dinge in die Hand nehmen, und sich nicht von ihnen treiben lassen. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 08 Aug 2011 16:49:32 +0100</pubDate><guid>843871</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Wer Feuer mit Feuer bekämpft</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/842741-wer-feuer-mit-feuer-bekaempft</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Geht die Welt bankrott?&ldquo; titelt der <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/" target="_self"><em>Spiegel</em></a> angesichts der US-Verschuldung, der Eurokrise und des B&ouml;rsenchaos. Ohne viel Hoffnung erkl&auml;rt das Hamburger Nachrichtenmagazin wie die Politik in den USA und Europa erfolglos den Finanzm&auml;rkten hinterherhechelt &ndash; und sie zugleich weiter verunsichert. Seit drei Jahren, als die Regierungen sich massiv verschuldeten um ihre Banken zu retten und die Zentralbanken den Markt mit billigem Geld &uuml;berschwemmten, hat noch niemand die Frage beantwortet, wer die Retter retten werde, erinnert der <em>Spiegel</em>. Bis heute ist es &bdquo;charakteristisch f&uuml;r die Rettungsbem&uuml;hungen der Europ&auml;er, dass sie nicht nur den Entwicklungen hinterherhinken. Stets stellen sich ihre Ma&szlig;nahmen r&uuml;ckwirkend auch als unzul&auml;nglich heraus.&ldquo;</p>
<p>Auch China mit seiner &uuml;berhitzten Wirtschaft, die schon die n&auml;chste Blase aufbl&auml;he, k&ouml;nne die Weltwirtschaft wohl nicht retten. Fazit: &bdquo;Die Lehre aus der j&uuml;ngsten Krise l&auml;sst sich in zwei Worten zusammenfassen: solide Staatsfinanzen&ldquo;, hei&szlig;t: harte Rosskuren und schmerzhafter Souver&auml;nit&auml;tsverlust f&uuml;r alle Schuldenstaaten in den n&auml;chsten Jahren. &bdquo;Und so h&auml;ngt das wirtschaftliche Wohlergehen des Westens von nichts so sehr ab wie von der Frage, ob die Regierungen in den westlichen Hauptst&auml;dten f&auml;hig sind, in anderen Zeitr&auml;umen zu denken als bisher. Sie m&uuml;ssen endlich weiter denken als nur bis zur n&auml;chsten Wahl.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 08 Aug 2011 13:11:53 +0100</pubDate><guid>842741</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Im Spiegel des Bankrotts (Mladá Fronta DNES, Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/825001-im-spiegel-des-bankrotts</link><description><![CDATA[Bis zur letzten Minute ließen Demokraten und Republikaner dem Schreckgespenst eines amerikanischen Staatsbankrotts freien Lauf. Ein tschechischer Ökonom bemerkt aber, dass die US-Wirtschaft weniger verwundbar ist als die heterogenen europäischen Volkswirtschaften. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 01 Aug 2011 17:36:30 +0100</pubDate><guid>825001</guid></item>
<item><title>Naher Osten | Europa muss seine Rolle übernehmen (Al Hayat, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/810461-europa-muss-seine-rolle-uebernehmen</link><description><![CDATA[Die Europäische Union spielt seinen langem nur eine Nebenrolle in der arabischen Welt, dabei könnte sie neben den USA und Russland, die beide von den Umwälzungen in der Region überfordert sind, eine konstruktive Kraft sein, schreibt eine arabische Kolumnistin der Zeitung Al-Hayat. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 28 Jul 2011 16:57:05 +0100</pubDate><guid>810461</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | US-Krise macht weniger Sorgen als Europa</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/793691-us-krise-macht-weniger-sorgen-als-europa</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;US-Schulden: Wettlauf gegen die Zeit&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.lesechos.fr/economie-politique/monde/actu/0201527988368-dette-americaine-intenses-tractations-pour-un-accord-de-derniere-minute-197579.php">kommentiert <em>Les Echos</em></a> die nicht enden wollende Kraftprobe zwischen Republikanern und Demokraten. Noch immer haben sie keine gemeinsame L&ouml;sung gefunden, um einen m&ouml;glichen amerikanischen Zahlungsausfall zu verhindern. &bdquo;Das Verhalten der Investoren in Anbetracht dieses amerikanischen Risikos &uuml;berrascht Europa am meisten&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.lesechos.fr/opinions/edito/0201527845295-la-dette-partout-197604.php">schreibt das Wirtschaftsblatt</a>. &bdquo;W&auml;hrend die Zinss&auml;tze beim geringsten Z&ouml;gern des Alten Kontinents in die H&ouml;he schnellen und die Aktienm&auml;rkte abtauchen, l&auml;sst ein drohender Zahlungsausfall Onkel Sams sie bisher v&ouml;llig kalt.&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Gegen&uuml;ber den USA gibt es so etwas wie eine optimistische &sbquo;Tendenz&lsquo;. So wie es eine pessimistische &sbquo;Tendenz&lsquo; im Hinblick auf Europa gibt&ldquo;, erkl&auml;rt <em>Les Echos</em> und f&uuml;hrt fort: &bdquo;Das Pro-Kopf-Wachstum und die Besch&auml;ftigungszahlen k&ouml;nnen auf dieser Seite des Atlantiks noch so hoch sein &ndash; niemand wei&szlig; davon.&ldquo; Bis eine politische L&ouml;sung gefunden ist, wird sich daran nichts &auml;ndern: &bdquo;Solange die Eurozone keine einheitliche und nachvollziehbare F&uuml;hrungsmannschaft besitzt, wird sie auch weiterhin das Sorgenkind sein.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 25 Jul 2011 12:29:20 +0100</pubDate><guid>793691</guid></item>
<item><title>Lähmung | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/778251-laehmung</link><description><![CDATA[<p>Freitag, den 15. Juli, sollten sich die EU-Staats- und Regierungschefs zu seiner Sondersitzung treffen, um &uuml;ber L&ouml;sungen zur Finanzkrise in der Eurozone zu diskutieren. So lautete zumindest der ausdr&uuml;ckliche Wunsch von EU-Ratspr&auml;sident Herman Van Rompuy, der seit seiner Ernennung verzweifelt versucht, sich als f&uuml;hrender Kopf der Institution durchzusetzen. Leider wiesen die europ&auml;ischen Regierungschefs, allen voran Bundeskanzlerin Angela Merkel, diese Einladung zur&uuml;ck und zeigten einmal mehr ihre Unf&auml;higkeit, gemeinsam gegen die m&ouml;glicherweise lebensbedrohenden Ereignisse f&uuml;r die Union, so wie wir sie kennen, vorzugehen.</p>
<p>Die Situation ist bekannt: Griechenland steuert trotz Sparkurs und Hilfen von EU und IWF weiter auf die Pleite zu. Die <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/760081-moody-s-stuft-portugal-auf-ramschniveau" target="_self">portugiesischen</a> und <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/773571-nach-portugal-ist-auch-irland-ramsch" target="_self">irischen</a> Anleihen wurden von den Ratingagenturen auf &bdquo;Ramschniveau&ldquo; abgestuft. Italien musste quasi mit dem R&uuml;cken zur Wand Sparma&szlig;nahmen in H&ouml;he von 40 Milliarden Euro verabschieden. Und die 17 L&auml;nder der Eurozone, die Europ&auml;ische Zentralbank sowie die EU-Kommission zanken munter weiter, welche Strategie verfolgt werden soll. &bdquo;Der Mangel an politischer F&uuml;hrung f&uuml;hrt zu Streit &uuml;ber die Bedingungen einer Bankenbeteiligung am neuen Hilfspaket f&uuml;r Griechenland. Die werten Finanzminister k&uuml;mmern sich eher um einen Schnupfen, als um den Krebs!&ldquo; bedauert <a href="http://abonnes.lemonde.fr/idees/article/2011/07/12/ces-gamins-qui-nous-gouvernent_1547754_3232.html" target="_self"><em>Le Monde</em></a> am Tag nach dem Scheitern des letzten Treffens der EU-Finanzminister.</p>
<p>Es gibt zwar f&uuml;r unsere Politiker mildernde Umst&auml;nde, doch gerade diese bieten Anlass zur Sorge. Der erste Grund zur Sorge lautet, dass die Politiker, <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/775101-ohne-wall-street-geht-s-nicht" target="_self">wie in der <em>Zeit</em> zu lesen ist</a>, in der Zwickm&uuml;hle stecken. Einerseits sind sie dem innenpolitischen Druck ausgesetzt, der sich davon abh&auml;lt, weitere Rettungspakete zu finanzieren, andererseits dr&uuml;cken die Finanzm&auml;rkte aufs Tempo. Sie schw&auml;chen die Staaten, aber haben ein Totschlagargument: Ihr Geld wird ben&ouml;tigt um die Staatsanleihen zu finanzieren.</p>
<p>Der zweite Grund zur Sorge kommt aus den Vereinigten Staaten. Am 14. Juli drohte die Ratingagentur Standard &amp; Poor&rsquo;s, die Bonit&auml;t der USA herabzustufen. Bis jetzt hat es Barack Obama nicht geschafft, die Republikaner zu &uuml;berzeugen, seinem Haushalt zuzustimmen. Die europ&auml;ische Finanzkrise k&ouml;nnte die Vereinigten Staaten schw&auml;chen, was wiederum die Lage auf unserem Kontinent versch&auml;rfen w&uuml;rde. Die amerikanischen Politiker scheinen der Lage genauso wenig gewachsen, wie ihre europ&auml;ischen Kollegen.</p>
<p>Unentschlossenheit, Inkompetenz oder einfach nur L&auml;hmung. Die Politiker hinterlassen den Eindruck, dass ihnen das Schicksal ihrer L&auml;nder entgleitet. Dabei m&uuml;ssten sie gerade jetzt Entschlossenheit zeigen. Doch wer ist gewieft genug, um zu sagen, welches der richtige Weg ist? <em>(js)</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 15 Jul 2011 15:58:37 +0100</pubDate><guid>778251</guid></item>
<item><title>EU, USA | Amerika und Europa sinken gemeinsam (Financial Times, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/758191-amerika-und-europa-sinken-gemeinsam</link><description><![CDATA[Sowohl die EU als auch die USA strampeln sich ab, um auf ihre jeweils eigene Art und Weise mit der Wirtschaftskrise fertig zu werden. Ein großer Irrtum, findet Gideon Rachman, da ihre Probleme mehr oder weniger dieselben sind. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 05 Jul 2011 16:42:25 +0100</pubDate><guid>758191</guid></item>
<item><title>DSK Affäre | Kaiserlich | Cartoon (Tageblatt, Esch-sur-Alzette)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/756421-kaiserlich</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 04 Jul 2011 17:36:46 +0100</pubDate><guid>756421</guid></item>
<item><title>Frankreich | Neues Kapitel in der Affäre DSK</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/755141-neues-kapitel-der-affaere-dsk</link><description><![CDATA[<p>&quot;DSK Back?&ldquo; titelt Lib&eacute;ration. Der ehemalige IWF-Chef wurde am 1. Juli wegen Zweifel an den Aussagen seiner Ankl&auml;gerin aus dem Hausarrest entlassen und steht nun wieder im Mittelpunkt der politischen Spekulation in Frankreich. Selbst wenn Dominique Strauss-Kahn nach wie vor wegen sexuellen Angriffs in New York unter Anklage steht, stellt diese &uuml;berraschende Wendung &quot;die sozialistischen Vorwahlen erneut auf den Kopf&ldquo;. Bei diesen Vorwahlen wird der sozialistische Kandidat f&uuml;r die Pr&auml;sidentschaftswahlen von 2012 bestimmt und die Kandidaturen m&uuml;ssen bis zum 13. Juli eingereicht werden. Es ist viel die Rede von einer eventuellen Kandidatur Stauss-Kahns im Fall seiner Entlastung, doch sein Umfeld &quot;will gar nicht daran denken und besteht darauf, dass das Gerichtsverfahren erst beendigt werden muss&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.liberation.fr/politiques/01012346955-strauss-kahn-de-retour-dans-les- esprits">schreibt Lib&eacute;ration</a>.</p>
<p>Unterdessen interessieren sich die Kommentatoren f&uuml;r das amerikanische Justizsystem. Le Monde verurteilt ein &quot;schockierendes&ldquo; amerikanischen System, in dem &quot;der Staatsanwalt gew&auml;hlt wird und seine Wiederwahl von seinen Ergebnissen abh&auml;ngt&ldquo;, sowie &quot;die Art und Weise, wie die amerikanische Medien-Justiz-Maschine durchgeschossen ist, eben wenn man doch langsam und vorsichtig h&auml;tte vorgehen m&uuml;ssen&ldquo;. <a target="_self" href="http://www.liberation.fr/politiques/01012346957-faillible">Lib&eacute;ration hingegen begr&uuml;&szlig;t</a> die Schnelligkeit des amerikanischen Systems: &quot;Nachdem ein Teil der Anklage zusammengebrochen war, zog die amerikanische Justiz blitzschnell die Konsequenzen, was zu begr&uuml;&szlig;en ist. Sie erteilt uns da eine Lehre: Die Justiz ist vom Prinzip her fehlbar, also ist die gute Justiz diejenige, die Zweifel hegt und ihre Fehler zuzugeben wei&szlig;.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 04 Jul 2011 12:04:57 +0100</pubDate><guid>755141</guid></item>
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