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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Immigration]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Niederlande | Was ist mit Holland los? (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1694051-was-ist-mit-holland-los</link><description><![CDATA[Das Schweigen des niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte über die Anti-Migranten-Website der PVV von Geert Wilders ist symptomatisch, meint Paul Scheffer. Es fehlt an Visionen zur Zukunft einer Einwanderungsgesellschaft in den Niederlanden. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 26 Mar 2012 12:41:19 +0100</pubDate><guid>1694051</guid></item>
<item><title>Österreich | Die türkische Antwort auf Sarrazin</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1568801-die-tuerkische-antwort-auf-sarrazin</link><description><![CDATA[<p>Knapp anderthalb Jahre nach Ver&ouml;ffentlichung der <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/325541-das-buch-das-deutschland-schockt">Streitschrift </a>des deutschen Volkswirts Thilo Sarrazin (<em>Deutschland schafft sich ab</em>) erscheint nun in &Ouml;sterreich die Reaktion auf sein Buch &uuml;ber die gescheiterte Integration &ndash; insbesondere der T&uuml;rken &ndash; in Deutschland. <em>Wir kommen</em> hei&szlig;t das Werk des t&uuml;rkischst&auml;mmigen &Ouml;sterreichers Inan T&uuml;rkmen und schildert, <a target="_self" href="http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/736273/Wir-kommen_Der-Aufstand-der-WutTuerken?from=suche.intern.portal">so <em>Die Presse</em></a>, den &ldquo;Aufstand der Wut-T&uuml;rken&rdquo;.</p>
<p>Mit bewusst provokativem Ton widerspricht der 25-j&auml;hrige Autor Sarrazin und bek&auml;mpft das Image der T&uuml;rken als S&uuml;ndenbock der &ouml;sterreichischen Integration. Er beschreibt auch einen zunehmenden Einfluss der T&uuml;rkei innerhalb Europas und st&uuml;tzt sich dabei auf f&uuml;nf Thesen, so <em>Die Presse</em>:</p>
<blockquote><p>Wir sind mehr. Wir sind j&uuml;nger. Wir sind hungriger. Unsere Wirtschaft w&auml;chst schneller. Wir sind st&auml;rker. [&hellip;] In seinem Buch zeichnet T&uuml;rkmen ein Bild der T&uuml;rkei als Land auf der &Uuml;berholspur, von dem Europa lernen k&ouml;nnte. So meint er, dass der Frauenanteil im t&uuml;rkischen Topmanagement fast sechsmal h&ouml;her sei als im EU-Durchschnitt. Dass der t&uuml;rkische Wohlstand zuletzt st&auml;rker gestiegen sei als &uuml;berall sonst in Europa. Und dass die T&uuml;rken insgesamt hungriger seien.</p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 01 Mar 2012 14:58:52 +0100</pubDate><guid>1568801</guid></item>
<item><title>Italien | Straßburg verurteilt Abschiebungen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1546781-strassburg-verurteilt-abschiebungen</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Italien abgewiesen&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.ilmanifesto.it/area-abbonati/in-edicola/manip2n1/20120224/manip2pg/01/manip2pz/IMMAGINE/">titelt <em>Il Manifesto</em></a>, nachdem der Europ&auml;ischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte EGMR urteilte, Italien habe gegen das Recht von Migranten auf Schutz vor Folter und Missbrauch versto&szlig;en. <a target="_self" href="http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=open&amp;documentId=901572&amp;portal=hbkm&amp;source=externalbydocnumber&amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649">Das Stra&szlig;burger Gericht gab der Klage</a> einer Gruppe von Eritreern und Somalis Recht, die im Mai 2009 auf einem Boot in Lampedusa gelandet waren. Gem&auml;&szlig; eines Abkommens mit Muammar al-Gaddafi wurden die Menschen nach Libyen, dem Ausgangsort ihrer Flucht, deportiert. Italien muss jeden der Fl&uuml;chtlinge mit 15.000 Euro entsch&auml;digen.</p>
<p>Nach Auffassung des Gerichts verst&ouml;&szlig;t die italienische Abschiebepolitik seit 2009 gegen internationales Recht, weil bei den Massenausweisungen keine Einzelf&auml;lle gepr&uuml;ft werden und das Recht auf Berufung vor einem italienischen Gericht ausgeschlossen sei. Der damalige italienische Innenminister Roberto Maroni der Lega Nord kritisierte das Urteil als &ldquo;politisch&rdquo;, w&auml;hrend Ministerpr&auml;sident Mario Monti ank&uuml;ndigte, die Praxis pr&uuml;fen zu wollen. <a target="_self" href="http://www.ilmanifesto.it/area-abbonati/in-edicola/manip2n1/20120224/manip2pg/01/manip2pz/318541/">Doch <em>Il Manifesto</em> ist skeptisch</a>:</p>
<blockquote><p>Die Abkommen mit der neuen libyschen Regierung gehen in dieselbe Richtung wie jene, die mit Gaddafi abgeschlossen wurden. Dies zu &auml;ndern, w&uuml;rde bedeuten, die Rechtsvorschriften gr&uuml;ndlich zu &uuml;berarbeiten und die Informationspolitik zu &auml;ndern. Liest man die Kommentare zum Urteil, wird deutlich, dass Europa heute als Bedrohung f&uuml;r unsere nationale Integrit&auml;t angesehen wird. Das ist das Ergebnis von zwei Jahrzehnten Fremdenfeindlichkeit und institutioneller Feindseligkeit gegen&uuml;ber Migranten.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 24 Feb 2012 13:47:35 +0100</pubDate><guid>1546781</guid></item>
<item><title>Niederlande | Die Wut auf Wilders' Website</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1513421-die-wut-auf-wilders-website</link><description><![CDATA[<p>Die Botschafter zehn osteurop&auml;ischer L&auml;nder haben gegen eine <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1510161-wilders-website-blamiert-niederlande" target="_self">Website der Partei f&uuml;r Freiheit</a> (PVV) protestiert, auf der die Niederl&auml;nder aufgefordert werden, &ldquo;Bel&auml;stigungen und Umweltverschmutzungen&rdquo; durch Migranten aus Osteuropa anzuprangern. Sie schrieben einen offenen Brief an &ldquo;die niederl&auml;ndische Bev&ouml;lkerung und Politik&rdquo;, der von <a href="http://www.nrc.nl/" target="_self"><em>NRC Handelblad</em></a> auf der Titelseite und <a href="http://www.volkskrant.nl/vk/article/search.do?language=nl&amp;navigationItemId=2#" target="_self">von <em>De Volkskrant</em> auf der Meinungsseite</a> ver&ouml;ffentlicht wird.</p>
<p>In ihrem Schreiben verurteilen die Diplomaten, dass die Website negative Klischees sch&uuml;re und &ldquo;auf diskriminierende und herabw&uuml;rdigende Weise auf eine bestimmte Personengruppe&rdquo; abziele, die zudem &ldquo;einen bedeutenden Beitrag zum wirtschaftlichen Wachstum der Niederlande leistet&rdquo;. Sie loben das niederl&auml;ndische Modell der Freiheit und Toleranz und &ldquo;fordern die niederl&auml;ndische Bev&ouml;lkerung und ihre politischen Verantwortlichen auf, sich von dieser bedauerlichen Initiative zu distanzieren.&rdquo;</p>
<p>In seinem Leitartikel berichtet NRC von der schwierigen Lage der Regierung des Liberalen Mark Rutte, welche von der PVV gest&uuml;tzt wird. Das Blatt hofft dennoch, dass &ldquo;die Regierung sich trotzdem von dieser widerlichen Website distanzieren wird.&rdquo; Die Tageszeitung aus Rotterdam bedauert zudem, dass die Seite &ldquo;vermutlich die Kooperation mit den betroffenen L&auml;ndern erschweren wird, was sicherlich nicht im Interesse der Niederlande sein kann.&rdquo;</p>
<p>De Volkskrant betont, dass die niederl&auml;ndischen Unternehmen schon jetzt unter dem schlechten Image ihres Landes in den besagten L&auml;ndern zu leiden haben, unter anderem in Polen, und dort insbesondere bei der Blumenzucht. Ironie oder Zufall, notiert die Tageszeitung, die n&auml;chste Ausstellung ab 22. M&auml;rz im ber&uuml;hmten Blumenpark <a href="http://keukenhof/" target="_self">Keukenhof</a> hei&szlig;t: &ldquo;Polen  &ndash;  das Herz Europas.&rdquo;</p>
<p>In den L&auml;ndern, welche von der PVV-Initiative betroffen sind, sind die Reaktionen zahlreich. So schreibt die slowakische Tageszeitung <a href="http://www.pravda.sk/" target="_self"><em>Pravda</em></a>:</p>
<blockquote><p>Menschen nach ihrer ethnischen oder religi&ouml;sen Zugeh&ouml;rigkeit zu klassifizieren, geh&ouml;rt zu den bew&auml;hrten Methoden der Populisten, die S&uuml;ndenb&ouml;cke brauchen, um auf W&auml;hlerfang zu gehen. [...] Auch in den Niederlanden, wo sich das politische Klima in den vergangenen Jahren dramatisch ver&auml;ndert hat, ist man nicht gegen dieses Virus immunisiert.</p>
</blockquote>
<p>Die bulgarische Nachrichtenseite <a href="http://www.euinside.eu/bg/comments/this-is-too-much-the-eu-must-withstand-this-challenge" target="_self"><em>euinside</em> schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Kampagnen wie die der niederl&auml;ndischen Partei f&uuml;r Freiheit lassen den bitteren Nachgeschmack, dass die f&uuml;nfzig Jahre vereintes Europa, die wir durchlebt haben, anscheinend umsonst gewesen sind.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 15 Feb 2012 14:52:09 +0100</pubDate><guid>1513421</guid></item>
<item><title>Kontroverse | Wilders Website blamiert Niederlande (NRC Handelsblad, Rotterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1510161-wilders-website-blamiert-niederlande</link><description><![CDATA[Machen Sie Ihrem Ärger über osteuropäische Migranten Luft: Die neue Website der rechtspopulistischen Freiheitspartei PVV schockierte mehrere EU-Staaten. Wann wird Ministerpräsident Mark Rutte endlich diese provokante Maßnahme verurteilen, fragt NRC. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 14 Feb 2012 17:50:01 +0100</pubDate><guid>1510161</guid></item>
<item><title>Immigration | Mit bulgarischem Pass ab in den Westen (Trud, Sofia)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1259561-mit-bulgarischem-pass-ab-den-westen</link><description><![CDATA[Mazedonier, Moldawen und Ukrainer stehen Schlange, um einen bulgarischen Pass zu bekommen. Die meisten von ihnen planen, sich in anderen EU-Ländern niederzulassen. Doch zunächst müssen sie die bulgarischen Behörden überzeugen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 07 Dec 2011 17:49:02 +0100</pubDate><guid>1259561</guid></item>
<item><title>Island | Reykjavik öffnet seinen Arbeitsmarkt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1155761-reykjavik-oeffnet-seinen-arbeitsmarkt</link><description><![CDATA[<p>&quot;Island hat die vollst&auml;ndige Liberalisierung des Arbeitsmarkts f&uuml;r rum&auml;nische und bulgarische Arbeitnehmer ab 1. Januar 2012 beschlossen&quot;, <a href="http://www.timpul.md/" target="_self"><em>frohlockt Timpul</em></a>. Die Tageszeitung aus der <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/295091-moldau-das-geheime-eu-mitglied" target="_self"><em>Republik Moldau</em></a> jubelt, denn 200.000 Moldawen besitzen bereits die rum&auml;nische Staatsb&uuml;rgerschaft, die ihnen das Arbeiten innerhalb der EU erlaubt. Island, Mitglied des Europ&auml;ischen Wirtschaftsraums und EU-Beitrittskandidat, hatte 2007 wie einige EU-Mitgliedsstaaten &Ouml;sterreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, Gro&szlig;britannien und die Niederlande eine siebenj&auml;hrige Zuwanderungsbegrenzung aus Rum&auml;nien und Bulgarien beschlossen, da die wirtschaftliche Situation in beiden L&auml;ndern so schlecht war. Nun aber &quot;sendet Reykjavik ein Signal, welches mit den Werten der europ&auml;ischen Integration &uuml;bereinstimme&quot;, notiert Timpul.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 10 Nov 2011 15:03:28 +0100</pubDate><guid>1155761</guid></item>
<item><title>Immigration | Großer Aufbruch in Europa (Adevărul, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1058541-grosser-aufbruch-europa</link><description><![CDATA[Getrieben von der Wirtschaftskrise verlassen viele Europäer ihr Heimatland. Für junge Menschen aus dem Süden und dem Osten liegt die Zukunft derzeit im Norden. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 14 Oct 2011 17:52:39 +0100</pubDate><guid>1058541</guid></item>
<item><title>Italien | Kein Grana Padano ohne die Inder (The New York Times, New York)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/932871-kein-grana-padano-ohne-die-inder</link><description><![CDATA[Manche Erzeugnisse der weltweit berühmten italienischen Lebensmittelindustrie werden von indischen Arbeitern in Italiens Landwirtschaftsprovinzen am Leben erhalten. Und da regt sich nicht einmal die immigrantenhetzerische Lega Nord auf. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 09 Sep 2011 13:53:26 +0100</pubDate><guid>932871</guid></item>
<item><title>Schengen-Raum | Sofia und Bukarest müssen warten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/705971-sofia-und-bukarest-muessen-warten</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Europa will uns zwar im Schengen-Raum. Nur wann? Wenn Pfingsten vor Ostern kommt...&ldquo; <a href="http://www.trud.bg/Article.asp?ArticleId=923004" target="_self">Das Boulevardblatt <em>Trud</em> aus Sofia findet deutliche Worte</a>, nachdem am Vortag die Europ&auml;ische Union &ndash;  beim Treffen der EU-Innenminister am 9. Juni in Luxemburg  &ndash;  erneut den Beitritt von Bulgarien und Rum&auml;nien in den Schengen-Raum blockiert hat. Einen Tag zuvor hatte das Europ&auml;ische Parlament noch mit gro&szlig;er Mehrheit dem Beitritt zugestimmt, da beide L&auml;nder &bdquo;die technischen Bedingungen vollst&auml;ndig erf&uuml;llt&ldquo; h&auml;tten. &bdquo;Ein moralischer Sieg&ldquo;, schreibt <em>Trud</em>, &bdquo;doch seine Verwirklichung wird noch ewig lange dauern, da die Entscheidung nicht von den EU-B&uuml;rgern, sondern von deren Regierungen abh&auml;ngt.&ldquo; Mehrere Staaten, allen voran Deutschland und Frankreich, blockieren weiterhin den Beitritt von <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/584501-startbereit-fuer-schengen" target="_self">Sofia</a> und Bukarest, da sie meinen, dass beide L&auml;nder noch keine ausreichenden Beweise ihrer Bereitschaft zum Kampf gegen Korruption geliefert h&auml;tten. Zudem best&uuml;nden Zweifel an ihrer F&auml;higkeit, die Grenzen wirksam zu kontrollieren, um illegale Einwanderung und Schmuggel zu unterbinden. Der Fall Rum&auml;niens und Bulgariens wird im September, nach Ver&ouml;ffentlichung des j&auml;hrlichen Evaluierungsberichts der Europ&auml;ischen Kommission, erneut gepr&uuml;ft.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 10 Jun 2011 13:06:41 +0100</pubDate><guid>705971</guid></item>
<item><title>Freier Personenverkehr | Geiseln der Fremdenfeindlichkeit</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/652101-geiseln-der-fremdenfeindlichkeit</link><description><![CDATA[<p>Nach ihrem H&ouml;hepunkt w&auml;hrend des Jugoslawienkriegs weicht Europas traditionelle Aufnahmebereitschaft f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge dem Druck der populistischen Str&ouml;mungen. Jos&eacute; Ignacio Torreblanca berichtet.</p>
<blockquote><p>Eines veranschaulicht perfekt, wie weit Europa in die Abgr&uuml;nde der Fremdenfeindlichkeit verf&auml;llt: Die Abschaffung der Kontrollen an den Grenzen zwischen den EU-Mitgliedsstaaten wurde 1995 in die Wege geleitet, als Europa infolge des Kriegs in Jugoslawien eine Flut von &uuml;ber 600.000 Fl&uuml;chtlingen bew&auml;ltigen musste. Deutschland allein nahm damals in einem wenig bekannten &ndash; und noch weniger anerkannten &ndash; Aufwand &uuml;ber 345.000 Menschen auf, doch auch andere L&auml;nder hielten die Stellung: &Ouml;sterreich nahm 80.000, Schweden 57.000, die Schweiz 25.000, die Niederlande 24.000 und D&auml;nemark 20.000 Menschen auf.</p>
<p>Damals kneifte niemand oder meinte gar, die Abschaffung der Grenzkontrollen sei keine gute Idee. Heute jedoch lassen sich Berlusconi und Sarkozy, die Regierungschefs zweier der reichsten L&auml;nder der Welt, durch ein paar junge Nordafrikaner und die Aussicht auf Wahlniederlagen gegen&uuml;ber der extremen Rechten in die Flucht schlagen.</p>
<p>In der EU gibt es 20 Millionen Einwanderer aus Nicht-EU-L&auml;ndern, was insgesamt nur vier Prozent der Bev&ouml;lkerung ausmacht. Mit Ausnahme von Estland und Lettland, in denen bedeutende, nicht eingeb&uuml;rgerte russische Minderheiten leben, z&auml;hlt kein Land mehr als acht Prozent Immigranten aus Nicht-EU-L&auml;ndern. Was die Sache noch schlimmer macht: Diese EU der 27, die der ganzen Welt Demokratie und Solidarit&auml;t predigen will, hat 2010 sage und schreibe nur 55.100 Asylantr&auml;ge genehmigt.</p>
<p>Dass Rom und Paris Br&uuml;ssel durch die &Uuml;bertragung von mehr Verantwortung k&ouml;dern wollten, ist durchaus verst&auml;ndlich. Doch dass die Europ&auml;ische Kommission, die doch der H&uuml;ter der Vertr&auml;ge ist, dazu bereit gewesen sein soll, ein so zentrales Prinzip der europ&auml;ischen Integration wie den freien Personenverkehr so billig zu verkaufen, das ist wirklich beunruhigend.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 13 May 2011 14:10:17 +0100</pubDate><guid>652101</guid></item>
<item><title>Personenfreizügigkeit | Mit Grenzkontrollen gegen Europa (Dilema Veche, Bukarest)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/648301-mit-grenzkontrollen-gegen-europa</link><description><![CDATA[Auf Drängen Frankreichs und Italiens hat die EU-Kommission dem Prinzip zugestimmt, wieder teilweise Grenzkontrollen innerhalb der EU zuzulassen. Die Entscheidung soll am 12. Mai abgesegnet werden. Welch Rückschritt, entrüstet sich ein rumänischer Leitartikler. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 11 May 2011 16:34:55 +0100</pubDate><guid>648301</guid></item>
<item><title>Libyenkrieg | Kurzsichtig | Cartoon (Le Journal du jeudi, Ouagadougou)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/647771-kurzsichtig</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Wed, 11 May 2011 11:22:21 +0100</pubDate><guid>647771</guid></item>
<item><title>Immigration | Europas Schande</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/645181-europas-schande</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Unterlassene Hilfeleistung&ldquo;, urteilt die Tageszeitung <a target="_self" href="http://www.publico.es/internacional/375174/barcos-de-la-otan-dejaron-morir-a-61-inmigrantes-en-el-mediterraneo"><em>P&uacute;blico</em> auf der Titelseite</a>. &bdquo;61 Migranten, darunter Kinder, sind verhungert und verdurstet, nachdem sie umsonst um Hilfe gerufen hatten.&ldquo; Laut Informationen der britischen <a target="_self" href="http://www.guardian.co.uk/world/2011/may/09/refugees-libya">Tageszeitung <em>The Guardian</em> vom 9. Mai</a>, trieb ein Boot , das am 25. M&auml;rz mit 72 Fl&uuml;chtlingen an Bord von Tripolis ablegte, nach einer Motorenpanne 16 Tage ziellos im Mittelmeer, bevor es letztlich nach Libyen zur&uuml;ckkehrte. Dem <em>Guardian</em> nach wurden die &Uuml;berlebenden von Milit&auml;rflugzeugen und einem Flugzeugtr&auml;ger geortet. &bdquo;Die Atlantische Allianz NATO bestreitet Hilferufe in irgendwelcher Form bekommen zu haben, doch die italienische K&uuml;stenwache gestand ein, einen Notruf bekommen zu haben&ldquo;, f&uuml;gt <em>P&uacute;blico</em> hinzu. Der vom <em>Guardian</em> beschuldigte franz&ouml;sische Generalstab &bdquo;dementierte kategorisch diese Informationen, die immerhin im Konjunktiv geschrieben waren&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.liberation.fr/monde/01012336384-libyens-morts-en-mer-l-italie-suspectee">schreibt die franz&ouml;sische Tageszeitung <em>Lib&eacute;ration</em></a>. Die franz&ouml;sische Tageszeitung berichtet, dass der NATO zufolge nur ein Flugzeugtr&auml;ger zur besagten Zeit in der Region war, der italienische Flugzeugtr&auml;ger Garibaldi.</p>
<p><a target="_self" href="http://blogs.publico.es/buzondevoz/616/la-verguenza-de-europa/">F&uuml;r <em>P&uacute;blico</em></a> ist der Vorfall eine &bdquo;Schande f&uuml;r Europa&ldquo;: &bdquo;Es ist schwer, den offiziellen Dementis Glauben zu schenken ....wenn die Man&ouml;ver Berlusconis und Sarkozys, den afrikanischen Fl&uuml;chtlingen (mit dem stillschweigenden Einverst&auml;ndnis der Union) die Grenzen zu verschlie&szlig;en, bekannt sind.&ldquo; <em>P&uacute;blico</em> fordert einen Untersuchungsausschuss, denn &bdquo;niemand kennt die Anzahl der Toten des afrikanischen Exodus, der Europa besch&auml;men sollte. ... Das internationale Seerecht, die Menschenrechte oder einfach der gesunde Menschenverstand verlangen, dass Schiffbr&uuml;chige gerettet werden m&uuml;ssen&ldquo;, schreibt die Tageszeitung.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 10 May 2011 13:02:15 +0100</pubDate><guid>645181</guid></item>
<item><title>Debatte | Transatlantischer Populismus (De Morgen, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/640231-transatlantischer-populismus</link><description><![CDATA[Die neopopulistische Tea-Party-Bewegung aus den USA hat jetzt auch in Europa Fuß gefasst. Die beiden Strömungen haben dabei nicht dieselbe Geschichte, schreibt der Boston-Korrespondent von De Morgen. Das Resultat ist aber das gleiche: die Regierungen steuern auf die Lähmung zu. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 06 May 2011 17:12:11 +0100</pubDate><guid>640231</guid></item>
<item><title>Immigration | Juristisches Fiasko in Frankreich</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/631661-juristisches-fiasko-frankreich</link><description><![CDATA[<p>Die Titelseite von <em>Lib&eacute;ration</em> ist den tunesischen Einwanderern gewidmet, die in der letzten Zeit in Italien eintrafen und in Frankreich <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/604571-verlierer-des-franko-italienischen-duells" target="_self">festgenommen wurden</a>. Mehrere Dutzend von der Polizei nach dem &Uuml;berqueren der Grenze zwischen Italien und Frankreich festgenommene Tunesier wurden am letzten Wochenende auf Anordnung des Ermittlungsrichters (juge des libert&eacute;s et de la d&eacute;tention) wieder freigelassen. Vor allem in Marseille wurden 35 Betroffene auf freien Fu&szlig; gesetzt, obwohl die Pr&auml;fektur die Verl&auml;ngerung ihrer Haft beantragt hatte, um sie nach Italien oder Tunesien abzuschieben. Begr&uuml;ndet wurde die von der Justiz angeordnete Freilassung mit den zahlreichen Verfahrensfehlern, die die Polizeibeamten bei den Massenfestnahmen begangen hatten. &bdquo;Das Muskelspiel endete im juristischen Fiasko&ldquo;, <a href="http://www.liberation.fr/societe/01012335049-exiles-tunisiens-les-gardes-a-vue-tombent-une-a-une" target="_self">so <em>Lib&eacute;ration</em></a>, die sich nach dem Sinn dieses Debakels fragt, das im Widerspruch zu den <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/590591-tauziehen-um-immigranten-verschaerft-sich" target="_self">lauthals von der franz&ouml;sischen Regierung abgegebenen Erkl&auml;rungen</a> steht. Die franz&ouml;sische Tageszeitung zitiert die Analyse eines Anwalts der Tunesier: &bdquo;Vielleicht handelt es sich lediglich um ein politisches Man&ouml;ver. Man l&auml;sst die Muskeln spielen, um der &ouml;ffentlichen Meinung gef&auml;llig zu sein, und nimmt medienwirksame Festnahmen vor, auch wenn sie zu nichts f&uuml;hren&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 03 May 2011 12:42:05 +0100</pubDate><guid>631661</guid></item>
<item><title>Dänemark | Was kosten also die Migranten?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/628851-was-kosten-also-die-migranten</link><description><![CDATA[<p>Seit einigen Tagen tobt in D&auml;nemark eine Polemik um die Kosten der Migration. &bdquo;Verfasser des Berichts &uuml;ber den Preis der Zuwanderer kritisieren Regierung&ldquo;, <a href="http://www.information.dk/dagensforside/02-05-2011" target="_self">verk&uuml;ndet die Tageszeitung <em>Information</em></a>. Die &Ouml;konomen werfen der Regierung vor, ihre Arbeit zu politischen Zwecken zu missbrauchen. Die auf Wunsch der Regierung verfasste Studie dient der rechtsextremen Volkspartei, welche die konservativ-liberale Minderheitsregierung st&uuml;tzt, und dem Integrationsminister als Grundlage f&uuml;r die von ihnen lauthals geforderte Versch&auml;rfung des Einwanderungsgesetzes. In Europa zeichnet D&auml;nemark sich bereits durch seine besonders restriktive Migrationspolitik aus.</p>
<p>Die konservative Tageszeitung <em>Jyllands-Posten</em> enth&uuml;llte den Bericht am 28. April unter dem Titel &bdquo;Einsparungen in Milliardenh&ouml;he durch Beschr&auml;nkung der Zuwanderung&ldquo;. Laut der Zeitung beziffern die Autoren die j&auml;hrlichen Kosten der Migration aus nichtwestlichen L&auml;ndern auf 15,7 Milliarden Kronen (2,1 Milliarden Euro). Seit 2001 h&auml;tten die Rechtsparteien an der Macht die Staatskasse durch die Versch&auml;rfung des Zuwanderungsrechts j&auml;hrlich um 5,1 Milliarden Kronen (knapp 648 Millionen Euro) entlastet.</p>
<p>In <em>Information</em> widerlegen die &Ouml;konomen diese Auslegung ihres Berichts und erkl&auml;ren, dass der Einfluss der Migranten aus nichtwestlichen L&auml;ndern auf die d&auml;nische Wirtschaft nicht berechnet werden k&ouml;nne. Die zitierten Zahlen w&uuml;rden die wahren Kosten der Migration nicht widerspiegeln. So unterscheidet die Studie zum Beispiel nicht zwischen Zuwanderern und Asylanten, die sich in Migrationsgeschichte und Status unterscheiden. Die meist kinderreichen Migrantenfamilien zahlen zwar gegenw&auml;rtig weniger Steuern als die D&auml;nen, diese Situation d&uuml;rfte sich jedoch mit der Zeit &auml;ndern. Deshalb meint Marianne Frank Hansen, eine der Verfasser, dass die Schlussfolgerungen des Berichts keinesfalls eine Versch&auml;rfung des Zuwanderungsrechts rechtfertigen w&uuml;rden.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 02 May 2011 15:29:47 +0100</pubDate><guid>628851</guid></item>
<item><title>Immigration | Italien verurteilt wegen Inhaftierung illegaler Einwanderer</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/626311-italien-verurteilt-wegen-inhaftierung-illegaler-einwanderer</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Der Europ&auml;ische Gerichtshof lehnt es ab, illegales Einwandern als Verbrechen anzusehen&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.repubblica.it/esteri/2011/04/28/news/corte_ue_boccia_reato_di_clandestinit-15471497/"><em>titelt</em></a> La Repubblica. Dies macht er deutlich, indem er dem Einspruch des Algeriers Hassan El Dridi statt gibt. Das Luxemburger Gericht hat entschieden, dass durch das 2009 von der italienischen Regierung verabschiedete Gesetz europ&auml;isches Recht verletzt wird. Das Gesetz sieht Freiheitsstrafen von 1 bis 4 Jahren vor f&uuml;r illegale Einwanderer, die sich weigern, das Land zu verlassen. Die r&ouml;mische Tageszeitung erkl&auml;rt, dass im Besonderen die Richtlinie von 2008 problematisch sei, die auf &bdquo;eine wirksame Abschiebungs- und R&uuml;ckf&uuml;hrungspolitik [&hellip;] unter uneingeschr&auml;nkter Ber&uuml;cksichtigung der [&hellip;] Grundrechte&ldquo; abziele. &bdquo;In anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern wird illegales Einwandern als Straftat angesehen, doch diese wurden nicht kritisiert&ldquo;, reagierte der italienische Innenminister. Seiner Meinung nach werden durch den Beschluss des Gerichthofes politische Ma&szlig;nahmen unwirksam, die gegen die illegale Einwanderung ank&auml;mpfen. Dies sei ihm zufolge nicht &bdquo;nur ein Problem Italiens, sondern von ganz Europa&ldquo;.<em></em></p>
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<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 29 Apr 2011 13:42:46 +0100</pubDate><guid>626311</guid></item>
<item><title>Niederlande | Wer wird eure Tulpen pflücken? (Gazeta Wyborcza, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/620431-wer-wird-eure-tulpen-pfluecken</link><description><![CDATA[Die niederländische Regierung will die Einwanderung von Arbeitskräften aus der EU beschränken. Zahlreiche Polen, die es in das Königreich zieht, würden zu den ersten Opfern gehören. Allerdings könnte diese Maßnahme dem Land teuer zu stehen kommen, warnt die Gazeta Wyborcza. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 27 Apr 2011 15:23:43 +0100</pubDate><guid>620431</guid></item>
<item><title>Bertrams | Kollision | Cartoon (Het Parool, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/618951-kollision</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 26 Apr 2011 19:09:22 +0100</pubDate><guid>618951</guid></item>
<item><title>Belgien | Betrüger auf frischer Tat ertappt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/611791-betrueger-auf-frischer-tat-ertappt</link><description><![CDATA[<p><a target="_self" href="http://destandaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=VT395FT2">Laut De Standaard</a> &quot;tr&auml;gt der Kampf gegen Betr&uuml;ger aus Osteuropa Fr&uuml;chte&ldquo;. Monat f&uuml;r Monat melden sich rund 250 Osteurop&auml;er beim <a target="_self" href="http://www.rsvz.be/ ">belgischen Landesinstitut der Sozialversicherungen f&uuml;r Selbst&auml;ndige (INASTI)</a> an. In der Tat gibt ihnen der Selbst&auml;ndigen-Status nicht nur ein dreimonatiges Aufenthaltsrecht in Belgien, sondern wichtiger noch, wie die Zeitung meint,<a target="_self" href="http://www.belgium.be/fr/famille/aide_sociale/cpas/"> Anspr&uuml;che auf Sozialhilfe</a>. Doch seit dem 1. Oktober 2010 f&uuml;hrt das LISVS Kontrollen durch, um festzustellen, ob die angemeldeten Personen wirklich als Selbst&auml;ndige t&auml;tig sind. Dem Blatt zufolge &quot;scheinen die Kontrollen wirksam zu sein&ldquo;, denn zwei Drittel aller Angemeldeten wurden beim Schummeln erwischt. &quot;Die Aufenthaltsgenehmigungen wurden entzogen und die Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde forderte sie auf, das Land zu verlassen&ldquo;, berichtet die Tageszeitung.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 21 Apr 2011 12:13:58 +0100</pubDate><guid>611791</guid></item>
<item><title>Vereinigtes Königreich | Polens Pleitiers in Großbritannien</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/611761-polens-pleitiers-grossbritannien</link><description><![CDATA[<p>&quot;Polens Bankrotteure auf der Insel&ldquo; <a target="_self" href="http://www.rp.pl/artykul/646175_Polscy-bankruci-z-Wysp.html">titelt Rzeczpospolita</a>. Weil sie &uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse gelebt haben oder schuldenfrei in die Heimat zur&uuml;ckwollen, haben einige tausend polnische Immigranten in den vergangenen Jahren in Gro&szlig;britannien Insolvenz angemeldet, berichtet die Tageszeitung aus Warschau. 2010 haben britische Schuldenberatungen, die Dienste in polnischer Sprache anbieten, einen Zuwachs von 20 Prozent zu verzeichnen. Laut Andrzej Jaworski, Inhaber der Agentur Zadłużona Wyspa (Verschuldete Insel), hatte die &uuml;berwiegende Mehrheit der polnischen Kunden ihren Arbeitsplatz verloren. &quot;Die Polen hatten nicht mit einem Zusammenbruch des Arbeitsmarkts gerechnet und sich teure Autos, Ger&auml;te, Ferien und Designer-Bekleidung auf Pump geleistet&ldquo;, erkl&auml;rt Jaworski. Ein Unternehmer, der Rekordschulden von 350.000 &pound; aufzuweisen hat, beschuldigt die Banken: &quot;W&auml;re es nicht so einfach gewesen, immer neue Kredite zu bekommen, h&auml;tte ich heute wahrscheinlich noch ein erfolgreiches Unternehmen&ldquo;, meint er.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 21 Apr 2011 12:02:36 +0100</pubDate><guid>611761</guid></item>
<item><title>Immigration | EU unterstützt Flüchtlingsblockade</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/606751-eu-unterstuetzt-fluechtlingsblockade</link><description><![CDATA[<p>&quot;EU unterst&uuml;tzt Frankreichs Fl&uuml;chtlingsblockade&ldquo; <a href="http://www.lavanguardia.es/internacional/20110418/54142840203/bruselas-se-inhibe-de-sancionar-a-francia-por-su-politica-migratoria.html" target="_self">titelt die Tageszeitung La Vanguardia</a> und betont, dass &quot;eine zeitweise Schlie&szlig;ung der Grenzen zwischen L&auml;ndern der Europ&auml;ischen Union v&ouml;llig rechtens sei.&ldquo; Dies habe am Vortag in Br&uuml;ssel EU-Innenkommissarin Cecilia Malmstr&ouml;m in einer Erkl&auml;rung verlauten lassen. &quot;Behutsam&ldquo; habe sie erkl&auml;rt, dass Frankreich &quot;offensichtlich das Recht&ldquo; hatte am 17. April <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/604571-verlierer-des-franko-italienischen-duells" target="_self">seine Grenze zu schlie&szlig;en</a> und einem Zug mit tunesischen Fl&uuml;chtlingen aus Italien die Einreise zu verweigern.</p>
<p>Eine Erkl&auml;rung, die der franz&ouml;sischen Regierung Recht g&auml;be und ein &quot;Affront&ldquo; f&uuml;r die italienische sei, meint La Vanguardia. Die Fl&uuml;chtlingskrise &quot;belastet die Beziehungen zwischen Paris und Rom&ldquo; und &quot;offenbart, dass es an einer EU-Politik in diesem Bereich fehlt&ldquo;, notiert das Blatt. Roms Entscheidung, den Fl&uuml;chtlingen g&uuml;ltige Papiere auszustellen sei eine &quot;Antwort auf die europ&auml;ische Zur&uuml;ckhaltung&ldquo; gewesen. Dennoch haben &quot;gestern Paris und Rom versucht, die Lage eine Woche vor dem n&auml;chsten franz&ouml;sisch-italienischen Gipfeltreffen zu entspannen&ldquo; schlie&szlig;t La Vanguardia.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 19 Apr 2011 12:05:31 +0100</pubDate><guid>606751</guid></item>
<item><title>Niederlande | Arbeitslose Ausländer im Visier</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/601661-arbeitslose-auslaender-im-visier</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Ein Pole ohne Arbeit muss das Land verlassen.&ldquo; <a href="http://www.volkskrant.nl/ " target="_self"><em>So fasst De Volkskrant die Ma&szlig;nahmen zusammen</em></a>, die der Minister f&uuml;r Soziales und Arbeit Henk Kamp (VVD, liberale Volkspartei) f&uuml;r Arbeiter aus L&auml;ndern der EU vorsieht. Der Tageszeitung zufolge werden die &bdquo;Regeln versch&auml;rft&ldquo;. &bdquo;Wer nicht selbst f&uuml;r seinen Unterhalt aufkommen kann, muss gehen.&ldquo; Der Minister schl&auml;gt vor, dass die &bdquo;Einwanderer, die seit mehr als drei Monaten keine Arbeit haben, das Land verlassen&ldquo; und dass die Regeln f&uuml;r ausl&auml;ndische Straft&auml;ter versch&auml;rft werden. Der Den Haager B&uuml;rgermeister, der von einem &bdquo;Tsunami an Arbeitern aus dem Osten&ldquo; sprach und sein Amtskollege aus Rotterdam freuten sich &uuml;ber diese Stellungnahme. Der polnische Botschafter hingegen &bdquo;steht diesen Projekten besorgt gegen&uuml;ber&ldquo;. <a href="http://www.volkskrant.nl/vk/nl/2686/Binnenland/article/detail/1875370/2011/04/14/Nederlands-spreken-wordt-eis-bij-bijstand.dhtml " target="_self"><em>De Volkskrant berichtet ebenfalls</em></a>, dass f&uuml;r jeden Einwanderer, ob europ&auml;isch, t&uuml;rkisch oder marokkanisch &bdquo;die Beherrschung der niederl&auml;ndischen Sprache zur Bedingung wird, um finanzielle Hilfe vom Staat zu erhalten.&ldquo; Die Zeitung pr&auml;zisiert dennoch, dass diese Ma&szlig;nahmen eine vorherige &Auml;nderung einiger europ&auml;ischer Richtlinien voraussetzen. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 15 Apr 2011 12:58:48 +0100</pubDate><guid>601661</guid></item>
<item><title>Horsch | Breitseite | Cartoon (Süddeutsche Zeitung, München)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/599131-breitseite</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 14 Apr 2011 12:54:01 +0100</pubDate><guid>599131</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Cameron für weniger Einwanderung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/598881-cameron-fuer-weniger-einwanderung</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Cameron: Masseneinwanderung zerrei&szlig;t Gro&szlig;britannien&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/immigration/8449324/David-Cameron-migration-threatens-our-way-of-life.html">titelt der <em>Daily Telegraph</em></a> vor der &bdquo;sch&auml;rfsten Rede&ldquo;, die der britische Premier laut dem konservativen Blatt bisher zu diesem Thema gehalten hat. Laut David Cameron l&ouml;se Immigration &bdquo;Unbehagen&ldquo; aus, weil einige Einwanderer sich nicht integrieren oder die englische Sprache lernen wollen. Cameron werde versprechen, die Zahl der Einreisenden auf &bdquo;Zehntausende statt Hunderttausende&ldquo; zu senken. Der <em>Telegraph</em> f&uuml;gt hinzu, dass der Regierungschef &bdquo;den Sozialstaat f&uuml;r eine Generation arbeitsscheuer Briten verantwortlich machen wird, mittels Statistiken, laut derer drei Viertel der 2,5 Millionen Menschen, die seit 1997 arbeitslos geworden sind, aus dem Ausland kommen.&ldquo; Allerdings werde Cameron betonen, dass er nicht von &bdquo;Einwanderern&ldquo; spreche, &bdquo;die hierherkommen und unsere Arbeitspl&auml;tze wegnehmen&ldquo;. Vielmehr wird er vom f&uuml;r ihn &bdquo;wirklichen Problem&ldquo; sprechen: &bdquo;Einwanderer f&uuml;llen auf dem Arbeitsmarkt die riesigen L&uuml;cken, die durch ein Sozialsystem entstanden sind, dass die Briten jahrelang daf&uuml;r bezahlt hat, nicht zu arbeiten.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 14 Apr 2011 11:37:43 +0100</pubDate><guid>598881</guid></item>
<item><title>Giannelli | Ping-pong | Cartoon (Corriere della Sera, Mailand)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/595831-ping-pong</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 12 Apr 2011 17:04:42 +0100</pubDate><guid>595831</guid></item>
<item><title>Immigration | &quot;Belastung" oder &quot;Unsinn"? (Libération, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/595781-belastung-oder-unsinn</link><description><![CDATA[Italien ist mit der Ankunft von Tausenden von Flüchtlingen aus Nordafrika konfrontiert und appelliert an die Solidarität seiner Partner. Die Innen- und Justizminister der 27 EU-Länder, allen voran Deutschland und Frankreich, weisen das zurück. Einmal mehr zeigt sich, dass in Sachen Immigration die Regel &quot;jeder für sich“ gilt. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 12 Apr 2011 17:01:08 +0100</pubDate><guid>595781</guid></item>
<item><title>Frankreich-Italien | Tauziehen um Immigranten verschärft sich</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/590591-tauziehen-um-immigranten-verschaerft-sich</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Immigranten, Zusammensto&szlig; zwischen Italien und Frankreich&ldquo;, <a target="_self" href="http://www3.lastampa.it/cronache/sezioni/articolo/lstp/397021/">titelt <em>La Stampa</em></a>. Die Spannungen zwischen Rom und Paris &uuml;ber die Migranten aus Nordafrika erreichten am 7. April eine neue Gr&ouml;&szlig;enordnung, weil Frankreich sich weigerte, die von Italien ausgestellten vorl&auml;ufigen Aufenthaltsgenehmigungen anzuerkennen, die den <a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/584751-sollen-wir-die-illegalen-ertraenken">j&uuml;ngst auf der Halbinsel eingetroffenen</a> Immigranten bewilligt worden waren. Weiter gab Frankreich bekannt, es werde alle, die versuchten, nach Frankreich einzureisen, nach Italien zur&uuml;ckschicken. Die sechs Monate lang g&uuml;ltigen Genehmigungen waren ausgestellt worden, um die heute &uuml;berf&uuml;llten italienischen Auffanglager zu entlasten. <a target="_self" href="http://www.lastampa.it/_web/cmstp/tmplRubriche/editoriali/gEditoriali.asp?ID_blog=25&amp;ID_articolo=8591&amp;ID_sezione=&amp;sezione=">Die Tageszeitung aus Turin hinterbringt</a> die &Auml;u&szlig;erungen des italienischen Innenministers Roberto Maroni, der meint, Frankreich k&ouml;nne die Migranten mit Aufenthaltsgenehmigung nicht abschieben, ohne gegen das Schengener Abkommen zu versto&szlig;en, und erinnert daran, dass &bdquo;zwischen den beiden L&auml;ndern seit einiger Zeit ein kalter Krieg herrscht. Dieser betrifft vorwiegend den Finanzsektor&ldquo; &ndash; die Aush&auml;ngeschilder der italienischen Wirtschaft, Edison, Parmalat und Generali, sind im Visier der franz&ouml;sischen Investoren &ndash; und wirkt sich nun &bdquo;auf Tausende von tunesischen Migranten [aus], die Franz&ouml;sisch sprechen und nach Frankreich wollen&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 08 Apr 2011 13:35:24 +0100</pubDate><guid>590591</guid></item>
<item><title>Asylrecht | Geschlossener Schalter (Dagens Nyheter, Stockholm)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/586891-geschlossener-schalter</link><description><![CDATA[Die EU will früher oder später gemeinsame Asylvorschriften einrichten. Doch der Aufschwung fremdenfeindlicher Parteien in mehreren Mitgliedsstaaten und der Andrang von Migranten aus Nordafrika liefert Sprengstoff für die Diskussion. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 06 Apr 2011 17:51:13 +0100</pubDate><guid>586891</guid></item>
<item><title>Libyenkrise | Der Krieg spaltet Europa (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/585201-der-krieg-spaltet-europa</link><description><![CDATA[Die Libyenkrise bringt die Widersprüche der Europäischen Union ans Licht. Ob bei der Industriepolitik, den internationalen Beziehungen oder beim Thema Immigration, nationale Interessen und fehlende Solidarität stehen auf der Tagesordnung. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 05 Apr 2011 17:05:37 +0100</pubDate><guid>585201</guid></item>
<item><title>Immigration | Sollen wir die Illegalen ertränken?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/584751-sollen-wir-die-illegalen-ertraenken</link><description><![CDATA[<p>Der ber&uuml;hmte Satz von Giuseppe Tomasi di Lampedusa&ndash; &bdquo;Alles muss sich &auml;ndern, damit alles gleich bleiben kann&ldquo; &ndash; hat sich in Lampedusa als falsch erwiesen, <a href="http://wyborcza.pl/1,86117,9376927,Lampedusa_peka_w_szwach_od_nielegalnych_imigrantow.html" target="_blank"><em>schreibt</em></a> die Gazeta Wyborcza. W&auml;hrend in Tunesien und Libyen die Revolution w&uuml;tet, hat &bdquo;die alptraumhafte Welle ungl&uuml;cklicher Migrantenfamilien&ldquo; die italienische Insel mit der Kraft eines Tsunami getroffen und die Situation ist heute &bdquo;tragisch&ldquo;. &bdquo;Lampedusa ist zum Ma&szlig;stab f&uuml;r die begrenzten M&ouml;glichkeiten Europas hinsichtlich illegaler Einwanderung und Asylpolitik geworden&ldquo;, stellt die Tageszeitung fest und betont, dass die f&uuml;r die Kontrolle der EU-Au&szlig;engrenzen zust&auml;ndige Agentur <a href="http://www.frontex.europa.eu/" target="_blank"><em>Frontex</em></a> &uuml;ber keine eigenen Mittel verf&uuml;gt und statt dessen bei den Mitgliedsstaaten Polizeikr&auml;fte und Geldmittel anfordern muss. Was diese Themen betrifft, ist Europas Solidarit&auml;t, gelinde gesagt, sehr beschr&auml;nkt. Die B&uuml;rokratie in Br&uuml;ssel hat sich mehrfach als &bdquo;hilflos&ldquo; oder als vom guten Willen der Mitgliedsstaaten abh&auml;ngig herausgestellt. &bdquo;Einer der [EU]-Spitzenpolitiker sagte k&uuml;rzlich, die Migranten sollten wieder nach Hause geschickt werden. Wozu? Damit man sie am n&auml;chsten Tag wieder &bdquo;begr&uuml;&szlig;en&ldquo; kann? Warum ertr&auml;nkt man sie nicht gleich?&ldquo;, fragt dieGazeta Wyborcza da ironisch.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 05 Apr 2011 15:54:01 +0100</pubDate><guid>584751</guid></item>
<item><title>Österreich | Die Polizei im Wohnzimmer</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/584441-die-polizei-im-wohnzimmer</link><description><![CDATA[<p>&Ouml;sterreich versch&auml;rft wieder sein Fremdengesetz. &bdquo;Polizei darf in Wohnung&ldquo;, <a target="_blank" href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/647604/Neues-Fremdenrecht_Polizei-darf-in-Wohnung?_vl_backlink=/home/politik/index.do">titelt die <em>Presse</em></a> &uuml;ber die Pl&auml;ne der <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/513321-einwanderung-nur-was-fuer-kaempfer">sehr aktiven Innenministerin Maria Fekter</a> (&Ouml;VP). Diese will der Exekutive die Erm&auml;chtigung zu (Haus-)Durchsuchungen ohne richterliche Anordnung einr&uuml;amen, wenn sie dort einen illegalen Ausl&auml;nder vermutet. Der Passus des neuen Fremdenrechts ist mit der SP&Ouml; abgestimmt und soll im  April dem Votum der Abgeordneten unterstellt werden. Fekter stelle Fremde unter eine Art Generalverdacht, Illegale und Kriminelle zu sein, <a target="_blank" href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/647605/Fuer-Fekter-gilt-der-Generalverdacht?direct=647604&amp;_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/647604/index.do&amp;selChannel=">emp&ouml;rt sich die Wiener Zeitung</a>. &bdquo;Menschen- und B&uuml;rgerrechte sind nicht auf den Besitz eines &ouml;sterreichischen Passes beschr&auml;nkt. Nicht einmal das n&uuml;tzt vielleicht: Wenn Ihre Tochter einen ausl&auml;ndischen Freund hat und dieser gar Schwarzafrikaner ist, der h&auml;ufiger die U-Bahn beim Wiener Westbahnhof n&uuml;tzt, wird Ihre Wohnung wom&ouml;glich wegen des Verdachts auf Drogen gefilzt. Wer sagt, dass das Recht zu Hausdurchsuchungen bei einem gewissen Verdacht auf Gesetzesverst&ouml;&szlig;e nicht auf missliebige oder alle &Ouml;sterreicher ausgeweitet wird? Dient ja nur dem hehren Zweck, potenzielle Verbrecher zu schnappen, oder? Irgendwann wird jeder &Ouml;sterreicher gleich einen Polizisten bei sich zu Hause unterbringen m&uuml;ssen, um jeden Verdacht von Anfang an zu unterbinden.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 05 Apr 2011 13:00:41 +0100</pubDate><guid>584441</guid></item>
<item><title>Chappatte | Neues Leben | Cartoon (Le Temps, Genf)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/582891-neues-leben</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 04 Apr 2011 16:38:22 +0100</pubDate><guid>582891</guid></item>
<item><title>Italien | Noch ein Gesetz nach Maß für den Cavaliere</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/577371-noch-ein-gesetz-nach-mass-fuer-den-cavaliere</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Emp&ouml;rung &uuml;ber verk&uuml;rzte Verj&auml;hrungsfrist&ldquo;, <a href="http://www.repubblica.it/politica/2011/03/30/news/blitz_processo_breve-14258156/" target="_blank">titelt <em>La Repubblica</em></a>. Am Vortag kam es im Parlament zu lautstarken Debatten &uuml;ber einen Gesetzentwurf, der vorsieht, die Verj&auml;hrungsfristen (und damit die Prozessdauer) zu verk&uuml;rzen, was den Abbruch von mehreren Tausend Verfahren zu Folge haben w&uuml;rde  &ndash;  darunter die Korruptionsverfahren, die Regierungschef Silvio Berlusconi betreffen. Vor dem Parlament demonstrierten einige Hundert Menschen und bewarfen schimpfend die vorbeikommenden Minister mit M&uuml;nzen. &bdquo;Das ist der inakzeptable Preis, den Berlusconi das Volk zahlen lassen will, um sich pers&ouml;nliche Straffreiheit zu sichern&ldquo;, <a href="http://www.repubblica.it/politica/2011/03/31/news/commento_giannini-14300182" target="_blank">kommentiert das der Opposition nahestehende Blatt</a> aus Rom. Zum selben Zeitpunkt, schreibt die Tageszeitung, war Berlusconi auf Lampedusa, dass mit Tausenden von Fl&uuml;chtlingen aus Nordafrika vor dem humanit&auml;ren Kollaps steht. Er versprach der aufgebrachten Bev&ouml;lkerung die Evakuierung der Migranten und verk&uuml;ndete, dass er <a href="http://tv.repubblica.it/copertina/berlusconi-visita-la-sua-nuova-villa-a-lampedusa/65214?video" target="_blank">eine Villa auf der Insel erstanden</a> habe.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 31 Mar 2011 12:39:28 +0100</pubDate><guid>577371</guid></item>
<item><title>Immigration | Pingpong zwischen Rom und Paris (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/576481-pingpong-zwischen-rom-und-paris</link><description><![CDATA[Es strömen weiterhin Hunderte von nordafrikanischen Flüchtlingen nach Lampedusa. Unterdessen versuchen Hunderte anderer erfolglos, an der französisch-italienischen Grenze nach Frankreich, ihrem Endziel, einzureisen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 30 Mar 2011 17:05:12 +0100</pubDate><guid>576481</guid></item>
<item><title>Belgien | „Humanitärer Notstand" in Belgien</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/569941-humanitaerer-notstand-belgien</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Asylantr&auml;ge steigen monatlich um 30%&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.lesoir.be/actualite/belgique/2011-03-25/le-nombre-de-demandes-d-asile-explose-830366.php "><em>prangt es</em></a> auf der Titelseite von Le Soir, und der belgische Staatssekret&auml;r f&uuml;r soziale Integration und Armutsbek&auml;mpfung Philippe Courard spricht von einem &bdquo;Humanit&auml;ren Notstand&ldquo;. Angesichts der zunehmenden Anfragen werden die 3 000 Pl&auml;tze, die im vergangenen November geschaffen wurden, nicht mehr ausreichen. Viele der Anfragen stammen aus Osteuropa, vor allem aus dem Kosovo und aus Mazedonien. &bdquo;Wenn in den n&auml;chsten Wochen nichts unternommen wird, werden wir bald 2000 Menschen ohne Dach &uuml;ber dem Kopf haben&ldquo;, warnt Philippe Courard. Die Situation k&ouml;nnte &bdquo;kritisch werden&ldquo;, wenn die arabischen Revolutionen eine Fl&uuml;chtlingswelle in das K&ouml;nigreich nach sich ziehen, betont die Br&uuml;sseler Tageszeitung.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 25 Mar 2011 12:29:11 +0100</pubDate><guid>569941</guid></item>
<item><title>Libyenkrieg | Spannungen zwischen Paris und Rom</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/563721-spannungen-zwischen-paris-und-rom</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Der Libyenkrieg spaltet Italien und Frankreich&ldquo;, <a href="http://www.corriere.it/politica/11_marzo_21/calderoli-larussa-gasparri-divisioni-governo_38159f36-539d-11e0-9775-d7937a6c081d.shtml" target="_blank">titelt der <em>Corriere della Sera</em> </a>und berichtet von wachsenden Spannungen in Rom gegen&uuml;ber Frankreichs Anspruch auf das Oberkommando der Milit&auml;roperation &bdquo;Odyssey Dawn&ldquo;, der Italien zudem nur z&ouml;gernd zugestimmt hat. Die italienische Regierung habe gedroht, wieder &bdquo;die Kontrolle&ldquo; &uuml;ber die von der Allianz benutzten Luftst&uuml;tzpunkte zu &uuml;bernehmen, falls das Kommando nicht an die NATO &uuml;bergeben werde  &ndash;  eine Forderung die auch Norwegen teilt, das bereits seine milit&auml;rische Teilnahme ausgesetzt hat, aber von Frankreich und den arabischen L&auml;nder abgelehnt wird. In seinem <a href="http://www.corriere.it/editoriali/11_marzo_22/gli-interessi-nazionali-e-le-ipocrisie-piero-ostellino_0637e7cc-5450-11e0-a5ef-46c31ce287ee.shtml" target="_blank">Kommentar</a> unterstellt der Journalist Piero Ostellino Frankreich &bdquo;nach dem Sturz Gaddafis den Platz Italiens (Im &Ouml;lgesch&auml;ft und weiteren Wirtschaftsbeziehungen) gegen&uuml;ber Libyen einnehmen&ldquo; zu wollen. Deshalb habe Italien unter franz&ouml;sischem Oberkommando &bdquo;viel zu verlieren&ldquo;. <a href="http://www.corriere.it/cronache/11_marzo_22/lampedusa-sbarchi-piano-governo_c8ed7b52-5463-11e0-a5ef-46c31ce287ee.shtml" target="_blank">Des Weiteren </a>stehe die italienische Regierung auch aufgrund der Anzahl von Fl&uuml;chtlingen aus Tunesien unter Druck, die t&auml;glich auf Lampedusa landen. Es seien bereits mehr als 5000 und somit &bdquo;ebenso viele wie die Insel Einwohner hat.&ldquo; Die Bev&ouml;lkerung bef&uuml;rchte, dass sich das Fl&uuml;chtlingsproblem negativ auf die beginnende Tourismus-Saison auswirken werde. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 22 Mar 2011 12:50:06 +0100</pubDate><guid>563721</guid></item>
<item><title>Immigration | Lampedusa wirft Rechtsextreme zurück ins Meer</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/549691-lampedusa-wirft-rechtsextreme-zurueck-ins-meer</link><description><![CDATA[<p>Nur ein paar Tage vor den Kantonalwahlen in Frankreich macht <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/463001-extreme-rechte-mit-menschlichem-gesicht" target="_blank">Marine Le Pen</a> auf <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/515871-lampedusa-vorposten-im-sturm" target="_blank">Lampedusa</a> Wahlkampf. Auf der italienischen Insel, unweit der K&uuml;sten Tunesiens, scharen sich Fl&uuml;chtlinge aus Nordafrika. In Begleitung des Europaabgeordneten Mario Borghezio der (rechtspopulistischen) Lega Nord, besuchte die Vorsitzende des Front National ein Auffanglager, in dem sich Tausende Fl&uuml;chtlinge befinden. Sie erkl&auml;rte: &bdquo;Europa kann nicht alle aufnehmen&ldquo;, <a href="http://palermo.repubblica.it/cronaca/2011/03/14/news/le_pen_e_borghezio_a_lampedusa_ma_i_ragazzi_dell_isola_protestano-13581590/?ref=HRER2-1" target="_blank">berichtet <em>La Reppublica</em></a>. Den Bewohnern war der Besuch der beiden fremdenfeindlichen Politiker gar nicht recht. Sie organisierten ein Demonstration unter dem Slogan &bdquo;Lampedusa ist nicht rassistisch&ldquo;. 1600 Menschen seien seit Anfang der Woche auf der Insel gelandet, <a href="http://palermo.repubblica.it/cronaca/2011/03/15/news/tragedia_in_mare_40_annegati_ma_le_traversate_non_si_fermano-13618748/?ref=HRER2-1" target="_blank">schreibt</a> die Tageszeitung. Die italienische Marine h&auml;tte zudem eine Fregatte geschickt, um ein Schiff aus Libyen mit 1800 Marokkanern an Bord am Eintreten in italienische Hoheitsgew&auml;sser zu hindern. Des Weiteren gilt ein Boot mit 40 Fl&uuml;chtlingen als verschollen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 15 Mar 2011 13:25:39 +0100</pubDate><guid>549691</guid></item>
<item><title>Dänemark | Integrationsministerin fliegt aus Regierung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/537561-integrationsministerin-fliegt-aus-regierung</link><description><![CDATA[<p>Der d&auml;nische Regierungschef hat seiner Integrationsministerin &bdquo;den Boden unter den F&uuml;&szlig;en weggezogen&ldquo;, <a href="http://politiken.dk/debat/ledere/ECE1217622/alt-skal-endevendes-i-ny-dommerundersoegelse/" target="_blank">berichtet <em>Politiken</em></a>. Am 8. M&auml;rz entlie&szlig; Lars L&oslash;kke Rasmussen (Liberale Partei) Birthe Ronn Hornbech (Liberale Partei). Ihr wird vorgeworfen, f&uuml;r die fast <a href="http://www.nyidanmark.dk/NR/rdonlyres/3BF66A68-D192-43A2-9E77-AD455948AE60/0/redegorelse_stm_statslose.pdf" target="_blank">systematische Ablehnung der Staatsb&uuml;rgerschaftsantr&auml;ge</a> junger Staatenloser &ndash; haupts&auml;chlich Pal&auml;stinenser &ndash; verantwortlich zu sein. Zudem k&uuml;ndigte er die Einberufung einer Untersuchungskommission an. Politiken erhofft sich von dieser Kommission, dass sie die Mitverantwortlichkeit anderer Ministerien und hoher Beamter kl&auml;rt. Noch vor den am 12. November stattfindenden Parlamentswahlen sollen Antworten gegeben werden, fordert die Tageszeitung. &bdquo;Dann k&ouml;nnten die W&auml;hler das endg&uuml;ltige Urteil &uuml;ber die Einwanderungspolitik der Regierung f&auml;llen.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 09 Mar 2011 11:47:59 +0100</pubDate><guid>537561</guid></item>
<item><title>EU - Libyen | Libysche Vermögen in Europa eingefroren</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/534931-libysche-vermoegen-europa-eingefroren</link><description><![CDATA[<p>Als Antwort auf die gewaltsame Unterdr&uuml;ckung des Volksaufstands in Libyen durch Muammar al-Gaddafi &bdquo;friert Europa libysches Verm&ouml;gen ein&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.corriere.it/economia/11_marzo_08/europa-fondi-libici_c8986f46-495e-11e0-8210-720c80ef41f5.shtml">titelt der <em>Corriere della Sera</em></a>. Der Tageszeitung zufolge sollen &bdquo;in mindestens f&uuml;nf L&auml;ndern Firmenanteile und Investitionen des Revolutionsf&uuml;hrers in H&ouml;he von 30 bis 40 Milliarden Euro bis auf Weiteres gesperrt werden.&ldquo; Die Sanktionen sollen am 8. M&auml;rz in Kraft treten und betreffen mehrere Unternehmen, in denen libysche Staatsfonds zu den Hauptaktion&auml;ren geh&ouml;ren, darunter die &Ouml;lkonzerne ENI, BP und Shell, Unicredit und BNP (Banken), Juventus Turin (Fu&szlig;ball) und Vodaphone (Telekommunikation). Unterdessen geht der Ansturm von Fl&uuml;chtlingen aus Nordafrika weiter, <a target="_blank" href="http://www3.lastampa.it/cronache/sezioni/articolo/lstp/392226/">berichtet <em>La Stampa</em></a>: In den letzten 24 Stunden seien 1700 Menschen auf Lampedusa angekommen; die Aufnahmelager st&uuml;nden vor dem Kollaps.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 08 Mar 2011 11:42:59 +0100</pubDate><guid>534931</guid></item>
<item><title>Mix&amp;amp;Remix | Willkommen? | Cartoon (L'Hebdo, Lausanne)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/532601-willkommen</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 07 Mar 2011 16:26:15 +0100</pubDate><guid>532601</guid></item>
<item><title>Schweden | Konservative und Grüne gegen Rechtsextreme</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/527531-konservative-und-gruene-gegen-rechtsextreme</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Regierung und Gr&uuml;ne blockieren die Schwedendemokraten beim Asylrecht&ldquo; <a target="_blank" href="http://www.dn.se/ledare/huvudledare/historiskt-sa-reinfeldt"><em>jubelt </em></a>Dagens Nyheter und spricht von einem &bdquo;historischen&ldquo; Abkommen. Am 3. M&auml;rz einigte sich die konservative Regierung mit den Gr&uuml;nen darauf, Asylanten ohne Aufenthaltsgenehmigung den Zugang zum Gesundheits- und Bildungswesen zu erleichtern und Familienzusammenf&uuml;hrung zu f&ouml;rdern.&nbsp;Zudem beschlossen sie eine Reform der Einwanderungspolitik. &bdquo;Die f&uuml;nf Parteien der Regierungskoalition entziehen damit den Schwedendemokraten ihr einziges politisches Thema&ldquo;, stellt Dagens Nyheter fest. Die fremdenfeindliche, rechtspopulistische Partei war bei den Wahlen vom vergangenen September erstmalig ins Parlament eingezogen. &bdquo;Das ist geschickt und demokratisch richtig&ldquo;, urteilt das Blatt und erinnert daran, dass &bdquo;schlie&szlig;lich 94,7 Prozent der W&auml;hler nicht die ausl&auml;nderfeindliche Partei gew&auml;hlt haben. (...) Das zeigt, dass es in der Frage einen echten politischen Willen gibt. Besonders die Haltung der Gr&uuml;nen ist zu loben.&ldquo;<em></em></p>
<p></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 04 Mar 2011 12:15:56 +0100</pubDate><guid>527531</guid></item>
<item><title>Niederlande | Polnische Einwanderer als Wahlkampf-Opfer</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/522901-polnische-einwanderer-als-wahlkampf-opfer</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Die niederl&auml;ndische Regierung hat sich f&uuml;r die Anregung, arbeitslose Polen aus den Niederlanden auszuweisen, entschuldigt&ldquo;, berichtet die <a href="http://www.wyborcza.pl/" target="_blank"><em>Gazeta Wyborcza</em></a> zufrieden. Die Zeitung bezieht sich hierbei auf eine Erkl&auml;rung des niederl&auml;ndischen Arbeitsministers Henk Kamp, der Mitte Februar erkl&auml;rte, dass &bdquo;obdachlose und arbeitslose Immigranten aus Osteuropa nach Hause geschickt werden sollten, und wenn sie nicht gehen wollen, dann sollte man sie ausweisen&ldquo;. Es war klar, dass Kamp damit die Polen meinte, die mit Abstand gr&ouml;&szlig;te Gruppe unter den sch&auml;tzungsweise 160.000 bis 200.000 Arbeitsimmigranten in den Niederlanden. Amtlichen Zahlen zufolge sind 40 Prozent der Bewohner von Obdachlosenheimen Polen. &bdquo;Immer mehr Politiker greifen auf populistische Slogans zur&uuml;ck und behaupten, die Polen &uuml;berfluteten den niederl&auml;ndischen Arbeitsmarkt&ldquo;, stellt die Warschauer Tageszeitung fest.</p>
<p>Die offizielle Reaktion aus Warschau war schnell und hart. Der Gazeta Wyborcza zufolge wurde dem polnischen Europaminister Mikołaj Dowgielewicz von Uri Rosenthal, dem niederl&auml;ndischen Au&szlig;enminister und Berater von Ministerpr&auml;sident Mark Rutte, zugesichert, Kemps Aussage sei &bdquo;nicht die offizielle Politik, sondern Privatinitiative des Ministers&ldquo;. Eine Intervention Polens bei Viviane Reding, EU-Kommissionsvizepr&auml;sidentin und Kommissarin f&uuml;r Justiz, war ebenso erfolgreich, da sie am 25. Februar Den Haag daran erinnerte, es m&uuml;sse die Grundsatze der EU &uuml;ber den freien Verkehr und die gleichen Rechte f&uuml;r alle Mitgliedsstaaten respektieren. &bdquo;Kamps Aussage war anscheinend Teil der Kampagne vor den niederl&auml;ndischen Landtagswahlen, die am 2. M&auml;rz abgehalten werden&ldquo;, schlie&szlig;t <em>Gazeta Wyborcza</em>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 02 Mar 2011 12:34:45 +0100</pubDate><guid>522901</guid></item>
<item><title>Burki | Gelobtes Land | Cartoon (24 heures, Lausanne)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/519181-gelobtes-land</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 28 Feb 2011 15:01:08 +0100</pubDate><guid>519181</guid></item>
<item><title>Einwanderung  | Lampedusa, Vorposten im Sturm (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/515871-lampedusa-vorposten-im-sturm</link><description><![CDATA[ Seit Mitte Februar sind mehrere tausend Bootsflüchtlinge aus Tunesien auf der italienischen Insel gelandet. Mit begrenzten Möglichkeiten versuchen die Bewohner bei schlechtem Wetter und ohne politische Hilfe, die Situation zu bewältigen. Lokalaugenschein an einem Ort, wo alles an Krieg erinnert. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 24 Feb 2011 18:04:35 +0100</pubDate><guid>515871</guid></item>
<item><title>EU - Libyen | Libyens Kampf, Europas Schmach (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/514131-libyens-kampf-europas-schmach</link><description><![CDATA[Wie können sich die Europäer angesichts der Massaker des Gaddafi-Regimes mit Rufen nach Mäßigung zufriedengeben und sich vor einer Flüchtlingswelle fürchten? Die Tageszeitung El País empört sich. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 23 Feb 2011 16:59:31 +0100</pubDate><guid>514131</guid></item>
<item><title>Österreich | Einwanderung, nur was für Kämpfer</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/513321-einwanderung-nur-was-fuer-kaempfer</link><description><![CDATA[<p>Deutschpflicht, sieben Tage Anwesenheitspflicht im Auffangzentrum und die brandneue Rot-Wei&szlig;-Rot-Card, das sind die drei Angelpunkte des neuen Fremdenrechts, das der &ouml;sterreichische Ministerrat am 23. Februar verabschiedet hat. <a href="http://derstandard.at/1297818613960/Ministerratsbeschluss-Neues-Fremdenrecht-Regierung-zufrieden-Opposition-empoert" target="_blank"><em>Der Standard</em> titelt</a> mit der &bdquo;Schelte f&uuml;r das Fremdenrecht&ldquo; und bedauert <a href="http://derstandard.at/1297818695453/Kommentar-der-anderen-Integrationspolitische--Bankrotterklaerung-" target="_blank">in seinem Kommentar</a> eine &bdquo;integrationspolitische Bankrotterkl&auml;rung&ldquo; und eine &bdquo;Schande f&uuml;r &Ouml;sterreich&ldquo;. Wie zum Beispiel soll das Menschenrecht auf Familienzusammenf&uuml;hrung gew&auml;hrleistet werden, wenn alle Familienmitglieder des Deutschen m&auml;chtig sein m&uuml;ssen? Wie die Ausnahmeregelung f&uuml;r Hochqualifizierte rechtfertigen? Wie f&uuml;r eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1 fordern, hei&szlig;t, auf Abitur-Niveau? &bdquo;Integration &agrave; la Fekter [Maria Fekter, die Innenministerin] hei&szlig;t schikanieren, sekkieren, zerm&uuml;rben. Wehe, eine Frist wird vers&auml;umt, eine Pr&uuml;fung nicht bestanden. Dann drohen Sanktionen, bis hin zur Ausweisung&ldquo;, schlie&szlig;t der <em>Standard</em>.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 23 Feb 2011 12:49:11 +0100</pubDate><guid>513321</guid></item>
<item><title>Für eine klare Immigrationspolitik | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/509421-fuer-eine-klare-immigrationspolitik</link><description><![CDATA[<p>Merkel, Cameron, Sarkozy&hellip; Einer nach dem anderen haben die drei Europ&auml;er zugegeben, dass das Konzept gl&uuml;cklichen Zusammenlebens unterschiedlicher Kulturkreise Schiffbruch erlitten habe: &bdquo;Multikulti ist gescheitert&sbquo; absolut gescheitert&ldquo;, <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/363851-multikulti-ein-wort-ist-tot" target="_blank">bekr&auml;ftigte</a> die deutsche Kanzlerin zum Beispiel im letzten Oktober. Der Satz wurde Anfang Februar praktisch Wort f&uuml;r Wort von David Cameron <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/493181-multikulti-kriegt-noch-einen-ab" target="_blank">&uuml;bernommen</a> und einige Tage sp&auml;ter von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=4_DGe0Gcj-8" target="_blank">Nicolas Sarkozy</a>. Ohne lange auf Gewissheit zu warten, ob sie sich zuvor abgesprochen haben oder ob Berlusconi und Zapatero gleicher Ansicht sind, <a href="http://www.timpul.md/articol/europa-isi-pune-cenusa-pe-cap--ce-vom-face-noi-romanii--20250.html" target="_blank">stellt die Moldauer Tageszeitung <em>Timpul</em> fest</a>, dass &bdquo;sich Europa schuldig bekennt. Nachdem es uns ein halbes Jahrhundert lang gepredigt hat, wie man mit den nationalen Minderheiten umzugehen hat, macht es jetzt kehrt!&ldquo; Hat Europa etwa aufgeh&ouml;rt, ein Beispiel zu sein? Gibt es etwa auf, wie ein angeschlagener Boxer, nachdem er zu viele Schl&auml;ge einstecken musste? Bis jetzt haben sich die L&auml;nder der Multikultur eher aus Pflicht verschrieben als aus freier Wahl oder &Uuml;berzeugung. Denn es galt, diese Bev&ouml;lkerungsgruppen zu integrieren, sie sollten zum Reichtum des Landes beitragen.</p>
<p>Heute soll der Multikulturalismus nun im Widerspruch mit der Politik stehen oder sogar eine Gefahr f&uuml;r die nationale Sicherheit darstellen. Einige derselben Regierungschefs, die heute die negativen Folgen des &bdquo;Multikulti&ldquo; bem&auml;ngeln, stellen gleichzeitig auch heraus, dass die &bdquo;europ&auml;ischen Werte&ldquo; &ndash; &nbsp;christlich f&uuml;r die einen, universell f&uuml;r die anderen  &ndash; &nbsp;verteidigt werden sollten. Nachdem an den italienischen Str&auml;nden Tunesier aufliefen, die sich gerade von ihrem Tyrannen befreit haben, sprachen sie in blinder Angst von einer eventuellen Immigrationswelle, die die Aufnahme- und Integrationskapazit&auml;ten Europas sprengen w&uuml;rde.</p>
<p>Da ist es schon besser, pragmatisch zu bleiben: Unsere Politiker k&ouml;nnten sich zum Beispiel das amerikanische Integrationsmodell zum Vorbild nehmen. Die &bdquo;kontrollierte Zuwanderung&ldquo; der USA scheint dort eher gut zu funktionieren und bedeutet festgesetzte Quoten pro Land und Beruf, mit Rechten und einem Arbeitsplatz gleich bei der Ankunft. Oder man sollte, wie der italienische Wirtschaftswissenschaftler <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/509181-was-tun-ihnen-arbeit-geben" target="_blank">Tito Boeri vorschl&auml;gt</a>, die Vergabe des Asylrechts mit einer Arbeitserlaubnis verbinden. So w&uuml;rden die Einwanderer legal Zugang zum Arbeitsmarkt bekommen, dem haupts&auml;chlichen Weg der Integration. Welche Wahl auch immer getroffen wird, wir brauchen eine klare europ&auml;ische Immigrations- und Integrationspolitik, die mit der angeblich von der EU verteidigten Aufnahmefreundlichkeit und europ&auml;ischen Werten zu vereinbaren sind. <em>(sd)</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 18 Feb 2011 18:37:41 +0100</pubDate><guid>509421</guid></item>
<item><title>Immigration | Was tun? Ihnen Arbeit geben! (La Repubblica, Rom)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/509181-was-tun-ihnen-arbeit-geben</link><description><![CDATA[Um mit der Migrantenwelle aus Nordafrika fertig zu werden, hat Italien die finanzielle Unterstützung der EU beantragt. Doch anstatt das Budget der Grenzkontrollagentur Frontex zu erhöhen, sollte die Union besser die Asylpolitik reformieren, um die wirtschaftliche Integration der Immigranten zu begünstigen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 18 Feb 2011 16:28:05 +0100</pubDate><guid>509181</guid></item>
</channel></rss>
