<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<rss version="2.0">
            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[David Cameron]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Fiskalpakt | Tausche Barnier gegen Ashton</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1599711-tausche-barnier-gegen-ashton</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Aus Br&uuml;sseler Hinterzimmern geplaudert &ndash; der geheime Deal zum Schutz der City vor Barnier&ldquo;, <a href="http://www.ft.com/intl/cms/s/0/65fc0fac-6931-11e1-9931-00144feabdc0.html#axzz1obhoaylw" target="_self">titelt die <em>Financial Times</em></a>. Beamte Gro&szlig;britanniens und der EU sollen im vergangenen Dezember eine Absprache getroffen haben, um einen englischen Beauftragten als Europas h&ouml;chsten Finanzregulator einzusetzen. Somit wollte man Englands Premierminister David Cameron f&uuml;r den neuen Fiskalpakt der EU gewinnen.</p>
<blockquote><p>Mehreren eingeweihten hohen Funktion&auml;ren zufolge beinhaltete die politische Abmachung, dass der franz&ouml;sische Binnenmarktkommissar Michel Barnier, der gleichzeitig eine Gei&szlig;el f&uuml;r den britischen Fiskus ist, Englands Baronin Ashton als Auslandsbeauftragter der EU ersetzen sollte.</p>
</blockquote>
<p>Die Londoner Tageszeitung berichtet, dass der Umbesetzungsplan mit dem Team vom EU-Kommissionspr&auml;sidenten Jos&eacute; Manuel Barroso ausgearbeitet wurde. Allerdings verflog die anf&auml;ngliche Begeisterung, da mit Widerstand aus dem EU-Parlament zu rechnen war. Ein Sprecher von Barroso dementierte jegliche Pl&auml;ne. Er gab an, dass der Kommissionspr&auml;sident &bdquo;niemals die Absicht gehabt habe und auch niemals haben wird, einen solchen Wechsel vorzuschlagen.&ldquo;&nbsp; Nichtsdestotrotz erkl&auml;ren &ndash;</p>
<blockquote><p>&hellip; mehrere beteiligte Personen, dass die Kommissions-Umbesetzung eine ernstzunehmende und m&ouml;gliche Option w&auml;hrend der intensiven diplomatischen Diskussionen vor dem Gipfeltreffen im Dezember war. Wie sich einer von ihnen ausdr&uuml;ckte, wurde den Briten &bdquo;Barniers Kopf auf einem silbernen Teller pr&auml;sentiert.</p>
</blockquote>
<p>Die <em>Financial Times</em> berichtet, dass &ndash;</p>
<blockquote><p>Barniers Abl&ouml;sung von vielen in der City und Westminster begr&uuml;&szlig;t worden w&auml;re. Doch einige Beamte des Vereinigten K&ouml;nigreiches zogen den Schluss, dass es sich nur um eine Gnadenfrist handeln w&uuml;rde. Cameron versuchte stattdessen ohne Erfolg sicherzustellen, dass dauerhafte Garantien zum Schutz von Finanzdienstleistungen in das neue Abkommen aufgenommen w&uuml;rden.</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 09 Mar 2012 13:46:51 +0100</pubDate><guid>1599711</guid></item>
<item><title>Deutschland | Merkels Wahlverschwörungen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1581341-merkels-wahlverschwoerungen</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;B&uuml;ndnis gegen Hollande.&rdquo;<a target="_self" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,819095,00.html"> Laut einem Bericht des<em> Spiegel</em></a> hat sich die Bundeskanzlerin mit mehreren europ&auml;ischen Partnern abgesprochen, Fran&ccedil;ois Hollande, den sozialistischen Kandidat in der franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftswahl nicht zu empfangen. Der Italiener Mario Monti, der Spanier Mariano Rajoy und der Brite David Cameron sollen dieser geheimen Entente beigetreten sein. Merkel handle aus Sorge um ihre Europapolitik: Hollande hat angek&uuml;ndigt, er wolle im Fall seines Wahlsiegs den soeben in Br&uuml;ssel unterzeichneten Fiskalpakt neu aushandeln.</p>
<p><a target="_self" href="http://derstandard.at/1330390330536/Wahlverschwoerung-gegen-Hollande-Merkels-Frankreichpfusch">F&uuml;r den <em>Standard</em></a> zeigt diese &ldquo;seltsame Verschw&ouml;rungsaktion&rdquo;, dass die konservativen Regierungschefs in Europa ihre politische &Uuml;bermacht in Europa davonschwimmen sehen. Die Wiener Tageszeitung fasst Angela Merkel nicht mit Glac&eacute;handschuhen an:</p>
<blockquote><p>Durchsichtiger geht's kaum. Der Schuss geht nach hinten los. Bessere Wahlkampfhilfe kann die Kanzlerin f&uuml;r Hollande nicht leisten. Die Franzosen sind die leeren Versprechungen und Unterwerfungsgesten Sarkozys leid. Schon gar nicht will sich eine gro&szlig;e Mehrheit ausgerechnet von Berlin diktieren lassen, wer Pr&auml;sident wird.</p>
<p>Dass Merkel sich auf Cameron st&uuml;tzt (der sie beim Euro st&auml;ndig auflaufen l&auml;sst) und auf Rajoy (der gerade ank&uuml;ndigte, das spanische Defizit zu sprengen), zeigt, wie sehr sie schw&auml;chelt. Die Kanzlerin ist nicht souver&auml;n, wenn sie Parteipolitik vor Staatsr&auml;son setzt. Den m&ouml;glichen n&auml;chsten Pr&auml;sidenten im wichtigsten Partnerland so zu missachten zeugt von einer seit Jahrzehnten nicht mehr gesehenen Instinktlosigkeit.</p>
</blockquote>
<p>In Paris <a target="_self" href="http://www.liberation.fr/politiques/01012393933-merkel-monti-rajoy-et-cameron-auraient-decide-de-boycotter-hollande">stellt <em>Lib&eacute;ration</em> fest</a>, dass parallel zu diesem Zwischenfall 41 Prozent der in einer Umfrage befragten Franzosen &uuml;berzeugt sind, dass Deutschland &ldquo;die Krise ausnutzt, um seine Wirtschaft auf Kosten der anderen zu st&auml;rken&rdquo;&hellip; Wenn Fran&ccedil;ois Hollande die Wahl gewinnt, m&uuml;sse er als erstes Schadensbegrenzung betreiben, erkl&auml;rt die franz&ouml;sische Tageszeitung mit einem Zitat der Politologin Sabine von Oppeln. Zumal Angela Merkel zwei Monate vor der letzten Wahl, im Jahr 2007, die sozialistische Kandidatin S&eacute;gol&egrave;ne Royal mit einer gemeinsamen Pressekonferenz und einem Handschlag vor der Kamera willkommen gehei&szlig;en hatte.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 05 Mar 2012 15:13:43 +0100</pubDate><guid>1581341</guid></item>
<item><title>Gipfel in Davos | Cameron trommelt gegen Deutsche und Franzosen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1450891-cameron-trommelt-gegen-deutsche-und-franzosen</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Cameron attackiert die Eurozone&rdquo;, <a target="_self" href="http://www.ft.com/intl/cms/s/0/fbeedd38-481a-11e1-b1b4-00144feabdc0.html#axzz1keF4e1S5">lautet der Titel der <em>Financial Times</em></a> nach dem, was der britische Premierminister selbst als eine &ldquo;nachdr&uuml;ckliche Zurechtweisung&rdquo; Deutschlands beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos (Schweiz) bezeichnete.</p>
<p>Cameron, der an Berlin appelliert hatte, als Beitrag zur Beilegung der Eurokrise mehr Mittel und Garantien zur Verf&uuml;gung zu stellen, &auml;u&szlig;erte sich besonders unverbl&uuml;mt zur Einf&uuml;hrung einer Finanztransaktionssteuer, indem er diese Initiative als &ldquo;reinsten Wahnsinn&rdquo; bezeichnete.</p>
<p>In seiner Rede, so die <em>Financial Times</em> weiter &ndash;</p>
<blockquote><p>&hellip; kam die anhaltende, tiefe Frustration der britischen Politiker angesichts der F&uuml;hrungsrolle Deutschlands in der Eurozone zum Ausdruck. Sie forderte eine wesentlich wirksamere Brandmauer zur Vermeidung von Ansteckungseffekten innerhalb der Eurozone und bef&uuml;rwortete eine gemeinsame europ&auml;ische Anleihe. Ebenso war sie eine Aufforderung an die wirtschaftlich starken L&auml;nder, ihre Handelsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse in demselben Ma&szlig;e zu reduzieren wie sich die schwachen L&auml;nder bem&uuml;hen, ihre Defizite zu minimieren.</p>
</blockquote>
<p>In der Zwischenzeit, <a target="_self" href="http://www.thetimes.co.uk/tto/news/">so die <em>Times</em></a>, sah sich der Premierminister auch in eine &ldquo;neue Runde von den &Auml;rmelkanal &uuml;berschreitenden Spannungen&rdquo; mit Frankreich verstrickt.</p>
<p>Cameron und der Londoner B&uuml;rgermeister Boris Johnson f&uuml;rchten, der franz&ouml;sische Sozialist Fran&ccedil;ois Hollande, mit dessen Sieg bei den franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftswahlen im Mai zu rechnen ist, k&ouml;nnte den &ldquo;wirtschaftlichen Rettungsplan der EU zum Scheitern bringen und die City untergraben&rdquo;, so <em>The Times</em>.</p>
<p>In einem am 26. Januar ver&ouml;ffentlichten 60-Punkte-Manifest versprach Hollande, &ldquo;das Fiskalpaket der EU, das am Montag verabschiedet werden soll, zunichte zu machen&rdquo;, so die Londoner Tageszeitung. Dar&uuml;ber hinaus machte er die Finanzwelt</p>
<blockquote><p>&hellip; zu seinem wichtigsten S&uuml;ndenbock. Er versprach 15&nbsp;Prozent mehr Steuern auf die Gewinne von Banken, das Verbot des Handels mit &lsquo;toxischen&rsquo; Finanzinstrumenten, die Verbannung von Stock Options, eine Obergrenze f&uuml;r Bonuszahlungen und die schnelle Einf&uuml;hrung einer Besteuerung s&auml;mtlicher Finanztransaktionen.</p>
</blockquote>
<p>Der Londoner B&uuml;rgermeister bezichtigte Hollande &ldquo;kurzfristiger politischer Rachsucht.&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 27 Jan 2012 13:44:05 +0100</pubDate><guid>1450891</guid></item>
<item><title>Schottland | Wie das Königreich noch zu retten ist (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1392611-wie-das-koenigreich-noch-zu-retten-ist</link><description><![CDATA[Die meisten Schotten sind zwar gegen einen völligen Bruch mit Großbritannien, doch sie befürworten eine Form der Autonomie, zu welcher die Erhebung eigener Steuern gehört. Die widerstrebenden Engländer sollten dies akzeptieren, findet Simon Jenkins. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 13 Jan 2012 17:40:22 +0100</pubDate><guid>1392611</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Einigung ohne Herz | Cartoon (, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1307451-einigung-ohne-herz</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 19 Dec 2011 17:39:07 +0100</pubDate><guid>1307451</guid></item>
<item><title>Vereinigtes Königreich | Bulldoggen-Geist | Cartoon (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1294971-bulldoggen-geist</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 15 Dec 2011 17:53:22 +0100</pubDate><guid>1294971</guid></item>
<item><title>Debatte | Dem einen die Bauern, dem anderen die Banken (The Times, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1294561-dem-einen-die-bauern-dem-anderen-die-banken</link><description><![CDATA[David Cameron wird des Isolationismus bezichtigt, weil er sich aus dem zwischen 26 EU-Staaten vereinbarten Stabilitäts- und Wachstumspakt  vom 9. Dezember heraushält. Dabei schützt er nur die grundlegenden Interessen seines Landes, wie andere europäische Staats- und Regierungschefs auch, schreibt eine britische Kolumnistin in The Times. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 15 Dec 2011 16:27:07 +0100</pubDate><guid>1294561</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Linksverkehr | Cartoon (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1283971-linksverkehr</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 13 Dec 2011 17:29:55 +0100</pubDate><guid>1283971</guid></item>
<item><title>Europäischer Rat | England - wie die Kaimaninseln im Regen (The Independent, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1278881-england-wie-die-kaimaninseln-im-regen</link><description><![CDATA[Indem er einer tieferen europäischen Integration den Rücken kehrt, um die Privilegien der Londoner City nicht zu gefährden, verdammt David Cameron den Inselstaat zu einem unbedeutenden Dasein am Rande Europas. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 12 Dec 2011 16:08:30 +0100</pubDate><guid>1278881</guid></item>
<item><title>Euro-Gipfel | Die teuer erkaufte Einigung (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1266471-die-teuer-erkaufte-einigung</link><description><![CDATA[Ohne Zweifel: Angela Merkel und Nicolas Sarkozy sind ihrem Ziel einer Fiskalunion einen großen Schritt nähergekommen. Aber zu welchem Preis? Großbritannien bleibt außen vor. Jetzt kommt die Rettung, oder der Zerfall der Union. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 09 Dec 2011 15:21:13 +0100</pubDate><guid>1266471</guid></item>
<item><title>Europäischer Rat | Beängstigender Tag für Großbritannien</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1267231-beaengstigender-tag-fuer-grossbritannien</link><description><![CDATA[<p>Seitdem David Cameron einer engeren europ&auml;ischen Integration den R&uuml;cken gekehrt hat, hagelt es Kommentare in der britischen Presse.<a target="_self" href="http://www.guardian.co.uk/politics/2011/dec/09/michael-white-blog-splendid-isolation"> F&uuml;r Michael White, Reporter beim <em>Guardian</em></a>, ist dies &ldquo;ein sehr be&auml;ngstigender Tag&rdquo;:</p>
<blockquote><p>... Es sieht aus wie der eine ausschlaggebende Tag, an dem eine Regierung in London in einer wichtigen europ&auml;ischen Angelegenheit das ber&uuml;hmte britische Veto aus&uuml;bt, sich an den Rand der EU zur&uuml;ckzieht und damit 50 Jahre einer mehr oder weniger best&auml;ndigen Politik beendet.</p>
</blockquote>
<p>Gro&szlig;britannien, so meint er, habe sich in die &ldquo;grandiose Isolation&rdquo; zur&uuml;ckgezogen, die es als Empire im 19. Jahrhundert hochhielt. &ldquo;Ist die heutige Isolation grandios oder erb&auml;rmlich? Ist sie besser oder schlechter?&rdquo;</p>
<blockquote><p>Dabei h&ouml;re ich bei den britischen Euroskeptikern keine Jubelfeiern und kein Knallen der Champagnerkorken. Man soll sich vor dem h&uuml;ten, das man sich w&uuml;nscht, lautet ein weiser Spruch. Wer wei&szlig;, was jetzt passiert? Doch Europa, mit all seinen Verr&uuml;cktheiten und seinen Fehlern, ist zum S&uuml;ndenbock f&uuml;r Schw&auml;chen geworden, die eigentlich unsere eigenen sind. Diese peinliche Wahrheit k&ouml;nnten wir bald wieder neu entdecken. Deshalb sind wir n&auml;mlich damals beigetreten.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 09 Dec 2011 13:57:34 +0100</pubDate><guid>1267231</guid></item>
<item><title>Deutschland-Großbritannien | Angela und David in einem Boot... | Cartoon (Al-Mustaqbal, Beirut)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1197781-angela-und-david-einem-boot</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Tue, 22 Nov 2011 10:50:41 +0100</pubDate><guid>1197781</guid></item>
<item><title>Kontroverse | Ex-Empire nervt den Kontinent</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1176881-ex-empire-nervt-den-kontinent</link><description><![CDATA[<p>Ein Europa unter der Fuchtel der Eisernen Lady Merkel und ihres &ldquo;Wirtschafts-Wunder&rdquo;-Volks? Von solchen in britischen Zeitungen vertretenen Thesen kriegt die deutsche Presse langsam einen zuviel. <em>Daily Telegraph</em>, <em>Spectator</em> und Co. pl&auml;dierten f&uuml;r einen Ausschluss Deutschlands aus Euroland. Denn die Deutschen h&auml;tten &ldquo;die Euro-Zone destabilisiert mit ihrer Lohndisziplin, ihrer r&uuml;cksichtslosen Produktivit&auml;t, die die sattsam bekannte Panzermentalit&auml;t verr&auml;t&rdquo;... &ndash; <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,797247,00.html" target="_self">Dem begegnet <em>Spiegel-Online</em></a> mit einem scharfen &ldquo;Euer Empire und wir&rdquo;. &ldquo;Es geht wie immer um Sieg und Niederlage und sowieso um offene historische Rechnungen&rdquo;, schreibt Matthias Matussek.</p>
<blockquote><p>Es muss Ihnen eine Wonne gewesen sein, ihn zu erw&auml;hnen, den Krieg. Ich sehe Sie grinsen. Ich tue es auch. Sie errechnen eine deutschen Europa-Zuschu&szlig;, der bisher in etwa der Reparationssumme der Versailler Vertr&auml;ge entspricht. Wie interessant! Und wie sehr uns das weiterhilft! [...]</p>
<p>Zun&auml;chst war es durchaus originell, Sie, den smartesten Nachlassverwalter des britischen Empire [&hellip;] um Ihre Meinung zur deutschen Malaise zu bitten. Das ist so, als liefere man sein krankes Lieblingsschaf zur Begutachtung bei einem Metzger ab. Bei einem, der Schafe nicht sonderlich mag. [...] Wer Sie &uuml;ber Deutschlands historische Schulden und Europa und die Welt philosophieren h&ouml;rt, mag nicht glauben, dass es auf der britischen Insel einen Finanzcrash gegeben hat.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://abonnes.lemonde.fr/idees/article/2011/11/15/sur-l-europe-londres-doit-choisir-ou-se-taire_1603870_3232.html" target="_self">In Paris beschreibt <em>Le Monde</em> die &ldquo;Kluft&rdquo;</a> zwischen deutschen und britischen Zukunftsvisionen f&uuml;r Europa. Auf der einen Seite fordert die Kanzlerin mehr europ&auml;ische Integration, auf der anderen h&auml;lt Premier David Cameron die Krise f&uuml;r die beste Gelegenheit, die EU nach seinen Vorstellungen &ldquo;umzugestalten, was so viel bedeutet wie &lsquo;die Kompetenzen&rsquo; nach London &lsquo;zur&uuml;ckzuf&uuml;hren&rsquo;, anstatt sie an Br&uuml;ssel abzugeben&rdquo;. Wenn es um die Suche nach L&ouml;sungen f&uuml;r die Krise geht, kann das deutsch-franz&ouml;sische Paar trotz seiner Unvollkommen- und Ungleichheit allerdings nicht umgangen werden, meint die Tageszeitung.</p>
<blockquote><p>Das sagen &uuml;brigens auch die Deutschen, die nicht allein auf dem Pilotensessel sitzen wollen. M&uuml;sste sich Deutschland n&auml;mlich auf seine britischen Kollegen verlassen, k&ouml;nnte es auch gleich aufgeben. London hat sich gegen einen Beitritt zur Eurozone entschieden, will aber mitreden.</p>
</blockquote>
<p>&ldquo;Im gegenw&auml;rtigen Klima unterh&ouml;hlt die ewig zweischneidige Politik der Briten Europa jeden Tag ein bisschen mehr&rdquo;, f&uuml;gt <em>Le Monde</em> hinzu und fasst das Ganze mit folgendem Titel zusammen: In der europ&auml;ischen Frage &ldquo;muss London entscheiden&hellip; oder schweigen&rdquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 16 Nov 2011 14:59:04 +0100</pubDate><guid>1176881</guid></item>
<item><title>Politik | Die EU-Familie | Cartoon (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/cartoon/1108291-die-eu-familie</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Thu, 27 Oct 2011 17:16:31 +0100</pubDate><guid>1108291</guid></item>
<item><title>Cameron kriegt die Euro-Krise</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1097261-cameron-kriegt-die-euro-krise</link><description><![CDATA[<div class="extract"><div class="intror"><p>&ldquo;Rekord-Rebellion r&uuml;ttelt David Cameron - Neue Uneinigkeit der Tories &uuml;ber Europa&rdquo;, <a href="http://www.guardian.co.uk/politics/2011/oct/24/david-cameron-tory-rebellion-europe" target="_self">lautet der Titel des <em>Guardian</em></a>. Eine Rekordzahl von 81 konservativen Parlamentsabgeordneten hatte sich n&auml;mlich f&uuml;r ein Referendum &uuml;ber die Beziehungen Gro&szlig;britanniens zur EU ausgesprochen, obwohl sie durch ihre Partei angewiesen worden waren, dagegen zu stimmen. Mit 483 Stimmen gegen 111 erlitten die Tory-Rebellen eine eindeutige Niederlage. Sie weisen darauf hin, dass sich Cameron &ldquo;einen &uuml;berw&auml;ltigenden Sieg&rdquo; gesichert habe, &ldquo;da Labour-Chef Ed Miliband seine Parlamentsabgeordneten gezwungen hat, nach den Vorgaben der Partei abzustimmen.&rdquo; Der Mitte-Links-Tageszeitung zufolge kann der britische Premierminister sich jetzt auf einen &ldquo;vierj&auml;hrigen Grabenkrieg mit &uuml;bel gelaunten Abgeordneten&rdquo; gefasst machen. Der <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/oct/24/editorial-conservatives-europe" target="_self">Leitartikel</a> kommt zu dem Schluss:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/guardian-25102011-100_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Die Rekord-Revolte der 81 Tory-Abgeordnete zeigt den anhaltend zerstörerischen Einfluss der Partei auf die Europäische Union.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Der Premierminister, der fr&uuml;her bereits Kampagne f&uuml;r ein Referendum oder zumindest f&uuml;r eine R&uuml;ckkehr der Macht von Br&uuml;ssel nach Westminster gemacht hatte, schlug gegen&uuml;ber den Parlamentsabgeordneten im Unterhaus eine <a href="http://www.economist.com/blogs/bagehot/2011/10/britain-and-eu-2" target="_self">europhile Note</a> an:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/economist-logo_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Angesichts der Wirtschaftskrise ist es nicht der richtige Zeitpunkt, ein Gesetz über ein Referendum für oder gegen die EU-Mitgliedschaft zu verabschieden. Wenn das Haus Ihres Nachbarn brennt, sollten Sie ihm zuerst helfen, die Flammen zu ersticken, nicht zuletzt, damit sie nicht auf Ihr eigenes Haus übergreifen.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Einer am Tag der Parlamentsabstimmung <a href="http://www.guardian.co.uk/world/2011/oct/24/eu-referendum-poll-uk-withdrawal" target="_self">ver&ouml;ffentlichten Umfrage des <em>Guardian</em></a> zufolge halten viele Briten den &Auml;rmelkanal jedoch f&uuml;r eine wirksame Brandschneise. Insgesamt 70&nbsp;Prozent der W&auml;hler sind f&uuml;r eine Abstimmung &uuml;ber die EU-Mitgliedschaft Gro&szlig;britanniens. 49&nbsp;Prozent der potenziellen Teilnehmer am Referendum sagen, sie w&uuml;rden das Referendum f&uuml;r einen EU-Austritt nutzen, gegen&uuml;ber 40&nbsp;Prozent, die es vorziehen, Mitglied zu bleiben. Als <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/oct/24/tory-rebellion-europe" target="_self">altgediente Kolumnistin ist Polly Toynbee w&uuml;tend</a>. F&uuml;r sie ist &hellip;</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/guardian-logo_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">… die Geduld [Europas] mit unserem widerlich arroganten, egoistischen und zerstörerischen Verhalten wirklich bemerkenswert. Wir wollen alles, geben wenig, klagen ständig und erzählen unglaubliche Lügen über den Club, den wir alle gemeinsam betreiben. Normalerweise seufzen die anderen angesichts des verzogenen Kinds der EU höflich, während wir uns einen Wutanfall nach dem anderen gönnen.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Dieser Auffassung ist auch <a href="http://www.independent.co.uk/opinion/commentators/steve-richards/steve-richards-the-sceptics-rage-over-europe-is-a-proxy-battle-2375431.html" target="_self">Steve Richards vom <em>Independent</em></a>. Er meint, konservative Euroskeptiker h&auml;tten &ldquo;ein Fantasie-Referendum &uuml;ber ein Fantasie-&lsquo;Europa&rsquo; vorgeschlagen.&rdquo; Die EU, so schreibt er,</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/The-independent-100-25152011_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">… ist eine flexible Fantasievorstellung, die alle paar Jahre in den Vordergrund rückt, um Regierungen zu zerstören. Die wahrhaftige Europäische Union ist bürokratisch, ohne klare Rechenschaftspflicht, und entwickelt sich ziellos. Trotz aller Probleme ist es Europa jedoch wert, zu existieren und dazuzugehören, und zwar jetzt noch mehr als zum Zeitpunkt des britischen Beitritts Anfang der 1970er Jahre. […] Es ist dennoch wahrscheinlich, dass eine zukünftige wesentliche Veränderung Europas in Großbritannien einem Referendum unterworfen wird. Angesichts des vorherrschenden Klimas würde ein solches Referendum negativ ausfallen, was bedeutet, dass eine britische Regierung wahrscheinlich nicht in der Lage ist, einer weiteren Integration welcher Art auch immer zuzustimmen.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><a href="http://www.telegraph.co.uk/comment/telegraph-view/8846090/It-never-pays-to-alienate-your-troops-before-battle.html" target="_self">Dem <em>Daily Telegraph</em> zufolge</a> waren in dieser Woche zwei &ldquo;David Camerons am Werk&rdquo;. In Europa marschierte der erste vorneweg und setzte sich gegen den franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Nicolas Sarkozy durch. Dieser erkl&auml;rte sich selbst f&uuml;r &ldquo;krank angesichts der Vorhaltungen, die die Eurozone von einem Land hinnehmen muss, das die gute Idee hatte, ihr nicht beizutreten.&rdquo; Die Tory-freundliche Tageszeitung kritisiert jedoch -</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Daily-telegraph-25102011-100_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Ein Premierminister, der versucht, seine eigene Partei daran zu hindern, frei ihre Meinung zu äußern – die darüber hinaus von einem Großteil der Öffentlichkeit geteilt wird – begibt sich auf ein gefährliches Gebiet. […] Es ist nicht vernünftig, einen großen Teil seiner Parlamentsvertreter bewusst vor den Kopf zu stoßen, wenn mit einer langwierigen diplomatischen Auseinandersetzung in Europa zu rechnen ist.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Der <a href="http://www.thetimes.co.uk/tto/opinion/leaders/article3204936.ece" target="_self">Leitartikel der konservativen Tageszeitung <em>The Times</em></a> kritisiert die Verwirrung um den Antrag selbst:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/The-Times-25102011-100_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Der Antrag auf ein Referendum ließ drei Optionen: Verbleib in der Europäischen Union, Austritt, oder Neuverhandlung der Bedingungen. Die Antragsteller hatten ganz offensichtlich keine Ahnung davon, wie ein Referendum mit drei Optionen funktioniert und waren nicht in der Lage zu erklären, was mit Neuverhandlung eigentlich gemeint war. […] Ein neues Überdenken der Beziehungen des Landes zu Europa ist [jedoch] seit langem überfällig. Der richtige Zeitpunkt wird kommen. Noch ist es jedoch nicht soweit, und nicht unter den verworrenen Bedingungen, die dem Parlament vorgelegt wurden.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>&ldquo;Skandal um EU-Treuebruch&rdquo;, <a href="http://www.express.co.uk/posts/view/279511" target="_self">lautet die Schlagzeile des <em>Daily Express</em></a>, der an der Spitze einer leidenschaftlichen Kampagne f&uuml;r einen kompletten Austritt aus der EU stand. Die Union ist seiner Meinung nach die Quelle allen &Uuml;bels. Die Tageszeitung <a href="http://www.express.co.uk/ourcomments/view/279461/Politicians-have-betrayed-public-over-vote-on-EU" target="_self">beschwert sich in ihrem Leitartikel</a>, dass die &ldquo;W&uuml;nsche der britischen Bev&ouml;lkerung mit F&uuml;&szlig;en getreten wurden&rdquo;. Dennoch -</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/Daily-express-25152011-100_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">… markiert diese Debatte im Unterhaus einen Wendepunkt in der Haltung Großbritanniens zur EU. Die eskalierende Krise in der Eurozone und die zunehmende Einmischung Brüssels in unsere Gesetze und Lebensweise bedeuten, dass unsere weitere Mitgliedschaft nicht länger als unentbehrlich angesehen wird. Die Auseinandersetzung geht weiter.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Tue, 25 Oct 2011 16:06:47 +0100</pubDate><guid>1097261</guid></item>
<item><title>Eurozonenkrise | Das Ende der föderalen Idee (Le Figaro, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1083281-das-ende-der-foederalen-idee</link><description><![CDATA[Dem EU-Gipfel zur Eurokrise am 23. Oktober soll auf Antrag Deutschlands und Frankreichs ein weiterer am 26. Oktober folgen. Doch die Vorgehensweise von Berlin und Paris in der Eurokrise zeigt: Trotz aller Meinungsverschiedenheiten hat sich die bilaterale Methode gegenüber der föderalistischen Idee durchgesetzt, meint Le Figaro. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 21 Oct 2011 15:39:41 +0100</pubDate><guid>1083281</guid></item>
<item><title>Solidarität | Hahn zu in Europas Suppenküchen? (La Libre Belgique, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/973271-hahn-zu-europas-suppenkuechen</link><description><![CDATA[Jedes Jahr leistet es 18 Millionen Europäern Hilfe. Aber jetzt verweigern sechs Länder, dass Gelder der Gemeinsamen Agrarpolitik in das europäische Nahrungsmittelhilfeprogramm für Bedürftige fließen. Zum 1. Januar droht sein Budget zu schrumpfen, von 480 Millionen auf 114 Millionen Euro. La Libre Belgique ist empört. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 21 Sep 2011 17:15:16 +0100</pubDate><guid>973271</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Telefon-Skandal zapft Camerons Zukunft an (The Daily Telegraph, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/762761-telefon-skandal-zapft-camerons-zukunft</link><description><![CDATA[Während immer schmutzigere Details zum Telefon-Hacking-Skandal der Boulevardzeitung News of the World bekannt werden, meint der wichtigste Politik-Kommentator des Daily Telegraph, dass Regierungschef David Cameron die Verantwortung dafür trägt. Schließlich gehört er selbst zum engen Kreis um Pressebaron Rupert Murdoch. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 07 Jul 2011 16:04:18 +0100</pubDate><guid>762761</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Cameron für weniger Einwanderung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/598881-cameron-fuer-weniger-einwanderung</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Cameron: Masseneinwanderung zerrei&szlig;t Gro&szlig;britannien&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/immigration/8449324/David-Cameron-migration-threatens-our-way-of-life.html">titelt der <em>Daily Telegraph</em></a> vor der &bdquo;sch&auml;rfsten Rede&ldquo;, die der britische Premier laut dem konservativen Blatt bisher zu diesem Thema gehalten hat. Laut David Cameron l&ouml;se Immigration &bdquo;Unbehagen&ldquo; aus, weil einige Einwanderer sich nicht integrieren oder die englische Sprache lernen wollen. Cameron werde versprechen, die Zahl der Einreisenden auf &bdquo;Zehntausende statt Hunderttausende&ldquo; zu senken. Der <em>Telegraph</em> f&uuml;gt hinzu, dass der Regierungschef &bdquo;den Sozialstaat f&uuml;r eine Generation arbeitsscheuer Briten verantwortlich machen wird, mittels Statistiken, laut derer drei Viertel der 2,5 Millionen Menschen, die seit 1997 arbeitslos geworden sind, aus dem Ausland kommen.&ldquo; Allerdings werde Cameron betonen, dass er nicht von &bdquo;Einwanderern&ldquo; spreche, &bdquo;die hierherkommen und unsere Arbeitspl&auml;tze wegnehmen&ldquo;. Vielmehr wird er vom f&uuml;r ihn &bdquo;wirklichen Problem&ldquo; sprechen: &bdquo;Einwanderer f&uuml;llen auf dem Arbeitsmarkt die riesigen L&uuml;cken, die durch ein Sozialsystem entstanden sind, dass die Briten jahrelang daf&uuml;r bezahlt hat, nicht zu arbeiten.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 14 Apr 2011 11:37:43 +0100</pubDate><guid>598881</guid></item>
<item><title>Libya | Sarkozy, Cameron und ihre schwachen Streitkräfte (The Daily Telegraph, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/566251-sarkozy-cameron-und-ihre-schwachen-streitkraefte</link><description><![CDATA[Amerika zaudert, die Operation Odyssey Dawn zu leiten, doch das störrische Europa hat nicht die nötigen Mittel und sieht zudem mit Deutschland und der Türkei, die ihm wie ein Klotz am Bein hängen, Komplikationen entgegen. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 23 Mar 2011 16:24:16 +0100</pubDate><guid>566251</guid></item>
<item><title>Schrank | Gaddafi, wir kommen! | Cartoon (The Independent, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/picture/563061-gaddafi-wir-kommen</link><description><![CDATA[ (Cartoon) (Cartoon)]]></description><pubDate>Mon, 21 Mar 2011 17:41:03 +0100</pubDate><guid>563061</guid></item>
<item><title>EU-Libyen | Feuerprobe für die Moral (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/559721-feuerprobe-fuer-die-moral</link><description><![CDATA[Am 18. März, nur wenige Stunden nachdem die UNO für einen Militäreinsatz gegen das libysche Regime stimmte, kündigte dieses einen Waffenstillstand an. Diese Entscheidung wird vielleicht eine Situation vereinfachen, die die europäische Presse als riskant einstufte, obwohl sie einen eventuellen Krieg befürwortet. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 18 Mar 2011 16:22:57 +0100</pubDate><guid>559721</guid></item>
<item><title>Libyen | Sarkozy, Kriegstreiber der Union</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/543771-sarkozy-kriegstreiber-der-union</link><description><![CDATA[<p>W&auml;hrend sich die Staats- und Regierungschefs in Br&uuml;ssel zum Sondergipfel zur Lage in Libyen treffen, &bdquo;fordern Sarkozy und Cameron, dass die EU die Rebellenf&uuml;hrer anerkennen soll&ldquo;, <a href="http://www.elpais.com/articulo/internacional/Sarkozy/reconoce/Gobierno/rebelde/elpepiint/20110311elpepiint_2/Tes" target="_blank">schreibt <em>El Pa&iacute;s</em></a>. Am 10. M&auml;rz haben der franz&ouml;sische Staatspr&auml;sident und der britische Premier an EU-Ratspr&auml;sident Herman Van Rompuy einen <a href="http://www.guardian.co.uk/world/2011/mar/10/libya-middleeast" target="_blank">gemeinsamen Brief</a> geschrieben, in dem sie dem Nationalen &Uuml;bergangsrat ihre Unterst&uuml;tzung aussprechen, um &bdquo;eine repr&auml;sentative und verantwortliche Regierung vorzubereiten.&ldquo; </p>
<p>Der Franzose <a href="http://www.liberation.fr/monde/01012324976-face-a-kadhafi-la-france-sonne-la-charge" target="_blank">ist sogar schon weiter gegangen</a>, nannte den oppositionellen Nationalrat &bdquo;den rechtm&auml;&szlig;igen Vertreter des libyschen Volkes&ldquo; und erwog gezielte Luftangriffe. &bdquo;Frankreichs Diplomatie war von den arabischen Revolutionen v&ouml;llig &uuml;berfordert und versucht nun, in der EU und der internationalen Gemeinschaft als das Land durchzugehen, dass sich nicht vor der moralischen und humanit&auml;ren Pflicht gegen&uuml;ber Libyen dr&uuml;ckt&ldquo;, <a href="http://www.liberation.fr/monde/01012324980-solo" target="_blank">kommentiert <em>Lib&eacute;ration</em></a> und <a href="http://journal.liberation.fr/publication/liberation/557/#!/0_0" target="_blank">titelt</a>: &bdquo;Sarkozy plustert sich auf&ldquo;.</p>
<p>Sein Vorsto&szlig; habe &bdquo;unsere Partner irritiert. Sie h&auml;tten eine gemeinsame Position bevorzugt. Die Krise verlangt, dass man auf milit&auml;rischer, juristischer und diplomatischer Ebene an einem Strang zieht&ldquo;, notiert die franz&ouml;sische Tageszeitung, &bdquo;doch Nicolas Sarkozy wollte um jeden Preis der erste sein, der aufs Ganze geht, um  &ndash;  einmal mehr  &ndash;  sich den Anzug des entschlossenen Pr&auml;sidenten &uuml;berzustreifen, der die Probleme der Welt regelt.&ldquo;</p>
<p>In der Tat, meint El Pa&iacute;s, &bdquo;die EU ist &uuml;ber die M&ouml;glichkeit eines direkten Eingreifens in den Konflikt besorgt.&ldquo; Schlimmer noch sei, schreibt <a href="http://www.lesoir.be/" target="_blank"><em>Le Soir</em></a>, dass &bdquo;Frankreich die Anerkennung des libyschen Nationalrates im Alleingang durchgezogen hat, ohne sich mit seinen Partnern abzusprechen.&ldquo; Dabei &bdquo;haben die EU-L&auml;nder bereits eine Roadmap geplant, um &uuml;ber die Lage in Libyen zu debattieren.&ldquo; Ergebnis: &bdquo;Ein Kollateralschaden und kein geringer: Das politische Europa ist bereits zum Opfer der Libyen-Krise geworden. Die Prognose ist zwar nicht lebensbedrohend, doch hat die Glaubw&uuml;rdigkeit der Union auf der Weltb&uuml;hne einen erheblichen Schaden erlitten.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 11 Mar 2011 13:15:18 +0100</pubDate><guid>543771</guid></item>
<item><title>Für eine klare Immigrationspolitik | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/509421-fuer-eine-klare-immigrationspolitik</link><description><![CDATA[<p>Merkel, Cameron, Sarkozy&hellip; Einer nach dem anderen haben die drei Europ&auml;er zugegeben, dass das Konzept gl&uuml;cklichen Zusammenlebens unterschiedlicher Kulturkreise Schiffbruch erlitten habe: &bdquo;Multikulti ist gescheitert&sbquo; absolut gescheitert&ldquo;, <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/363851-multikulti-ein-wort-ist-tot" target="_blank">bekr&auml;ftigte</a> die deutsche Kanzlerin zum Beispiel im letzten Oktober. Der Satz wurde Anfang Februar praktisch Wort f&uuml;r Wort von David Cameron <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/493181-multikulti-kriegt-noch-einen-ab" target="_blank">&uuml;bernommen</a> und einige Tage sp&auml;ter von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=4_DGe0Gcj-8" target="_blank">Nicolas Sarkozy</a>. Ohne lange auf Gewissheit zu warten, ob sie sich zuvor abgesprochen haben oder ob Berlusconi und Zapatero gleicher Ansicht sind, <a href="http://www.timpul.md/articol/europa-isi-pune-cenusa-pe-cap--ce-vom-face-noi-romanii--20250.html" target="_blank">stellt die Moldauer Tageszeitung <em>Timpul</em> fest</a>, dass &bdquo;sich Europa schuldig bekennt. Nachdem es uns ein halbes Jahrhundert lang gepredigt hat, wie man mit den nationalen Minderheiten umzugehen hat, macht es jetzt kehrt!&ldquo; Hat Europa etwa aufgeh&ouml;rt, ein Beispiel zu sein? Gibt es etwa auf, wie ein angeschlagener Boxer, nachdem er zu viele Schl&auml;ge einstecken musste? Bis jetzt haben sich die L&auml;nder der Multikultur eher aus Pflicht verschrieben als aus freier Wahl oder &Uuml;berzeugung. Denn es galt, diese Bev&ouml;lkerungsgruppen zu integrieren, sie sollten zum Reichtum des Landes beitragen.</p>
<p>Heute soll der Multikulturalismus nun im Widerspruch mit der Politik stehen oder sogar eine Gefahr f&uuml;r die nationale Sicherheit darstellen. Einige derselben Regierungschefs, die heute die negativen Folgen des &bdquo;Multikulti&ldquo; bem&auml;ngeln, stellen gleichzeitig auch heraus, dass die &bdquo;europ&auml;ischen Werte&ldquo; &ndash; &nbsp;christlich f&uuml;r die einen, universell f&uuml;r die anderen  &ndash; &nbsp;verteidigt werden sollten. Nachdem an den italienischen Str&auml;nden Tunesier aufliefen, die sich gerade von ihrem Tyrannen befreit haben, sprachen sie in blinder Angst von einer eventuellen Immigrationswelle, die die Aufnahme- und Integrationskapazit&auml;ten Europas sprengen w&uuml;rde.</p>
<p>Da ist es schon besser, pragmatisch zu bleiben: Unsere Politiker k&ouml;nnten sich zum Beispiel das amerikanische Integrationsmodell zum Vorbild nehmen. Die &bdquo;kontrollierte Zuwanderung&ldquo; der USA scheint dort eher gut zu funktionieren und bedeutet festgesetzte Quoten pro Land und Beruf, mit Rechten und einem Arbeitsplatz gleich bei der Ankunft. Oder man sollte, wie der italienische Wirtschaftswissenschaftler <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/509181-was-tun-ihnen-arbeit-geben" target="_blank">Tito Boeri vorschl&auml;gt</a>, die Vergabe des Asylrechts mit einer Arbeitserlaubnis verbinden. So w&uuml;rden die Einwanderer legal Zugang zum Arbeitsmarkt bekommen, dem haupts&auml;chlichen Weg der Integration. Welche Wahl auch immer getroffen wird, wir brauchen eine klare europ&auml;ische Immigrations- und Integrationspolitik, die mit der angeblich von der EU verteidigten Aufnahmefreundlichkeit und europ&auml;ischen Werten zu vereinbaren sind. <em>(sd)</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 18 Feb 2011 18:37:41 +0100</pubDate><guid>509421</guid></item>
<item><title>Großbritannien | „Big Society", der große Reinfall? (Financial Times, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/505771-big-society-der-grosse-reinfall</link><description><![CDATA[Mit dem Kernstück seiner Politik will David Cameron die große Regierung durch lokale Gemeinschaftsinitiativen ersetzen, doch heute erkennt er, dass man mit dem Kürzen von Staatsausgaben auch die Wurzeln der bürgerlichen Gesellschaft angreift. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 16 Feb 2011 17:53:37 +0100</pubDate><guid>505771</guid></item>
<item><title>Multikulti | Toleranz heißt nicht Gleichgültigkeit (Spiked, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/500201-toleranz-heisst-nicht-gleichgueltigkeit</link><description><![CDATA[Zuerst Merkel, dann Cameron und jetzt Sarkozy. In ganz Europa sitzen der Multikulturalismus und sein Vermächtnis auf der Anklagebank. Doch dem Soziologen Frank Furedi zufolge stiftet der Multikulturalismus Uneinigkeit, weil er eine verwässerte Form der Toleranz fördert. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 11 Feb 2011 18:35:56 +0100</pubDate><guid>500201</guid></item>
<item><title>Europäische Integration | Paris und Berlin spielen Brüssel zu (The Times, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/496441-paris-und-berlin-spielen-bruessel-zu</link><description><![CDATA[Der Wettbewerbspakt ist weniger ein deutsch-französischer Versuch, die Macht in der EU an sich zu reißen, sondern vielmehr ein Schritt in Richtung föderales Europa, urteilt Times-Kolumnist Anatole Kaletsky. Der Entwurf einer Wirtschaftsregierung wird deshalb auch die Folgen der Finanzkrise nicht mildern können. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 09 Feb 2011 16:44:00 +0100</pubDate><guid>496441</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Multikulti kriegt noch einen ab (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/493181-multikulti-kriegt-noch-einen-ab</link><description><![CDATA[Vor wenigen Monaten erklärte Angela Merkel, dass Multikulti in Deutschland „schlichtweg gescheitert“ sei. Am 5. Februar griff David Camerons Rede das umstrittene Urteil der Kanzlerin auf und entfacht die Debatte um die nationale Identität in der britischen Presse. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 07 Feb 2011 17:30:49 +0100</pubDate><guid>493181</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Daily Express will raus aus der EU</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/404351-daily-express-will-raus-aus-der-eu</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Holt Gro&szlig;britannien aus Europa raus&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.dailyexpress.co.uk/posts/view/213573">titelt der <em>Daily Express</em></a>. Mit diesen Worten startet das aufs Sch&auml;rfste euroskeptische, britische Blatt seinen selbsternannten &bdquo;Kreuzzug&ldquo;, den es in dieser Form noch nicht gegeben hat. Gro&szlig;britannien soll der EU &sbquo;Adieu&lsquo; sagen. &bdquo;Zu viele Jahre sind vergangen, in denen wir Br&uuml;ssels Diebst&auml;hle, sein Mobbing, seine &Uuml;berreglementierung und sein in-alles-Einmischen ertragen haben. F&uuml;r das britische Volk ist nun die Zeit gekommen, sein Land zur&uuml;ckzuerobern, sowie die Rechtm&auml;&szlig;igkeit und die Verantwortung f&uuml;r seine politischen Entwicklungen wiederherzustellen&ldquo;, hei&szlig;t es im <em>Express</em>-Leitartikel. Dazu liefert der <em>Express</em> einen &bdquo;<a target="_blank" href="http://www.dailyexpress.co.uk/web/europecrusade">EU-Kreuzzug Petitionscoupon</a>&ldquo;, den der Leser als Teil der Kampagne an Premier David Cameron senden kann. Schw&auml;rmerisch f&uuml;gt der <em>Express</em> hinzu: &bdquo;Gro&szlig;britannien ist ein Land f&uuml;r sich. Ein &sbquo;Edelstein in der silbernen See&lsquo;, wie es Shakespeare einst so ergreifend ausdr&uuml;ckte. Ein K&ouml;nigreich, dessen glorreiche Geschichte tausende von Jahre zur&uuml;ckreicht. Eine Insel, die Verbindungen zu jedem Kontinent unterh&auml;lt und eine Sprache, die &uuml;berall auf der Welt gesprochen wird.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 25 Nov 2010 12:56:19 +0100</pubDate><guid>404351</guid></item>
<item><title>EU-Gipfel | Kann Cameron den EU-Haushalt drosseln?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/372581-kann-cameron-den-eu-haushalt-drosseln</link><description><![CDATA[<p>&ldquo;Neuer Haushaltssturm &uuml;ber verschwenderischem Br&uuml;ssel&rdquo;, titelt <em>T<a target="_blank" href="http://www.thetimes.co.uk/">he Times</a></em>. Auf dem Programm des EU-Gipfels vom 28. und 29. Oktober steht zwar nichts vom Haushalt. Dennoch wird der britische Premier David Cameron &bdquo;die europ&auml;ischen F&uuml;hrungskr&auml;fte darum bitten, nicht &uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse zu leben, und ihren Plan Abstand aufzugeben, den EU-Haushalt um 6 Prozent (auf j&auml;hrlich 130 Milliarden Euro) anzuheben&ldquo;. Die Euroskeptiker seiner Partei &uuml;ben zunehmend Druck auf Cameron aus. Sie verlangen, dass der EU-Haushalt gek&uuml;rzt, und die Entscheidungsbefugnissen nach Gro&szlig;britannien zur&uuml;ck &uuml;bertragen werden. F&uuml;r die Londoner Tageszeitung ist es jedoch &bdquo;unwahrscheinlich&ldquo;, dass Cameron &bdquo;einen Anstieg um weniger als 2,9 Prozent verhindern kann. Der Europ&auml;ische Rat hat der Erh&ouml;hung bereits zugestimmt. Damit w&uuml;chse der britische Teil im kommenden Jahr um fast 572 Millionen Euro, w&auml;hrend auf Abteilungen der britischen Regierung K&uuml;rzungen um 25 Prozent zukommen.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 28 Oct 2010 12:21:08 +0100</pubDate><guid>372581</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Revoluzzer-Dave braucht Euch</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/355381-revoluzzer-dave-braucht-euch</link><description><![CDATA[<p>Ein ironisches &quot;Citizen Dave&quot;, <a href="http://www.independent.co.uk/news/uk/politics/citizen-dave-camerons-conference-speech-2099985.html" target="_blank">titelt <em>The Independent</em>.</a> Der &quot;B&uuml;rger&quot;, das ist eine Anspielung auf die beliebte britische Sitcom <a href="http://www.bbc.co.uk/comedy/citizensmith/index.shtml" target="_blank">Citizen Smith</a> der 70er Jahre und ihrem kommunistisch-revolution&auml;ren Helden voller Illusionen. Das Londoner Blatt w&auml;hlt diese Perspektive auf David Camerons erste Rede als Premierminister auf dem Parteitag der Konservativen am 6. Oktober in Birmingham. Kurz vor den historischen Haushaltsk&uuml;rzungen &ndash; darunter die umstrittene drastischen K&uuml;rzung des Kindergeldes um eine Milliarde Pfund [1,14 Milliarden Euro] &ndash;, stellte Cameron sein revolution&auml;res Programm vor. Mit diesem will er den &quot;allm&auml;chtigen Staat&quot; gegen die &quot;Big Society&quot; eintauschen. &quot;Er lobte den radikalen Wandel, in welchem Krankenschwestern Kooperativen ins Leben rufen, Eltern Schulen gr&uuml;nden und Allgemeinmediziner den staatlichen Gesundheitsdienst sicherstellen&quot;, schreibt die Londoner Tageszeitung. Aber Cameron bezeichnet seine Regierung nicht nur als Vertreter der &quot;neuen Radikalen&quot;, die &quot;das alte System zerschlagen&quot;, sondern macht sich auch die aus dem Ersten Weltkrieg stammende Aussage des Generals <a href="http://www.sterlingtimes.org/kitchener.jpg" target="_blank">Lord Kitchener</a> zunutze: &quot;Dein Land braucht Dich&quot; (&quot;Your country needs you&quot;).</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 07 Oct 2010 12:34:50 +0100</pubDate><guid>355381</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Sein Name ist Cameron, David Cameron</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/351291-sein-name-ist-cameron-david-cameron</link><description><![CDATA[<p>&quot;Lizenz zum K&uuml;rzen&quot; <a target="_blank" href="http://www.newstatesman.com/"><em>titelt&nbsp;</em></a>New Statesman. W&auml;hrend Gro&szlig;britannien sich auf die drastischsten Haushaltsk&uuml;rzungen seit Menschengedenken vorbereitet, ver&ouml;ffentlicht die linksgerichtete London Weekly ein Portr&auml;t von Premierminister David Cameron als James Bond, Agent 007, mit einer Schere anstelle der Pistole in der Hand. Im Inneren des Hefts liest man eher von dem Jubel &uuml;ber den &Uuml;berraschungssieg von Ed Miliband, der den Ex-Au&szlig;enminister, seinen Bruder David Miliband, bei der Wahl zum Vorsitzenden der Labour-Partei schlug. Camerons Tories w&auml;ren gut beraten, meint das Blatt, &quot;Ed Miliband nicht zu untersch&auml;tzen.&quot; Phantasievoll <a target="_blank" href="http://www.newstatesman.com/uk-politics/2010/10/miliband-speech-labour-party"><em>beschreibt </em></a>New Statesman den neuen Labour-Chef als &quot;gef&auml;hrlichen, charismatischen und skrupellosen Gegner.&quot; Ein bisschen wie bei James Bond.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 01 Oct 2010 15:08:46 +0100</pubDate><guid>351291</guid></item>
<item><title>Erweiterung im Klartext | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/305281-erweiterung-im-klartext</link><description><![CDATA[<p>David Cameron ist &uuml;ber die Obstruktionspolitik einiger wichtiger Mitgliedsstaaten hinsichtlich des <a href="http://www.presseurop.eu/en/node/303671" target="_blank">EU-Beitritts der T&uuml;rkei</a> &quot;ver&auml;rgert&quot; und hat versprochen, auf Ankaras Seite &quot;zu k&auml;mpfen&quot;. Diejenigen, die sich fragen, warum der frischgebackene britische Premier solch eine ungew&ouml;hnliche Hardliner-Position einnimmt (die au&szlig;erdem Deutschlands und Frankreichs Wohlwollen aufs Spiel setzen k&ouml;nnte), erhielten eine Antwort einige Zeilen vorher in seiner Rede an das t&uuml;rkische Parlament: Europa braucht die Unterst&uuml;tzung seiner mitteleurop&auml;ischen Nachbarn in vielen dringlichen Angelegenheiten. Die erste davon ist das neue B&uuml;ndel Sanktionen gegen Irans Atomprogramm. </p>
<p>&quot;Candid&quot; Camerons Worte m&ouml;gen als Anerkennung der erfolgreich gegl&uuml;ckten, neuen t&uuml;rkischen Strategie gelten, ihre Rolle als ewige Verlobte aufzugeben und die vorteilhaftere Position eines unabh&auml;ngigen, politischen Akteurs einzunehmen. Die T&uuml;rkei ist in letzter Zeit nicht das einzige Land, das sich mit dem Beitritt in die EU befasst. Nachdem der Internationale Gerichtshof die <a href="http://www.presseurop.eu/en/node/299811" target="_blank">Unabh&auml;ngigkeit des Kosovo</a> legitimiert hat, haben die italienischen, slowakischen und &ouml;sterreichischen Au&szlig;enminister nach der Ablehnung von Belgrads Gesuch darauf hingewiesen, dass es vonn&ouml;ten sei, <a href="http://euobserver.com/15/30540" target="_blank">Serbiens verletzte pro-europ&auml;ische Gef&uuml;hle</a> zu bes&auml;nftigen und seinen Eintritt als eine Art Entsch&auml;digung zu beschleunigen.</p>
<p>Beim Warten auf die Mitgliedschaft in die EU sind Vordr&auml;ngeln und Streitereien zur Gewohnheit geworden. Viele L&auml;nder, die seit langem Kandidaten auf der Warteliste sind, waren dar&uuml;ber ver&auml;rgert, wie schnell pl&ouml;tzlich der <a href="http://euobserver.com/9/30539" target="_blank">Weg f&uuml;r Island </a>bereitet wurde, als es den Schutz des Euros im Finanzsturm suchte (seitdem die Sonne wieder herauskommt, zieht Reykjavik nun aber die Bremse). Hierzu geh&ouml;rt auch Kroatien, das besser als viele der L&auml;nder platziert war, die 2004 Eintritt in die EU fanden, dann aber durch einen sinnlosen Seegrenzenkonflikt mit Slowenien blockiert wurde. </p>
<p>Um ihr internationales Profil und Einfluss zu verst&auml;rken, hat die EU gerade erst ihren Ausw&auml;rtigen Dienst ins Leben gerufen. <a href="http://www.presseurop.eu/en/node/300911" target="_blank">Seine gewaltigen Kosten </a>und seine betriebliche Komplexit&auml;t f&uuml;hrten zu einigem Erstaunen in Zeiten der Krise. Dennoch g&auml;be es da einen sehr viel einfacheren Weg, mit dem man kurzfristig die gleichen Ziele erreichen k&ouml;nnte: Ein f&uuml;r allemal klare Kriterien f&uuml;r den Beitritt festsetzen und den Prozess von den wechselnden Interessen der Mitgliedsstaaten befreien. Die Magnetkraft einer k&uuml;nftigen Mitgliedschaft ist das m&auml;chtigste Soft Power-Instrument, dessen Br&uuml;ssel sich bedienen kann, um die Politik seiner Nachbarn zu beeinflussen. Eine ungerechte und kaprizi&ouml;se Haltung ist allerdings ein sicherer Weg, wichtige Partner zu verprellen. Dies wurde am Beispiel der Ukraine deutlich und k&ouml;nnte von der T&uuml;rkei bald best&auml;tigt werden. <em>(sd)</em></p>
<p>Gabriele Crescente</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 30 Jul 2010 14:44:28 +0100</pubDate><guid>305281</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Bringt er die Türkei wieder auf den Tisch? (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/303671-bringt-er-die-tuerkei-wieder-auf-den-tisch</link><description><![CDATA[In einer seiner wichtigsten Europa-Reden hat der britische Premierminister den türkischen EU-Beitritt ausdrücklich befürwortet. Während die britische Presse dem ganz allgemein wohlgesonnen ist, zweifelt man auf dem Kontinent, und teilweise auch in der türkischen Presse, an den Auswirkungen seiner Erklärung. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 28 Jul 2010 16:51:01 +0100</pubDate><guid>303671</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Cameron lässt die &quot;Big Society&quot; vom Stapel</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/297861-cameron-laesst-die-big-society-vom-stapel</link><description><![CDATA[<p>&quot;Big Society: echte Aussicht f&uuml;r Gro&szlig;britanniens Zukunft &ndash; oder nur leere Phrase?&quot; So lautet der Titel im <em>Independent</em>. Knapp einen Monat, nachdem seine Regierung den strengsten Sparhaushalt ihrer Geschichte ank&uuml;ndigte, <a href="http://www.independent.co.uk/news/uk/politics/the-big-society-a-genuine-vision-for-britains-future-ndash-or-just-empty-rhetoric-2030330.html" target="_blank">enth&uuml;llt David Cameron</a> das Paradepferd seiner Politik: die &quot;Big Society&quot;, welche der Zentralregierung bei der Verwaltung von Post&auml;mtern, Bibliotheken, Verkehrsdiensten und Wohnungsbau Macht entziehen und diese an lokale Gruppen &uuml;bertragen soll. In seiner Ansprache in Liverpool nannte der britische Premier vier &quot;Vorreiter-Gemeinden&quot;, die der &quot;gro&szlig;e &Uuml;bungsplatz dieses Wandels&quot; werden sollen. Ein Wandel, der &ndash; wie die linksgerichtete Tageszeitung <a href="http://www.independent.co.uk/news/uk/politics/camerons-big-society-attacked-as-a-cover-for-spending-cuts-2030334.html" target="_blank">anmerkt</a> &ndash; &quot;auf Kritik stie&szlig;, da er entweder als bedeutungslos oder als Ausrede zum K&uuml;rzen im &Ouml;ffentlichen Dienst angesehen wird&quot;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 20 Jul 2010 12:04:11 +0100</pubDate><guid>297861</guid></item>
<item><title>Großbritannien  | Cameron, freie Bahn in Europa (The Independent, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/261001-cameron-freie-bahn-europa</link><description><![CDATA[Dank seiner Koalition mit den Liberaldemokraten befindet sich der neue britische Premierminister nicht mehr als Geisel in den Fängen der euroskeptischen Elemente seiner eigenen Partei. Diese Gelegenheit - und die gegenwärtigen Meinungsverschiedenheiten innerhalb der EU - könnte Großbritannien beim Schopfe packen und sich als treibende Kraft in Europa etablieren. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 27 May 2010 16:35:47 +0100</pubDate><guid>261001</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Die Erfindung des britischen Doppelkopf (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/250771-die-erfindung-des-britischen-doppelkopf</link><description><![CDATA[Die britischen Konservativen sind nach einer 13-jährigen Pause wieder an der Macht, indem sie ein Bündnis mit Nick Cleggs Liberaldemokraten eingegangen sind. Nach fast einer Woche der Ungewissheit – das Wahlergebnis hatte keine Mehrheit ergeben – ist die britische Presse teilweise erleichtert. Die Zeitungen des Kontinents fragen sich jedoch, wie die Zukunft der traditionell euroskeptisch eingestellten Tories mit der EU aussehen wird. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 12 May 2010 17:53:28 +0100</pubDate><guid>250771</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Browns Pfand für Pakt mit Liberalen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/249221-browns-pfand-fuer-pakt-mit-liberalen</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Gro&szlig;britanniens Premier Gordon Brown bietet f&uuml;r eine Koalition mit den Liberalen seinen R&uuml;cktritt an&quot;</em>,<a href="http://www.telegraph.co.uk/news/newstopics/politics/gordon-brown/7707891/Gordon-Brown-to-resign-a-very-Labour-coup.html" target="_blank"> titelt der <em>Daily Telegraph</em></a>. Dieses wurde vier Tage nach dem Wahlpatt vom 6. Mai angek&uuml;ndigt. Nachdem die Wunschpartner Tories und Liberale sich nicht einigen konnten, m&ouml;chte Brown, so der <em>Telegraph</em>, <em>&quot;das Gespr&auml;ch suchen... bevor er seinen Vorsitz der Labour-Party beim Parteitag im September abgeben wird, auf dem ein neuer Parteichef gew&auml;hlt werden soll.&quot;</em></p>
<p><em>&quot;Ein Akt von atemberaubendem Zynismus, der nur auf reinen Parteiinteressen ruht&quot;</em>, <a href="http://www.telegraph.co.uk/news/newstopics/politics/7707439/Gordon-Brown-clings-on-a-bleak-day-for-British-democracy.html" target="_blank">meint der Leitartikler</a> des Tory-freundlichen <em>Telegraph</em>. <em>&quot;Brown versucht eindeutig, den W&auml;hlerwillen dieser Parlamentswahlen zu &uuml;bergehen.&quot; </em>W&uuml;rde die Koalition zwischen Labour und den Liberalen, die zwei Millionen weniger Stimmen und 48 weniger Sitze erreichten, zustande kommen, w&uuml;rde <em>&quot;Gro&szlig;britannien wieder von einen Labour-Regierungschef regiert werden, Nachfolger des anderen, der weder vom Land noch von seiner Partei gew&auml;hlt wurde. Selbst f&uuml;r Labour-Standards ist dies skrupellose Selbstbedienung.&quot;</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 11 May 2010 13:07:39 +0100</pubDate><guid>249221</guid></item>
<item><title>Vereinigtes Königreich | Eine sehr britische Revolution (The Times, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/247911-eine-sehr-britische-revolution</link><description><![CDATA[Großbritanniens Parlamentswahlen endeten in einer Pattsituation. Das Land hat die Labourpartei abgelehnt, ohne mit fliegenden Fahnen zu den Konservativen überzulaufen. Dies sei kein Zeichen der Apathie, sondern Zorn über die alte Ordnung, erklärt eine Kolumnistin in The Times. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 07 May 2010 17:23:27 +0100</pubDate><guid>247911</guid></item>
<item><title>Vereinigtes Königreich | Auf der Suche nach einem neuen Weg (Polityka, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/246661-auf-der-suche-nach-einem-neuen-weg</link><description><![CDATA[Unsicherheiten haben sich mit der Krise breitgemacht. Eine übermäßig sentimentale und vor allem &quot;gebrochene Gesellschaft&quot; hat sie hervorgebracht. Egal wie die Wahl am 6. Mai ausgehen wird: Die Briten haben aus ihrer sozialen Not bereits politische Veränderungen gemacht. So sieht das ein polnischer Journalist. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 06 May 2010 16:55:00 +0100</pubDate><guid>246661</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Was die Zeitungen sagen (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/245931-was-die-zeitungen-sagen</link><description><![CDATA[Für wen sollten die Briten am 6. Mai stimmen? Hier ist eine Auswahl verschiedener Titelseiten und Leitartikel aus der Landespresse. Eine Sache steht jedoch schon jetzt fest: Auch wenn Großbritannien – wie es die Konservativen behaupten – nicht &quot;zerbrochen&quot; ist, so ist es ganz sicher wütend. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 05 May 2010 17:41:52 +0100</pubDate><guid>245931</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Dämmerung über New Labour's Britain (Financial Times, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/245741-daemmerung-ueber-new-labour-s-britain</link><description><![CDATA[Mit den Parlamentswahlen am 6. Mai wird Großbritannien voraussichtlich die durch 13 Jahre an der Regierung erschöpfte New Labour Partei aus dem Unterhaus hinauskomplimentieren. Doch weder die Konservativen noch die Außenseiterpartei der Liberaldemokraten scheinen eine schlüssige Strategie zu haben. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 05 May 2010 16:12:49 +0100</pubDate><guid>245741</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Kann bitte jemand Großbritannien reparieren?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/186451-kann-bitte-jemand-grossbritannien-reparieren</link><description><![CDATA[<p>Die Briten sind immer bedr&uuml;ckter &uuml;ber den Zustand ihres Landes, <a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/politics/article7020009.ece" target="_blank">offenbart die heutige Titelseite der <em>Times</em></a>. Einer <a href="http://extras.timesonline.co.uk/pdfs/tthbrokenbritain.pdf" target="_blank">neuen Umfrage</a> zufolge glauben 70 Prozent der W&auml;hler, Gro&szlig;britannien sei<em> &quot;ein kaputtes Land&quot;</em> und 64 Prozent sind der Meinung, es schlage <em>&quot;die falsche Richtung&quot;</em> ein. 60 Prozent <em>&quot;erkennen kaum noch das Land, in dem sie leben&quot;</em>. Knapp die H&auml;lfte der Befragten behauptete, sie <em>&quot;w&uuml;rden auswandern, wenn sie k&ouml;nnten&quot;</em>. F&uuml;r den Autor <a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/leading_article/article7019841.ece" target="_blank">des Leitartikels </a>beruht diese tief pessimistische Belastung auf einer Vertrauenskrise. <em>&quot;Zun&auml;chst einmal sind die Politiker diskreditiert. Der <a href="http://www.presseurop.eu/en/node/32601" target="_blank">Spesenskandal</a> spielt eine zentrale Rolle.&quot;</em> Die W&auml;hler st&uuml;nden auch dem Kapitalismus zynisch gegen&uuml;ber und f&uuml;rchteten um ihre Arbeitspl&auml;tze. 68 Prozent von ihnen glauben, <em>&quot;wer die Regeln befolgt, kommt zu kurz&quot;</em>. Viele dieser Themen sind ein Widerhall der seit langem kursierenden Behauptung der Konservativen, die 13 Jahre Labour-Regierung h&auml;tten zu einem <em>&quot;kaputten Gro&szlig;britannien&quot;</em> gef&uuml;hrt. Die Umfrage bringt jedoch f&uuml;r Gordon Brown nicht nur schlechte Nachrichten, denn Labour stieg im Rennen gegen die Tories um zwei Prozentpunkte auf 30 Prozent. Dies erh&ouml;ht die Aussichten auf eine Patt-Situation im Parlament in den diesj&auml;hrigen Landeswahlen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 09 Feb 2010 13:53:55 +0100</pubDate><guid>186451</guid></item>
<item><title>Vereinigtes Königreich | Dinosaurier gegen den grünen Cameron</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/148591-dinosaurier-gegen-den-gruenen-cameron</link><description><![CDATA[<p>Weder Europa noch der gef&uuml;rchtete Vertrag von Lissabon haben David Camerons wiederauferstehende Tories bisher zum Scheitern gebracht. Aber vielleicht wird es sein Kampf f&uuml;r den Umweltschutz tun. Das <a href="http://www.independent.co.uk/news/uk/politics/cameron-hit-by-tory-backlash-on-environment-1832208.html" target="_blank">Titelblatt des <em>Independent </em>berichtet</a> &uuml;ber die Wiederauferstehung von Tory-Dinosauriern wie Ann Widdecombe, die aus der ertragreichen und gn&auml;digen Thatcher-&Auml;ra stammen. Sie alle wollen die Gelegenheit beim Schopfe fassen: Cameron dr&auml;ngt am Vorabend des <a href="http://en.cop15.dk/" target="_blank">COP15-Gipfels</a> darauf, eine <em>&quot;wahre, verbindliche und gerechte Abmachungen&quot;</em> zu finden, um <em>&quot;die Kohlendioxidemissionen abzustellen, f&uuml;r welche die wichtigsten Wirtschaftszweige verantwortlich sind&quot;.</em> Der ehemaliger Innenminister des Schattenkabinetts <a href="http://www.independent.co.uk/opinion/commentators/david-davis-why-this-ferocious-desire-to-impose-hairshirt-policies-1832213.html" target="_blank">David Davis &auml;u&szlig;ert </a>ebenfalls in den Spalten der Londoner Tageszeitung, dass eine solch kompromisslose Politik wie die von Cameron, die das Ziel des CO2-Emissionsstops derart hartn&auml;ckig verfolgt, <em>&quot;zum Scheitern verurteilt ist&quot;. &quot;Die grausame Entschlossenheit, mit der B&uuml;&szlig;erhemd-Politik f&uuml;r die staatlichen Steuern (auf Urlaubsfl&uuml;gen) erzwungen werden sollen und mithilfe derer unsere so sch&ouml;ne Landschaft durch Windturbinen entstellt werden soll&hellip; wird in einem demokratischen Land gezwungenerma&szlig;en Reaktionen hervorrufen&quot;</em>, schreibt er.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 02 Dec 2009 14:11:42 +0100</pubDate><guid>148591</guid></item>
<item><title>Grossbritannien | Das nennt man Souveränitäts-Bluff (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/132571-das-nennt-man-souveraenitaets-bluff</link><description><![CDATA[Die Gegner des Vertrages von Lissabon haben lange behauptet, dass dieser Vertrag die Todesglocken für die nationalen Regierungen läuten lässt. Wenn es jedoch um die Hochfinanz und die Banken geht, so schenken die Euro-Widerwilligen wie die britischen Torys der Souveränität nicht mehr viel Aufmerksamkeit, behauptet Seumas Milne im Guardian. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 06 Nov 2009 17:13:30 +0100</pubDate><guid>132571</guid></item>
<item><title>Nach Lissabon | Paris-London: Das Ding mit den Hosen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/131471-paris-london-das-ding-mit-den-hosen</link><description><![CDATA[<p>Dreiundzwanzig Jahre nachdem sich <a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/europe/article6901748.ece">Jacques Chirac fragte</a>, ob die gef&uuml;rchtete &quot;Hausfrau&quot; Margaret Thatcher seine <em>&quot;Eier auf einem Tablett&quot; </em>serviert m&ouml;chte, stehen auf dem franz&ouml;sisch-britischen Men&uuml; wieder einmal Fortpflanzungsorgane. Und diesmal kann man die Kommentare des franz&ouml;sischen EU-Staatssekret&auml;rs Pierre Lellouche nicht einmal als Zeichen freundschaftlicher Beziehungen verbuchen. <a href="http://www.guardian.co.uk/politics/2009/nov/04/france-autistic-tories-castrated-uk">Laut<em> Guardian</em></a> ist Lellouche davon &uuml;berzeugt, dass die Einstellung der konservativen britischen Euroskeptiker die Position der Briten in der EU <em>&quot;kastriert&quot;</em>. Aber er gibt sich nicht damit zufrieden, die Inhalte der Hosen Gro&szlig;britanniens zu beklagen, sondern bezeichnet David Camerons Haltung gegen&uuml;ber der Union als <em>&quot;autistisch&quot;</em>. Die dickk&ouml;pfigen Worte &auml;u&szlig;erte der Staatssekret&auml;r an dem Tag, an dem der Tory-Chef David Cameron als Folge der vollst&auml;ndigen Ratifizierung des Vertrages von Lissabon eine neue Haltung gegen&uuml;ber der EU einnahm. Er versprach, dass eine zuk&uuml;nftige konservative Regierung <em>&quot;die britische Souver&auml;nit&auml;t st&auml;rken und eine Reihe von Machtbefugnissen f&uuml;r den sozialen Bereich und die Arbeitsgesetzgebung in die Heimat zur&uuml;ckbringen w&uuml;rde&quot;. &quot;Das ist erb&auml;rmlich&quot;</em>, wettert der einstige Berater des ehemaligen Pr&auml;sidenten Chirac. <em>&quot;Es ist einfach nur traurig dabei zusehen zu m&uuml;ssen, dass das in Europa so wichtige Gro&szlig;britannien sich selbst vom Rest abschneidet und vom Radar verschwindet.&quot; </em>Der Schatten-Au&szlig;enminister William Hague dementierte auf BBC, dass mit der britischen &quot;Ausstattung&quot; irgendetwas nicht stimme. <em>&quot;Ich denke nicht, dass Sie das als eine repr&auml;sentative Reaktion f&uuml;r Paris oder andere europ&auml;ische Hauptst&auml;dten verstehen sollten&quot;</em>, entgegnete er. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 05 Nov 2009 14:23:28 +0100</pubDate><guid>131471</guid></item>
<item><title>Vertrag von Lissabon | Nun müssen Sie ihn doch lesen! (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/131021-nun-muessen-sie-ihn-doch-lesen</link><description><![CDATA[Mit der Unterschrift des tschechischen Präsidenten steht es nun fest: Der Vertrag von Lissabon tritt am kommenden 1. Dezember in Kraft. Feststeht, dass die EU dann über einige hilfreiche Werkzeuge verfügen wird. Jedoch wird der Text keine Wunder vollbringen, wenn die Führungsriege nicht an ihrem Verhalten arbeitet, warnt die europäische Presse. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 04 Nov 2009 17:25:56 +0100</pubDate><guid>131021</guid></item>
<item><title>Vertrag von Lissabon | Rückzug des &quot;eisernen&quot; Cameron</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/129901-rueckzug-des-eisernen-cameron</link><description><![CDATA[<p>Gerade hat der tschechische Pr&auml;sident den Vertrag von Lissabon <a href="http://diepresse.com/home/politik/eu/519078/index.do?_vl_backlink=/home/index.do">unterschrieben</a>, nachdem das Verfassungsgericht sein gr&uuml;nes Licht gegeben hatte, da <a href="http://www.telegraph.co.uk/news/newstopics/politics/6488240/David-Cameron-to-tell-voters-no-vote-on-Lisbon-Treaty.html">hat der <em>Daily Telegraph</em> auch schon neue Schlagzeilen</a>: Der Chef der britischen Konservativen David Cameron ist in der peinlichen Lage, sich vom umstrittenen Text zur&uuml;ckziehen zu m&uuml;ssen. Dieser steuere auf die bevorstehende vollst&auml;ndige Ratifizierung arg mitgenommen und ziemlich angekratzt zu. Die Londoner Tageszeitung erinnert ihre Leser daran, dass <em>&quot;Mister Cameron 2007 ein 'eisernes' Versprechen abgegeben hat: Eine konservative Regierung w&uuml;rde zu Lissabon eine Volksabstimmung abhalten&quot;</em>.</p>
<p>Mit der Ratifizierung aller 27 Staaten hat Mister Cameron, der h&ouml;chstwahrscheinlich Gro&szlig;britanniens n&auml;chster Premierminister wird, allerdings schon einen Fu&szlig; auf der Bremse. In einer Pressekonferenz in London deutete Cameron an, dass er ab sofort eine andere Politik verfolgt. &quot;<em>Wir wollen ein Referendum zum Vertrag von Lissabon. Es sieht so aus, als n&auml;hern wir uns nun dem Punkt, an dem der Vertrag nicht nur ein Vertrag, sondern Teil der europ&auml;ischen Gesetzgebung sein wird&quot;</em>, erkl&auml;rte er. Nun spekuliert man &uuml;berall in Br&uuml;ssel dar&uuml;ber, ob Mister Cameron als Vertreter einer europ&auml;ischen Kehrtwende nun auch seine B&uuml;ndnisse mit den weit rechts stehenden polnischen und lettischen Gruppierungen im Europ&auml;ischen Parlament neu organisieren wird.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 03 Nov 2009 15:32:11 +0100</pubDate><guid>129901</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Vorwärts Europäer, zurück (The Independent, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/125791-vorwaerts-europaeer-zurueck</link><description><![CDATA[Durch die potentiellen Kandidaturen Tony Blairs und David Milibands für hohe EU-Posten steuert London auf eine größere europäische Einbindung zu. Doch, so meint Mary Dejevsky im Independent, der Konservative David Cameron könnte diesem Trend Einhalt gebieten, noch bevor er Wirkung zeigt. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 27 Oct 2009 18:24:31 +0100</pubDate><guid>125791</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Brown: Knieschuss durch die Legg-Untersuchung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/115311-brown-knieschuss-durch-die-legg-untersuchung</link><description><![CDATA[<p>W&auml;hrend Finanz- und Klimakrise w&uuml;ten, wird die Erbsenz&auml;hlerei der Rechnungspr&uuml;fer in der stolzen Demokratie Gro&szlig;britannien heute so leidenschaftlich und so genau studiert wie noch nie zuvor. Einen Tag nach der Er&ouml;ffnung des Parlaments echauffieren sich die britischen Medien schon wieder mit &uuml;bersch&auml;umendem Rechtschaffenheitssinn &uuml;ber die Spesenrechnungen der Abgeordneten. Inmitten des Schlagzeilen-Trommelfeuers <a href="http://www.telegraph.co.uk/news/newstopics/mps-expenses/6311388/MPs-expenses-12500-payback-time-for-Gordon-Brown.html">f&uuml;hrt der <em>Daily Telegraph</em></a> die Schadenfreudenparade mit der Enth&uuml;llung an, dass Premierminister Gordon Brown 12.500 &pound; (13.544 &euro;) f&uuml;r <em>&quot;&uuml;berm&auml;&szlig;ige Ausgaben f&uuml;r Reinigungs-, Garten- und Inneneinrichtungsarbeiten&quot; </em>an die Staatskassen zur&uuml;ckzahlen muss. Brown selbst hatte im Sommer die von Sir Thomas Legg geleitete unabh&auml;ngige <a href="http://news.parliament.uk/2009/06/mps-allowances-published-online/">Untersuchung</a> veranlasst, die nun dazu f&uuml;hrte, dass mehr als 500 Parlamentsabgeordnete gebeten wurden, detailliertere Rechtfertigungen ihrer Anspr&uuml;che vorzulegen. Der Parteivorsitzende der Liberaldemokraten, Nick Clegg, wurde ebenfalls aufgefordert, 910 &pound; f&uuml;r Gartenarbeiten zur&uuml;ckzuerstatten. Der Chef der Konservativen, David Cameron, scheint der erholenden Kunst des Gartenbaus hingegen nur wenig zu fr&ouml;nen und muss nur Kopien seiner Hypothekenzinszahlungen f&uuml;r 2006 liefern. Debatten wie diese werden den W&auml;hlern nur schwer aus dem Sinn gehen, wenn die Briten 2010 wieder den Urnengang antreten.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 13 Oct 2009 14:43:49 +0100</pubDate><guid>115311</guid></item>
</channel></rss>
