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        <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Justiz]]></title>
            <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
            <description>Das Beste aus Europas Presse</description>
            <language>de</language><item><title><![CDATA[Spanien: „Gefängnis für einen Bankier”]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3783861-gefaengnis-fuer-einen-bankier?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Der frühere Chef der spanischen Sparkassenkette Caja Madrid, Miguel Blesa, ist in Untersuchungshaft. Diese wurde am 16. Mai in Madrid vom Ermittlungsrichter angeordnet.</p></p>

<p><p>Blesa werden „Unregelmäßigkeiten, Urkundenfälschung, sowie Veruntreuung“ bei der Übernahme der City National Bank of Florida durch Caja Madrid im Jahr 2008 vorgeworfen.</p></p>

<p><p>Nach Angaben von <em>El Periódico</em> belaufen sich die Verluste von Caja Madrid in diesem Geschäft auf bis zu einer halben Milliarde Euro.</p></p>

<p><p>Der Ermittlungsrichter sprach von einer „realen Fluchtgefahr“. Blesa wird eine Kaution von 2,5 Millionen Euro hinterlegen müssen, um das Gefängnis verlassen zu dürfen.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 17 May 2013 11:51:33 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3783861</guid></item>
<item><title><![CDATA[Tschechische Republik: „Die Schweiz richtet über die tschechischen Kohlebarone“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3769571-die-schweiz-richtet-ueber-die-tschechischen-kohlebarone?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Am heutigen 13. Mai beginnt ein Prozess, der sowohl für die Tschechische Republik als auch die Schweiz ein historischer Rechtsstreit werden könnte“, berichtet <em>Hospodářské noviny</em>.</p></p>

<p><p>In der kleinen Stadt Bellinzona, die in der Schweiz und an der italienischen Grenze liegt, stehen vier Führungskräfte der tschechischen Braunkohlegesellschaft MUS wegen Korruptions- und Geldwäschevorwürfen vor Gericht. Den drei Tschechen und einem Belgier wird vorgeworfen, zwischen 1997 und 2003 Vermögenswerte der Firma unterschlagen und mit diesem Geld 97 Prozent der Aktien des Unternehmens gekauft zu haben.</p></p>

<p><p>Der Prozess, der Schätzungen zufolge ein Jahr lang dauern wird, beginnt in dem Moment, in dem die Schweiz versucht, ihren Ruf aufzupolieren. Laut der Tageszeitung will sich das Land in Zukunft transparenter zeigen.</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 13 May 2013 15:20:21 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3769571</guid></item>
<item><title><![CDATA[Bankgeheimnis:  Hervé Falciani wird nicht ausgeliefert]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3763731-herve-falciani-wird-nicht-ausgeliefert?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Am 8. Mai hat es Spaniens Nationaler Gerichtshof abgelehnt, <a href="/de/content/article/2575311-der-milliardenschwere-informant">Hervé Falciani</a> an die Schweizer Behörden auszuliefern. In seiner Begründung übte das Gericht „harte Kritik an der Schweiz und der Bank HSBC“ notiert El Mundo. Die Richter befanden, dass „die Taten, die ihm vorgeworfen werden [wie der Diebstahl und die Verletzung von Bank- und Industriegeheimnissen], nicht für eine Strafverfolgung in Spanien ausreichen“, erklärt die Tageszeitung. Des Weiteren</p></p>

<p><blockquote> <p>kann der Datendieb und Steuersünder-Denunziant sich weiter in Länder begeben, die sich für die Verflechtungen der riesigen Datenmengen interessieren, die er als Informatiker der Bank HSBC jahrelang gesammelt hat.</p></p>

<p></blockquote> <p><em>El Mundo</em> schreibt weiter</p></p>

<p><blockquote> <p>Falciani ist frei, in die USA zu reisen, wo man ihn mit offenen Armen erwartet.</p></p>

<p></blockquote> <p>„Spanien zeigt der Schweiz einen großartigen Stinkefinger“ <a href="http://www.liberation.fr/economie/2013/05/09/fichier-hsbc-la-suisse-se-retrouve-chocolat_901894">meint Libération</a> zu dem Fall, der die diplomatischen Beziehungen zwischen Spanien und Frankreich belastet, seitdem Falciani der französischen Justiz 130.000 HSBC-Kundendaten zugespielt hatte.</p></p>

<p><p>Das investigative Nachrichtenportal Mediapart <a href="http://www.mediapart.fr/journal/economie/090513/herve-falciani-le-message-de-la-justice-espagnole-hsbc-est-clair">notiert</a> dass Falcianis Anwalt hoffe, dass „die spanische Entscheidung die Europäische Union ermutigen wird, Verantwortung zu übernehmen.“ Für Strafverteidiger William Bourdon</p></p>

<p><blockquote> <p>macht die Entscheidung für die Zukunft Hoffnung. Sie gibt einen Vorgeschmack darauf, wie morgen europäisches Recht sein soll, anders gesagt, ein Recht, welches jene ermutigt und schützt, die das Geheimnis brechen und im Allgemeininteresse handeln, um damit die den Banken die Möglichkeit nehmen, Komplizen von Steuerhinterziehern und Zufluchtsorten von schmutzigem Geld zu werden.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Fri, 10 May 2013 15:45:11 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3763731</guid></item>
<item><title><![CDATA[Spanien: „Gerettet”]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3756181-gerettet?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Das Gericht von Palma de Mallorca hat das <a href="/de/content/news-brief/3628981-verfahren-gegen-ihre-hoheit">Ermittlungsverfahren</a> gegen Prinzessin Cristina vorläufig eingestellt. Die Prinzessin war der Mittäterschaft in einem Fall beschuldigt worden, in welchem ihr Ehemann <a href="/de/content/todays-front-pages/1281721-die-letzten-titelseiten">Iñaki Urdangarin</a> wegen Korruption unter Anklage steht.</p></p>

<p><p>Das Gericht erachtet die Argumente des Staatsanwalts als „unzureichend”. Es lässt die Ermittlung jedoch weiterlaufen, um jegliche „Zweifel und Ungewissheiten” über ein eventuelles Geldwäschevergehen der Firma Aizoon, deren Inhaber die Prinzessin und ihr Mann sind, auszuräumen.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 08 May 2013 12:20:54 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3756181</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland: „Die Fassade steht”]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3752431-die-fassade-steht?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Am 6. Mai hat <a href="/de/content/news-brief/3748221-der-lange-weg-zur-wahrheit">der NSU-Prozess</a> in München begonnen. Der Prozess gegen die fünf mutmaßlichen Mitglieder der Neonazi-Terrorgruppe NSU ist jedoch gleich am ersten Verhandlungstag vertagt worden. Die Verteidiger der Hauptangeklagten lehnten den Richter wegen Befangenheit ab. Dieser hatte verfügt, alle Rechtsanwälte aus Sicherheitsgründen vor Betreten des Gerichtssaals durchsuchen zu lassen. Die Verhandlung soll am 14. Mai fortgesetzt werden.</p></p>

<p><p>Zu Prozessbeginn „schweigt die mutmaßliche Neonazi-Terroristin Beatz Zschäpe”, berichtet die Tageszeitung:</p></p>

<p><blockquote> <p>Sie kaut Kaugummi und betrachtet ungerührt die Familien der Opfer [...]. Doch wo geschwiegen wird, da muss auf nonverbale Zeichen geachtet werden. Das erste Bild von Beate Zschäpe [...] war das einer Frau Ende dreißig in einem dunkelblauen Jackett [...] und weißer Bluse, die Arme verschränkt, körperlich höchst angespannt […] seriös, dezent, konventionnell […] mit einer gepflegten Erscheinung.[…] Die Rolle der Fassadenfrau, die nach außen hin den Anschluss ans Normale präsentiert, die beherrscht Zschäpe.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Tue, 07 May 2013 12:14:01 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3752431</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland: „Karlsruhe setzt Geheimdiensten Grenzen”]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3721081-karlsruhe-setzt-geheimdiensten-grenzen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Das Bundesverfassungsgericht hat am 23. April ein „Grundsatzurteil zur Anti-Terror-Datei“ gefällt und eine <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg13-031en.html">„strikte Trennung“ festgeschrieben</a>: In Zukunft müssen Polizei- und Nachrichtendienste in Deutschland grundsätzlich getrennt arbeiten.</p></p>

<p><p>Nach Meinung der Karlsruher Verfassungsrichter stellt der Datenaustausch zwischen Verfassungsschutz, Bundesnachrichtendienst (BND), Militärischem Abschirmdienst (MAD) und der Polizei einen „besonders schweren Eingriff in die Rechte Betroffener“ dar und sei „deshalb nur ausnahmsweise zulässig“.</p></p>

<p><p>In den Augen der Richter stellt die „Anti-Terror-Datei“ eine solche Ausnahme dar, auch wenn Teile davon verfassungswidrig seien, insbesondere die in der Datei enthaltenen Informationen über die Kontaktpersonen möglicher Terroristen.</p></p>

<p><p>In der gemeinsamen Datensammlung von insgesamt 38 deutschen Sicherheitsbehörden und Nachrichtendiensten, die es seit 2006 gibt, sind derzeit rund 17.000 Personen gespeichert, die als potentielle Terroristen angesehen werden.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 25 Apr 2013 13:47:05 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3721081</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland: Abgeordnete setzen Gericht unter Druck]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3665421-abgeordnete-setzen-gericht-unter-druck?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Auf Initiative von drei türkischstämmigen Abgeordneten forderten 55 deutsche Parlamentarier in einem Appell, dass im Prozess gegen die fünf Mitglieder des <a href="/de/content/news-brief/1168891-angst-vor-dem-nazi-terror">Nationalsozialistischen Untergrunds</a> (NSU), der am 17. April in München beginnt, mehr Journalisten der Verhandlung folgen können.</p></p>

<p><p>Die fünf Personen stehen wegen rassistischer Gewalttaten unter Anklage, darunter neunfacher Mord an türkischen und griechischen Mitbürgern zwischen 2000 und 2011, sowie ein Bombenanschlag in Köln 2004. Zahlreiche Journalisten, unter anderem aus der Türkei, haben gebeten, an der Verhandlung teilzunehmen, was vom Oberlandesgericht München aus Platzmangel abgelehnt worden war.</p></p>

<p><p>„Es ist fatal, wenn in der Öffentlichkeit der Eindruck entsteht, dass die internationale Presse, insbesondere die türkische, bei der Aufklärung [...] der rassistischen Verbrechen ausgeschlossen wird”, erklärte die ehemalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, die zu den Unterzeichnern gehört.   </p></p>]]></description><pubDate>Fri, 12 Apr 2013 11:29:23 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3665421</guid></item>
<item><title><![CDATA[Tschechische Republik : Schwarzer Tag für die Paten]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3623391-schwarzer-tag-fuer-die-paten?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Nordböhmens „Boss” Alexandr Novák ist gestern verhaftet worden, nachdem ein Haftaufschub nach dessen Verurteilung wegen Korruption abgelehnt worden war. Am selben Tag schlug die Polizei gegen <a href="/de/content/news-brief/1695761-skandal-bedroht-regierungspartei">Roman Janoušek</a> Anklage wegen [Mordversuchs bei einem Autounfall] vor, und die Justiz entschied, den <a href="/de/content/todays-front-pages/1994921-die-letzten-titelseiten">korrupten Politiker David Rath</a> nicht wieder auf freien Fuß zu setzen“, schreibt die Tageszeitung.</p></p>

<p><p>Ex-Senator Novák, der 2010 wegen Korruption zu vier Jahren Haft verurteilt worden war, hätte eine Flucht in die Vereinigten Staaten geplant, während gegen Janoušek, ein Lobbyist, der als „Pate des Prager Business” gilt”, im Rahmen eines Autounfalls ermittelt wird, bei dem eine Motarradfahrerin lebensgefährlich verletzt wurde. Der sozialistische Parlamentsabgeordnete Rath wiederum war mit einer mit Bargeld gefüllten Kiste überrascht worden. Die Staatsanwaltschaft vermutet, es handelt sich um Schmiergeld, das er für die Zuteilung eines Bauauftrags erhalten hätte.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 03 Apr 2013 11:29:36 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3623391</guid></item>
<item><title><![CDATA[Portugal:  Kriminelle aus 60 Ländern in Portugals Banden]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3565371-kriminelle-aus-60-laendern-portugals-banden?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Laut einem <a href="https://www.europol.europa.eu/content/europol-identifies-3600-organised-crime-groups-active-eu-europol-report-warns-new-breed-crim">Europol-Bericht über organisierte Kriminalität</a> sind europaweit 3600 organisierte Banden aktiv. 70 Prozent von ihnen sind in mehreren Ländern tätig und zählen Mitglieder aus der ganzen Welt.</p></p>

<p><p>Untern den Banden, die in Portugal ausfindig gemacht wurden, befinden sich Gruppen, die in mehr als 35 Ländern aktiv sind. Folglich liegt nahe, dass sie „ihre kriminellen Handlungen international organisieren, zusammenarbeiten, mobil sind und grenzüberschreitend handeln“, fügt der Bericht hinzu.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 20 Mar 2013 13:03:45 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3565371</guid></item>
<item><title><![CDATA[Korruption: Europa unter Aufsicht der Richter in Brüssel]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3441181-europa-unter-aufsicht-der-richter-bruessel?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Da das Problem der Diebstähle aus der europäischen Kasse so akut geworden ist”, muss nun eine Institution zur Verbrechensbekämpfung gegründet werden, erklärt die Warschauer Tageszeitung und detailliert das Projekt der Kommission zur Einrichtung einer Europäischen Staatsanwaltschaft.</p></p>

<p><p>Der Gesetzesentwurf zur Bildung dieser Instanz wird für Juni erwartet. Nach Angaben eines Strafrechtsexperten, den die Zeitung zitiert, soll die Einrichtung der neuen EU-Institution die „strafrechtliche Verfolgung grenzübergreifender Verbrechen effizienter gestalten”. Inoffiziell stellt Großbritannien jedoch die Notwendigkeit dieser Behörde in Frage.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 21 Feb 2013 11:07:55 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3441181</guid></item>
<item><title><![CDATA[Spanien: „Vier Verhaftungen im katalanischen Spionage-Netzwerk“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3430091-vier-verhaftungen-im-katalanischen-spionage-netzwerk?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Der Besitzer der Detektei Metodo 3, zwei ehemalige Mitarbeiter und deren Chef der Operationen sind die ersten Personen, die im Rahmen der Ermittlungen <a href="/de/content/news-brief/3414391-die-polizei-ermittelt-ueber-dutzende-spionagefaelle-katalonien">im katalanischen Abhörskandal</a> festgenommen wurden. Ihnen wird die Veröffentlichung von Geheimnissen im Zusammenhang mit illegalen Abhörmaßnahmen vorgeworfen.</p></p>

<p><p>Das Innenministerium ermittelt, um herauszufinden, ob der Innenminister Jorge Fernández Díaz selbst 2012 bei einem Treffen mit hohen Polizeibeamten in Barcelona ausspioniert wurde.</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 19 Feb 2013 11:51:15 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3430091</guid></item>
<item><title><![CDATA[Italien: „Finmeccanica: Manager in Handschellen“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3402551-finmeccanica-manager-handschellen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Nach der Bank <a href="/de/content/article/3320911-aufstieg-und-fall-einer-stadt-und-ihrer-bank">Monte dei Paschi di Siena</a> und dem Energiekonzern <a href="/de/content/news-brief/3381561-scaroni-im-algerischen-bestechungsskandal-unter-verdacht">ENI</a> erschüttert ein neuer Korruptions-Skandal ein weiteres italienisches Schwergewicht: Der Chef des führenden Rüstungskonzerns Finmeccanica, Giuseppe Orsi, und der Chef des Helikopterherstellers Agusta Westland, Bruno Spagnolini, wurden wegen mutmaßlicher Schmiergeldzahlungen festgenommen.</p></p>

<p><p>Um den Verkauf von Militärhubschraubern attraktiv zu machen, sollen indische Behörden 2010 Bestechungsgelder in Höhe von 51 Millionen Euro erhalten haben.</p></p>

<p><p>Orsi wird zudem vorgeworfen, die Ermittlungen zu manipulieren, um eine Überführung zu verhindern.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 13 Feb 2013 11:31:53 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3402551</guid></item>
<item><title><![CDATA[Rumänien: Muss ein Opfer mit seinem Peiniger verhandeln?]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/3351451-muss-ein-opfer-mit-seinem-peiniger-verhandeln?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[CriticAtac, Bukarest &ndash; Gehören strafrechtliche Vergehen vom Diebstahl bis zur Vergewaltigung vor den Mediator? Rumänien streitet sich um ein Gesetz, dass diese Prozedur zur Pflicht erheben könnte. Seit dem 1. Februar ist es in Kraft. Sein hehres Ziel: die Gerichte entlasten und die Interessen der Opfer besser wahren. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/3351451-muss-ein-opfer-mit-seinem-peiniger-verhandeln?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Fri, 01 Feb 2013 13:41:53 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3351451</guid></item>
<item><title><![CDATA[Spanien: Korruption schwächt den Staat]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3340941-korruption-schwaecht-den-staat?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>„Erwischt“, schreibt El Periódico in Bezug auf die Personen, die derzeit in verschiedene Korruptionsaffären verwickelt sind. Der neueste Zwischenfall war hierbei am 29. Januar die Beschuldigung des Sekretärs von Prinzessin Cristina, Carlos Garcia Revenga. Er wird verdächtigt, in die <a href="/de/content/todays-front-pages/1281721-die-letzten-titelseiten">Urdangarin-Affäre</a>verwickelt zu sein: Iñaki Urdangarin, der Ehemann der Prinzessin und Schwiegersohn von König Juan Carlos, wurde vom Richter verpflichtet eine Kaution von 8,1 Millionen Euro zu leisen, um die Pfändung seines Privatbesitzes zu verhindern. Diese Maßnahme betrifft auch Diego Torres, sein Partner im Institut Noos, über den er an Verträge in öffentlichen Behörden gekommen sein soll, ohne an Ausschreibungen teilzunehmen. García Revenga und Urdangarin sind am 23. Februar vor den Richter vorgeladen.</p></p>

<p><p>„Die Parteien und die Behörden sind mit den vielen Korruptionsfällen überfordert“, findet die Tageszeitung aus Barcelona und erinnert daran, dass in Katalonien Abgeordnete der CiU (Mitte-Rechts, katalanische Nationalisten) und der PSC (sozialistische Partei Kataloniens) des Missbrauchs der Amtsgewalt beschuldigt sind und dass auch die Volkspartei von Ministerpräsident Mariano Rajoy durch die <a href="/de/content/news-brief/3297471-ex-abgeordneter-gesteht-schwarzgeldzahlungen-regierungspartei">Bárcenas-Affäre</a>, die nach ihrem ehemaligen Schatzmeister benannt ist, in Verlegenheit ist.</p></p>

<p><p>All diese Skandale, so meint der Leiter von El Periódico, Enric Hernández, könnten die Grundlagen des politischen Systems in Frage stellen:</p></p>

<p><blockquote> <p>Sei es durch Mittäterschaft oder durch Dummheit, die Politiker scheinen nicht zu begreifen, was auf dem Spiel steht: das Überleben der Demokratie und nicht ihre Wahlchancen. Und wenn sie nicht schnellstens das politisch-finanzielle System wieder herstellen, dann wartet der Populismus nur darauf, davon zu profitieren.</p></p>

<p></blockquote> <p>Diese Aussichten sind eine direkte Bedrohung für die führende Institution des Landes, die Krone, <a href="http://elpais.com/elpais/2013/01/29/opinion/1359492313_805127.html">bemerkt dazu El País</a>. Am Tag, an dem Kronprinz Felipe seinen 45. Geburtstag feiert, fordert die Tageszeitung aus Madrid eine größere Transparenz für die öffentlichen und privaten Tätigkeitsbereiche der Mitglieder des Königshauses:</p></p>

<p><blockquote> <p>Der Fall Urdangarin ist ein echtes Risiko für das Prestige der Krone, wie <a href="http://politica.elpais.com/politica/2013/01/05/actualidad/1357411935_496605.html">die Umfragen zeigen</a> [...] Es müssen hinsichtlich einer institutionellen Definition und einer wirtschaftlichen Transparenz der Casa Real [= das Königliche Haus, das die königlichen Geschäfte verwaltet] Fortschritte gemacht werden. Eine klare Trennung zwischen den öffentlichen Funktionen der Königsfamilie und ihren anderen Tätigkeiten oder privaten Angelegenheiten hätte die Verwirrung vermieden, die nun den Sekretär der Prinzessinnen [Cristina und Elena] umgibt. In den Rahmen dieser Institutionalisierung muss auch der Kronprinz einbezogen werden. Felipe von Spanien, der ohne eigenen Status weitermacht, [...] bereitet sich darauf vor, in der institutionellen Stabilität und dem Gleichgewicht eines Landes, das von starken politischen und territorialen Spannungen betroffen ist, eine Schlüsselrolle zu spielen.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Wed, 30 Jan 2013 15:11:18 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3340941</guid></item>
<item><title><![CDATA[Bulgarien: Schüsse als Warnung]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3340521-schuesse-als-warnung?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Am 29. Januar fand vor dem Justizpalast in Sofia ein Schusswechsel zwischen einem versteckten Schützen und den Leibwächtern von Zlatko Ivanov statt. Dieser ist ein ehemaliges Mitglied der Sondereinsatztruppe, bekannt unter dem Namen „das Barett“, und wird von der Justiz als Drogenboss betrachtet. Er entkam dem Mordanschlag. Die Tageszeitung ist besorgt über den „spektakulären und demonstrativen“ Charakter dieses Anschlags just an dem Tag, an dem der Justiz- und der Innenminister in Begleitung des Generalstaatsanwalts nach Brüssel gereist waren, um über die Fortschritte Bulgariens im Kampf gegen das organisierte Verbrechen zu sprechen. Viele sind der Meinung, es handle sich hier um Kraftmeierei oder um eine Warnung von Seiten der Mafia.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 30 Jan 2013 15:08:39 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3340521</guid></item>
<item><title><![CDATA[Rumänien: Der kalte Krieg des Staats gegen illegale Vermögen]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3338711-der-kalte-krieg-des-staats-gegen-illegale-vermoegen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Vier Jahre hat es gedauert, bis der Staat 550.000 Euro von zwei Polizisten zurückbekam, die über die Herkunft des Geldes keine Auskunft geben konnten. Sicher, so schreibt die Tageszeitung, sei dies ein erster konkreter Sieg der Institutionen im Kampf gegen die Korruption der Staatsbediensteten, doch komme dieser sechs Jahre nach Gründung der Nationalen Integritätsbehörde ANI, die Hunderte von Ermittlungen führt. Die Information wurde bekannt am Tag selbst, an dem die EU-Kommission den jüngsten Fortschrittsbericht über Justiz und den Kampf gegen die Korruption in Rumänien und Bulgarien vorlegen wird.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 30 Jan 2013 10:47:16 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3338711</guid></item>
<item><title><![CDATA[Korruption: Österreichischer Fall unterstreicht Forderung nach EU-Staatsanwalt]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3282921-oesterreichischer-fall-unterstreicht-forderung-nach-eu-staatsanwalt?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Die Verurteilung des ehemaligen österreichischen Innenministers und <a href="/de/content/news-brief/3270291-dem-ansehen-der-republik-geschadet">EU-Abgeordneten Ernst Strasser</a> zu einer vierjährigen Haftstrafe wegen Korruption solle „in der ganzen Europäischen Union“ verkündete werden, um von Bestechung abzuschrecken, <a href="http://www.europeanvoice.com/article/imported/mep-jailed-a-precedent-or-a-one-off-/76175.aspx">fordert die <em>European Voice</em></a> lauthals. Der Politiker wurde von <a href="/de/content/news-brief/3083441-ex-europaparlamentarier-wegen-korruption-vor-gericht">Journalisten der <em>Sunday Times</em></a> überführt, die sich als Lobbyisten ausgaben und ihm klingende Münzen für seine politische Unterstützung anboten. „Der Fall Strasser unterstreicht, dass EU einen eigenen Staatsanwalt braucht“, meint die Wochenzeitschrift, die die österreichischen Behörden für ihr „zügiges und energisches Vorgehen“ lobt.</p></p>

<p><blockquote> <p>Kaum eine andere nationale Behörde hätte so hart durchgegriffen, um das korrupte Verhalten in den Korridoren der EU zu ahnden. Ernst Strassers Verurteilung ist leider eher die Ausnahme als die Regel, deswegen benötigt die EU endlich einen eigenen Staatsanwalt, der sich ähnlicher Fälle in der gesamten Union zum Schutz der finanziellen Interessen der EU annehmen kann. <a href="http://europa.eu/lisbon_treaty/glance/index_de.htm">Der Vertrag von Lissabon</a> verleiht der EU die Möglichkeit, einen solchen europäischen Staatsanwalt einzusetzen. Es ist höchste Zeit, diese Möglichkeit wahrzunehmen.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Thu, 17 Jan 2013 15:25:20 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3282921</guid></item>
<item><title><![CDATA[Österreich: Ex-Europaparlamentarier wegen Korruption vor Gericht]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3083441-ex-europaparlamentarier-wegen-korruption-vor-gericht?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Im Kreuzfeuer der Justiz&ldquo;, titelt die<em> Kleine Zeitung</em> in &Ouml;sterreich. Seit dem 26. November muss sich der ehemalige EU-Abgeordnete und Ex-Innenminister des Landes, Ernst Strasser, wegen Korruptionsvorw&uuml;rfen vor Gericht verantworten. Im Jahr 2010, zur Zeit seines Br&uuml;sseler Mandats, hatte er &bdquo;zwei als Lobbyisten getarnten, britischen Journalisten&ldquo; der <em>Sunday Times</em>, <a href="/de/content/news-brief/580531-falsche-lobbyisten-zwingen-parlamentarier-zum-handeln">die ihn mit versteckter Kamera filmten</a>, seine Bereitschaft erkl&auml;rt, f&uuml;r 100 000 Euro pro Jahr europ&auml;ische Gesetzestexte zu beeinflussen. <a href="http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/3174659/bestechungsprozess-gegen-ernst-strasser-beginnt.story">Das Blatt schreibt</a>, Strasser sei der Staatsanw&auml;ltin zufolge ...</p></p>

<p><blockquote> <p>Geld [...] wichtiger gewesen als Integrit&auml;t. Die meisten der 60 von den britischen Journalisten in Versuchung gef&uuml;hrten Abgeordneten h&auml;tten &ndash; bis auf Strasser und einem slowenischen und rum&auml;nischen Parlamentarier &ndash; dem widerstanden.</p></p>

<p></blockquote> <p>Der ehemalige Minister selbst betrachtet sich hingegen als unschuldig. <a href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1317118/Ernst-Strasser_Eine-oesterreichische-Karriere?direct=1316699&amp;_vl_backlink=/home/index.do&amp;selChannel=101">Wie </a><em><a href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1317118/Ernst-Strasser_Eine-oesterreichische-Karriere?direct=1316699&amp;_vl_backlink=/home/index.do&amp;selChannel=101">Die Presse</a></em><a href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1317118/Ernst-Strasser_Eine-oesterreichische-Karriere?direct=1316699&amp;_vl_backlink=/home/index.do&amp;selChannel=101"> mitteilt</a>, beteuert Strassers Verteidiger, dieser &bdquo;habe ein Komplott, m&ouml;glicherweise eines Geheimdienstes, aufdecken wollen&rdquo;, indem er sich auf die Gespr&auml;che mit den vermeintlichen Lobbyisten einlie&szlig;. F&uuml;r die Tageszeitung stellt das von den Journalisten ver&ouml;ffentlichte Gespr&auml;chsprokoll &bdquo;ein bemerkenswertes Zeugnis von Arroganz, Selbstherrlichkeit, &Uuml;berheblichkeit und Skrupellosigkeit&ldquo; dar. Strasser drohen im Falle einer Verurteilung bis zu zehn Jahre Haft.</p>

<p>&nbsp;</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 27 Nov 2012 16:35:02 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3083441</guid></item>
<item><title><![CDATA[Kroatien: Ivo Sanader, Fall eines fast perfekten Staatsmanns]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3060831-ivo-sanader-fall-eines-fast-perfekten-staatsmanns?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Sie sind ein korrupter Regierungschef und ein Kriegsprofiteur.&ldquo; Mit diesen Worten verurteilte der Zagreber Richter Turudic Ex-Regierungschef Ivo Sanader wegen Korruption zu zehn Jahren Haft.  &ndash;  Eine Sensation, <a href="http://www.jutarnji.hr/komentar-jelene-lovric--pravna-drzava-i-vox-populi-konacno-su-se-poklopili-/1067574/">die die Tageszeitung <em>Jutarnji list</em> auf ihrer Titelseite zitiert</a>. Im Innenteil nennt die Zeitung den Schuldspruch des fr&uuml;heren Regierungschefs (2003-2009)...</p></p>

<p><blockquote> <p>einen historischen Pr&auml;zedenzfall. Rechtsstaat und Volk sind endlich &uuml;bereingekommen. Das Urteil best&auml;tigt, was alle wussten: Kroatiens Regierungschef und Machtapparat war bestechlich und bereit, die vitalen Interessen des Staates f&uuml;r ein paar Millionen Euro zu verh&ouml;kern. [...] Dass Sanader hinter die Gitter kommt, k&ouml;nnte folglich auch das Ende eines verbrecherischen Regierungssystems einl&auml;uten. [...] F&uuml;r Kroatiens Ruf in der Welt kann das nur gut sein, zumal der Kampf gegen Korruption eine der Hauptbedingungen f&uuml;r einen EU-Beitritt Kroatiens ist.</p></p>

<p></blockquote> <p>Unterdessen hinterl&auml;sst der gest&uuml;rzte Regierungschef ein abstruses Erbe:</p></p>

<p><blockquote> <p>Er hat die HDZ [Kroatische Demokratische Union, die das Land nach der Unabh&auml;ngigkeit 1991 regierte] er von ihren ultrakonservativen Mitgliedern befreit, baute wieder Br&uuml;cken zu der serbischen Minderheit auf und setzte sich gekonnt als kultivierter Staatsmann in Szene, der wusste, was er will (und der flie&szlig;end Englisch, Deutsch, Italienisch und Franz&ouml;sisch spricht). Aufgrund seiner Bereitschaft, eng mit dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag zusammenzuarbeiten, half er nicht nur dabei, den fl&uuml;chtigen <a href="/de/content/press-review/3050911-markac-und-gotovina-freispruch-reisst-alte-wunden-auf">General Gotovina</a> ausfindig zu machen, sondern erm&ouml;glichte auch wichtige Fortschritte bei den Beitrittsverhandlungen [insbesondere weil dessen Verhaftung eine der Bedingungen f&uuml;r die EU-Beitrittsverhandlungen war. Am 16. November wurde Gotovina freigesprochen].</p></p>

<p></blockquote> <p>Vom ungarischen Mineral&ouml;lkonzern MOL soll Sanader zehn Millionen Euro, von der &ouml;sterreichischen Bank Hypo Group Alpe Adria 500.000 Euro erhalten haben. <a href="http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1314934/Kroatien_Der-tiefe-Fall-des-Ivo-Sanader?from=simarchiv">Wie <em>Die Presse</em> in ihrem Artikel</a> &bdquo;Der tiefe Fall des Ivo Sanader&ldquo; berichtet, ist es das erste Mal in Europas Nachkriegsgeschichte, dass ein Gericht einen langj&auml;hrigen Ministerpr&auml;sidenten wegen Korruption zu einer Haftstrafe verurteilt. Die Tageszeitung aus Wien weist auf Sanaders Verbindungen zur <a href="/de/content/news-brief/2463971-joerg-haiders-schwarze-gelder">skandalumwogenen Bank Hypo Group Alpe Adria</a> hin, die in den neunziger Jahren in den Balkanstaaten sehr aktiv war und im Zuge der Finanzkrise 2008 verstaatlicht wurde. Laut Presse schl&auml;gt die Aff&auml;re nicht nur in Kroatien Wellen:</p></p>

<p><blockquote> <p>Sanader hatte eine Schl&uuml;sselrolle inne. Doch er stand nicht allein. Viele seiner Parteifreunde in St&auml;dten und Gemeinden zogen mit, um einige der Phantominvestitionen der Bank zu vertuschen. Provisionen flossen auch hier. [...] Sieht man sich die Summen an, die damals verschwunden sind, sind die angeblichen Provisionen von Sanader &bdquo;peanuts&ldquo;. [...] F&uuml;r den kroatischen Journalisten Predrag Lucić m&uuml;sste es von &bdquo;M&uuml;nchen bis Thessaloniki&ldquo; viele Schuldspr&uuml;che geben. &bdquo;Jetzt sind doch alle froh, in Sanader einen S&uuml;ndenbock gefunden zu haben.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Wed, 21 Nov 2012 16:04:30 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3060831</guid></item>
<item><title><![CDATA[Spanien: Zwangsräumungen: EU-Justiz mischt sich ein]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/3012991-zwangsraeumungen-eu-justiz-mischt-sich-ein?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>In den Streit um massenweise R&auml;umungsklagen spanischer Banken gegen ihre bankrotten Kunden kommt Bewegung. &bdquo;Europa unterst&uuml;tzt die spanischen Richter beim Bremsen der Zwangsr&auml;umungen&ldquo;, <a href="http://www.eleconomista.es/interstitial/volver/acierto/vivienda/noticias/4384939/11/12/La-Justicia-europea-permitira-que-los-jueces-espanoles-frenen-los-desahucios.html">titelt <em>El Economista</em></a>. Damit reagiert die Zeitung auf eine <a href="http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&amp;docid=129481&amp;pageIndex=0&amp;doclang=DE&amp;mode=req&amp;dir=&amp;occ=first&amp;part=1&amp;cid=262082">Ver&ouml;ffentlichung des Europ&auml;ischen Gerichtshofs</a> tags zuvor: Die EU-Generalanw&auml;ltin hatte betreffend eines Falls in Barcelona beantragt, dass Bankkunden mit Immobilienkrediten besser vor den Kreditinstituten gesch&uuml;tzt werden m&uuml;ssen.</p></p>

<p><p>Die Klage betrifft einen Kunden der spanischen Bank Caixa Catalunya. Wie viele spanische Banken hatte diese dessen Wohnung beschlagnahmt, als er seinen Immobilienkredit nicht mehr zahlen konnte. Generalanw&auml;ltin Juliane Kokott ist der Ansicht, das spanische Gesetz &uuml;ber Immobilienkredite &ndash; ein Gesetz von 1909 &ndash; sei unvereinbar mit dem EU-Recht. Es biete den Verbrauchern nicht genug Schutz gegen&uuml;ber den Banken. Insbesondere sei es f&uuml;r sie fast unm&ouml;glich, ein Urteil des Pf&auml;ndungsrichters &uuml;ber den missbr&auml;uchlichen Charakter der Pf&auml;ndungsklauseln zu verlangen. Seit 2007 haben knapp 400.000 derartige Zwangsr&auml;umungen in Spanien stattgefunden.</p></p>

<p><p>Der EU-Gerichtshof d&uuml;rfte sein Urteil nicht vor Anfang 2013 abgeben. Bis dahin liefern Kokotts Schlussantr&auml;ge ein gewichtiges Argument f&uuml;r die Verfechter einer Gesetzesreform, angefangen beim <a href="/de/content/news-brief/2998891-kampagne-gegen-zwangsraeumungen">Kollektiv spanischer Richter, die in dieser Frage sehr engagiert sind</a>. Dazu <em>El Economista</em>:</p></p>

<p><blockquote> <p>Das Gericht folgt den Kriterien des Generalanwalts normalerweise fast immer, also k&ouml;nnte die endg&uuml;tige Entscheidung den spanischen Richtern ein weiteres Instrument in die Hand geben, um die Zwangsr&auml;umungen zu bremsen.</p></p>

<p></blockquote></p>]]></description><pubDate>Fri, 09 Nov 2012 16:10:56 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3012991</guid></item>
<item><title><![CDATA[Norwegen: Die Verurteilung Breiviks sorgt im ganzen Land für Erleichterung]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2576271-die-verurteilung-breiviks-sorgt-im-ganzen-land-fuer-erleichterung?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p> </p><p>&nbsp;Kurz nach 10 Uhr am heutigen 24. August fiel das Urteil, das ganz Norwegen erwartete: Anders Behring Breivik wurde f&uuml;r den Bombenanschlag in Oslo (8 Tote) und das Massaker von Jugendlichen in einem Ferienlager der norwegischen Arbeiterpartei auf der Insel Ut&oslash;ya (69 Tote) am 22. Juli 2011 zu 21 Jahren Haft verurteilt.</p></p>

<p><p>Die Richter des Osloer Gerichts kamen zu der &Uuml;berzeugung, dass der rechtsextremistische Terrorist mental gesund ist, so dass eine Einweisung in die Psychiatrie nicht in Frage kommt. Die Anw&auml;lte Breiviks k&uuml;ndigten an, dass er nicht beabsichtige, Berufung einzulegen.&nbsp;</p></p>

<p><p>Diese L&ouml;sung war es, auf die die &ouml;ffentliche Meinung in Norwegen gehofft hatte, was sich in den Reaktionen der Presse auf das Urteil widerspiegelt:</p></p>

<p><blockquote> <p>Es ist leichter zu akzeptieren, wenn der Schuldige tats&auml;chlich seine Strafe hinnehmen muss und nicht lediglich eine &auml;rztliche Behandlung verordnet bekommt. Wir d&uuml;rfen Terroristen nicht wie Minderj&auml;hrige behandeln,</p></p>

<p></blockquote> <p>so der Kommentar der Tageszeitung <em><a target="_self" href="http://www.dagbladet.no/2012/08/24/nyheter/debatt/kommentar/breivik/23102502/?v=2">Dagbladet</a></em>. Dieser Meinung ist auch die Boulevardzeitung <em><a target="_self" href="http://www.vg.no/">VG</a></em>, die sich <a target="_self" href="http://www.vgtv.no/#!id=55567">erleichtert</a> zeigt, dass die Justiz sozusagen das Versagen von Polizei und Regierung wiedergutgemacht hat. Beide wurden im Bericht des unabh&auml;ngigen Ausschusses &uuml;ber die Attentate vom 22. Juli beschuldigt, die B&uuml;rger nicht ausreichend vor den Risiken eines Terroranschlags gesch&uuml;tzt zu haben:</p></p>

<p><blockquote> <p>Nach allem, was wir nicht richtig gemacht haben, ist es eine Erleichterung zu erfahren, dass Anders Behring Breivik zu 21 Jahren Haft verurteilt wurde.</p></p>

<p></blockquote> <blockquote> </blockquote></p>]]></description><pubDate>Fri, 24 Aug 2012 14:39:14 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2576271</guid></item>
<item><title><![CDATA[Bankengeheimnis: Der milliardenschwere Informant]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2575311-der-milliardenschwere-informant?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[El País, Madrid &ndash; Durch Hervé Falciani erhielten die Behörden mehrerer europäischer Staaten die Namen Tausernder ausländischer Kunden, die ein Konto bei der Genfer Niederlassung der Bank HSBC führen. Der Vierzigjährige wurde Anfang Juli in Barcelona festgenommen und soll der Schweiz ausgeliefert werden. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/2575311-der-milliardenschwere-informant?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Fri, 24 Aug 2012 13:52:50 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2575311</guid></item>
<item><title><![CDATA[Großbritannien: Hilfe, Assange-Fall bestätigt europäischen Haftbefehl!]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2564621-hilfe-assange-fall-bestaetigt-europaeischen-haftbefehl?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[The Daily Telegraph, London &ndash; Die Jagd auf den Mitbegründer von WikiLeaks, der in der ecuadorianischen Botschaft in London Zuflucht gesucht hat, hat zumindest gezeigt, dass der europäische Haftbefehl, auf dessen Grundlage ihn die britischen Behörden dingfest machen wollen, funktioniert. Dies scheint ein Redakteur des äußerst euroskeptischen Daily Telegraph zu bedauern. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/2564621-hilfe-assange-fall-bestaetigt-europaeischen-haftbefehl?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Wed, 22 Aug 2012 17:36:06 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2564621</guid></item>
<item><title><![CDATA[Großbritannien-Schweden: Krach um Ecuador-Asyl für Assange]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2538971-krach-um-ecuador-asyl-fuer-assange?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Der ecuadorianische Pr&auml;sident Rafael Correa gew&auml;hrt Julian Assange politisches Asyl. In der schwedischen und britischen Presse l&ouml;st diese Entscheidung heftige Reaktionen aus, zumal Gro&szlig;britannien sich dazu durchgerungen hatte, den Wikileaks-Mitbegr&uuml;nder nach Schweden auszuliefern, wo ihm Vergewaltigung und sexuelle N&ouml;tigung vorgeworfen werden. Seit dem 19. Juni h&auml;lt sich Assange in der Botschaft des s&uuml;damerikanischen Landes in London auf, um der Auslieferung zu entgehen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Assange s&auml;mtliche Rechtsmittel ausgesch&ouml;pft, um dem Haftbefehl zu entgehen, der 2010 in Stockholm gegen ihn erlassen wurde.</p></p>

<p><p>Wenn man einmal bedenkt, wie Journalisten behandelt werden, kann das Asyl-Angebot Ecuadors nur als &bdquo;heuchlerisch&ldquo; verurteilt werden, <a href="http://www.thetimes.co.uk/tto/opinion/leaders/article3510568.ece" target="_self">meint</a> <em>The</em> Times und lehnt die M&ouml;glichkeit, der Botschaft den diplomatischen Status zu entziehen, als &bdquo;unangebrachtes Mittel&ldquo; ab, um mit Assange zu verhandeln.</p></p>

<p><p>F&uuml;r das schwedische Blatt Dagens Nyheter ist es eine Schande, dass der Meister der Transparenz in einem Land Zuflucht findet, in dem Pressefreiheit mit F&uuml;&szlig;en getreten wird:</p></p>

<p><blockquote> <p>Der j&uuml;ngste <a href="http://www.freedomhouse.org/article/correa-continues-attempts-silence-independent-media-ecuador" target="_self">Freedom-House-Bericht</a> zur Pressefreiheit zeigt, dass Journalisten in Ecuador regelm&auml;&szlig;ig schikaniert und eingesch&uuml;chtert werden. Teilweise lasse sich dies auf die Feindseligkeit Rafael Correas gegen&uuml;ber den Medien zur&uuml;ckf&uuml;hren.</p></p>

<p></blockquote> <p>&bdquo;Die Justiz muss ihren Lauf nehmen&ldquo;, <a href="http://www.dn.se/ledare/huvudledare/lagen-maste-ha-sin-gang" target="_self">fordert</a> <em>Dagens Nyheter</em> und verurteilt die Vorw&uuml;rfe, nach denen die schwedische Rechtsprechung die Verteidigungsrechte nicht gew&auml;hrleiste. F&uuml;r die schwedische Tageszeitung...</p></p>

<p><blockquote> <p>...ist der weltweit &auml;u&szlig;erst negative Ruf der schwedischen Justiz vollkommen unbegr&uuml;ndet. Schweden ist ein Rechtsstaat und auch die Ermittlungen gegen Assange folgen dessen Rechtsprinzipien.</p></p>

<p></blockquote> <p>Allerdings h&auml;tten die Vertreter der schwedischen Regierung &bdquo;&uuml;berlegter reagieren k&ouml;nnen&ldquo;, r&auml;umt die Zeitung ein. So habe der schwedische Minister f&uuml;r soziale Angelegenheiten Assange beispielsweise als &bdquo;Mistkerl&ldquo; bezeichnet.</p></p>

<p><p>Anschlie&szlig;end weist<em> Dagens Nyheter</em> darauf hin, dass...</p></p>

<p><blockquote> <p>Assange vermutlich in der Botschaft bleiben wird. Das bedeutet auch, dass die Justiz nicht ihren Lauf nehmen kann und die Rechte der beiden Frauen missachtet werden.</p></p>

<p></blockquote> <p>&nbsp;</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 17 Aug 2012 16:54:48 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2538971</guid></item>
<item><title><![CDATA[Rumänien-Bulgarien: Bukarest und Sofia blitzen in Brüssel ab]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/2371331-bukarest-und-sofia-blitzen-bruessel-ab?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/120718rl_0.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>&bdquo;Der Angriff der USL auf den Rechtsstaat hat uns von Schengen distanziert,&ldquo; klagt <em>Romnia liberă</em> an. Die Tageszeitung macht die derzeitige Regierungskoalition fr die Strenge des Berichts der Europischen Kommission ber die Lage von Justiz und Demokratie im Land verantwortlich. Dieser &bdquo;Misserfolg&ldquo; ist das Ergebnis einer schnellen Eskalation, basierend auf:</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/logo-adevarul.png" alt="" style="display:block;" /><p><p><em>Adevărul</em> ruft in Erinnerung, dass dieser Bericht der Europischen Kommission unter den Kooperations- und berprfungsmechanismus (CVM) fllt, &bdquo;die Bedingung, unter der unser EU-Beitritt und derjenige Bulgariens 2007 akzeptiert wurden,&ldquo; und dass sein Tonfall beunruhigend ist:</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/logo-adevarul.png" alt="" style="display:block;" /><p><p>In einem Editorial betont die Tageszeitung, dass alle in den letzten Jahren kontinuierlich verzeichneten Fortschritte innerhalb weniger Tage zunichte gemacht wurden. Hierfr gibt sie Ministerprsident Victor Ponta, Interimsprsident Crin Antonescu und Medienmagnat Dan Voiculescu die Schuld:</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/120718sega.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>In Sofia stellt <em>Sega</em> fest, dass &bdquo;der verheerende Bericht der Europischen Union Tsvetanov nicht daran hindert, zu prahlen.&ldquo; Innenminister Tsvetan Tsvetanov hatte wenige Stunden vor Verffentlichung des Berichts der Europischen Kommission vor dem Parlament einen &bdquo;verzweifelten Versuch&ldquo; unternommen, die Tragweite der Kritik von Brssel zu mildern:</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/logo-standart_0.png" alt="" style="display:block;" /><p><p>Angesichts dessen, was viele als &bdquo;den schlechtesten Bericht seit dem EU-Beitritt des Landes im Jahr 2007&ldquo; betrachten, bemhen sich manche, wie z. B. die Tageszeitung <em>Standart</em>, gute Miene zum bsen Spiel zu machen:</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/logo-trud.png" alt="" style="display:block;" /><p><p>Fr Andre Kovatchev, Europaabgeordneter und Mitglied der GERB, der Mitte-rechts-Partei von Ministerprsident Bojko Borisov, ist es eine &bdquo;gute Nachricht&ldquo;, dass fr Bulgarien und Rumnien jetzt getrennte Berichte erstellt werden. Die nie dagewesene Kritik an Bukarest beschftigt nmlich die bulgarischen Kommentatoren, die sich fragen, welche Auswirkungen dieser Umschwung haben wird &ndash; denn bisher war Bulgarien Rumnien gegenber stets im Rckstand. Fr die populre Tageszeitung <em>Trud</em> ist es dagegen</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 18 Jul 2012 16:27:48 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">2371331</guid></item>
<item><title><![CDATA[Rumänien: Keine Sühne für ehemalige Kommunisten]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1712261-keine-suehne-fuer-ehemalige-kommunisten?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Vorhersehbares Urteil: Keine Lustration in Rum&auml;nien&ldquo;. Mit diesem Titel <a target="_self" href="http://www.romanialibera.ro/actualitate/politica/verdict-previzibil-fara-lustratie-in-romania-258870.html">kommentiert die Tageszeitung <em>Rom&acirc;nia liberă</em></a> das Urteil des Verfassungsgerichtes, das nun schon zum zweiten Mal entschied, dass das <a target="_self" href="/de/content/news-brief/1564081-das-lustrationsgesetz-kommt-22-jahre-zu-spaet">Lustrationsgesetz</a> gegen die Verfassung verst&ouml;&szlig;t. Das sogenannte S&auml;uberungsgesetz zielt auf ehemalige F&uuml;hrungskr&auml;fte der kommunistischen Partei ab, die keine &ouml;ffentlichen &Auml;mter mehr bekleiden sollen.</p></p>

<p><p>Das bereits <a target="_self" href="/de/content/news-brief/268741-lustrationsgesetz-verfassungswidrig">2010 f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rte Gesetz</a> wurde im Februar 2012 auf Dr&auml;ngen der liberaldemokratischen Regierungspartei neu formuliert und anschlie&szlig;end vom Parlament angenommen.</p></p>

<p><p>&bdquo;Trotz der Forderungen von Seiten der Zivilgesellschaft und des Einsatzes der im Wahlkampf befindlichen Politiker droht dem Gesetz das endg&uuml;ltige Aus&ldquo;, bedauert <em>Rom&acirc;nia liberă</em>. Kein Wunder, zumal die Neufassung des Gesetzes ehemalige Staatsanw&auml;lte miteinschlie&szlig;t. &bdquo;Und unter ihnen vielleicht sogar aktuelle Verfassungsrichter...!&ldquo;, mutma&szlig;t die Zeitung.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 29 Mar 2012 13:48:35 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1712261</guid></item>
<item><title><![CDATA[Organisiertes Verbrechen: Brüssel will gegen Mafia vorgehen]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1618211-bruessel-will-gegen-mafia-vorgehen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Die Europ&auml;ische Kommission will den Kampf gegen das organisierte Verbrechen versch&auml;rfen. Dazu stellte sie am 12. M&auml;rz in Br&uuml;ssel eine entsprechende  <a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/12/235&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en" target="_self">Regelung</a> vor. Unter anderem soll die Beschlagnahmung von Verm&ouml;gen aus Straftaten in den Mitgliedsstaaten vereinfacht werden. So sollen die Gelder zwielichtiger Herkunft noch vor einem Urteil eingefroren werden k&ouml;nnen. Die staatlichen Beh&ouml;rden k&ouml;nnen zudem selbst nach Verurteilung noch weiter &uuml;ber die Herkunft der G&uuml;ter eines Kriminellen ermitteln. Schlie&szlig;lich sollen die Beh&ouml;rden Verm&ouml;gen eines Verbrechers auch nach dessen Tod einfrieren k&ouml;nnen, oder wenn letzterer auf der Flucht oder krank ist.</p></p>

<p><p><a href="http://www.dn.se/ledare/huvudledare/malmstroms-svara-balans" target="_self">F&uuml;r <em>Dagens Nyheter</em></a> ist der Vorschlag der EU-Innenkommissarin Cecilia Malmstr&ouml;m zwar willkommen, um den transnationalen Kampf gegen das Verbrechen zu verst&auml;rken, doch bestehe auch die Gefahr einer Verletzung der Grundrechte:</p></p>

<p><blockquote> <p>Wenn man sicherstellen kann, dass ein T&auml;ter seiner Frau oder seinen Kindern Geld &uuml;berwiesen hat, wird es m&ouml;glich sein, dieses einzufrieren. Doch bleibt hier einiges im Unklaren und die Regelung k&ouml;nnte auch Unschuldige treffen. [...] Es wird zwangsl&auml;ufig zu Irrt&uuml;mern kommen. Und wer wird diese Menschen dann verteidigen?</p></p>

<p></blockquote> <p><em>Dagens Nyheter</em> bef&uuml;rchtet, dass das sich bildende Justizsystem der EU im Begriff ist, &bdquo;ein st&ouml;rendes Ungleichgewicht zugunsten von Polizei und Staatsanwaltschaft aufzubauen&ldquo;.</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 13 Mar 2012 15:11:42 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1618211</guid></item>
<item><title><![CDATA[Spanien: Das Ende des Richters Garzón]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1497941-das-ende-des-richters-garzon?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Der ehemalige Star-Richter wurde schuldig gesprochen, weil er im sogenannten Fall &ldquo;G&uuml;rtel&rdquo;, einem Korruptionsfall, welcher das Umfeld der Regierungspartei PP in Valencia betrifft, eine illegale Abh&ouml;raktion angeordnet habe. Das <a target="_self" href="http://www.elpais.com/elpaismedia/ultimahora/media/201202/09/espana/20120209elpepunac_1_Pes_PDF.pdf">Urteil</a> beendet die Karriere jenes Richters, der mit der Festnahme der chilenischen Diktators Augusto Pinochet weltweite Ber&uuml;hmtheit erlangte. Die Presse ist gespalten.</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/120210elpais_0.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>&ldquo;Der Oberste Gerichtshof macht Garzn fertig&rdquo;, titelt das linksliberale Blatt <em>El Pas </em>und kritisiert das Urteil, dessen Ziel es sei...</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/120210elmundo_0.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Demgegenber betont <em>El Mundo</em>, dass die Obersten Richter das Urteil einstimmig gefllt htten, was &ldquo;sehr wichtig ist, denn es zeigt, dass es keine ideologischen Differenzen gab, sondern ein Urteil, dass juristisch von allen mitgetragen wird.&rdquo; Die konservative Tageszeitung kritisiert einen offenen Brief Garzns, in welchem er das Urteil als &ldquo;ungerecht und vorgegeben&ldquo; qualifiziert:

</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/120210abc_0.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Eine Meinung, die von der konservativen Tageszeitung <em>ABC</em> geteilt wird. Fr das Blatt &ldquo;zahlt Garzn fr seine Exzesse&rdquo;:</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/120210publico_0.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>... schreibt das Blatt mit Hinweis auf den Europischen Gerichtshof fr Menschenrechte, an den sich Garzn in letzter Instanz wenden kann. <em>Pblico</em> schreibt auf seinem Titelblatt ohne Umschweife, dass Garzn &ldquo;hingerichtet&rdquo; wurde. Die Tageszeitung fasst die gespaltenen Meinungen in einem Satz zusammen:</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 10 Feb 2012 14:01:20 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1497941</guid></item>
<item><title><![CDATA[Italien: Das Land der zwielichtigen Wahrheit]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1030691-das-land-der-zwielichtigen-wahrheit?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[The Guardian, London &ndash; Der Fall Amanda Knox ist nur ein Beispiel für die zahlreichen Schwächen der italienischen Justiz, die so gut wie nie unanfechtbare Urteile fällt, meint der britische Schriftsteller Tobias Jones. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1030691-das-land-der-zwielichtigen-wahrheit?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Thu, 06 Oct 2011 18:23:36 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">1030691</guid></item>
<item><title><![CDATA[Österreich: Eine „Oase der Korruption“]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/900031-eine-oase-der-korruption?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Nehmen und Geben: Die korrupte Republik&ldquo;. So prangert <a href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/689484/Nehmen-und-Geben_Die-korrupte-Republik?_vl_backlink=/home/wirtschaft/687855/index.do&amp;direct=687855" target="_self">Die Presse</a> die &bdquo;Flut von Korruptionsskandalen&ldquo; an, die das Land &uuml;berrollt. &Ouml;sterreich sei, so ein von der konservativen Zeitung zitierter Experte der OECD, eine &bdquo;Oase der Korruption&ldquo;, bei deren Bek&auml;mpfung sich die Gerichte &bdquo;nicht sehr &uuml;berzeugend&ldquo; erwiesen. Die Tageszeitung detailliert die &bdquo;Welle von Korruptionsskandalen&ldquo;, die das Land in den letzten Jahren &uuml;berrollte: So stehen drei Minister, ein Vorstandsmitglied der Telekom, die Frau des &Ouml;BB-Chefs oder ein Trader der Gewerkschaftsbank Bawag in verschiedenen Skandalen unter Verdacht, selbst wenn sie, wie Die Presse bedauert, gute Chancen haben, letztendlich nicht strafrechtlich verfolgt zu werden.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 31 Aug 2011 14:41:15 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">900031</guid></item>
<item><title><![CDATA[Frankreich: Ende der „DSK-Saga“ in Sicht]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/879321-ende-der-dsk-saga-sicht?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Ermittlungen gegen DSK eingestellt&ldquo;, titelt Aujourd&rsquo;hui en France, nachdem der New Yorker Staatsanwalt Cyrus Vance der Kl&auml;gerin Nafissatou Diallo ank&uuml;ndigte, dass das Strafverfahren gegen ihren mutma&szlig;lichen Angreifer Dominique Strauss-Kahn eingestellt wird. <a target="_self" href="/de/content/news-brief/656291-der-favorit-ist-abgestuerzt">Der ehemalige Direktor des IWF war beschuldigt</a>, das Zimmerm&auml;dchen am 14. Mai in einem New Yorker Hotel sexuell&nbsp; missbraucht zu haben.</p></p>

<p><p>&bdquo;Die Zweifel an der Glaubw&uuml;rdigkeit von Nafissatou Diallos Aussagen lie&szlig;en ihr nur wenig Hoffnung, eine zw&ouml;lfk&ouml;pfige Jury zu &uuml;berzeugen, falls es denn zum Prozess gekommen w&auml;re&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.leparisien.fr/dsk-la-chute/l-accusation-renonce-aux-poursuites-contre-dsk-23-08-2011-1575481.php">betont die franz&ouml;sische Tageszeitung</a> und erinnert daran, dass die Enth&uuml;llung der <a target="_self" href="http://www.leparisien.fr/dsk-la-chute/les-mensonges-de-nafissatou-23-08-2011-1575540.php">&bdquo;L&uuml;gen&ldquo; der Kl&auml;gerin</a> durch den Staatsanwalt die Situation am 1. Juli umgekehrt und zur Freilassung des franz&ouml;sischen Politikers gef&uuml;hrt hatte. Eine Gerichtsverhandlung im Laufe des 23.8. d&uuml;rfte die Entscheidung des Staatsanwalts best&auml;tigen. In diesem Fall st&uuml;nde es Strauss-Kahn &bdquo;frei, das amerikanische Staatsgebiet unverz&uuml;glich zu verlassen&ldquo;. Entlastet ist er dadurch jedoch noch nicht, wie die Tageszeitung erkl&auml;rt, denn &bdquo;das Ende der strafrechtlichen Verfolgung beendet die Angelegenheit in den USA nicht, da das Zivilverfahren noch weiter l&auml;uft&ldquo;.</p>

<p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 23 Aug 2011 14:41:49 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">879321</guid></item>
<item><title><![CDATA[Bulgarien: Brüssel kritisiert das Justizsystem, wieder.]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/785221-bruessel-kritisiert-das-justizsystem-wieder?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Folgenlose Ver&auml;nderungen&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.dnevnik.bg/bulgaria/2011/07/19/1126144_promeni_bez_efekt/">kommentiert <em>Dnevnik</em></a> den <a target="_self" href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEMO/11/525&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en">Jahresbericht der Europ&auml;ischen Kommission</a> zu den Fortschritten der bulgarischen Justiz im Kampf gegen das organisierte Verbrechen. Der am 20. Juli ver&ouml;ffentlichte Bericht prangert die erfolglosen Reformen und die Missst&auml;nde des bulgarischen Justizsystems an. &bdquo;Bulgariens Problem ist, dass ein Gro&szlig;teil der Empfehlungen bereits in fr&uuml;heren Berichten der Kommission enthalten waren&ldquo;, berichtet die Tageszeitung und betont: &bdquo;F&uuml;r Bulgarien ist dieser Bericht sehr wichtig. Schlie&szlig;lich h&auml;ngt von den Schlussfolgerungen der Kommission zur Entwicklung des Landes ab, ob das Land dem Schengenraum beitreten wird oder nicht. Das zumindest erkl&auml;rten einige der Mitgliedsstaaten.&ldquo;</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 20 Jul 2011 12:53:17 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">785221</guid></item>
<item><title><![CDATA[Litauen – Österreich: KGB-Mann löst diplomatische Eiszeit aus]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/783181-kgb-mann-loest-diplomatische-eiszeit-aus?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Nichts geht mehr zwischen Vilnius und Wien. Nachdem der ehemalige KGB-Offizier Michail Golowatow nur einen Tag nach seiner Verhaftung am 15. Juli in Wien wieder freigelassen wurde, protestiert <a target="_self" href="http://www.diena.lt/"><em>Vilniaus diena</em></a>: &bdquo;Litauen fordert Strafe&ldquo;. F&uuml;r &Ouml;sterreich ist der im vergangenen Oktober von Litauen erlassene Europ&auml;ische Haftbefehl zu vage formuliert. Als Litauen um seine Unabh&auml;ngigkeit k&auml;mpfte und sich aus den sowjetischen F&auml;ngen befreien wollte, soll Golowatow am 13. Januar 1991 ein Sonderkommando beauftragt haben, den litauischen Fernsehturm zu st&uuml;rmen. Bei dem Angriff kamen vierzehn Menschen ums Leben, etwa 1000 wurden verletzt. Wie die Tageszeitung berichtet, beorderte Vilnius seinen Botschafter zur&uuml;ck und trug seinem Au&szlig;enminister auf, seine europ&auml;ischen Kollegen &uuml;ber &bdquo;diese beispiellose Entscheidung&ldquo; in Kenntnis zu setzen. Unterdessen erkl&auml;rten litauische Parlamentarier, dass &bdquo;die Freilassung einer als Kriegsverbrecher verd&auml;chtigten Person einer Missachtung der Grundwerte der EU gleichkommt&ldquo;. Nach Berichten der <em>Vilniaus diena</em> soll Wien dem Druck Moskaus nachgegeben haben.</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 19 Jul 2011 11:59:37 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">783181</guid></item>
<item><title><![CDATA[Niederlande: Niederlande schuldig in Srebrenica ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/759851-niederlande-schuldig-srebrenica?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&quot;Das [Haager Berufungs-] Gericht hat ein historisches Urteil gef&auml;llt&ldquo; und den &quot;Staat in Verlegenheit gebracht&ldquo;, indem es die Niederlande f&uuml;r den Tod dreier Bosnier 1995 w&auml;hrend des Massaker von Srebrenica f&uuml;r haftbar erkl&auml;rte, <a target="_self" href="http://www.trouw.nl/">titelt Trouw</a>. Zwischen 1992 und 1995 waren die niederl&auml;ndischen Blauhelme (Dutchbat) unter UNO-Mandat f&uuml;r die Sicherheit der Enklave von Srebrenica in Bosnien-Herzegowina verantwortlich. Am 11. Juli wurde der Ort von serbischen Truppen unter Befehlshaber Rtako Maldic attackiert, dessen Truppen danach zwischen 7000 und 8000 muslimische M&auml;nner deportierten und ermordeten. Die Blauhelme haben drei M&auml;nnern den Schutz verweigert und aus dem Lager verwiesen, obwohl sie ihnen bekannt waren. Nach Ansicht des Gerichts h&auml;tten die Niederl&auml;nder &quot;wissen m&uuml;ssen, welch t&ouml;dlicher Gefahr sie die drei Muslime aussetzten.&ldquo; In der Begr&uuml;ndung stellte das Gericht jedoch klar, dass das Urteil nicht automatisch eine Beispielwirkung auf die anderen Prozesse gegen den niederl&auml;ndischen Staat hinsichtlich des Srebrenica-Massakers habe, wie beispielsweise jener der &quot;<a target="_self" href="http://www.trouw.nl/tr/nl/4492/Nederland/article/detail/2461966/2011/07/05/Uitspraak-hof-hoopgevend-voor-Moeders-Srebrenica.dhtml">M&uuml;tter von Srebrenica</a>&ldquo;. Nach Angaben der niederl&auml;ndischen Tageszeitung zeige sich die von diesem Fall traumatisierte Regierung nach dem Urteilsspruch &quot;erstaunlich still&ldquo;. &quot;Bis gestern konzentrierten sich die Wunden von Srebrenica auf den ehemaligen Befehlshaber der bosnisch-serbischen Armee Ratko Maldic, der sich vor dem [ebenfalls in Den Haag ans&auml;ssigen] Internationalen Strafgerichtshof f&uuml;r das ehemalige Jugoslawien verantworten muss.&ldquo;</p>

<p>&nbsp;</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 06 Jul 2011 13:34:42 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">759851</guid></item>
<item><title><![CDATA[Frankreich: Neues Kapitel in der Affäre DSK]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/755141-neues-kapitel-der-affaere-dsk?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&quot;DSK Back?&ldquo; titelt Lib&eacute;ration. Der ehemalige IWF-Chef wurde am 1. Juli wegen Zweifel an den Aussagen seiner Ankl&auml;gerin aus dem Hausarrest entlassen und steht nun wieder im Mittelpunkt der politischen Spekulation in Frankreich. Selbst wenn Dominique Strauss-Kahn nach wie vor wegen sexuellen Angriffs in New York unter Anklage steht, stellt diese &uuml;berraschende Wendung &quot;die sozialistischen Vorwahlen erneut auf den Kopf&ldquo;. Bei diesen Vorwahlen wird der sozialistische Kandidat f&uuml;r die Pr&auml;sidentschaftswahlen von 2012 bestimmt und die Kandidaturen m&uuml;ssen bis zum 13. Juli eingereicht werden. Es ist viel die Rede von einer eventuellen Kandidatur Stauss-Kahns im Fall seiner Entlastung, doch sein Umfeld &quot;will gar nicht daran denken und besteht darauf, dass das Gerichtsverfahren erst beendigt werden muss&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.liberation.fr/politiques/01012346955-strauss-kahn-de-retour-dans-les- esprits">schreibt Lib&eacute;ration</a>.</p></p>

<p><p>Unterdessen interessieren sich die Kommentatoren f&uuml;r das amerikanische Justizsystem. Le Monde verurteilt ein &quot;schockierendes&ldquo; amerikanischen System, in dem &quot;der Staatsanwalt gew&auml;hlt wird und seine Wiederwahl von seinen Ergebnissen abh&auml;ngt&ldquo;, sowie &quot;die Art und Weise, wie die amerikanische Medien-Justiz-Maschine durchgeschossen ist, eben wenn man doch langsam und vorsichtig h&auml;tte vorgehen m&uuml;ssen&ldquo;. <a target="_self" href="http://www.liberation.fr/politiques/01012346957-faillible">Lib&eacute;ration hingegen begr&uuml;&szlig;t</a> die Schnelligkeit des amerikanischen Systems: &quot;Nachdem ein Teil der Anklage zusammengebrochen war, zog die amerikanische Justiz blitzschnell die Konsequenzen, was zu begr&uuml;&szlig;en ist. Sie erteilt uns da eine Lehre: Die Justiz ist vom Prinzip her fehlbar, also ist die gute Justiz diejenige, die Zweifel hegt und ihre Fehler zuzugeben wei&szlig;.&ldquo;</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 04 Jul 2011 12:04:57 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">755141</guid></item>
<item><title><![CDATA[Serbien / Niederlande: Mladić nach Den Haag überstellt]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/688311-mladic-nach-den-haag-ueberstellt?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Ratko &bdquo;Mladić nach Den Haag &uuml;berstellt&ldquo;, verk&uuml;ndet in dicken Lettern <em>Nezavisne Novine</em> auf der Titelseite. Am Vortag ist der Ex-General der bosnischen Serben von Belgrad nach Den Haag (Niederlande) ausgeliefert worden, wo er vor dem Internationalen Strafgerichtshof f&uuml;r Ex-Jugoslawien (ICTY) f&uuml;r Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Volkermord verurteilt werden soll, <a href="http://www.nezavisne.com/novosti/bih/Mladicu-u-Sheveningenu-urucena-optuznica-91785.html" target="_self">erkl&auml;rt die Tageszeitung aus <em>Republika Srpska</em></a>, der serbischen Teilrepublik von Bosnien-Herzegowina. &bdquo;Mit der &Uuml;berstellung nach Den Haag hat Serbien seine internationalen und moralischen Verpflichtungen erf&uuml;llt. Es ist eine Botschaft der Vers&ouml;hnung an die gesamte Region&ldquo;, sagte die serbische Justizministerin Snezana Malovic dem Blatt. Rund 10.000 Personen hatten in den Stra&szlig;en von Banja Luka, der Hauptstadt der Republika Srpska, ihre Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Mladić demonstriert. Die Ereignisse &uuml;berst&uuml;rzten sich, als der Oberste Gerichtshof Serbiens Mladićs Einspruch gegen seine Auslieferung abgewiesen hat. Vor seiner &Uuml;berstellung nach Den Haag wurde dem Ex-General noch erlaubt, das Grab seiner Tochter auf einem Belgrader Friedhof zu besuchen. Sie hatte 1994 Selbstmord begangen.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 01 Jun 2011 11:35:44 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">688311</guid></item>
<item><title><![CDATA[Demjanjuk-Prozess: Der „Henker von Sobibor“ verurteilt und frei]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/652521-der-henker-von-sobibor-verurteilt-und-frei?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Anderthalb Jahre nach dem Beginn seines Prozesses in M&uuml;nchen wurde John Demjanjuk, ehemaliger W&auml;chter im polnischen Vernichtungslager Sobibor, f&uuml;r seine Mitt&auml;terschaft bei der Ermordung von 28.000 Juden zu f&uuml;nf Jahren Haftstrafe verurteilt. Ein &bdquo;salomonisches Urteil&ldquo;, schreibt die <a href="http://www.trouw.nl/" target="_self"><em>Trouw</em></a> und findet, dass sich das Urteil des Landgerichts M&uuml;nchen &bdquo;dem ann&auml;hert, was Jules Schelvis, einer der niederl&auml;ndischen &Uuml;berlebenden des Lagers [und Nebenkl&auml;ger], in seinem Schlusspl&auml;doyer verlangt hatte: &sbquo;Verurteilen Sie ihn, aber bestrafen Sie ihn nicht, der Mann ist zu alt&rsquo;&ldquo;. Bis zur Berufung wurde Demjanjuk &bdquo;aufgrund seines hohen Alters [91 Jahre] und seiner schlechten Gesundheit freigesetzt&ldquo;.</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 13 May 2011 14:08:56 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">652521</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland: Wegschließen geht nicht mehr]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/636251-wegschliessen-geht-nicht-mehr?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Selten hat die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em> eine <a target="_self" href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20110504_2bvr236509.html">Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts</a> in so hohen T&ouml;nen gelobt. &bdquo;Sicherungsverwahrung ist verfassungswidrig&ldquo;, jubiliert die M&uuml;nchner Zeitung nach dem am 4. Mai verk&uuml;ndeten &bdquo;epochalen <a target="_self" href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20110504_2bvr236509.html">Urteil</a>&ldquo;, das der Schr&ouml;derschen Doktrin &bdquo;Wegschlie&szlig;en &ndash; und zwar f&uuml;r immer&ldquo; ein Ende setzt. Die deutsche Gesetzgebung zur Sicherungsverwahrung f&uuml;r H&auml;ftlinge, die auch nach Verb&uuml;&szlig;en ihrer Haft als gef&auml;hrlich eingestuft werden, hatte Deutschland einige Kritik vom Europ&auml;ischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte eingebracht. Jetzt hat Karlsruhe ein neues Gesamtkonzept vorgelegt, dass den Staat verpflichtet, die Sicherungsverwahrung auf Behandlung und Therapie auszurichten, damit Straft&auml;ter m&ouml;glichst wieder freigelassen werden k&ouml;nnen. Berufliche Bildung, famili&auml;re Kontakte, Psycho- und Sozialtherapie, Arbeits- und Freizeitangebot, alles, was die R&uuml;ckfallgefahr mindert, muss zum Einsatz kommen. &bdquo;Selten hat man ein so detailliertes Karlsruher Urteil gelesen, selten ein so gro&szlig;es Misstrauen gegen dem Gesetzgeber gesp&uuml;rt, selten eine so pr&auml;zise Abw&auml;gung von Freiheit und Sicherheit&nbsp;gelesen&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/revolution-in-karlsruhe-sicherungsverwahrung-fuer-die-sicherungsverwahrung-1.1093111">schreibt Heribert Prantl in seinem Leitartikel</a>. &bdquo;Das Urteil akzeptiert es nicht, dass Rechtspolitik mit Wirtshausparolen gemacht&nbsp;wird.&ldquo;</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 05 May 2011 13:13:54 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">636251</guid></item>
<item><title><![CDATA[Immigration: Italien verurteilt wegen Inhaftierung illegaler Einwanderer]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/626311-italien-verurteilt-wegen-inhaftierung-illegaler-einwanderer?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Der Europ&auml;ische Gerichtshof lehnt es ab, illegales Einwandern als Verbrechen anzusehen&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.repubblica.it/esteri/2011/04/28/news/corte_ue_boccia_reato_di_clandestinit-15471497/"><em>titelt</em></a> La Repubblica. Dies macht er deutlich, indem er dem Einspruch des Algeriers Hassan El Dridi statt gibt. Das Luxemburger Gericht hat entschieden, dass durch das 2009 von der italienischen Regierung verabschiedete Gesetz europ&auml;isches Recht verletzt wird. Das Gesetz sieht Freiheitsstrafen von 1 bis 4 Jahren vor f&uuml;r illegale Einwanderer, die sich weigern, das Land zu verlassen. Die r&ouml;mische Tageszeitung erkl&auml;rt, dass im Besonderen die Richtlinie von 2008 problematisch sei, die auf &bdquo;eine wirksame Abschiebungs- und R&uuml;ckf&uuml;hrungspolitik [&hellip;] unter uneingeschr&auml;nkter Ber&uuml;cksichtigung der [&hellip;] Grundrechte&ldquo; abziele. &bdquo;In anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern wird illegales Einwandern als Straftat angesehen, doch diese wurden nicht kritisiert&ldquo;, reagierte der italienische Innenminister. Seiner Meinung nach werden durch den Beschluss des Gerichthofes politische Ma&szlig;nahmen unwirksam, die gegen die illegale Einwanderung ank&auml;mpfen. Dies sei ihm zufolge nicht &bdquo;nur ein Problem Italiens, sondern von ganz Europa&ldquo;.<em></p>

<p></em></p></p>

<p><p>&nbsp;</p></p>

<p><p>&nbsp;</p></p>]]></description><pubDate>Fri, 29 Apr 2011 13:42:46 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">626311</guid></item>
<item><title><![CDATA[Spanien: Garzón vor den Richtern]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/595511-garzon-vor-den-richtern?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Baltasar Garz&oacute;n &quot;kommt noch vor den Korrupten im &sbquo;Fall G&uuml;rtel&rsquo; vor Gericht&ldquo;, <a href="http://www.elpais.com/articulo/espana/Garzon/sera/juzgado/escuchas/Gurtel/corruptos/elpepinac/20110412elpepinac_3/Tes" target="_self">titelt die Tageszeitung El Pa&iacute;s</a> am Tag, nach dem das spanische Oberste Gericht beschlossen hat, gegen den ehemaligen Starjuristen und Korruptionsbek&auml;mpfer vorzugehen. Garz&oacute;n wird beschuldigt, seine Machtbefugnisse &uuml;berschritten zu haben und sich f&uuml;r seine Untersuchung im Fall &quot;G&uuml;rtel&ldquo; &ndash; ein politisch-finanzieller Skandal, in den f&uuml;hrende Pers&ouml;nlichkeiten der Volkspartei (PP, rechte Opposition) verwickelt sind &ndash; &quot;illegaler Mittel&ldquo; bedient zu haben. Er lie&szlig; angeblich die Gespr&auml;che zwischen verschiedenen Beschuldigten und ihren Rechtsanw&auml;lten abh&ouml;ren und soll damit die Rechte der Verteidigung verletzt haben. Die Entscheidung des Gerichts kommt &quot;zum richtigen Zeitpunkt&ldquo; f&uuml;r den Pr&auml;sidenten der Region Valencia, Francisco Camps (PP), dessen Prozess in den n&auml;chsten Wochen beginnen soll, und findet auch einige Wochen vor den Stadtwahlen vom 22. Mai statt, bemerkt El Pa&iacute;s. Die Kollegen bei der konservativen Tageszeitung El Mundo, die Garz&oacute;n beschuldigt, &quot;das Gesetz grob missachtet zu haben, um im Lauf seiner ganzen Karriere seine Ziele zu erreichen&ldquo;, stellen hingegen voran, der &quot;Mogler Garz&oacute;n&ldquo; gef&auml;hrde den G&uuml;rtel-Fall: &quot;Durch seine Skrupellosigkeit &ouml;ffnet er einen legalen Ausweg, um die Angeklagten freilassen zu k&ouml;nnen.&ldquo;</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 12 Apr 2011 12:51:42 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">595511</guid></item>
<item><title><![CDATA[Italien: Berlusconi präsentiert „seine“ Justizreform]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/543411-berlusconi-praesentiert-seine-justizreform?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Nach einer Kieferoperation mit dickem Pflaster im Gesicht hat der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi &bdquo;unter Protest&ldquo; die neue Justizreform vorgestellt, <a target="_blank" href="http://www3.lastampa.it/politica/sezioni/articolo/lstp/392516/"><em>schreibt</em></a> La Stampa. Der Gesetzestext sieht unter anderem die Trennung der Berufslaufbahnen von Richtern und Staatsanw&auml;lten vor. Des Weiteren k&ouml;nnen Staatsanw&auml;lte k&uuml;nftig nicht mehr Berufung einlegen und Richter sollen finanziell f&uuml;r Fehlurteile aufkommen. Die Staatsanwaltschaft soll dar&uuml;ber hinaus einem unabh&auml;ngigen Organ unterworfen werden, das gegebenenfalls Sanktionen aussprechen kann. Die Reform wird von den Richtern mehrheitlich abgelehnt. F&uuml;r sie handelt es sich um &bdquo;einen Angriff auf die Unabh&auml;ngigkeit der Justiz.&ldquo; La Stampa <a target="_blank" href="http://www.lastampa.it/_web/cmstp/tmplRubriche/editoriali/gEditoriali.asp?ID_blog=25&amp;ID_articolo=8493&amp;ID_sezione=&amp;sezione="><em>urteilt</em></a>, dass es sich um &bdquo;die Revanche der Politik an den Richtern&ldquo; handele. Die Tageszeitung h&auml;lt die Entscheidung, &bdquo;eine weitgreifende Justizreform in Angriff zu nehmen [...] in einem Moment, in dem Berlusconi selbst in mehreren, extrem mediatisierten Prozessen aussagen muss&ldquo; f&uuml;r &bdquo;symbolisch&ldquo;. Am 6. April beginnt in der Tat der &bdquo;Rubygate-Prozess&ldquo;, in dem sich der Cavaliere f&uuml;r sexuellen Kontakt mit einer minderj&auml;hrigen Prostituierten vor Gericht verantworten muss, betont La Stampa. </p></p>]]></description><pubDate>Fri, 11 Mar 2011 11:54:47 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">543411</guid></item>
<item><title><![CDATA[Weißrussland:  Internationale Kampagne gegen Lukaschenko beginnt]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/538341-internationale-kampagne-gegen-lukaschenko-beginnt?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Lukaschenko: Diktator auf der Anklagebank&ldquo;,<a target="_blank" href="http://www.independent.co.uk/news/world/europe/lukashenko-the-dictator-in-the-dock-2236287.html"> titelt <em>The Independent</em></a> in seinem zweiten Leitartikel innerhalb von zwei Tagen &uuml;ber den starken Mann in Wei&szlig;russland. Es ist bekannt, dass Hunderte gefangen genommen und gefoltert wurden, nachdem er eine brutale Polizeirazzia gegen eine Oppositionsdemonstration am 19. Dezember angeordnet hatte. Die britische Menschenrechtsfirma <a target="_blank" href="http://www.h2o-law.com/index.php">H20 Law</a> k&uuml;ndigt ihre Absicht an, sowohl ein privates Straf- als auch ein Zivilverfahren gegen Alexander Lukaschenko anzustrengen. &bdquo;Die Firma vertritt <a target="_blank" href="http://www.freebelarusnow.org/">Free Belarus Now</a>, einen Interessenverband, der von den Familien von bei der Razzia verhafteten Oppositionspolitikern, Aktivisten und Journalisten gegr&uuml;ndet wurde&ldquo;, erkl&auml;rt die Londoner Tageszeitung. &bdquo;Die Anw&auml;lte hoffen, dass ein privates Strafverfahren letztendlich in einem Haftbefehl gegen ihn oder seine Partner enden k&ouml;nnte.&ldquo; Ermittler in Menschenrechtsbelangen interviewten Hunderte von Aktivisten, die nach den umstrittenen Pr&auml;sidentschaftswahlen von Dezember verhaftet wurden. Sie fanden heraus, &bdquo;dass Folter, Schl&auml;ge und unmenschliche Haftbedingungen zum Alltag geh&ouml;ren&ldquo;.</p>

<p></p></p>]]></description><pubDate>Wed, 09 Mar 2011 12:09:42 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">538341</guid></item>
<item><title><![CDATA[Rumänien: Menschenrechte werden zur Regel]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/514931-menschenrechte-werden-zur-regel?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>Bukarest richtet sich nach dem Europ&auml;ischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte (EGMR). Am 23. Februar hat die Abgeordnetenkammer ein Gesetz verabschiedet, das &bdquo;die Regierung zur Anerkennung der Menschenrechte&ldquo; zwingt, <a target="_blank" href="http://www.jurnalul.ro/stiri/observator/guvernul-obligat-de-parlament-sa-respecte-drepturile-omului-569582.html">berichtet <em>Jurnalul National</em></a>. In Zukunft muss jeder Gesetzestext auf seine Konformit&auml;t mit den Grundrechten der <a target="_blank" href="http://conventions.coe.int/Treaty/ger/Treaties/Html/005.htm">Europ&auml;ischen Menschenrechtskonvention</a> &uuml;berpr&uuml;ft werden. Zudem wird die Regierung gezwungen sein, die Empfehlungen und Entscheidungen des EGMR innerhalb von drei Monaten umzusetzen. Seine Urteile haben damit Verbindlichkeit. Laut dem aktuellen Bericht des Stra&szlig;burger Gerichtshofes, auf den sich die rum&auml;nischen Medien beziehen, wurde Rum&auml;nien von allen EU-Mitgliedern 2009 am H&auml;ufigsten verurteilt: 139 Mal. Zwischen 1998 und 2009 musste das Land mehr als <a target="_blank" href="http://www.curentul.ro/2009/index.php/2009100534999/Actualitate/Condamnarile-Romaniei-la-CEDO-aproape-31-milioane-de-euro.html">31 Millionen Euro Strafe zahlen</a>.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 24 Feb 2011 11:32:00 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">514931</guid></item>
<item><title><![CDATA[Großbritannien: Parlament trotzt Menschenrechtsgerichtshof]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/499911-parlament-trotzt-menschenrechtsgerichtshof?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Heute haben wir uns gegen Europa erhoben&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-1355640/Prisoners-vote-MPs-reject-European-courts-ruling.html">titelt die<em> Daily Mail</em></a>, nachdem britische Abgeordnete einer Entscheidung des Europ&auml;ischen Gerichtshofs f&uuml;r Menschenrechte (EGMR) &bdquo;trotzten&ldquo;, die Gefangenen das Wahlrecht zusprechen wollte. Die entschieden euroskeptische Tageszeitung berichtet, dass sich die Parlamentarier &bdquo;nach sechs Stunden gelangweilten Debattierens&ldquo; mit 234 gegen 22 Stimmen daf&uuml;r aussprachen, das 140 Jahren alte Wahlverbot f&uuml;r Gefangene nicht aufzuheben, das besagt, dass &bdquo;wer ein Verbrechen begangen hat, seinen Vertrag mit der Gesellschaft gebrochen hat&ldquo;. 2004 entschied der EGMR, dass das britische Verbot diskriminierend sei, nachdem John Hirst, der seine Vermieterin 1979 mit der Axt zu Tode geschlagen hatte, einen Rechtsbehelf eingelegt hatte. &bdquo;Die eindeutige Haltung bringt das Parlament in eine verfahrene Situation mit der Europ&auml;ischen Menschenrechtskonvention (EMRK), wie es sie vorher noch nie gegeben hat&ldquo;, schreibt die Londoner Zeitung und f&uuml;gt hinzu: &bdquo;Das Britische Parlament, das zu lange gleichg&uuml;ltig zugeschaut hat, wie seine Macht und Privilegien zu europ&auml;ischen Institutionen &uuml;bergingen, hat endlich zur&uuml;ckgeschlagen.&quot;</p>

<p></p></p>]]></description><pubDate>Fri, 11 Feb 2011 11:58:17 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">499911</guid></item>
<item><title><![CDATA[Frankreich: Den Richtern reicht’s]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/495771-den-richtern-reicht-s?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Protest der Richter weitet sich auf ganz Frankreich aus&ldquo;, titelt <a target="_blank" href="http://www.lemonde.fr/"><em>Le Monde</em></a> am Vorabend einer landesweiten Mobilisierung von beispiellosem Ausma&szlig;. Rund f&uuml;nfzig von 179 Landgerichten haben angek&uuml;ndigt, dem <a target="_blank" href="http://www.maitre-eolas.fr/post/2011/02/06/La-Basoche-se-f%C3%A2che">Aufruf </a>der Richtergewerkschaften zu folgen und alle Anh&ouml;rungen am Donnerstag, dem 10. Februar auszusetzen [in Frankreich besitzen Richter kein Streikrecht], <a target="_blank" href="http://www.lemonde.fr/societe/article/2011/02/08/pour-le-gouvernement-la-fronde-des-magistrats-est-orchestree-par-les-syndicats_1476643_3224.html">berichtet </a>das Abendblatt. Der Protest richtet sich gegen den Vorwurf von Staatspr&auml;sident Nicolas Sarkozy, der nach dem Mord und der Vergewaltigung einer 18-J&auml;hrigen durch einen Wiederholungst&auml;ter der Justiz &bdquo;Fehler&ldquo; ankreidete (Der mutma&szlig;liche T&auml;ter h&auml;tte unter anderem nach seiner Entlassung von einem Bew&auml;hrungshelfer begleitet werden m&uuml;ssen). Seither machen die Richter ihrem Verdruss Luft, wehren sich vehement gegen den Vorwurf einer Mitschuld und prangern die fehlenden Mittel f&uuml;r die Justiz in Frankreich an.</p></p>]]></description><pubDate>Wed, 09 Feb 2011 11:03:13 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">495771</guid></item>
<item><title><![CDATA[Deutschland: Sicherungsverwahrung – so nicht!]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/494351-sicherungsverwahrung-so-nicht?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Richterin: Auch M&ouml;rder haben Rechte&ldquo;. W&auml;hrend das Bundesverfassungsgericht ab heute &uuml;ber die Klagen von vier in Deutschland inhaftierten M&auml;nnern gegen die Sicherungsverwahrung <a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&amp;dig=2011%2F02%2F08%2Fa0108&amp;cHash=0c862ea61a" target="_blank">ber&auml;t</a>, druckt die <em>Tageszeitung</em> ein <a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&amp;dig=2011%2F02%2F08%2Fa0107&amp;cHash=9dccf44f47" target="_blank">Interview</a> mit einer ehemaligen deutsche Richterin am Europ&auml;ischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte (EGMR). <a href="http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=html&amp;documentId=860012&amp;portal=hbkm&amp;source=externalbydocnumber&amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649" target="_blank">Nach dem Willen</a> der Richter soll Deutschland bis zu 100 Straft&auml;ter freilassen. Diese haben ihre Haft abgesessen, zum Teil auch eine Sicherheitsverwahrung, bleiben aber hinter Gittern, da sie als gef&auml;hrlich gelten. Die r&uuml;ckwirkende Geltung der entsprechenden deutschen Gesetze ist laut den Stra&szlig;burger Richtern illegal. &bdquo; Es geht um den Stand der Menschenrechtskonvention in Deutschland&ldquo;, bemerkt die <em>TAZ</em>. Das Urteil wird erst einige Monate nach der Verhandlung verk&uuml;ndet.</p></p>]]></description><pubDate>Tue, 08 Feb 2011 12:19:04 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">494351</guid></item>
<item><title><![CDATA[Menschenrechte: Europas Gewissen]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/483971-europas-gewissen?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[NRC Handelsblad, Amsterdam &ndash; Er mische sich unentwegt in Dinge sein, die ihn nichts angehen. So lautet ein oft formulierter Vorwurf an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg. Dabei ist das Gericht eine absolute Notwendigkeit, meint der Jurist Nick Lawson. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/483971-europas-gewissen?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Mon, 31 Jan 2011 11:06:54 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">483971</guid></item>
<item><title><![CDATA[Polen: Video-Prozesse für Hooligans]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/464231-video-prozesse-fuer-hooligans?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Videokonferenz mit Hooligans f&uuml;r 2012&ldquo;, <a href="http://edgp.dziennik.pl/index.php?act=mprasa&amp;sub=article&amp;id=338666" target="_blank">titelt die <em>Dziennik Gazeta Prawna </em></a>und bezieht sich damit auf ein neues Gesetz, das vom Justizministerium in Hinblick auf die Fu&szlig;ball-EM 2012 in Polen und in der Ukraine vorgeschlagen wurde. Die Gesetzesvorlage sieht beschleunigte &bdquo;Video-Gerichtsverfahren&ldquo; f&uuml;r auf frischer Tat ertappte Fu&szlig;ball-Hooligans vor. F&uuml;r Vergehen wie Schl&auml;gerei, B&ouml;llerschie&szlig;en oder Mitf&uuml;hren gef&auml;hrlicher Gegenst&auml;nde sollen sie gleich vor Ort in Haft genommen werden und auf ihre Verhandlung warten. Diese findet dann in einem gesonderten, mit dem Gericht &uuml;ber High-Speed-Internet vernetzten Raum statt. Diese L&ouml;sung soll das Verfahren beschleunigen. Innerhalb von 48 Stunden soll alles beendet sein. Manche Rechtsanw&auml;lte sind jedoch der Meinung, dass derartige Videoverfahren das Recht des Angeklagten auf Vertretung vor Gericht verletzen. &bdquo;Ein Fu&szlig;ballstadion ist ein Ort f&uuml;r den Sport, die Rechtssprechung sollte den Gerichten vorbehalten bleiben&ldquo;, erkl&auml;rte ein ungenannter Anwalt der Warschauer Tageszeitung.</p></p>]]></description><pubDate>Mon, 17 Jan 2011 13:09:16 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">464231</guid></item>
<item><title><![CDATA[Portugal : Barroso in Skandal verwickelt]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/437481-barroso-skandal-verwickelt?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[<p><p>&bdquo;Die EU-Kommission unter dem Vorsitz von Jos&eacute; Manuel Barroso soll entscheiden, ob eine Untersuchung gegen die ehemalige Regierung ihres eigenen Pr&auml;sidenten eingeleitet werden soll&ldquo;, <a href="http://www.ionline.pt/conteudo/94809-submarinos-crime-diz-ela-ana-gomes-atira-portas-e-durao-barroso" target="_blank">schreibt <em>i</em></a>. Die Tageszeitung aus Lissabon erkl&auml;rt, dass am 20. Dezember die portugiesische Europarlamentarierin<a href="http://www.europarl.europa.eu/members/public/geoSearch/view.do;jsessionid=40B69D4D76C0ED7BE01E9712F404EF79.node1?language=DE&amp;partNumber=1&amp;country=PT&amp;id=28306" target="_blank"> Ana Gomes</a> einen Antrag auf eine Untersuchung gestellt habe, die Jos&eacute; Manuel Barroso, Portugals Regierungschef von 2002 bis 2004, <a href="http://aba-da-causa.blogspot.com/2010/12/submarinos-e-contrapartidas-queixa-ce.html" target="_blank">betreffe</a>. Die sozialistische Abgeordnete sei der Auffassung, dass der Kauf 2004 zweier U-Boote der deutschen Firma German Submarine Consortium von Korruption, Betrug, Verst&ouml;&szlig;en gegen die Regeln des Binnenmarkts und fahrl&auml;ssigem Umgang mit &ouml;ffentlichen Geldern getr&uuml;bt sei. Sie verlangt, dass die Kommission den Vertrag f&uuml;r nichtig erkl&auml;rt, auch wenn Portugal laut Kaufvertrag auf jegliche gerichtliche Verfolgung im Streitfall verzichte. </p></p>]]></description><pubDate>Tue, 21 Dec 2010 13:43:21 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">437481</guid></item>
<item><title><![CDATA[Wikileaks: Assange, Versuchskaninchen der EU-Justiz ]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/423111-assange-versuchskaninchen-der-eu-justiz?xtor=RSS-18</link><description><![CDATA[Dagens Nyheter, Stockholm &ndash; Die von Schweden geforderte Verhaftung des Wikileaks-Gründers in London zeugt von den neu geschaffenen EU-Regelungen. Nun bleibt noch, den Schutz der Bürger zu verbessern. <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/423111-assange-versuchskaninchen-der-eu-justiz?xtor=RSS-18">Mehr...</a>.]]></description><pubDate>Thu, 09 Dec 2010 13:13:10 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">423111</guid></item>
</channel></rss>