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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Diplomatie]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Israel-EU | Lady Ashton trifft einen empfindlichen Nerv (Ha’aretz, Tel-Aviv)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1695651-lady-ashton-trifft-einen-empfindlichen-nerv</link><description><![CDATA[Die Parallelen, die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton am Tag nach der Schießerei in Toulouse zwischen den von Mohamed Merah erschossenen jüdischen Schülern und den jungen Kriegsopfern in Syrien, Gaza oder Sderot zog, löste eine Welle der Empörung in Israel aus. Doch das Land sollte aufhören, die Rolle des ewigen Opfers zu spielen, findet Redakteur Gideon Levy. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 26 Mar 2012 17:03:53 +0100</pubDate><guid>1695651</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Ein Menschenrechtskommissar für die EU</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1599371-ein-menschenrechtskommissar-fuer-die-eu</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Die EU sagt dem Werteverfall den Kampf an&ldquo;, <a href="http://jp.dk/udland/europa/article2717917.ece" target="_self">verk&uuml;ndet die <em>Jyllands-Posten</em></a>. Am heutigen 9. M&auml;rz versammeln sich die Au&szlig;enminister der EU in Kopenhagen, um &uuml;ber einen deutsch-d&auml;nischen Vorschlag zur Benennung eines Kommissars f&uuml;r Menschenrechte zu diskutieren. Die Tageszeitung aus Aarhus erkl&auml;rt, dass der Vorschlag gelegen komme, da</p>
<blockquote><p>die EU seit einigen Jahren an Einfluss innerhalb der UNO und im Besonderen im Menschenrechtsrat verloren habe, in dem der Westen sich vorher wie zu Hause gef&uuml;hlt hat. Fr&uuml;her unterst&uuml;tzten 72 Prozent der UNO-L&auml;nder die EU, heute ist es nur noch ungef&auml;hr die H&auml;lfte. Aus Erfahrung wei&szlig; man, dass Bem&uuml;hungen gezielten Lobbyings zur Erh&auml;rtung von Allianzen (vor allem in afrikanischen L&auml;ndern) das Bild [der EU] wenden k&ouml;nnen. Diese Taktik k&ouml;nnte von einem speziell eingesetzten Kommissar f&uuml;r Menschenrechte in die Tat umgesetzt werden.</p>
</blockquote>
<p>Doch selbst wenn die Minister den Vorschlag annehmen, wird die Schaffung eines solchen Postens vor Juni nicht offizialisiert werden, wenn die EU ihre neue Menschenrechtspolitik pr&auml;sentiert.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 09 Mar 2012 15:13:30 +0100</pubDate><guid>1599371</guid></item>
<item><title>Deutschland | Sprachlos in Berlin (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/915811-sprachlos-berlin</link><description><![CDATA[Mit einem angeschlagenen Außenminister auf der einen Seite und einer wenig geschlossenen Koalition auf der anderen steuert Angela Merkels Regierung durch eine schwierige außenpolitische Phase. Diese Unsicherheit hat Auswirkungen in ganz Europa. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 05 Sep 2011 16:04:19 +0100</pubDate><guid>915811</guid></item>
<item><title>China – Deutschland | Kleine Gesten erhalten die Freundschaft</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/743221-kleine-gesten-erhalten-die-freundschaft</link><description><![CDATA[<p>Wen Jiabao hat &bdquo;Chinas Gastgeschenke zum Gipfel&ldquo; im Gep&auml;ck, <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0627/seite1/0053/index.html" target="_self">titelt die <em>Berliner Zeitung</em></a>. Am 27. Juni reist der chinesische Premierminister zu den ersten deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen nach Deutschland. Die Freilassung von zwei Oppositionellen, dem K&uuml;nstler Ai Weiwei und dem B&uuml;rgerrechtler Hu Jia, komme da nicht zuf&auml;llig, erkl&auml;rt die Tageszeitung. Wen Jiabao k&ouml;nnte versuchen, sie zu instrumentalisieren, um Kritik an Chinas Menschenrechtspolitik abzuwehren, wenn as deutsche Kabinett Dienstag mit 13 chinesischen Ministern tagt. Los geht es jedoch mit einem &bdquo;idyllischen&ldquo; Abendessen von Angela Merkel und Wen Jiabao am Wannsee. Die Beziehungen zwischen Deutschland und China sind gespannt, seit Angela Merkel 2007 den Dalai Lama empfing. Berlin hofft nun, die Grundlage f&uuml;r eine wirtschaftlich sehr wertvolle Freundschaft legen zu k&ouml;nnen. Im Jahr 2010 stieg das Handelsvolumen auf 130 Milliarden Euro.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 27 Jun 2011 15:56:12 +0100</pubDate><guid>743221</guid></item>
<item><title>EU-USA | Obama entdeckt Europa wieder</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/702821-obama-entdeckt-europa-wieder</link><description><![CDATA[<p><a target="_self" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/130161-europas-gefaehrliche-liebschaft">Zu Anfang seiner Amtszeit &uuml;berging Barack Obama Europa</a> zugunsten von Asien oder der arabischen Welt. Nun wird es wieder zur Priorit&auml;t f&uuml;r den amerikanischen Pr&auml;sidenten. F&uuml;r die Tageszeitung <a target="_self" href="http://abonnes.lemonde.fr/ameriques/article/2011/06/08/barack-obama-redecouvre-l-europe_1533417_3222.html"><em>Le Monde</em></a> ist der Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Washington (am 6. und 7. Juni), sowie die Teilnahme Obamas am G-8-Gipfel in Deauville das Zeichen eines Sinneswandels in der amerikanischen Au&szlig;enpolitik. &bdquo;Doch warum jetzt?&ldquo;, fragt <em>Le Monde</em>. Weil &bdquo;sich die Zusammenarbeit mit China und Brasilien als schwierig herausgestellt hat. Schwierig auch, etwas von der T&uuml;rkei zu erreichen. Obama hat wiederentdeckt, dass sein verl&auml;sslichster Partner Europa ist&ldquo;, erkl&auml;rt gegen&uuml;ber der Tageszeitung Charles Kupchan vom Think Tank Council of Foreign Relations.</p>
<p>Zudem w&uuml;rden die j&uuml;ngsten Ereignisse, wie die arabischen Revolutionen, Europa wieder einen strategischen Platz verleihen, den Pr&auml;sident Obama nicht vernachl&auml;ssigen k&ouml;nne: &bdquo;Die Amerikaner brauchen die Briten und Franzosen, aber auch die NATO, und dies sowohl aus milit&auml;rischer als auch finanzieller Sicht&ldquo;, notiert <em>Le Monde</em>.</p>
<p>Barack Obama &bdquo;hofiert die Europ&auml;er auch bei der Frage Israel-Pal&auml;stina.&ldquo; Washington f&uuml;rchtet isoliert dazustehen, &bdquo;wenn es im September in der UNO um die Frage der Anerkennung eines pal&auml;stinensischen Staats geht.&ldquo; Eine Frage, die unter den Europ&auml;ern jedoch &bdquo;ein m&auml;chtiger Faktor der Spaltung&ldquo; sei.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 09 Jun 2011 14:10:20 +0100</pubDate><guid>702821</guid></item>
<item><title>Slowakei | Eishockey taut den Weg nach Moskau auf</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/622411-eishockey-taut-den-weg-nach-moskau-auf</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Nur mehr ein Tag ohne Eishockey&ldquo;,&nbsp;<a target="_self" href="http://www.sme.sk/c/5868724/politikom-nukali-listky-na-hokej-zdarma.html">freut sich <em>SME</em></a> in Bratislava. Am 29. April beginnt die <a target="_self" href="http://www.iihf.com/channels-11/iihf-world-championship-wc11/home.html">Eishockey-Weltmeisterschaft</a> in der slowakischen Hauptstadt. Der Tageszeitung zufolge soll die WM auch diplomatisches Eis brechen. Seit sechs Monaten hofft das Ausw&auml;rtige Amt, mit dieser in Russland &uuml;beraus beliebten Sportart die st&uuml;rmischen Beziehungen zu Moskau zu gl&auml;tten. Infolge der WM wird auch die Fluglinie zwischen der Slowakei und Russland bis Ende Juni wieder eingerichtet. Gleichzeitig wird ein 70-prozentiger Anstieg der Visumantr&auml;ge russischer Touristen erwartet. &bdquo;Die WM spricht in erster Linie den Durchschnittsb&uuml;rger an, dient aber auch bei offiziellen Anl&auml;ssen als Kommunikationstr&auml;ger und ist selbstverst&auml;ndlich ein ausgezeichnetes Marketinginstrument f&uuml;r das Land. Wir wissen, wie wir es wirksam einsetzen&ldquo;, vertraute Radom&iacute;r Boh&aacute;čder, slowakischer Botschafter in D&auml;nemark, dem Journalisten an.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 28 Apr 2011 12:17:24 +0100</pubDate><guid>622411</guid></item>
<item><title>Geopolitik | Bukarest setzt auf den Kaukasus</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/604261-bukarest-setzt-auf-den-kaukasus</link><description><![CDATA[<p>&quot;Warum Russland und die T&uuml;rkei Angst vor Rum&auml;nien haben&ldquo;, <a href="http://www.romanialibera.ro/actualitate/mapamond/de-ce-se-tem-rusia-si-turcia-de-romania-222755.html" target="_self">titelt die Rom&acirc;nia liberă</a> und stellt die Energie- und Milit&auml;rstrategie vor, die Bukarest im Kaukasus entwickelt hat. Den Erkl&auml;rungen der Tageszeitung zufolge ist Rum&auml;nien &quot;das einzige europ&auml;ische Land, das ein bilaterales Abkommen mit einem Land aus der Region geschlossen hat&ldquo;, n&auml;mlich Aserbaidschan. Durch dieses Abkommen soll insbesondere f&uuml;r das Erdgas aus dem Kaukasus eine neue Lieferstrecke eingerichtet werden, die die drei Gro&szlig;m&auml;chte am Schwarzen Meer &ndash; Russland, die Ukraine und die T&uuml;rkei &ndash; umgeht. Ein von der Bukarester Zeitung zitierter hoher Beamter des Verteidigungsministeriums erkl&auml;rt, Rum&auml;nien nehme an der &Ouml;ffnung dieses strategischen Gebiets teil, &quot;das auf der Hauptachse des 21. Jahrhunderts liegt, so wie sie von den Milit&auml;rexperten der Gro&szlig;m&auml;chte definiert wurde: Golf von Aden &ndash; Persischer Golf &ndash; Shanghai&ldquo;. Bukarests Ambitionen beunruhigen Moskau und Ankara, die dahinter den zunehmenden Einfluss der USA in dieser Region sehen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 18 Apr 2011 12:48:09 +0100</pubDate><guid>604261</guid></item>
<item><title>Geopolitik | NATO und EU, zwei trunkene Schiffe (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/602711-nato-und-eu-zwei-trunkene-schiffe</link><description><![CDATA[Der Militäreinsatz in Libyen beweist eines: Die NATO ist nicht mehr in der Lage, den Lauf der Welt zu beherrschen. Und die EU ist nicht in der Lage, ihre Nachfolge anzutreten, und zwar aus den gleichen Gründen: Ihre Mitglieder sind gespalten und die USA halten sich zurück. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 15 Apr 2011 17:56:05 +0100</pubDate><guid>602711</guid></item>
<item><title>Endstation, Lady Ashton | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/591241-endstation-lady-ashton</link><description><![CDATA[<p>Fast ist man geneigt, Javier Solana zu vermissen, den ungreifbaren Hohen Vertreter f&uuml;r die Gemeinsame Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik der EU: Den bekam man immerhin von Zeit zu Zeit zu Gesicht, bei internationalen Treffen oder beim &bdquo;auflockern&ldquo; von Pressekonferenzen, bei denen hohle Phrasen gedroschen wurden. Der Europ&auml;ische Ausw&auml;rtige Dienst (<a href="http://eeas.europa.eu/index_de.htm" target="_self">EAD</a>), der der Union eine gemeinsame Stimme geben sollte, die ihr bis dato fehlte, ist nun schon seit &uuml;ber drei Monaten im Dienst und seine Chefin Catherine Ashton zeichnet sich vor allem durch ihre <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/580991-catherine-ashton-mission-impossible" target="_self">Abwesenheit</a> aus.</p>
<p>Abwesend &ndash; oder von den anderen europ&auml;ischen F&uuml;hrungskr&auml;ften vertreten &ndash; in der arabischen, aufgew&uuml;hlten Welt; abwesend in Japan, abwesend in Libyen, abwesend auf <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/506941-lady-ashton-hat-sich-ausgebootet" target="_self">Lampedusa</a>. Was muss noch geschehen, damit Frau Ashton und der EAD endlich Farbe bekennen? Ein Krieg direkt vor der T&uuml;r? Eine Invasion im Vereinigten K&ouml;nigreich?</p>
<p>Die Mitgliedstaaten ihrerseits, die &uuml;brigens Frau Ashton gew&auml;hlt haben, damit sie genau das tut, was sie jetzt tut, reagieren alle ihren eigenen Interessen entsprechend: <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/374751-am-ende-lacht-napoleon" target="_self">Paris und London</a> stellen eine gemeinsame Armee auf und ersuchen die Unterst&uuml;tzung der ONU f&uuml;r ihren Einsatz gegen das <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/578361-paris-london-der-neue-motor-der-eu" target="_self">Libyen von Muammar Gaddafi</a>; und erneut Paris, das sich milit&auml;risch den Truppen von Alassane Ouattara an der Elfenbeink&uuml;ste anschlie&szlig;t, um nur einige k&uuml;rzlich aufgetretene Beispiele zu nennen.</p>
<p>Da kann man ebenso gut gleich zugeben, dass mit dem Europ&auml;ischen Ausw&auml;rtigen Dienst das Geld der europ&auml;ischen Steuerzahler zum Fenster hinausgeschmissen wird. Diese <a href="http://www.regards-citoyens.com/article-la-crise-ou-comment-reduire-les-gaspillages-et-donner-du-sens-a-la-solidarite-europeenne-graspe-54725076.html" target="_self">570 Millionen Euro j&auml;hrlich</a> k&ouml;nnten auf wirkungsvollere Weise f&uuml;r Zivil-, Milit&auml;r- oder humanit&auml;re Zwecke ausgegeben werden, die der EAD ins Leben rufen wollte und auf die man immer noch wartet. Zu sch&uuml;chtern und ohne Stimme verschwindet der EAD diskret hinter den Hauptst&auml;dten der Mitgliedsstaaten, die alle jeder f&uuml;r sich sprechen. Dabei muss man leider sagen, liebe Lady Ashton, dass Sch&uuml;chternheit nicht zu den Prinzipien der Gr&uuml;ndungsv&auml;ter z&auml;hlte!</p>
<p>Daher sollte die EU diese Grenze akzeptieren und sich ihr anpassen &ndash; kurz gesagt, sie verzichtet auf eine wirkliche Au&szlig;enpolitik &ndash; oder sie nimmt diese Grenze eben nicht an und &auml;ndert ihre Richtung. Der Zug, den die europ&auml;ische Diplomatie bis zu diesem Zeitpunkt gefahren ist, endet n&auml;mlich im Nirgendwo. Was den Lokf&uuml;hrer angeht, sollte dieser vielleicht in Anbetracht seines fehlenden Mutes, Initiative und Tatendrang das Steuer an jemanden mit mehr Verve abgeben, bevor die Endstation erreicht ist. Freiwillige vor! <em>(sd)</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 08 Apr 2011 19:12:00 +0100</pubDate><guid>591241</guid></item>
<item><title>Niederlande | Auch die Verteidigung muss sparen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/590551-auch-die-verteidigung-muss-sparen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Massive K&uuml;ndigungen im Verteidigungssektor&ldquo;, <a href="http://www.nrc.nl/nieuws/2011/04/07/meer-gedwongen-ontslagen-bij-defensie-dan-verwacht/" target="_self">gibt das <em>NRC Handelsblad</em> auf seiner Titelseite bekannt</a>. Am 8. April soll der niederl&auml;ndische Verteidigungsminister Hans Hillen sein Sparprogramm <a href="http://www.rijksoverheid.nl/regering/het-kabinet/ministerraad" target="_self">vorstellen</a>. Die niederl&auml;ndische Tageszeitung erkl&auml;rt, das Verteidigungsbudget von 8,5 Milliarden Euro m&uuml;sse um eine Milliarde gek&uuml;rzt werden. Rund &bdquo;10.000 der 69.000 Arbeitspl&auml;tze sind betroffen&ldquo;, &bdquo;die H&auml;lfte der Entlassungen werden K&uuml;ndigungen sein, die andere H&auml;lfte Pensionierungen&ldquo;. Die Sparma&szlig;nahmen betreffen auch die Ausr&uuml;stung der Armee &ndash; so soll, unter anderem, die Anzahl der F-16 Kampfjets und der Minenjagdboote reduziert werden. <a href="http://www.volkskrant.nl/vk/nl/3598/Kabinet-Rutte/article/detail/1872000/2011/04/08/Rosenthal-sluit-7-ambassades-300-man-personeel-moet-weg.dhtml" target="_self">Nach Angaben des <em>Volkskrant</em></a> werden die Minister auch &uuml;ber das Projekt von Au&szlig;enminister Uri Rosenthal sprechen, der sieben Botschaften schlie&szlig;en und 300 Beamte entlassen will.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 08 Apr 2011 13:31:33 +0100</pubDate><guid>590551</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Catherine Ashton: Mission impossible (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/580991-catherine-ashton-mission-impossible</link><description><![CDATA[Während vor Europas Toren die libysche Krise tobt, ist die Hohe Vertreterin der europäischen Außenpolitik wie vom Erdboden verschwunden. Die Frage stellt sich, ob ihr Amt möglicherweise überflüssig sei, schreibt der Publizist José Ignacio Torreblanca. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 01 Apr 2011 17:30:07 +0100</pubDate><guid>580991</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Paris-London, der neue Motor der EU (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/578361-paris-london-der-neue-motor-der-eu</link><description><![CDATA[Frankreich und Großbritannien haben in Libyen die Initiative ergriffen, und die Schlüsselposten im Auswärtigen Dienst der Union sind fest in ihrer Hand. Die sich nur mit Mühe abzeichnende EU-Außenpolitik wurde von beiden torpediert, dermaßen, dass manche meinen, die Union sollte die Außenpolitik gleich Paris und London überlassen. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 31 Mar 2011 16:23:58 +0100</pubDate><guid>578361</guid></item>
<item><title>EU-Libyen | Feuerprobe für die Moral (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/559721-feuerprobe-fuer-die-moral</link><description><![CDATA[Am 18. März, nur wenige Stunden nachdem die UNO für einen Militäreinsatz gegen das libysche Regime stimmte, kündigte dieses einen Waffenstillstand an. Diese Entscheidung wird vielleicht eine Situation vereinfachen, die die europäische Presse als riskant einstufte, obwohl sie einen eventuellen Krieg befürwortet. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 18 Mar 2011 16:22:57 +0100</pubDate><guid>559721</guid></item>
<item><title>Stunde der Entscheidungen | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/532501-stunde-der-entscheidungen</link><description><![CDATA[<p>&Uuml;ber Europa und sein ungelenkes Verhalten gegen&uuml;ber den arabischen Revolutionen ist schon fast alles geschrieben worden&nbsp;: dass der Kontinent die Diktatoren unterst&uuml;tzt habe, ohne das Freiheitsstreben der V&ouml;lker zu erkennen; dass er die Ereignisse nur unter dem Gesichtspunkt von Einwanderung und Terrorismus betrachte&nbsp;; dass er den V&ouml;lkern Nordafrikas die T&uuml;r vor der Nase zuschlage, anstatt ihnen zu helfen&nbsp;; dass er nicht in der Lage sei, eine gemeinsame Position einzunehmen und diese klar auszudr&uuml;cken &hellip; Kurz, Europa verpasse eine historische Gelegenheit, international tragende Ereignisse zu beeinflussen.</p>
<p>Zwar hat die EU <a target="_blank" href="http://www.consilium.europa.eu/showFocus.aspx?id=1&amp;focusid=565&amp;lang=de">Sanktionen</a> gegen das Gaddafi- Regime verh&auml;ngt; zwar haben die USA, um nur von der den Europ&auml;ern am n&auml;chsten stehenden Macht zu sprechen, ebenso z&ouml;gerlich und recht unbeholfen reagiert. Auch sind die europ&auml;ischen Diplomaten in Br&uuml;ssel, New York und sogar in <a target="_blank" href="http://www.consilium.europa.eu/uedocs/cms_data/docs/pressdata/EN/foraff/119614.pdf">Tunis</a>, Kairo und Tripolis nicht unaktiv, auch wenn die Situation Weitblick und Vorsicht erfordert. Aber Europa hat bei den Umw&auml;lzungen in dieser Region, mit der sie seit der Antike eng verbunden ist, gezeigt, dass es mit einer solchen Situation &uuml;berfordert ist, dass es nur reagiert, statt zu handeln.</p>
<p>Diese Woche wird entscheidend sein. Am 11. M&auml;rz werden sich die Regierungschefs zu einem EU-Sondergipfel zu Libyen treffen. In den Hauptst&auml;dten fragt man sich, ob milit&auml;risch oder humanit&auml;r eingegriffen werden sollte. Aber es muss ebenso eine langfristige Strategie f&uuml;r die wirtschaftliche und politische Entwicklung des gesamten europ&auml;ischen Mittelmeerraumes er&ouml;rtert werden.</p>
<p>Im Anschluss an diesen Gipfel wird eine andere <a target="_blank" href="http://www.consilium.europa.eu/uedocs/cms_data/docs/pressdata/fr/ec/119592.pdf">entscheidende Sitzung</a> stattfinden, die &uuml;ber die Zukunft der Einheitsw&auml;hrung entscheiden soll. Die Diskussion zwischen den 17 Staatsoberh&auml;uptern der Eurozone wird sich um die Festigung des Euro-Stabilisierungsfonds und den von Deutschland und Frankreich vorgeschlagenen Wettbewerbspakt drehen, w&auml;hrend die Ger&uuml;chte um einen Rettungsschirm f&uuml;r Portugal immer lauter werden. Die endg&uuml;ltigen Entscheidungen werden beim Gipfel am 25. M&auml;rz getroffen.</p>
<p>In einer <a target="_blank" href="http://classiques.uqac.ca/classiques/pirenne_henri/mahomet_et_charlemagne/pirenne_mahomet.pdf">vor 80 Jahren ver&ouml;ffentlichten Doktorarbeit</a> erkl&auml;rte der belgische Historiker Henri Pirenne, dass &quot;Karl der Gro&szlig;e ohne Mohammed unvorstellbar ist&quot;. Das hei&szlig;t, dass ohne die muslimische Ausbreitung &uuml;ber einen gro&szlig;en Teil der Mittelmeerk&uuml;sten das postr&ouml;mische Europa nicht gezwungen gewesen w&auml;re, nach Nordeuropa auszuweichen, um dort neue Handelswege und politische Strukturen zu schaffen. Da nun Europa keinen Platz mehr um das Mare Nostrum hatte, gr&uuml;ndete der K&ouml;nig der Franken das Heilige R&ouml;mische Reich Deutscher Nation.</p>
<p>W&auml;hrend sich der Norden Afrikas im politischen Umschwung befindet, muss die Europ&auml;ische Union ihre wirtschaftlichen, monet&auml;ren und steuerlichen Mechanismen neu definieren. Beide Ph&auml;nomene sind voneinander unabh&auml;ngig und doch eng miteinander verflochten. Karl der Gro&szlig;e konnte dem Mittelmeer den R&uuml;cken kehren, aber die heutigen EU-Politiker k&ouml;nnen die unvermeidbare Integration der arabischen L&auml;nder in eine globalisierte Wirtschaft und Gesellschaft, in der Europa immer weniger Gewicht hat, nicht ignorieren. Angela Merkel und Nicolas Sarkozy werden den Wettbewerbspakt ihren Partnern sicher nicht aufzwingen k&ouml;nnen, aber alle m&uuml;ssen Wege finden, die EU aus ihre prek&auml;ren Lage und der Unsicherheit zu holen, in der sie sich seit nunmehr einem Jahr befindet. Am 11. M&auml;rz sollte endlich damit begonnen werden, L&ouml;sungen zur St&auml;rkung der Wirtschaft zu finden , Vertrauen wieder herzustellen und eine wahre internationale Strategie aufzubauen. <em>(mz)</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Mon, 07 Mar 2011 11:04:34 +0100</pubDate><guid>532501</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Europas Null-Doktrin (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/517561-europas-null-doktrin</link><description><![CDATA[In entscheidenden Momenten der Geschichte entwickeln Großmächte eine klare diplomatische Doktrin, mit der sie ihre Interessen durchsetzen. Die arabischen Revolutionen sind so ein Moment, und Europa täte gut daran, sich ein paar Gedanken dazu zu machen, schreibt José Ignacio Torreblanca. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 25 Feb 2011 17:35:56 +0100</pubDate><guid>517561</guid></item>
<item><title>Frankreich | Diplomaten gegen Sarkozy</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/513211-diplomaten-gegen-sarkozy</link><description><![CDATA[<p>Als indirektes Opfer der Ereignisse in <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/467131-was-ist-aus-den-revolutionaeren-geworden">Tunesien</a>, &Auml;gypten und Libyen wird &bdquo;die franz&ouml;sische Diplomatie von der arabischen Revolte ersch&uuml;ttert&ldquo;, wie <em>Le Monde</em> titelt. &bdquo;Die Beschleunigung der Volksaufst&auml;nde im Nahen Osten, einer Region in der Frankreich eine besondere Rolle zu spielen meint, sowie die Kritik an der franz&ouml;sischen Au&szlig;enpolitik, f&uuml;hren zu einer schmerzhaften Gewissenspr&uuml;fung innerhalb des Quai d&rsquo;Orsay&ldquo; des Au&szlig;enministeriums, stellt die Tageszeitung fest. Das Blatt ver&ouml;ffentlicht den <a target="_blank" href="http://www.lemonde.fr/idees/article/2011/02/22/on-ne-s-improvise-pas-diplomate_1483517_3232.html">offenen Brief eines Diplomaten-Kollektivs</a>, das den &bdquo;Dilettantismus&ldquo;, die &bdquo;kurzsichtig medienorientierte Politik&ldquo; und die &bdquo;Inkonsistenz&ldquo; der Au&szlig;enpolitik von Staatschef Nicolas Sarkozy anprangert. &bdquo;Die Stimme Frankreichs in der Welt ist unh&ouml;rbar geworden&ldquo;, bedauert das Kollektiv, das sich &bdquo;Marly-Gruppe&ldquo; nennt.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 23 Feb 2011 12:34:47 +0100</pubDate><guid>513211</guid></item>
<item><title>Justiz | Krise zwischen Frankreich und Mexiko</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/504751-krise-zwischen-frankreich-und-mexiko</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Florence Cassez, eine Staatsaff&auml;re&ldquo; schreibt <a target="_blank" href="http://www.lefigaro.fr/"><em>Le Figaro</em></a>, nachdem Mexiko seine Teilnahme an den kulturellen Veranstaltungen des &bdquo;Mexiko-Jahrs&ldquo; in Frankreich abgesagt hat. Im Zentrum der diplomatischen Krise: Florence Cassez, eine 36-j&auml;hrige Franz&ouml;sin, die im April 2008 wegen Beihilfe zur Entf&uuml;hrung, Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und Waffenbesitz zu 90 Jahren Gef&auml;ngnis verurteilt wurde (das Strafma&szlig; wurde 2009 auf 60 Jahre gesenkt). Paris fordert seit drei Jahren die &Uuml;berstellung von Cassez in ein franz&ouml;sisches Gef&auml;ngnis. Nachdem das Urteil am 10. Februar im Berufungsverfahren best&auml;tigt wurde, spitzt sich die Krise zu. &bdquo;Bis jetzt ist kein gutes Ende in Sicht&ldquo;, notiert <em>Le Figaro</em>. Und &bdquo;die Wirtschaftsbeziehungen beider L&auml;nder werden vermutlich in Mitleidenschaft gezogen werden. Das Mexiko-Jahr ist eine ebenso kulturelle wie wirtschaftliche Veranstaltung.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 16 Feb 2011 12:35:07 +0100</pubDate><guid>504751</guid></item>
<item><title>Niederlande - Iran | Spannungen nach heimlicher Beerdigung</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/494391-spannungen-nach-heimlicher-beerdigung</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Beziehungen zum Iran erreichen Tiefpunkt&ldquo;, <a target="_blank" href="http://www.volkskrant.nl/vk/nl/2668/Buitenland/article/detail/1832427/2011/02/07/Relatie-met-Iran-bereikt-dieptepunt.dhtml">titelt <em>De Volkskrant</em></a>, nachdem der niederl&auml;ndische Au&szlig;enminister Uri Rosenthal, derzeit auf Reise im Nahen Osten, den niederl&auml;ndischen Botschafter im Iran abberufen hat. Nach der <a target="_blank" href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/483421-hinrichtung-loest-diplomatische-krise-aus">Hinrichtung der niederl&auml;ndisch-iranischen Staatsb&uuml;rgerin Zahra Bahrami</a> am 29. Januar im Iran, bat Den Haag um die &Uuml;berf&uuml;hrung der Leiche. Am 6. Februar aber &bdquo;wurde Bahrami an einem geheim gehaltenen Ort bei Semnan, Hunderte von Kilometern von Teheran entfernt, bestattet. Ihre Angeh&ouml;rigen wurden nicht rechtzeitig unterrichtet und konnten dem Begr&auml;bnis nicht beiwohnen.&ldquo; Dem Blatt zufolge &bdquo;best&auml;rkt die Blitzbestattung die Ger&uuml;chte&ldquo;, dass Bahrami nicht geh&auml;ngt, sondern zu Tode gefoltert worden sei. Am 7. Februar folgte der iranische Botschafter nicht der Vorladung ins Au&szlig;enministerium, dann fand sich der niederl&auml;ndischen Botschafter in Teheran bei den Beh&ouml;rden verschlossene T&uuml;ren vor. Rosenthal bezeichnete die Lage als &bdquo;gespannt&ldquo; und erkl&auml;rte, dass die Vorg&auml;nge &bdquo;nicht normal im diplomatischen Verkehr&ldquo; seien. Hier erkenne man &bdquo;den Charakter des iranischen Regimes.&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 08 Feb 2011 13:07:00 +0100</pubDate><guid>494391</guid></item>
<item><title>Institutionen | Catherine Ashton, die unsichtbare Frau (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/482151-catherine-ashton-die-unsichtbare-frau</link><description><![CDATA[Sie sollte die Stimme Europas auf internationaler Ebene sein, die Chefdiplomatin einer EU, welche weltweit Ambitionen hatte. Doch Catherine Ashton ist nicht zu hören, kaum zu sehen und hat das Vertrauen der meisten Mitgliedsstaaten bereits verloren. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 28 Jan 2011 18:02:53 +0100</pubDate><guid>482151</guid></item>
<item><title>WikiLeaks | Rächende Hacker und Spione in der Kutsche (Libération, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/414581-raechende-hacker-und-spione-der-kutsche</link><description><![CDATA[Für den Schriftsteller und Intellektuellen Umberto Eco lehrt die WikiLeaks-Affäre zweierlei: die heuchlerische Beziehung zwischen Staat, Bürgern und Presse, und die baldige Rückkehr zu altmodischen Kommunikationswegen. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 02 Dec 2010 16:10:29 +0100</pubDate><guid>414581</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Paris gibt Peking die Samtpfote</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/376891-paris-gibt-peking-die-samtpfote</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Frankreich-China: Die Vers&ouml;hnungsvertr&auml;ge&ldquo;, <a href="http://www.lesechos.fr/journal/" target="_blank">titelt </a><em><a href="http://www.lesechos.fr/journal/" target="_blank">Les Echos</a> </em>am ersten Tag des Staatsbesuchs des chinesischen Pr&auml;sidenten H&uacute; Jǐntāo in Frankreich. Die franz&ouml;sischen Industriellen erwarten &bdquo;eine Flut von Vertr&auml;gen&ldquo;. Jedoch &bdquo;gehen sie wie auf rohen Eiern&ldquo;. In China &bdquo;sind alle Unterschriften f&uuml;r Gro&szlig;vertr&auml;ge von den politischen Spitzen abh&auml;ngig&ldquo;, schreibt die Wirtschaftszeitung. Als Sarkozy den Dalai Lama 2008 traf, verweigerte Peking die Unterzeichnung mehrerer gro&szlig;er Vertr&auml;ge. Das Elys&eacute;e versucht wieder gute Beziehungen zu China herzustellen. K&uuml;rzlich erkennbar wurde dies &bdquo;anl&auml;sslich der Verleihung des <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/183571-prag-will-nobel-fuer-chinesischen-dissidenten" target="_blank">Friedensnobelpreises</a> an den inhaftierten chinesischen Dissidenten Liu Xiaobo&ldquo;, kommentiert <em>Les Echos</em> und erinnert daran, dass Experten damals &bdquo;auf das beredte Schweigen des Elys&eacute;e-Palastes&ldquo; hingewiesen hatten.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 04 Nov 2010 12:25:22 +0100</pubDate><guid>376891</guid></item>
<item><title>Geopolitik | Neues Spiel in Deauville (Financial Times, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/369361-neues-spiel-deauville</link><description><![CDATA[Beim deutsch-französisch-russischen Gipfeltreffen in Deauville zeichnete sich eine neue geopolitische Ordnung in Europa ab. Bisher galt das traditionelle Bild einer EU, mit einer nach Osten drängenden NATO an ihrer Seite. Das neue Europa hat drei Pole: Russland, die Türkei und die EU führen jeweils ihre eigene Nachbarschaftspolitik, die mit den beiden anderen in Konkurrenz steht. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 22 Oct 2010 17:46:13 +0100</pubDate><guid>369361</guid></item>
<item><title>Vereinte Nationen | Europas schwache Stimme (The New York Times, New York)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/361811-europas-schwache-stimme</link><description><![CDATA[Könnte Deutschlands und Portugals Wahl in den UNO-Sicherheitsrat den nachlassenden Einfluss Europas auf die Welt wieder beleben? Darauf sollte man sich besser nicht verlassen, meint die New York Times. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 14 Oct 2010 17:11:00 +0100</pubDate><guid>361811</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Deutschland und Portugal im UN-Sicherheitsrat</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/359981-deutschland-und-portugal-im-un-sicherheitsrat</link><description><![CDATA[<p>Portugal wurde zum nicht st&auml;ndigen Mitglied des UN-Sicherheitsrates gew&auml;hlt &quot;mit einem Rekord an Stimmen&quot;, <a target="_blank" href="http://publico.pt/Pol%C3%ADtica/portugal-eleito-para-o-conselho-de-seguranca-da-onu_1460641&gt; "><em>freut sich</em></a> die Lisabonner Tageszeitung P&uacute;blico. Auch die S&uuml;ddeutsche Zeitung hat Grund zur Freude. Sie<a target="_blank" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/die-generalversammlung-hat-gewaehlt-deutschland-zieht-in-den-un-sicherheitsrat-ein-1.1011207"><em> titelt</em></a>: &quot;Deutschland wird die Weltpolitik in den kommenden Jahren ma&szlig;geblich mitbestimmen&ldquo;. Beide L&auml;nder hatten am 12. Oktober von der UN- Vollversammlung jeweils einen Sitz f&uuml;r zwei Jahre im Sicherheitsrat bekommen. Jedoch, so beklagt es der Europa-Abgeordnete Martin Schulz in der S&uuml;ddeutschen Zeitung, war es dabei zu einer &quot;Kampfkandidatur&quot; zwischen Deutschland und Portugal gekommen. Ein Beweis daf&uuml;r, dass &quot;die EU wieder einmal nicht einheitlich auftritt&quot;, sagte er.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 13 Oct 2010 11:56:37 +0100</pubDate><guid>359981</guid></item>
<item><title>Diplomatie | EU persona non grata der Vereinten Nationen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/339491-eu-persona-non-grata-der-vereinten-nationen</link><description><![CDATA[<p>&quot;In der Generalversammlung der Vereinten Nationen sollte die Europ&auml;ische Union in Zukunft eine Stimme und ein Gesicht haben. Ihre Hoffnungen wurden entt&auml;uscht&ldquo;, schreibt Le Soir. Am 14. September hat die UN-Generalversammlung die von Belgien im Namen aller siebenundzwanzig Mitgliedsstaaten vorgeschlagene Resolution abgelehnt. Dank dieser h&auml;tte der Pr&auml;sident des Europ&auml;ischen Rates (Herman Van Rompuy) oder die Hohe Vertreterin der EU f&uuml;r Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik (Catherine Ashton) tats&auml;chlich an den Sitzungen aktiv teilnehmen k&ouml;nnen. Bisher hat die EU nur Beobachterstatus. Le Soir weist darauf hin, dass &quot;die EU sich jedoch nicht um einen &sbquo;wirklichen&lsquo; Sitz mit Stimmrecht beworben hatte&ldquo;. &quot;Die Annahme dieser Resolution&ldquo; h&auml;tte es ihren &bdquo;aus dem Vertrag von Lissabon hervorgegangenen Institutionen allerdings erm&ouml;glicht, konkreter zu arbeiten&ldquo;. Das belgische Tagesblatt zitiert einen europ&auml;ischen Diplomaten, f&uuml;r den &quot;einige L&auml;nder keine Lust hatten, den bereits ziemlich gut vertretenen Europ&auml;ern einen Gefallen zu tun. Wenngleich man nicht von einer anti-europ&auml;ischen Bewegung sprechen kann.&ldquo; Daraufhin stellt Le Soir die Frage: &quot;Warum h&auml;tte man der EU und nicht anderen regionalen Organisationen wir der Afrikanischen Union oder der Arabischen Liga dieses Privileg gew&auml;hren sollen?&ldquo;&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 15 Sep 2010 14:58:42 +0100</pubDate><guid>339491</guid></item>
<item><title>Kosovo | EU und Serbien in gemeinsamer Mission</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/335191-eu-und-serbien-gemeinsamer-mission</link><description><![CDATA[<p>Am 9. September werden &quot;Serbien und die EU eine gemeinsame Resolution&quot; vor die UN-Vollversammlung bringen, <a target="_blank" href="http://www.politika.rs/rubrike/tema-dana/Zajednicka-rezolucija-Srbije-i-EU.sr.html">berichtet <em>Politika</em></a>. Der Text, der zum Dialog zwischen Serbien und Kosovo aufruft, ersetzt damit denjenigen, den Belgrad im Alleingang einbringen wollte. So wollte es die UNO zu einer Stellungsnahme &uuml;ber die Unabh&auml;ngigkeit Kosovos anrufen; Unabh&auml;ngigkeit die Belgrad ablehnt. Die von Catherine Ashton und Serbiens Pr&auml;sident Boris Tadic unterzeichnete Resolution ist der beste Beweis f&uuml;r die Partnerschaft zwischen der EU und Serbien&quot;, meint die serbische Tageszeitung. Obwohl f&uuml;nf EU-Mitglieder sich noch nicht zu Kosovos Unabh&auml;ngigkeit ge&auml;u&szlig;ert haben, werden die 27 den Text gemeinsam in New York einreichen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 09 Sep 2010 12:07:01 +0100</pubDate><guid>335191</guid></item>
<item><title>EU-Diplomatie | Top-Jobs für alte Herren aus dem "alten Europa" (Dziennik Gazeta Prawna, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/321771-top-jobs-fuer-alte-herren-aus-dem-alten-europa</link><description><![CDATA[Nur zwei der 115 Botschafter der Europäischen Union kommen aus Zentraleuropa. Die restlichen Beamten stammen aus dem &quot;alten Europa&quot;. Polen hat jetzt genug von diesem abgekarteten Spiel. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 23 Aug 2010 18:24:23 +0100</pubDate><guid>321771</guid></item>
<item><title>Spanien / Marokko | Königlicher Schlichtungsanruf</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/314291-koeniglicher-schlichtungsanruf</link><description><![CDATA[<p>&quot;Der K&ouml;nig greift wegen des marokkanischen Drucks auf die Grenzen von Ceuta und <a href="http://www.presseurop.eu/fr/node/308981" target="_blank">Melilla</a> zum H&ouml;rer&quot;, <a href="http://www.abc.es/20100811/espana/mohamedvi-201008111815.html" target="_blank">steht auf der Titelseite der <em>ABC</em></a>. Gleichzeitig berichtet sie, dass die beiden Herrscher Juan Carlos I. und Mohammed VI. vermeiden wollen, dass &quot;Missverst&auml;ndnisse&quot; die guten Beziehungen der beiden L&auml;nder beintr&auml;chtigen. So wurde der Tageszeitung zufolge die diplomatische Minikrise beendet, die durch mehrere Zwischenf&auml;lle zwischen der spanischen Polizei und marokkanischen Staatsangeh&ouml;rigen an den Grenzposten der beiden spanischen Enklaven auf marokkanischem Boden ausgel&ouml;st wurde. <a href="http://www.abc.es/20100812/espana/crisis-coincide-repunte-pateras-20100812.html" target="_blank"><em>ABC</em> weist zudem darauf hin</a>, dass die Krise zeitlich mit einer &quot;Intensivierung der Patera-Welle&quot; zusammenfiel, denn die Fl&uuml;chtlingsboote, die an den spanischen K&uuml;sten aufschlagen, stammen vornehmlich aus Marokko.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 12 Aug 2010 11:53:21 +0100</pubDate><guid>314291</guid></item>
<item><title>Europäischer Auswärtiger Dienst | Mammutmaschine der Diplomatie (La Stampa, Turin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/300911-mammutmaschine-der-diplomatie</link><description><![CDATA[Nach langen Traktationsmonaten zwischen Kommission, Parlament und Mitgliedsstaaten wird der Europäische Auswärtige Dienst im Herbst einsatzfähig sein. Ob sich seine Komplexität und seine Kosten in einer entsprechenden Effizienz umsetzen, bleibt noch abzuwarten. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 23 Jul 2010 16:26:01 +0100</pubDate><guid>300911</guid></item>
<item><title>EU-Vorsitz | Madrid, einer badet für alle aus (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/284861-madrid-einer-badet-fuer-alle-aus</link><description><![CDATA[Die sechs Monate an der Spitze der Union waren für die spanische Regierung beschwerlich. Die Wirtschaftskrise, die Umsetzung des Vertrags von Lissabon und der mangelnde strategische Weitblick der EU haben ihr Handeln beeinträchtigt. Eine bezeichnende Situation, die offenbart, wie dem System des wechselnden Vorsitzes die Luft ausgeht. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 30 Jun 2010 17:09:29 +0100</pubDate><guid>284861</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Wie China Europa übergeht (Hindustan Times, New Delhi)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/268921-wie-china-europa-uebergeht</link><description><![CDATA[Vor fünf Jahren war China die große Hoffnung der Europäischen Union. Brüssel war der Überzeugung, auch das Reich der Mitte folge dem Weg des postmodernen Pazifismus, den Europa selbst eingeschlagen hatte. Heute erkennen die Europäer, dass das alles nur ihr großes westliches Wunschdenken war. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 08 Jun 2010 16:07:19 +0100</pubDate><guid>268921</guid></item>
<item><title>Debatte | Warum so viel Hass? (EUobserver.com, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/265981-warum-so-viel-hass</link><description><![CDATA[Europa sieht sich selbst als wohlwollende, friedliche Macht, die als Vorbild in der ganzen Welt beneidet wird. In Wirklichkeit wird es wahrgenommen als buntes Sammelsurium, als alte Kolonialmacht, die sich heute als abgeschottete Festung hinter den Vereinigten Staaten verschanzt. Wenn Europa Bedeutung haben will, dann muss es sich ändern. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 03 Jun 2010 18:32:36 +0100</pubDate><guid>265981</guid></item>
<item><title>EU-Russland | EU-Diplomatie, Neues vom Katzentisch</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/264401-eu-diplomatie-neues-vom-katzentisch</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Bei seinem ersten offiziellen Zusammentreffen mit Pr&auml;sident Dmitri Medwedew&quot;</em> beim <a href="http://www.consilium.europa.eu/showFocus.aspx?id=1&amp;focusId=485&amp;lang=de" target="_blank">EU-Russland-Gipfe</a>l <em>&quot;hat der neue st&auml;ndige Ratspr&auml;sident der Europ&auml;ischen Union in der Menschenrechtsfrage kein Blatt vor dem Mund genommen&quot;</em>, berichtet <a href="http://www.lefigaro.fr/" target="_blank"><em>Le Figaro</em></a>. Herman Van Rompuy habe unter anderem das Klima der Gesetzlosigkeit in Tschetschenien und im Nord-Kaukasus beklagt. <em>&quot;Eine kurze, aber harsche Deklaration&quot;</em>, die die russische Delegation &uuml;berraschte und den Pr&auml;sidenten der Europ&auml;ischen Kommission Jos&eacute; Manuel Barroso in Verlegenheit brachte, der sich selbst <em>&quot;nicht zu diesem Thema &auml;u&szlig;erte.&quot; </em>Dennoch, meint <a href="http://www.lesoir.be/" target="_blank"><em>Le Soir</em></a>, schien der Ratspr&auml;sident <em>&quot;vom Ereignis &uuml;berfordert.&quot;</em> Er las <em>&quot;seine Rede vom Blatt und verschwand ohne ein weiteres Wort zu verlieren.&quot;</em> EU-Au&szlig;enministerin Catherine Ashton blieb <em>&quot;unsichtbar&quot;</em>. Die Tageszeitung aus Br&uuml;ssel zitiert einen russischen Diplomaten, der <em>&quot;ironisch l&auml;chelnd&quot;</em> urteilt, dass sich <em>&quot;die EU-Exekutive noch einarbeiten muss.&quot;</em></p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 02 Jun 2010 12:46:05 +0100</pubDate><guid>264401</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Der Übergriff belastet Israel (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/263821-der-uebergriff-belastet-israel</link><description><![CDATA[Der israelische Militärangriff gegen die &quot;Freiheitsflottille&quot;, die mit Hilfslieferungen und propalästinensischen Aktivisten nach Gaza unterwegs war, endete mit dem Tod von mehreren Passagieren an Bord des türkischen Schiffes Mavi Marmara und führte zu empörten Reaktionen in der europäischen Presse. Diese fordert ein Eingreifen der internationale Staatengemeinschaft und der EU gegenüber Israel, und fürchtet die Konsequenzen der eskalierenden Spannungen zwischen Israel und der Türkei. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 01 Jun 2010 18:00:32 +0100</pubDate><guid>263821</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Lady Ashtons Monsterbehörde</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/239941-lady-ashtons-monsterbehoerde</link><description><![CDATA[<p>Vier Monate nach dem Amtsantritt der Hohen Vertreterin der EU f&uuml;r Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik, Catherine Ashton, haben sich die Siebenundzwanzig auf die &bdquo;<em>Prinzipien zu Organisation und Arbeitsweise des neuen Europ&auml;ischen Ausw&auml;rtigen Dienstes (EAD) geeinigt</em>&ldquo;, <a href="http://www.elperiodico.com/default.asp?idpublicacio_PK=46&amp;idioma=CAS&amp;idnoticia_PK=708392&amp;idseccio_PK=1007" target="_blank">berichtet El Peri&oacute;dico</a>. Die Zeitung erkl&auml;rt, dass der EU-Au&szlig;endienst k&uuml;nftig weltweit &uuml;ber 130 Delegationen, 5000 Beamte und einen Haushalt von 30 Milliarden Euro verf&uuml;gen wird. Der Dienst unterliege aber vor allem den &bdquo;gro&szlig;en&ldquo; L&auml;ndern, die sich die wichtigsten Posten sichern, bedauert <a href="http://www.dziennik.pl/opinie/article595360/Dyplomacja_egoizmow.html" target="_blank">Dziennek Gazeta Prawna</a>. <a href="http://www.lesoir.be" target="_blank">Le Soir</a> zeigt sich skeptisch und redet von einem &bdquo;<em>institutionellen Alien</em>&ldquo;, ein Gebilde, in dem neben EU-Diplomaten auch Diplomaten der Nationalstaaten mitmischen, &bdquo;<em>die die Hauptst&auml;dte dem Dienst auf Zeit &bdquo;ausleihen</em>&quot;.&ldquo; Dies werde zu einem Ringen zwischen den Mitgliedsstaaten f&uuml;hren, die ihre &bdquo;eigenen&ldquo; Funktion&auml;re in den wichtigsten Posten des EADs sehen m&ouml;chten, w&auml;hrend die Kommission darum k&auml;mpfe, &bdquo;<em>den gemeinschaftlichen Charakter des Au&szlig;endienstes zu sichern</em>&ldquo;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 27 Apr 2010 12:59:43 +0100</pubDate><guid>239941</guid></item>
<item><title>EU-Diplomatie | Der zahnlose Riese (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/220001-der-zahnlose-riese</link><description><![CDATA[Die Union würde gern zum Zirkel der internationalen Mächte gehören. Wird sie sich dank des von Catherine Ashton kürzlich vorgestellten Organisationsplans für den &quot;Europäischen Auswärtigen Dienst&quot; in die Rangliste der Weltmächte katapultieren können? Sieht man sich an, wie umfangreich die Verwaltung ist, wie ungern die Staaten auf ihre Vorrechte verzichten und wie entschlossen sie institutionelle Kämpfe um ihre Einflussbereiche führen, so scheint dies eher unwahrscheinlich. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 29 Mar 2010 17:12:24 +0100</pubDate><guid>220001</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Europa im Kreuzfeuer zwischen Bern und Tripolis</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/192471-europa-im-kreuzfeuer-zwischen-bern-und-tripolis</link><description><![CDATA[<p>Das diplomatische Tauziehen zwischen der Schweiz und Libyen trifft nun auch Europa: Im Gegenzug zur Ver&ouml;ffentlichung Berns einer Liste von 188 libyschen Verantwortlichen (darunter Revolutionsf&uuml;hrer Muammar el Gaddafi), denen die Einreise in die Schweiz verwehrt wird, verweigert Tripolis Visa an EU-B&uuml;rger des Schengen-Raums (zu dem auch die Schweiz z&auml;hlt) die Einreise, <a target="_blank" href="http://www.tdg.ch/actu/suisse/muammar-kadhafi-mise-divisions-suisse-europe-2010-02-16">erkl&auml;rt die Genfer Zeitung<em> La Tribune de Gen&egrave;ve</em></a>. Die Entscheidung der Schweiz wird in Rom kritisiert. F&uuml;r Italien sei die ehemalige Kolonie Libyen ein <em>&quot;strategischer Partner&quot;</em> f&uuml;r die Energieversorgung und <em>&quot;im Kampf gegen Terrorismus und illegale Einwanderung&quot; </em><a target="_blank" href="http://ricerca.repubblica.it/repubblica/archivio/repubblica/2010/02/16/italia-il-colonnello.html">erl&auml;utert <em>La Republicca</em></a>. Die Schweizer Tageszeitung hingegen begr&uuml;&szlig;t das stolze Aufbegehren der Helveten: <em>&quot;Das Regime von Muammar al Gaddafi kann nicht dauerhaft auf Produktionskraft und Investitionen Europas verzichten. Der angezettelte Visa-Streit k&ouml;nnte sich gut als Bluff erweisen. Unter der Bedingung nat&uuml;rlich, dass die EU nicht in die vom Kolonel gestellte Spaltungsfalle tappt.&quot;</em> Die Krise begann 2008 nach der Verhaftung eines Gaddafi-Sohns in Genf. Als Vergeltung h&auml;lt Libyen zwei Schweizer B&uuml;rger in Haft.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 17 Feb 2010 13:13:11 +0100</pubDate><guid>192471</guid></item>
<item><title>Institutionen | Ene, mene, miste... (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/179071-ene-mene-miste</link><description><![CDATA[Während der Krise in Haiti glänzt Catherine Ashton mit Abwesenheit, Herman Van Rompuy mit Unsichtbarkeit, José Manuel Barroso verteidigt seine Vorrechte, und die halbjährlich wechselnde Ratspräsidentschaft kämpft um ihre Existenz. Eigentlich sollten die im Vertrag von Lissabon vorgesehenen neuen Institutionen die Handlungsfähigkeit der Union erleichtern. Jedoch scheint ihnen genau das schwerzufallen. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 28 Jan 2010 17:40:24 +0100</pubDate><guid>179071</guid></item>
<item><title>Haiti | Furchtbare Feuertaufe (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/171771-furchtbare-feuertaufe</link><description><![CDATA[Jede europäische Ratspräsidentschaft, egal wie peinlich genau sie auch geplant wurde, musste früher oder später mit einer unerwarteten Krise fertigwerden. Haiti ist der erste Test, der darüber entscheiden wird, ob die neuen außenpolitischen Institutionen der Europäischen Union auch wirklich funktionieren. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 18 Jan 2010 18:06:22 +0100</pubDate><guid>171771</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Karel im Kongo unerwünscht</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/164751-karel-im-kongo-unerwuenscht</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;<em>De Gucht kann nicht mehr in den Kongo reisen</em>&quot;, titelt<a target="_blank" href="http://www.standaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=T52KES36&amp;word=feiten+weergeven"><em> De Standaard</em></a>. Der derzeitige EU-Kommissar f&uuml;r Entwicklung (und n&auml;chster Handelskommissar) wurde vom kongolesischen Au&szlig;enministerium dar&uuml;ber in Kenntnis gesetzt, dass er derzeit in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) nicht erw&uuml;nscht sei. Kinshasa wirft <a target="_blank" href="http://ec.europa.eu/commission_barroso/degucht/index_fr.html">Karel De Gucht</a> seine &Auml;u&szlig;erungen bei einer Debatte im Dezember im Europ&auml;ischen Parlament vor. Der Kommissar bem&auml;ngelte insbesondere in Anbetracht der europ&auml;ischen Hilfsgelder eine &bdquo;<em>passende Gegenleistung</em>&ldquo; von Seiten der kongolesischen Beh&ouml;rden. F&uuml;r <em>De Standaard</em> h&auml;tte sich De Gucht etwas diplomatischer verhalten k&ouml;nnen, allerdings habe er &bdquo;<em>in Wirklichkeit nur die Wahrheit gesagt</em>&ldquo;. Die Reaktion von Kinshasa war absehbar, meint die fl&auml;mische Tageszeitung, denn die kongolesischen Beh&ouml;rden haben mit De Gucht ein H&uuml;hnchen zu rupfen, &bdquo;<em>nachdem er 2004 erkl&auml;rt hatte, dass er im Kongo keine kompetenten Politiker kennen gelernt hatte</em>&quot;.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 07 Jan 2010 14:41:40 +0100</pubDate><guid>164751</guid></item>
<item><title>Meinung | Plädoyer für ein Europa, das zählt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/160501-plaedoyer-fuer-ein-europa-das-zaehlt</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;Europa ist in Gefahr, in den Augen der Welt zu einer neuen Schweiz zu werden.&quot;</em> <a target="_blank" href="http://www.europarl.europa.eu/members/public/geoSearch/view.do;jsessionid=271DFE7307C9F610473C399F6500AA68.node1?language=DE&amp;partNumber=1&amp;country=BE&amp;zone=Nederlands+Kiescollege&amp;id=97058">Guy Verhofstadt</a> schl&auml;gt in einer <a target="_blank" href="http://www.lesoir.be/forum/cartes_blanches/2009-12-23/l-europe-risque-de-devenir-la-suisse-du-monde-745288.shtml">Pressetrib&uuml;ne</a> in den belgischen Zeitungen <em>Le Soir </em>und <em>De Morgen</em> Alarm. Nach dem Scheitern der Klimakonferenz von Kopenhagen (<a target="_blank" href="http://en.cop15.dk/">COP 15</a>) stellt der Vorsitzende der Liberalen im Europaparlament und ehemalige belgische Regierungschef fest, dass <em>&quot;die Superm&auml;chte nicht mehr auf Europa h&ouml;ren&quot;</em>. Trotz des Vertrags von Lissabon, der eine europ&auml;ische Diplomatie schaffen sollte, fanden die abschlie&szlig;enden Verhandlungen ohne Beteiligung der EU statt. F&uuml;r Verhofstadt ist <em>&quot;Kopenhagen das Signal, dass die EU auch politisch zusammenfinden muss. Eine politische F&ouml;deration. Den Mitgliedsstaaten bleibt keine andere Wahl: entweder h&ouml;rt man Europa als eine Stimme, oder man h&ouml;rt es gar nicht mehr.&quot;</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 23 Dec 2009 12:30:22 +0100</pubDate><guid>160501</guid></item>
<item><title>COP15 | Der Planet dreht sich im Kreis (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/158151-der-planet-dreht-sich-im-kreis</link><description><![CDATA[Er galt als eine der letzten Möglichkeiten den Planeten zu retten. Jedoch war der Kopenhagener Gipfel mit dieser Herausforderung hoffnungslos überfordert, stellt die europäische Presse fest. Ob Diplomatie oder Ökonomie – vielleicht ist es nun Zeit, aus dem Geschehenen die entsprechenden Schlussfolgerungen zu ziehen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 18 Dec 2009 15:54:43 +0100</pubDate><guid>158151</guid></item>
<item><title>EU-Russland | Die Moskauer Charmeoffensive (Presseurop, )</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/146701-die-moskauer-charmeoffensive</link><description><![CDATA[Nach den Spannungen infolge des Zusammenbruchs der Sowjetunion  und nach dem 11. September schlägt nun die Stunde der Annäherung für Europa und Russland. Sie wird durch das relative Desinteresse der USA und das Fehlen wesentlicher Krisenherde begünstigt und ihr Aufbau erfolgt auf pragmatische Weise, oft auf Initiative des Kremls. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 27 Nov 2009 17:52:41 +0100</pubDate><guid>146701</guid></item>
<item><title>EU-Russland | Schweden auf dem baltischen Schachbrett</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/139921-schweden-auf-dem-baltischen-schachbrett</link><description><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.se2009.eu/en/meetings_news/2009/11/18/fredrik_reinfeldt_on_eu-russia_summit">EU-Russland-Gipfel</a> in Stockholm ist <a href="http://www.svd.se/nyheter/inrikes/artikel_3812309.svd">f&uuml;r das <em>Svenska Dagbladet </em></a>Gelegenheit, auf die schwedische Au&szlig;en- und Verteidigungspolitik zur&uuml;ckzukommen: <em>&quot;Der <a href="http://europa.eu/lisbon_treaty/index_de.htm">Vertrag von Lissabon</a> tritt bald in Kraft. Demzufolge sind die Unterzeichnerstaaten verpflichtet, den anderen L&auml;ndern im Falle eines Angriffs Beistand zu leisten. Das ist ein politischer Kurswechsel f&uuml;r Schweden. W&uuml;rde einer der baltischen Staaten angegriffen, ist Stockholm gezwungen, milit&auml;risch einzugreifen.&quot;</em> Dieser Kurswechsel findet zu einem Zeitpunkt statt, wo Moskau im Baltikum seine Muskeln spielen l&auml;sst, schreibt die schwedische Tageszeitung. Im September hielt Moskau in der Region die gr&ouml;&szlig;ten Truppen&uuml;bungen der letzten zehn Jahre statt. Ge&uuml;bt wurde der Angriffsfall der NATO auf Russland. <em>&quot;Die Man&ouml;ver stellen keine Gefahr an sich dar&quot;</em>, stellt das Blatt klar. <em>&quot;Die Frage lautet jedoch: Wie wird Russland in Zukunft agieren? Denn die neue Generation wird in einem dem Westen feindlich eingestellten Geist erzogen.&quot;</em></p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 18 Nov 2009 16:18:13 +0100</pubDate><guid>139921</guid></item>
<item><title>Nahost-Europa | Hamas im Flüsterton</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/96711-hamas-im-fluesterton</link><description><![CDATA[<p>Trotz des 2006 getroffenen Beschlusses, jeglichen diplomatischen Kontakt abzubrechen, unterh&auml;lt die EU Diskussionen mit der Hamas, <a href="http://euobserver.com/9/28660?print=1">berichtet</a> <em>euobserver.com</em>. <em>&quot;Wir begegnen vielen Verantwortlichen, aus Frankreich, Spanien, Deutschland, Italien, England, Luxemburg. Wenn sie uns zuh&ouml;ren und wir zwei Stunden mit ihnen verbringen, verstehen sie das echte Bild der Hamas&quot;</em>, erkl&auml;rte der Info-Website Ghazi Hamad, der Sprecher der pal&auml;stinensischen Bewegung, die seit 2003 auf der <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2009:023:0025:0029:DE:PDF">Liste der Terrororganisationen der Europ&auml;ischen Union</a> steht. Ihm zufolge ist die europ&auml;ische Vermittlung, insbesondere aus Deutschland, n&uuml;tzlich bei den Diskussionen &uuml;ber den Austausch von Gefangenen mit Israel.<em> &quot;Die EU ist bereit, ihr diplomatisches Embargo aufzuheben, wenn die Hamas Israel das Existenzrecht zuerkennt und auf Gewalt verzichtet&quot;</em>, erinnert <em>euobserver.com</em>.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 15 Sep 2009 12:54:01 +0100</pubDate><guid>96711</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Mitteleuropa teilt sich seine Botschaften</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/91651-mitteleuropa-teilt-sich-seine-botschaften</link><description><![CDATA[<p>Die <a href="http://visegradgroup.eu/">Visegr&aacute;d-Gruppe</a>, bestehend aus Polen, der Tschechischen Republik, der </p>
<p>Slowakei und Ungarn, hat beschlossen, k&uuml;nftig gemeinsame Botschaften und </p>
<p>Konsulate in einigen L&auml;ndern Zentral-Asiens, Afrikas und Lateinamerikas zu er&ouml;ffnen,</p>
<p>um Kosten bei ihren Auslandsvertretungen einzusparen. <em>&quot;Die Beziehungen zwischen </em></p>
<p>der Slowakei und Ungarn erinnern an einen Gangsterfilm&quot;, <a href="http://zahranicni.ihned.cz/c1-38231040-slovensko-a-madarsko-jsou-na-ostri-noze-ale-mozna-budou-mit-spolecne-ambasady">stellt die <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; </em></a></p>
<p>Noviny fest, und spielt dabei auf die Spannungen zwischen den beiden L&auml;nder wegen der in der Slowakei lebenden ungarischen Minderheit an. <em>&quot;Aber es scheint, dass die neuesten Zwischenf&auml;lle die enge diplomatische Zusammenarbeit nicht st&ouml;ren.&quot;</em> F&uuml;r Warschau <em>&quot;k&ouml;nnte die Gruppe zu einem Beispiel gemeinsamer EU-Diplomatie</em></p>
<p>werden&quot;. Dabei gehe es nicht um gemeinsame diplomatische Missionen, denn </p>
<p>Visegr&aacute;d ist eine rein informelle Struktur, die somit ihre Mitglieder in anderen L&auml;ndern </p>
<p>nicht repr&auml;sentieren kann. <em>&quot;Botschafts-WGs&quot; wurden bereits von den</em></p>
<p>skandinavischen L&auml;ndern eingef&uuml;hrt, &quot;die nicht nur ihre diplomatischen Vertretungen in</p>
<p>weiter entfernten L&auml;ndern teilen, sondern auch in Berlin&quot;, schreibt die Prager</p>
<p>Wirtschaftszeitung.&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 07 Sep 2009 14:17:37 +0100</pubDate><guid>91651</guid></item>
<item><title>Ungarn-Slowakei | Kein Weg über die Donau</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/83271-kein-weg-ueber-die-donau</link><description><![CDATA[<p>Die Beziehungen zwischen der Slowakei und dem Nachbarland Ungarn sind auf dem schlechtesten Stand seit der Trennung der Tschechoslowakei im Jahr 1993. <em>&quot;Die Slowaken werden sich in Br&uuml;ssel f&uuml;r das Blockieren der Ungarn verantworten m&uuml;ssen&quot;</em>, hei&szlig;t es in der <a href="http://hnonline.sk/c1-38129060-stop-pre-madarka-na-slovakov-caka-brusel"><em>Hospod&aacute;rske Noviny</em></a>, nachdem Ministerpr&auml;sident Robert Fico in Bratislava dem ungarischen Pr&auml;sident Laszlo Solyom den Zugang zum slowakischen Staatsgebiet verwehrte. Solyom war unterwegs nach Komarno, einer slowakischen Stadt, die durch die Donau von ihrer ungarischen Schwesterstadt Komarom getrennt ist und in welcher eine bedeutende ungarische Minderheit lebt. Er sollte dort am 21. August eine Statue des heiligen Stephan, dem ungarischen Schutzpatron einweihen. Doch er kam nicht weiter als bis zur Mitte der Donaubr&uuml;cke. Nun will Solyom bei der EU, zu der beide L&auml;nder seit 2004 geh&ouml;ren, Beschwerde einlegen. <em>&quot;Was da passiert, ist emp&ouml;rend, antieurop&auml;isch und untragbar&quot;</em>, erkl&auml;rte der slowakischen Tageszeitung auch der &Ouml;sterreicher Hannes Swoboda, Vizepr&auml;sident der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE), die derzeit die M&ouml;glichkeit erw&auml;gt, Ficos sozialdemokratische Partei zu integrieren. </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 24 Aug 2009 15:39:50 +0100</pubDate><guid>83271</guid></item>
<item><title>Großbritannien | Tripolis&#039; Vertrag: &quot;Öl gegen Terroristen&quot;</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/80281-tripolis-vertrag-oel-gegen-terroristen</link><description><![CDATA[<p>Verschiedene Mitglieder des EU-Parlaments werfen Gordon Brown vor, in aller Schnelle einen Vertrag mit Libyen abschlie&szlig;en zu wollen, welcher die R&uuml;ckf&uuml;hrung des Lockerbie-Attent&auml;ters einleiten k&ouml;nnte. <em>The Guardian</em> <a href="http://www.guardian.co.uk/uk/2009/aug/18/ministers-pushed-lockerbie-treaty-libya">bringt</a> diese Schlagzeile mit den Bem&uuml;hungen der Briten, ihre &Ouml;l-Interessen zu sch&uuml;tzen, in Verbindung. In der Zeitung ist auch noch <a href="http://www.guardian.co.uk/world/2009/aug/18/british-energy-companies-investment-libya">ein anderer Artikel </a>zu lesen, in welchem von den seit 2005 immer w&auml;rmer werdenden britischen diplomatischen Beziehungen mit dem &Ouml;l-Staat die Rede ist. Auch wird ein BP-Sprecher zitiert, der behauptet, dass die Gesch&auml;fte mit Libyen <em>&quot;in den n&auml;chsten zwei Jahrzehnten &uuml;ber 20 Milliarden Dollar&quot;</em> ausmachen k&ouml;nnten. Das dem Parlament angegliederte Menschenrechtskomitee hat darauf gedr&auml;ngt, dass der Vertrag &uuml;berpr&uuml;ft wird. Man behauptet, dass man sich einer der &Ouml;l-reichsten Nationen Afrikas wohl eilig ann&auml;hern will und dabei wenig Zeit hat, sich f&uuml;r Fragen wie die Menschenrechte zu interessieren.</p>
<p>Die Entscheidung, Abdelbaset Al-Megrahi freizulassen endete diese Woche mit Auseinandersetzungen. Der schottische Justizminister Kenny MacAskill will in der n&auml;chsten Woche entscheiden, ob der an Prostatakrebs im Endstadium leidende Al-Megrahi zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden soll. Die Au&szlig;enministerin der Vereinigten Staaten von Amerika, Hilary Clinton, arbeitete sich m&uuml;hsam durch die Diskussionen hindurch und kontaktierte MacAskill pers&ouml;nlich, um sich gegen die Befreiung Al-Megrahis einzusetzen. Schon im Vorfeld hatte <em>The Guardian</em> diesen Verdacht geregt. Vor allem nachdem die Berufung und der Antrag auf Freilassung vor dem schottischen Gericht auf mysteri&ouml;se Art und Weise fallengelassen wurden. F&uuml;r einige best&auml;tigte dies nur die ohnehin kursierenden Vermutungen, die davon ausgehen, dass der britische Handelskommissar Peter Mandelson und der Sohn von Oberst Gaddafi sich auf der griechischen Insel Korfu getroffen haben, wo Mandelson seinen Urlaub verbrachte, um das Gesch&auml;ft dort abzuschlie&szlig;en. </p>
<p>Bei dem Bombenanschlag auf das Flugzeug, welches sich 1988 auf dem Weg von London nach New York befand, starben 270 Menschen. Es st&uuml;rzte auf die in Schottland liegende Ortschaft Lockerbie. Abdelbaset Al-Megrahi ist heute 57 Jahre alt. 2001 wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt, obwohl noch immer Zweifel daran bestehen, ob es sich um eine gerechte Verhandlung gehandelt hat.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p>&nbsp;&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 19 Aug 2009 15:14:38 +0100</pubDate><guid>80281</guid></item>
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