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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Haiti]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Endstation, Lady Ashton | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/591241-endstation-lady-ashton</link><description><![CDATA[<p>Fast ist man geneigt, Javier Solana zu vermissen, den ungreifbaren Hohen Vertreter f&uuml;r die Gemeinsame Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik der EU: Den bekam man immerhin von Zeit zu Zeit zu Gesicht, bei internationalen Treffen oder beim &bdquo;auflockern&ldquo; von Pressekonferenzen, bei denen hohle Phrasen gedroschen wurden. Der Europ&auml;ische Ausw&auml;rtige Dienst (<a href="http://eeas.europa.eu/index_de.htm" target="_self">EAD</a>), der der Union eine gemeinsame Stimme geben sollte, die ihr bis dato fehlte, ist nun schon seit &uuml;ber drei Monaten im Dienst und seine Chefin Catherine Ashton zeichnet sich vor allem durch ihre <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/580991-catherine-ashton-mission-impossible" target="_self">Abwesenheit</a> aus.</p>
<p>Abwesend &ndash; oder von den anderen europ&auml;ischen F&uuml;hrungskr&auml;ften vertreten &ndash; in der arabischen, aufgew&uuml;hlten Welt; abwesend in Japan, abwesend in Libyen, abwesend auf <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/506941-lady-ashton-hat-sich-ausgebootet" target="_self">Lampedusa</a>. Was muss noch geschehen, damit Frau Ashton und der EAD endlich Farbe bekennen? Ein Krieg direkt vor der T&uuml;r? Eine Invasion im Vereinigten K&ouml;nigreich?</p>
<p>Die Mitgliedstaaten ihrerseits, die &uuml;brigens Frau Ashton gew&auml;hlt haben, damit sie genau das tut, was sie jetzt tut, reagieren alle ihren eigenen Interessen entsprechend: <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/374751-am-ende-lacht-napoleon" target="_self">Paris und London</a> stellen eine gemeinsame Armee auf und ersuchen die Unterst&uuml;tzung der ONU f&uuml;r ihren Einsatz gegen das <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/578361-paris-london-der-neue-motor-der-eu" target="_self">Libyen von Muammar Gaddafi</a>; und erneut Paris, das sich milit&auml;risch den Truppen von Alassane Ouattara an der Elfenbeink&uuml;ste anschlie&szlig;t, um nur einige k&uuml;rzlich aufgetretene Beispiele zu nennen.</p>
<p>Da kann man ebenso gut gleich zugeben, dass mit dem Europ&auml;ischen Ausw&auml;rtigen Dienst das Geld der europ&auml;ischen Steuerzahler zum Fenster hinausgeschmissen wird. Diese <a href="http://www.regards-citoyens.com/article-la-crise-ou-comment-reduire-les-gaspillages-et-donner-du-sens-a-la-solidarite-europeenne-graspe-54725076.html" target="_self">570 Millionen Euro j&auml;hrlich</a> k&ouml;nnten auf wirkungsvollere Weise f&uuml;r Zivil-, Milit&auml;r- oder humanit&auml;re Zwecke ausgegeben werden, die der EAD ins Leben rufen wollte und auf die man immer noch wartet. Zu sch&uuml;chtern und ohne Stimme verschwindet der EAD diskret hinter den Hauptst&auml;dten der Mitgliedsstaaten, die alle jeder f&uuml;r sich sprechen. Dabei muss man leider sagen, liebe Lady Ashton, dass Sch&uuml;chternheit nicht zu den Prinzipien der Gr&uuml;ndungsv&auml;ter z&auml;hlte!</p>
<p>Daher sollte die EU diese Grenze akzeptieren und sich ihr anpassen &ndash; kurz gesagt, sie verzichtet auf eine wirkliche Au&szlig;enpolitik &ndash; oder sie nimmt diese Grenze eben nicht an und &auml;ndert ihre Richtung. Der Zug, den die europ&auml;ische Diplomatie bis zu diesem Zeitpunkt gefahren ist, endet n&auml;mlich im Nirgendwo. Was den Lokf&uuml;hrer angeht, sollte dieser vielleicht in Anbetracht seines fehlenden Mutes, Initiative und Tatendrang das Steuer an jemanden mit mehr Verve abgeben, bevor die Endstation erreicht ist. Freiwillige vor! <em>(sd)</em></p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 08 Apr 2011 19:12:00 +0100</pubDate><guid>591241</guid></item>
<item><title>Diplomatie | Lady Ashton hat Haiti lokalisiert</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/201511-lady-ashton-hat-haiti-lokalisiert</link><description><![CDATA[<p>Fast 50 Tage nach dem Erdbeben in Haiti, das &uuml;ber 220.000 Menschenleben kostete, reagiert <a href="http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/ashton/index_en.htm" id="z28g" title="Catherine Ashton">Catherine Ashton</a> endlich auf die Vorw&uuml;rfe bez&uuml;glich ihres Nichthandelns. Die Hohe EU-Vertreterin f&uuml;r die Gemeinsame Au&szlig;enpolitik soll am 3. M&auml;rz nach Port-au-Prince reisen, <a href="http://www.elpais.com/articulo/internacional/Ashton/ofrece/Chile/ayuda/UE/pide/olvide/Haiti/elpepiint/20100302elpepiint_6/Tes/" id="h.ph" title="berichtet El País">berichtet <em>El Pa&iacute;s</em></a>. Die Zeitung erkl&auml;rt weiter, Ashton habe ihre Weigerung, sich am Tag nach der Katastrophe gleich vor Ort zu begeben, dadurch gerechtfertigt, dass ihr Besuch <em>&quot;die Hilfsarbeiten behindern&quot; </em>k&ouml;nne. Jetzt sei die Reise m&ouml;glich, erkl&auml;rte sie am 1. M&auml;rz und k&uuml;ndigte zugleich einen Notbeistand von drei Millionen Euro f&uuml;r Chile an, das am 27. Februar ebenfalls ein Erdbeben erlitt. <a href="http://www.elpais.com/articulo/opinion/Inquietante/Ashton/elpepiopi/20100302elpepiopi_2/Tes/" id="ahb0" title="In einem Leitartikel">In einem Leitartikel</a> bezeichnet die spanische Tageszeitung die Chefin der europ&auml;ischen Diplomatie als <em>&quot;beunruhigend&quot;</em>. Ihre ersten Schritte seien <em>&quot;mehr als entt&auml;uschend&quot;</em>, so&nbsp;<em>El Pa&iacute;s</em>. Des weiteren wird ihre <em>&quot;Null-Reaktion&quot;</em> angesichts der Krise in Haiti betont, bei welcher die EU <em>&quot;inexistent&quot;</em> wirkte.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 02 Mar 2010 14:05:17 +0100</pubDate><guid>201511</guid></item>
<item><title>Heldin sucht Happy End | Editorial</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/editorial/175021-heldin-sucht-happy-end</link><description><![CDATA[<p><em>&quot;W&uuml;rden Sie sagen, dass Sie der Zukunft der Europ&auml;ischen Union gegen&uuml;ber eher optimistisch eingestellt sind?&quot;</em> 58 Prozent der Europ&auml;er (aus den 30 L&auml;ndern), denen <a target="_blank" href="http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/eb/eb72/eb72_en.htm">Eurobarometer</a> letzten Oktober und November diese Frage gestellt hat, haben mit 'ja' geantwortet. Aber 61 Prozent von ihnen glauben, dass das<em> &quot;Leben der heutigen Kinder schwerer sein wird als f&uuml;r die ihrer Generation&quot;. </em>46 Prozent derselben Europ&auml;er findet, dass es der <em>&quot;EU an Ideen und Projekten mangelt&quot;</em>, aber 75 Prozent versichert, dass <em>&quot;sie unerl&auml;sslich ist, um die weltweiten Herausforderungen zu bew&auml;ltigen&quot;.</em>..</p>
<p>Diese widerspr&uuml;chlichen Antworten skizzieren ein Portr&auml;t von Europa, das einer weiblichen Hauptperson aus einem Bildungsroman gleicht: zerrissen von Ehrgeiz und Widerspr&uuml;chen den Zuf&auml;lligkeiten und Chancen eines kaprizi&ouml;sen Schicksals ausgeliefert. In diesem Roman schlie&szlig;en sich diejenigen, die &uuml;ber den durchschrittenen Weg gl&uuml;cklich sind, mit Freude den Werten des &quot;Clan&quot; an. Dies betrifft 57 Prozent der befragten Personen, die best&auml;tigen, dass sie von dem Eintritt in die EU ihres Landes profitiert haben. Die zufriedensten sind hierbei die Spanier, die Franzosen und trotz oder gerade wegen der Krise, die Iren. Neben ihnen zwingen sich 31 Prozent der anderen Mitglieder der gro&szlig;en Familie zu einem L&auml;cheln oder schauen betr&uuml;bt herein. In den ersten Reihen finden sich hier die Letten und die Briten.</p>
<p>Die Frage besteht nicht darin, den Schuldigen zu suchen, sondern wie man die Familie ein wenig mehr zusammenbringen kann. Nach dem Erdbeben von Haiti am 12. Januar hat sich die EU unf&auml;hig gezeigt, wirklich gemeinsam zu handeln und muss jetzt ein Einsatzgebiet finden, um den Erwartungen und Fragen seiner Einwohner gerecht zu werden. Zum Zeitpunkt wo die Angst &uuml;ber die Zukunft der Automobilindustrie in Europa den Einschlag der Krise verdeutlicht, ist dieses Gebiet schnell gefunden: 69 Prozent der Europ&auml;er nennen die Wiederherstellung der Wirtschaft <em>&quot;die wichtigste Priorit&auml;t der Europ&auml;ischen Union in den kommenden Jahren&quot;. </em></p>
<p>Iulia Bad&eacute;a-Gu&eacute;rit&eacute;e</p> (Editorial)]]></description><pubDate>Fri, 22 Jan 2010 15:34:02 +0100</pubDate><guid>175021</guid></item>
<item><title>Haiti | Schuld ist Frankreich (The Times, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/174501-schuld-ist-frankreich</link><description><![CDATA[Bevor das Erdbeben vom 12. Januar derartige Verwüstungen anrichten konnte war Haiti schon ein wirtschaftliches Katastrophengebiet. Über Jahrhunderte lähmte eine alte Schuld gegenüber seinem ehemaligen Kolonialherren Frankreich das Land. Ein &quot;J’accuse!&quot; (&quot;Ich klage an!&quot;) von Ben Mcinture in The Times. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 21 Jan 2010 16:57:39 +0100</pubDate><guid>174501</guid></item>
<item><title>Dänemark | Mohamed-Karikaturist unterstützt Haiti</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/174451-mohamed-karikaturist-unterstuetzt-haiti</link><description><![CDATA[<p><img vspace="5" hspace="10" align="right" alt="" src="http://www.presseurop.eu/files/images/picture/haiti-painting.jpg" />D&auml;nemarks &ouml;ffentlicher Fernsehsender TV2 hat den Karikaturisten <a href="http://www.bbc.co.uk/worldservice/news/2010/01/100119_danish_cartoonist.shtml" target="_blank">Kurt Westergaard</a>, der 2005 eine der kontroversen Mohamed-Karikaturen entworfen hat, mit einer Zeichnung beauftragt, die zugunsten der dem Erdbeben zum Opfer gefallen Kinder in Haiti versteigert werden soll. Wie die d&auml;nische Tageszeitung <em>Jyllands-Posten</em> <a href="http://politiken.dk/indland/article884274.ece" target="_blank">berichtet</a>, h&auml;tte das Ganze aber ein schnelles Ende haben k&ouml;nnen, weil das Online-Auktionshaus Lauritz.com das Werk abgelehnt hat. Westergaard ist <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief-cover/162031-mohammed-karikaturen-kein-ende-sicht" target="_blank">mehreren Mordanschl&auml;gen</a> entkommen.<a target="_blank" href="http://www.lauritz.com/default.aspx?LanguageId=4"> Lauritz.com</a>, das seine Absage damit rechtfertigte, seine Arbeitnehmer sch&uuml;tzen zu wollen, zog viel Kritik auf sich, unter anderem auch von der d&auml;nischen Regierung. Die Zeichnung wurde schlie&szlig;lich von der <a href="http://www.galleri-draupner.dk/" target="_blank">Galerie Draupner</a> zum Kauf angeboten, die schon seit Langem mit Westergaard zusammenarbeitet. Das momentane H&ouml;chstgebot liegt bei 75.000 Kronen (10.000 Euro).&nbsp; </p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 21 Jan 2010 13:28:42 +0100</pubDate><guid>174451</guid></item>
<item><title>Haiti | Furchtbare Feuertaufe (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/171771-furchtbare-feuertaufe</link><description><![CDATA[Jede europäische Ratspräsidentschaft, egal wie peinlich genau sie auch geplant wurde, musste früher oder später mit einer unerwarteten Krise fertigwerden. Haiti ist der erste Test, der darüber entscheiden wird, ob die neuen außenpolitischen Institutionen der Europäischen Union auch wirklich funktionieren. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 18 Jan 2010 18:06:22 +0100</pubDate><guid>171771</guid></item>
<item><title>Haiti | EU braucht zu lange für ihre Hilfe</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/170421-eu-braucht-zu-lange-fuer-ihre-hilfe</link><description><![CDATA[<p>Der Ministerrat zur Nothilfe f&uuml;r Haiti am Montag, den 18. Januar, findet nach Meinung des belgischen Ministers f&uuml;r Entwicklungszusammenarbeit <a target="_blank" href="http://www.charlesmichel.be/">Charles Michel</a> (MR, Mouvement R&eacute;formateur) <em>&quot;zu sp&auml;t&quot;</em> statt. Nat&uuml;rlich besch&auml;ftigt sich diese von Catherine Ashton, Hohe Vertreterin der Europ&auml;ischen Union f&uuml;r Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik, einberufene Versammlung vor allem mit mittel- und langfristiger Hilfe, aber Michel ist der Auffassung, das die aktuelle Situation eine <em>&quot;kurzfristige technische Koordination vor Ort&quot;</em> erfordert, liest man <a target="_blank" href="http://www.standaard.be/artikel/detail.aspx?artikelid=DMF20100115_004">im <em>Standaard</em></a>, der den Minister aus einer Radiosendung zitiert. Die Koordinierung der Hilfen ist aufgrund der chaotischen Situation, der Vielzahl an Flugzeugen und der Verw&uuml;stung der Infrastruktur extrem schwierig.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 15 Jan 2010 19:24:41 +0100</pubDate><guid>170421</guid></item>
<item><title>Haiti | Desaster von Menschenhand (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/170021-desaster-von-menschenhand</link><description><![CDATA[Seit dem Erdbeben am 12. Januar stürzt die internationale Gemeinschaft nach Haiti um zu helfen. Im Guardian erinnert Peter Hallward aber an die Verantwortung der Welt an der Wirtschaftsmisere, aus der das Land sich nie befreien konnte. Einer Misere, die Hunderttausende der Gewalt der Elemente auslieferte. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 14 Jan 2010 17:47:23 +0100</pubDate><guid>170021</guid></item>
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