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            <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Politik]]></title>
                <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
                <description>Das Beste aus Europas Presse in 10 Sprachen</description>
                <language>de</language><item><title>Porträt | Alexis Tsipras, der gefährlichste Europäer? (Der Freitag, Berlin)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2055981-alexis-tsipras-der-gefaehrlichste-europaeer</link><description><![CDATA[Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 25 May 2012 17:53:17 +0100</pubDate><guid>2055981</guid></item>
<item><title>Euro-Zone | Das Ende der deutschen Hegemonie (To Vima, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2051021-das-ende-der-deutschen-hegemonie</link><description><![CDATA[Paris hat einen neuen Kurs eingeschlagen, der das Kräfteverhältnis in der Europäischen Union verschiebt und Deutschland und seinem Sparkurs die Führungsrolle streitig macht. In diesem Kontext sehen die Griechen erstmals wieder ein kleines Licht am Ende des Tunnels und schöpfen neue Hoffnung, freut sich Athen. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 24 May 2012 16:19:25 +0100</pubDate><guid>2051021</guid></item>
<item><title>EU - Libyen | Ashtons Behörde unter Verdacht der Günstlingswirtschaft</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2041481-ashtons-behoerde-unter-verdacht-der-guenstlingswirtschaft</link><description><![CDATA[<p><a target="_self" href="http://www.rue89.com/2012/05/22/europe-catherine-ashton-chef-de-la-diplomatie-soupconnee-de-favoritisme-232348">Laut Rue89</a> ist das Europ&auml;ische Amt f&uuml;r Betrugsbek&auml;mpfung (OLAF) im Begriff, Untersuchungen einzuleiten, die aufdecken sollen, &bdquo;unter welchen Bedingungen die EU einen wichtigen Auftrag in Libyen an ein britisches Unternehmen vergeben hat, das gar nicht dazu befugt war, in diesem Land t&auml;tig zu werden&ldquo;.</p>
<p>Die Aff&auml;re, &uuml;ber die bereits <a target="_self" href="http://euobserver.com/18/116152">EUobserver berichtete</a>, dreht sich um die britische Firma G4S, die vom Europ&auml;ischen Ausw&auml;rtigen Dienst (EAD) entgegen aller Erwartungen einen zehn Millionen schweren Vertrag erhielt, in dem sie sich dazu verpflichtet, die Einrichtungen der EU in Libyen zu sch&uuml;tzen. Im Gegensatz zu allen anderen Bewerbern, die auf die Ausschreibung reagierten &ndash; darunter die ungarische Argus und die britisch-kanadische Garda World &ndash;, hatte es mit G4S &bdquo;vorher nie einen Vertrag zur Sicherung einer europ&auml;ischen Delegation gegeben&ldquo;, betont Rue89.</p>
<p>F&uuml;r das franz&ouml;sische Nachrichtenportal wirft dieser Fall das Problem eines Interessenkonflikts innerhalb des EAD auf, der von der britischen Catherine Ashton geleitet wird:</p>
<blockquote><p>Einige [...] verd&auml;chtigen Gro&szlig;britannien, seinen Einfluss innerhalb des EAD unrechtm&auml;&szlig;ig auszunutzen, um seinen wichtigsten privaten Sicherheits- und Milit&auml;runternehmen Vorteile zu verschaffen.&ldquo;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 23 May 2012 13:59:02 +0100</pubDate><guid>2041481</guid></item>
<item><title>Eurozone | Die Stunde der Wahrheit hat geschlagen (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/2040091-die-stunde-der-wahrheit-hat-geschlagen</link><description><![CDATA[Griechenland aus der Eurozone austreten lassen? Die spanischen Banken retten? Den Gürtel noch enger schnallen, oder auf Wachstum setzen? Lauter Fragen, auf die die Eurozonen-Chefs beim Sondergipfel am heutigen 23. Mai Antworten finden müssen, wenn sie wollen, dass die Europäer auch in Zukunft noch an das gemeinschaftliche Projekt glauben. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 23 May 2012 13:20:54 +0100</pubDate><guid>2040091</guid></item>
<item><title>Serbien | Serbien beendet die Ära Tadić</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/2027891-serbien-beendet-die-aera-tadic</link><description><![CDATA[<p>Mit dem Wahlsieg Nikolićs, f&uuml;r den <a target="_self" href="http://www.b92.net/info/izbori2012/rezultati-glasanja-drugi-krug.php">49,5 Prozent</a> der W&auml;hler stimmten, enden zehn reformreiche Jahre. Europa gegen&uuml;ber positiv eingestellt sei auch er, versicherte Nikolić so &uuml;berzeugend wie m&ouml;glich. Dabei stand gerade er dem Ultranationalisten Vojislav &Scaron;e&scaron;el nahe, der vom Internationalen Strafgerichtshof f&uuml;r das ehemalige Jugoslawien (ICTY) verurteilt wurde.</p><div class="extract"><div class="intror"><p dir="ltr">&bdquo;Nikolić hat gewonnen&ldquo;, kommentiert Danas das Wahrergebnis vom Vortag  n&uuml;chtern. Die ganz offensichtlich &uuml;berraschte Tageszeitung aus Belgrad  hebt vor allem <a href="http://www.danas.rs/danasrs/dijalog/sebi_u_nasledje.46.html?news_id=240532" target="_self">die erste Verlautbarung <span>Nikoli</span></a><span><a href="http://www.danas.rs/danasrs/dijalog/sebi_u_nasledje.46.html?news_id=240532" target="_self">ć&#039;</a> hervor </span>die niedrige Wahlbeteiligung:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/120521danas_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Mein Wahlsieg ist der Beweis für die göttliche Gerechtigkeit.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Ebenso sachlich titelt <em>Politika</em>: &bdquo;Pr&auml;sident Tomislav Nikolić&ldquo;. Neben der  niedrigen Wahlbeteiligung macht das Blatt auch auf die W&auml;hler  aufmerksam, die einen ung&uuml;ltigen&nbsp; Stimmzettel abgaben (drei Prozent). <a href="http://politika.rs/vesti/najnovije-vesti/Analiticati-Novu-vlast/index.1.sr" target="_self"> F&uuml;r die Tageszeitung aus Belgrad</a></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/120521politika_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">zeigen die Wahlergebnisse, dass sich die Serben vielmehr gegen Tadić als für Nikolić ausgesprochen haben. Höchstwahrscheinlich muss die neue Regierung eine Kohabitation [mit einer oppositionellen Mehrheit im Parlament] eingehen, was ihre Arbeiten und Projekte verkomplizieren wird.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p dir="ltr">Ironisch berichtet Blić vom &bdquo;diplomierten Pr&auml;sidenten&ldquo; und spielt auf  das Wirtschaftsdiplom an, welches dem neuen Pr&auml;sidenten&nbsp; angeblich unter  zweifelhaften Umst&auml;nden von einer Privatuniversit&auml;t verliehen wurde.  Damit beruft sich die Zeitung auf die Untersuchungen des serbischen  Sozialisten Ivica Dacić, der seit den <a href="/fr/content/cartoon/1960901-un-spectre-sur-belgrade">Parlamentswahlen vom 6. Mai</a> als  Favorit f&uuml;r das Amt des Regierungschef galt. Laut Dacić muss&nbsp;</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/120521blic_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">das Bühnenskript für die politische Bühne Serbiens nach Nikolićs Wahlsieg neu geschrieben werden.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p dir="ltr">Das Nachrichtenportal <a href="http://www.e-novine.com/stav/64972-Graani-rekli-diktaturi.html" target="_self"><em>e-novine</em> findet</a> dagegen, dass der Sieg Nikolićs  ein Schlag ins Gesicht der serbischen Gesellschaft ist. Tadić habe die  Wahl vor allem deshalb verloren, weil seine Regierung seit vier Jahren  keine konkreten Ergebnisse vorweisen k&ouml;nne, meint das Portal. F&uuml;r  e-novine:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/120521enovine_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">hat Tadićs antidemokratisches und antikonstitutionelles Handeln das genaue Gegenteil bewirkt. Vor allem seine Arroganz, die Machtkonzentration, die gefügigen Medien (Blic, Kurir, B92), sowie der Versuch, zum dritten Mal Präsident zu werden.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p dir="ltr">Was die Wahlen angeht, nehmen die kroatischen Nachbarn dagegen kein  Blatt vor den Mund. So kommentiert Jutarnji list das Ergebnis mit  folgendem Titel: &bdquo;Politisches Erdbeben in Serbien. Ehemalige Radikaler  zum Pr&auml;sidenten gew&auml;hlt&ldquo;. <a href="http://www.jutarnji.hr/bivsi-radikal-tomislav-nikolic-novi-srpski-predsjednik--s-hrvatskom-zelim-dobar-odnos/1029462/" target="_self">Die Tageszeitung aus Zagreb hebt hervor</a>, dass</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/120521jl_1.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">die Serben sich für einen Wechsel entschieden haben. Kann man [dem neuen Präsidenten] Glauben schenken, werde dieser aber nichts an der positiven Einstellungen gegenüber Europa ändern. Allerdings konnten seine widersprüchlichen Erklärungen und die Unbeständigkeit seiner politischen Überzeugungen nicht alle Zweifel ausräumen.

</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Scheinbar hat auch die EU keine Angst vor Nikolić. Daf&uuml;r sprechen  zumindest die Gl&uuml;ckwunschbotschaften, die Br&uuml;ssel dem neuen serbischen  Pr&auml;sidenten... bereits drei Stunden vor der Schlie&szlig;ung der Wahlb&uuml;ros  sandte, ironisiert die kroatische Tageszeitung. Im Bereich der Regionalpolitik muss es auch nicht unbedingt zu einer  Verschlechterung der Beziehungen mit Kroatien kommen, meint Jutarnji  list. Schlie&szlig;lich habe</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/logo-jutarnjilist_3.png" alt="" class="iquote" /><p class="quote">[Nikolić] von der Idee eines Großserbiens, an der er hing, als er Šešel nahestand, Abstand genommen.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Mon, 21 May 2012 18:11:48 +0100</pubDate><guid>2027891</guid></item>
<item><title>Frankreich | Neinsager für Europa zuständig</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/2008511-neinsager-fuer-europa-zustaendig</link><description><![CDATA[<p>Der neue franz&ouml;sische Au&szlig;enminister Laurent Fabius und der neue Europaminister Bernard Cazeneuve haben eines gemeinsam: Sie haben beim Referendum von 2005 &uuml;ber die europ&auml;ische Verfassung und bei der Ratifizierung des Vertrags von Lissabon 2008 mit Nein gestimmt.</p>
<p>Frankreichs europ&auml;ische Partner sollten jedoch</p>
<blockquote><p>nicht daraus schlie&szlig;en, Fran&ccedil;ois Hollandes Au&szlig;enpolitik sei antieurop&auml;isch angehaucht. Das w&auml;re ein Irrtum</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.lemonde.fr/a-la-une/article/2012/05/17/laurent-fabius-en-europeen-paradoxal_1703072_3208.html" target="_self">meint Le Monde</a>. Die Tageszeitung unterstreicht &bdquo;eine unausweichliche politische Realit&auml;t&ldquo;:</p>
<blockquote><p>Die Franzosen sind Europa gegen&uuml;ber misstrauisch. Sie sind euroskeptisch gesinnt, auf einen R&uuml;ckzug eingestellt, als kreideten sie dem europ&auml;ischen Integrationsprojekt alle M&auml;ngel des Liberalismus an. Europa ist gewiss ein gro&szlig;er Markt &ndash; das ist eine seiner St&auml;rken, das Geheimnis seiner Attraktivit&auml;t und auch der Motor seiner Wettbewerbskraft. Doch es muss auch ein politisches Projekt sein, ein Zivilisationsprojekt. Fabius k&ouml;nnte durchaus nicht der schlechteste Wortf&uuml;hrer f&uuml;r ein derartiges Europa sein.</p>
</blockquote>
<p>In jedem Fall sind, wie <a href="http://www.liberation.fr/monde/2012/05/17/vu-de-bruxelles-un-gouvernement-hybride_819556" target="_self">Lib&eacute;ration betont</a>, Fabius und Cazeneuve &bdquo;nicht die einzigen Euroskeptiker der Regierung&ldquo;:</p>
<blockquote><p>Fran&ccedil;ois Hollande hat sie an Posten gesetzt, an denen sie in Wirklichkeit nicht viel Einfluss auf die europ&auml;ischen Angelegenheiten haben. Diese werden n&auml;mlich vom Elys&eacute;e-Palast aus gesteuert, denn sie geh&ouml;ren zu einem Bereich, der dem Staatschef &bdquo;vorbehalten&ldquo; ist.&nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 18 May 2012 12:45:32 +0100</pubDate><guid>2008511</guid></item>
<item><title>Griechenland | Neue Wahlen, neue Gefahren</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1996471-neue-wahlen-neue-gefahren</link><description><![CDATA[<p>Nach neun Tagen Sondierungsgespr&auml;chen haben sich die Parteien Griechenlands nicht auf eine Regierung einigen k&ouml;nnen.</p>
<p>Am 17. Juni wird es somit zu Neuwahlen kommen, die von einer &Uuml;bergangsregierung unter der Leitung des Pr&auml;sidenten des Verwaltungsgerichtshofs Panagiotis Pikrammenos organisiert werden.&nbsp;&bdquo;Mit diesen Neuwahlen steht das Land auf Alarmstufe rot&ldquo; bef&uuml;rchtet I&nbsp;Kathimerini. Dennoch notiert die Tageszeitung, dass zwar die Hypothese eines Euro-Austritts steige, aber</p>
<blockquote><p>Merkel und Hollande wollen, dass Griechenland in der Eurozone bleibt.</p>
</blockquote>
<p>&bdquo;Die Kassandrarufe aus dem Ausland haben sich bewahrheitet&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.ethnos.gr/article.asp?catid=22786&amp;subid=2&amp;pubid=63657543">bedauert To Ethnos</a> unter dem Titel &bdquo;Wahlen auf einem Tr&uuml;mmerfeld&quot;:</p>
<blockquote><p>Das Land steckt in einer Sackgasse. Die Parteien m&uuml;ssen heute klare Antworten auf die Probleme des Landes geben</p>
</blockquote>
<p>wie den Wirtschaftseinbruch um 6,2 Prozent und die Arbeitslosenquote um die 21 Prozent.&nbsp;</p>
<p>F&uuml;r <a target="_self" href="http://www.tovima.gr/opinions/article/?aid=457879&amp;h1=true">To Vima</a> sind die Neuwahlen</p>
<blockquote><p>ein Referendum Antonis Samaras, Chef der konservativen Neuen Demokratie contra Alexis Tsipras, Chef des radikalen Linksb&uuml;ndnisses Syriza, rechts contra links, f&uuml;r oder gegen Europa.</p>
</blockquote>
<p>Dem gegen&uuml;ber hofft <a target="_self" href="http://www.tanea.gr/gnomes/?aid=4720862 ">Ta Nea</a>, dass die politische Krise</p>
<blockquote><p>eine Chance f&uuml;r die Wiederauferstehung und Erneuerung der Sozialdemokratie sein k&ouml;nnte. Die beiden etablierten Parteien Neue Demokratie und die sozialistische Pasok sind gezwungen, die Lehren aus ihrem Scheitern ziehen. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 16 May 2012 16:50:54 +0100</pubDate><guid>1996471</guid></item>
<item><title>Deutschland-Frankreich | Hollande-Merkel zum Erfolg verdammt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1989211-hollande-merkel-zum-erfolg-verdammt</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Merkel-Hollande: Europa neu erfinden&ldquo;: So fasst Politikwissenschaftlerin Anne-Marie Le Gloannec im Figaro die Herausforderung an den neuen franz&ouml;sischen Staatspr&auml;sidenten und die deutsche Bundeskanzlerin zusammen. Die beiden sollen sich am 15. Mai in Berlin zum ersten Mal treffen. Doch &bdquo;zahlreiche Unbekannte bleiben bestehen und die Wolken ziehen auf&ldquo;:</p>
<blockquote><p>Unbekannt ist etwa, ob der neue Pr&auml;sidenten willens ist, die Ausgaben zu k&uuml;rzen [...] Es kommt auch darauf an, ob Fran&ccedil;ois Hollande bereit ist, auf Eurobonds zu verzichten und die Rolle der EZB abzu&auml;ndern.</p>
</blockquote>
<p>Dabei, so nuanciert Anne-Marie Le Gloannec &bdquo;sind Kompromisse wahrscheinlich:</p>
<blockquote><p>Der der Fiskalpakt wird nicht neu ausgehandelt werden, sondern man wird sich vielmehr auf einen Pakt &uuml;ber strukturelles Wachstum einigen, dessen grobe Z&uuml;ge Fran&ccedil;ois Hollande bereits umrissen hat, sowohl f&uuml;r Europa als auch f&uuml;r Frankreich.</p>
</blockquote>
<p>Alles wird die beiden Politiker &bdquo;einander n&auml;her bringen&ldquo;, versichert auch La Croix:</p>
<blockquote><p>Zun&auml;chst die Grunds&auml;tze. In einem vereinten Europa ist nichts m&ouml;glich, wenn Frankreich und Deutschland uneinig sind. Auch der Pragmatismus. [...] Die politische Krise in Griechenland erfordert, dass man sich nicht in Grundsatzstreitereien verliert. Und zuletzt noch ein bisschen Realismus, den man aus den Inneren Angelegenheiten der beiden L&auml;nder sch&ouml;pft.</p>
</blockquote>
<p>Auf deutscher Seite fragt die S&uuml;ddeutsche Zeitung: &nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<blockquote><p>Ist damit das deutsch-franz&ouml;sische Tandem am Ende? Keineswegs. Hollande wird sich m&auml;&szlig;igen, die Bundesregierung sich bewegen. Fran&ccedil;ois Hollande hat keine geo-politischen und auch sonst keine an Napoleon oder Mitterrand erinnernden Visionen vorgelegt.</p>
</blockquote>
<p>In einem anderen Kommentar erkl&auml;rt die Tageszeitung, Fran&ccedil;ois Hollande sei &bdquo;eine neue Chance&ldquo; f&uuml;r Merkel. Sie &bdquo;werden entweder als Bewahrer oder als Abwickler des Euro &ndash; und damit der europ&auml;ischen Integration &ndash; in die Geschichte eingehen. Sie sind von ihrem ersten Treffen an zum Erfolg verdammt. Dieser Druck darf ganz Europa Hoffnung machen.&ldquo;</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 15 May 2012 15:42:42 +0100</pubDate><guid>1989211</guid></item>
<item><title>Griechenland | Die Machtkomödie (To Ethnos, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1983211-die-machtkomoedie</link><description><![CDATA[In Griechenland und ganz Europa warten alle darauf, dass die Vorsitzenden der drei größten Parteien sich auf eine Regierung einigen. So würde man Neuwahlen vermeiden, die die Krise nur noch schlimmer machen könnten. Allerdings scheinen die Parteispitzen momentan vor allem damit beschäftigt zu sein, sich ihre eigene politische Zukunft zu sichern. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 14 May 2012 17:15:57 +0100</pubDate><guid>1983211</guid></item>
<item><title>Deutschland – Frankreich | Wahldebakel für Merkel, gute Nachrichten für Hollande</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1982541-wahldebakel-fuer-merkel-gute-nachrichten-fuer-hollande</link><description><![CDATA[<p>Mit der Schlagzeile &bdquo;SPD triumphiert in Nordrhein-Westfalen &ndash; Debakel f&uuml;r CDU&rdquo; fasst die Frankfurter Allgemeine Zeitung das Ergebnis der <a href="http://www.wahlergebnisse.nrw.de/landtagswahlen/2012/aktuell/dateien/a000lw1200.html" target="_self">Landtagswahl vom 13. Mai</a> im bev&ouml;lkerungsreichsten Bundesland zusammen. Die Partei von Angela Merkel mit ihrem Spitzenkandidaten, Bundesumweltminister Norbert R&ouml;ttgen, verlor mehr als 8 Prozent der Stimmen, w&auml;hrend Sozialdemokraten, Gr&uuml;ne und Piraten deutlich zulegten. Das Wahlergebnis reiht sich in die Serie der Entt&auml;uschungen f&uuml;r die Kanzlerin ein, die seit Beginn der Eurokrise eine Wahlniederlage nach der anderen einstecken muss.&nbsp; </p>
<p>F&uuml;r die Frankfurter Tageszeitung</p>
<blockquote><p>taugt das Thema Schuldenbremse, das schon bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein im Mittelpunkt einer gescheiterten CDU-Kampagne stand, nicht zur Mobilisierung, wenn es nach Blechnapf klingt. Der Bundesumweltminister selbst stand als personifizierter Widerspruch vor den W&auml;hlern: Wenn wir sparen, sparen, sparen m&uuml;ssen &ndash; warum dann eine s&uuml;ndhaft teure Energiewende? Es ist au&szlig;erdem ein Widerspruch, &bdquo;griechische Verh&auml;ltnisse&ldquo; an die Wand zu malen, im gleichen Atemzug aber festzustellen, dass es Deutschland selten so gut gegangen sei wie heute. Widerspr&uuml;chlich ist es schlie&szlig;lich, wenn die CDU so tut, als h&auml;tten die W&auml;hler genug vom Schuldenmachen, Franzosen und Griechen dann aber so wirken, als k&auml;men sie von einem anderen Stern. </p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote>
<p>In Frankreich glaubt <a href="http://www.lemonde.fr/" target="_self">Le Monde</a>, dass das Wahlergebnis in Deutschland &bdquo;eine schlechte Nachricht f&uuml;r die deutsche Kanzlerin, dagegen eine gute f&uuml;r Fran&ccedil;ois Hollande ist. Der frisch gew&auml;hlte Pr&auml;sident trifft Angela Merkel am 14. Mai in Berlin&rdquo;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Fran&ccedil;ois Hollande setzte sich in den letzten Wochen f&uuml;r eine europ&auml;ische Wachstumsstrategie zur &Uuml;berwindung der Eurokrise ein. Dagegen h&auml;lt Angela Merkel an der Haushaltssanierung, dem Fundament f&uuml;r &bdquo;dauerhaftes Wachstum&rdquo;, fest. Der Sieg von Hollande und die von ihm verteidigten Ideen haben in den von Schulden geplagten EU-L&auml;ndern gro&szlig;e Erwartungen geweckt, so auch in den R&auml;ngen der SPD. Das wei&szlig; Frau Merkel und das Wahldebakel von Sonntag sollten sie zu Zugest&auml;ndnissen beim Wachstumspakt bewegen. </p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 14 May 2012 15:18:12 +0100</pubDate><guid>1982541</guid></item>
<item><title>Euro-Zone | Das wäre Europa ohne Griechenland (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1967901-das-waere-europa-ohne-griechenland</link><description><![CDATA[Infolge der politischen Krise ist wieder von einem eventuellen Austritt Griechenlands aus dem Euroraum die Rede. Dieses Szenario ist allerdings heute noch gefährlicher als früher, weil Spanien dezeit besonders schlecht aufgestellt ist. Die Auswirkungen eines Ausscheidens wären nicht nur wirtschaftlich, sondern auch geopolitisch. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 11 May 2012 17:17:05 +0100</pubDate><guid>1967901</guid></item>
<item><title>Europäisches Parlament | Drei europäische Agenturen ermahnt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1968311-drei-europaeische-agenturen-ermahnt</link><description><![CDATA[<p>Am 10. Mai entschieden die EU-Abgeordneten, die Bewilligung &bdquo;der Haushaltsentlastungen von drei [EU-]Agenturen&ldquo; zu vertagen, berichtet <a target="_self" href="http://www.europeanvoice.com/article/2012/may/meps-warn-three-agencies-over-irregularities/74326.aspx"><em>European Voice</em></a>. Im Klartext bedeutet das: Dem <a target="_self" href="http://www.europarl.europa.eu/news/de/pressroom/content/20120508IPR44653/html/EP-gew%C3%A4hrt-Haushaltsentlastung-f%C3%BCr-Gro%C3%9Fteil-der-EU-Ausgaben-2010">EU-Parlament gef&auml;llt nicht</a>, wie diese Institutionen 2010 mit ihrem Budget umgingen. Auf der Anklagebank: Die Europ&auml;ische Beh&ouml;rde f&uuml;r Lebensmittelsicherheit (<a target="_self" href="http://www.efsa.europa.eu/de/">EFSA</a>), die Europ&auml;ische Arzneimittelagentur (<a target="_self" href="http://www.ema.europa.eu/ema/">EMA</a>) und die Europ&auml;ische Umweltagentur (<a target="_self" href="http://www.eea.europa.eu/">EUA</a>). Nach Berichten der Zeitung ist der Vorwurf in allen drei F&auml;llen gleich: &bdquo;Mutma&szlig;liche Interessenkonflikte&ldquo; und &bdquo;andere Regelwidrigkeiten&ldquo;, wie unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hohe und ungen&uuml;gend begr&uuml;ndete Ausgaben.</p>
<p>Eine Nachricht beeinflusste die Abstimmung im Parlament ganz besonders: Am 9. Mai gab EFSA-Pr&auml;sidentin Di&aacute;na B&aacute;n&aacute;ti ihren R&uuml;cktritt bekannt. Sie kehrt zu ihrem alten Arbeitgeber, der Forschungseinrichtung International Life Science Institute (ILSI) zur&uuml;ck.</p>
<p>Das Parlament forderte den Europ&auml;ischen Rechnungshofs auf, m&ouml;gliche Interessenkonflikte innerhalb der EFSA und ganz besonders die Verbindungen zwischen Di&aacute;na B&aacute;n&aacute;ti und der Lebensmittelindustrie unter die Lupe zu nehmen.</p>
<p>Die f&uuml;r ihren Kampf gegen Korruption bekannte Haushaltskontrollausschuss-Berichterstatterin <a href="/de/content/news-brief/11281-wer-hat-angst-vor-monica-macovei">Monica Macovei</a> (Europ&auml;ische Volkspartei) freut sich ganz besonders &uuml;ber den Beschluss des Parlaments und <a target="_self" href="http://www.romanialibera.ro/actualitate/europa/regulile-anticoruptie-propuse-de-monica-macovei-aprobate-de-parlamentul-european-263572.html">erkl&auml;rt gegen&uuml;ber <em>Rom&acirc;nia liberă</em></a>:</p>
<blockquote><p>F&uuml;r Regierungen und B&uuml;rger sind Transparenz und gelungenes Management von Interessenkonflikten lebenswichtig. In Haushaltsentlastungsverfahren s&auml;mtlicher EU-Institutionen m&uuml;ssen sie zu entscheidenden Kriterien werden.</p>
</blockquote>
<p>Wie <em>European Voice</em> berichtet,</p>
<blockquote><p>haben die drei Agenturen [nun] bis September Zeit, ihre Ausgaben f&uuml;r das Jahr 2010 mit ausf&uuml;hrlicheren Erkl&auml;rungen zu versehen. Sp&auml;testens im Herbst wird das Parlament dann entscheiden, ob es den Haushalt annimmt oder ablehnt.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 11 May 2012 16:36:44 +0100</pubDate><guid>1968311</guid></item>
<item><title>Italien | Beppe Grillo, antipolitischer Schmierenkomödiant</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1967831-beppe-grillo-antipolitischer-schmierenkomoediant</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Das System l&ouml;st sich auf&ldquo;, warnt <a href="http://espresso.repubblica.it/dettaglio/ma-i-partiti-lhanno-capita/2180496" target="_self"><em>Espresso</em></a> nach der ersten Runde der <a href="http://www.repubblica.it/static/speciale/2012/elezioni/comunali/index.html?ref=HREC1-8" target="_self">Kommunalwahlen</a> vom 6. und 7. Mai. Die konservativen Parteien, die 2008 die letzten Parlamentswahlen gewonnen hatten, erfuhren einen Einsturz und auch die Kandidaten der Lega Nord und des Popolo della Libert&agrave; (dt.: Volk der Freiheit) kamen in vielen Gemeinden nicht weiter. Doch nicht etwa die Linksliberalen profitieren davon: Die Protestwahl kam vor allem dem <a href="http://www.beppegrillo.it/movimento/" target="_self">Movimento 5</a> Stelle (dt.: 5-Sterne-Bewegung) von Beppe Grillo zugute. Mit &uuml;ber zehn Prozent der Stimmen in vielen Gemeinden k&ouml;nnte das aktuelle politische Ph&auml;nomen mehrere &Auml;mter davontragen.</p>
<p>Der ehemalige Komiker Grillo ist f&uuml;r seine Polemiken bekannt und unterh&auml;lt einen <a href="http://www.beppegrillo.it/" target="_self">Blog</a> mit einer gro&szlig;en Leserschaft. Der 64-J&auml;hrige gr&uuml;ndete seine Partei im Jahr 2009 und unternahm eine Reihe von Meetings mit Schaucharakter, in welchen er diverse politisch-finanzielle Skandale sowie die Unzul&auml;nglichkeiten der &bdquo;Kaste&ldquo;, wie man die italienische F&uuml;hrungsklasse nennt, anprangerte.</p>
<p>&bdquo;Wie alle Protestbewegungen bringt auch die von Beppe Grillo einen wohltuenden frischen Wind ein&ldquo;, schreibt Espresso, &bdquo;doch sie verk&ouml;rpert auch den demagogischen Geist derer, die davon tr&auml;umen, Mario Monti, seiner Regierung, seine Steuern und seine wachstumslose Sparpolitik zu st&uuml;rzen.&ldquo;<a href="http://www.corriere.it/politica/12_maggio_11/grillo-stella-uomo-qualunque_98ef9e0c-9b26-11e1-81bc-34fceaba092f.shtml" target="_self"><em> Corriere della Sera</em></a> st&ouml;&szlig;t ins selbe Horn:</p>
<blockquote><p>Gewiss, Grillo ist ein Schmierenkom&ouml;diant, der mit seinen wolkenbruchartigen Tiraden auch an populistischen und antipolitischen Auffassungen kitzelt [...] Doch sein Programm enth&auml;lt viele Vorschl&auml;ge: Vom M&uuml;llmanagement bis zur Ablehnung des einfachen Wachstums durch Immobiliengesch&auml;fte, von der Transparenz der Beh&ouml;rden bis zum Einsatz des Internets auf dem Niveau eines westlichen Staates.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 11 May 2012 15:26:21 +0100</pubDate><guid>1967831</guid></item>
<item><title>Deutschland | Wird Angela Merkel rechtzeitig abtreten?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1962211-wird-angela-merkel-rechtzeitig-abtreten</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Wie lange noch&ldquo;, fragt sich <a href="http://www.zeit.de/index" target="_self"><em>Die Zeit </em></a>neben einem Bild von Angela Merkel. In Europa hat sie nicht mehr viele Freunde und bei den Wahlen vom 13. Mai in Rheinland-Westfalen wird sie voraussichtlich ein Schlappe erleiden. Chefredakteur Bernd Ulrich bemerkt, dass fast keiner der deutschen Bundeskanzler rechtzeitig abgetreten ist, und zieht die Bilanz der Merkel-Jahre. Wer nun einen Abschiedsgesang auf die Bundeskanzlerin erwartet, t&auml;uscht sich...</p>
<p>Die einfache, rhetorisch unbedarfte Protestantin aus der DDR fand letztendlich doch noch zur Harmonie mit allen Deutschen &ndash; vor allem mit denen im Westen, die sie als &bdquo;verw&ouml;hnt, ein bisschen feige und bequem&ldquo; beurteilte. Die Deutschen hingegen &bdquo;merkelisierten&ldquo; sich, indem sie ihre vorgeblichen Schw&auml;chen &ndash; ihre Schlichtheit und ihren Mangel an Glamour &ndash; zu Kult erhoben. Und laut Ulrich war die Eurokrise der H&ouml;hepunkt dieses Wandels.</p>
<blockquote><p>2005 meinte Merkel, die Deutschen antreiben zu m&uuml;ssen. Heute muss sie ihre W&auml;hler davon &uuml;berzeugen, anderen zu helfen, die Nerven zu behalten und bitte, bitte weiter flei&szlig;ig einkaufen zu gehen. Die Vorzeichen ihrer Politik haben sich v&ouml;llig verkehrt. Hat sie damit ihre Mission in Deutschland erf&uuml;llt, ist die strenge Merkel nach Europa ausgewandert?</p>
</blockquote>
<p>Ulrich glaubt noch lange nicht an einen Sturz der Kanzlerin. Abschlie&szlig;end schreibt er:</p>
<blockquote><p>Es k&ouml;nnte sein, dass die deutsche Merkel ihren Zenit gerade &uuml;berschreitet, w&auml;hrend die europ&auml;ische Merkel in ihrem Zenit steht. [...] Sie ist gerade mal 57 Jahre alt. Eine Politikerin mit Zukunft. Fragt sich nur, wo.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 10 May 2012 18:40:42 +0100</pubDate><guid>1962211</guid></item>
<item><title>Europa-Tag | Fest ohne Freudenfeuerwerk (De Standaard, Brüssel)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1954411-fest-ohne-freudenfeuerwerk</link><description><![CDATA[Während die EU am 9. Mai ihren Geburtstag feiert, steckt die europäische Integration in Schwierigkeiten: Die Krise des Euro, der Aufruhr um die EU-Erweiterung und die Finanzkrise sind hochgekocht. Jetzt gibt es auf dem europäischen Dampfer keinen Rückwärtsgang mehr, meint ein belgischer Analyst. Nur Kurskorrekturen sind noch möglich. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 09 May 2012 17:15:32 +0100</pubDate><guid>1954411</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Wenn Hollande über Griechenland stolpert (Financial Times, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1947911-wenn-hollande-ueber-griechenland-stolpert</link><description><![CDATA[Dass François Hollande an seiner strammen Linie gegen die Sparpolitik festhält, muss er erst noch beweisen. Denn egal wie viele Zusätze er auch zu den europäischen Steuerabkommen aushandelt, das politische Unwetter in Griechenland wird seine Agenda eher früher als später vom Tisch fegen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 08 May 2012 17:36:03 +0100</pubDate><guid>1947911</guid></item>
<item><title>Griechenland | Wer kann hier Ordnung schaffen? (I Kathimerini, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1946491-wer-kann-hier-ordnung-schaffen</link><description><![CDATA[Die Wahlen vom 6. Mai haben die politische Landschaft Griechenlands von Grund auf verändert. Jetzt sind sowohl die durch das Wahlergebnis diskreditierten Politiker als auch ihre europäischen Partner dazu aufgefordert einen Weg aus der Krise zu finden. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 08 May 2012 16:19:45 +0100</pubDate><guid>1946491</guid></item>
<item><title>Deutschland-Frankreich | Wie heißt das Paar Merkel-Hollande?</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1946781-wie-heisst-das-paar-merkel-hollande</link><description><![CDATA[<p>Wie wird das neue deutsch-franz&ouml;sische Tandem aussehen, nun da Fran&ccedil;ois Hollande anstelle von Nicolas Sarkozy neben Angela Merkel im Sattel sitzt? Trotz seiner Kritik an der Sparpolitik wird der neue franz&ouml;sische Staatspr&auml;sident rasch klein beigeben, denken die Tageszeitungen <em>Le Figaro</em> und <em>TAZ</em>.</p>
<p>Die Pariser Tageszeitung <a target="_self" href="http://www.lefigaro.fr/conjoncture/2012/05/07/20002-20120507ARTFIG00697-entre-merkel-et-hollande-des-desaccords-de-fond.php"><em>Le Figaro</em> kommt</a> auf die Zusammenh&auml;nge des unvermeidlichen Showdowns zwischen Angela Merkel und dem neuen franz&ouml;sischen Staatspr&auml;sidenten zur&uuml;ck:</p>
<blockquote><p>Berlin macht keinen Hehl aus seiner Ver&auml;rgerung &uuml;ber die wiederholt bekundete Forderung der Mannschaft von Fran&ccedil;ois Hollande, den Fiskalpakt neu zu verhandeln und um einen Wachstumspakt zu erweitern. Um die Kanzlerin zu beruhigen, lie&szlig;en die Berater des sozialistischen Kandidaten verlauten, dass es sich um hierbei um &bdquo;Wahlkampfparolen&ldquo; gehandelt h&auml;tte.</p>
</blockquote>
<p>Die Bundeskanzlerin wisse, dass Fran&ccedil;ois Hollande nicht viel Verhandlungsspielraum habe und dass er &bdquo;auf alle F&auml;lle versuchen wird zu punkten&ldquo;, schreibt die konservative Tageszeitung. Dennoch werde sie nicht nachgeben und verlangen, dass der Vertrag so wie vorgesehen unterzeichnet wird. Sp&auml;ter k&ouml;nne man, falls n&ouml;tig, wieder dar&uuml;ber reden. Es liege also am neuen Staatspr&auml;sidenten, den ersten Schritt zu tun, indem er den Pakt unterzeichnet. Eine Geste, die im Widerspruch zu seinem Wahlkampf gegen die europ&auml;ische Sparpolitik stehen w&uuml;rde.</p>
<p>Dennoch, notiert <em>Le Figaro</em>, haben die beiden Politiker auch Gemeinsamkeiten: &bdquo;Die einzige positive &Uuml;berraschung k&ouml;nnte sich ergeben, wenn die Bundeskanzlerin den neuen franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten in Berlin empf&auml;ngt&ldquo;, denn beide w&uuml;rden ein Image des &bdquo;Normalen und Einfachen&ldquo; kultivieren...</p>
<blockquote><p>Diese pers&ouml;nliche Gemeinsamkeit ist alles andere als anekdotisch, sie ist die Vertrauensbasis, die es erm&ouml;glichen k&ouml;nnte, die Meinungsverschiedenheiten zwischen Paris und Berlin aus dem Weg zu r&auml;umen. Und einen Konsens zu schaffen, der Europa hinter dem deutsch-franz&ouml;sischen Gespann mit sich zieht. Sollten Hollande und Merkel einen guten Anfang machen, dann wird alles m&ouml;glich sein.</p>
</blockquote>
<p>Die Berliner<a target="_self" href="http://www.taz.de/Europa-nach-der-Wahl-in-Frankreich/!92930/"> <em>Tageszeitung</em> zweifelt </a>stark daran, dass Fran&ccedil;ois Hollande mit seiner Wachstumsagenda weit kommen wird. Sicher, so schreibt das Blatt, viele europ&auml;ische Spitzenpolitiker wie Parlamentspr&auml;sident Martin Schulz oder Viviane Reding, die sich als Nachfolger von Jos&eacute; Manuel Barroso in Stellung bringen, h&auml;tten es eilig gehabt, &bdquo;dem neuen starken Mann aus Paris nach dem Mund zu reden&ldquo; und setzen sich nun f&uuml;r einen Wachstumspakt ein. Doch...</p>
<blockquote><p>Im Kern handelt es sich um einen typischen EU-Kompromiss: Man geht auf den Neuen im Kreise der 27 Staats- und Regierungschefs zu, reicht ihm die Hand  &ndash;  und zieht ihn auf seine Seite. Ein wachsweicher Wachstumspakt h&auml;tte aus Br&uuml;sseler Sicht den Charme, dass der strenge Fiskalpakt von Angela Merkel derselbe bliebe. Vermutlich w&uuml;rde er nicht einmal die M&auml;rkte verschrecken. Man k&ouml;nnte es allen recht machen: Merkel und Hollande, den B&uuml;rgern und den M&auml;rkten. &bdquo;Sp&auml;testens beim EU-Gipfel im Juni muss Hollande auf Linie sein&ldquo; fasst es der Europaabgeordnete Elmar Brock (CDU) zusammen.</p>
</blockquote>
<p>Die deutsche F&uuml;hrung sei noch lange nicht pass&eacute;, zumal sich die M&auml;rkte sich an den neoliberalen Diskurs aus Berlin und Br&uuml;ssel klammern, meint die <em>TAZ</em>. F&uuml;gt man dann noch die Griechenlandkrise hinzu,</p>
<blockquote><p>...k&ouml;nnte der EU-Gipfel im Juni wieder einmal zu einem Griechenland-Gipfel werden und Merkel und Hollande zusammenschwei&szlig;en. Was dann noch von der Agenda des Sozialisten &uuml;brig bleibt, steht in den Sternen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 08 May 2012 16:01:30 +0100</pubDate><guid>1946781</guid></item>
<item><title>Rumänien | Victor Ponta, der Übergangs-Ministerpräsident</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1945531-victor-ponta-der-uebergangs-ministerpraesident</link><description><![CDATA[<p>Am 7. Mai hat eine neue Mehrheit Victor Ponta, den Chef der Sozialdemokratischen Partei (PSD), zum neuen Ministerpr&auml;sidenten ernannt. Er l&ouml;st den konservativen Mihai Răzvan Ungureanu ab, der am 27. M&auml;rz, nach nur drei Monaten Amtszeit, &uuml;ber ein Misstrauensvotum gest&uuml;rzt ist. Der 39-j&auml;hrige Jurist Ponta verf&uuml;gt bis zu den geplanten Parlamentswahlen im November &uuml;ber eine Amtszeit von sechs Monaten. </p>
<p>Der Wechsel von der Regierung Ungureanu zur Regierung Ponta &bdquo;ist eine Premiere in unserem politischen Leben: ein Machtwechsel in einer laufenden Legislaturperiode&ldquo;, <a href="http://www.adevarul.ro/liviu_antonesei/De_la_dl_Ungureanu_la_dl_Ponta_7_696000398.html" target="_self">schreibt <em>Adevărul</em></a>. Vier Monate nach Beginn der Proteste gegen die Sparpolitik beinhaltet das Programm von Ponta Ma&szlig;nahmen &bdquo;mit populistischem Potential&ldquo;, meint die Tageszeitung, wie beispielsweise die Erh&ouml;hung der Beamtengeh&auml;lter und Renten. Doch ist seine Aufgabe</p>
<blockquote><p>dieselbe wie die der Regierung Ungureanu: die laufenden Probleme in den Griff bekommen, die Wahlen vorbereiten und nat&uuml;rlich die Gunst der W&auml;hler f&uuml;r jene Parteien gewinnen, die ihn an die Macht gebracht haben.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 08 May 2012 12:46:07 +0100</pubDate><guid>1945531</guid></item>
<item><title>Frankreich | Wahl von Hollande verändert Europa</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1940481-wahl-von-hollande-veraendert-europa</link><description><![CDATA[<div class="extract"><div class="intror"><p>&bdquo;Ein Neuanfang. Pr&auml;sident Hollande verspricht eine Kurs&auml;nderung in Europa&rdquo;: f&uuml;r die Londoner Tageszeitung&nbsp;The Guardian hat der sozialistische Kandidat &bdquo;einen strahlenden Sieg errungen, nicht nur f&uuml;r ihn [&hellip;] und f&uuml;r Frankreich, sondern auch f&uuml;r den linken Fl&uuml;gel Europas&rdquo;.&nbsp;</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/guardian-07052012-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Nicolas Sarkozy ist der elfte europäische Staatschef, der seit dem Ausbruch der Finanzkrise abgewählt wurde. Diese Tatsache ist mehr als nur ein Warnschuss für die Befürworter des ehemaligen Präsidenten wie Frau Merkel oder David Cameron. Der neue Kurs in Frankreich versetzt dem Fiskalpakt, der europäischen Antwort auf die Krise, einen tödlichen Stoß.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>&bdquo;Frau Merkel, ich komme&rdquo;, titelt die&nbsp;Frankfurter Rundschau. Gleich nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses hat der neu gew&auml;hlte Pr&auml;sident angek&uuml;ndigt, seine erste Auslandsreise zur deutschen Bundeskanzlerin zu machen. Angela Merkel wird sich trotz der ideologischen Differenzen an ihren neuen Partner gew&ouml;hnen m&uuml;ssen:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/FRundschau-07052012-100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Merkel wäre nicht Merkel, könnte sie nicht rasch umsteuern. Ideologische Probleme mit Sozialdemokraten [sie hat mit ihnen von 2005 bis 2009 in einer großen Koalition regiert], auch wenn sie Sozialisten heißen, kennt sie nicht. Hollande wird keine Revolution ausrufen. Er wird, wie Merkel in den zwei Jahren der Griechenland-Krise, lernen und sich anpassen müssen.
</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>&bdquo;Hollande hat gesiegt, die europ&auml;ische Herausforderung beginnt&rdquo;, titelt die Mail&auml;nder Tageszeitung&nbsp;Corriere della Sera. Der neue franz&ouml;sische Pr&auml;sident sei &bdquo;ein normaler Staatschef in au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Zeiten&rdquo;.&nbsp;</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/corriere-07052012--100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Der französische Monat Mai bringt viel Hoffnung in diesen Krisenzeiten, geprägt von Anti-Politik und bürgerlicher Dekadenz: für Frankreich und Europa, das auf Frankreich schaut. […Es ist] auch ein nein zum Europa der Opfer ohne gerechte Aufteilung und der Sparpolitik ohne Wachstum. […] Hollandes Frankreich träumt nicht mehr vom Sozialismus in einem Land, sondern von etwas mehr Sozialdemokratie in Europa. 

</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>F&uuml;r <a target="_self" href="http://www.elmundo.es/">El Mundo</a> &bdquo;f&uuml;hrt der Sieg Hollandes zu einer Unsicherheit in Europa&rdquo;. Die konservative Tageszeitung fragt sich beunruhigt, wie die &bdquo;neue &Auml;ra f&uuml;r Frankreich und den Rest des Kontinents&rdquo; aussehen werde.</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/mundo-07052012--100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">„Noch nie hatte eine französische Präsidentschaftswahl derartige Auswirkungen in Europa. […] Der Sieg des sozialistischen Kandidaten zerschlägt die Mitte-Rechts-Hegemonie des letzten Jahrzehnts und lässt Zweifel an der Zusammenarbeit mit Kanzlerin Angela Merkel aufkommen, mit der [der ehemalige Präsident Nicolas] Sarkozy die Fiskalunion und Sparpolitik durchsetzen wollte […]”.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>&bdquo;Ein Neuanfang f&uuml;r Europa&quot;, glaubt <a target="_self" href="http://www.demorgen.be/dm/nl/13916/Verkiezingen-Frankrijk/article/detail/1434343/2012/05/07/Hollande-meteen-op-ramkoers-met-Duitsland-over-besparingen.dhtml">De Morgen</a>. Jedoch &bdquo;befindet sich der Sozialist Hollande in Fragen der Sparpolitik sofort auf Kollisionskurs mit Deutschland&rdquo;. Die Tageszeitung schreibt in einem <a target="_self" href="http://www.demorgen.be/dm/nl/2462/Standpunt/article/detail/1434341/2012/05/07/Hollande-en-Frau-Merkel.dhtml">Leitartikel</a>:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/de-morgen-07052012--100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Ob Hollande den europäischen Kurswechsel [hin zu wachstumsfördernden Maßnahmen] wirklich schafft, ist völlig ungewiss. Wir stellen uns schon seine erste Reise nach Berlin vor, wo er einen historischen Kompromiss mit der unnachgiebigen Angela Merkel finden muss. Die Verhandlungen werden nach den gestrigen Parlamentswahlen in Griechenland, die die politische Landschaft völlig zersplittert haben, in turbulenten Zeiten stattfinden. [...] Europa ist seit gestern etwas roter. Aber gleichzeitig sind die Gewitterwolken über dem Kontinent noch bedrohlicher geworden.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>Der Stockholmer Zeitung <a target="_self" href="http://www.dn.se/ledare/huvudledare/europa-haller-andan">Dagens Nyheter</a> zufolge habe der neue Pr&auml;sident in der Einwanderungs- und Minderheitenfrage einen toleranteren und offeneren Weg als Nicolas Sarkozy eingeschlagen. Dagegen &bdquo;wirft er beunruhigende Fragen in der Wirtschaftspolitik auf&rdquo;:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/dagens-nyheter-07052012--100.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Sollte Hollande den Fiskalpakt brechen, würde das ernsthafte Probleme nach sich ziehen. Europa braucht Wachstum. Aber ohne eine klare Beschränkung der europäischen Staatsschulden wird der Euro nur schwer überleben können. Die Einheitswährung und die Fähigkeit, gemeinsam Entscheidungen zu treffen, wären gefährdet. Deshalb ist schwer vorstellbar, dass Hollande tatsächlich den Pakt neu verhandeln will. Wahrscheinlich wird er sich mit einem Zusatzprotokoll über das Wachstum zufrieden geben. </p></div><div class="extract"><div class="intror"><p>In der Prager Tageszeitung Hospod&aacute;řsk&eacute; noviny glaubt <a target="_self" href="http://ehl.blog.ihned.cz/c1-55728670-jina-evropa">Martin Ehl</a>, dass &bdquo;an diesem Wahlwochenende ein neues Europa geboren wurde&rdquo;. Die Pr&auml;sidentschaftswahlen in Frankreich und die Parlamentswahlen in Griechenland zeigen, dass der Alte Kontinent &bdquo;eine neue franz&ouml;sische Revolution&rdquo; erlebt. Der Konsens &uuml;ber die europ&auml;ische Integration, die sich in ihrer gr&ouml;&szlig;ten Krise seit den f&uuml;nfziger Jahren befindet, ist stark angekratzt:</p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/hospodarske-noviny-100_5.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Die Europäer erwarten von ihren Politikern mehr als Budgetkürzungen. […] Nach dem Fiskalpakt braucht Europa eine innovative Wirtschaft </p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Mon, 07 May 2012 17:07:17 +0100</pubDate><guid>1940481</guid></item>
<item><title>Griechenland | Der Weg ins Chaos (I Kathimerini, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1940151-der-weg-ins-chaos</link><description><![CDATA[Am 6. Mai rechneten die Griechen mit ihren beiden traditionellen Parteien und deren Absegnung der Sparpolitik ab und ließen die radikale Linke und die extreme Rechte ins Parlament einziehen. Dieses Ergebnis könnte zu einer machtlosen Regierung und sogar zu Gewalttätigkeiten führen, so befürchtet ein Kolumnist. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 07 May 2012 16:15:21 +0100</pubDate><guid>1940151</guid></item>
<item><title>Deutschland | Schleswig-Holstein wählt, und alles ist offen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1940131-schleswig-holstein-waehlt-und-alles-ist-offen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Zitterpartie im Norden&ldquo;, <a target="_self" href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/article106265791/Zitterpartie-im-Norden.html">titelt die <em>Welt</em></a> zum Ergebnis der Landtagswahlen in dem kleinen Bundesland. Die CDU liegt mit 30,9% (-0,6) hauchd&uuml;nn vor der SPD mit 30,3% (+4,9). Die FDP rutscht von 14,9% auf 8,2%, die Gr&uuml;nen kommen auf 13,2% (+0,8%) und die Piraten schaffen zum dritten Mal in wenigen Monaten mit 8,2% den Einzug ins Landesparlament.</p>
<p>Die konservative Tageszeitung <a target="_self" href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article106265023/Rot-gruene-Illusionen-jenseits-der-eigenen-Mehrheit.html">hinterfragt</a> das Ergebnis denn auch haupts&auml;chlich auf seine Bundes-Tauglichkeit. Fazit: Rot-gr&uuml;n in Berlin werde immer unwahrscheinlicher.</p>
<blockquote><p>Viele B&uuml;rger sehnen sich nach einer Neuauflage der gro&szlig;en Koalition.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 07 May 2012 15:49:11 +0100</pubDate><guid>1940131</guid></item>
<item><title>Frankreich | François Hollande: der Traum und die Wirklichkeit (Libération, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1938811-francois-hollande-der-traum-und-die-wirklichkeit</link><description><![CDATA[Der Kandidat der Sozialisten ist Präsident. Eine „gigantische Freude“, für die linksliberale Tageszeitung, die im Wahlkampf deutlich Stellung bezogen hatte. Die Zukunftsaussichten sind vielversprechend, auch wenn die „Gnadenfrist“ angesichts der Krise nicht lange anhalten wird. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 07 May 2012 13:31:05 +0100</pubDate><guid>1938811</guid></item>
<item><title>Frankreich | Hollande, ein zurückhaltender Revolutionär (Financial Times, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1925861-hollande-ein-zurueckhaltender-revolutionaer</link><description><![CDATA[Hoffnung für manche, Buhmann für andere. Der sozialistische Favorit für die Präsidentschaftswahl vom 6. Mai hat die Debatte über eine alternative Wirtschaftspolitik in Europa entfacht. Doch zur Einlösung seiner Wachstumsversprechen wird er sich an die tatsächlichen Gegebenheiten der Marktwirtschaft anpassen müssen. (Article)]]></description><pubDate>Sun, 06 May 2012 09:29:06 +0100</pubDate><guid>1925861</guid></item>
<item><title>Griechenland | Die 12 Aufgaben des Panagiotis Karkatsoulis (Público, Lissabon)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1924751-die-12-aufgaben-des-panagiotis-karkatsoulis</link><description><![CDATA[Wer auch die Wahlen am 6. Mai gewinnt, als erstes wird er den chaotischen Staat reformieren müssen. Nichts ist unmöglich. Denn Griechenland ist die Heimat des... besten Beamten der Welt. Gerade wurde er von der American Society for Public Administration preisgekrönt. Porträt. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 04 May 2012 17:20:53 +0100</pubDate><guid>1924751</guid></item>
<item><title>Serbien | Brüssel wählt Stabilität (Jutarnji List, Zagreb)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1924571-bruessel-waehlt-stabilitaet</link><description><![CDATA[Kurz vor den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in Serbien unterstützt die EU offiziell keines der Lager. Doch im Vergleich zu den euroskeptischen Herausforderern erscheint der amtierende Präsident immer noch als der bestmögliche Partner. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 04 May 2012 16:05:57 +0100</pubDate><guid>1924571</guid></item>
<item><title>Europäische Union | Wählt Europa Merkel ab? (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1916371-waehlt-europa-merkel-ab</link><description><![CDATA[Frankreich, Griechenland, Holland und Deutschland: Europa steht vor fünf Neuwahlen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Aber alle betreffen die Krisenpolitik von Angela Merkel. Die deutsche Kanzlerin könnte ihre Macht verlieren. (Article)]]></description><pubDate>Thu, 03 May 2012 17:01:06 +0100</pubDate><guid>1916371</guid></item>
<item><title>EU | Manifest für Europas nächste Generation</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1917891-manifest-fuer-europas-naechste-generation</link><description><![CDATA[<p>Auf dem Alten Kontinent trifft die Krise vor allem junge und meist studierte Menschen. Genau an diese Generation richtet sich das Manifest Wir sind Europa!. Der in der <a href="http://www.zeit.de/2012/19/Europa-Manifest" target="_self"><em>Zeit</em></a>, <a href="http://abonnes.lemonde.fr/idees/article/2012/05/02/ecoutons-la-jeunesse-du-vieux- continent_1693157_3232.html" target="_self"><em>Le Monde</em></a> und <a href="http://elpais.com/elpais/2012/04/25/opinion/1335365305_415494.html" target="_self"><em>El Pa&iacute;s</em></a> abgedruckte Text, stammt aus der Feder des EU-Abgeordneten Daniel Cohn-Bendit und des Soziologen Ulrich Beck und wurde von etwa sechzig europ&auml;ischen Intellektuellen, Politikern und K&uuml;nstlern unterzeichnet, darunter auch EU-Parlamentspr&auml;sident Martin Schulz, Jacques Delors, die Literaturnobelpreistr&auml;ger Imre Kert&eacute;sz und Herta M&uuml;ller, sowie Adam Michnik und</p>
<p>Joschka Fischer. Mit Bezug auf die Worte John F. Kennedys fordern die Unterzeichner:</p>
<blockquote><p>die Europ&auml;ische Kommission und die nationalen Regierungen, das Europ&auml;ische Parlament und die nationalen Parlamente dazu auf, ein Europa der t&auml;tigen B&uuml;rger zu schaffen und sowohl die finanziellen wie auch rechtlichen Voraussetzungen f&uuml;r ein Freiwilliges Europ&auml;isches Jahr f&uuml;r alle bereitzustellen &ndash; als Gegenmodell zum Europa von oben, dem bisher vorherrschenden Europa der Eliten und Technokraten. [&hellip;] Es geht darum, die nationalen Demokratien europ&auml;isch zu demokratisieren und auf diese Weise Europa neu zu begr&uuml;nden. Nach dem Motto: Frage nicht, was Europa f&uuml;r dich tun kann, frage vielmehr, was du f&uuml;r Europa tun kannst &ndash; Doing Europe!</p>
</blockquote>
<p>Den Initiatoren des Manifests geht es darum, dass die europ&auml;ische B&uuml;rgergesellschaft selbst aktiv wird. Ihr Projekt beschreiben sie als &bdquo;ein[en] Selbstgr&uuml;ndungsakt, mit dem sich Europa eine neue t&auml;tige Verfassung von unten gibt&ldquo;.</p>
<p>Zu den Unterzeichnern des Manifestes geh&ouml;ren: Der ehemalige deutsche Au&szlig;enminister Joschka Fischer, der Wirtschaftsexperte, Soziologe und ehemaliger Direktor der London School of Economics, Anthony Giddens, sowie der fr&uuml;here EU-Kommissionspr&auml;sident Jacques Delors, aber auch der ehemalige Generalsekret&auml;r des Europ&auml;ischen Rates und Hohe Vertreter f&uuml;r die Gemeinsame Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik, Javier Solana.</p>
<p>&nbsp;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 03 May 2012 15:42:27 +0100</pubDate><guid>1917891</guid></item>
<item><title>Griechenland | Rechtsextreme profitieren von der Krise (I Kathimerini, Athen)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1900071-rechtsextreme-profitieren-von-der-krise</link><description><![CDATA[Seit Beginn der Krise wird erstmals wieder gewählt. Doch drohen die vorgezogenen Wahlen am 6. Mai zur Protestwahl gegen Sparprogramme und die Parteien zu werden, die diese durchsetzen. Die Rechtsextremen, die immer legitimer werden, könnten zu den großen Wahlsiegern gehören. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 01 May 2012 14:06:50 +0100</pubDate><guid>1900071</guid></item>
<item><title>Rumänien | Der Sieg der Empörten</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1899901-der-sieg-der-empoerten</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Was haben die Rum&auml;nen vom Sturz der Regierung Mihai Razvan Ungureanus?&ldquo; <a target="_self" href="http://voxpublica.realitatea.net/politica-societate/ce-au-castigat-romanii-din-caderea-guvernului-ungureanu-si-primul-mare-examen-pentru-ponta-antonescu-co-77970.html">fragt sich <em>Vox Publica</em></a>. Nachdem ein Misstrauensvotum am 27. April zum Sturz der Mitte-Rechts-Regierung f&uuml;hrte, ernannte Staatschef Traian Băsescu den 39-j&auml;hrigen Oppositionsf&uuml;hrer Victor Ponta zum neuen Ministerpr&auml;sidenten.</p>
<p>&bdquo;Die Rum&auml;nen wurden immer selbstsicherer. Zumal sich der Sturz in Wirklichkeit bereits im Januar ereignete&ldquo;, als <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/article/1416941-vereinigte-empoerte-gegen-alle" target="_self">die rum&auml;nischen &bdquo;Emp&ouml;rten&ldquo; begannen</a>, gegen die Sparma&szlig;nahmen zu protestieren. Das Bukarester Nachrichtenportal berichtet:</p>
<blockquote><p>Die Rum&auml;nen wollten keinen Personalwechsel [wie ihn die Regierungsumbildung vom 6. Februar vornahm], sondern eine <a href="http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1491351-kann-agent-ungureanu-sein-land-retten" target="_self">Neuausrichtung Rum&auml;niens</a> und seiner Wirtschaftspolitik. Das haben aber weder der Staatspr&auml;sident noch die ehemalige Regierungskoalition verstanden. [...] Der Status quo, in dem die Regierenden verantwortungslos machen k&ouml;nnen, was sie wollen, ist geplatzt.</p>
</blockquote>
<p>Bis zu den Parlamentswahlen im November &bdquo;kann jeder Fehler f&uuml;r Ponta zum Verh&auml;ngnis werden&ldquo;, warnt <em>Vox Publica</em>. Dass die Regierung nur &bdquo;von kurzer Dauer sein wird&ldquo;, birgt die gr&ouml;&szlig;te Gefahr f&uuml;r den neuen Regierungschef: W&auml;hrend &bdquo;die f&auml;higen Leute kein so kurzes Mandat anstreben&ldquo;, will &bdquo;die alte sozialistische Garde endlich ihren Machtdurst stillen...&ldquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 30 Apr 2012 14:37:12 +0100</pubDate><guid>1899901</guid></item>
<item><title>Frankreich | Ist das der gefährlichste Mann Europas? (The Economist, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1887851-ist-das-der-gefaehrlichste-mann-europas</link><description><![CDATA[Der sozialistische Kandidat wird als der nächste französische Präsident gehandelt, doch sein mangelnder Reformwille wäre schlecht für sein Land und vor allem für Europa, so schreibt die Londoner Wochenzeitung. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 27 Apr 2012 18:07:40 +0100</pubDate><guid>1887851</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Die Gefahr des ewigen Wackelkabinetts (Ekonom , Prag)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1886321-die-gefahr-des-ewigen-wackelkabinetts</link><description><![CDATA[Nachdem der Koalitionsvertrag geplatzt ist, hat die konservativ-liberale Regierung am 27. April die Vertrauensfrage gestellt (und überstanden), ohne dass damit die Möglichkeit einer vorgezogenen Parlamentswahl vom Tisch ist. Das nun seit Jahren wackelige Kabinett könnte zu guter Letzt die Kommunisten wieder an die Macht bringen, sorgt sich Ekonom. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 27 Apr 2012 15:10:36 +0100</pubDate><guid>1886321</guid></item>
<item><title>Deutschland-Italien | Merkel ist isoliert und wendet sich Monti zu</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1879641-merkel-ist-isoliert-und-wendet-sich-monti-zu</link><description><![CDATA[<p>Angela Merkel will im Tumult der Krise nicht alleine dastehen. Ihr langj&auml;hriger Partner Nicolas Sarkozy ist nach dem ersten Wahlgang in Frankreich auf dem Weg ins Aus und so sucht die Kanzlerin einen neuen Verb&uuml;ndeten. Ihre Wahl scheint auf Mario Monti gefallen zu sein. Steffen Seibert, Sprecher der Bundesregierung, gab bekannt, dass Merkels und Montis Teams bereits zusammengekommen sind, um eine Reihe von gemeinsamen deutsch-italienischen Initiativen zu planen. Es sollen Ma&szlig;nahmen zum Ankurbeln der Wirtschaft gef&ouml;rdert werden, &uuml;ber die der Europ&auml;ische Rat im Juni dann diskutieren soll, <a target="_self" href="http://www3.lastampa.it/economia/sezioni/articolo/lstp/451790/">berichtet <em>La Stampa</em></a>.</p>
<p>Merkel verliert nicht nur potentiell ihre traditionellen treuen Anh&auml;nger Frankreich und die Niederlande (deren Regierung nach einem Streit &uuml;ber die Sparpolitik zur&uuml;cktrat), auch Merkels Credo der Finanzdisziplin geriet gestern unter Beschuss: EZB-Vorsitzender Mario Draghi erkl&auml;rte, Haushaltskonsolidierung k&ouml;nne nicht durch K&uuml;rzungen und Steuern allein erreicht werden und erfordere &bdquo;strukturelle Ma&szlig;nahmen zur F&ouml;rderung des Wirtschaftswachstums.&rdquo; Die r&ouml;mische Tageszeitung fasst diese Einstellung unter dem Titel &bdquo;Mehr Mut zum Wachstum&rdquo; zusammen und schreibt:</p>
<blockquote><p>W&auml;hrend sie das Urteil der franz&ouml;sischen Wahlen abwartet, beherzigt Merkel Draghis Aussage und erkennt endlich ausdr&uuml;cklich an, dass wir [...] Wachstum [brauchen], das durch Strukturreformen unterst&uuml;tzt werden muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Thu, 26 Apr 2012 14:54:40 +0100</pubDate><guid>1879641</guid></item>
<item><title>Niederlande | Geert Wilders entdeckt Europa (Trouw, Amsterdam)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1871811-geert-wilders-entdeckt-europa</link><description><![CDATA[Mit viel brüsselfeindlicher Furore ließ Populist Geert Wilders gerade die holländische Regierung platzen. Dass Europa jetzt vor den Neuwahlen im September das Schlüsselthema des Wahlkampfs wird, sollte die politische Mitte für ihre Renaissance nutzen, rät ein Leitartikler. (Article)]]></description><pubDate>Wed, 25 Apr 2012 17:01:10 +0100</pubDate><guid>1871811</guid></item>
<item><title>Schuldenkrise | Schluss mit der europäischen Sparpolitik? (The Guardian, London)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1867081-schluss-mit-der-europaeischen-sparpolitik</link><description><![CDATA[Frankreich wird wahrscheinlich einen sozialistischen Präsidenten wählen, der dem Fiskalpakt kritisch gegenübersteht, und die niederländische Regierung bricht über dem Thema Sozialreform zusammen – das Sparmodell der deutschen Kanzlerin Angela Merkel bezieht Prügel. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 24 Apr 2012 17:44:10 +0100</pubDate><guid>1867081</guid></item>
<item><title>Wirtschaft | 2012, die Hollande-Revolution (El País, Madrid)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1866411-2012-die-hollande-revolution</link><description><![CDATA[Er ist hausbacken, kompromissbereit und pragmatisch. Wenn der sozialistische Kandidat jedoch zum französischen Präsidenten gewählt wird, könnte er das politisch Ruder in Europa herumreißen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 24 Apr 2012 16:32:00 +0100</pubDate><guid>1866411</guid></item>
<item><title>Aus deutscher Sicht | Die Angst vor der Isolation</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1866051-die-angst-vor-der-isolation</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Scheitert Europa?&ldquo; fragt das <a href="http://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-die-politik-hat-noch-keine-antworten-auf-ihre-simplen-fragen-gefunden-/6548340-2.html" target="_self">Handelsblatt</a>. In Frankreich hat es die rechtsextreme Partei Front National auf 18% bei den Pr&auml;sidentschaftswahlen geschafft und in Holland bringt der Rechtspopulist Geert Wilders mit seinem Protest gegen die europ&auml;ische Sparpolitik die Regierung zum Scheitern. Wie auch andere deutsche Zeitungen stellt das Handelsblatt fest, dass Deutschland seine Verb&uuml;ndeten verliert und wittert eine echte Vertrauenskrise in der europ&auml;ischen Politik:</p>
<blockquote><p>Das Erstarken der Rechten zeigt, dass in vielen L&auml;ndern die Politik noch keine Antwort auf ihre simplen Fragen gefunden hat. Die Sprache der EU und der nationalen Regierungen geht an den B&uuml;rgern vorbei, die dankbar sind f&uuml;r die einfachen Spr&uuml;che der Populisten.</p>
</blockquote>
<p>Ganz pragmatisch betrachtet ist diese Vetrauenskrise auch eine schlechte Nachricht f&uuml;r Angela Merkel, &nbsp;bemerkt die <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/regierungskrise-in-den-niederlanden-merkels-verlorene-verbuendete-1.1339967" target="_self"><em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em> :</a></p>
<blockquote><p>F&uuml;r die Bundesregierung ist das Scheitern der niederl&auml;ndischen Regierung bitter. Ihr kommt ein &uuml;beraus wichtiger Verb&uuml;ndeter beim Thema Sparpolitik abhanden. [...]&nbsp; Frankreichs Staatspr&auml;sident Nicolas Sarkozy hat die erste Runde der Pr&auml;sidentenwahl gegen Herausforderer Fran&ccedil;ois Hollande verloren [...]. Auch viele Spanier dr&uuml;cken dem franz&ouml;sischen Sozialisten die Daumen. Sie hoffen, dass die Regierung in Madrid weniger sparen wird, wenn der gro&szlig;e Nachbar das tut. &Auml;hnlich ist die Stimmung in Italien. Da k&uuml;mmert es wenig, dass sich beide L&auml;nder ohnehin schon mehr Zeit beim Sparen nehmen d&uuml;rfen.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 24 Apr 2012 14:43:12 +0100</pubDate><guid>1866051</guid></item>
<item><title>Französische Präsidentschaftswahlen | In Europa beginnt der Wind sich zu drehen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/1860311-europa-beginnt-der-wind-sich-zu-drehen</link><description><![CDATA[<p>Die  Kandidaten im zweiten Wahlgang, Fran&ccedil;ois Hollande und Nicolas Sarkozy,  waren von den Umfragen schon lange angek&uuml;ndigt worden. Seit mehreren  Tagen hatte auch der sozialistische Kandidat die Nase vorn. Doch das  Wahlergebnis der Front-National-Kandidatin hatte niemand vorhergesehen.  Mit knapp 20 Prozent der Stimmen wird Marine Le Pen durchaus Einfluss  auf die Kampagne des amtierenden Pr&auml;sidenten nehmen k&ouml;nnen.</p><div class="extract"><div class="intror"><p><strong><span>F&uuml;r  die </span></strong><span><a href="http://www.ftd.de/politik/europa/:praesidentenwahl-in-frankreich-brutale-abwahl/70026146.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=/politik" target="_self"><strong><em>Financial Times Deutschland</em></strong></a></span><strong><span>  ist der zweite Platz von Nicolas  Sarkozy eine &bdquo;Dem&uuml;tigung&ldquo;, die seine  &bdquo;brutale Abwahl&ldquo; beweist. Die  Tageszeitung ist der Ansicht, diese erste  Runde sei &bdquo;pas qu&rsquo;un r&eacute;sultat,  c&rsquo;est un verdict contre un pr&eacute;sident  incapable de r&eacute;aliser les r&eacute;formes  n&eacute;cessaires&ldquo;. Die FTD ist davon  &uuml;berzeugt, dass die Franzosen Sarkozy  um jeden Preis loswerden wollen,  und meint, Fran&ccedil;ois Hollande k&ouml;nne &uuml;ber  den n&ouml;tigen Pragmatismus  verf&uuml;gen, um die Krise zu &uuml;berwinden:</span></strong></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/FTD-23042012-100.JPG" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Das Ergebnis des ersten Wahlgangs birgt eine große Chance - und ein noch größeres Risiko. Die Chance liegt paradoxerweise gerade in Hollandes fader Persönlichkeit und seinem wenig entschlossenen Auftreten. Wenn kein Wunder mehr geschieht, wird Frankreich in zwei Wochen anstelle eines Selbstdarstellers einen Langweiler zum Präsidenten haben. Mit seiner ganzen Zurückhaltung und Unverbindlichkeit könnte Hollande besser als seine Vorgänger geeignet sein, die pragmatische Reformpolitik umzusetzen, die das Land braucht, um Schuldenkrise und Wirtschaftsmisere zu entkommen.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><strong><span>In  Warschau schreibt Marek Magierowski in seinem Leitartikel in der  Tageszeitung </span></strong><span><a href="http://blog.rp.pl/magierowski/2012/04/23/nicolas-sarkozy-sie-chwieje/" target="_self"><strong>Rzeczpospolita</strong></a></span><strong><span>, dass &bdquo;Nicolas Sarkozy schwankt&ldquo;:</span></strong></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/100rzeczpospolita-04232012_0.jpg" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Der Präsident wird sich schwer tun, Marine Le Pens Anhänger zu überzeugen, die in zwei Wochen wahrscheinlich größtenteils zuhause bleiben werden. Wenn Sarkozy von einer Wiederwahl träumen will, dann muss er alles aufs Spiel setzen und weiter nach rechts gehen. Deutlich weiter nach rechts. Wenn er siegen will, muss er Lepenist werden. Sei es nur für kurze Zeit.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><strong><span>F&uuml;r  </span></strong><span><a href="http://elpais.com/elpais/2012/04/22/opinion/1335124722_648033.html" target="_self"><strong><em>El Pa&iacute;s</em></strong></a></span><strong><span> wiederum reicht die Tragweite der franz&ouml;sischen Wahlen &uuml;ber die  Landesgrenzen hinaus. Die Tageszeitung aus Madrid schreibt:</span></strong><b id="internal-source-marker_0.923099824693054"><strong><span> </span></strong></b></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/files/pais-23042012-100.JPG" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Ganz Europa fühlt sich berührt von dieser Wahl. Die verschiedenen Auffassungen, die der ganze Kontinent von der Integration hat, treten hier gegeneinander an. Sarkozy hat sich zwar im letzten Teil den Thesen von Hollande angenähert – er will Wachstumsstrategien ausarbeiten lassen, nicht nur erdrückende Sparpolitik –, doch bei anderen Elementen, wie etwa bei der Kontrolle der Einwanderung in die EU, scheiden sich die Geister. Es wäre schon paradox, wenn der Hauptverbündete [des spanischen Ministerpräsidenten] Rajoy in der EU letztendlich ein Sozialist im Elysée-Palast wäre. Aber auch das wäre nur ein Anschein, denn Sarkozy war ja auch der Verbündete [des Sozialisten José Luis] Zapatero.</p></div><div class="extract"><div class="intror"><p><strong><span>F&uuml;r  </span></strong><span><a href="http://www.tovima.gr/opinions/article/?aid=454262&amp;h1=true" target="_self"><strong><em>To Vima</em></strong></a></span><strong><span>  schlie&szlig;lich ist die franz&ouml;sische Wahl &bdquo;eine Lektion f&uuml;r  Deutschland&ldquo;.  &bdquo;Die Niederlage von Nicolas Sarkozy ist nicht nur seine  eigene  Niederlage&ldquo;, meint die Athener Tageszeitung, &bdquo;sondern auch die  der  deutschen Politik&ldquo;. Eine Politik, &bdquo;die er treu unterst&uuml;tzt hat&ldquo;.  Diese  ersten wichtigen Wahlen seit der Unterzeichnung des Fiskalpakts  machen  zweierlei deutlich, findet To Vima:</span></strong></p></div><img src="http://www.presseurop.eu/" alt="" class="iquote" /><p class="quote">Zunächst einmal wird klar, dass die Führungsrolle Deutschlands innerhalb Europas das zentrale Thema ist, das die Wähler in Frankreich spaltet. Und außerdem spürt das französische Volk die Folgen der von Deutschland aufgezwungenen europäischen Politik, selbst wenn es selbst nicht so getroffen ist [...]. Wenn sich Sarkozys Niederlage im zweiten Wahlgang bestätigt und Frankreich einen neuen Präsidenten bekommt, dann heißt das allerdings nicht, dass der neue Staatschef wirklich auf das deutsche Diktat in Europa reagieren wird. Insbesondere weil die Märkte Frankreich bald mit hohen Kreditzinsen drohen werden, wenn es sich nicht an die deutsche Politik anpasst. Denn Regierungen kann man einschüchtern, Völker nicht. Aus diesem Grund hat jetzt das Ende des deutschen Diktats begonnen, ganz egal ob François Hollande gewählt wird oder nicht.</p></div> (Presseschau)]]></description><pubDate>Mon, 23 Apr 2012 17:42:02 +0100</pubDate><guid>1860311</guid></item>
<item><title>Frankreich | Der König wird rechts gekrönt (Le Monde, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1859641-der-koenig-wird-rechts-gekroent</link><description><![CDATA[Den ersten Wahlgang der französischen Präsidentschaftswahl hielten viele für ein Referendum über den amtierenden Präsidenten. Was daraus wurde? Eine Protestwahl. Für die Rechtsextremen ist das ein gefundenes Fressen; für den sozialistischen Favoriten François Hollande, ein Problem. (Article)]]></description><pubDate>Mon, 23 Apr 2012 17:03:35 +0100</pubDate><guid>1859641</guid></item>
<item><title>Niederlande | Wilders lässt Regierung platzen</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1859211-wilders-laesst-regierung-platzen</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Wer wird das regeln?&rdquo;, fragt sich <a target="_self" href="http://www.volkskrant.nl/"><em>De Volkskrant</em></a>. Am 21. April k&uuml;ndigte der Vorsitzende der Freiheitspartei (PVV) Geert Wilders an, er werde die von der Regierung vorgeschlagenen Sparma&szlig;nahmen nicht unterst&uuml;tzen. Mit dem Sparpaket soll das Haushaltsdefizit ab 2013 auf 2,8 Prozent des BIP gesenkt werden. Wilders Entscheidung d&uuml;rfte die Regierung von Mark Rutte zu Fall bringen.</p>
<p>&bdquo;Ich kann nicht akzeptieren, dass vor allem &auml;ltere Menschen f&uuml;r absurde Forderungen aus Br&uuml;ssel zahlen sollen&rdquo;, erkl&auml;rte Wilders. Er st&uuml;tzt sich dabei auf Berechnungen des Zentralen Planb&uuml;ros. Demnach werden die Einsparungen in H&ouml;he von 14,2 Millionen Euro bei &auml;lteren Personen zu geringerer Kaufkraft, zu einem Wachstumsr&uuml;ckgang und mehr Arbeitslosigkeit f&uuml;hren. Die Ma&szlig;nahmen betreffen vorwiegend das Gesundheitssystem, die Renten, die Geh&auml;lter im &ouml;ffentlichen Dienst, Entwicklungshilfe und Steuerverg&uuml;nstigungen f&uuml;r Immobilienkredite.</p>
<p>Nach sieben Wochen z&auml;her Verhandlungen &bdquo;hat Wilders die Bombe platzen lassen und die Niederlande in unsichere Zeiten gest&uuml;rzt&rdquo;, meint <em>De Volkskrant</em>. Denn ohne die Unterst&uuml;tzung der PVV verliert die Mitte-Rechts-Koalition die parlamentarische Mehrheit. Ministerpr&auml;sident Mark Rutte d&uuml;rfte sich heute bei K&ouml;nigin Beatrix f&uuml;r die Aufl&ouml;sung der Zweiten Kammer aussprechen, um vorgezogene Neuwahlen zu erm&ouml;glichen.</p>
<p>&bdquo;Der neue Kurs der PVV &ndash; &sbquo;Wir wollen keine von Br&uuml;ssel angeordneten Budgetk&uuml;rzungen&rsquo; &ndash; ist anma&szlig;end&rdquo;, schreibt <a target="_self" href="http://www.trouw.nl/"><em>Trouw</em></a>. Wilders habe schlie&szlig;lich 2010 den Koalitionsvertrag unterzeichnet, der bereits zu einem maximalen Defizit von 2,8 Prozent verpflichtet. F&uuml;r die Tageszeitung hat sich die PVV damit selbst &bdquo;entlarvt&rdquo;. Dennoch h&auml;lt sich die Freude &uuml;ber den Sturz des rechtpopulistischen St&uuml;tzpfeilers der Regierung in Grenzen: &bdquo;Die Niederlande k&ouml;nnten jetzt einen Seufzer der Erleichterung aussto&szlig;en, w&auml;re nur die Krise nicht so schlimm.&rdquo;</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 23 Apr 2012 14:22:30 +0100</pubDate><guid>1859211</guid></item>
<item><title>Frankreich | Von Wahlen und Illusionen (Les Echos, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1846341-von-wahlen-und-illusionen</link><description><![CDATA[Revolution, Protektionismus, Austritt aus dem Euro: Die Kampagne für die französischen Präsidentschaftswahlen, die am 22. April beginnen, ist von populären, aber realitätsfremden Ideen geprägt. Das Syndrom eines Landes, das sich nicht traut, sich selbst einer Gewissensprüfung zu unterziehen. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 20 Apr 2012 17:52:44 +0100</pubDate><guid>1846341</guid></item>
<item><title>Frankreich | Die Rache der Kleinen (Die Zeit, Hamburg)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1843041-die-rache-der-kleinen</link><description><![CDATA[Vor fünf Jahren war Nicolas Sarkozy der Kandidat des „Frankreich der Frühaufsteher“. Heute ist er der „Präsident der Reichen“. Die Wahl wird aber nicht in Paris, sondern in der Provinz entschieden, wo sich für Handwerker und Arbeiter nur wenig getan hat. Die Zeit hat sie besucht. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 20 Apr 2012 16:26:03 +0100</pubDate><guid>1843041</guid></item>
<item><title>Schengen | Frankreich und Deutschland fordern Grenzkontrollen im Schengen-Raum</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1844781-frankreich-und-deutschland-fordern-grenzkontrollen-im-schengen-raum</link><description><![CDATA[<p>Frankreich und Deutschland wollen die Freiz&uuml;gigkeit in der EU einschr&auml;nken. Die <a target="_self" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/illegale-zuwanderung-berlin-und-paris-wollen-grenzkontrollen-zurueck-1.1337155"><em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em> berichtet exklusiv</a> auf Grundlage eines gemeinsamen Briefs der beiden Innenminister, der &bdquo;die M&ouml;glichkeit einer auf 30 Tage befristeten Wiedereinf&uuml;hrung der Binnen-Grenzkontrollen&ldquo; einfordert.</p>
<p>Claude Gu&eacute;ant und Hans-Peter Friedrich halten die tempor&auml;re Aussetzung des Schengen-Abkommens dann f&uuml;r notwendig, wenn die EU-Au&szlig;engrenzen nicht ausreichend gesichert seien. Diese Argumentation begr&uuml;nden die beiden Ministerien damit, so die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em>, dass Fragen der inneren Sicherheit die Souver&auml;nit&auml;t der Nationalstaaten betreffen w&uuml;rden.</p>
<p>Weiter macht die Zeitung deutlich, dass die zunehmende Wirtschaftsmigration aus Ost- und S&uuml;deuropa der Grund f&uuml;r die geforderte Beschr&auml;nkung sei. In einem <a target="_self" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/berlin-und-paris-wollen-grenzkontrollen-zurueck-dauerwerbung-fuer-europafeinde-1.1337168">Leitartikel</a> gei&szlig;elt Heribert Prantl den anti-europ&auml;ischen Tenor dieser Forderung und warnt vor einer Verst&auml;rkung nationalistischer und populistischer Positionen:</p>
<blockquote><p>Was sind offene Grenzen wert, wenn die &Ouml;ffnung unter Vorbehalt steht? [...] Welchen Wert hat die europ&auml;ische Freiz&uuml;gigkeit, wenn die europ&auml;ischen Regierungen so freiz&uuml;gig damit umgehen? Wenn sich in echt oder angelich heiklen Situationen die Mitgliedsl&auml;nder aus Sicherheitsgr&uuml;nden in ihr nationales Karo zur&uuml;ckziehen, wenn sie auf diese Weise kundtun, dass sie die kleine Welt des Nationalstaates notfalls f&uuml;r besser halten als Europa &ndash; dann muss man sich nicht wundern [...] wenn nationalistische, populistische und rechtsextreme Parteien fast &uuml;berall in Europa vorankommen. Die tempor&auml;ren Grenzschlie&szlig;ungsprogramme sind eine Dauerwerbung f&uuml;r Europafeinde.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Fri, 20 Apr 2012 16:04:56 +0100</pubDate><guid>1844781</guid></item>
<item><title>Europäische Kommission | Regeln gegen verzerrte Statistiken</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1830621-regeln-gegen-verzerrte-statistiken</link><description><![CDATA[<p>Bald &bdquo;werden die EU-Regierungen gezwungen sein, f&uuml;r genaue Statistiken zu sorgen&ldquo;, <a href="http://www.adevarul.ro/adevarul_europa/Eurostat-statistica-date_economice-criza_economica-six_pack-Comisia_Europeana-Bruxelles-Guvernul_Romaniei-Grecia-adevarul_europa_0_683931792.html#" target="_self">berichtet <em>Adevărul</em></a>. Um einer Schuldenkrise wie in Griechenland vorzubeugen, will die Europ&auml;ische Kommission sicherstellen, dass die Mitgliedsstaaten seri&ouml;se und unabh&auml;ngige statistische Angaben machen, erkl&auml;rt die rum&auml;nische Tageszeitung. Jahrelang hatte Athen das wahre Ausma&szlig; seiner Haushaltsdefizite verheimlicht und seine Zahlen manipuliert.</p>
<p>Der EU-Kommissar f&uuml;r Steuern, Zollunion, Audit und Betrugsbek&auml;mpfung, Algirdas &Scaron;emeta, <a href="http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/semeta/headlines/news/2012/04/20120417_de.htm" target="_self">fordert</a> neue Statistikregeln und unabh&auml;ngige Beh&ouml;rden in den einzelnen L&auml;ndern. Deren Direktoren d&uuml;rfen seiner Meinung nach nicht mehr nur nach politischen Kriterien ernannt werden. Wie Adevărul berichtet,</p>
<blockquote><p>m&uuml;ssen nicht nur die Statistiken unabh&auml;ngig erarbeitet, erstellt und ver&ouml;ffentlicht, sondern die Statistikbeh&ouml;rde auch unabh&auml;ngig verwaltet werden.</p>
</blockquote>
<p>Jeder Mitgliedsstaat wird &bdquo;auf h&ouml;chster politischer Ebene&ldquo; daf&uuml;r sorgen m&uuml;ssen, dass der Verhaltenskodex f&uuml;r europ&auml;ische Statistiken auch umgesetzt wird, f&uuml;hrt <em>Adevărul</em> fort. Die EU-Kommission wird dieses Dokument gegenzeichnen und Eurostat daf&uuml;r sorgen, dass die Verpflichtungen auch eingehalten werden. Zumal der Bedarf an dieser Art von Statistiken st&auml;ndig w&auml;chst, insbesondere wenn es darum geht, die wirtschaftspolitischen Programme der Union aufeinander abzustimmen.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Wed, 18 Apr 2012 13:35:53 +0100</pubDate><guid>1830621</guid></item>
<item><title>Frankreich / Deutschland | Merkozy ist Geschichte (La Tribune, Paris)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1824741-merkozy-ist-geschichte</link><description><![CDATA[Nicolas Sarkozy zettelt erneut eine Debatte um die Rolle der Europäischen Zentralbank an. Für die Stimmen jener Wähler, die eine Wachstumspolitik fordern, riskiert er auch Missstimmung mit Angela Merkel. Doch der kommt das aus innenpolitischem Kalkül sogar gelegen. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 17 Apr 2012 16:34:18 +0100</pubDate><guid>1824741</guid></item>
<item><title>Spanien | Juan Carlos im Kritikfeuer</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1823811-juan-carlos-im-kritikfeuer</link><description><![CDATA[<p>Der H&uuml;ftbruch von K&ouml;nig Juan Carlos I. wurde operiert, doch sein Unfall bei einer Elefantenjagd am 12. April f&uuml;hrt zu immer neuen Unruhen. Sein Privaturlaub in Botswana mitten in der Wirtschaftskrise l&ouml;ste eine &bdquo;unvorhergesehene, doch wahrscheinlich unvermeidliche Debatte &uuml;ber die Gepflogenheiten der spanischen Monarchie&ldquo; aus, wie <a target="_self" href="http://www.elperiodico.com/es/"><em>El Peri&oacute;dico</em></a> feststellt.</p>
<p>Der Zwischenfall folgt auf ein &bdquo;Annus Horribilis&ldquo; f&uuml;r die k&ouml;nigliche Institution, in welchem der Schwiegersohn des Monarchen, I&ntilde;aki Urdangarin, der Korruption verd&auml;chtigt wurde und sein &auml;ltester Enkel, Felipe Juan Froil&aacute;n, einen Schie&szlig;unfall erlitt. Trotz des Schweigens der Regierung mehren sich die verh&uuml;llten Kritiken in den politischen Kreisen und in den Medien. So auch in der Tageszeitung aus Barcelona:</p>
<blockquote><p>Diese k&ouml;nigliche Reise erfolgte zu einem Zeitpunkt, in dem das Land sehr ernsten Schwierigkeiten ausgesetzt ist, und war so offensichtlich deplatziert, dass sogar &uuml;berzeugt monarchistische Sektoren ihre Verunsicherung nicht verbergen k&ouml;nnen.</p>
</blockquote>
<p><em>El Peri&oacute;dico</em> erinnert an die ma&szlig;gebliche Rolle von Juan Carlos w&auml;hrend des &Uuml;bergangs und w&auml;hrend der demokratischen Periode. Doch obzwar &bdquo;die Monarchie drei Jahrzehnte lang institutionelle Stabilit&auml;t einbrachte, [...] haben die Verbundenheit und der Respekt ihr gegen&uuml;ber in den letzten Jahren nachgelassen&ldquo;. Die Zeitung wirft die Debatte &uuml;ber die Erbfolge auf, denn Juan Carlos ist 74 und hat mit 37 Jahren den Thron bestiegen, w&auml;hrend Prinz Felipe heute 44 Jahre alt ist:</p>
<blockquote><p>Objektiv gesehen ist dies der schlechteste Moment f&uuml;r Spanien, um sich in eine Polemik zu verstricken, die die Monarchie in Frage stellt [...]. Doch die Monarchie muss sich selbst erneuern.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Tue, 17 Apr 2012 15:21:44 +0100</pubDate><guid>1823811</guid></item>
<item><title>Osteuropa | Baltikum, gemeinsam einsam (Veidas, Vilnius)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1817401-baltikum-gemeinsam-einsam</link><description><![CDATA[Lange verband die drei kleinen, oft miteinander verwechselten Ex-Satelliten der Sowjetischen Union ein gemeinsames Schicksal. Dennoch teilen sie nicht immer die gleichen Interessen – besonders in Energiefragen. Heute sichert Skandinavien ihren Zusammenhalt. (Article)]]></description><pubDate>Tue, 17 Apr 2012 11:55:32 +0100</pubDate><guid>1817401</guid></item>
<item><title>Wirtschaft | Portugal: Erstes Land ratifiziert Fiskalpakt</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1817001-portugal-erstes-land-ratifiziert-fiskalpakt</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;Bringt der Pakt etwas?&ldquo; Die Frage stellt <em>Expresso</em> einen Tag nach der Ratifizierung des <a href="http://european-council.europa.eu/media/639244/04_-_tscg.de.12.pdf" target="_self">EU-Fiskalpakts</a> durch die portugiesischen Abgeordneten. Wie das Blatt in seinem Leitartikel vom 14. April berichtet, ist Portugal das erste EU-Land, das dem umstrittenen Vertrag gr&uuml;nes Licht gibt. Laut Expresso wird &bdquo;man abwarten m&uuml;ssen, ob man irgendeinen Nutzen aus [dem Pakt] ziehen wird&ldquo;. Auf die Frage in der &Uuml;berschrift hat das Blatt zwei ganz unterschiedliche Antworten:</p>
<blockquote><p>Ja. Sollten Deutschland und alle anderen nordeurop&auml;ischen L&auml;nder n&auml;mlich bereit sein, die Schutz- und Rettungsmechanismen f&uuml;r die Eurozone auszubauen, wird der EU-Fiskalpakt von grundlegender Bedeutung sein. Nein. Weil es mehr als unwahrscheinlich ist, dass die Vertragsbestimmungen dauerhaft eingehalten werden k&ouml;nnen, selbst von L&auml;ndern, die diese momentan durchgesetzt haben.</p>
</blockquote>
<p>In seinem Leitartikel schreibt <em>Expresso</em> au&szlig;erdem, dass der Pakt...</p>
<blockquote><p>bestenfalls daf&uuml;r sorgen wird, dass die st&auml;rksten L&auml;nder den rettungsbed&uuml;rftigen und gef&auml;hrdeten L&auml;ndern gegen&uuml;ber verantwortungsbewusst handeln und solidarisch sind. [...] Zudem soll [der Pakt] zeigen, dass die Eurozone sich weiterentwickeln kann, ohne dass bestimmte L&auml;nder auf der Strecke bleiben. Ferner sollen diejenigen L&auml;nder zu mehr Haushaltsdisziplin angehalten werden, die sich bisher fast immer dar&uuml;ber hinweggesetzt haben.</p>
</blockquote>
<p>Vor den ganz offensichtlichen Folgen, die der Pakt nach sich ziehen k&ouml;nnte, warnt der Soziologe Pedro Ad&atilde;o e Silva in einer in derselben Woche ver&ouml;ffentlichten Stellungnahme:</p>
<blockquote><p>Nimmt man den Pakt wirklich ernst, muss man den Mitgliedsstaaten, deren Entwicklung am meisten zu W&uuml;nschen &uuml;brig l&auml;sst, s&auml;mtliche wirtschaftspolitischen Mechanismen vorenthalten. Obwohl gerade diese ihnen bei der Erholung h&auml;tten helfen k&ouml;nnen. Hinzukommt, dass es auch in Zukunft an den so dringend ben&ouml;tigten Finanzinstrumenten mangeln wird, die ein f&ouml;derales System doch gerade auszeichnet. Letzten Endes &uuml;bertragen wir nur unsere Souver&auml;nit&auml;t, bekommen daf&uuml;r aber keinerlei Gegenleistung.</p>
</blockquote> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 16 Apr 2012 15:33:02 +0100</pubDate><guid>1817001</guid></item>
<item><title>Tschechische Republik | Korruption grassiert trotz Strafe für Parteichef</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/1816511-korruption-grassiert-trotz-strafe-fuer-parteichef</link><description><![CDATA[<p>&bdquo;B&aacute;rta ist erledigt, das System macht weiter&ldquo;, <a href="http://hn.ihned.cz/c1-55438720-barta-konci-system-zije" target="_self">titelt <em>Hospod&aacute;řsk&eacute; Noviny</em></a>, nachdem V&iacute;t B&aacute;rta, der fr&uuml;here Verkehrsminister und Gr&uuml;nder der Partei <em>Věci veřejn&eacute;</em> (dt. &Ouml;ffentliche Angelegenheiten &ndash; VV), von einem Prager Gericht der Korruption f&uuml;r schuldig befunden wurde. Parteichef B&aacute;rta bekam am 13. April eine Bew&auml;hrungsstrafe &uuml;ber 18 Monate, weil er sich durch Bestechung die Loyalit&auml;t von Parteimitgliedern verschaffen wollte. Der zweite Angeklagte, der fr&uuml;here VV-Vizepr&auml;sident Jaroslav &Scaron;k&aacute;rka, wurde zu drei Jahren Haft verurteilt.</p>
<p>Seit den Wahlen von Mai 2010, in welchen die VV &uuml;ber zehn Prozent der Stimmen erhielt, sei B&aacute;rtas Partei ein &bdquo;Symbol f&uuml;r den Verfall&ldquo; der tschechischen Politik geworden, so die Prager Wirtschaftszeitung. Doch &bdquo;V&iacute;t B&aacute;rta und seine politische Fraktion sind nicht die Wurzel allen &Uuml;bels in der tschechischen Politik, sondern nur ein Produkt des Systems, das am Freitag zwar ersch&uuml;ttert wurde, dessen Basis aber stabil bleibt&ldquo;. Die Partei VV sei &bdquo;eines der seltsamsten Beispiele der lokalen politischen Szene&ldquo; und &bdquo;ihre tragikomischen und manchmal &uuml;beraus gef&auml;hrlichen Methoden zeichnen sich durch ihre amateurhafte Direktheit aus&ldquo;.</p>
<p><em>Hospod&aacute;řsk&eacute; Noviny</em> ist der Meinung, die von anderen tschechischen Politikern praktizierte Korruption sei weit aufwendiger und erfindungsreicher und somit wahrscheinlich der strafrechtlichen Verfolgung weniger ausgesetzt. &bdquo;Wenn sie vor Gericht k&auml;men, w&uuml;rde das ganze politische System zusammenbrechen&ldquo;, schreibt sie. Weiter hei&szlig;t es jedoch, das B&aacute;rta-Urteil sei ein gro&szlig;er Schritt f&uuml;r die junge Demokratie des Landes.</p> (News in brief)]]></description><pubDate>Mon, 16 Apr 2012 14:48:45 +0100</pubDate><guid>1816511</guid></item>
<item><title>Polen | Radosław Sikorski, Europa im Sturmschritt (Polityka, Warschau)</title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/article/1797641-radoslaw-sikorski-europa-im-sturmschritt</link><description><![CDATA[Der Chef der polnischen Diplomatie gibt mehr und mehr den einflussreichen Akteur auf der europäischen Bühne, doch sein Aktivismus geht oftmals mit einer Impulsivität und Dreistigkeit einher, die an einen gewissen Nicolas Sarkozy erinnert. (Article)]]></description><pubDate>Fri, 13 Apr 2012 12:15:55 +0100</pubDate><guid>1797641</guid></item>
</channel></rss>
