Dossiers
La crise irlandaise
On Presseurop
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Schuldenkrise: Wahlen in Irland, neu heißt nicht anders
23. Februar 201137 The Irish Times Dublin -
Irland: Nochmal 10 Milliarden für Zombie-Banken
10. Februar 2011PresseuropThe Irish Times -
Irischer Haushalt: Die Qualen nehmen kein Ende
8. Dezember 2010PresseuropIrish Independent -
Irland: Der Deutschen gefallenes Paradies
7. Dezember 20101641 Der Spiegel Hamburg -
Eurokrise: Die Banken werden zahlen…ein bisschen
29. November 2010401 Presseurop -
Eurokrise : Irland verbittert über die Rettung
29. November 20101PresseuropIrish Independent -
Irland: Cowens Tage sind gezählt
23. November 2010PresseuropIrish Independent -
Irlandkrise: Bittere Rettung
22. November 2010741 Presseurop -
Irland: Der Morgen nach dem IWF
22. November 2010271 Irish Independent Dublin -
Editorial: It's TINA, stupid
19. November 20101302Presseurop -
Irland: Die Gesichter der „Men in Black“ von IWF und EU
19. November 2010PresseuropThe Irish Times -
Irlandkrise: EU und IWF undercover in Dublin
18. November 20102PresseuropEUobserver.com -
Eurokrise: Lasst sie pleitegehen
17. November 20101121 Der Standard Wien -
Irlandkrise: Und was ist mit der Demokratie?
17. November 201024PresseuropThe Wall Street Journal Europe -
Krise in der Eurozone : Rettet Irland, nicht seine Eliten
16. November 2010652 The Irish Times Dublin -
Eurokrise: Es begann mit Irland...
16. November 201034PresseuropPresseurop -
Eurokrise: Der Bail-Out, der keiner ist
15. November 2010PresseuropIrish Independent -
Wirtschaftskrise: Schirm aufspannen!
12. November 20101253 Presseurop -
Schuldenkrise: Spanische Ängste und irischer Humor
11. November 201021PresseuropEl País -
Irland: Alles Käse
8. November 201057PresseuropIrish Independent -
Sparmaßnahmen: Ist Irland aufgewacht?
4. November 2010PresseuropThe Irish Times -
Banken: Die irische Tragödie
1. Oktober 20101053 The Guardian London -
Banken: Irlands 34-Milliarden-Euro-Loch
30. September 2010PresseuropIrish Independent -
Rezession: Ist Irland in der zweiten Talsohle?
24. September 2010PresseuropThe Irish Times -
Krise: Wer fürchtet das irische Virus?
23. September 201030 Süddeutsche Zeitung München -
Wirtschaftskrise: Irland verkauft, Irland läuft
22. September 2010PresseuropThe Irish Times -
Schulden: Die PIG sind wieder da
10. September 20101PresseuropHandelsblatt -
Wirtschaftskrise : Hat der Run auf Irland begonnen?
8. September 2010PresseuropThe Irish Times -
Wirtschaftskrise: Zombiebank treibt Irland an den Abgrund
1. September 2010PresseuropThe Irish Times -
Wirtschaftskrise: Blickt Irland in den Abgrund?
21. Juli 2010PresseuropIrish Independent -
Auswanderung: 120.000 flüchten aus sparendem Irland
14. Juli 2010PresseuropThe Irish Times -
Irland: Rezession vorbei, Arbeitslosigkeit steigt
1. Juli 2010PresseuropThe Irish Times -
Banken: Rettungsplan schlägt 27
17. Mai 201026 Irish Independent Dublin -
Irland: Griechen-Chaos schadet “unserem” Aufschwung
6. Mai 2010PresseuropIrish Independent -
Irland: Die große NAMA Lotterie beginnt
30. März 2010PresseuropIrish Examiner -
Griechenlandkrise: Zaudern der EU schlecht für die PIGS
23. März 2010PresseuropABC -
Wirtschaft: Keine Lust auf Abspecken
18. März 2010212 International Herald Tribune Paris -
Wirtschaftskrise: PIGS suchen Peanuts
4. Februar 2010377 Presseurop -
Euro: Wo geht's wieder raus?
26. Januar 2010Presseurop -
Irland: Abgebrannt im Musterland
18. Januar 2010132 New Statesman London -
Budget 2010: Irland kann trinken um zu vergessen
9. Dezember 2009PresseuropIrish Independent -
Irland: Die zehn Plagen der Iren
30. November 2009Irish Independent Dublin -
Irland: Cowen für Haushalts-"Anpassungen"
12. November 2009PresseuropThe Irish Times -
Irland-Island: Zwei Inseln im selben Boot
7. August 2009Le Monde Paris -
Wirtschaftskrise: Sozialismus nach irischer Art
31. Juli 2009PresseuropIrish Independent
Die Iren sind zwar wütend über die Rettungsaktion der EU und des IWF, über die massiven Budgetkürzungen und die Tatsache, dass Millionen an öffentlichen Geldern immer noch in die „toxischen“ Banken einfließen, aber sie wählen trotzdem eine neue Regierung, welche die von ihren Vorgängern getroffenen Maßnahmen durchführen wird, beklagt Kolumnist Fintan O’Toole.
Irland, die arme reine Insel, war spätestens seit Heinrich Böll ein Sehnsuchtsort für viele Deutsche. Dann aber erlag das Land dem Turbokapitalismus, brachte den Euro in Wanken und ließ den deutschen Traum von der besseren Welt platzen, schreibt der Spiegel. (Auszüge)
Zusätzlich zum Rettungspaket für Irland haben die EU-Spitzenpolitiker beschlossen, ab 2013 auch die privaten Gläubiger in die Pflicht zu nehmen, wenn es darum geht, anderen Staaten Finanzhilfen bereit zu stellen. Ein Schritt in die richtige Richtung, schätzt die Presse, aber die Krise ist noch nicht überstanden.
Zwischen 80 und 100 Milliarden Euro. Noch ist nicht bekannt, wie hoch das Hilfspaket für Irland sein wird, auf das sich die Europäische Union und der Internationale Währungsfonds geeinigt haben. Eine Frage stellt sich jedoch: Ist dies die richtige Entscheidung? Antworten darauf liefern der Corriere della Sera und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.
Nach einer Woche Abwehr bat die irische Regierung in einer demütigen Kehrtwende um ein Rettungspaket von EU und IWF. Welch erniedrigendes Versagen, schreibt der Irish Independent; aber auch eine Chance, Nationalstolz und Selbstvertrauen wiederzuerlangen.
Wer investiert, muss Verluste hinnehmen. Das sollte sich Europa, wo Griechenland neue Schuldenberge aufbaut und Irland mit der Pleite rechnet, zu Herzen nehmen. Nicht die Steuerzahler sollen für eine neue Rettungsaktion zusammenlegen müssen, sondern auch private Gläubiger.
Die irische Schuldenkrise steht bei der Konferenz der Finanzminister in Brüssel ganz oben auf der Tagesordnung. Der irische Kolumnist Fintan O’Toole warnt, dass eine Rettungsaktion für das wirtschaftlich verkrüppelte Land ohne eine Umorganisation der politischen Institutionen nicht funktionieren kann.
Seit der Krise Griechenlands im letzten Frühjahr wirkte kein anderes Land den Märkten gegenüber so verletzlich wie Irland. Während sich die Idee eines Rettungsplans für das Land in den Köpfen ausbreitet, sorgt sich die europäische Presse um die Folgen für die anderen Mitgliedsstaaten der EU.
Während die Zahlen der arbeitslosen und auswandernden Iren in die Höhe schnellen, soll die Rechnung für die irische Rettung der "toxischen" Banken bis zu 50 Milliarden Euro betragen – unglaubliche 32 Prozent des Nationaleinkommens. Wie ein großer Teil der Presse in Irland und in Großbritannien fragt der Guardian, ob der einstige keltische Tiger am Rande des Zusammenbruchs steht.
Wird Irland zum Bremsklotz für den Aufschwung in Europa? Brüssel hebt den Zeigefinger, das Land solle sparen, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Dabei unterstützte die EU jahrelang die Wahnsinnsidee vom Wachstum um jeden Preis.
Die massiven Rettungsaktionen, zuerst für Griechenland und dann für die Eurozone, sind kaum eine Beruhigung für die überspannnten internationalen Märkte. Das Problem, so David McWilliams, liegt darin, dass die Staaten ihr Schicksal an ein fragiles Bankensystem gekuppelt haben, und zwar auf Kosten ihrer Bürger.
Von Griechenland bis Irland ermahnt die Europäische Union ihre Mitgliedsländer zur Durchsetzung schmerzhafter Einschnitte bei den Staatsausgaben. Jedoch wächst die Kritik an diesem „Spar-Kult“, der Europa noch weiter in die Rezession treiben könnte.
Portugal, Irland, Griechenland, Spanien: Die vier labilsten Länder der Eurozone — deren Initialen "PIGS" ergeben, stehen unter Druck. Sie versuchen, ihre Wirtschaft wieder anzukurbeln. Jedes auf seine Weise, doch Skepsis herrscht überall, auch in der Presse.
Die finanziellen Schwierigkeiten von Ländern wie Griechenland oder Irland lassen die Frage ihres Ausschlusses aus der Eurozone aufkommen. Doch die Meinungen über die Durchführbarkeit eines solchen Vorgehens sind geteilt.
Irland ist der von der Weltwirtschaftskrise am schlimmsten getroffene EU-Staat und schwer erschüttert durch die wie Brandrodung anmutenden Regierungshaushalte. Die Jahre des boomenden Keltischen Tigers scheinen nur allzu lange zurück zu liegen. Rob Brown warnt, dass Dublins Bemühungen, die öffentlichen Ausgaben zu reduzieren und die internationale Finanzbranche bei Laune zu halten, nicht nur zum wirtschaftlichen, sondern auch zum sozialen Supergau führen könnten.
Rezession, nationale Streiks, das tragische Aus bei der WM-Qualifikation und jetzt auch noch die Überschwemmung-Irland könnte es nicht schlechter gehen. Pat Fitzpatrick vom Irish Independent fragt sich da, ob das nicht alles gottgewollt ist.
Island ist schwer angeschlagen von der Wirtschaftskrise und will nun in die EU. Davor, so bedingen sich einige Mitgliedsstaaten jedoch aus, soll Irland den Vertrag von Lissabon annehmen. Eine paradoxe Situation für die beiden Länder. Einige Gemeinsamkeiten mögen sie zwar haben, Europa sehen sie aber mit denkbar verschiedenen Augen, schreibt Le Monde. 


