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        <channel><title>Presseurop | <![CDATA[Presseschau]]></title>
            <link>http://www.presseurop.eu/de</link>
            <description>Das Beste aus Europas Presse</description>
            <language>de</language>







































<item><title><![CDATA[Wachstum: “Die Eurozone fährt sich in der Rezession fest”]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/3782241-die-eurozone-faehrt-sich-der-rezession-fest?xtor=RSS-13</link><description><![CDATA[<p><p>Der befürchtete Douple-Dip ist zur Wirklichkeit geworden: Das Wachstum in der Eurozone betrug im ersten Quartal durchschnittlich -0,2% (im Vergleich zu -0,1% für die Gesamtheit den 27 EU-Staaten) und die Aussichten für das gesamte Jahr sind kaum besser (-0,7%), <a href="http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_PUBLIC/2-15052013-AP/FR/2-15052013-AP-FR.PDF">so berichtet Eurostat</a>. Die Presse führt dieses Resultat vorwiegend auf die Sparpolitik zurück.</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/ft-05162013-100.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>„Die Eurozone stellt den tristen Rekord der längsten Rezessionsperiode auf“, fasst die <em>Financial Times</em> in ihrer Schlagzeile zusammen. Die Wirtschaftszeitung stellt fest, dass „dieser neueste düstere Rekord erfolgte, nachdem die Arbeitslosigkeit in der Eurozone auf einen Höchststand von 12,1 Prozent stieg“, und dass diese Zahlen „wahrscheinlich noch stärkeren Druck auf die Europäische Zentralbank ausüben werden, damit diese nach den Zinssenkungen diesen Monat noch weitere Maßnahmen ergreift und auch ihre wirtschaftlichen Voraussagen hinsichtlich einer Erholung bis Ende des Jahres nach unten hin korrigiert.“</p>

<p>Für die Financial Times, üben die neuen Zahlen – die zeigten, dass Frankreich wieder in der Rezession steht – weiteren Druck auf den französischen Präsidenten François Hollande aus, damit er Strukturreformen in der Wirtschaft durchsetzt.</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/ECHOS-banking-union-100.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>In Paris hofft Les Echos, dass die – inzwischen offizielle – Rezession „Frankreich zur Reform zwingen wird“. Auf derselben Wellenlänge wie die FT ruft auch Jacques Attali, Wirtschaftsexperte und ehemaliger Berater von François Mitterrand, François Hollande zu einem „Schock der Reformen“ auf:</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/Romania-libera-05162013-100_0.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Für România liberă kündigt die Rezession in der Eurozone ein Jahr 2013 an, das „ins Rote umschlägt“. Die Tageszeitung aus Bukarest stellt fest, dass die schlechte Leistung der europäischen Wirtschaft sogar jenseits des Atlantiks Beunruhigung auslöst:</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/correo-05162013-100.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>„Die Eurozone fährt sich in der Rezession fest“, titelt wiederum El Correo. Es sei „die längste Rezession ihrer Geschichte“, wie die Tageszeitung betont:</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/nrc-05162013-100.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Die Niederlande, die gerade „die schlimmste Wirtschaftsperiode mit Ausnahme des Kriegs“ erleben, bleiben von diesem Trend nicht verschont. Doch hier „vermeiden die Verbraucher eine starke Rezession“, wie NRC Handelsblad titelt. Die Tageszeitung erklärt, dass sich die im dritten Quartal 2012 begonnene Rezession im ersten Quartal 2013 mit einem Rückgang um 0,1% im Vergleich zum Vorjahr fortsetzt. Die Tageszeitung beruft sich dabei auf die Zahlen, die das zentrale Statistikamt am 14. Mai veröffentlichte. Dass sie nicht so dramatisch ausfallen, so betont NRC, sei insbesondere auf ein paar „Lichtpunkte“ zurückzuführen:</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/hospodarske-05162013-100.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Die Erschütterungen in der Eurozone wirken sich auch auf die Länder aus, die nicht zu ihr gehören. So leidet die Krone in der Tschechische Republik an den Nachwirkungen: Sie hat seit September 2012 im Verhältnis zum Euro sechs Prozent verloren, so stellt Hospodářské noviny in Prag fest. Für die Wirtschaftszeitung...</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/gazeta-05162013-100.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>„Europa erstickt“, titelt die <em>Gazeta Wyborcza</em>, die ganz offen der Sparpolitik die Schuld gibt. „Das Engerschnallen der Gürtel treibt uns in die Rezession“, warnt die Tageszeitung. Polens statistisches Amt kündigte an, die Wirtschaft des Landes habe im Vorjahresvergleich im ersten Quartal 2013 nur um 0,4 Prozent zugenommen – das schlechteste Resultat der letzten vier Jahre und es folgt auf sechs aufeinanderfolgende Rezessionsquartale in der Eurozone.</p>

<p><em>GW</em> zitiert ING-Chefökonom Mark Cliffe, der meint: „Wenn der derzeitige Sparkurs weitergeführt wird, gehen noch mehr Länder bankrott.“ Die Tageszeitung weist auch darauf hin, dass die Wirtschaftslage in den Ländern, in denen die strengsten Sparmaßnahmen eingeführt wurden, besonders schlecht ist, so etwa in Spanien, Italien, Portugal, Zypern und Griechenland.</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 16 May 2013 18:07:31 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3782241</guid></item>
























































































































<item><title><![CDATA[Enrico Letta: Neuer Spieler, altes Spiel]]></title><link>http://www.presseurop.eu/de/content/press-review/3740841-neuer-spieler-altes-spiel?xtor=RSS-13</link><description><![CDATA[<p><p>Es war ein „Debüt ohne Minderwertigkeitskomplexe“, <a href="http://lastampa.it/2013/05/01/italia/cronache/letta-con-hollande-e-merkel-senza-complessi-di-inferiorita-kc29hpZACSqAGvniITRQOP/pagina.html">schreibt<em>La Stampa</em></a> nach Enrico Lettas erster diplomatischer Europatournee. Nach seiner Vereidigung am 29. April traf sich der italienische Ministerpräsident am 30. April mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und am 1. Mai mit dem französischen Staatspräsidenten François Hollande und dem Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso.</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/stampa-100_3.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Er musste „sich in Berlin und Paris vorstellen, wo mehr über das Schicksal Italiens entschieden wird als man meinen könnte“. Trotz seines jungen Alters – erst 46 – „versetzte er sich innerhalb weniger Stunden [in die Haut eines] Regierungschefs“, stellt die Tageszeitung fest. Doch Europas Vertrauen wird nicht so leicht zu gewinnen sein, wie in einem Leitartikel der <em>Stampa</em> zu lesen ist:</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/ilsole-100.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Lettas zeitige diplomatische Reise war „eine gute Idee“ meint <em>Il Sole 24 Ore</em>. Nicht nur, um „Italiens politischere Stellung auf internationaler Ebene“ zu unterstreichen, sondern auch, um Lettas eigene Position hinsichtlich der Streitigkeiten zu festigen, die seine große Regierungskoalition bereits erschüttern – insbesondere die von PDL-Chef Silvio Berlusconi verlangte Erstattung der Immobiliensteuer. Letta...</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/die-zeit-150.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Auf deutscher Seite [begutachtet <em>Die Zeit</em>] (<a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-05/italien-letta-besuch-berlin)" title="http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-05/italien-letta-besuch-berlin)">http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-05/italien-letta-besuch-berlin)</a> den „braven Jungen“, der auf den „lächelnden Charmeur“ Berlusconi und den „höflichen Professor“ Monti folgt.</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/standard-100.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Was den Gedanken an ein Bündnis mit dem französischen Präsidenten François Hollande betrifft, um „nach einer Aufweichung des Stabilitätspaktes und damit der Defizitziele zu rufen“, so findet <em>Der Standard</em> diesen „maßlos übertrieben“. Die österreichische Tageszeitung erklärt:</p></p><h2></h2><img src="http://www.presseurop.eu/files/ABC-100_2.jpg" alt="" style="display:block;" /><p><p>Enrico Lettas Europareise sei im Endeffekt nichts mehr als eine „fromme Wallfahrt“, findet Kolumnenautor Alfonso Rojo in <em>ABC</em>. Dadurch, dass er Berlin zuerst besucht hat, zeigt der neue italienische Ministerpräsident einfach, dass er weiß, wer in der EU das Sagen hat:</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 02 May 2013 16:47:02 +0100</pubDate><guid isPermalink="false">3740841</guid></item>





































































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