Thema
Europawahl 2009
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Europawahl
Und immer gewinnen die Konservativen
8. Juni 20092La Repubblica Rom -
Europawahl
Lokales Votum in globalisierter Welt
8. Juni 20092El País Madrid -
Italien
Schwarzmarkt für Stimmzettel
1. Juni 2009Il Sole-24 Ore Mailand -
Europäisches Parlament
König Konsens
28. Mai 20091Le Monde Paris -
Europawahl
Zeit für neue Gedanken
24. Mai 20091Süddeutsche Zeitung München -
Stimmenthaltung
Europawahl für Reiche?
24. Mai 2009Público Madrid -
Wahlkampfattacke
Die Reißer der SPD
22. Mai 20093Presseurop -
Europawahl
Das große Casting
22. Mai 20092Cotidianul Bukarest -
Europäisches Parlament
Pauken für Europa
21. Mai 2009Trouw Amsterdam -
Europäisches Parlament
Gar nicht so unnütz
14. Mai 20091Revista 22 Bukarest
Ob an der Macht oder in der Opposition, die konservativen Parteien haben sich die Sorgen der Wähler angesichts der Wirtschaftskrise zu Nutze gemacht. Die ihrerseits auf dem gesamten Kontinent rückläufige Linke durchläuft gerade eine "Sprachkrise": Ihr sei es nicht gelungen, ihre Stammwähler zu mobilisieren, bedauert La Repubblica.
Weder Kandidaten noch Wählern ist es gelungen, die größten supranationalen Wahlen der Geschichte zu einer gemeinsamen Abstimmung zu machen. Schade, bedauert El Pais, denn globale Probleme erfordern immer häufiger Antworten, die Grenzen überschreiten.
Die Jahre vergehen, doch eine Tradition im Süden Italiens bleibt bestehen, nämlich der An- und Verkauf von Wahlstimmen. Drei Kandidaten zur Europawahl berichten über ihre Erfahrungen: "all inclusive" Paketangebote zu Billigpreisen, ab 80 Cent pro Stimme.
Die Arbeitsweise des Europaparlament zeichnet sich durch seine Kompromisskultur aus. Um gegenüber Kommission und Rat an Bedeutung zu gewinnen, bemühen sich die Abgeordneten um Einigkeit vor dem Votum und springen dabei über politische Klüfte.
Das Europäische Parlament ist die einzige überstaatliche Institution, die demokratisch gewählt wird. Mangels einer echten Debatte über seinen Daseinsgrund sehen die Bürger es jedoch immer noch wie einen Elite-Verein.
Die Arbeitslosigkeit steigt, die soziale Absicherung sinkt: Da Europa den unteren Gesellschaftsschichten nichts nützt, wird die Wahlbeteiligung niedrig sein, so die These von Vicenç Navarro.
Im Wahlkampf geben sich die Sozialdemokraten als Partei der sozialen Gerechtigkeit und ungewöhnlich streitsüchtig. Damit trafen sie nicht nur auf Erstaunen, sondern auf ebenso aggressive Kritik.
Schauspielerinnen, Prinzen, Models, Präsidententöchter, antisemitische Komiker... kleine Präsentation der "Euro-Trash"-Kandidaten der Wahlen 2009.
Ob Chemikalienrecht oder CO2-Emissionshandel, die Parlamentarier beschäftigen sich zumeist mit technisch hochkomplizierten Themen. Europa bauen ist vor allem eine Fleißarbeit.
Das Europäische Parlament, Dreh- und Angelpunkt der EU, hat im Osten einen besseren Ruf als in Westeuropa, schreibt Alexandru Lăzescu. Politische Klüfte sind hier weniger breit und bester Nährboden für eine europäische Debatte.