Thema
Europa im Angesicht der Krise
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Das Baltikum und die Krise / 3
Litauen: Feste sparen
22. April 2010The New York Times New York -
Das Baltikum und die Krise / 2
Lettland, der Tiger hinkt
19. April 20101The Independent London -
Mentalitäten
Fortschritt ist von vorgestern
25. Februar 20101La Vanguardia Barcelona -
Wirtschaftskrise
Vergessen wir das europäische Modell!
25. Februar 20106Rzeczpospolita Warschau -
Wirtschaftskrise
Zorniges Europa geht auf die Straße
24. Februar 20102The Independent London -
Griechenland
Den Gürtel sollst du enger schnallen
11. Februar 20101Le Figaro Paris -
Euroland
Krisenföderalismus ahoi
10. Februar 2010Presseurop -
Griechenland
Papandreou verspricht Blut und Tränen
9. Februar 2010PresseuropTo Ethnos -
Europäische Union
Van Rompuy will eine Wirtschaftsregierung
9. Februar 2010PresseuropLe Soir -
8. Februar 20101Presseurop
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Wirtschaftskrise
PIGS suchen Peanuts
4. Februar 20107Presseurop -
Spanien
Zwei Jahre später in die Rente
1. Februar 20101PresseuropEl País -
Portugal
Krise klotzt, Budget kleckert
27. Januar 2010PresseuropPúblico -
Wirtschaft
Euros nach Athen tragen
26. Januar 20103La Stampa Turin -
26. Januar 2010Presseurop
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Automobilindustrie
Reif für den Schrottplatz?
22. Januar 20101Presseurop -
Tschechische Republik
Schulkinder lernen Umgang mit Geld
21. Januar 2010PresseuropLidové noviny -
Portugal
Krisenkinder
20. Januar 20101Público Lissabon -
Mittelmeerländer
Pleitewelle an der Euroschwelle
19. Januar 20101Die Zeit Hamburg -
Irland
Abgebrannt im Musterland
18. Januar 20102New Statesman London -
Island
Island leistet Widerstand
7. Januar 201010Presseurop -
Polen – Slowakei
Das neue Wirtschaftstandem der EU?
4. Januar 2010PresseuropDziennik Gazeta Prawna -
Griechenland
Mitgefangen, mitgehangen?
15. Dezember 2009Der Spiegel Hamburg -
Griechenland
Nach Dubai, Athen?
9. Dezember 20091Presseurop -
23. Oktober 2009Le Monde Paris
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Unternehmen
Wenn Arbeit in den Selbstmord treibt
29. September 20091Le Monde Paris -
Wachstum
Das Glück liegt nicht im BIP
15. September 2009Le Monde Paris -
Banker-Boni
Die Zähmung der Sündenböcke
4. September 2009Presseurop -
Flugverkehr
Der Absturz der Billigflieger
2. September 2009De Standaard Brüssel -
Island
Ausgepresst
17. August 2009Financial Times London -
Wirtschaftskrise
Aufschwung, was für ein Aufschwung?
14. August 2009Presseurop -
Schifffahrt
Container in Seenot
14. August 20091Der Spiegel Hamburg -
Mittel- und Osteuropa
Die fetten Jahre sind vorbei
12. August 2009Gandul Bukarest -
Irland-Island
Zwei Inseln im selben Boot
7. August 2009Le Monde Paris -
Wirtschaftskrise
Sozialismus nach irischer Art
31. Juli 2009PresseuropIrish Independent -
Einheitswährung
Keine Euroeinführung in Polen 2012
30. Juli 2009PresseuropRzeczpospolita -
Wachstum
Motzen wir die Krise auf
24. Juli 2009PresseuropPolska The Times -
23. Juli 2009PresseuropNRC Handelsblad
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Tschechische Republik
Prostitution an ihrer Grenze
21. Juli 2009Mladá Fronta DNES Prag -
Entlassungen
Frankreich vor der sozialen Explosion?
17. Juli 2009PresseuropLibération -
Wirtschaftskrise
Vergiss Spanien
10. Juli 2009Cafebabel.com Paris -
Wirtschaftskrise
Letten verpfänden ihre Seelen
10. Juli 2009PresseuropNRC Handelsblad -
Globalisierung
G8: Der auf dem letzten Loch pfeift
8. Juli 20091Presseurop -
Wohlfahrtsstaat
Skandinavisches Modell: so schön, so unerreichbar
6. Juli 20091Le Soir Brüssel -
Ratspräsidentschaft
Umwelt: Den letzten beißen die Hunde
30. Juni 20091Fokus Stockholm -
Wirtschaft
Der lettische Kater
29. Juni 2009Die Zeit Hamburg -
Wirtschaftliche Richtlinien
Europa ins Knie geschossen
29. Juni 20091El País Madrid -
Energie
Erdöl, Geisel der Nordsee
24. Juni 2009La Stampa Turin -
Beschäftigung
Deutsches Modell bezaubert die Spanier
19. Juni 2009El País Madrid -
Deutschland
Wir Krisenkinder
15. Juni 2009PresseuropDer Spiegel -
Wirtschaftskrise
Das Kopfzerbrechen der Kassenwarte
3. Juni 2009Der Spiegel Hamburg -
Finanzkrise
Für einen neuen Wirtschaftspakt
2. Juni 20092El País Madrid -
LUXEMBURG
Steuerparadies im Widerstand
1. Juni 20091Le Figaro Paris -
Rumänien
Gastarbeiter, willkommen zu Hause
1. Juni 2009România libera Bukarest
Die Wirtschaftskrise hat es schwer getroffen und (außer der irischen) hat sich keine andere Regierung in Sachen Staatsausgaben für einen strengeren Sparkurs entschieden als Vilnius. Und dennoch ist der Protest trotz außerordentlich schwerwiegender individueller und sozialer Auswirkungen nicht annähernd so heftig wie in Griechenland oder Spanien.
Mit der höchsten Arbeitslosenrate innerhalb der EU hat sich Lettland heute endgültig von den Jahren des kapitalistischen Booms verabschiedet. Viele Bürger sehnen sich nach den trüben Gewissheiten des Lebens zu Zeiten des Kommunismus, berichtet The Independent.
Die Krise überwinden und gleichzeitig die sozialen Privilegien der Menschen in der Union bewahren? Pure Illusion, meint der polnische Publizist Marek Magierowski.
Inmitten von Arbeitsstopps und düsteren Prophezeiungen, laut denen Europas Aufschwung nach der Rezession schon wieder feststeckt, taumelt der Kontinent nun unter einer nie dagewesenen Welle von Arbeitskämpfen und Lohnforderungen. Von Dublin bis Athen protestiert man gegen Haushalts- und Lohnkürzungen.
Die 27 kommen in Brüssel zusammen, um die griechische Wirtschaft zu retten. In Athen trifft der von der Regierung angekündigte Sparkurs nicht auf Begeisterung. Doch in einem Land, in dem der Staat gegenüber der allgemein verbreiteten Steuerhinterziehung hilflos ist, scheint eine Änderung der Gewohnheiten unausweichlich.
Der Sondergipfel der 27, der mitten in der Finanzkrise diesen Donnerstag in Brüssel abgehalten wird, könnte die Entstehung einer Art "europäischer Wirtschaftsregierung" besiegeln. Dieses von manchen Staaten lange debattierte Konzept scheint heute unvermeidlich – das findet jedenfalls die Presse.
Die an mehreren Finanzplätzen angegriffene europäische Währung macht ihre bis jetzt härteste Prüfung durch. Die europäische Presse prangert eine konzertierte Offensive an und ruft die 27 zur Reaktion auf.
Portugal, Irland, Griechenland, Spanien: Die vier labilsten Länder der Eurozone — deren Initialen "PIGS" ergeben, stehen unter Druck. Sie versuchen, ihre Wirtschaft wieder anzukurbeln. Jedes auf seine Weise, doch Skepsis herrscht überall, auch in der Presse.
Die gesamtwirtschaftlichen Probleme Griechenlands beunruhigen die europäischen Behörden. Sie befürchten, dass Athens Zugehörigkeit zur Eurozone die Vertrauenswürdigkeit der europäischen Währung beeinträchtigen könnte; und auch die der gesamten EU. Ist sie doch unfähig, das Verhalten ihrer Mitglieder zu kontrollieren.
Die finanziellen Schwierigkeiten von Ländern wie Griechenland oder Irland lassen die Frage ihres Ausschlusses aus der Eurozone aufkommen. Doch die Meinungen über die Durchführbarkeit eines solchen Vorgehens sind geteilt.
Die angekündigte Schließung des Opel-Werks im belgischen Antwerpen verdeutlicht die europaweite Krise der Automobilbranche. Von Konjunkturfragen einmal abgesehen, macht sich die Presse Gedanken über die Zukunft eines für unseren Kontinent kritischen Industriemodells.
In Großbritannien spricht man von der "verlorenen Generation": Das sind die 16 bis 25-jährigen, die ihr Berufsleben mitten in der Krise und der Rezession beginnen und die es nicht leicht haben, eine Arbeit zu finden und diese trotz Studium zu behalten. In Portugal weist alles darauf hin, dass das Phänomen dabei ist, sich festzusetzen, warnt Público.
Es sind die Lieblingsurlaubsländer der Deutschen. Aber sie steuern auf die Pleite zu. Die Europäer müssen für die Schuldenkönige zahlen, erklärt Die Zeit, wenn sie nicht als letzter Domino in der Pleite-Reihe ins Finanzchaos gerissen werden wollen.
Irland ist der von der Weltwirtschaftskrise am schlimmsten getroffene EU-Staat und schwer erschüttert durch die wie Brandrodung anmutenden Regierungshaushalte. Die Jahre des boomenden Keltischen Tigers scheinen nur allzu lange zurück zu liegen. Rob Brown warnt, dass Dublins Bemühungen, die öffentlichen Ausgaben zu reduzieren und die internationale Finanzbranche bei Laune zu halten, nicht nur zum wirtschaftlichen, sondern auch zum sozialen Supergau führen könnten.
Mit seiner Entscheidung, ein Referendum durchzuführen, in dem über die Rückzahlung der Schulden seines Landes abgestimmt werden soll, widersetzt sich der isländische Präsident den Forderungen Europas. Jedoch ist sich die europäische Presse einig darüber, dass es nicht die Bürger sein dürfen, die für die Fehler der Bankiers zahlen müssen.
In Berlin und Brüssel wachsen die Zweifel, dass das Euro-Mitglied Griechenland seine Schuldenprobleme aus eigener Kraft lösen kann. Wenn nichts geschieht, droht dem Land die Insolvenz – mit unvorhersehbaren Folgen.
Die Staatsverschuldung ist außer Kontrolle geraten, Steuerflüchtige reiten im Galopp, das Rentenloch klafft… Das Land steht kurz vor dem Bankrott. So lautet die Diagnose der europäischen Presse. Wer sorgt sich um die Konsequenzen für den Euro und einen möglichen Dominoeffekt, der die weniger sparsamen Länder mitreißen könnte?
Der Konjunkturaufschwung bringt die Regierungen dazu, neue Maßnahmen zu ergreifen, um das Wachstum anzukurbeln. Doch wie bei der drohenden Rezession vor einem Jahr sind die 27 unfähig, zusammenzuarbeiten, um gemeinsam "das Ende der Krise" vorzubereiten, schreibt Le Monde.
In den letzten 18 Monaten haben 24 France Télécom-Mitarbeiter Selbstmord begangen. Prekarität, Flexibilität, Isolation am Arbeitsplatz: Die Gründe des Unbehagens sind vielschichtig. Doch über die Situation innerhalb des Unternehmens hinaus, stellt sich allgemein die Frage der Bedeutung von Arbeit innerhalb unserer Gesellschaft, erklären zwei Soziologen in Le Monde.
Ein Jahr nach Beginn der Weltwirtschaftskrise fordert eine vom Wirtschafts-Nobelpreistäger Joseph Stiglitz geführte Kommission zur Reform der Bemessung der Wirtschaftsleistung neue Messwerkzeuge, die auch das Wohlbefinden der Bevölkerung mit einbeziehen sollen. Eine Maßnahme, von der Frankreich wünscht, dass die europäischen Partner sie umsetzen.
Paris, Berlin und London haben sich darauf geeinigt, sich beim nächsten G20-Gipfel für eine Begrenzung der Gehälter von Bankern einzusetzen. Aber auch wenn diese Maßnahme auf breite Zustimmung trifft, so ist sie wirtschaftlich gesehen nicht wirklich effizient, meint die europäische Presse.
Der Bankrott von SkyEurope ist ein weiteres Beispiel für die Anfälligkeit der Billig-Airlines. Diese Fluggesellschaften wurden zwar oft von begeisterten aber unerfahrenen Firmenbossen gegründet. Es fehlt ihnen an Kapital und die Firmen sind zu klein, um der Konkurrenz die Stirn bieten zu können, erklärt De Standaard.
Werden Island und Lettland die Auslandsschulden abtragen können, die eine eher dünne Schicht ihrer Bevölkerung auflaufen ließ? Die Empfehlungen der EU und des Internationalen Währungsfonds (IWF) gehen dahin, private Schulden durch öffentliche Schuldverschreibungen zu ersetzen und zur Rückzahlung dann die Steuern zu erhöhen, die öffentlichen Ausgaben drastisch zu kürzen und die Bürger dazu anzuhalten, ihre Ersparnisse aufzubrauchen.
Auf beiden Seiten des Rheins ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal um 0,3 Prozent gestiegen. Jedoch ist es noch zu früh, um von einem Ende der Krise zu sprechen, warnt die europäische Presse. Die Mehrheit der EU-Länder verzeichnet anhaltend sinkende Wachstumszahlen. In Großbritannien sind die in die Höhe schnellenden Arbeitslosenzahlen für Jugendliche besonders beunruhigend.
Einst war der Güterverkehr auf dem Meer der Puls der Globalisierung, auch ihr größter Profiteur. Dann kam die Wirtschaftskrise. Nachfrage und Preise stürzen in den Keller, die Häfen füllen sich mit unbeschäftigten Schiffen ohne Ladung. Der Wettbewerb hat sich verschärft, einige fürchten ein Blutbad unter den Reedereien, andere sichern sich mit Hilfe finanzstarker Großkonzerne. Aber alle blicken auf den Überlebenskampf der Hamburger Hapag-Lloyd.
In Mittel- und Osteuropa herrscht die Krise, und Länder mit einer extremen Wachstumsrate wie die baltischen Staaten sehen sich nun gezwungen, ihre Budgets zu kürzen. Dies fängt bei den Beamtengehältern an, und die Minister müssen mit gutem Beispiel voranschreiten.
Island ist schwer angeschlagen von der Wirtschaftskrise und will nun in die EU. Davor, so bedingen sich einige Mitgliedsstaaten jedoch aus, soll Irland den Vertrag von Lissabon annehmen. Eine paradoxe Situation für die beiden Länder. Einige Gemeinsamkeiten mögen sie zwar haben, Europa sehen sie aber mit denkbar verschiedenen Augen, schreibt Le Monde.
Die Zeiten, in denen es an der Grenze vor Bordellen nur so wimmelte, sind vorbei. Mit der Wirtschaftskrise bleiben die Kunden aus Deutschland und Österreich aus. Und: Nach der EU-Osterweiterung ziehen viele junge Frauen rumänischer oder bulgarischer Herkunft nun in westlichere, reichere Länder weiter.
Spanien verzeichnet eine der höchsten Arbeitslosenquoten in Europa (35,4 %). Bei den unter 25-Jährigen hat fast ein Drittel keine Arbeit. Viele von ihnen verlassen also ihr Land und versuchen ihr Glück im Ausland.
Er ist schlecht organisiert, und das auch noch von einem diskreditierten Silvio Berlusconi. Der Gipfel der größten Industrienationen, der an diesem 8. Juli in L'Aquila beginnt, erinnert an das Ende einer Epoche. Für die europäische Presse schlägt jetzt die Stunde, um über eine neue internationale Steuerungsorganisation nachzudenken.
Ein Jahr ist es her, dass die Wirtschaftskrise ausbrach. Die Europäer fahnden nach wie vor nach Lösungen, um ihre Folgen aufzufangen. Schweden, dessen Modell für zahlreiche Länder eine Referenz ist, hat dies zur Priorität seiner Ratspräsidentschaft erklärt. Laut Le Soir ist es jedoch schwierig, dem umworbenen Modell wirklich zu folgen.
Stockholm wollte sich eigentlich die Vorbereitung der Kyoto-Nachfolge auf die Fahnen seines Unionsvorsitzes schreiben. Aber dann kam die Wirtschaftskrise und die Prioritätenliste stand auf den Kopf. Und nun? – Schraubt Schweden seine Ansprüche herunter.
Lange Zeit war die lettische Wirtschaft die mit dem rasantesten Wachstum der EU. Jetzt steht das Land am ökonomischen Abgrund. Gerade hat es seine Staatsausgaben und die Löhne gesenkt. Bald wird es sich vielleicht dazu durchringen müssen, seine Währung abzuwerten.
Seit Beginn der Wirtschaftskrise ignorieren die Regierungen wohlgefällig Brüsseler Empfehlungen und übergehen seine Wirtschaftspolitik. Dabei haben die Union und ihre Einheitswährung so manch einen Mitgliedsstaat vor der Pleite bewahrt. Für El País ginge es Europa besser, wenn die Regierungen anfingen auf weniger unilaterale Weise zu handeln.
Mit der Wirtschaftskrise sinkt die Ölnachfrage. Doch die Preise steigen weiter. Warum? Eine Antwort erhält der Interessierte vor dem Rotterdamer Hafen, wo bis zum Rand mit Öl gefüllte Supertanker liegen und warten. Solange, bis die Barone des schwarzen Goldes entscheiden, dass der Moment für den Verkauf gekommen ist.
Mit der Wirtschaftskrise schnellte die Arbeitslosenquote in Spanien auf 17%. Und wenn die Madrider Regierung sich ein Beispiel an Deutschland nähme um den Karren aus dem Dreck zu ziehen? Denn dort hält sich die Arbeitslosigkeit in Grenzen. – So zumindest lautet der Vorschlag von El País.
Wie stark sollte die EU ihre Finanzmärkte regulieren? Die europäischen Finanzminister sind sich uneinig. Der "alte Kontinent" will strengere Auflagen, London, Dublin und einige Teile Osteuropas jedoch halten dagegen.
Trotz der Tatsache, dass die meisten EU-Mitgliedsstaaten von konservativen Regierungen geleitet werden, setzen sie in Krisenzeiten Keynes’sche Wirtschaftsstrategien ein. Die verschiedenen politischen Strömungen in der EU sollten ihre ideologischen Unterschiede überwinden und sich auf eine globale Strategie einigen um der Wirtschaftskrise zu begegnen, meint El País.
Luxemburg sitzt in der Klemme. Von der einen Seite drückt die Wirtschaftskrise, von der anderen die Nachbarländer, damit es seinem Bankgeheimnis ein Ende setzt.
Das Land steht vor einem Urnengang und dem Ende einer Epoche.
Die Wirtschaftskrise holt auch die Rumänen ein, die zum Arbeiten nach Spanien kamen. Die Regierungen in Madrid und Bukarest wollen nun die Rückkehr in ihr Heimatland finanzieren. Denn hier werden Arbeitskräfte händeringend gesucht.


