Thema
Die Roma, Europas Paria-Nation
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Bulgarien
Die vermeintliche Gesellschaft
30. September 20113Trud Sofia -
6. April 20114Le Monde Paris
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27. Januar 20113PresseuropGazeta Wyborcza
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Demographie
Immer mehr Roma in Rumänien
5. Januar 20113PresseuropGandul -
12. November 2010PresseuropTrouw
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Minderheiten
Meine Woche als Zigeuner
10. November 20102Adevărul Bukarest -
13. Oktober 2010PresseuropEvenimentul Zilei
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Meinung
Die Roma müssen sich kümmern
10. September 20106Revista 22 Bukarest -
6. September 201019The Independent London
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Andalusien
Im Land der lustigen Zigeuner
6. September 2010Tygodnik Powszechny Krakau -
Abschiebung der Roma
Europäisches zweierlei Maß
6. September 20101PresseuropPresseurop -
Presseschau
Frankreich im Kreuzfeuer der Kritik
26. August 20102Presseurop -
26. August 2010Sega Sofia
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Immigration
Paris im Club der Hardliner
19. August 20102Le Monde Paris -
13. August 20102Le Monde Paris
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Rumänien
Reich wie ein Rom
4. August 2010PresseuropAdevărul -
Deutschland
12.000 in den fremden Kosovo
29. Juli 2010PresseuropDer Freitag -
Frankreich-Rumänien
Roma erneut am Pranger
28. Juli 20101La Croix Paris -
Dänemark
Roma raus aus Kopenhagen
6. Juli 2010PresseuropPolitiken -
Slowakei
Anti-Roma-Wahlkampagne
5. Mai 2010PresseuropSME -
Editorial
Das Volk der Paria
9. April 20102Presseurop -
7. April 2010PresseuropAdevărul
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Rassismus
Roma und Afrikaner nicht willkommen
10. Dezember 20092PresseuropIrish Examiner -
Tschechische Republik
Rassismus drückt die Schulbank
8. Dezember 2009Respekt Prag -
27. Oktober 2009Heti Világgazdaság Budapest
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Slovaquie
Patrouillen zur Roma-Überwachung
26. August 2009PresseuropHospodářské noviny -
18. August 20093Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurt
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Tschechische Republik
Brandstifter festgenommen, Ruf wiederhergestellt
14. August 2009PresseuropLidové noviny -
Minderheiten
Roma in der Rezession
10. August 2009Financial Times London -
Tschechische Republik
Roma-Reality Show endet in Prag
4. August 2009PresseuropMladá Fronta DNES -
21. Juli 2009România libera Bukarest
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15. Juni 20093Respekt Prag
Die Unruhen in Katunitsa und verschiedenen Städten des Landes sind mehr als ein erneutes Aufflackern der Roma-Feindlichkeit. Einer Anthropologin zufolge handelt es sich um das Symptom einer kranken, dem Klientelismus verfallenen Gesellschaft.
Während die EU an die Mitgliedsstaaten appelliert, weitere Anstrengungen zur Integration der Roma in ihren Ländern zu unternehmen, gehen die Einschüchterungsversuche von rechtsextremen Ungarn gegen die "kriminellen Zigeuner“ weiter. Die Regierung Viktor Orbáns, derzeit Präsident der Europäischen Union, sieht tatenlos zu.
Wie fühlt sich das Leben eines Roma in Rumänien an? Ein Journalist des Adevărul wollte es wissen und legte eine Woche lang die Zigeuner-Kluft an. Er traf auf keine direkte Diskriminierung. Dafür aber auf viel Geringschätzung.
Sicher, es ist falsch, dass Frankreich eine sozial schwache Bevölkerungsgruppe mir nichts dir nichts abschiebt. Doch sollte die Roma-Gemeinschaft auch selbst alles daran setzen, aus eigener Kraft der sozialen Misere zu entkommen, die sie in Rumänien, wie auch im Rest der Union, an den Rand der Gesellschaft rückt, meint ein rumänischer Schriftsteller.
Während die Innenminister mehrerer EU-Staaten in Paris über Einwanderung reden, wird Präsident Nicolas Sarkozys harte Gangart gegen illegale Roma-Lager zuhause und im Ausland geschmäht. Eine britische Kolumnistin übernimmt seine Verteidigung.
Fast überall stehen die Roma im gesellschaftlichen Abseits. Aus Frankreich werden sie massiv abgeschoben. Im südspanischen Andalusien jedoch leben sie halbwegs ungestört. Die anderen Länder könnten sich vom andalusischen Modell eine Scheibe abschneiden, meint das polnische Wochenmagazin Tygodnik Powszechny.
Überall in Europa sieht man die massiven französischen Roma-Abschiebungen nach Bulgarien und Rumänien zunehmend kritisch.
Frankreich schiebt Hunderte von Roma aus "humanitären Gründen" nach Rumänien und Bulgarien ab. Dies sei demagogisch und zynisch, meint der bulgarische Journalist Svetoslav Terziev. Und vor allen werde damit keineswegs das Integrationsproblem der Roma gelöst.
Nicolas Sarkozys rigoroser Schwenk zu mehr Sicherheit stellt Frankreich in den Kreis der Mitgliedsstaaten mit den härtesten Maßnahmen gegen Immigration. Andere Staaten wie Deutschland oder Spanien gehen da sanfter vor.
Weil sich bei der Integration der Roma keine Fortschritte einstellen wollen, schieben sich Aufnahme- und Herkunftsländer gegenseitig die Schuld zu. Und Brüssel ärgert sich darüber, dass die EU-finanzierten Projekte nur schleppend bzw. gar nicht vorankommen.
Nach mehreren gewalttätigen Übergriffen hat der französische Präsident entschieden, sich der "Probleme, die das Verhalten einiger Roma auslösen", anzunehmen. Dafür zieht er insbesondere die Abschiebung nichtfranzösischer Roma in Betracht. In Frankreich wie auch in Rumänien macht diese vielfach angefochtene Politik erneut deutlich, dass es sich hierbei um ein europäisches Problem handelt.
Nach einer Serie von Zwischenfällen wird über die Situation der Roma in der ungarischen Presse heftig debattiert. Die Essayistin Eszter Babarczy erläutert hier eine Idee, die sich ihren Weg bahnt: Die jungen Leute aus ihrem sozialen Umfeld herausholen, um ihnen neue Chancen zu geben.
Der ungarischen Polizei gelingt es immer noch nicht dem Zyklus der Gewalt gegen Roma ein Ende zu setzen. Die Untersuchungen führen ins Nichts, trotz der Zusammenarbeit mit dem FBI. Beispiel in einer kleinen Stadt im Zentrum Ungarns, Tatarszentgyörgy.
Die Wirtschaftskrise, die durch Europa wütet, trifft die Roma härter als andere: zuletzt eingestellt, zuerst gefeuert, und die Gewalttaten ihnen gegenüber nehmen zu.
Erst verliebte er sich in die Landschaft, die ihn an Romane aus dem 19. Jahrhundert erinnerte, dann in eine Zigeunerin. Der britische Journalist William Blacker lebt sechs Monate im Jahr unter transsylvanischen Bauern. Porträt eines Mannes zwischen zwei Welten.
Die Jobbik, Ungarns stärkste rechtsextreme Partei ergatterte bei der jüngsten Wahl zum EU-Parlament knapp 15 Prozent der Stimmen und damit drei Sitze. Ihre agressive Anti-Roma-Politik löst vielfach Besorgnis aus, denn Gewalttaten und Morde an Roma haben zuletzt in Ungarn zugenommen, schreibt Respekt. 


