Thema
Balkan, der Weg nach Brüssel
Croatie et Serbie, les deux postulantes
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Kroatien
EU öffnet die Tür
8. Juni 20113PresseuropJutarnji List -
Kroatien
Papst plädiert für EU-Beitritt
6. Juni 2011PresseuropVečernji list -
27. Mai 2011Nacional Zagreb
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20. April 20113Novi List Rijeka
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Kroatien
Europa, wozu?
12. April 2011Tportal Zagreb -
Serbien
Kein Bluff führt nach Brüssel
26. Oktober 2010Blic Belgrad -
13. Oktober 2010Il Sole-24 Ore Mailand
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9. September 2010PresseuropPolitika
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7. Juni 2010PresseuropVečernji list
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Serbien
Ein Spalt in der Tür zur EU
10. Dezember 2009Presseurop -
7. Oktober 2009PresseuropDer Standard
Une région en quête d'elle-même
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Editorial
Balkanblues
27. Mai 20111Presseurop -
11. März 20112Foreign Policy România Bukarest
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8. März 2011PresseuropRzeczpospolita
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Balkan
Verschwommenes Familienbild
21. Januar 20112Politika Belgrad -
Balkan
Der Großputz hat begonnen
23. Dezember 20104Monitor Podgorica -
Balkan
Weder drinnen noch draußen
30. September 2010Adevărul Bukarest -
26. August 2010The New York Times New York
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4. Mai 20101Kapital Sofia
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Balkan
Europa nach osmanischer Art
8. Februar 20103Globus-Skopje Skopje -
Balkan
Jugonostalgie schön wie nie
22. Oktober 20091Wprost Warschau
Bruxelles face aux Balkans compliqués
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Institutionen
Erweiterung: die große Unlust
10. November 20101Presseurop -
Balkan
Willkommen Albanien!
25. November 20091The Guardian London -
14. Oktober 2009PresseuropTrouw
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13. Oktober 20091Novi List Rijeka
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Europäische Kommission
Geht ihm ein Licht auf?
22. September 2009El País Madrid -
Visapolitik
Bosnische Muslime fallen durchs Raster
3. September 2009BH Dani Sarajevo -
31. Juli 20092El País Madrid
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Erweiterung
Verlorene Illusionen auf dem Balkan
15. Juli 2009The Guardian London
Mit der Festnahme des Verantwortlichen des Massakers von Srebrenica und der Besetzung Sarajevos haben die Autoritäten in Belgrad eine dunkle Seite der Geschichte ihres Landes umgeblättert. Die Gelegenheit, die Situation im Lande zu normalisieren, dürfen sie nicht verspielen, meint ein Leitartikler.
Die Verurteilung am 15. April des Ex-Generals Gotovina wegen Kriegsverbrechen schockiert das kroatische Volk, welches ihn als Kriegshelden im Ex-Jugoslawien-Konflikt verehrt. Dabei sei das Urteil auch die Gelegenheit, sich über die eigene Geschichte Gedanken zu machen, schreibt eine kroatische Publizistin.
„Für oder gegen den EU-Beitritt?“
Bis Ende dieses Jahres dürften die Kroaten um ihre Antwort auf diese Frage gebeten werden. Doch nach zahlreichen Hindernissen auf dem Weg zum Beitritt verlieren sie das Interesse an einem Europa, das sie mit ihren diskreditierten Eliten in Verbindung bringen.
Am 25. Oktober haben die 27 beschlossen, das serbische Beitrittsgesuch formell zu eröffnen. Doch müssen noch einige Hürden vom Land genommen werden, schreibt die serbische Tageszeitung Blic.
Während die Kandidatur Serbiens zum EU-Beitritt Ende des Monats begutachtet werden soll, steigt die von den Ultranationalisten geschürte Spannung gefährlich an, wie es die jüngsten Angriffe serbischer Hooligans gegen die Gay Pride von Belgrad und während des Fußballspiels zwischen Italien und Serbien in Genua zeigen.
Nach mehreren Jahren der Blockade haben sich die 27 EU-Staaten dafür entschieden, dass Serbien sich wieder annähern darf. Und auch wenn die serbische Presse das Freihandelsabkommen begrüßt, betont sie doch, dass Belgrad noch eine Vielzahl anderer Bedingungen erfüllen muss, bevor ein Beitritt zur EU in greifbare Nähe rückt.
Die italienische Mafia hat sich auf dem Balkan und in Osteuropa breitgemacht. Rumänien hat seinen Teil dazu beigetragen, von Begleithostessen, die in Italien Drogen verkaufen bis zu Geldwäsche. Auszug eines Interviews mit dem Schriftsteller Roberto Saviano.
Die von Brüssel geforderte Volkszählung erweist sich im Großteil der westlichen Balkan-Staaten als politische Herausforderung. Zwanzig Jahre nach Beginn der Kriege in Ex-Jugoslawien zeigt diese Erhebung erneut die ethnischen und sozialen Spannungen in der Region.
Kroatien, Kosovo, Montenegro: Innerhalb von nur zwei Wochen wurden die momentanen oder ehemaligen Führungseliten dieser drei Länder angeklagt oder festgenommen. Die montenegrinische Wochenzeitung stellt eine Gemeinsamkeit fest: Die Europäische Union will einen sauberen Weg zum Beitritt.
"Haifischbecken", "Pulverfass im Südosten", "Wiege Europas" oder "Vermächtnis von Byzanz"... die Identität des Balkans ist so verschiedenartig und komplex, dass die Union Schwierigkeiten bei der Einordnung und beim richtigen Dialog mit den Balkanländern hat.
Mit großem Eifer bemüht sich Montenegro in die EU zu kommen. Das Image wird aufpoliert und der neue Hafen von Tivat soll im neuen Glanz strahlen, um wohlhabende Touristen ins Land zu locken.
Nach zwanzig Jahren absurder und kontraproduktiver Streitigkeiten zwischen Griechenland und seinem ex-jugoslawischen Nachbarn ist es an der Zeit, dass die zwei Länder eine Einigung erzielen, fordert die bulgarische Wochenzeitung Kapital.
Fünf Jahrhunderte türkischer Herrschaft haben die Kultur, Küche, Sprache und sogar Gestik der Balkanstaaten tief geprägt – so sehr, dass es auch ihre Haltung gegenüber der Europäischen Union und den Rhythmus ihrer Integration beeinflusst.
Die Anfang der 90er durch die Kriege getrennten Völker Ex-Jugoslawiens haben ihre kulturellen Bande nie wirklich unterbrochen. Angespornt von Europa, beginnen heute auch die Politiker, diesem Trend zu folgen.
Er ist eine Art Jahreszeugnis für Beitrittskandidaten. Doch der EU-Erweiterungsbericht der Europäischen Kommission wird von der europäischen Presse eher mit Müdigkeit aufgenommen.
Europa und die USA vermitteln derzeit, um eine Einigung der verschiedenen Parteispitzen Bosniens bei der Verfassungsreform zu erreichen. Doch scheint die EU kaum in der Lage, auf die Verhandlungen, von denen die Zukunft des Landes abhängt, einen entscheidenden Einfluss nehmen zu können.
Der nach geschickten Manövern wiedergewählte EU-Kommissionspräsident muss jetzt beweisen, dass er eine Vision für Europa hat. Interner Zusammenhalt, EU-Erweiterung und die Politik zu den EU-Nachbarstaaten müssen jetzt sein Wirken bestimmen, meint der Politologe José Ignacio Torreblanca.
Ab 1. Januar 2010 sind die bosnischen Staatsbürger muslimischer Konfession zusammen mit den Kosovaren die einzigen Ex-Jugoslawen, die noch ein Visum zur Einreise in die Union benötigen. Laut der Sarajevoer Tageszeitung Dani eine diskriminierende Maßnahme.
Die Begeisterung, mit der die Beitrittskandidatur aus Reykjavik aufgenommen wurde, kontrastiert mit der Vorsicht — oder der Skepsis —der EU-Mitglieder gegenüber den Kandidaturen der Republiken Ex-Jugoslawiens oder der Türkei. Doch kann die EU es sich nicht erlauben, den Eindruck zu erwecken, bestimmte Kandidaturen den anderen vorzuziehen.
Am 1. Juli trat der kroatische Ministerpräsident zurück, weil der EU-Beitritt seines Landes in Frage gestellt war. Auch in Mazdonien wackelt die Regierung. Je weiter der europäische Traum in die Ferne rückt, desto instabiler sieht die Lage in den westlichen Balkanländern aus, befürchtet der britische Wissenschaftler Ian Bancroft. 