Dossiers
Kopenhagen, Gipfel für den Planeten
On Presseurop
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COP15: Der Planet dreht sich im Kreis
18. Dezember 200916 Presseurop -
COP15: Homo Oeconomicus fährt gegen die Wand
17. Dezember 2009703 The Guardian London -
Grüne Energie: Die Masche mit dem Wind
16. Dezember 2009301 International Herald Tribune Paris -
COP15: Erneuern oder sterben
10. Dezember 200927 El Mundo Madrid -
COP 15: Viel Lärm um nichts?
7. Dezember 2009Presseurop -
COP15: Kopenhagen, oder der Hyperkan
7. Dezember 200933 The Independent London -
Klimawandel: CO2: Vergraben und vergessen?
7. Dezember 2009201 Trouw Amsterdam -
Editorial: Beispielhaft
4. Dezember 2009Presseurop -
Kopenhagener Klimagipfel: EU, Vordenker vom Dienst
4. Dezember 2009La Stampa Turin -
COP 15: Die Klima-Kreuzritter
25. November 20091 La Tribune Paris -
Dänemark: Der neue Klimastar
25. November 2009PresseuropPolitiken -
CO2: Europas giftige Landwirtschaft
23. November 2009281 Le Figaro Paris -
COP15: Noch ein sinnloser Gipfel
16. November 2009PresseuropBerlingske Tidende -
CO2: EU, der Musterschüler trickst
13. November 2009PresseuropDe Volkskrant -
Klimaerwärmung: Osteuropa lässt Klimarechnung kalt
30. Oktober 20091PresseuropGazeta Wyborcza -
Biodiversität: Kopenhagen könnte Regenwald gefährden
26. Oktober 2009PresseuropThe Independent -
Editorial: Uneinig und taub
23. Oktober 2009Presseurop -
Kopenhagen-Konferenz : EU unterschätzt die Klimaerwärmung
22. Oktober 2009PresseuropDe Morgen -
Elektrizität: Tief über der Kernkraft
21. Oktober 200944 Der Spiegel Hamburg -
Energie: Die Revolution aus dem Keller
13. Oktober 2009511 Der Spiegel Hamburg -
Außenpolitik: EU-Brasilien, der Anfang einer schönen Freundschaft
7. Oktober 2009PresseuropLa Vanguardia -
Klimaerwärmung: Uneinigkeit USA-EU bedroht Kopenhagen
17. September 2009PresseuropLa Vanguardia -
Editorial: Nächster Halt: Kopenhagen
11. September 2009Presseurop -
Klimaerwärmung: 100 Milliarden zur Rettung des Planeten
9. September 2009La Stampa Turin -
Erneuerbare Energien: Die Sonne Afrikas für Europa?
25. August 200953 The Independent London -
Großbritannien: Totnes, Pionier der grünen Autarkie
18. August 20091261 La Vanguardia Barcelona -
Klimawandel: Kopenhagen muss ans Wasser
30. Juli 2009PresseuropLibération -
CO2: Europa zieht gen Kopenhagen
27. Juli 2009PresseuropLe Soir -
Niederlande: Auf Ameland ist Wasserstoff im Gas
7. Juli 20092 Trouw Amsterdam -
Verschmutzung: CO2-Steuer, das schwedische Beispiel
6. Juli 200957 Le Monde Paris -
Stadtplanung: Vauban, Labor der Öko-Revolution
30. Juni 2009158 The Independent London -
Umwelt: Zeit für die Wiederbezauberung der Welt
16. Juni 2009110 Le Monde Paris
Er galt als eine der letzten Möglichkeiten den Planeten zu retten. Jedoch war der Kopenhagener Gipfel mit dieser Herausforderung hoffnungslos überfordert, stellt die europäische Presse fest. Ob Diplomatie oder Ökonomie – vielleicht ist es nun Zeit, aus dem Geschehenen die entsprechenden Schlussfolgerungen zu ziehen.
Der Kopenhagener Klimagipfel droht zu Scheitern. Es sieht ganz so aus, als erziele man in Sachen Klimawandel keinerlei Fortschritte. Schuld daran ist die Unfähigkeit sich eine Menschheit vorzustellen, die nicht länger leben kann, ohne sich einzuschränken. Der britische Umweltschützer George Monbiot richtet einen leidenschaftlichen Appell an seine Leser.
Windfarmen führen den europaweiten Vorstoß für saubere Energie an und müssten eigentlich über jeden Tadel erhaben sein. Doch wenn es um sechs Milliarden Euro an EU-Subventionen und lokale Vergünstigungen für erneuerbare Energiequellen geht, zieht die umweltfreundliche Industrie schnell alle möglichen grünen Schwindler an. Ein Bericht des International Herald Tribune.
Die mit großen Ambitionen eröffnete Gipfelkonferenz in Kopenhagen könnte ganz ohne ein gemeinsames Abkommen ausgehen oder – schlimmer noch – mit einem Abkommen ohne jegliche Zukunft. Die Klimaskeptiker ihrerseits bestreiten den Gegenstand der Konferenz. Presseschau.
Viele Unternehmen und Organisationen, darunter Shell, befürworten die unterirdische Einlagerung des in Industrieabgasen enthaltenen Kohlendioxids – eine Methode, der nun viele ehedem skeptische Wissenschaftler zusprechen. Wirtschaftsinteressen machen es aber schwer, unabhängige Experten zu finden.
Noch bevor sich am 7. Dezember in Kopenhagen der Vorhang für die Klimakonferenz öffnet, stehen wir schon mitten im Krieg der Zahlen. Eine Schlacht ohne Pardon, eröffnet von einem ehrgeizgetriebenen Europa, das sich im Kampf gegen den Treibhauseffekt weltweit führend zeigen will.
Wenn heute keiner oder kaum einer mehr die Klimaerwärmung bestreitet, dann ist das ihnen zu verdanken. Seit zwanzig Jahren heben die Experten des Weltklimarats den warnenden Zeigefinger. Reportage über ein kontroverses Netzwerk.
Belgien und die zukünftige deutsche Regierung wollen die Laufzeiten ihrer alten Kernkraftwerke verlängern. Trotz aller Zweifel an ihrer Sicherheit. Denn, wie Europas größte Atombaustelle im finnischen Olkiluoto zeigt, bleibt der Bau von AKWs auch heute eine gefährliche Angelegenheit.
Tausende Mini-Kraftwerke in Wohnhäusern, intelligente Maschinen: Deutschland testet die Energie der Zukunft, erneuerbar und vom Verbraucher gesteuert. Die Energie-Revolution wird sich auch im Internet abspielen, zum Schaden der klassischen Anbieter, meint Spiegel-Online.
Weniger als drei Monate vor der Klimakonferenz in Kopenhagen (COP 15) will Europa die Führungsrolle im Kampf gegen die Klimaerwärmung übernehmen. In einem Dokument, das am 10. September dem Rat der Europäischen Union vorgelegt werden soll, wird die Finanzierung der von der Kommission vorgeschlagenen Maßnahmen beziffert.
Zwei gewaltige Projekte zur Energieerzeugung wurden in den letzten Wochen gestartet. Das eine will die weltweite größte Solaranlage errichten, das andere den größten Wasserkraftstaudamm der Erde. Obwohl beide in Afrika gelegen sind, ist ihr Ziel, elektrischen Strom nach Europa zu exportieren. The Independent wägt das Pro und Kontra dieser beiden ambitionierten Projekte ab, die nach Meinung vieler Kritiker den Beigeschmack einer Machtergreifung im Kolonialstil haben.
Eine kleine Stadt im Südwesten Englands hat alles mobilisiert, um unabhängig von der Außenwelt leben zu können. Das Ziel: Der Konsum von transportierten Produkten, die eine schlechte Kohlendioxid-Bilanz aufweisen, soll reduziert werden.
Die Insel Ameland in Friesland ist Schauplatz eines bisher beispiellosen Experiments. Das Ziel: Treibhausgase verringern.Die Initiative ist Teil eines umfassenden Projekts. Die Gemeinschaft soll sich bis 2020 autonom mit Wasser und Energie versorgen.
Europa möchte seinen Austoß an Treibhausgasen verringern. Das möchte Schweden auch. Stockholm hat soeben den Vorsitz der Union übernommen und hofft seine Partner davon zu überzeugen, seinem guten Beispiel zu folgen und eine Kohlenstoffsteuer einzuführen. Die hier bereits 1991 eingeführte Abgabe hat ihre Feuertaufe mit Glanz bestanden. Ihre Wirksamkeit wird nicht in Frage gestellt.
Im Vorort des deutschen Freiburg ist das ehemalige Gelände einer Militärkaserne in ein Öko-Paradies verwandelt worden. Keine Autos, nachhaltiges Wohnen und eine homogene Bevölkerungsstruktur. Ist das die ideale Gesellschaft? Die Frage stellt The Independent.
Mehr Platz für die Liebe, die Solidarität und die Poesie: In seiner Pressetribüne in Le Monde, ruft der französische Soziologe und Philosoph Edgar Morin die Zivilisation dazu auf, ihre eigene Metamorphose einzuleiten. Nur eine politische Ökologie sei fähig, so meint er, ein solches Vorhaben zu tragen.