Die letzten Titelseiten

Heute auf den Titelseiten

18. Juli 2012
Presseurop
Süddeutsche Zeitung, La Stampa, Le Soir & 4 weitere
  • Europäische Union

    EU stellt Rumänien unter Aufsicht

    Aus dem Entwurf zum „Fortschrittsbericht über Rumänien“, der nach dem „schleichenden Staatsstreich in Bukarest“ veröffentlicht wurde, gehe hervor, dass für die EU-Kommission „die Demokratie in Rumänien gefährdet“ sei, notiert die Tageszeitung. Die Kommission fordert Ministerpräsident Victor Ponta auf, „die zweifelhaften Entwicklungen bis zum Jahresende zu korrigieren.“

    Originalartikel aus Süddeutsche Zeitung de Link
    Süddeutsche Zeitung München
  • Italien

    Sizilien kurz vor der Pleite

    Die autonome Region hat wegen ihrer chaotischen Verwaltung Schulden in Höhe von 5 Milliarden Euro angehäuft. Ministerpräsident Mario Monti hat den Gouverneur der Insel, Raffaele Lombardi, aufgefordert, seinen im Mai angekündigten Rücktritt zu bestätigen. Gegen den Gouverneur wird wegen mutmaßlicher Beziehungen zur Mafia ermittelt. Der Regierungschef schloss ein Rettungspaket aus Rom nicht aus.

    Originalartikel aus La Stampa it Link
    La Stampa Turin
  • Belgien

    Belgien, Liebling der Finanzmärkte

    Zum ersten Mal hat Belgien sich mit Negativzinsen refinanzieren können. Die Tageszeitung meint, dass das Land ein „Anti-Eurokrise-Refugium“ werde, gleichauf mit Deutschland, den Niederlanden oder Frankreich, auch wenn sich in erster Linie darin die Nervosität der Finanzmärkte gegenüber den Schwierigkeiten von Spanien und Italien widerspiegele.

    Originalartikel aus Le Soir fr Link
    Le Soir Brüssel
  • Polen

    Straßburg fragt nach Abkommen

    Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat eine offizielle Anfrage nach Warschau geschickt, um herauszufinden, ob es ein offizielles Abkommen zwischen Polen und den USA hinsichtlich der geheimen CIA-Gefängnisse gegeben hätte. Nach Angaben unabhängiger Berichte hätte die CIA zwischen 2002 und 2003 auf polnischen Boden agiert und in geheimen Gefängnissen mutmaßliche Mitglieder von al-Qaida verhört und gefoltert. Bis dato haben die polnischen Behörden die Existenz eines solchen Abkommens dementiert.

    Originalartikel aus Rzeczpospolita pl Link
    Rzeczpospolita Warschau
  • Vereinigtes Königreich

    HSBC in „Geldwäsche des Drogenhandels“ verwickelt

    Amerikanische Politiker beschuldigen die Bank, dass ihr kommerzielle Interessen wichtiger waren, als das Verhindern der Geldwäsche für Drogenkartelle oder terroristische Organisationen. Der größten britischen Bank wird vorgeworfen, Kunden, die mit mexikanischen Drogenkartellen, al-Qaida oder Schurkenstaaten wie Iran, Nordkorea und Burma in Verbindung standen, weltweit ihre Geldgeschäfte ohne sonderliche Aufsicht ermöglicht zu haben.

    Originalartikel aus The Times en Link
    The Times London
  • Spanien

    Hoffnungslosigkeit lässt immer mehr Spanier abwandern

    Seit Anfang des Jahres haben 40.625 Spanier ihre Heimat verlassen, ein Anstieg von 44,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Grund: „die Krise und kaum Aussicht auf einen Job“. Die im Schnitt „zwischen 18 und 40 Jahre alten Menschen mit Hochschlussabschluss“ gingen hauptsächlich nach Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Laut Prognosen würde die Zahl der Auswanderer bis Ende des Jahres die 80.000-Marke erreichen.

    Originalartikel aus La Gaceta es Link
    La Gaceta Madrid
  • Tschechien

    Kompliment, Herr Wissenschaftler

    Antonin Holý, der Mitentdecker des HIV-Medikaments Truvada, ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Der tschechische Chemiker war jahrzehntelang am Institut für organische Chemie und Biochemie der Tschechischen Akademie der Wissenschaften tätig, der profitabelsten wissenschaftlichen Einrichtung des Landes.

    Link
    Mladá Fronta DNES Prag