Ihre Zahl schwankt zwischen 2.000 und 10.000. Sie sind vor allem in Bukarest ansässig, wo sie zum Alltag der Bewohner des Viertels Colentina gehören und ein wahres Chinatown in der Stadt Voluntari gegründet haben: Die rumänischen Chinesen sind auf der Titelseite der Cotidianul, die diesen unternehmerischen Einwanderern ein seitenstarkes Dossier widmet. "Ende 2008 waren 9.432 chinesische und chinesisch-rumänische Firmen in Rumänien registriert. Dem rumänischen Außenministerium zufolge betragen die chinesischen Investitionen 230,8 Millionen Euro", berichtet die Tageszeitung. Was den wirtschaftlichen Handel zwischen den beiden Ländern angeht, fügt Cotidianul hinzu, so sei dieser im letzten Jahr um 38 Prozent angestiegen. Damit rückt China auf den 17. Platz der in Rumänien investierenden Länder. Cotidianul berichtet, dass die Chinesen das Leben in Rumänien schön finden, weil "die Menschen im Gegensatz zu den anderen Ländern der Region gastfreundlich und liebenswürdig sind".
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.