“Grönland möchte seine eigene Verfassung”, erklärt die dänische Tageszeitung Information. Zum ersten Mal in der Geschichte dieser autonomen Provinz Dänemarks wird am 6. Oktober eine große Mehrheit im Landsting, dem Parlament Grönlands, vorschlagen, der Provinz eine eigene Verfassung zu geben.
Das mit der EU assoziierte überseeische Land verfügt seit Juli 2009 über eine größere Autonomie. Bei einem Referendum im November 2008 wurde allerdings entschieden, dass Kopenhagen verschiedene Zuständigkeitsbereiche, u.a. Außenpolitik und Justiz, behält. Der Vorschlag der grönländischen Abgeordneten ist umstritten.
Information erklärt, dass in Dänemark längst nicht alle der Unabhängigkeit der ehemaligen Kolonie zustimmen. Insbesondere stehen wirtschaftliche Faktoren auf dem Spiel, denn verschiedene Bergbau- und Erdölgesellschaften sind stark an der Ausbeutung der Gold- und Erdöllagerstätten in Grönland interessiert, die aufgrund der Klimaerwärmung in der Region seit kurzem möglich ist.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.