Der Spiegel, 26. September 2011
Zum vierten Mal in diesem Jahr macht Der Spiegel mit dem bevorstehenden Ende des Euro auf. Dieses Mal erscheint die Einheitswährung als Zünduhr an einem Paket Dynamit. “Die Geldbombe – Wie aus einer großen Idee eine Gefahr für Europa werden konnte”, ist auf der Eins zu lesen. Im Innenteil erklärt das Hamburger Nachrichtenmagazin in vier Akten die Geburt, das Leben, die Krise und die unsichere Zukunft des Euro, “gefährlichste Währung der Welt, [gebaut] auf Schulden und Schwindel, ohne Fundament und Führung.”
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.