“‘Ţigan’ [“Zigeuner”] und ‘Jidan’ [beleidigendes Wort für “Jude”] werden im neuen DEX”, dem Referenzwörterbuch der rumänischen Sprache, geändert, so die Schlagzeile von Jurnalul Naţional, mit der die Zeitung eine Entscheidung begrüßt, die einem langen “linguistischen Streit” ein Ende setzt. Im Februar hatten nämlich die Roma-Organisationen beantragt, aus der Definition des Worts “Zigeuner” Folgendes zu streichen: “Schimpfwort für eine Person mit schlechten Angewohnheiten” und sie anstatt dessen um die Merkmale der rumänischen Roma zu ergänzen. Im August hatte sich das Zentrum für die Überwachung und Bekämpfung von Antisemitismus (MCA) bei der Rumänischen Akademie, die das DEX veröffentlicht, zu Wort gemeldet und sie gebeten, deutlich auf den beleidigenden Charakter des Wortes “Jidan” hinzuweisen. “Die Akademie hat dem MCA Änderungen vorgeschlagen und um eine Stellungnahme bis zum 27. September gebeten”, erklärt Jurnalul.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.