"Rumänische Regierung: Grünes Licht für einen unglaublichen Erlass" lautet die Schlagzeile auf der Titelseite von Evenimentul Zilei: Die Bürgermeister dürfen "während des Wahlkampfes und während ihrer Amtszeit" in Zukunft keine faulen Versprechen mehr machen. Der Erlass 961/2009 sieht vor jegliche Zuwiderhandlung vor allem mit Streichungen bei den alljährlichen staatlichen Hilfen an die Kommunen zu ahnden. "Adieu hängende Autobahnen [die ganze Dörfer überqueren], Adieu den Abwasser- und Gasleitungen in Dörfern, in denen es noch nicht einmal Straßenbeleuchtung gibt", jubelt die Tageszeitung. Ganz konkret schreibt der Text eine bessere Bürgerinformation vor, mit öffentlichen Aushängen an dazu vorgesehenen Plätzen, denn "gute Bürgerinformation hilft, Konflikte zu vermeiden". Wie die Regierung in dem Erlass erklärt: "Wir haben genug von Bürokratie und Beamtenmentalität!"
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.