Cotidianul erklärt "der Zensur den Krieg". Auf ihrer Titelseite veröffentlicht die Tageszeitung das Foto des in Afghanistan gefallenen Soldaten Joshua Bernard. "Während eines Kriegs ziehen Öffentlichkeit, Politiker und Obrigkeiten eine Wirklichkeit vor, die ihnen ihre eigene Verantwortung und schmerzliche Fragen erspart", schreibt das Blatt. "Es ist nützlicher, sich mit der Wahrheit zu konfrontieren." Cotidianul hat diese Initiative auf Grund der Polemik ergriffen, die der Veröffentlichung desselben Fotos am 7. September durch Associated Press folgte. Das amerikanische Verteidigungsministerium hatte verlangt, dass AP von der Veröffentlichung der Fotoserie, die u.a. den sterbenden Joshua Bernard zeigt, absehen solle. Die Presseagentur hat diesen Rat nicht berücksichtigt, um die Öffentlichkeit für alle Kriegsopfer, d.h. auch Soldaten, zu sensibilisieren. Diese Fotos hätten "eine Debatte in Gang gebracht, die das Verhalten der Medien wirklich verändern kann", meint das Blatt.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.