In Griechenland sind jetzt „Flitterwochen für die Banken“ angesagt, freut sich Ta Nea, die wie die gesamte Presse „die Hochzeit des Jahres“ begrüßt. Die dank des finanziellen Beitrags von Katar erfolgte Fusion zwischen der zweit- und drittgrößten Bank des Landes, Alpha und Eurobank, ist „die größte ausländische Investition in Griechenland seit Jahren“, so die Tageszeitung. Die Ankündigung dieser Fusion am 29. August ließ an den Märkten einen neuen Wind wehen, und die Börse in Athen legte 14 % zu.
„Dank der Hilfe Katars, das 500 Millionen Euro beisteuert und 17 % der neuen Struktur hält, wird dieser Gigant unter den Banken die größte Bank Griechenlands und der Balkanstaaten sein. Darüber hinaus ebnet diese Fusion den Weg für die Öffnung des griechischen Banksektors“, erklärt Ta Nea.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.