Mit dem Titel „Danke für das Lachen“ trauert die BILD um den Tod des „Goethe des Lächelns“: Der unter dem Künstlernamen Loriot bekannte Kabarettist Vicco von Bülow starb im Alter von 87 Jahren. In seinen Sketchen, TV-Sendungen und Spielfilmen mokierte sich der Komiker ohne Unterlass über den Alltag und die Lebensweise der Deutschen. Laut seiner Ehefrau war „ein eiskaltes Bier“ sein „letzter Wunsch“, berichtet die Tageszeitung, für die er „einer der größten Deutschen“ war. „Danke, Loriot“, titelt Die Welt und lobt seine „universelle Milde“, mit der er die Schwächen der Menschen und vor allem des „manchmal sturen, meist peniblen Deutschseins“ aufzeigte. „Der Dank an Vicco von Bülow und sein Werk wird weitergetragen werden. Und sei es mit den gerade an diesem Tag sehr treffenden Worten: „Bitte sagen Sie jetzt nichts“.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.