Nicolas Sarkozy reist am 31. August auf Einladung der Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Berlin, um den G20-Gipfel vorzubereiten, der am 24. und 25. September in Pittsburgh (USA) stattfinden wird. Frankreichs Ziel: "Möglichst viele europäische Länder für seinen Standpunkt bzgl. der Bonuszahlungen zu gewinnen", so berichtet Le Figaro. Letzte Woche erwirkte der französische Staatspräsident von den französischen Banken, dass sie die Prämien an die Trader besser eingrenzen. Die deutsche Regierung bekundete bereits ihre Zustimmmung zur französischen Initiative. Das Thema soll in Brüssel am 2. September von den Finanzministern der EU-Staaten offiziell besprochen werden. "Und um sicher zu sein, dass Europa beim G20 mit einer gemeinsamen Stimme spricht, erwägt der schwedische EU-Vorsitz die Möglichkeit, Mitte September ein außerordentliches Gipfeltreffen zur Vorbereitung des Gipfels zu veranstalten", erklärt die französische Tageszeitung.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.