Ein gewaltiger Betrug mit CO2-Emissionsrechten wurde in Großbritannien aufgedeckt, berichtet die französische Tageszeitung Le Monde. Am Mittwoch den 19. August wurden neun Personen verhaftet, die 38 Millionen Pfund (44 Millionen Euro) veruntreut haben sollen. Die Tageszeitung erklärt: "Die Übeltäter haben mit dem Sachverhalt gespielt, dass in den anderen europäischen Ländern eine Mehrwertsteuer auf CO2-Transaktionen erhoben wird, nicht aber in Großbritannien. Sie kauften tonnenweise CO2 in Großbritannien und verkauften es dann in Länder mit einer Mehrwertsteuer auf CO2. Aber anstatt dem betroffenen Staat die Mehrwertsteuer zukommen zu lassen, behielten sie die Summe für sich." Das Geschäft mit Treibhausgasen ist rapide angestiegen, seitdem die Europäische Union den Betrieben Höchstgrenzen für Umweltbelastung gesetzt hat und diejenigen, die diese Höchstgrenze nicht erreichen, ihre CO2-Kredite an Firmen verkaufen dürfen, die diese Grenze überschreiten. Die Europäische Kommission soll im September Änderungen ihrer Richtlinie zur Mehrwertsteuer verkünden, um derartige Betrugsprobleme zu unterbinden.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.