Obwohl Hunderte von griechischen Feuerwehrmännern gegen die Waldbrände ankämpfen, die seit drei Tagen im Umkreis der griechischen Hauptstadt wüten, und verschiedene europäische Länder Hilfe aus der Luft geschickt haben, hat Athen die Situation noch immer nicht unter Kontrolle. "Tausende Flüchtlinge füllen die Straßen Athens", lautet der Titel der Tageszeitung Ta Nea. In der Tat wurden verschiedene Evakuierungsaktionen angeordnet. Bei den Menschen ruft dies die Erinnerung an die Brände von 2007 wach, denen 77 Menschen zum Opfer fielen und bei denen mehr als 250.000 Hektar Land verwüstet wurden. Die linkszentristisch orientierte Tageszeitung stellt eine drei Punkte umfassende Liste mit den Gründen für die gegenwärtige Katastrophe auf: "1. Alle Hinweise lassen vermuten, dass Brandstifter diese Feuer gelegt haben. 2. Die Flugzeuge haben bis hierher sehr lange gebraucht. 3. Den Feuerwehrmännern mangelt es an Koordination, was ihre Einsätze erheblich verzögert." Eine andere Zeitung, To Ethnos, teilt diese Analyse und fügt hinzu, dass "man das Ausmaß dieser ersten Brände am Freitag, den 21. August absolut unterschätzt hatte", und dass "die Feuerwehrmänner, die gerade Urlaub machten, erst am Sonntag zurückgerufen wurden."
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.