Die im europäischen Handel erhältlichen Klimageräte sind deutlich stromdurstiger als in Australien, Japan oder Neuseeland. Dies sei darauf zurückzuführen, so erläutert Natuur en milieu (Natur und Umwelt, N&M) in den Spalten der Trouw, dass die europäischen Energieverbrauchsnormen nicht so streng sind wie in den drei genannten Ländern. Der Grund wiederum hierfür, so die niederländische Nichtregierungsorganisation weiter, sei insbesondere das vom italienischen Klimagerätehersteller De’Longhi ausgeübte Lobbying.
Während sich die EU zum Ziel gesetzt hat, den Energieverbrauch bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent zu reduzieren, erfahren die Verkaufszahlen von Klimageräten ein jährliches Wachstum von 10%, bemerkt die Trouw, dabei ist weit und breit keine einzige diesbezügliche Maßnahme in Sicht. N&M kritisiert somit "die zögernde Haltung" der EU und beschuldigt Italien, "jeden Versuch der Angleichung der [europäischen] Energienormen für Klimageräte zu blockieren".
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.