„Muslime üben ihre Religion aktiver aus als vor zwanzig Jahren“, kommentiert La Croix den ersten Tag im Fastenmonat Ramadan. Laut einer Umfrage fasten 71 Prozent der geschätzt 3,5 Millionen französischen Muslime den ganzen Monat über. „Seit 1989 ist die Zahl derjenigen, die sich an das Fastengebot im Ramadan halten, um zehn Prozent gestiegen. Ein Zeichen dafür, dass immer mehr Muslime in Frankreich ihren Glauben aktiv praktizieren“, erklärt die katholische Tageszeitung. Die 18 bis 24-Jährigen fasten nicht nur am gewissenhaftesten (73 Prozent), sondern suchen auch am häufigsten Gebetsorte auf, berichtet La Croix. Als „junge“ und erfahrungsgemäß politisch links orientierte Glaubensgemeinschaft beschreibt die Tageszeitung Frankreichs Muslime (62 Prozent sind jünger als 35).
„Die jüngste Debatte um die nationale Identität Frankreichs hat diesen Trend verstärkt: Immer mehr Muslime hatten – zu Recht oder zu Unrecht – das Gefühl, zur Zielscheibe zu werden“, erklärt der stellvertretende Direktor des Meinungsforschungsinstituts IFOP gegenüber der Tageszeitung.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.