Die Air-France-Gruppe KLM, das erste Lufttransportunternehmen Europas, hat sich von der Ausschreibung der Privatisierung der tschechischen Airline (České aerolinie, ČSA) zurückgezogen. "ČSA, eine billige Privatisierung", schreibt Hospodářské Noviny auf seinem Titelblatt. Prag hatte im Verlaufe des Jahres schon die Ausschreibung von Aeroflot, sowie diejenige der Investmentgruppe Odiens abgelehnt, erinnert die Tageszeitung. So bleibt nur noch ein einziger interessierter Käufer übrig: Das von Unimex und Travel Service gegründete Konsortium. Dieses Zweigespann könnte sich 91,5 % des Unternehmenskapitals zu Eigen machen. Und das, in dem es die Kompagnie aufkauft, ohne seine Konkurrenten übertreffen zu müssen. "Von Beginn an versuchte man mit dieser Privatisierung einzig und allein das nicht wirklich attraktive Unternehmen" in Krisenzeiten zu verkaufen, betont die Wirtschaftszeitung in einem zweiten Artikel.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.