Die von der belgischen Regierung als antisemtisch eingestufte Arabisch-Europäische Liga (aus dem Englischen Arab European League, AEL), eine belgisch-niederländische Organisation, lehnt es ab, eine negationistische Zeichnung von seiner Internetseite zu entfernen. Genau das hatte der Generalstaatsanwalt aber am 18. August von ihnen verlangt, berichtet De Volkskrant. Der Tageszeitung zufolge ist der Staatsanwalt davon überzeugt, dass die Zeichnung, auf der Juden zu sehen sind, die den Holocaust inszenieren, eine "Beleidigung für alle Juden" darstellt, weil "sie vorgibt, dass der Mord an sechs Millionen Juden eine reine Erfindung sei". Abdou Bouzerda, der Sprecher der AEL und Urheber dieser Zeichnung, ist der Meinung, dass der Staatsanwalt "zweierlei Maß" anwendet: Am 18. August hatte dieser in der Tat verkündet, dass er die Internetseiten, auf denen 2006 die dänischen Mohammed-Karikaturen veröffentlicht wurden, nicht gerichtlich verfolgen werde. Sie bilden schließlich den Propheten und nicht alle Muslime als Gemeinschaft ab. Genau das täte aber die Zeichnung der AEL.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.