Eurocities, ein Netzwerk von 130 großen Städten in Europa, hat an die EU-Institutionen appelliert, um den städtischen Behörden mehr Mitspracherecht bei Immigrationsthemen zu geben. Die Migration betrifft vorwiegend Stadtgebiete, und die örtlichen Behörden wollen "eine klar definierte Partnerrolle" einnehmen. Sie wollen auch, dass in der Debatte auch ein anderer Aspekt der Migration betont wird, nämlich ihre ökonomischen Vorteile. Sie zitieren dazu einen Bericht über EU-Sozialindikatoren, der aufgrund der aktuellen demografischen Tendenzen berechnet, dass Europa bis Mitte des 21. Jahrhunderts 65 Millionen seiner Einwohner eingebüßt haben wird. Dies wird natürlich auf die Arbeitskraft einen maßgeblichen Einfluss ausüben. Zu den Vorschlägen von Eurocities gehört die erweiterte Mittelbeschaffung für städtische Hilfsprogramme zugunsten von Migranten aus EU-Staaten. Derzeit gibt es einen Fonds von 825 Millionen Pfund (963 Mio. Euro) für Programme wie Sprachkurse für Migranten aus Nicht-EU-Staaten, doch Eurocities ist der Überzeugung, dass EU-Bürger "durch das Raster fallen". Die Veröffentlichung der Eurocities-Strategie ist eine Antwort auf das Stockholm Programm, ein im kommenden Herbst zu verabschiedender Fünfjahresplan der EU-Kommission zum Umgang mit Immigration, Asylanten und Integration.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.