Die Angst vor der Eurokrise und einer eventuellen Zahlungsunfähigkeit der USA treibt den Goldpreis in ungekannte Höhen: 1600 Dollar (1138 Euro) pro Feinunze (31 Gramm). Prompt verkündet Bild auf der Eins: „Die Ersten schürfen schon in unseren Flüssen“ – und „Wo finde ich in Deutschland noch Gold?“ Das Boulevardblatt findet sein Glück in Sachsen, wo organisierten Touren gewerblichen Goldsuchens neuerdings ausgebucht sind. Laut Geologen liegen noch 32.000 Tonnen Edelmetall in deutschen Böden. Das Gold gehört zwar prinzipiell dem jeweiligen Land, jedoch darf der Goldsucher alles behalten, was er im Wasser findet. Dennoch sind noch einige Investitionen zu bedenken, bemerkt Bild: Gummistiefel (15 Euro), Anglerhose (50 Euro) eine Metall- oder Kunststoffpfanne, ein Multimeter, um die Echtheit des Goldes zu überprüfen (15 Euro) und eine Förderabgabe an das jeweilige Bundesland (von variabler Höhe).
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.