„14. Juli der Trauer“, titelt Le Parisien. Wenige Stunden vor dem Nationalfeiertag erfuhr Frankreich vom Tod weiterer fünf Soldaten in Afghanistan (sowie vier Schwerverletzten). Die Taliban bekannten sich zu dem Selbstmordanschlag in der Region von Kapisa (im Nordosten von Kabul). „Nachdem am Vortag ein erster Rückzug der Streitkräfte aus Afghanistan angekündigt worden war, trifft die Nachricht das Land und das Militär besonders schwer“, berichtet die Tageszeitung. Vor Ort hatte Nicolas Sarkozy den Rückzug von 1.000 Männern bis 2012 bestätigt, was einem Viertel der momentan in Afghanistan im Einsatz befindlichen französischen Truppen entspricht. „Seit dem Hinterhalt in Uzbin am 18. August 2008, bei dem zehn französische Militärs ums Leben kamen, ist dieser Angriff der schwerste Schlag für die französische Armee“, fügt die Zeitung hinzu.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.