Von den „Flammen des Hasses“, berichtet die führende nordirische Tageszeitung Belfast Telegraph und hebt ein schockierendes Bild eines Bereitschaftspolizisten auf ihre Titelseite, dessen Schutzhelm nach einer zweiten Krawallnacht in Belfast in Flammen steht. Während der Saison der loyalistischen Traditionsmärsche gedenken die protestantischen Paraden im ganzen Land der Schlacht von Boyne im Jahre 1690, bei der Fürst Wilhelm III. von Oranien gegen den katholischen König Jakob II. von England siegte. Als Nationalisten in den Nächten von Montag und Dienstag in den angrenzenden katholischen Vierteln Belfasts versuchten, die Umzüge aufzuhalten, kam es zu Unruhen. Für die traditionell unionistische Zeitung tragen die regimekritischen nationalistischen Gruppen, die gegen den nordirischen Friedensprozess sind, die Schuld. Der Vorwurf der Tageszeitung: Sie „schicken ihre Mitglieder dahin, wo die größte Anspannung herrscht, und ermutigen oft jugendliche Kleinkriminelle vor Ort dazu, sich mit der Polizei anzulegen.“
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.