Die Slowakei trägt Trauer nach dem Minenunglück vom 10. August in Handlová (im Zentrum des Landes), bei dem zwanzig Minenarbeiter ums Leben kamen. Durch ein Feuer war es in einem Stollen in 330 Meter Tiefe zu einer Explosion gekommen. Die Opfer waren zu den Löscharbeiten herabgestiegen. "Dies ist die zweitschlimmste Katastrophe in der Geschichte der Slowakei", schreibt die Tageszeitung SME und erinnert an den Absturz eines Militärflugzeugs 2006, bei dem 42 Menschen starben. Die slowakische Regierung verhängte in Folge des Unglücks Staatstrauer und versprach den Familien der Opfer eine Entschädigung von 45.100 Euro. "Diese Mine galt schon immer als besonders gefährlich. Eine solche Katastrophe war nur eine Frage der Zeit", klagt ein ehemaliger Minenarbeiter gegenüber dem Bratislavaer Blatt.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.