Trouw hebt den „Marsch der Zivilisation“ von 2.000 bis 3.500 Künstlern und Kulturliebhabern auf ihre Titelseite. Unterstützt von Museen und Vereinen protestierten sie gegen die jährlichen Kürzungen von 200 Millionen Euro im niederländischen Kulturetat. Der 25 Kilometer lange nächtliche Marsch startete am 26. Juni vor dem Rotterdamer Boijmans van Beuningen Museum und endete um drei Uhr in Den Haag. „Die Teilnehmer fordern alle beunruhigten Niederländer dazu auf, sich ihnen anzuschließen“, erklärt die Tageszeitung und berichtet weiter: Während die Zweite Kammer die Einzelheiten des Sparpakets diskutiert, die den Kulturbereich unternehmerischer machen und kulturelle Institutionen ohne „internationales Format“ bestrafen soll, haben die Demonstranten für den 27. Juni in Den Haag eine weitere Zusammenkunft geplant.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.