„Mitten in der Euro-Krise erneuter Schlag für Spanien: IWF macht Druck“, titelt die Tageszeitung El Periódico, nachdem der Internationale Währungsfonds seinen Zwischenbericht zu Spanien veröffentlicht hat. „Von der spanischen Regierung fordert“ der IWF „zusätzliche 20 Milliarden Euro in drei Jahren“. Auch wenn die Institution die Reformen von Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero „lobt“, hält sie die jüngste Arbeitsmarktreform für „unzureichend“ und schätzt die Risiken für die spanische Wirtschaft als „erheblich“ ein. Angesichts des „graduellen aber unvollständigen“ Aufschwungs empfiehlt der IWF, die Reformen „mutig“ zu vertiefen. Nach Aussagen des Fonds sorgen die Regionen und Kommunen in Sachen Defizitkontrolle „für größte Ungewissheit“, schließt El Periódico.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.