„Grenzkontrollen-Konflikt zwischen Deutschland und Dänemark spitzt sich zu“, titelt die konservative dänische Tageszeitung Berlingske. Das Blatt berichtet, wie die deutsche Regierung, die zunächst den Kopenhagener Beschluss der Wiedereinführung von Grenzkontrollen nicht weiter kommentierte, nun Dänemark offen kritisiert. So ließ Werner Hoyer, Staatsminister im Außenministerium der Bundesrepublik, gestern in Berlingske einen Gastkommentar veröffentlichen, in dem er betont, ohne Dänemark explizit zu benennen, dass „jene, die Grenzkontrollen nachtrauern, die zentralen Errungenschaften Europas leugnen und mit dem Feuer des Nationalismus spielen.“ Worte, die vom dänischen Verteidigungsminister Lars Barfoed umgehend als „schrecklicher Unsinn“ bezeichnet wurden, wie das Blatt notiert.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.