„Europa beugt sich über die Frage der Haushaltsdefizite der Provinzen“, titelt die Tageszeitung El Periódico und schreibt, dass „die EU-Kommission die heute die Haushaltspläne der Mitgliedsstaaten begutachten wird, von Spanien noch mehr Einsparungen fordern wird, um das Haushaltsdefizit 2012 zu senken.“ Mehrere Provinzregierungen, wie beispielsweise Katalonien, „rebellieren“ gegen das erklärte Ziel, das Haushaltsdefizit bis 2012 auf 6 Prozent des BIP zu reduzieren. El Periódico notiert, dass, „in Europa Zweifel aufkommen, ob die spanische Regierung es überhaupt schaffen kann, die aufmuckenden Provinzen zu disziplinieren“, während „sich die konservative Oppositionspartei PP und die sozialistische Regierungspartei PSOE in den Provinzen gegenseitig der Bilanzfälschung bezichtigen.“ Für das Blatt aus Barcelona sei die Lage ernst, zumal die Ratingagentur Moody’s verlauten ließ, dass sie davon ausgehe, dass die Katalonien der spanischen Regierung die Stirn biete, da diese nicht das von Brüssel und den Finanzmärkten geforderte Ziel bei der Haushaltkonsolidierung erreichen werde, schreibt El Periódico zum Abschluss.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.