Im Hafen von Constanza am Schwarzen Meer tobt „der totale Krieg“, schreibt Evenimentul Zilei. Auf der einen Seite die Anti-Korruptionsbehörde DNA, die 28 Personen verhaftete, Zöllner, Polizisten und Politiker, die verdächtigt werden, Schmiergelder angenommen zu haben. Auf der anderen Seite der Senat, der sich weigert, die Immunität des Senators Micea Banias aufzuheben, sowie das Innenministerium, dessen Generalsekretär Laurentiu Mironesco verdächtigt wird, einer der führenden Köpfe des Schmugglerrings zu sein. Innenminister Traïan Igas beschuldigt zudem den rumänischen Geheimdienst, den Fall gedeckt zu haben. „Für jeden Warencontainer aus der EU, der betrügerisch „verzollt“ wurde, kassierte die mafiöse Gruppe zwischen 1000 und 7000 Dollar (713 und 5000 Euro)“, berichtet Evenimentul Zilei und beziffert die jährliche Summe an Schmiergeldern auf 1,5 Milliarden Euro.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.