"Polnische Regierung: keine Aussicht auf Beitritt zur Eurozone 2012", verkündet Rzeczpospolita aus Warschau. "Im August wird die Regierung einen neuen Fahrplan zur Annahme des Euro vorstellen", sagt Ludwik Kotecki, stellvertretender Finanzminister und zuständig für die Europäische Einheitswährung. Sein Chef, Finanzminister Jacek Rostkowski, schürte im Mai Hoffnungen auf einen früheren Eintritt in die Eurozone, indem er in einem Interview mit der Financial Times andeutete, dass ein frühere Zeitpunkt immer noch realistisch wäre. Kotecki zufolge ist der Grund für die Verzögerung die sich wegen der Weltwirtschaftskrise verschlechternde polnische Wirtschaft. Derzeit entspricht Polen nicht den Maastrichter Kriterien für den Euro. Analysten sagen voraus, dass Polen den Euro frühestens 2014 einführen könne, schreibt die Rzeczpospolita.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.