Gleich nach ihrer Rückkehr vom Stützpunkt der libyschen Rebellen in Bengasi, wo sie eine EU-Delegation eröffnet hat, wird die Hohe Vertreterin der EU-Außenpolitik „wegen ‚inkompetenter’ EU-Politik in die Mangel genommen“, berichtet der Daily Telegraph. Ashton wird beschuldigt, sich mit Jasagern zu umgeben und „eine Bunker-Mentalität angenommen zu haben anstatt Probleme anzugehen“. Bei einem Mittagessen zur „Bestandsaufnahme“ haben die Außenminister der EU-Staaten vor, ihr eine „inkohärente“ Außenpolitik vorzuwerfen. „Frankreich, Österreich, Belgien und die Niederlande gehören zu den Ländern, die nahelegen wollen, es sei ihr nicht gelungen, sich beim EAD, dem durch den Vertrag von Lissabon gegründeten diplomatischen Dienst zur Vereinheitlichung der EU-Außenpolitik, zu behaupten“, erklärt die Londoner Tageszeitung. Weiter ist zu lesen, dass „Diplomaten und Beamte Lady Ashton beschuldigen, zu langsam auf Ereignisse wie den Arabischen Frühling zu reagieren.“ Manche Länder argwöhnen sogar, dass „Lady Ashton nur im Amt bleibt, weil die Tories [die britische Regierungspartei], die versucht hatten, den Vertrag von Lissabon zu blockieren, froh darüber sind, eine „inkompetente“ Person zur Außenministerin zu haben.
EAD
Lady Ashton fällig für Kasernierung
23. Mai 2011
Presseurop
The Daily Telegraph
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.