"Gamma: die ungewisse Zukunft", titelt Libération. Am Dienstag den 28. Juli gab die berühmte Fotoagentur ihren Konkurs bekannt. Die Holding Eyeda Press, Besitzer der Agentur, hat Betriebsverluste in Höhe von 2,2 Millionen Euro zu verzeichnen. Die Agentur, die im Bereich News mit den Agenturen AFP (Agence France Presse) und Reuters konkurriert, erklärte, dass ihr in Zukunft die Mittel für große Fotoreportagen fehlten. Andere Bereiche der Gruppe, u.a. der Bereich Stars und Promis, sind davon aber nicht betroffen "Gammas Schwierigkeiten zeugen von der Krise des Fotojournalimus", schreibt Libération. 1966 von Raymond Depardon und Gilles Caron gegründet, wurde Gamma zu einer der drei Agenturen (neben Sygma und Sipa), die Paris in den 70er Jahren zur Hauptstadt des Fotojournalismus machten. Ihr Archiv ist das bedeutendste Europas.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.