Am 22 Juli "veröffentlichte die Europäische Kommission ihren Jahresbericht zu den Justizreformen in Rumänien und Bulgarien", berichtet România Libera. Brüssel stellt fest, dass "es der rumänischen Regierung gelungen ist, die von der Union verlangten Justizreformen umzusetzen", doch kritisiert sie das Parlament, welches "nicht mit dem Exekutiv kooperierte." Die Kommission kritisiert weiterhin, "die andauernden Machtkämpfe der rumänischen Parteien, die sie die Festigung des Rechstaates vergessen ließen".
Der Bericht, präzisiert die Tageszeitung aus Bukarest, befürwortet eine Verlängerung der Überwachung "mindestens bis Sommer 2010", aber nicht die Anwendung der "Schutzbestimmungen", insbesondere die Nichtanerkennung von Urteilen aus beiden Ländern durch die anderen Mitgliedsstaaten der EU. Für România Libera kann dieser Bericht als "positiv" bewertet werden, auch wenn "der Beitritt Rumäniens in die Schengen-Zone weiterhin von den Fortschritten in der Justizreform und Korruptionsbekämpfung abhängt."
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.