„Ein Pole ohne Arbeit muss das Land verlassen.“ So fasst De Volkskrant die Maßnahmen zusammen, die der Minister für Soziales und Arbeit Henk Kamp (VVD, liberale Volkspartei) für Arbeiter aus Ländern der EU vorsieht. Der Tageszeitung zufolge werden die „Regeln verschärft“. „Wer nicht selbst für seinen Unterhalt aufkommen kann, muss gehen.“ Der Minister schlägt vor, dass die „Einwanderer, die seit mehr als drei Monaten keine Arbeit haben, das Land verlassen“ und dass die Regeln für ausländische Straftäter verschärft werden. Der Den Haager Bürgermeister, der von einem „Tsunami an Arbeitern aus dem Osten“ sprach und sein Amtskollege aus Rotterdam freuten sich über diese Stellungnahme. Der polnische Botschafter hingegen „steht diesen Projekten besorgt gegenüber“. De Volkskrant berichtet ebenfalls, dass für jeden Einwanderer, ob europäisch, türkisch oder marokkanisch „die Beherrschung der niederländischen Sprache zur Bedingung wird, um finanzielle Hilfe vom Staat zu erhalten.“ Die Zeitung präzisiert dennoch, dass diese Maßnahmen eine vorherige Änderung einiger europäischer Richtlinien voraussetzen.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.