„Finnen bedrohen Euro-Rettung“ titelt die Financial Times Deutschland. Sollten die Finnen die Hilfen für die südeuropäischen Euro-Staaten bei den kommenden Parlamentswahlen am 17. April ablehnen, müsste die komplette Rettungsstruktur umgebaut werden“, erklärt das Wirtschaftsblatt und bezieht sich dabei auf den Europäischen Stabilitätsfonds. „Jüngsten Befragungen zufolge seien inzwischen 48 Prozent der Bürger strikt gegen internationale Hilfen für die Euro-Kirsenländer“ und die europakritische Partei der „Wahren Finnen“ könnte an der nächsten Regierungsbildung beteiligt sein. Nach Ansicht der finnischen Wähler war es falsch, Portugal und Griechenland zu helfen. „Wir sollten sie einfach bankrott gehen lassen", meinen sie, wie ein Spitzenvertreter des Finanzministeriums mitteilte.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.