„Dass mehrere Minister neue Haushaltskürzungen für ihre Ministerien abgelehnt haben, trübt die bevorstehende Vorstellung des Stabilitätsprogramms 2012-2015“, berichtet Ta Nea. Wie das Athener Blatt berichtet, herrsche innerhalb der Regierung ein immer gereizterer Ton. Am Freitag wird Regierungschef Giorgos Papandreou das von der Europäischen Kommission abgesegnete Sparprogramm vorstellen. Während „einige Abgeordnete nicht leugnen, dass sie mit dem Gedanken spielen, zurückzutreten“, wissen andere – wie der Arbeitsminister – nicht mehr, wo sie in ihrem Haushalt noch Kürzungen vornehmen sollen. „Dabei steigen die Spannungen innerhalb der Regierung in dem Moment, in dem die Umstrukturierung der griechischen Schulden wieder in den Vordergrund tritt. Der griechische Finanzminister mag diese Möglichkeit noch ausblenden, sein deutscher Kollege zieht sie für 2013 in Erwägung.“
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.