„Alphen trauert nach Blutbad“, titelt De Volkskrant. Am 9. April schoss ein 24-Jähriger auf die Menschenmenge in einem Einkaufszentrum in Alphen aan de Rijn, südlich von Amsterdam. Dabei tötete er sechs Personen und verletzte 17 weitere, bevor er sich selbst das Leben nahm. Der Täter, der Mitglied in einem Schützenverein war, besaß mehrere Waffenscheine, jedoch keinen für die verwendete automatische Waffe. „Sind die Vorschriften für Schützenvereine und die Ausgabe von Waffenscheinen in den Niederlanden streng genug?“ fragt die Trouw. Der Grund für die Tat ist unbekannt. Der Amokläufer hatte „eine psychiatrische Vorgeschichte und war deutlich selbstmordgefährdet“, wie De Volkskrant bemerkt, doch es muss „in Erwägung gezogen werden, dass sein gewalttätiges Handeln niemals eine Erklärung findet“.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.